weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenSpieleGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryWillkommenEnglishGelöscht
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Nationalismus als Lösung?

210 Beiträge, Schlüsselwörter: EU, Europa, Brexit, Grexit

Nationalismus als Lösung?

06.07.2016 um 00:24
@canales
Ja richtig... auch dafür gibt es keine Garantie. Auch keine Garantie dass sich die Eu im Worstcaseszenario zu einem diktatorischen Polizeistaat entwickelt. Aufgrund der Bedrohung aus dem Osten , der Terrorangst und inneren Unruhen. Gibt für nichts eine Garantie. Und halt eben auch nicht für den Frieden innerhalb Europas durch die Schaffung eines Superstaates. Was ja mein Einwand war. Da die EU immer als Friedensgarant herhalten muss.
Ja im Moment garantiert sie uns den Frieden durch Wohlstand.. mehr schlecht als recht...
Ich will nur darauf hinweisen, dass man sich nicht darauf ausruhen sollte.
Es ist keine Selbstverständlichkeit sondern harte, mühsame Arbeit ohne Erfolgsgarantie.


melden
Anzeige

Nationalismus als Lösung?

06.07.2016 um 00:24
@canales
Natürlich ist es einfach, alles mögliche zu behaupten. Da du aber offensichtlich eher flüchtig liest :), ist dir wohl entgangen, dass es keine Verhandlungen anderer Staaten waren, die den Krieg verhinderten, sondern letztendlich die Unfähigkeit Griechenlands, militärisch mitzuhalten, sowie ein regime change. Der Zypernkonflikt schwelt nach wie vor (nun innerhalb des EU-Rechtsraumes wohlgemerkt), auch wenn er zugegebenermaßen derzeit eher kalt ist; in den unmittelbaren Nachbarregionen der EU herrscht jedoch ohne Zweifel Krieg, in den die EU teilweise verwickelt ist (zur Erinnerung: Ukraine), reicht das nicht?

Dass sich zwei EU-Staaten bekriegen, habe ich ja auch nicht behauptet. Dennoch ist es wohl so, dass es sich bei der EU eben höchstens um einen "Schein-Friedensengel" handelt, denn sämtliche Mitgliedsländer befanden sich zum Zeitpunkt ihres Beitritts ohnehin nicht in kriegerischen Auseinandersetzungen mit irgendeinem anderen EU-Staat.

Zum Zypernkonflikt, damit nicht nur behauptet wird, hier:
Wikipedia: Zypernkonflikt


melden

Nationalismus als Lösung?

06.07.2016 um 00:28
@Glünggi

Jo ist einfach eine Frage der Wahrscheinlichkeit...und ich denke halt, dass ein Staatenbund EU eher die Probleme friedlich löst als 30 Nationalstaaten...

@DerKlassiker

Na, dann ist ja gut, dass Griechenland nach dem Konflikt der EU beigetreten ist...seitdem gab es weniger Säbelrasseln.


melden

Nationalismus als Lösung?

06.07.2016 um 00:35
@canales
Das darfst Du glauben. Darüber kann man sich endlos streiten denke ich.
Wie's halt so ist bei Glaubensfragen ;)
Jedoch wie gesagt, hört die Welt nicht an der EU Aussengrenze auf.
Darum hätte ich gerne eine höhere Instanz ... halt eben eine globale.
Aber die UN kannste leider auch rauchen. Auch sie hat dringend ein paar Reformen nötig und ein Ausmisten in Sachen "Vetternwirtschaft".


melden

Nationalismus als Lösung?

06.07.2016 um 00:39
@Glünggi

Naja, die UN ist nicht Europa...und deren Einfluss ist wahrlich begrenzt.
Ist aber nun kein Vergleich mit einem Staatenbund mit eigener Regierung und entsprechenden Machtbefugnissen.
Da sollte man eher die schwachen Staatenbünde in Lateinamerika oder Afrika vergleichen...


melden

Nationalismus als Lösung?

06.07.2016 um 00:43
@canales
Naja ich fänds halt noch gut wenns grobe globale Regeln geben würde an die sich alle halten. Doch wie die Völker zusammenleben wollen sollen sie für sich entscheiden. Wie gesagt... möglichst klein. ich sehe die Macht einfach gern möglichst breit verteilt.
Aber grundsätzlich gilt für mich, dass man Reisende nicht aufhalten sollte. Wenns einem keinen Spass macht im Club dann soll er halt gehen oder einem anderen Club beitreten. Ohne da gross Blut vergiessen zu müssen.


melden

Nationalismus als Lösung?

06.07.2016 um 00:43
Glünggi schrieb:Im Moment sehen wir auch eher so ne Art Blockbildung und keine vereinte Welt. Ich weiss nicht ob man Blöcke als Fortschritt bezeichnen kann. Ein globales Abkommen sähe ich schon positiver... es braucht irgendwie keine Blockzwischenstufe... die ist mMn überflüssig.
Das sehe ich ähnlich. Der schlimmste Horror wäre eine Weltregierung, die würde früher als jedem lieb sein kann totalitär, und dann kommt da niemand mehr raus.

Befürworten würde ich hingegen eine Erde mit 5, 6, 7, 8 "Einheiten" - ich will den kontaminierten Begriff "Machtblöcke" lieber nicht verwenden, etwa aus:

Kerneuropa (EU mit Euro)
greater Europe (dazu kann auch die Ukraine und Russland zählen, jedenfalls westlich vom Ural)
USA + Kanada + Austalien/Neuseeland
Mittel- und Südamerika
Türkei + Arabien
Zentral- und Südafrika
Süd- und Südostasien
China und Ostasien, Ozeanien


melden

Nationalismus als Lösung?

06.07.2016 um 00:50
@Realo
Naja im Moment sehe ich eher einen transatlantischen und einen chinesischen Block die sich wohl um die "Vormachtstellung" konkurrieren werden.
China hat zumindest verkündet dass es zum Ziel hat die Industrielle Vormachstellung anzustreben. Das bedeutet dass da einer das Krönchen abgeben muss. Das wird er aber nicht freiwillig tun. Gewisse Geister können solch eine Ankündigung auch als Kriegserklärung verstehen... vornehmlich jenige mit den Krönchen aufm Kopp.


melden
Warhead
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Nationalismus als Lösung?

06.07.2016 um 00:52
@DerKlassiker
Der Nordirlandkonflikt wurde schliesslich auch aufgrund des Drucks der EU gelöst,ebenso wie die EU bei den Basken und den Korsen Druck machte um die Konflikte zu befrieden.
Nun muss man sich an die Probleme heranmachen welche die russischsprachige Minderheit in den baltischen Staaten und Polen betrifft,sowie das Problem der Deckelung der türkischen Minderheiten in Bulgarien und Griechenland,sowie die schwelenden Konflikte mit der ungarischen und bulgarischen Minderheit in Rumänien.
Die einzelnen Staaten selber können diese Probleme nicht lösen,aber mit der Mediationshilfe und dem.nötigen Druck der EU geht das.
Naja eine Weltregierung ist derzeit eher nicht machbar,so grosse Probleme würde das eigentlich gar nicht bereiten,die Verwaltungsebenen ändern sich geringfügig,was Siedlungsräume und Sprachgrenzen angeht würde sich doch nichts ändern,Franken wären immer noch Franken,Badenser und Ostwestphalen blieben das auch nach der Ausrufung des cosmopolitischen Weltstaates.


melden

Nationalismus als Lösung?

06.07.2016 um 01:08
@canales
canales schrieb:Na, dann ist ja gut, dass Griechenland nach dem Konflikt der EU beigetreten ist...seitdem gab es weniger Säbelrasseln.
Oh ja, Griechenland war seit seinem EU-Beitritt im Jahre 1982 im Säbelrasseln nur unwesentlich schlechter als im Geld versenken. Neben einem immens aufgeblähten Militäretat und kleineren Scharmützeln mit der Türkei um irgendwelche Ägäisfelsen kam dann noch der irre Namensstreit mit der benachbarten Balkanrepublik Mazedonien dazu. Hier muss ich dir leider recht geben, die EU verhinderte tatsächlich möglicherweise einen gewalttätigen Konflikt. Seither darf Mazedonien nämlich den ulkigen Namen "Former Yugoslavian Republic of Macedonia" (FYRoM) tragen. Seine Flagge konnte das Land auch nicht behalten, denn da hatte Hellas nämlich auch was dran rumzukritteln. Ruhiger ist es um Griechenland erst seit der Eurokrise geworden, jetzt kann es sich seine selbstbezogene Umtriebigkeit wohl nicht mehr leisten, weil zu bedürftig. Irgendwie ja auch ein Verdienst der EU ;)


melden

Nationalismus als Lösung?

06.07.2016 um 08:56
tHätte, hätte Fahrradkette.
Ich schreibe hier von einem Szenario was imo eine Möglichkeit für ein gutes Miteinander wäre.
DU wiederum bist einfach nur Anti und versuchst mit Einzeilern meine Idee bzw. Vorstellung zu zerstören....not your best move
Oh , du bist der mit der Fahrradkette. Du beschreibst auch kein Szenario sondern erstmal ne Fantasie.

Bedenke eine UN wo die meisten Länder keine Demokratischen Rechtstaaten sind, und die zwar alle Mitglied der UN sind und dennoch auf Menschenrechten pfeifen, das ist die UN die wir haben und bis es eine Andere wird vergeht viel viel Zeit.

Hägngt auch davon ab wie erfolgreich ein Gebilde wie die EU geführt werden kann.


melden

Nationalismus als Lösung?

06.07.2016 um 09:00
Foss schrieb:Es geht ja um Zusammenkunft und da gab es schon einige Großreiche in der Geschichte, die bis jetzt alle etwas gemeinsam hatten, sie waren nicht ewig. Wenn ich so zurück blicke, gibt es ehr mehr Nationen. Also der Trend geht klar in eine andere Richtung.
.
Nee, allein das HRD war viel zersplitteter. Oder gehen wir soweit zurück als die Nation im Verständnis nicht existierte.

Man Muss unterscheiden zwischen "Freiwilligen Zusammenschlüssen zu einer Nation oder Staatenbund und klassischen Reichen deren Ausdehnung meist Militärisch erfolgte.

Bedenken wir auch das ein wirklicher Fortschritt in Kommunikation und Bewegungsgeschwindigkeit erst im 19 Jahrhundert mit der Einführung der Dampfmaschine und Telegraphen erfolgte.

Und seit dem wächst die Welt stärker zusammen als auseinander.


melden

Nationalismus als Lösung?

06.07.2016 um 09:09
DerKlassiker schrieb:Kroatien und Serbien waren fast während des gesamten 20. Jhs. sogar in einem Bundesstaat vereint, am Ende haben sie sich gegenseitig die Köpfe eingeschlagen. Griechenland und Türkei waren beide in der NATO, als sie sich wegen Zypern in die Haare bekamen. Die Schweiz, die keinem Bündnis oder Staatenbund o. ä. angehört, hat dagegen noch nie Krieg geführt.
Wurde erwähnt wo das Bespiel hakt. Das war weniger Ein Bundesstaat sondern eine Zwangsehe.

die NATO ist kein Staatenbund sondern ein V Bündniss. Über Griechenland reden wir nicht. allerdings hat die NATO Mitgliedschaft wohl einen "All out war" zwischen beiden Nationen verhindert.


melden

Nationalismus als Lösung?

06.07.2016 um 09:17
Glünggi schrieb:Jedoch wie gesagt, hört die Welt nicht an der EU Aussengrenze auf.
Darum hätte ich gerne eine höhere Instanz ... halt eben eine globale.
Naja du willst Laufen bevor du Krabbeln kannst. Da sehe ich das Problem.


melden

Nationalismus als Lösung?

06.07.2016 um 12:19
Fedaykin schrieb:Bedenken wir auch das ein wirklicher Fortschritt in Kommunikation und Bewegungsgeschwindigkeit erst im 19 Jahrhundert mit der Einführung der Dampfmaschine und Telegraphen erfolgte.

Und seit dem wächst die Welt stärker zusammen als auseinander.
Das beschreibt nur wie sich Informationen verbreiten und da habe ich das Gefühl, dass es sich ehr anders herum verhält. Wenn wir jetzt mal nur die Zeit nach dem 2. Weltkrieg betrachten, dann sehe ich nur eine Vereinigung, Zusammenkunft, und zwar die deutsche Wiedervereinigung. Der Wortanteil "Wieder" drückt also noch zusätzlich aus, dass die Staaten vorher mal zusammen waren. Ansonsten sehe ich nur Spaltungen. Sei es die Sowjetunion, Jugoslawien, Korea, oder ganz neu der Sudan. Aber auch in Europa gibt es Fälle, die noch nicht geklärt sind. Was ist mit Schottland? Was ist mit Katalonien? Es geht um die nationale Identität, Selbstbestimmung und Souveränität. Da haben die Informationen, die heute schneller verbreitet werden, und die Geschwindigkeit, mit der man heute reist, einen marginalen Einfluss drauf. Ich glaube auch nicht, dass Staatenvereinigungen so gerne gesehen sind. Zum Test könnte man mal bekanntgeben, dass sich Deutschland und Österreich vereinen wollen. Mal sehen wie viele sich da freuen.


melden

Nationalismus als Lösung?

06.07.2016 um 12:41
@Foss Deutschland und Österreich ist ein ganz schlechtes Beispiel, da dies nach dem 2. Weltkrieg eine Verpflichtung für Österreich war eben unabhängig von Deutschland zu sein.


melden

Nationalismus als Lösung?

06.07.2016 um 13:34
Foss schrieb:Ansonsten sehe ich nur Spaltungen
Das ist schon richtig. Du kannst auch damit rechnen, dass sich in absehbarer Zeit Schottland und Katalonien abspalten werden. Nationalstaaten zerfallen also teilweise. Auf der anderen Seite bilden sich aber eben auch supranationale Einheiten, auch gerade um den Pazifik herum. Und wenn die EU jetzt endlich mal aufpasst, kann die Krise auch was Heilsames haben.

Ich kann mir also nicht vorstellen, dass die Haupt-Identifikations- und Regierungseinheit in 100 Jahren noch der Nationalstaat ist. Eher sind es, wie einst, auf der einen Seite Regionen und auf der anderen größere wirtschaftliche und in der Folge auch politische Gebilde.


melden

Nationalismus als Lösung?

06.07.2016 um 14:22
taren schrieb:Deutschland und Österreich ist ein ganz schlechtes Beispiel
Ne, grade deshalb ist es ein gutes Beispiel. Es zeigt wie es denn sein wird, wenn z.B. zwei Völker zusammenwachsen. So lautet doch die Devise: Nationale Grenzen überwinden und zusammenwachsen. Und wie ist es jetzt am Beispiel Deutschland Österreich? Wo soll denn da das Problem sein?


melden

Nationalismus als Lösung?

06.07.2016 um 14:30
Das mit Deutschland und Österreich ist ein historischer Sonderfall, ohne den eine Vereinigung nicht das geringste Problem wäre.


melden
Anzeige

Nationalismus als Lösung?

06.07.2016 um 14:31
Realo schrieb: Auf der anderen Seite bilden sich aber eben auch supranationale Einheiten, auch gerade um den Pazifik herum. Und wenn die EU jetzt endlich mal aufpasst, kann die Krise auch was Heilsames haben.
Natürlich können die Nationen untereinander auch Beziehungen eingehen. Sich als Nation verstehen und souverän sein schließt den Handel und den kulturellen Austausch mit anderen ja nicht aus. Es geht einfach darum, dass Menschen in nationalen Staaten über ihr eigenes System entscheiden und dieses nicht eine übergeordnete Organisation macht. Also die EU als Staatenbund mit gemeinsamer Währung und gemeinsamen wirtschaftlichen Absprachen, ja, aber als Superstaat mit einer zentralen Regierung, nein. Ich will keine vereinigten Staaten von Europa und damit bin ich nicht der einzige.


melden
247 Mitglieder anwesend
Konto erstellen
Allmystery Newsletter
Alle zwei Wochen
die beliebtesten
Diskussionen per E-Mail.

Themenverwandt
Anzeigen ausblenden