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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

20.933 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Political Correctness, Politische Korrektheit ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Political correctness, ein gescheitertes Experiment

08.02.2021 um 15:36
@vincent
Klar kann man sich das denken. Ortsnamen haben oft einen Bezug zu irgendwelchen Bächen, Fluren etc
Und Lautverschiebungen sind über die Jahrhunderte auch nicht ungewöhnlich.
Tuntenhausen hat ja auch nix mit Tunten zu tun, sondern vermutlich mit der keltischen Erde.
Und Wixhausen kommt davon, dass das Dorf an einem Weiher stand.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

08.02.2021 um 15:36
Zitat von weißichnixvonweißichnixvon schrieb:Niemand braucht eine Sprachpolizei, die einfach nicht beurteilen kann, welcher kommunikative Konsens zwischen bestimmten Personen herrscht.
Dann erzähl doch einfach nichts.. der normale Sprachgebrauch ist bei der Verwendung von Namen und deren Bedeutungsinhalt auf Schildern impliziert. Das ist ein öffentlicher Gebrauch, der sich an den normalen Sprachgebrauch wendet, irgendwie logisch, auf nem Stop-Schild wird man auch keine privaten Vereinbarung der Verwendung und Bedeutung des Wortes Stop abbilden.

Der Konsens bei Ne*** ist klar. Es muss erst eine explizite Änderung von der Bedeutung intendiert werden und auch ersichtlich sein, dass es beim Rezipienten so verstanden wird. Das kann nicht mit dem Verweis auf einen historischen Bezug, der nicht allgemein bekannt ist bei einem Schild, das öffentlich einsehbar ist, erfolgen. Das ist Unsinn..


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

08.02.2021 um 15:37
Da müssen wir einfach noch einige Jahre abwarten. Bald ist der Begriff "Neger" aus dem aktiven deutschen Wortschatz verschwunden und die Bewohner der Skandaldörfer können aufatmen weil niemand ihre Orte noch mit irgendetwas assoziiert.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

08.02.2021 um 15:38
@weißichnixvon
wie definierst Du "normalen" Sprachgebrauch?
Zitat von weißichnixvonweißichnixvon schrieb:Niemand braucht eine Sprachpolizei, die einfach nicht beurteilen kann, welcher kommunikative Konsens zwischen bestimmten Personen herrscht.
die gibt es ja auch nicht.
Zitat von weißichnixvonweißichnixvon schrieb:Das wurde nicht festgestellt, das wird nur behauptet, und kann nicht belegt werden.
es ist dadurch belegt, dass das Wort eine Definition hat, die sich nicht einfach beliebig ändern lässt. Nur wie man es von einer bestimmten Person auffassen will, das kann man für sich entscheiden.
Zitat von weißichnixvonweißichnixvon schrieb:Das steht.
falsch


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

08.02.2021 um 15:38
Zitat von abberlineabberline schrieb:Klar kann man sich das denken. Ortsnamen haben oft einen Bezug zu irgendwelchen Bächen, Fluren etc
Ja, ich kann mir auch denken, dass es ein Tippfehler war und eigentlich mal Nager heißen sollte. Aber wieso sollte ich irgendwelche Szenarien durchgehen, wenn eine Bedeutung alle anderen dominiert. Soll das ein Ratespiel werden am Ende?


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08.02.2021 um 15:38
@vincent
Nee, Unsinn ist, solche Orte umbenennen zu wollen, ohne zu wissen, warum der Ort so heisst.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

08.02.2021 um 15:39
Zitat von vincentvincent schrieb:Kompletter Schwachsinn.. das ist ein Zirkelschluss: Die Ortsbezeichnung hat keinen Rassismusbezug, also kann man auch gar keinen Rasissmus darin sehen.
Langsam nervt das auch. Kein Schwein in Deutschland muss bei dem Wort Neg*** an irgendeinen Fluss denken und sich ableiten können, dass dieser mal wegen dem Wortstamm Nag- seinen Namen bekommen hat. Der erste völlig logische Schluss, ist, an den rassistischen Begriff zu denken, weil es da in großen schwarzen Buchstaben auf gelbem Hintergrund steht.
Volle Zustimmung und sehr treffend auf den Punkt gebracht. Wirklich niemand denkt bei der Bezeichnung Ne*** an an irgendeinen Fluß. Jeder wird da sicher an einen diskriminierende Bezeichnung denken. Daher sollte man darüber nachdenken, daß Örtchen in "Nager" umzubenennen, so wie es einst vom Wortstamm Nag seinen Namen bekommen hat.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

08.02.2021 um 15:40
Zitat von abberlineabberline schrieb:Nee, Unsinn ist, solche Orte umbenennen zu wollen, ohne zu wissen, warum der Ort so heisst.
Ich weiß wieso der Ort so heißt und wünsche mir eine Umbennung. Die Erklärung findest du in den Beiträgen der letzten zwei Tage.


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08.02.2021 um 15:40
@vincent
Nee, einfach den Ortsnamen belassen und wer sich dabei unverständlicherweise betroffen fühlt, einfach mal schauen, woher der Name kommt und entspannt bleiben.
Die Erklärung findest Du oben und ich wünsche mir, dass der Ortsname bleibt. Aber entscheiden sollen das die Bewohner


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

08.02.2021 um 15:41
@abberline
Nein, Unsinn ist es, das Örtchen nicht umzubenennen, indem Wissen das Ne*** eine diskriminierende Bezeichnung ist.


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08.02.2021 um 15:42
Zitat von abberlineabberline schrieb:wer sich dabei unverständlicherweise betroffen fühlt
solche Aussagen reichen ja schon, um eine Umbenennung zu wollen.


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08.02.2021 um 15:43
Zitat von vincentvincent schrieb:der normale Sprachgebrauch ist bei der Verwendung von Namen und deren Bedeutungsinhalt auf Schildern impliziert.
Das Wort auf dem Schild hat aber nicht mal was mit der Ethnie zu tun, und auch nichts mit dem Wort, das die Ethnie früher entsprechend beschrieb. Das sind zwei völlig unterschiedliche Begriffe die völlig unterschiedliche Phänomene beschreiben.
Die einzige Gemeinsamkeit ist hier der Gleichklang, und das kann unmöglich als rassistisch gewertet werden, weil es nun mal nichts damit zu tun hat.
Zitat von vincentvincent schrieb:Das kann nicht mit dem Verweis auf einen historischen Bezug, der nicht allgemein bekannt ist bei einem Schild, das öffentlich einsehbar ist, erfolgen. Das ist Unsinn..
Man kann es bei Bedarf erklären. Vllt erhöht es sogar das Tourismusaufkommen, weil der Ort einfach zu einer Kuriosität erklärt wird. So einen doppeldeutigen aber trotzdem völlig harmlosen Namen hat nicht jeder.

Das kann man auch ohne Umbenennung gut regeln, und niemand braucht sich dauerhaft irritiert zu fühlen.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

08.02.2021 um 15:45
@Tussinelda
Das ist Deine Meinung und die respektiere ich. Verstehen muss ich es nicht. Es ist nichts rassistisches bei dem Ortsnamen, das wurde erklärt. Wer sich darüber aufregen will, kann das gerne tun, ich störe mich nicht an Ortsnamen, die aus heutiger Sicht eigenwillig klingen, aber einen bestimmten Ursprung haben, der erklärt wurde.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

08.02.2021 um 15:46
Zitat von weißichnixvonweißichnixvon schrieb:Das Wort auf dem Schild hat aber nicht mal was mit der Ethnie zu tun, und auch nichts mit dem Wort, das die Ethnie früher entsprechend beschrieb. Das sind zwei völlig unterschiedliche Begriffe die völlig unterschiedliche Phänomene beschreiben.
Das ist seit Beginn der Diskussion klar und die Wiederholung ändert nichts an dem Fakt, dass der Zufall es nun so wollte, dass da trotzdem eine Bezeichnung steht, in großen Buchstaben, die bei jedem normalen Deutsch-Sprachler und eigentlich anderen auch, die Assoziation zu dem Begriff herstellt, der rassistisch konnotiert ist.
Zitat von weißichnixvonweißichnixvon schrieb:Die einzige Gemeinsamkeit ist hier der Gleichklang, und das kann unmöglich als rassistisch gewertet werden, weil es nun mal nichts damit zu tun hat.
Selbstverständlich kann es da, schon deshalb weil man das Wissen um die Herkunft nicht unterstellten kann!


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

08.02.2021 um 15:46
Zitat von abberlineabberline schrieb:ich wünsche mir, dass der Ortsname bleibt
Und ich wünsche mir daß der Name in "Nager" geändert wird. Tut zum einem keinem weh und die Welt wird davon auch nicht untergehen, weil man das erste "E" in ein "A" umwandelt.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

08.02.2021 um 15:47
Zitat von abberlineabberline schrieb:ich störe mich nicht an Ortsnamen, die aus heutiger Sicht eigenwillig klingen, aber einen bestimmten Ursprung haben, der erklärt wurde.
aus heutiger Sicht? Jetzt geht das schon wieder los.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

08.02.2021 um 15:48
Zitat von weißichnixvonweißichnixvon schrieb:So einen doppeldeutigen aber trotzdem völlig harmlosen Namen hat nicht jeder.
Da gibt es einige. Mir fällt da spontan der Bielefelder Ortsteil Deppendorf ein. Dürfte südlich des Mains für einen gewissen Unterhaltungseffekt sorgen als Antwort auf die Frage wo man herkommt.
Dabei ist es nur niederdeusch der Ort in der Niederung.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

08.02.2021 um 15:50
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:es ist dadurch belegt, dass das Wort eine Definition hat, die sich nicht einfach beliebig ändern lässt. Nur wie man es von einer bestimmten Person auffassen will, das kann man für sich entscheiden.
Im Normalen Sprachgebrauch hat es die Definition. Der normale Sprachgebrauch ist alles an sprachlichem Konsens, was zB in Lexika uÄ festgehalten wird. Darüber hinaus kann jeder einen anderen Konsens in einem anderen Kontext zB festlegen, und dann benutzt er das gleiche Wort völlig anders.

Hase zB .. man kann das Wort im normalen Sprachgebrauch dafür nutzen, um einen Nager zu beschreiben. Oder man definiert einen eigenen Konsens im eigenen Sprachgebrauch und benutzt das gleiche Wort als Kosename für ein Kind oder so.

Alles ganz legitim, und weit verbreitet.
Niemand hat jemandem zu verbieten sich einen eigenen Konsens mit welchen Leuten auch immer zu schaffen.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:falsch
Nein, das steht.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

08.02.2021 um 15:50
@Tussinelda
Ja klar aus heutiger Sicht, die Kelten haben bei Wixhausen und Tuntenhausen an andere Dinge gedacht und 14hunderttobak hat in Neger auch niemand an Menschen, sondern den Bach gedacht.
Und da muss heute niemand mit dem erhobenen Zeigefinger kommen.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

08.02.2021 um 15:52
Zitat von vincentvincent schrieb:, schon deshalb weil man das Wissen um die Herkunft nicht unterstellten kann!
Wissen ist eine Hol- keine Bringschuld. Man eignet sich für gewöhnlich Wissen an, wenn einen was interessiert, und kann nicht erwarten, dass man es einem nachträgt.


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