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Nationalismus als Lösung?

210 Beiträge, Schlüsselwörter: EU, Europa, Brexit, Grexit

Nationalismus als Lösung?

05.07.2016 um 14:29
Wenn die UNO so laufen soll wären schon 50% aller Nationen erstmal draußen.

Nein die UN ist auch nicht Schuld am Völkermord, das sind immer noch die Täter.

die UN erwies sich nur als Unfähig die Tat zu verhindern.


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Nationalismus als Lösung?

05.07.2016 um 14:33
@Fedaykin
Fedaykin schrieb:Wenn die UNO so laufen soll wären schon 50% aller Nationen erstmal draußen.
Hätte, hätte Fahrradkette.

Ich schreibe hier von einem Szenario was imo eine Möglichkeit für ein gutes Miteinander wäre.

DU wiederum bist einfach nur Anti und versuchst mit Einzeilern meine Idee bzw. Vorstellung zu zerstören....not your best move.


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Nationalismus als Lösung?

05.07.2016 um 14:39
canales schrieb:Ist ja immer die Frage wie man sich als Europäer von den Europäern fremd bestimmt fühlt...
Frag mal die Briten.
Fedaykin schrieb:Je mehr man voneinander Abhängig ist desto weniger Sinn und Nutzen macht ein Krieg weil man sich nur selber ins Fleisch schneidet.
Kommt darauf an wie man Sinn und Nutzen definiert. Mach aber nicht den Fehler aufkommende Konflikte rational zu betrachten. Denn nach deiner reinen Logik sollte es auch keine Selbstmordattentäter geben.
Fedaykin schrieb:Denn bislang überwiegen die Nachteile von solch einem Verhalten.
Wie erwähnt, es gibt unterschiedliche Ansichten über die Vorteile. Einige wollen mehr Wohlstand, andere wollen Mitsprache, andere wiederum wollen nationale Identität. Entscheidend ist immer, wie weit diejenigen gehen würden um das zu erreichen, was sie wollen.
Fedaykin schrieb:Und die lässt sich nicht so ohne weiteres Rückgängig machen, so wenig wie die Industrielle Revolution.
Das sind dann aber schon unterschiedliche Sachen. Es geht ja um Zusammenkunft und da gab es schon einige Großreiche in der Geschichte, die bis jetzt alle etwas gemeinsam hatten, sie waren nicht ewig. Wenn ich so zurück blicke, gibt es ehr mehr Nationen. Also der Trend geht klar in eine andere Richtung.


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Nationalismus als Lösung?

05.07.2016 um 14:39
@Fedaykin
Fedaykin schrieb:Nein die UN ist auch nicht Schuld am Völkermord, das sind immer noch die Täter.
Sind sie nicht??????

Da möchte ich dir doch mal folgenden Link näher bringen:
http://www.sueddeutsche.de/politik/voelkermord-in-ruanda-chronik-des-versagens-1.1929862

Ein Alarmruf, der nicht deutlicher hätte sein können. Hellsichtiger auch nicht. Per Fax warnt der Kommandeur der in Ruanda stationierten 2500 Blauhelm-Soldaten der Vereinten Nationen (UN), der Kanadier Roméo Dallaire, seine Chefs am 11. Januar 1994 vor einer bevorstehenden "Vernichtung" der Tutsi-Minderheit. Diese werde heimlich von Hutu-Extremisten vorbereitet. Ein Insider habe ihm das verraten.

Abgesehen davon wird der Völkermord in Ruanda häufig als Beispiel zum Versagen der UNO genannt..., dass das Tutsi-Hutu Denken in Form einer Rassenideologie durch den weißen Imperialisten kam sollte auch bekannt sein.

So, da das geklärt wäre back to Topic.....


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Nationalismus als Lösung?

05.07.2016 um 14:40
Serial_Chiller schrieb:DU wiederum bist einfach nur Anti und versuchst mit Einzeilern meine Idee bzw. Vorstellung zu zerstören
Das schafft man auch mit viel weniger.


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Nationalismus als Lösung?

05.07.2016 um 14:46
Serial_Chiller schrieb:Sind sie nicht??????
Die Polizei ist auch nicht Schuld wenn sie dabei versagt hat einen Mord zu verhindern. Hätte es keine UN dort gegeben, dann wäre es auch passiert. Sie hätte es vielleicht verhindern können aber deswegen sind sie nicht Schuld.


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Nationalismus als Lösung?

05.07.2016 um 14:46
Serial_Chiller schrieb:Da möchte ich dir doch mal folgenden Link näher bringen:
Toll, darin geht klar hervor, dass es die Schuld der Hutu-Extremisten ist und nicht der UNO.
Serial_Chiller schrieb: weißen Imperialisten
Klar, jetzt wissen wir auch gleich wieder von wo der Vogel pfeift.


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Nationalismus als Lösung?

05.07.2016 um 14:53
@Foss
Foss schrieb:Frag mal die Briten.
Jo, da könnte ich wetten, dass 9 von 10 Leave-Anhänger das nicht sagen könnten bei welchen Gesetzen sie denn nun fremdbestimmt sind...sondern einfach die Schlagworte wiederholen, die ihnen vorgesetzt wurden.


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Nationalismus als Lösung?

05.07.2016 um 15:06
@canales
Die Menschen handeln nach dem was sie glauben und nicht nach dem was du für richtig hältst. Und selbstverständlich kann jeder für seine Idee werben und Anhänger rekrutieren.


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Deepthroat23
ehemaliges Mitglied

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Nationalismus als Lösung?

05.07.2016 um 15:18
@canales
canales schrieb:Jo, da könnte ich wetten, dass 9 von 10 Leave-Anhänger das nicht sagen könnten bei welchen Gesetzen sie denn nun fremdbestimmt sind...
Meinst du auf der anderen Seite ist die Quote nennenswert höher?

Frag mal 100 Leute auf der Straße wer Martin Schulz ist. Oder wer zur Zeit Innenminister der Bundesregierung ist.
Und dann frag sie wer die erste Big Brother Staffel gewonnen hat.


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Nationalismus als Lösung?

05.07.2016 um 15:45
canales schrieb:Jo, da könnte ich wetten, dass 9 von 10 Leave-Anhänger das nicht sagen könnten bei welchen Gesetzen sie denn nun fremdbestimmt sind...sondern einfach die Schlagworte wiederholen, die ihnen vorgesetzt wurden.
Ich denke, als erstes würden wohl 10 von 10 "Leavers" antworten, dass sie bei der unkontrollierten Zuwanderung fremdbestimmt sind, da weder sie noch ihre Regierung etwas dagegen erreichen konnten, obwohl 75 % der Briten sie seit Jahren als viel zu hoch kritisierten.

Ob sich das allerdings durch einen Brexit resp. durch nachfolgende bilaterale Verhandlungen verbessern lässt, steht auf einem ganz andern Blatt, ich denke eher nicht. Da werden auch wir in der Schweiz auf (EU-)Granit beissen. Aber als fremdbestimmt haben sie das sehr wohl wahrgenommen, was ja auch stimmt.


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Nationalismus als Lösung?

05.07.2016 um 15:57
@Deepthroat23
Deepthroat23 schrieb:Meinst du auf der anderen Seite ist die Quote nennenswert höher?
Nein, die empfinden sich jedoch offensichtlich nicht als fremdbestimmt...

@Purusha

Man hat ja die Zuwanderung in einen Topf geworfen Freizügigkeit, Flüchtlinge und Commonwealth...obschon GB nicht dem Schengener Abkommen beigetreten ist.
Die Regierung in GB hat selbst entschieden ab 2004 die Freizügigkeit nicht einzuschränken, anders als z.B. die BRD.
Da frag ich mich was da nun fremdbestimmt war?


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Nationalismus als Lösung?

05.07.2016 um 16:02
canales schrieb:Die Regierung in GB hat selbst entschieden ab 2004 die Freizügigkeit nicht einzuschränken, anders als z.B. die BRD.
Da frag ich mich was da nun fremdbestimmt war?
Da hast du schon recht. Allerdings war das damals Labour, welche heute nicht mehr an der Macht sind.

Fremdbestimmt war die Ablehnung der EU auf Vorschläge Camerons zur Reduzierung der Freizügigkeit. "Take it or leave it, there's no room for discussion about it". DAS wird auf der Insel als fremdbestimmt wahrgenommen.


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Nationalismus als Lösung?

05.07.2016 um 16:11
Nationalismus als Lösung? Hat doch schon 14-18 oder 39-45 nicht geklappt.


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Nationalismus als Lösung?

05.07.2016 um 16:12
@Purusha
Purusha schrieb:Ich denke, als erstes würden wohl 10 von 10 "Leavers" antworten, dass sie bei der unkontrollierten Zuwanderung fremdbestimmt sind, da weder sie noch ihre Regierung etwas dagegen erreichen konnten, obwohl 75 % der Briten sie seit Jahren als viel zu hoch kritisierten.
So die Einwanderung in UK ist zu hoch?

UK ist kein Teil des Schengen-Raumes und dementsprechend keine offenen Grenzen. Asylanten wurden bisher in Calais durch Frankreich daran gehindert nach UK zu reisen.

England wird fremdgesteuert? Bisher wurde durch die EU dem Empire massig Zugeständnisse und Kostenerleichterungen gewährt wie keinem anderem EU-Land.

Die Brexit Befürworter hätten sich mal informieren sollen bevor sie lauter Blödsinn verbreiten!


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Nationalismus als Lösung?

05.07.2016 um 16:24
Serial_Chiller schrieb:So die Einwanderung in UK ist zu hoch?
Für die Brexiteers ganz sicher ja.
Serial_Chiller schrieb:UK ist kein Teil des Schengen-Raumes und dementsprechend keine offenen Grenzen. Asylanten wurden bisher in Calais durch Frankreich daran gehindert nach UK zu reisen.
Es ging beim Brexit hauptsächlich um Osteuropäer, nicht um Asylanten.
Serial_Chiller schrieb:England wird fremdgesteuert? Bisher wurde durch die EU dem Empire massig Zugeständnisse und Kostenerleichterungen gewährt wie keinem anderem EU-Land.
Das ist richtig, ändert aber nichts daran, dass die Zuwanderung in ganz Europa fremdgesteuert (durch die EU) ist. Kein EU-Land kann diesbezüglich souverän agieren.
Serial_Chiller schrieb:Die Brexit Befürworter hätten sich mal informieren sollen bevor sie lauter Blödsinn verbreiten!
?? Meinst du mich? Ich halte den Brexit auch für unklug.


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Nationalismus als Lösung?

05.07.2016 um 16:33
Purusha schrieb:Es ging beim Brexit hauptsächlich um Osteuropäer, nicht um Asylanten.
Bei Farage nicht. Der hat ein Getty-Foto aus Slowenien 2015 durch die Gegend gekarrt:

Farage addresses the media during a nati

Hier wurde das grafische Motiv eingehender beleuchtet:

http://www.huffingtonpost.co.uk/entry/nigel-farages-eu-has-failed-us-all-poster-slammed-as-disgusting-by-nicola-sturgeon...


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Nationalismus als Lösung?

05.07.2016 um 16:44
@Narrenschiffer

Ich habe nicht im Sinn, diesen Armleuchter Farage irgendwie zu verteidigen :)

Ich argumentiere eher daher, dass die Zuwanderung nicht erst seit der Brexit-Abstimmung diskutiert wurde. Eher war die Abstimmung die Folge dieser schon länger anhaltenden Diskussion.

Hier z.B. auf die Schnelle zwei Links von 2014 resp. 2015:

https://www.tagesschau.de/ausland/grossbritannien-einwanderung-101.html

http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-11/david-cameron-eu-einwanderung-vereinigtes-koenigreich

Da ging es hauptsächlich um die zu hohe EU-Zuwanderung. Cameron konnte sein Wahlversprechen bez. Reduzierung der Zuwanderung nicht halten ----> Brexit. Die Flüchtlingskrise war sicher auch mit ein Grund, aber die ging ja erst im Herbst 2015 so richtig los, da war die Brexit-Diskussion doch schon in vollem Gange.


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Nationalismus als Lösung?

05.07.2016 um 21:15
@Realo
Realo schrieb:Staatenbunde sind, wie du selbst schreibst, das beste Kriegsverhinderungsmittel
Wo habe ich denn so etwas bitte geschrieben? Das kann ja auch schon deshalb nicht sein, weil dies doch das Sujet ist, wegen dem wir uns hier streiten. Du behauptest, irgendwelche Staatenbünde seien besonders geeignet, Kriege zu verhindern, ich bezweifle das.
Realo schrieb:Du meinst, je dichter am Äquator, umso heißblütiger die Bevölkerung. Das ist ja fast schon... na ich sags lieber nicht. Zeigt mir aber, dass du im politischen und sozialen Denken noch etwas unreif bist. Es hat wie gesagt nichts mit der Bluttemperatur zu tun, sondern mit einer Jahrtausende alten Geschichte
Den Vorwurf der Unreife gebe ich unumwunden zurück, denn zumindest in puncto Wort- und Textverständnis ist bei Dir wohl auch noch Luft nach oben. "Heißblütig" ist ein metaphorischer feststehender Begriff, der als "leidenschaftlich, emotional" zu verstehen ist. Keinesfalls ist damit die Temperatur des Blutes im eigentlichen Sinne gemeint, auch wenn der Wortsinn einen das möglicherweise glauben lässt. Ohne Biologe oder Mediziner zu sein, würde ich mal behaupten, dass die Bluttemperatur auch bei Menschen unterschiedlicher Herkunft in der Tat nicht signifikant divergieren dürfte. Dass aber die Bewohner der Mittelmeerraumes im Allgemeinen ein klein wenig emotionsgeladener oder auch temperamentvoller sind als diejenigen, deren Heimat nahe der Nordsee liegt, kann man, denke ich, auch sagen, ohne gleich mal wieder von Dauerempörten als Rassist bezeichnet zu werden.
Realo schrieb:Die Konsequenzen bei einem Scheitern deuten sich ja bereits mit dem Brexit an, zumindest in wirtschaftlicher Hinsicht.
Abgesehen davon, dass Großbritannien nach wie vor in der EU ist, gibt es keinen Beleg dafür, dass die Existenz eines Staates außerhalb der EU von Armut geprägt wäre, Norwegen und die Schweiz lassen grüßen. Auf der anderen Seite steht Griechenland, dass leichtfertig am vermeintlichen großen Integrationsprojekt Euro teilnahm und nun damit untergeht. Kurzfristige Turbulenzen an Börse und Währungsmarkt sind allein dem Alarmismus geschuldet. Das legt sich wieder, sobald die Verhandlungen beginnen und ein wenig Ruhe in der Angelegenheit eingekehrt ist.
Realo schrieb:Spätestens wenn der ganze Balkan in der EU ist, erübrigt sich diese Frage von selbst.
Ob das soweit kommt, wollen wir erstmal sehen. So wie es momentan aussieht, fliegt uns die EU um die Ohren noch bevor Serben und Kosovaren sich ganz doll lieb haben werden. Aber vielleicht kommen sie dazu ja auch ganz ohne psychologische Beratung aus Brüssel oder Berlin.


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05.07.2016 um 21:32
@DerKlassiker
DerKlassiker schrieb:Du behauptest, irgendwelche Staatenbünde seien besonders geeignet, Kriege zu verhindern, ich bezweifle das.
Ne Begründung für den Zweifel wäre vielleicht ganz nett...


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