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Nationalismus als Lösung?

210 Beiträge, Schlüsselwörter: EU, Europa, Brexit, Grexit

Nationalismus als Lösung?

06.07.2016 um 14:34
Foss schrieb:Es geht einfach darum, dass Menschen in nationalen Staaten über ihr eigenes System entscheiden und dieses nicht eine übergeordnete Organisation macht
Aber wenn die Leute eine supranationale Vereinigung wollen, ist das doch ok. Dass das am Anfang der (damaligen) EWG nicht ging, hat eben auch historische Gründe. Heutzutage könnte so etwas nur über Volks- und Parlamentsentscheidungen zustande kommen. Aber wir müssen eben von der Jetzt-Situation ausgehen, und die besteht aus 28 oder 27 Staaten in einem Verbund.


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Nationalismus als Lösung?

06.07.2016 um 14:58
Realo schrieb:Das mit Deutschland und Österreich ist ein historischer Sonderfall, ohne den eine Vereinigung nicht das geringste Problem wäre.
Wenn man schon nicht in der Lage ist über den historischen Schatten zu springen, wie will man denn anderen vorwerfen noch im letzten Jahrtausend zu leben? Grade das Beispiel zeigt, dass nur wenige bereit sind größere Machtblöcke entstehen zu lassen. Denn der Grundgedanke, der hinter der Abneigung zu Vereinigungen steht, ist ja immer der, nicht an Einfluss verlieren zu wollen.
Realo schrieb:Aber wenn die Leute eine supranationale Vereinigung wollen, ist das doch ok.
Ja, aber das wollen sie ja nicht. Niemand möchte sich hier von Brüssel aus regieren lassen. Einige haben sogar schon ein Problem, wenn die "Befehle" aus Berlin kommen. Und ich rede hier von Regional-Beamten und -Politikern.


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Warhead
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Nationalismus als Lösung?

06.07.2016 um 15:30
@Foss
Ich sag dir was,die Schluchtis und die Piefkes,ist mir sowas von egal.
Da freuen sich bestimmt Rapid und die Austria,eine Saison in der Bundesliga und dann durchgereicht werden bis Babelsberg,geil.
Die ganzen ehemaligen Donaumonarchien werden hochgradig begeistert sein,die Russen noch viel mehr,was die Westalliierten sagen werden kann ich mir vorstellen...
Aber in den 2+4 Verträgen gibts nen Passus der genau das ausschliesst.
Man kennt ja die Deutschen,wenn sue melancholisch anfangen zu grübeln und zu brüten und sich manisch mit sich selbst beschäftigen,dann endet das meist in wahnhaften Weltherrschaftsansprüchen,Verschwörungstheorien und Schutt und Asche
Als Deutschland den Zollverein gründete und die ganze Masse der Fürst
entümer zu Bundesstaaten zusammenfasste war das Geschrei genauso laut wie heute,die Gründe waren so ziemlich identisch...Überfremdung,Kulturtod,gesichtslos uswusw
In Berlin gabs ne Bezirksreform,da winselten auch viele herum..."NWO"
Es stimmt,Tempelhof und Schöneberg sind sich so konträr wie Mitte alt und Mitte neu,aber das ist wie gehabt,nur die Verwaltungsebene ändert sich,mehr nicht.


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Nationalismus als Lösung?

06.07.2016 um 15:37
@Foss Durch diesen Eintrag in die Verfassung existiert Österreich überhaupt, sicherlich ist inzwischen viel Zeit ins Land gegangen und man könnte freundlich bei den ehemaligen Alliierten anfragen und diesen Passus zurücknehmen aber im Moment wäre ein Anschluss untersagt. Inzwischen sieht man es auch lockerer, sonst hätte Österreich auch nicht der EU beitreten können.


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Nationalismus als Lösung?

06.07.2016 um 17:06
Fedaykin schrieb:Naja du willst Laufen bevor du Krabbeln kannst.
hmm weiss nicht ob man das so bezeichnen kann.
Ich finde halt nicht, dass man solch nen Zwischenschritt braucht.
Und wie gesagt...ich will ja auch keine Weltregierung, sondern einen groben globalen Rahmen.
Ne Art Hausordnung und Schiedsgericht.
Es braucht keine Supernation die sich dazwischen schiebt. Man muss nicht alles zuerst in Blöcke aufteilen. Die Länder können auch direkt zur höheren Instanz und müssen das nicht über eine übernation tun... das schafft Distanz.
Gemeinde, Bundesland, Nation, Block, Weltkonzil. Den Block kann man mMn streichen.
Davon ab würde wohl keiner jemandem der mit seinem Nachbarn nicht auskommt, raten mit selbigen eine WG zu gründen.
Früher als wir in getrennten Wohnungen lebten, haben wir uns gehasst, nun da wir in der selben Wohnung leben, lieben wir uns?
Das tönt für mich einfach schwierig. Klar... keine Regel ohne Ausnahme.


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Nationalismus als Lösung?

06.07.2016 um 22:33
Foss schrieb:Das beschreibt nur wie sich Informationen verbreiten und da habe ich das Gefühl, dass es sich ehr anders herum verhält.
Und das ist wichtig für eine Gesellschaft. Und darunter litten die Früheren Reiche ,bzw führten ja zum system des Feudalismus.
Foss schrieb:Wenn wir jetzt mal nur die Zeit nach dem 2. Weltkrieg betrachten, dann sehe ich nur eine Vereinigung, Zusammenkunft, und zwar die deutsche Wiedervereinigung. D
Das ist ne Frage wie man das Zusammengehen defniert. Vor der Wiedervereinigung wuchs Europa schon sehr zusammen. EG EWG Nato.

Zusammenwachsen ist etwas weitläufiger als eine reine Grenzverschiebung. Es betrifft auch schlichtweg die Abhängikeiten und Interaktionen von Ländern untereinander als auch das Teilen von Kultur und co.
Foss schrieb:ei es die Sowjetunion, Jugoslawien, Korea, oder ganz neu der Sudan. Aber auch in Europa gibt es Fälle, die noch nicht geklärt sind. Was ist mit Schottland? Was ist mit Katalonien? Es geht um die nationale Identität, Selbstbestimmung und Souveränität.
Teils Teils. Diese Abspaltung erfolgten eben unter der Prämisse das sie von "Gezwungenen Systemen stammte. So auch die Spaltung von Korea durch den Kim Clan.
Foss schrieb:Da haben die Informationen, die heute schneller verbreitet werden, und die Geschwindigkeit, mit der man heute reist, einen marginalen Einfluss drauf.
Doch, einfach weil sich dadurch neue Wirtschafltiche Verbindungen bieten als auch einfach die Teilnahme am Weltgeschehen sich ändert und man sich als Nation nicht mehr Isolier betrachten kann.

Früher waren Erdbeben in der Mogloei ne 2 FArbige Karte und nen Zettel mit Daten. Heute ist man Live dabei, man kann Hinreisen, man kann mit den Menschen Kommunzieren.

Wäre das erstrebsame ziel Nationalismus und fokusierung auf das Inner hätten wir doch gar nicht sowas wie eine Globalisierung am laufen.
Ich glaube auch nicht, dass Staatenvereinigungen so gerne gesehen sind. Zum Test könnte man mal bekanntgeben, dass sich Deutschland und Österreich vereinen wollen. Mal sehen wie viele sich da freuen.t
Wir reden nicht wirklcih von Staatenvereinigung im klassischem Sinne, sondern vom Vereinigen von Staaten unter anderen Gebilden, wobei das Maximum natürlich da Aufheben der jeweiligen Nationalstaaten wäre und das Schaffen eines neuen Staates.


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Nationalismus als Lösung?

06.07.2016 um 22:37
Glünggi schrieb:Ich finde halt nicht, dass man solch nen Zwischenschritt braucht.
Wie man sieht schon. Oder hat die UN oder auf Globaler Ebene schon mal eine Lösung gefunden worden die alle Nationen einhalten.

das Funktioniert ja nichtmal bei sowas fundamentalen wie den Menschenrechten.


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Nationalismus als Lösung?

07.07.2016 um 12:26
Für mich sind Staaten nur Organisationseinheiten für Menschen, solange sie ihre Aufgabe effizient und nach demokratischen Grundrechten erfüllen sind mir Name, Gebiet etc. egal. Daher ist mir die EU oder jegliche Änderung auch willkommen falls sie keine wesentliche Verschlechterung darstellt. Halte jede Form von Nationalismus als nicht notwendig, was aber nicht bedeutet man soll seinem Staat Schaden zuführen, eine Organisation kann nur sauber funktionieren wenn alle Mitglieder möglichst sich nach seinen Parametern ausrichten.


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Nationalismus als Lösung?

07.07.2016 um 12:36
Fedaykin schrieb:Oder hat die UN oder auf Globaler Ebene schon mal eine Lösung gefunden worden die alle Nationen einhalten.

das Funktioniert ja nichtmal bei sowas fundamentalen wie den Menschenrechten.
Menschenrechte sollen ja auch gar nicht funktionieren, denn sonst hätte das Konzept des Europas der Vaterländer gar keine Grundlage.
Unter Vaterländern heißt es:
Das ist ja wohl deren Entscheidung. Warum sollen wir uns da einmischen?


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Nationalismus als Lösung?

07.07.2016 um 12:58
@eckhart

wenn man nix zu sagen hat....


Aber sag das in erster Linie den UN Mitgliedern die eben weit weit weg sind im Ansatz diese Rechte durchzusetzen.


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