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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

20.939 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Political Correctness, Politische Korrektheit ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Political correctness, ein gescheitertes Experiment

11.03.2021 um 08:05
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:Nun stellt sich die Frage, ob WEISSE Forumsmitglieder und WEISSE Männer (ein Sprachwissenschaftler) das akzeptieren.
Du hast wohl Tahir Della und die Menschen der ISD vergessen. Wieder einmal.
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:Oder ob sie sich küchenpsychologisch "gut" begründet weiterhin in der Rolle als Fürsprecher für Menschen sehen, denen sie zwar allerhand Verletztsein zutrauen aber keinerlei Auseinandersetzung mit Sachargumenten oder gar erwägen, dass ""Betroffene" sogar Verständnis haben könnten für die Namensgebung -- wenn man es ihnen erklärt (oder sie in die Lage versetzt, sich zu informieren
siehe oben.
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Wenn ich es schaffe, gesellschaftlichen Konsens zu erzeugen z.B. beim Wort Neger, dann kann ich als gesellschaft das Wort nicht mehr verwenden. Tun wir auch nicht mehr.
was nicht stimmt.
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Natürlich ist das gut, darüber mal zu sprechen, dass auch historisch gewachsene Namen, die nicht auf eine rassistischen Denkweise fußen (ich glaube keiner hier behauptet, die Mohrenapotheke will bewusst Schwarze herabwürdigen), verletzend sein können.
Für mich ist das aber nur ein sehr kleiner Teilbereich dessen, worum es bei PC geht.
ja, da geht es um Rassismus und Kolonialismus, darüber will ja auch keiner reden. Da wird nämlich sofort aufgezeigt, dass Deutschland ja nur so ein bisschen Kolonialmacht war, so im Vergleich zu anderen. Zum Beispiel. Weil man immer lieber mit dem Finger auf andere zeigt und nichts von Kolonialismus wissen will, geschweige denn, ihn aufarbeiten will.
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Es wird nicht offen als gesellschaft ausdiskutiert, wann aufgegriffene Klischees in Satire und Comedy problematisch sind, sondern einfach behauptet, dass das schon ein unumstößlicher fakt sei, dass LE rassistisch agiert. Natürlich lässt sich die Mehrheit aber das von einer Minderheit nicht vorschreiben. Im gegenteil: Es ist super Munition gegen jegliche PC bestrebungen, die von Rechten sehr leicht auch gegen die Punkte, für die die meisten Menschen offen wären benutzen können.
was daran liegen mag, dass wenn Betroffene dies ansprechen, es sofort abgebügelt/abgewehrt wird. Was man auch daran erkennt, dass Du penetrant darauf bestehst, dass die Jüdische Allgemeine einen shitstorm absichtlich losgetreten hat, einfach, weil es in der JA thematisiert wurde. Wobei immer irgendeine Zeitung etc, die erste sein wird, die etwas aufgreift, thematisiert. Und das auch richtig so ist, sonst kommt es gar nicht zu einer Debatte.
Zitat von Foxy.VapianoFoxy.Vapiano schrieb:Soviel Polemik muss man erstmal aufbringen können und dann sachliche Antworten darauf erwarten. Jesus Maria
wenn es doch "nur" Polemik wäre....


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11.03.2021 um 08:23
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Es wird nicht offen als gesellschaft ausdiskutiert, wann aufgegriffene Klischees in Satire und Comedy problematisch sind, sondern einfach behauptet, dass das schon ein unumstößlicher fakt sei, dass LE rassistisch agiert. Natürlich lässt sich die Mehrheit aber das von einer Minderheit nicht vorschreiben. Im gegenteil: Es ist super Munition gegen jegliche PC bestrebungen, die von Rechten sehr leicht auch gegen die Punkte, für die die meisten Menschen offen wären benutzen können.
Du glaubst doch nicht im Ernst, dass die Diskussion anders ausgesehen hätte, wenn man ganz viel Konjunktiv benutzt hätte "Es könnte sein, dass da vielleicht der ein oder andere antisemitische und rassistische Witz bei der E.."

Meinst du wirklich dann hätte auch nur einer derjenigen, die es jetzt nicht einsehen, dann eingesehen?

Wohl kaum...
Zitat von shionoroshionoro schrieb:So können wir nicht zu mehr empathie in Sprache kommen, weil man in einer KOnfliktlogik steckt.
Richtig, so lange man sich empathisch mit Leuten zeigt, die unbedingt rassistische und antisemitische Witze erzählen müssen, wird das wohl nichts mit der empathischen Sprache


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11.03.2021 um 08:35
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:es blieb im Fall Lisa E. nicht nur bei dem unzutreffenden Rassismus . und Antisemitismusvorwurf.
Sie erzählt nun mal leider antisemitische und rassistische Witze.
Kann man alles belegen. Und auch wenn ihr es tausendmal behauptet, der "Kontext" oder das Label "Satire" machen daraus nicht automatisch das Gegenteil.
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:der shitstorm der politisch korrekt Empörten führte dazu, dass eine in Deutschalnd lebende, junge Migrantin
Ziemlich durchsichtiges Manöver Eckhardt als Migrantin zu beschreiben....aber gut...der shitstorm, den es laut einiger ja nie gegeben hat, hat dazu geführt, dass die junge Dame, ä sorry, die arme MIgrantin, super im Geschäft ist.


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11.03.2021 um 09:56
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:was nicht stimmt.
Klar gibt es irgendwo Schwachköpfe, die immer noch diesen Begriff verwenden. Es gibt aber dann eben nur andere Schwachköpfe, die dem beipflichten; dass hat er ja auch gesagt:
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Die, die das machen, erfahren auch außerhalb von randgruppen der Gesellschaft Ächtung.
Den Satz muss man nur auch mitzitieren. Und ist unbestreitbar wahr, denn behauptest du das Gegenteil, dann hätte PC tatsächlich noch weniger Erfolge vorzuweisen als ohnehin schon.

Neger als Wort für dunkelhäutige Menschen ist aus dem Sprachschatz der Deutschen für gewöhnlich verschwunden. Deswegen steht hier überall auch "diskriminierend" und "veraltet", WEIL der gesellschaftliche Konsens da ist.

https://www.duden.de/rechtschreibung/Neger

Wenn in Trivial Pursuit noch 1986 von "Negern" die Rede war, sind wir heute, 25 Jahre später, weiter und dieses Wort wird in keinem Gesellschaftsspiel mehr vorkommen.

Wenn du weiterhin das Gegenteil behaupten willst, nämlich das der Begriff Neger keine Gesamtgesellschftliche Ächtung erfahren hätte, dann wirst du dieses Gegenteil belegen können.

Denn das größte deutsche Wörterbuch dürfte ein Indikator für den Gebrauch und seine Anwendung sein.


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11.03.2021 um 10:10
@EinElch

Zumindest müssen noch dicke Bretter gebohrt werden, denn der inflationäre Nutzung des N-Wortes vor allem im Rap von Schwarzen war die letzten Jahre schon unnötig und obsolet, aber 2021 sollte dies einfach ein No Go sein.
Solange man aber fadenscheinig damit argumentieren möchte, Schwarze untereinander "dürfen" es sagen, bleibt das Wort immer weiter im Sprachgebrauch.
2021 gibt es keinen Grund von Schwarzen sich so gegenseitig zu bezeichnen, auch wenn sich selbst 2021 manch einer noch so anfühlt er sei mit der Amistad angereist.
Wie ich schon immer gesagt habe, das Wort ist ein No Go, da spielt die Intention keine Rolle, selbst von Schwarzen.


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11.03.2021 um 10:13
Zitat von capspauldincapspauldin schrieb:Solange man aber fadenscheinig damit argumentieren möchte, Schwarze untereinander "dürfen" es sagen, bleibt das Wort immer weiter im Sprachgebrauch
es wird doch dahingehend argumentiert, dass Selbstbezeichungen in Ordnung sind.
Aber wenn ich mir das recht überlege, hast du ja vollkommen recht: Schwarze wollen nicht, dass Nicht-Betroffene N. sagen und bedenken dabei nicht, dass sie ja selbst das Wort weiterhin transportieren, wenn sie sich damit betiteln.


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11.03.2021 um 10:14
Zitat von Foxy.VapianoFoxy.Vapiano schrieb:Ich denke die Mohrenapotheke hat einen - vllt nicht gewollt/oder ganz sicher nicht gewollten, dennoch existierenden nicht politisch korrekten Bezug - da sie eben dazu das stereotypische Abbild neben dem Apothekennamen zu stehen hat. Wäre es nur der Name, würde ich weniger was sagen. Das Bild dazu ist aber eindeutig überflüssig.
Stimme zu, die Mohrenapotheke mit dem Abbild transportiert Definitionen von Rassismus.
Zitat von capspauldincapspauldin schrieb:denn der inflationäre Nutzung des N-Wortes vor allem im Rap von Schwarzen war die letzten Jahre schon unnötig und obsolet, aber 2021 sollte dies einfach ein No Go sein.
Stimme zu, niemand sollte dieses Wort als Menschenbezeichnung verwenden. Das Argument mit der Eigenbezeichnung berücksichtigt nicht, daß dieses ausgesprochene Wort ja nur vom eigen bezeichnenden gehört wird, jeder kann es hören, alle bemerken wie salonfähig dieses Wort immer ich ist in dieser Szene. So wird die Verbreitung dieser diskriminierenden Menschenbezeichnung immer weiter vorangetrieben.


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11.03.2021 um 10:16
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:ja, da geht es um Rassismus und Kolonialismus, darüber will ja auch keiner reden. Da wird nämlich sofort aufgezeigt, dass Deutschland ja nur so ein bisschen Kolonialmacht war, so im Vergleich zu anderen. Zum Beispiel. Weil man immer lieber mit dem Finger auf andere zeigt und nichts von Kolonialismus wissen will, geschweige denn, ihn aufarbeiten will.
Bloße Behauptungen, die du den Leuten unterstellst. Du kannst niemanden in den Kopf gucken und kannst deswegen schon nich wissen, was die wollen und was nicht.

Hier hat man bisher jede Diskussion führen können und ich habe bisher auch im RL keine Schwierigkeiten mit sowas gehabt. Da fragt man sich...

Ich denke ja eher, dass du hier die Allgemeinheit der Bevölkerung pauschal verunglimpfst und die Bereitschaft durchaus da wäre - aber um den Bogen zurück zu schlagen, der Ton macht die Musik, wie es in den Walde schallt, so schallt es auch hinaus.

Überhaupt sind solche Sachen durchaus eben auch ein gesellschaftlicher Prozess der sich nicht mit "SETZT EUCH DAMIT AUSEINANDER UND ERKENNT AN, DASS ICH RECHT HABE!" beschleunigen lässt, sich eher verlangsamt.
Denn auch wenn du das nicht glaubst, gibt es neben deiner bestimmt mehrere andere, legitime Meinungen.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

11.03.2021 um 10:16
@Optimist

Es wird auch kein Verbot geben, es steht weiterhin jedem frei sich so zu bezeichnen, sich und auch andere. Das dies jedoch dumm und obsolet ist, steht für mich jedoch nicht zur Debatte.
Dem Wort eine eigene Bedeutung zu geben, dem Wort den ursprünglichen Sinn zu nehmen ist per se nicht schlecht, in einer Gesellschaft in der das Wort in seiner ursprünglichen Form auch weiterhin zum Alltag gehört.
Dies ist jedoch nicht der Fall und somit sind solche Bezeichnungen einfach falsch.


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11.03.2021 um 10:18
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Stimme zu, die Mohrenapotheke mit dem Abbild transportiert Definitionen von Rassismus.
Ich im Übrigen auch und ich glaube, dieser Kontext fällt den meisten auch auf.
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Stimme zu, niemand sollte dieses Wort als Menschenbezeichnung verwenden.
Zitat von capspauldincapspauldin schrieb:im Rap von Schwarzen war die letzten Jahre schon unnötig und obsolet, aber 2021 sollte dies einfach ein No Go sein.
Und selbst hier gibt es einen Konsens was die Anlehnung des Wortes betrifft, der über die bisherige gesellschaftliche Restnutzung hinaus geht.


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11.03.2021 um 10:46
Zitat von EinElchEinElch schrieb:Wenn du weiterhin das Gegenteil behaupten willst, nämlich das der Begriff Neger keine Gesamtgesellschftliche Ächtung erfahren hätte, dann wirst du dieses Gegenteil belegen können.
19. Dezember 2019, 17:02 Uhr
Mecklenburg-Vorpommern
:
AfD-Abgeordneter durfte "Neger" sagen
Quelle: https://www.sueddeutsche.de/politik/mecklenburg-vorpommern-afd-abgeordneter-durfte-neger-sagen-1.4730989
Die Richter sahen es nun wie Kramer: "Der für mehrere Verwendungen des Wortes ,Neger' in unterschiedlichen Kontexten einheitlich ausgesprochene Ordnungsruf erfüllt die Voraussetzungen (für einen Ordnungsruf, Anm. d. Red.) nicht, weil der Abgeordnete jedenfalls nicht in allen Fällen die Würde des Hauses verletzt hat." Das Rederecht des Antragsstellers sei verletzt worden.

Die Landtagsvizepräsidentin habe nämlich nicht näher zwischen den verschiedenen Verwendungen des Wortes differenziert und somit pauschal geurteilt. "Der Ordnungsruf erfasst damit auch die Äußerung, in der er das Wort ,Neger' verwendet hat, um zu erklären, dass er der Auffassung sei, dieses Wort verwenden zu dürfen. Beanstandet werden nicht einzelne, in ihren Zusammenhängen durchaus unterschiedliche Äußerungen; vielmehr richtet sich der Ordnungsruf ausdrücklich nur gegen die Verwendung des Wortes selbst."

Der Begriff diene zudem nicht eindeutig und ausschließlich zur Herabwürdigung. "Ob es tatsächlich abwertend gemeint ist, kann jedoch nur aus dem Zusammenhang beurteilt werden", schreiben die Richter. Kramer nennt das Urteil einen "Sieg der Redefreiheit".
Quelle: s.o.
und die unzähligen Beispiele, wo dieses Wort sonst im Alltag Schwarze Menschen betreffend benutzt wird. Beispiele gab und gibt es hier genug. Auch hier im thread. Da lässt man sich das Wort nicht verbieten, da sagt man weiterhin N**erkuss etc.
Zitat von EinElchEinElch schrieb:Bloße Behauptungen, die du den Leuten unterstellst. Du kannst niemanden in den Kopf gucken und kannst deswegen schon nich wissen, was die wollen und was nicht.
nein, die genau so hier im thread der Fall war. Und das ich nix unterstelle siehst Du auch an den öffentlichen Reaktionen, wenn es um Umbenennungen geht zum Beispiel. Da wird die angebliche Wortherkunft bemüht, da wird behauptet, man würde übertreiben, es wäre doch keinesfalls ein Problem, wenn es eine "Mohren"strasse gäbe oder andere Strassennamen, die Kolonialisten zur Ehre dienen. Befasse Dich doch mal mit den ganzen Vereinen und Organisationen, die sich dafür einsetzen und welcher Wind ihnen entgegen weht. Kannst Du auch wunderbar hier im Forum nachlesen by the way. Da wird sich lustig drüber gemacht, dann die ewig penetrante Frage, was denn noch alles geändert werden soll etc. Das wüßtest Du auch, hättest Du aufmerksam mitgelesen.
Zitat von EinElchEinElch schrieb:Überhaupt sind solche Sachen durchaus eben auch ein gesellschaftlicher Prozess der sich nicht mit "SETZT EUCH DAMIT AUSEINANDER UND ERKENNT AN, DASS ICH RECHT HABE!" beschleunigen lässt, sich eher verlangsamt.
Denn auch wenn du das nicht glaubst, gibt es neben deiner bestimmt mehrere andere, legitime Meinungen.
echt? Bei Kolonialismus gibt es legitime andere Meinungen? Welche denn? Und wie lange ist Kolonialismus her? Wie lange soll sich da jetzt noch nett drüber unterhalten werden, bevor man sich damit mal ernsthaft auseinandersetzt?
Zitat von capspauldincapspauldin schrieb:Zumindest müssen noch dicke Bretter gebohrt werden, denn der inflationäre Nutzung des N-Wortes vor allem im Rap von Schwarzen war die letzten Jahre schon unnötig und obsolet, aber 2021 sollte dies einfach ein No Go sein.
Solange man aber fadenscheinig damit argumentieren möchte, Schwarze untereinander "dürfen" es sagen, bleibt das Wort immer weiter im Sprachgebrauch.
man? Natürlich dürfen Schwarze sich bezeichnen, wie sie wollen. Das ist nicht fadenscheinig. Fadenscheinig ist es, daraus die Selbstverständlichkeit ableiten zu wollen, dass es dann auch jeder andere benutzen könnte ohne dass es rassistisch wäre.
Was die Gruppe innerhalb ihrer Gruppe durchaus kontrovers diskutiert, ist die Benutzung, was auch richtig ist, nur eben keine Einmischung Nicht-Betroffener bedarf, da die da nix mitzureden haben.


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11.03.2021 um 10:49
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Natürlich dürfen Schwarze sich bezeichnen, wie sie wollen.
Klar, aber bitte keine rassistisch konnotierten Menschenbezeichnungen. Aus meiner Sicht darf es hier keine Ausnahme geben. Niemand, kein Mensch(!) sollte diskrimierende Menschenbezeichnungen verwenden.


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11.03.2021 um 10:54
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Klar, aber bitte keine rassistisch konnotierten Menschenbezeichnungen. Aus meiner Sicht darf es hier keine Ausnahme geben. Niemand, kein Mensch(!) sollte diskrimierende Menschenbezeichnungen verwenden.
och, aber wenn es der Sache dienlich ist, dann wird ein Schwarzer Koch zitiert, der es voll in Ordnung findet, "Mohr" genannt zu werden und die Bezeichnung somit nicht rassistisch wäre. Wie verlogen ist das denn bitte?
Oder es werden Freunde/Bekannte aufgezählt,, die gar kein Problem damit haben, wenn man sie "N**er" nennt. Alles klar.


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11.03.2021 um 10:54
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Natürlich dürfen Schwarze sich bezeichnen, wie sie wollen
Habe nix anderes gesagt.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Fadenscheinig ist es, daraus die Selbstverständlichkeit ableiten zu wollen, dass es dann auch jeder andere benutzen könnte ohne dass es rassistisch wäre.
Habe ich auch nicht gesagt.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Was die Gruppe innerhalb ihrer Gruppe durchaus kontrovers diskutiert, ist die Benutzung, was auch richtig ist, nur eben keine Einmischung Nicht-Betroffener bedarf, da die da nix mitzureden haben.
An meiner Aussage, dass solche Auszeichnen nicht nur dumm sondern auch eine moralische Bankrotterklärung ist, dafür brauche ich keine Erlaubnis einer Gruppe.


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11.03.2021 um 10:56
Zitat von capspauldincapspauldin schrieb:An meiner Aussage, dass solche Auszeichnen nicht nur dumm sondern auch eine moralische Bankrotterklärung ist, dafür brauche ich keine Erlaubnis einer Gruppe.
Deine Meinung ist nur unerheblich, was die Diskussion innerhalb der Gruppe Schwarzer Menschen betrifft. Sagen kannst Du sie ja, haste ja auch, mehrfach.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

11.03.2021 um 10:57
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:och, aber wenn es der Sache dienlich ist, dann wird ein Schwarzer Koch zitiert, der es voll in Ordnung findet, "Mohr" genannt zu werden und die Bezeichnung somit nicht rassistisch wäre.
Hmm, das wirst du sicherlich belegen können das hier jemand gesagt hat, "Mohr" kann man sagen weil jemand jemanden kennt, der dies in Ordnung findet. Ich sicher nicht.

Du bist also nicht der Meinung, daß die Vermeidung von diskriminierenden Menschenbezeichnungen für jeden Menschen(!) gelten sollte?


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11.03.2021 um 11:01
Zitat von EinElchEinElch schrieb:Neger als Wort für dunkelhäutige Menschen
Nicht als Bezeichnung für Süßspeisen, bei denen die Verwendergeneration bald einfach ausstirbt.

Insofern is dein "Negerkuss"-Beispiel halt mal keine Erwiderung auf das was ich sagte

Und das andere? Ja, klar haben Abgeordnete in Parlamenten ganz andere Freiheiten Dinge zu sagen, und du willst mir außerdem mitteilen ein AfD-Abgeordneter gehört nicht zu einer Gruppe, die im Allgemeinen gesellschaftlich geächtet würde?
I beg you. Schlechtes Beispiel ist schlecht.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:thread
Ich nehme diesen Thread, in dem tendenziell eher Menschen schreiben, die eine mehr oder weniger starke Meinung dazu haben, nicht als Spiegelbild der gesamtdeutschen Gesellschaft und das solltest du auch nicht

Den meisten ging die Mohrenstrasse in Berlin am Arsch vorbei, der Gag war nur dass sie dann nach einem Antisemiten benannt wurde.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Bei Kolonialismus gibt es legitime andere Meinungen? Welche denn?
Ich jedenfalls halte undifferenzierte Ansichten, egal welches Thema betreffend, für eine Beleidigung der menschlichen Abstraktionsfähigkeit.
Denn natürlich hat der Kolonialismus nicht nur Leid und Ärger hervorgebracht und natürlich könnte man sich differenziert auseinander setzen.

Ich werde hier jetzt aber nicht ein seitenweises Essay verfassen, sondern ich appelliere an den gesunden Menschenverstand: keine Medaille hat nur eine Seite, und wenn man das glaubt, dann meist nur, weil man die andere nicht kennt.

Das ist eine Erkenntnis, die die meisten in ihren frühen 20ern haben.


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11.03.2021 um 11:03
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Deine Meinung ist nur unerheblich, was die Diskussion innerhalb der Gruppe Schwarzer Menschen betrifft.
Diese Einschätzung solltest du den jeweiligen Personen dann doch selber überlassen. Ich als PoC oder neuerdings doch SOJARME kann es schon selber einschätzen.
Die Meinung ist dahingehend auch nur "unerheblich", solange es Kritik ist. Weisse Zujubler nimmt man doch gerne in den Meinungspool auf, solange diese auch die eigene Meinung vertreten.


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11.03.2021 um 11:10
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Du bist also nicht der Meinung, daß die Vermeidung von diskriminierenden Menschenbezeichnungen für jeden Menschen(!) gelten sollte?
für jeden NichtBetroffenen. Ich habe Betroffenen nicht vorzuschreiben, wie sie sich untereinander nennen.
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Hmm, das wirst du sicherlich belegen können das hier jemand gesagt hat, "Mohr" kann man sagen weil jemand jemanden kennt, der dies in Ordnung findet
soll ich das mit dem Koch Andrew Onuegbu alles nochmal verlinken? Mache ich gerne, sobald ich mehr Zeit habe. ich finde sicher auch die Aussagen, dass man jemanden kennt, den das ja nicht stört, also N**er genannt zu werden.....musst Dich nur etwas gedulden.
Zitat von EinElchEinElch schrieb:Und das andere? Ja, klar haben Abgeordnete in Parlamenten ganz andere Freiheiten Dinge zu sagen, und du willst mir außerdem mitteilen ein AfD-Abgeordneter gehört nicht zu einer Gruppe, die im Allgemeinen gesellschaftlich geächtet würde?
I beg you. Schlechtes Beispiel ist schlecht.
es geht um das Urteil, der letzte Absatz des Zitats.
Zitat von EinElchEinElch schrieb:Ich jedenfalls halte undifferenzierte Ansichten, egal welches Thema betreffend, für eine Beleidigung der menschlichen Abstraktionsfähigkeit.
Denn natürlich hat der Kolonialismus nicht nur Leid und Ärger hervorgebracht und natürlich könnte man sich differenziert auseinander setzen.
ja, je nach Blickwinkel hat er bestimmt nicht nur Leid und Ärger (was eine Verharmlosung) gebracht. Sag das mal denen, die kolonialisiert wurden.
Zitat von capspauldincapspauldin schrieb:Ich als PoC oder neuerdings doch SOJARME kann es schon selber einschätzen.
oh, wieder in der Twitter woke bubble unterwegs gewesen? Als was Du Dich gerne bezeichnen möchtest bleibt auch ganz Dir überlassen.
Zitat von capspauldincapspauldin schrieb:Diese Einschätzung solltest du den jeweiligen Personen dann doch selber überlassen.
genau das mache ich und gilt eben auch für Dich.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

11.03.2021 um 11:30
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Sag das mal denen, die kolonialisiert wurden.
Die leben alle nicht mehr.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:es geht um das Urteil, der letzte Absatz des Zitats.
Weil sich der Richter bewusst ist, dass es Menschen gibt, die in einer Zeit aufwuchsen, wo dieses Wort normal ist und in einem Rechtsstaat eben niemand einfach für den Nutzen eines Wortes sein Rederecht im Parlament verliert.

Die eigentliche Frage des Urteils war, ob die Nutzung des Wortes rechtfertigt, wie im weiteren mit dem Abgeordneten verfahren wurde.
Das Gericht stellte fest, dass das Recht auf freie Rede im Parlament des Abgeordneten beschnitten wurde und stellten dazu fest, dass man nicht pauschal die Nutzung des Wortes sanktionieren darf, sondern eben den Kontext beachten.
Das ist nicht erfolgt. Das bedeutet nicht, dass hier ein Gericht sagt, "Neger" sagen wäre in Ordnung. Es sagt, das reicht nicht um einem Abgeordneten einen Ordnungsruf zu erteilen.

Nebenbei passierte das im Bundestag aber relativ regelmäßig, dass da gewisse Äußerungen mit Ordnungsrufen bedacht werden - da darf schon nicht "entsorgen" im Zusammenhang mit Menschen gesagt werden.

Selektive Wahrnehmung also.

Weiter sind Richter ebenfalls Menschen, die frei und unabhängig ihre Urteile fällen. Wie du also darauf kommst, dass ein einzelner, vermutlich älterer und konservativer Richter hier die gesellschaftliche Ächtung des Wortes aufgehoben hat, das frage ich mich.
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Hmm, das wirst du sicherlich belegen können das hier jemand gesagt hat, "Mohr" kann man sagen weil jemand jemanden kennt, der dies in Ordnung findet.
Derartiges gab es.


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