Politik
Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryEnglish
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Nächste Runde im Kampf der Kulturen

5.582 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Deutschland, Terror, Alternativen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Nächste Runde im Kampf der Kulturen

04.01.2018 um 13:57
Da widerspreche ich dir, weil ich das persönlich anders wahrnehme.
Weshalb ich einen Muttersprachler bevorzugen sollte, nur weil der zufälligerweise den gleichen Pass hat wie ich erschließt sich mir nicht. Gemeinsame Interessen verbinden unabhängig von der Herkunft.

Das kann ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen, beispielsweise bei internationalen Veranstaltungen.

Ich kann mir jedoch gut vorstellen, wenn jemand keine Kontakte zu Menschen aus anderen Kulturkteisen pflegt zunächst diesen reserviert gegenübersteht. Wenn der einzige Erfahrungshorizont sich auf die hier hereinströmenden Massen zum Vergleich zur eigenen Lebensweise heranzieht, dann misversteht man das schnell. Wären die Menschen, die zu uns kämen gut Ausgebildete, mit gewissem intellektuellem Anspruch gäbe es erstens die derzeitigen Probleme nicht und zweitens würde man Zuwanderung als positive Bereicherung der Gesellschaft empfinden.

Es ist so gut wie immer ein Schichtenproblem, nie eines von fremden Riten, Sitten Ess- und Trinkgewohnheiten. Man kann seine tradierten Werte hierher mitbringen ohne der angestammten Bevölkerung respektlos zu erscheinen.

Als ich mehrere Jahre im Ausland gelebt habe war ich interessiert an der Sprache und Kultur meines Gastlandes, die mir einmal mehr gezeigt hat, das andere Lebensmodelle auch gut funktionieren.


1x zitiertmelden

Nächste Runde im Kampf der Kulturen

04.01.2018 um 14:12
Zitat von yenredroseyenredrose schrieb:Als ich mehrere Jahre im Ausland gelebt habe war ich interessiert an der Sprache und Kultur meines Gastlandes, die mir einmal mehr gezeigt hat, das andere Lebensmodelle auch gut funktionieren.
Also hast du dich angepasst.


1x zitiertmelden

Nächste Runde im Kampf der Kulturen

04.01.2018 um 14:13
@yenredrose

Ich habe ähnliche Erfahrungen im Ausland und mit Menschen aus völlig anderen Kulturen gemacht und besonders mit Menschen aus Südamerika eine erhebliche Bereicherung meines Lebens erlebt.

Die Menschen, die jetzt in großer Zahl zu uns gekommen sind, kommen aber eben nicht aus Gastländern, deren Lebensmodelle gut funktionieren. Sonst würden sie sich nicht in seeuntüchtige Boote setzen. Daher kann man Erfahrungen nicht so einfach miteinander vergleichen.


1x zitiertmelden

Nächste Runde im Kampf der Kulturen

04.01.2018 um 14:16
Zitat von RealoRealo schrieb:Es gab also schon vor 100 Jahren "Progressive", der Moderne Verpflichtete (damals in der SPD konzentriert) und "Gestrige", die dem alten Militarismus des krachend gescheiterten Kaiserreichs nachtrauerten und dessen radikalster Kern sich zur nationalsizialistischen deutschen Arbeiterpartei mauserte.
Willst du uns suggerieren das "Gestrige" Militaristen, Nationalisten und der Gleichen sind oder zumindest tendenziell in diese Richtung denken? Und Progressive eigentlich die Guten sind? Warum sollen die besser sein? Weil du das so definierst ist das für dich gut. Ok, das ist ja jedem selber überlassen. Aber du scheint das auf alle ausgedehnt zu haben und bestimmst sozusagen für alle das dies die Guten sind und die Konservativen die schlechten?
Du redest hier von Kulturen vermischen, du redest hier von "Nicht in Schubladen denken", du hältst dich wohl für progressiv, aber machst das gleiche wie die ewig Gestrigen (dies ist dein Begriff, ich bevorzuge die Konservativen) nur nicht der fremden Kultur gegenüber sondern den gegenüber die an ihrer Kultur mehr festhalten als du und diese nicht verändert, vermischt und ´verdrängt' sehen wollen.
Warum sind diese in deiner Kategorisierung denn die Schlechten? Warum sind die Progressiven die Guten? Haben die Progressiven denn immer über all gutes getan? Oder die Konservativen immer und über nur schlechtes? Das ist mir einfach zu plump und du machst dir das alles etwas zu einfach. Du denkst so, also ist das so und andere haben das auch zu akzeptieren ohne nachzufragen ob die denn auch so denken und fühlen?
Ich, und wie man an den Wahlergebnissen sehen kann ein sehr großer Teil der Bevölkerung, egal aus welcher ursprünglichen Grundausrichtung kommend, denken mehr und mehr das deine Sichtweise eben doch die falsche ist. Sind wir jetzt alles dumm und nur du nicht?

Zum Thema
Zitat von RealoRealo schrieb:Schwer zu sagen, wenn man es mit ein paar Worten umreißen könnte, würde ich es tun. Man muss dazu im Orient gewesen sein, und zwar nicht an einem Touristenstrand, sondern in den Städten und in der Provinz. Das Werteverhältnis ist ein völlig anderes. Vielleicht liegt es an einem völlig anderen Verhältnis zur Zeit, auch zur Lebenszeit. Für uns ist mit dem Tod alles aus. Für eigentlich alle anderen Kulturen als für den atheistischen Westen ist das Leben eine Schaubühne, ein Bühnenstück, nach dessen Ende die Akteure und Zuschauer hinaustreten ins RL. Ein Nachklang davon vielleicht noch in Platons Höhlengleichnis.
Ich sehe du bist sehr zugeneigt von dieser Kultur und von der Einstellung der Menschen dort. Das ist ja schön für dich.
Ich fange damit aber nichts an. Ich habe mein Christentum welches genau so funktioniert wie du es gerade beschrieben hast und ich habe meine "zyklische Lebensanschauung" und muss nicht in das fremde exotische schielen was dich ja wahrscheinlich ja zusätzlich fasziniert gerade weil es fremd und exotisch ist. Aber darum geht es nicht. Du findest das toll und ich soll es ertragen müssen hier? Dann wird meine Kultur und Religion verdrängt, vermengt, ich muss Komprosmisse akzeptieren und all das was mit einherkommt wenn man diese Vermischung zulässt. Nur weil du und deinesgleichen das toll finden? Was ist mit dem Rest die das nicht toll finden? Entschuldigung, das ist etwas faschistoid.
Du kannst ja gerne deren Lebenseinstellung, deren Kultur und was auch immer, annehmen. Willst du da ganz eintauchen, steht es dir ja frei auch in so eine Region auszuwandern. Aber wenn meine Kultur, mein Anschauung aus unserem Lebensraum so verschwindet wie wir es kennen, so verliere nur ich und meinesgleichen. Zu Hause auf Heimatboden! Nein, das können, wollen und sollten wir nicht zulassen für eine Handvoll Utopisten.
Es gibt nur eine win-win-Möglichkeit: die Kulturen bleiben in sich geschlossen in deren angesiedelten Regionen. Die Menschen die hierher kommen sind erst einmal grundsätzlich willkommen solange sie das respektieren. Alles andere kommt einer feindlichen Übernahme gleich...


2x zitiertmelden

Nächste Runde im Kampf der Kulturen

04.01.2018 um 14:42
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Die Menschen, die jetzt in großer Zahl zu uns gekommen sind, kommen aber eben nicht aus Gastländern, deren Lebensmodelle gut funktionieren. Sonst würden sie sich nicht in seeuntüchtige Boote setzen. Daher kann man Erfahrungen nicht so einfach miteinander vergleichen.
Das ist aber nicht das Versagen der Menschen, sondern der hiesigen Politik geschuldet.

Wären in der gleichen Anzahl Menschen zu uns gekommen, die den westlichen Werten zugeneigt sind, könne man die Erfahrungen sehr wohl vergleichen.

In einer globalisierten Welt werden die Unterschiede der Kulturen kleiner, als die verbindenden Elemente.

Die Menschen die unserer Lebensweise ähneln bleiben in ihren Ländern, weil sie dort trotz der anders funktionierenden Lebensmodelle sich gut arrangieren.

Zu uns kommen hauptsächlich diejenigen, die es in ihren Heimatländern nicht gepackt haben in dem Irrglauben es in einer noch komplexeren Umgebung schaffen zu können.


melden

Nächste Runde im Kampf der Kulturen

04.01.2018 um 14:45
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Also hast du dich angepasst.
Ja, sicherlich! Ich fand es als persönliche Bereicherung ein anderes Lebensmodell kennen zu lernen.


1x zitiertmelden

Nächste Runde im Kampf der Kulturen

04.01.2018 um 14:56
@yenredrose

Sehe ich ähnlich, allerdings bringen diese Menschen ja auch die Erfahrung eines nicht funktionierenden Gesellschaftsmodells mit und auch ihre Verhaltensweisen, die auf ein solches Modell abgestimmt sind.

Und tatsächlich gibt es auch in Ländern wie Marokko, Tunesien, Algerien viele Menschen, die ihren Platz im Leben dort gefunden haben und nicht zu uns kommen. Es kommen die, die das nicht geschafft haben, sei es weil sie gar keine Chance hatten oder eben auch aus individuellen Gründen, die hier dann oft noch viel mehr zum Tragen kommen, allerdings oft durch Sozialleistungen abgefedert werden, die deren Heimatländer nicht bieten.


melden

Nächste Runde im Kampf der Kulturen

04.01.2018 um 15:09
Zitat von BlickNixMastaBlickNixMasta schrieb:Willst du uns suggerieren das "Gestrige" Militaristen, Nationalisten und der Gleichen sind oder zumindest tendenziell in diese Richtung denken?
Die Gleichen sind sie natürlich nicht,es sind nur andere Arschlöcher die alten,abgestandenen Wein in neue Flasche abfüllen und diese an den Mann zu bringen trachten.
Sie halten "Ihre" Kultur für unschlagbar und allen anderen überlegen,sie gehen mit dem Freiheitsbegriff schwanger und kungeln mit jedem hergelaufenen Diktator und Warlord der nicht bei drei auf dem Baum ist.
Der so kulturüberlegene Westen unterstützt nicht etwa emanzipatorische Bewegungen,nein,er pusht nur Antidemokraten die mit Repression dafür sorgen das dem Westen Rohstoffe oder Agrarprodukte zu genehmen Preisen zufliessen


1x zitiertmelden
Realo ehemaliges Mitglied

Link kopieren
Lesezeichen setzen

Nächste Runde im Kampf der Kulturen

04.01.2018 um 15:43
Zitat von BlickNixMastaBlickNixMasta schrieb:Islamismus und dem Westen.
Zitat von BlickNixMastaBlickNixMasta schrieb:Willst du uns suggerieren das "Gestrige" Militaristen, Nationalisten und der Gleichen sind oder zumindest tendenziell in diese Richtung denken? Und Progressive eigentlich die Guten sind?
Grob gesehen schon. Sind jedenfalls noch die besten Kriterien, nach denen man einteilen kann.
Zitat von BlickNixMastaBlickNixMasta schrieb:Warum sollen die besser sein?
Weil sie eine bessere und keine schlechtere Welt wollen. Das Gestrige und Vorgestrige kennen wir ja schon, das ist durchsetzt mit weltkriegen und Holocaust. In diese Zeit willst du wohl nicht zurück, die aber schon.
Zitat von BlickNixMastaBlickNixMasta schrieb:Aber du scheint das auf alle ausgedehnt zu haben und bestimmst sozusagen für alle das dies die Guten sind und die Konservativen die schlechten?
Das bestimme ich nicht, das diagnostiziere ich. Der Arzt stellt die Diagnose und bestimmt nicht die Krankheit, dis ja schon da ist, sonst käme kein Patient, ne? Er diagnostiziert sie und erst danach kann er helfen.
Zitat von BlickNixMastaBlickNixMasta schrieb:aber machst das gleiche wie die ewig Gestrigen
Nö, das behauptest du mal einfach so, eigentlich ne Frechheit. Falls du das auf "Schubladen" beziehst, noch mal das Arzt-Beispiel: Ordnungsprinzipien gibt es überall, in der Medizin ebenso wie in der Soziologie. Ohne die würden wie den Walf voller Bäume nicht mehr sehen. Wissenschaft muss kategorisieren.
Zitat von BlickNixMastaBlickNixMasta schrieb:Warum sind diese in deiner Kategorisierung denn die Schlechten?
Siehe oben, schon beantwortet, bezogen auf die "Besseren"/"Schlechteren".
Zitat von BlickNixMastaBlickNixMasta schrieb: Haben die Progressiven denn immer über all gutes getan?
Nö. Häufig gut gewollt, schlecht umgesetzt. Bei der Merkel-Politik ist's genau umgekehrt: Konservativ geplant, vieles progressiv umgesetzt (Atomkraftausstieg, Flüchtlingsaufnahme, Mindestlohn). Kategorien dienen ja auch nur der groben Einteilung, dann nimmt man sich eoine Gruppe aus dieser heraus und analysiert sie genauer.
Zitat von BlickNixMastaBlickNixMasta schrieb:Das ist mir einfach zu plump und du machst dir das alles etwas zu einfach.
Wohl eher ist deine "Kritik" etwas zu plump und unausgegoren.
Zitat von BlickNixMastaBlickNixMasta schrieb:Du denkst so, also ist das so und andere haben das auch zu akzeptieren ohne nachzufragen ob die denn auch so denken und fühlen?
Nö, ich stelle nur fest, wie es sich verhält. Was andere daraus machen, darauf hab ich keinen Einfluss.
Zitat von BlickNixMastaBlickNixMasta schrieb: Ich habe mein Christentum welches genau so funktioniert wie du es gerade beschrieben hast und ich habe meine "zyklische Lebensanschauung" und muss nicht in das fremde exotische schielen was dich ja wahrscheinlich ja zusätzlich fasziniert gerade weil es fremd und exotisch ist.
Du erkennst hoffentlich den Widerspruch in dieser Kurzaussage. Und natürlich halten die deine Ansicht für ebenso exotisch, geht ja gar nicht anders. Alles was man nicht versteht aber zu kennen vermeint bezeichnet man als "exotisch", was das Gleiche bedeutet wie: Ich verstehe nur Bahnhof, bilde mir aber meine Meinung dazu. Und natürlich fasziniert es mich, aber nicht weil es "fremd" ist, sondern weil es einfach auf nichteuropäische Art schön ist (z.B. die Musik). Das bereichert mich ungemein. Oder die Gastfreundschaft, die man hier so nicht kennt. Gegen die sind wir "kalte Fische".
Zitat von BlickNixMastaBlickNixMasta schrieb: Du findest das toll und ich soll es ertragen müssen hier?
Was sollst du hier ertragen müssen? Mein Geschreibsel oder deren Lebensstil? Ob und inwieweit du damit was anfangen kannst, hängt völlig von dir selbst ab, und ich glaube, nicht allzuviel. Es gibt dann aber auch noch die Möglichkeit, in ein ganz homogenes Land ohne Fremdeinflüsse auszuwandern, also z.B. nach Japan oder besser noch Nordkorea.
Zitat von BlickNixMastaBlickNixMasta schrieb:Dann wird meine Kultur und Religion verdrängt, vermengt, ich muss Komprosmisse akzeptieren und all das was mit einherkommt wenn man diese Vermischung zulässt.
Du könntest ja auch für deine Kultur und deine Religion kämpfen, aber nicht durch Vernichtung der anderen Kultur/Religion, sondern durch Überzeugung im Wettkampf.. Verdrängt wird nur das, was sich nicht durchsetzen kann.
Zitat von BlickNixMastaBlickNixMasta schrieb:Was ist mit dem Rest die das nicht toll finden?
Rekurrierst du jetzt auf Populismus? Die Fahne hoch, die Reihen fest geschlossen?
Zitat von BlickNixMastaBlickNixMasta schrieb:Entschuldigung, das ist etwas faschistoid.
Würde ich auch sagen.
Zitat von BlickNixMastaBlickNixMasta schrieb:Du kannst ja gerne deren Lebenseinstellung, deren Kultur und was auch immer, annehmen.
Ach ich picke mir nur das raus, was mir gefällt. Muss ja nicht gleich Allah annehmen, nur weil mir die Musik und das Essen gut gefällt.
Zitat von BlickNixMastaBlickNixMasta schrieb:Willst du da ganz eintauchen, steht es dir ja frei auch in so eine Region auszuwandern.
Ja, ich werde dorthin wohl genauso wenig auswandern wie du nach Nordkorea. Aber ich halte mich dort als Backpacker gern auf und führe dort tolle Gespräche mit den Leutz.
Zitat von BlickNixMastaBlickNixMasta schrieb: Aber wenn meine Kultur, mein Anschauung aus unserem Lebensraum so verschwindet wie wir es kennen, so verliere nur ich und meinesgleichen.
Eben, deine Kultur ist nicht meine Kultur. Ich habe diese Probleme nicht, sondern finde mich durch alles, was mir interessant erscheint, bereichert.
Zitat von BlickNixMastaBlickNixMasta schrieb:Zu Hause auf Heimatboden
Blut und Boden? Mein Heimatboden ist immer da, wo ich mich gerade wohlfühle. Derzeit ist das für mich eher Ostafrika als Deutschland. dennoch würde ich niemals dorthin auswandern, schon allein aus pekuniaren und medizinischen Gründen.
Zitat von BlickNixMastaBlickNixMasta schrieb:Es gibt nur eine win-win-Möglichkeit: die Kulturen bleiben in sich geschlossen in deren angesiedelten Regionen.
Ich steh nicht so aus Ethnopluralismus und danke dir für das Gespräch.


10x zitiertmelden

Nächste Runde im Kampf der Kulturen

04.01.2018 um 16:00
Zitat von RealoRealo schrieb:Was ist mit den USA? Schmelztiegel Big Apple. Da funzt es doch auch.
Der Schmelztiegel ist passe. Aber da funktioniert es wohl weil die USA eben viel von Einwanderern verlangen. Sonst kommt man legal schon gar nicht mehr rein.

Ist aber paradox das du die USA als gelungene Multi kulti Gesellschaftsmodell verkaufen willst.


melden

Nächste Runde im Kampf der Kulturen

04.01.2018 um 17:16
Zitat von Sixtus66Sixtus66 schrieb:Diversität innerhalb einer Kultur ist an sich kein Problem das Problem kommt dann wenn nationalistische Spinner auftreten die ihre Kultur vor der jeweils anderen verschließen, weil andere als minderwertig wahrgenommen werden und letztenendes bekämpft werden müssen
Du unterstellst da vielen Leuten aber Dinge die so in den allermeisten Fällen nicht stimmen.
Es kann ja nicht sein das der überwiegende Teil der europäischen Gesellschaft Nationalisten sind und andere bekämpfen wollen.
Wenn ich mein Eis nicht hergeben möchte und dich nicht daran knabbern lasse, so impliziert das ja nicht das ich dein Eis schlecht finde oder das ich dein Eis kaputt machen möchte. Vielleicht ist dein Eis ja sogar besser, aber mein Eis ist mein Eis und bleibt mein Eis.
Solche Leute wie du unterstellen das aber sofort solchen wie mir sobald wir was dagegen haben das unser Eis nur uns gehört und wir es nicht anders haben möchten weil uns unser Eis gefällt. Würde ich das andere Eis haben wollen, dann gehe ich zu diesem anderen Eisverkäufer und hole mir das andere Eis.
Jetzt übertragen wir das auf die Kulturen und Religionen einfach mal:
Meine Kultur ist mir wichtig. Ich mag meine Kultur und ich will sie nicht verdrängt, kaputtgemacht, verändert oder vermischt haben.
Will ich, wie @thaotrustra, sorry, ich meine @Realo teilhaben an der anderen Kultur, dann steht es mir ja frei diese auch zu nutzen. Wenn das verlangen sehr stark ist und ich dies nur in dem Gebiet, in welcher diese Kultur ansässig ist, machen kann, steht es mir auch frei da hinzuziehen.
Solche können aber nicht ernsthaft verlangen das wir alle AKZEPTIEREN MÜSSEN das unsere Kultur, so wie wir sie kennen, weichen muss. Auch nicht vermischt wird und dadurch in ein paar Generationen von alleine verschwindet. Er wehrt sich gegen die Bezeichnung faschistoid. Seine Forderung kommt diesem aber recht nahe. Nur nicht den andere Kulturen gegenüber sondern uns anderen hier in Deutschland und Europa gegenüber!

Keiner Redet davon das der Türke, der Balkanese, der Araber usw. hier nicht akzeptiert werden soll. Zumindest nicht von mir und sicherlich auch nicht vom Großteil der restlichen Gesellschaft. Auch sicherlich nicht von allen bei der AFD und der Gleichen. Aber hier ist hier und hier zählen unsere Regeln. Eine davon wäre: wir haben eine Schul-Weichnachtsfeier und die hat stattzufinden. Die andere Regel ist: wer islamistisch auffällt der geht. Eine weitere Regel ist: wenn einer der Hinzugezogenen meint er müsse unserer Welt an seine anpassen und nicht umgekehrt -> der ist nicht unbedingt willkommen.
Die Weltverbesserer versuchen immer zu Gunsten der "Multikulturen" ihre eigene ganz oder teilweise aufzugeben. Dabei fragen die sich nicht ob die Mitmenschen dafür auch bereit sind! Und das sind sie nicht. Nicht nur ich sondern mindestens 2/3 der Bevölkerung. Wahrscheinlich noch mehr (auch nicht jeder 'Die Linke'-Wähler ist unbedingt dem zugeneigt die Kultur und die Gesellschaft den anderen Kulturen zum Fraß vorzuwerfen. Auch wenn er nicht bereits ist andere Parteien zu wählen).


5x zitiertmelden

Nächste Runde im Kampf der Kulturen

04.01.2018 um 17:25
@BlickNixMasta
Sie verändert sich aber,das wirst du nicht verhindern können
Sie verändert sich selbst ohne den Zuzug von Migranten

https://www.youtube.com/watch?v=DDer718e_JY


melden

Nächste Runde im Kampf der Kulturen

04.01.2018 um 17:27
Zitat von Sixtus66Sixtus66 schrieb:Die ganzen Kulturkriege der Vergangenheit waren ein Mix zwischen Mehrung von Macht und Besitz vonseiten der Politiker und Hirnwäschen der Bürger, denen von klein auf eingetrichtert wurde, dass sie der einzig wahren Religion, dem einzig auserwählten Volk, dem besten Staat, der besten Ethnie, angehören.
Dem widerspreche ich verhemmend!

Beispiel:
Ein Bananenstaat am Rande einer Hungerkatastrophe wird der feindlichen Übernahme eines Überstaates, bei welchem Milch und Honig fliesst, es kein Hunger gibt und alles Bestens ist, entschieden entgegentreten mit Kampf bis zum letzten Mann.
Mein Land ist mein Land. Meine Religion ist meine Religion. Meine Kultur ist meine Kultur und all das will ich wahren. Egal ob ich besser oder schlechter bin als du oder wer auch immer. Ich bin mir dessen bewusst das der Überstaat besser ist, aber ich bin Stolz auf die Errungenschaften meines Volkes, meiner Kultur usw. und verrate nicht meine Vorfahren die das Alles mit Blut und Schweiß erreicht haben. Ist nicht viel aber meins.

Was den Utopisten nicht in den Kopf geht: es gibt Leute mit Stolz und Ehre und das kann man mit nicht aufwiegen und entschädigen.
Daher glaube ich auf keinen Fall das die Kulturkriege, welche in der Menschheitsgeschichte zuhauf aufgetreten sind, sich auf Macht und Besitz begründen. Ein Politiker kann auch keine Menschenmassen zu etwas bewegen wenn es nicht was tiefsinnigeres gibt für das es sich sogar lohnt zu sterben auf den Schlachtfeldern dieser Kriege.

Das haben uns ja auch die Kriege des NAZI-Deutschlands gelehrt: Egal wie überlegen man ist und was man zu bieten hast -> freiwillig wird sich keiner Unterjochen, auch ohne Politiker die mich dazu erst anstiften müssten.


3x zitiertmelden
Venom ehemaliges Mitglied

Link kopieren
Lesezeichen setzen

Nächste Runde im Kampf der Kulturen

04.01.2018 um 17:27
Zitat von BlickNixMastaBlickNixMasta schrieb:Die Weltverbesserer versuchen immer zu Gunsten der "Multikulturen" ihre eigene ganz oder teilweise aufzugeben.
Stimmt nicht. Man kann seine Kultur nämlich auch ergänzen und erweitern.
Zitat von BlickNixMastaBlickNixMasta schrieb:Dabei fragen die sich nicht ob die Mitmenschen dafür auch bereit sind! Und das sind sie nicht. Nicht nur ich sondern mindestens 2/3 der Bevölkerung. Wahrscheinlich noch mehr
Wirklich? Komisch, dass so viele Leute gegen die Ethnopluralisten sind :X
Zitat von BlickNixMastaBlickNixMasta schrieb:auch nicht jeder 'Die Linke'-Wähler ist unbedingt dem zugeneigt die Kultur und die Gesellschaft den anderen Kulturen zum Fraß vorzuwerfen.
Da liegt der Fehler den nur deine Gleichgesinnte nicht sehen. Es findet kein "Kulturen- und Gesellschaftsfraß" statt.
Wobei ich frage mich gerade von welcher Kultur du redest? Ich will sicher nicht ein Teil der Kultur sein von der bspw. Rechtsradikale sprechen. Denn diese haben selber ihre Kultur verloren.


3x zitiertmelden

Nächste Runde im Kampf der Kulturen

04.01.2018 um 17:32
Zitat von AtroxAtrox schrieb:Was genau stört dich daran eigentlich? Wenn wir beim Wohnumfeld bleiben, habe ich die Erfahrung gemacht, dass ein rein deutsches Wohnumfeld deutlich anonymer ist, als es das multikulturell geprägte Wohnumfeld war
Und wenn ich das genau so will? Ich mag Ruhe, ich mag Eintönigkeit, ich mag eine Sprache die ich immer und überall verstehen kann.
Wenn ich Abwechslung brauche, so buche ich mir meinen Urlaub in die entsprechende Region die ich aktuell bevorzuge. Dann kann ich mir mein exotischen Bedarf sogar zielgerichtet aussuchen.

Ich kann auch mein Freundeskreis darauf abstimmen: will ich ein griechischen Umfeld? Will ich ein Türkisches? Dann gibt es genug Gelegenheiten mir so ein Umfeld anzueignen. Will ich das nicht: auch okey. Dann hänge ich halt mehr mit Deutschen herum
Was ihr da immer wieder fordert: ich muss mich dem fügen weil die alle gut für mich sind. Aber ich werde ja besser wissen was gut für mich ist, oder?


1x zitiertmelden

Nächste Runde im Kampf der Kulturen

04.01.2018 um 17:34
@BlickNixMasta
Volk,Nation,Rasse,Blut und Boden,das ist die Toolbox des Nationalisten der ausser der wärmespendenden Volksgemeinschaft und einem "süss und ehrenvoll ists fürs Vaterland zu sterben" so ziemlich nichts im Angebot hat ausser ein paar billigen Abstraktionen


melden

Nächste Runde im Kampf der Kulturen

04.01.2018 um 17:38
Zitat von AtroxAtrox schrieb:Dieser Thread impliziert ja schon, dass es keine Einzelfälle geben kann, sondern alles kulturell bedingt ist
Islamistische Terrorattacken kommen eher seltener bei den Iren oder Argentinier vor. Bei den Russen ebenfalls.
Kopftuchforderungen der muslimischen Lehrerinnen kommen auch sehr sehr selten von anderen als von eben diesen.

Es sind vermehrte Einzelfälle aber dennoch kulturell bedingt.


Gerichtet gegen den Islam ist es aber keineswegs ausschliesslich.
Ich würde bei einer anderen, sich "breitmachenden" Kultur (und damit meine ich ja nicht die Leute die herziehen und ihre kulturellen Gegebenheiten für sich behalten) ebenfalls kritisch schreiben. Wenn die Chinesen meinen würden das wir hier Silvester abschaffen müssten aber dafür deren Neujahrsfeiern mit den ganzen Kostümen von Affen, Drachen usw. feiern sollen, dann wäre ich selbstverständlich nicht mehr oder weniger dem abgeneigt.


melden

Nächste Runde im Kampf der Kulturen

04.01.2018 um 17:43
Zitat von AtroxAtrox schrieb:Die von dir genannten Parallelgesellschaften werden aber auch hierdurch begünstigt:

Tintifax schrieb:
Genau das ist es was ich will. Ich will in meinem Wohnumfeld in erster Linie meine Ruhe haben.
Das ist ja das Beste: ich soll Schuld daran sein das sich die Hinzugezogenen nicht anpassen wollen weil ich nicht bereit bin massiv entgegen zu kommen? Wie wäre es aber damit: wer hier her einwandert, der akzeptiert das er sein Land und seine Gesellschaft verlassen hat und integriert sich in die neue Gesellschaft statt zu versuchen die neue Gesellschaft so formen damit es wie zu Hause ist? Dann findet derjenige ja das seine Gesellschaft und seine Kultur und Religion besser ist als meine und drückt sie mir auf obwohl ich das nicht will?


3x zitiertmelden
Venom ehemaliges Mitglied

Link kopieren
Lesezeichen setzen

Nächste Runde im Kampf der Kulturen

04.01.2018 um 17:45
Zitat von BlickNixMastaBlickNixMasta schrieb:Und wenn ich das genau so will? Ich mag Ruhe, ich mag Eintönigkeit, ich mag eine Sprache die ich immer und überall verstehen kann.
Dann bleib halt zu Hause lol.
Zitat von BlickNixMastaBlickNixMasta schrieb:Wenn ich Abwechslung brauche, so buche ich mir meinen Urlaub in die entsprechende Region die ich aktuell bevorzuge. Dann kann ich mir mein exotischen Bedarf sogar zielgerichtet aussuchen.
Kannst auch machen wenn du willst. Deine Entscheidung.
Zitat von BlickNixMastaBlickNixMasta schrieb:Ich kann auch mein Freundeskreis darauf abstimmen: will ich ein griechischen Umfeld? Will ich ein Türkisches? Dann gibt es genug Gelegenheiten mir so ein Umfeld anzueignen
Jop, allerdings stellt sich die Frage wieso dir eine Nationalität so wichtig ist.
Zitat von BlickNixMastaBlickNixMasta schrieb:Will ich das nicht: auch okey. Dann hänge ich halt mehr mit Deutschen herum
Kannst du machen.
Zitat von BlickNixMastaBlickNixMasta schrieb:Was ihr da immer wieder fordert: ich muss mich dem fügen weil die alle gut für mich sind. Aber ich werde ja besser wissen was gut für mich ist, oder?
Aber auf der anderen Seite willst du für die Anderen entscheiden ob sie andere Kulturen hier haben wollen oder nicht? So wie du siehst, dass du nur deine Kultur bewahren willst so wollen die Anderen halt auch andere Kulturen erleben und hier haben und auch die eigene dadurch ergänzen und bereichern. Dann isoliere dich halt wenn du nur deine "reine" Kultur in deiner Nähe haben willst. Aber du vergisst, dass deine "Kultur" auch ergänzt und bereichert wurde. Von Nationalität muss ich gar nicht mal reden, wir sind so gut wie alle Mischlinge nur auf dem Papier nicht.


melden

Nächste Runde im Kampf der Kulturen

04.01.2018 um 17:45
Zitat von DestructivusDestructivus schrieb: Atrox schrieb:
Wir können als Gesellschaft nicht jede Verantwortung von uns fernhalten und nur Forderungen stellen.

Das ist richtig. In erster Linie hat die Bringschuld aber der Gast und nciht der Gastgeber. Das Erlernen und Anwenden der Sprache ist da ein wesentlicher Baustein.
Das sollte doch selbstverständlich und normal sein. Aber leider ist es das doch nicht wie man sieht..


melden