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Räumung des Hambacher Forstes

1.356 Beiträge, Schlüsselwörter: RWE, Braunkohle, Tagebau, Hambi, Hambacher Forst

Räumung des Hambacher Forstes

29.09.2018 um 15:09
@PurePu
@Bone02943

Das freut mich zu lesen. Ich hoffe es wird auch darauf geachtet das keine Monokulturen mehr angepflanzt werden.


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Räumung des Hambacher Forstes

29.09.2018 um 15:14
plemplem schrieb:Ich hoffe es wird auch darauf geachtet das keine Monokulturen mehr angepflanzt werden.
Das kommt ganz auf die Nutzung an. Zum Glück aber reift immer mehr der Gedanke das Monokulturen nicht gerade förderlich für die Natur, den Brandschutz oder aber auch gegen Sturmschäden sind.

Dennoch brauchen wir uns in Deutschland wohl keine Sorgen um die Wälder zu machen:
Holzvorrat: Deutschland ist Europameister

Nach der jüngsten Bundeswaldinventur ist der Holzvorrat in Deutschlands Wäldern so hoch wie nie zuvor. Innerhalb von zehn Jahren ist er bis 2012 um 7 % weiter angestiegen. Mit einem Vorrat von 336 m3 pro Hektar liegt Deutschland nach der Schweiz und Österreich an der Spitze der europäischen Länder. Mit 3,7 Mrd. m3 Gesamtvorrat steht im deutschen Wald mehr Holz als in jedem anderen Land der Europäischen Union. Mit Ausnahme der Fichte sind die Vorräte der einzelnen Baumarten angestiegen – bei der Kiefer um 8 % (55 Mio. m³), bei der Buche um 10 % (58 Mio. m³) und bei der Eiche um 16 % (50 Mio. m³). Die größte relative Vorratszunahme verzeichnet die Douglasie mit 47 %. Bei geringer Fläche hat der Douglasien-Vorrat um 24 Mio. m3 zugenommen. Der Grund für diese hohe Vorratszunahme liegt in der Produktivität der Baumart und dem hohen Anteil wuchskräftiger junger Waldbestände, die erst in kommenden Jahrzehnten ihr Erntealter erreichen. (Quelle: Bundeswaldinventur 3)

Holzzuwachs liegt über der Holzernte

Der Holzvorrat ist nach der BWI 3 seit 2002 weiter angestiegen. Es wurde weniger Holz genutzt als nachgewachsen ist. Holznutzung und natürliches Absterben von Bäumen erreichen insgesamt 87 % des Zuwachses. Die restlichen 13 % gehen in den Vorratsaufbau. Bei den meisten Baumarten beträgt dieses Verhältnis zwischen 55 % und 80 %. Bei der Fichte liegen Holznutzung und natürliches Absterben dagegen um 15 % über dem Zuwachs. Ihr Vorrat wurde damit reduziert. Dies ist u. a. eine Folge der forstpolitischen Zielsetzung und der waldbaulichen Erfordernisse (Bodenpflege und Klimaänderung).
https://www.forstwirtschaft-in-deutschland.de/forstwirtschaft/grenzen-der-nachhaltigkeit/


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Räumung des Hambacher Forstes

29.09.2018 um 15:29
@Bone02943
Bone02943 schrieb:
nocheinPoet schrieb:Natürlich sind Bäume wichtiger als Menschen. Die gibt es viel länger und kommen ohne Menschen klar. Aber keine Bäume auf der Welt bedeutet recht sicher, auch keine Menschen mehr.
Es wird auch ohne des letzten kleinen Rest vom Hambacher Forst noch genug Wald in Europa geben. Da sind die Flächen die in den Regenwäldern abgeholzt werden weit dramatischer für das Weltklima, als die regionalen kleinen Braunkohlegebiete in Deutschland. Zumal der meiste Wald in Deutschland wohl durch Landwirtschaft zerstört wurde.
Stehst außer Frage, ist aber kein Argument, gibt genug Menschen, auch wenn man eben mal wen erschießt, oder?


Bone02943 schrieb:
nocheinPoet schrieb:Solltest mal realistisch an die Dinge gehen. Der Mensch ist noch immer nur ein Virus für die Erde, bisher bringt er nur Schaden, wenn da nicht noch was entscheidendes kommt braucht der Kosmos den nicht.
Ich gehe noch viel weiter und sage das es der Erde/Natur scheiß egal ist was der Mensch veranstaltet. Die Natur wird immer Wege finden, auch ohne den Menschen und wenn das letzte Braunkohle-Loch in Deutschland schon 300 Jahre lang rekultiviert wurde, dann sieht und weiß kaum ein Mensch noch das es dort mal ein großes Loch in der Erde gab.
Ist auch kein Argument, in einer Milliarde Jahren ist es auf der Erde durch die Sonne für jedes Leben zu warm. Und in etwas über fünf Milliarden Jahren stürzt die Erde recht sicher in die Sonne, ...


Bone02943 schrieb:Die entstehenden Landschaften werden so natürlich sein, dass sie nicht mehr von anderen unterschieden werden können, ebenso wird es mit den Restseen sein. Die gehören dann so zur natürlichen Umgebung dazu als wäre dort nie etwas anderes gewesen. Also finde ich den das Behabe was um dieses kleine Stückchen Wald gemacht wird einfach nur lächerlich.
Liegt wohl an Deiner Perspektive, wie gesagt, gibt ca. 7,65 Milliarden Menschen auf der Welt, was macht es da zwei oder drei abzuknallen? Fällt sicher nicht auf.


Bone02943 schrieb:Ich komm selbst aus einer Region mit Braunkohlebergbau und sehe auch die Landschaften die hier jetzt schon entstanden sind. Ich wusste als Kind lange nicht, dass der beliebteste Badesee, der auch Touristen aus anderen Ländern anzieht, hier einmal ein ehemaliger Braunkohletagebau gewesen ist. Heute ist es eine beliebte Freizeitadresse mit Campingplatz, festen, Freibad, Wakeboardanlage, Wasserrutsche, FKK, ... Ebenso der jetzt größte See in Sachsen zieht immer mehr Badegäste an.
Was versuchst Du, eine Rechtfertigung, es Dir oder mir schön zu reden? Was soll das werden? Wo ist da das Argument und wohin soll es zeigen?


Bone02943 schrieb:Vorher gab es da nur Wald und heute erfreuen sich die Menschen den Möglichkeiten der dieses Gewässer für sie bietet.
Was versuchst Du, eine Rechtfertigung, es Dir oder mir schön zu reden? Was soll das werden? Wo ist da das Argument und wohin soll es zeigen?


Bone02943 schrieb:Auch im rheinischen Revier wird die Landschaft wieder Nutzbar gemacht und irgendwann ist der ganze Bergbau vergessen und bis auf wenige museale Ausstellungen nicht mehr sichtbar sein.
Und? Was bleibt von den im Krieg unnötig gefallenen Menschenkörpern nach 50 Jahren? Siehst alles wieder gut aus. Mir ist echt nicht klar, wie Du da tickst.


Bone02943 schrieb:
nocheinPoet schrieb:Der Abbau von Braunkohle sollte so zeitnah wie möglich beendet werden, am Besten sofort.
Welche Perspektive siehst du bei einem sofortigen Stopp der Kohleverstromung für die Arbeitnehmer in der Branche?
Altenpflege, da muss man auch gut zupacken können und es fehlen ganz viele Kräfte.

Mal ernsthaft, generell sollte es ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle Menschen geben, Sicherheit finanziell für jeden, auch ohne Arbeit. Doch ist möglich, und Milliardäre sollte es gar nicht mehr geben. Die Welt brauch keine Superreichen und bei den Geissens im TV muss man doch nur noch brechen.

Aber konkret, muss man schauen was die da an Beschäftigung bekommen können, aber nur damit die was zu tun haben, den Wald abzuholzen und Kohle zu verstrohmen ist kein Weg.

Der Punkt ist, der Strom wird so nicht gebraucht und schadet der Umwelt, wenn der primäre Grund nur ist, die sollen Arbeiten, dann können die auch in zwei Gruppen Löcher in die Erde buddeln und die jeweils andere schippt die am nächsten Tag wieder zu, was soll es, nur ABM?

Ist doch verlogen, wir hauen den Wald um, nur damit da die Leute Arbeit haben? Die gar keiner braucht, die wirklich sinnlos ist, ja sogar noch der Umwelt schadet?

Kann ja wohl nicht der Weg sein.


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Räumung des Hambacher Forstes

29.09.2018 um 15:40
nocheinPoet schrieb:Stehst außer Frage, ist aber kein Argument, gibt genug Menschen, auch wenn man eben mal wen erschießt, oder?
Es geht um ein stück Wald im zuge der Rodung für einen Braunkohletagebau. Ich wüsste nicht was die Tötung von Menschen damit zu tun hat.
nocheinPoet schrieb:Ist auch kein Argument, in einer Milliarde Jahren ist es auf der Erde durch die Sonne für jedes Leben zu warm. Und in etwas über fünf Milliarden Jahren stürzt die Erde recht sicher in die Sonne, ...
Na siehst du, also völlig Wurst wenn das geplante Areal zur Gewinnung von Braunkohle abgebaggert wird. Da braucht sich dann auch keiner hinstellen und rumheulen wie wichtig doch dieser kleine Wald für die Menschenheit oder gar das Weltklima ist.
nocheinPoet schrieb:Liegt wohl an Deiner Perspektive, wie gesagt, gibt ca. 7,65 Milliarden Menschen auf der Welt, was macht es da zwei oder drei abzuknallen? Fällt sicher nicht auf.
Wie gesagt, wenn ich von der Renaturierung der Tagebauflächen schreibe, dann ist jeglicher Vergleich mit der Tötung von Menschen deplaziert.
nocheinPoet schrieb:Was versuchst Du, eine Rechtfertigung, es Dir oder mir schön zu reden? Was soll das werden? Wo ist da das Argument und wohin soll es zeigen?
Es soll dir zeigen das es auch noch ein leben nach dem Tagebau gibt und dort keine trokenen Löcher oder Mondlandschaften hinterlassen werden. Es wird auch danach wieder eine funktionierende Natur geben und die Menschen die dort ein mal leben, werden von dem ehemaligen Braunkohleabbau praktisch nichts mehr sehen oder merken.
nocheinPoet schrieb:Und? Was bleibt von den im Krieg unnötig gefallenen Menschenkörpern nach 50 Jahren? Siehst alles wieder gut aus. Mir ist echt nicht klar, wie Du da tickst.
Ich finde es langsam suspekt wie du ständig das töten von Menschen in Verbindung mit dem Braunkohletagebau setzt. Wenn du mit all dem nichts anfangen kannst, dann rede dir doch alles schlecht und vergleiche alles mit dem töten von Menschen. Mir ist das egal.

Und deinen restlichen Ausführungen, die sind fern ab jeder Realität. Denn eine Zwangsenteignung der Millionäre wird niemand durchsetzen. Von daher, alles nur Gerede aber nichts dahinter.

Ich bin auch für ein Ende der Kohleverstromung, aber nicht für ein sortiges Aus. Ich bin dafür das ganze mit Vernunft zu beenden, vorallem für die Menschen vor Ort die dort arbeiten, dort leben, umgesiedelt wurden und werden. Und falls du dir über die betroffenen Menschen noch keine Gedanken gemacht hast, dann bitte sehr:

Beitrag von Bone02943, Seite 12


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Räumung des Hambacher Forstes

29.09.2018 um 16:00
@Bone02943
Bone02943 schrieb:
nocheinPoet schrieb:Stehst außer Frage, ist aber kein Argument, gibt genug Menschen, auch wenn man eben mal wen erschießt, oder?
Es geht um ein Stück Wald im Zuge der Rodung für einen Braunkohletagebau. Ich wüsste nicht was die Tötung von Menschen damit zu tun hat.
Du verstehst Dein eigenes "Argument" nicht? Ist ja bedauerlich, Du hast gesagt, gibt genug, macht nichts, weg damit, wen juckt es. Ich zeige Dir, dass so ein "Argument" eben keines ist.


Bone02943 schrieb:
nocheinPoet schrieb:Ist auch kein Argument, in einer Milliarde Jahren ist es auf der Erde durch die Sonne für jedes Leben zu warm. Und in etwas über fünf Milliarden Jahren stürzt die Erde recht sicher in die Sonne, ...
Na siehst du, also völlig Wurst wenn das geplante Areal zur Gewinnung von Braunkohle abgebaggert wird. Da braucht sich dann auch keiner hinstellen und rumheulen wie wichtig doch dieser kleine Wald für die Menschenheit oder gar das Weltklima ist.
Offenbar willst Du nicht verstehen, ist schwer vorstellbar, dass Du es nicht verstehen kannst, wenn Du es dann wollen würdest. Du warst es, der das "Argument" brachte, ist doch egal, in 200 Jahren ist alles vergessen und ein netter See. Und auch das ist kein Argument, wenn man so "argumentiert" kann man machen was man will, kannst vergewaltigen, wenn juckt es, in 200 Jahren, wer weiß noch davon, und die Welt geht eh mal unter.

Begreife, das ist kein Argument das Du da lieferst.


Bone02943 schrieb:
nocheinPoet schrieb:Liegt wohl an Deiner Perspektive, wie gesagt, gibt ca. 7,65 Milliarden Menschen auf der Welt, was macht es da zwei oder drei abzuknallen? Fällt sicher nicht auf.
Wie gesagt, wenn ich von der Renaturierung der Tagebauflächen schreibe, dann ist jeglicher Vergleich mit der Tötung von Menschen deplaziert.
Warum? Weil ist so, weil Du es so sagst? Sicher nicht ...


Bone02943 schrieb:
nocheinPoet schrieb:Was versuchst Du, eine Rechtfertigung, es Dir oder mir schön zu reden? Was soll das werden? Wo ist da das Argument und wohin soll es zeigen?
Es soll dir zeigen das es auch noch ein leben nach dem Tagebau gibt und dort keine trokenen Löcher oder Mondlandschaften hinterlassen werden. Es wird auch danach wieder eine funktionierende Natur geben und die Menschen die dort ein mal leben, werden von dem ehemaligen Braunkohleabbau praktisch nichts mehr sehen oder merken.
Das muss mir keiner zeigen, es ist doch egal, das Argument dagegen ist doch nicht, wie sieht das hinter her den aus. Du bist voll neben der Spur. Das Argument ist, dass es nicht nur sinnlos ist, sondern schädlich und man eben nicht einen Wald vernichtet nur damit ein paar Menschen dort beschäftigt sind. Die Arbeit macht nicht nur kein Sinn, sie ist schädlich.


Bone02943 schrieb:
nocheinPoet schrieb:Und? Was bleibt von den im Krieg unnötig gefallenen Menschenkörpern nach 50 Jahren? Siehst alles wieder gut aus. Mir ist echt nicht klar, wie Du da tickst.
Ich finde es langsam suspekt wie du ständig das töten von Menschen in Verbindung mit dem Braunkohletagebau setzt. Wenn du mit all dem nichts anfangen kannst, dann rede dir doch alles schlecht und vergleiche alles mit dem töten von Menschen. Mir ist das egal.
Eben, Dir ist vieles egal, ich greife zu so einer deutlichen Analogie, weil Du es anders nicht verstehst und selbst so kommt es bei Dir nicht da an, wo es ankommen sollte. Darum sage ich ja, vermutlich willst Du nicht verstehen.


Bone02943 schrieb:Und deinen restlichen Ausführungen, die sind fern ab jeder Realität. Denn eine Zwangsenteignung der Millionäre wird niemand durchsetzen. Von daher, alles nur Gerede aber nichts dahinter.
Unfug, der Adel dacht sicher auch lange, geht so weiter, auch Sklavenhändler dachten sicher so. Es gibt ein Maximum, wenn einer alles hat und alle nichts mehr, kann man nichts mehr nehmen. Ist sogar schon passiert, die Superreichen in den USA stellten fest, das normale Volk hat zu wenig, man kann den kaum noch was nehmen.

Und ich sage ja nicht, es wird passieren, sondern es sollte passieren, es ist zu hoffen, das 99 % mal begreifen dass sie mehr sind als das 1 % das ausbeutet und die Welt damit zerstört.


Bone02943 schrieb:Ich bin auch für ein Ende der Kohleverstromung, aber nicht für ein sofortiges Aus. Ich bin dafür das ganze mit Vernunft zu beenden, vor allem für die Menschen vor Ort die dort arbeiten, dort leben und umgesiedelt wurden und werden. Und falls du dir über die betroffenen menschen noch keine Gedanken gemacht hast, dann bitte sehr: ...
Ich habe auch nicht gesagt, sofort alles ausschalten, nur das wäre für die Natur das Beste. Aber hier bei dem kleinen Stück Wald, das tut nicht Not, das wird da nicht alle Arbeitsplätze retten, wenn der Wald erhalten bleibt, werden nicht da 50.000 Menschen ohne Arbeit sein. Da geht es RWE ums Prinzip, die wollen was zeigen, geht um Macht und Hass, kann gut sein, der Wald wird gerodet und dennoch wird da nie auch nur 1 kg Kohle abgebaut.

Also tue doch nicht so, als muss der Wald zwingend weg, weil die da sonst alle keine Arbeit mehr haben, ist doch ein Scherz ...


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Räumung des Hambacher Forstes

29.09.2018 um 16:13
nocheinPoet schrieb:Du verstehst Dein eigenes "Argument" nicht? Ist ja bedauerlich, Du hast gesagt, gibt genug, macht nichts, weg damit, wen juckt es. Ich zeige Dir, dass so ein "Argument" eben keines ist.
Und ich vergleiche nicht weiter das leben von Bäumen mit dem leben von Menschen.

Wenn du über das töten von Menschen reden willst dann such dir dafür ein passendes Thema.
nocheinPoet schrieb:Begreife, das ist kein Argument das Du da lieferst.
unter diesem Standpunkt hast du auch keine Argumente und wir alle brauchen nicht mehr darüber reden. RWE weitermachen!
nocheinPoet schrieb:Das Argument ist, dass es nicht nur sinnlos ist, sondern schädlich und man eben nicht einen Wald vernichtet nur damit ein paar Menschen dort beschäftigt sind. Die Arbeit macht nicht nur kein Sinn, sie ist schädlich.
Man macht das ganze ja auch nicht nur damit gerade jemand beschäftigt ist. Das ganze wäre auch viel zu kurz gedacht. Dennoch muss man bedenken das viele Arbeitsplätze dran hängen. Ob du das begreifst oder nicht ist mir egal.
nocheinPoet schrieb:Darum sage ich ja, vermutlich willst Du nicht verstehen.
Ich will nur nicht das abholzen eines Waldes mit dem töten von Menschen gleichsetzen. Das kannst du gerne machen, ist mir aber zu blöd. Und weiter schreibe ich dazu auch nichts mehr.
nocheinPoet schrieb:Und ich sage ja nicht, es wird passieren, sondern es sollte passieren, es ist zu hoffen, das 99 % mal begreifen dass sie mehr sind als das 1 % das ausbeutet und die Welt damit zerstört.
Deine fiktiven und unrealistischen Vorstellungen haben aber nunmal nichts mit der realen Förderung von Braunkohle zu tun. Da kannst du noch so lange von träumen, man würde Millionäre enteignen und das Geld den Armen oder den Arbeitern aus der Kohlebranche geben. So lange das nicht passiert ist diese fiktive Idee nicht zu gebrauchen um reale Probleme zu lösen.
nocheinPoet schrieb:Da geht es RWE ums Prinzip, die wollen was zeigen, geht um Macht und Hass, kann gut sein, der Wald wird gerodet und dennoch wird da nie auch nur 1 kg Kohle abgebaut.
Wie kommst du auf das schmale Brett das dort nie auch nur 1Kg kohle gefördert werden wird?
nocheinPoet schrieb:Also tue doch nicht so, als muss der Wald zwingend weg, weil die da sonst alle keine Arbeit mehr haben, ist doch ein Scherz ...
Das habe ich auch nirgendwo behauptet. Es geht um eine langfristige Beendigung der Kohleverstromung und damit den Abbau der Braunkohle.
Es geht auch um die Menschen die vom Abbau betroffen sind, Menschen die schon damit abgeschlossen haben umzusiedeln und auch umsiedeln wollen. All denen würde ein Stopp sehr zu schaffen machen. Und die Gründe habe ich in dem verlinkten Beitrag geschildert, auf den hier niemand bisher wirklich eingehen wollte. Denn die Menschen vor Ort, die an den Tagebaukannten leben, für die interessiert man sich einfach nicht.


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Räumung des Hambacher Forstes

29.09.2018 um 16:33
@Bone02943
Bone02943 schrieb:
nocheinPoet schrieb:Du verstehst Dein eigenes "Argument" nicht? Ist ja bedauerlich, Du hast gesagt, gibt genug, macht nichts, weg damit, wen juckt es. Ich zeige Dir, dass so ein "Argument" eben keines ist.
Und ich vergleiche nicht weiter das Leben von Bäumen mit dem leben von Menschen. Wenn du über das töten von Menschen reden willst dann such dir dafür einpassendes Thema.
Du bist weiter bei einem Strohmann-Argument, ich habe es nicht von der Wichtigkeit verglichen, darum geht es überhaupt nicht, Du versuchst es aber mit Gewalt eben genau so darzustellen. Habe es Dir erklärt, willst es eben nicht verstehen, Dein Problem.


Bone02943 schrieb:
nocheinPoet schrieb:Begreife, das ist kein Argument das Du da lieferst.
Unter diesem Standpunkt hast du auch keine Argumente und wir alle brauchen nicht mehr darüber reden. RWE weitermachen!
Doch habe ich, willst Du nur nicht erkennen. Ganz deutlich, noch mal, es gibt keinen Grund den Wald umzuhauen, wir brauchen die Kohle nicht für Strom, wir brauchen das nicht um Arbeitsplätze zu sichern, es schadet der Umwelt, RWE geht es nur darum Macht zu zeigen, da sind eben die Umweltaktivisten ein paar Managern richtig auf den Sack gegangen und die wollen nun, egal was kommt, denen den Wald umhauen, ist der einige wirklich Grund.


Bone02943 schrieb:
nocheinPoet schrieb:Das Argument ist, dass es nicht nur sinnlos ist, sondern schädlich und man eben nicht einen Wald vernichtet nur damit ein paar Menschen dort beschäftigt sind. Die Arbeit macht nicht nur kein Sinn, sie ist schädlich.
Man macht das ganze ja auch nicht nur damit gerade jemand beschäftigt ist. Das ganze wäre auch viel zu kurz gedacht. Dennoch muss man bedenken das viele Arbeitsplätze dran hängen. Ob du das begreifst oder nicht ist mir egal.
Nein, belege das mal, welche Arbeitsplätze gegen verloren wenn der Wald nicht umgehauen wird. Will da mal was mit Substanz von Dir haben.


Bone02943 schrieb:
nocheinPoet schrieb:Darum sage ich ja, vermutlich willst Du nicht verstehen.
Ich will nur nicht das abholzen eines Waldes mit dem töten von Menschen gleichsetzen. Das kannst du gerne machen, ist mir aber zu blöd. Und weiter schreibe ich dazu auch nichts mehr.
Nein, willst Du glauben mir geht es darum, oder tust so als würdest Du es so verstehen. Es geht mir um das Argument, die Begründung für eine Tat. Und das kam von Dir und lautet, ist doch egal, fällt nicht weiter auf, in 200 Jahren ist alles wieder grün und wir haben einen netten See. Wobei Du eh nicht wissen kannst, was in 200 Jahren ist. So versuchst Du zu argumentieren, egal, ist nur wenig Wald, juckt nicht, gibt Seen, kann man baden. Und das ist kein Argument, würde man so ernsthaft argumentieren, könnte man damit alles rechtfertigen, egal was, nichts zählt mehr, selbst das Leben von ein paar Menschen nicht.


Bone02943 schrieb:
nocheinPoet schrieb:Und ich sage ja nicht, es wird passieren, sondern es sollte passieren, es ist zu hoffen, das 99 % mal begreifen dass sie mehr sind als das 1 % das ausbeutet und die Welt damit zerstört.
Deine fiktiven und unrealistischen Vorstellung haben aber nun mal nichts mit der realen Förderung von Braunkohle zu tun. Da kannst du noch so lange träumen man würde Millionäre enteignen und das Geld den Armen oder den Arbeitern aus der Kohlebranche. So lange das nicht passiert ist diese fiktive Idee nicht zu gebrauchen um reale Probleme zu lösen.
Geht um Perspektiven und es waren Visionäre die uns weiter gebracht haben, nicht die Dogmatiker. Ja ist so.


Bone02943 schrieb:
nocheinPoet schrieb:Da geht es RWE ums Prinzip, die wollen was zeigen, geht um Macht und Hass, kann gut sein, der Wald wird gerodet und dennoch wird da nie auch nur 1 kg Kohle abgebaut.
Wie kommst du auf das schmale Brett das dort nie auch nur 1 Kg kohle gefördert werden wird?
Wurde wo gesagt, habe eben leider keine Quelle, die Aussage war, es ist noch gar nicht sicher, dass dort wirklich Kohle abgebaut werden wird, es ist auch gut möglich, dass man sich das später schenkt.


Bone02943 schrieb:
nocheinPoet schrieb:Also tue doch nicht so, als muss der Wald zwingend weg, weil die da sonst alle keine Arbeit mehr haben, ist doch ein Scherz ...
Das habe ich auch nirgendwo behauptet. Es geht um eine langfristige Beendigung der Kohleverstromung und damit den Abbau der Braunkohle. Es geht auch um die Menschen die vom Abbau betroffen sind, Menschen die schon damit abgeschlossen haben umzusiedeln und auch umsiedeln wollen. All denen würde ein Stopp sehr zu schaffen machen. Und die Gründe habe ich in dem verlinkten Beitrag geschildert, auf den hier niemand bisher wirklich eingehen wollte. Denn die Menschen vor Ort die an den Tagebaukannten leben, für die interessiert man sich einfach nicht.
Wiederholst Dich, antwortest aber nicht. Es bleibt dabei, es tut einfach nicht Not, gibt keine echten Grund, im Gegenteil, viele Gründe den Wald stehen zu lassen.


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29.09.2018 um 16:40
Meiner Meinung nach sollten sie erst das bestehende Loch wieder zuschütten, dann können wir weiterreden.


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29.09.2018 um 16:51
taren schrieb:Meiner Meinung nach sollten sie erst das bestehende Loch wieder zuschütten, dann können wir weiterreden.
Über was soll man dann reden? Und woher soll man das Erdreich dafür hernehmen? Soll man dafür woanders ein Loch buddeln?


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29.09.2018 um 17:00
Bone02943 schrieb:Über was soll man dann reden? Und woher soll man das Erdreich dafür hernehmen? Soll man dafür woanders ein Loch buddeln?
Gibt genügend Abraumhalden Wikipedia: Monte_Kali sollen wenigstens die Bodenfläche wiederherstellen.


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29.09.2018 um 17:03
nocheinPoet schrieb:Nein, belege das mal, welche Arbeitsplätze gegen verloren wenn der Wald nicht umgehauen wird. Will da mal was mit Substanz von Dir haben.
Erkläre mal bitte wie man den Tagebau zu Ende führen möchte, wenn der Wald stehen bleibt und warum das ökologisch, wirtschaftlich und überhaupt vernünftig sein soll.
Ansonsten kann ich dir sagen welche Arbeitsplätze verloren gehen, denn dass sind die, die mit dem Braunkohleabbau im Tagebau Hambach in Verbindung stehen. Ansonsten kannst du ja mal darlegen wie der Tagebau vernünftig zu Ende betrieben wird, wenn der Wald stehen bleibt.
nocheinPoet schrieb:RWE geht es nur darum Macht zu zeigen, da sind eben die Umweltaktivisten ein paar Managern richtig auf den Sack gegangen und die wollen nun, egal was kommt, denen den Wald umhauen, ist der einige wirklich Grund.
Das kannst du sicher belegen.
nocheinPoet schrieb:Geht um Perspektiven und es waren Visionäre die uns weiter gebracht haben, nicht die Dogmatiker. Ja ist so.
Schön, dafür kann sich aber nun in der Realität auch keiner was von kaufen. Also träume weiter, während andere versuchen einen versöhnlichen Kohleausstieg hinzubekommen, der für alle verschmerzbar ist.
nocheinPoet schrieb:Wurde wo gesagt, habe eben leider keine Quelle, die Aussage war, es ist noch gar nicht sicher, dass dort wirklich Kohle abgebaut werden wird, es ist auch gut möglich, dass man sich das später schenkt.
Na dann such mal nach und ob das eine Aussage von RWE oder irgendwelchen Umweltschützern war. Denn der Wald steht schon jetzt recht nah an der Kannte und warum sollte man dort keine Kohle mehr fördern?
nocheinPoet schrieb:Es bleibt dabei, es tut einfach nicht Not, gibt keine echten Grund, im Gegenteil, viele Gründe den Wald stehen zu lassen.
Dann erzähle das den Menschen vor Ort, dass es keinen guten Grund gibt. Aber wenn du dich mit den Menschen nicht befassen willst, die das ganze wirklich tangiert, dann ist das dein Problem.
Wobei Gründe sind je nach Standpunkt eben mal gut, schlecht oder was ganz anderes.

Und zu deinen Tötungsfantasien schreibe ich nichts mehr, außer das es ein Unding ist das ganze in eine solche Richtung zu lenken.


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29.09.2018 um 17:06
@taren

Das sollte man vielleicht lieber lassen, denn es könnte gravierende Probleme für die umliegende Natur und die Wasserwirtschaft bedeuten.
Da ist es sinvoller aus dem Restloch einen See zu gestalten.

Aber über was genau können wir denn dann reden, wenn das Loch befüllt werden würde?


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29.09.2018 um 17:39
Bone02943 schrieb:Schön, dafür kann sich aber nun in der Realität auch keiner was von kaufen. Also träume weiter, während andere versuchen einen versöhnlichen Kohleausstieg hinzubekommen, der für alle verschmerzbar ist.
Wer bestimmt die Realität und wer versucht einen Kohleausstieg? Doch sicher nicht Kohleministerin Schulze. Versöhnlich und für alle verschmerzbar. Ein interessantes Prinzip.
Bone02943 schrieb: Denn der Wald steht schon jetzt recht nah an der Kannte und warum sollte man dort keine Kohle mehr fördern?
Eben. Bleibt zu hoffen, daß RWE auch so in die Bresche springt, wenn es darum geht, Geld in die Hand zu nehmen und den Abrutsch zu verhindern.
Bone02943 schrieb:Wobei Gründe sind je nach Standpunkt eben mal gut, schlecht oder was ganz anderes.
Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung.


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29.09.2018 um 17:47
JamieStarr schrieb:Wer bestimmt die Realität und wer versucht einen Kohleausstieg? Doch sicher nicht Kohleministerin Schulze. Versöhnlich und für alle verschmerzbar. Ein interessantes Prinzip.
Die Realität kannst du dir draußen anschauen.
Deutschland beschreitet den Kohlausstieg. Oder willst du allen ernstes erklären das man hier nicht das Ende der Kohleverstromung anstrebt?
JamieStarr schrieb:Eben. Bleibt zu hoffen, daß RWE auch so in die Bresche springt, wenn es darum geht, Geld in die Hand zu nehmen und den Abrutsch zu verhindern.
Welchen Abrutsch soll RWE denn verhindern?
JamieStarr schrieb:Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung.
o_O


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29.09.2018 um 18:25
Bone02943 schrieb:Das sollte man vielleicht lieber lassen, denn es könnte gravierende Probleme für die umliegende Natur und die Wasserwirtschaft bedeuten.
Da ist es sinvoller aus dem Restloch einen See zu gestalten.

Aber über was genau können wir denn dann reden, wenn das Loch befüllt werden würde?
Sicher aber ist ja nicht so als würden die Abraumhalden woanders der Umwelt gut tun, müssen sie halt zusehen wie es irgendwie versiegelt wird damit keine Salze ins Grundwasser kommen. Da können die beiden Umweltsünder ja kooperieren.


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29.09.2018 um 18:29
@taren

Du weichst noch immer aus über was man denn nun reden könnte, wenn denn erstmal das Loch verfüllt wäre.


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29.09.2018 um 18:33
Bone02943 schrieb:Du weichst noch immer aus über was man denn nun reden könnte, wenn denn erstmal das Loch verfüllt wäre.
Wie man die Kohle fördert und den Wald stehen lässt ;)


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29.09.2018 um 18:36
@taren

Das ergibt doch gar keinen Sinn. Oder meinst du man solle die Kohle unterirdisch fördern, nur damit das bisschen Wald stehen bleibt oder wie? Das wäre schon allein wirtschaftlich nicht gerade rentabel. Das beste wäre in der Tat der Tagebau kohlt das Gebiet wie geplant bis zum schluss aus und dann wird das ganze restliche Areal rekultiviert. Ist am billigsten, für die Menschen am verträglichsten und auch sonst das Beste was mach machen kann.


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29.09.2018 um 18:57
Bone02943 schrieb:Das beste wäre in der Tat der Tagebau kohlt das Gebiet wie geplant bis zum schluss aus und dann wird das ganze restliche Areal rekultiviert.
Naja, Wasser reinlaufen lassen ist für mich nicht Rekultivierung, während woanders Salzberge über Jahrhunderte die Umwelt verschmutzen.


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