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Antiliberalismus - Gewinner, weil er die bessere Story erzählt?

171 Beiträge, Schlüsselwörter: Politik, Populismus, Antiliberal
staples
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Antiliberalismus - Gewinner, weil er die bessere Story erzählt?

24.01.2019 um 09:35
Ich habe in einem Artikel den Begriff Antiliberale gelesen, als passendere Alternative zu 'Rechten' und finde die Bezeichnung ganz hervorragend. In dem Artikel wird auch schlüssig erklärt, warum die 'Antiliberalen' die bessere Geschichte erzählen: Da passt, wie in einer guten Verschwörungstheorie, auf den ersten Blick alles zusammen: Brüssel ist das neue Moskau, das uns vorschreiben will, wie wir zu leben haben.
Liberal, wird, wie in Amerika und Russland als Schimpfwort gebraucht und stellt den perfekten Gegner da, weil man schön umdeuten kann, was liberal überhaupt heißt: Da kann auch mal ein Impfbefürworter als liberal gelten z.b.
Obwohl die Antiliberalen vor allem national sind, haben sie kein Problem sich international zu vernetzen, gegen den übermächtigen Feind 'Liberale'.
Demokratische Prozesse werden als langweilig und mühsam dargestellt und empfunden. Es werden so viele Feindbilder (Gender, Feminismus, Globalisierung, Großkapital usw.) aufgebaut und unter 'Liberale' zusammengefasst, dass für jeden etwas dabei ist. Ein kluges und wahrscheinlich auf lange Zeit erfolgreiches Konzept, wie ich befürchte.

https://derstandard.at/2000096823902/AntiliberalismusDas-Weltbild-der-Rechtspopulisten


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Antiliberalismus - Gewinner, weil er die bessere Story erzählt?

24.01.2019 um 11:04
Antiliberalismus ist nicht einfach nur "rechts", er ist zum Beispiel in wichtigen Fragen der Wirtschaft oft sogar eher "links"
Cool, das hat noch gefehlt - eine Gruppe die die Nachteile von Links und Rechts vereint.


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Antiliberalismus - Gewinner, weil er die bessere Story erzählt?

24.01.2019 um 11:07
Wir hatten das Zeitalter des Faschismus im Westen und des Kommunismus im Osten - bricht jetzt das Zeitalter des globalen Antiliberalismus an?

Der verlinkte Artikel ist übrigens erstaunlich gut, lang und vielschichtig, wie man ihn sonst eigentlich nicht mehr in den Internetmedien findet, sondern nur in den Bezahlartikeln oder in einigen Printmedien.

Ja, wenn man alles Liberale zusammenfasst und in einen Topf wirft - wozu dann aber auch der Neoliberalismus gehört - und alles Linke sowieso, ist der Gegenbegriff Antiliberalismus passend. Auf der anderen Seite scheint es zwischen Neoliberalen und "Antiliberalen" Gemeinsamkeiten in der Flüchtlingsfeindlichkeit zu geben (siehe FDP-Ablehnung der bisherigen Flüchtlingspolitik, wo es große Übereinstimmungen mit der AfD gibt).

Wenn es allerdings darum geht, die diversen antiliberalen Strömungen und ihren Radikalisierungsgrad zu unterscheiden und sie voneinander abzuheben - Salvinis Lega oder die FPÖ sind eben eher rechtspopulistisch und weniger rechtsextrem als der Flügel der AfD, Pegida oder NPD - kann man den Begriff nur als Oberbegriff und Klammer alles Reaktionären und Nationalistischen, das Zukunft zu haben scheint, gebrauchen, nicht aber, um die Divergenzen dieser Strömungen mit verschiedenen Radikalitätsgraden zu analysieren - dazu ist der Begriff zu weitgefasst und damit zu schwammig.


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24.01.2019 um 11:17
Realo schrieb:Wir hatten das Zeitalter des Faschismus im Westen und des Kommunismus im Osten - bricht jetzt das Zeitalter des globalen Antiliberalismus an?
Man kann es sich kaum vorstellen, aber ich sehe durchaus Anzeichen dafür. Ich denke die Vermischung von so vielen 'Liberalismen' und deren Ablehnung zeigt sich z.b. in der Gelbwesten Bewegung. Die einen lehnen die Globalisierung und den Wirtschaftsliberalismus ab, die anderen k.a. Homoehe oder anderen sozialen Liberalismus.
Da stehen dann Linke und Rechte in der gleichen Demo. Querfront?

Dieser Antiliberalismus hat auch viel mit Kapitalismus gemein: Was erfolgreich scheint, wird vereinnahmt, ob es jetzt zu 100 Prozent passt, ist nicht wichtig: Hauptsache es zieht.
z.b. sauteure Markenpunkklamotten.
corky schrieb:eine Gruppe die die Nachteile von Links und Rechts vereint.
Für die Antiliberalen sind es eben keine Nachteile. Außerdem sind sie ja wirtschaftlich nicht links, sie tun nur so, zb. die FPÖ. Die Partei des kleinen Mannes ist klar wirtschaftsfreundlich.
Also keine Angst, ist auch was für dich dabei :) Die tun nur so sozial in Wirtschaftsthemen.


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24.01.2019 um 11:23
Realo schrieb:nicht aber, um die Divergenzen dieser Strömungen mit verschiedenen Radikalitätsgraden zu analysieren - dazu ist der Begriff zu weitgefasst und damit zu schwammig.
Zuerst wird gemeinsam der Feind Liberalismus vernichtet. Um das Fell wird nachher gestritten. Die Schwammigkeit ist die größte Stärke dieser Bewegung. Da wird eben zur Not auch hineininterpretiert, was überhaupt nicht passt: Gegen Globalisierung, Abtreibung, Gender, Kapitalkonzentration, Konzernmacht, LGBT, Impfpflicht, Chemtrails, Islam.
Beliebig erweiterbar.
Ich frage mich nur was die guten Leute am Ende des Tages mit ihrem Sieg anfangen wollen.


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24.01.2019 um 11:25
@staples

Du zeigst gerade das Problem auf. Das Verhältnis zwischen "Antiliberalismus" und Neoliberalismus ist ambivalent und müsste näher untersucht werden - ich deutete es ja weiter oben schon an. Eine Vereinigung beider Strömungen fand man in Perfektion in der Person Haider von der FPÖ. Und eben auch die FDP hat in Sachen Flüchtlingspolitik große Übereinstimmungen mit der AfD, allerdings weniger aus fremdenfeindlichen als aus wirtschaftlichen Gründen - zumindest vordergründig. Auf der anderen Seite sind die Antiliberalen aber auch gegen Neoliberalismus, der für "offene Grenzen" steht, zumindest im wirtschaftlichen Sektor. So ist Trump ein erklärter Anti-Neoliberaler.

Muss wirklich näher untersucht werden, ist komplex und "oszillierend".
staples schrieb: Die Schwammigkeit ist die größte Stärke dieser Bewegung.
Ich meinte das anders, als soziologischen Arbeitsbegriff schlecht tauglich. Auf politischer Ebene kannst du recht haben.


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24.01.2019 um 11:42
Realo schrieb:Muss wirklich näher untersucht werden, ist komplex und "oszillierend".
Finde ich auch. Der Artikel im Standard hat das, meiner Meinung, zum ersten Mal thematisiert. Mir wurde nach der Lektüre einiges klar, bzw. konnte ich einiges einordnen.
Auf einen Freund trifft das so arg zu, das es schmerzt: Esoteriker, Chemtrailgläubiger, Trumpfan, Antisemit, gegen Globalisierung, gegen Großkapital, gegen Impfungen, gegen Autofahrverbote, aber eigentlich nicht gegen den Islam (weil der ja auch antiliberal ist). Bezeichnet sich selbst aber nicht als rechts, sondern als aufgewacht :)
Ich denke gerade für die vielen Esos sind die Antiliberalen ein perfektes Auffangbecken. Weil auch Intellektuelle und Wissenschaftler als Liberale gelten, weil Rationalität an sich als liberaler Dreck gilt. Ich denke der Antiliberalismus wird die nächste große politische Strömung. Oder ist es bereits, wenn man darüber nachdenkt.


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24.01.2019 um 12:00
@Realo

"Kapitalismus und liberale Demokratie haben sich zwar gegen den Kommunismus durchgesetzt, aber beide Systeme unterwandern in gleichem Maße die Bedürfnisse des "einfachen Bürgers" nach Arbeit, Familie und Zugehörigkeit"

Das ist ein extrem starker Satz aus dem Artikel, der auch eine historische Dimension der antiliberalen Erzählung mit einbezieht.
Das muss gar nicht stimmen, aber der Narrativ ist perfekt.
Was man noch bedenken muss: Der weit verbreitete Elitenhass. Man will es - ganz revolutionär - den 'Da Oben' richtig heimzahlen. So als Underdog, der man ja irgendwie ist, das ist romantisch.
Weil ja die Liberalen alles beherrschen. Kann man nicht erfinden, und sollte es wer getan haben ist er ziemlich kluk.


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Antiliberalismus - Gewinner, weil er die bessere Story erzählt?

24.01.2019 um 12:03
staples schrieb:"Kapitalismus und liberale Demokratie haben sich zwar gegen den Kommunismus durchgesetzt, aber beide Systeme unterwandern in gleichem Maße die Bedürfnisse des "einfachen Bürgers" nach Arbeit, Familie und Zugehörigkeit"
Würde wohl jeder aus der AfD unterschreiben - von Mitte bis rechts.

Allerdings wäre es auch Vorlage für eine radikale Linke: Der Klassenkampf ist nur vertagt.


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Antiliberalismus - Gewinner, weil er die bessere Story erzählt?

24.01.2019 um 12:23
staples schrieb:"Kapitalismus und liberale Demokratie haben sich zwar gegen den Kommunismus durchgesetzt, aber beide Systeme unterwandern in gleichem Maße die Bedürfnisse des "einfachen Bürgers" nach Arbeit, Familie und Zugehörigkeit"
Oher, klingt wie ein Ideologiespruch..

Und nein beide Systeme unterwandern nicht wirklich die Absicht. Denn diese Ach so tollen bedürfnisse sind nur bedingt an die Wirtschaftsform gekoppelt.


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Antiliberalismus - Gewinner, weil er die bessere Story erzählt?

24.01.2019 um 12:31
Viktor Orban baut seine Gesellschaft in eine "illiberale Demokratie" um und wurde von der bayrischen, sächsischen und sachsen-anhaltinischen Landesregierung schon eingeladen!
https://www.zeit.de/politik/ausland/2015-10/polen-wahl-jaroslaw-kaczynski-rechtspopulisten/seite-2
https://www.sueddeutsche.de/kultur/framing-check-illiberale-demokratie-nicht-illiberal-sondern-undemokratisch-1.4133775
https://www.wienerzeitung.at/meinungen/glossen/958667_Orbans-Mogelpackung-heisst-illiberale-Demokratie.html
https://www.mdr.de/heute-im-osten/illiberale-demokratie-100.html

Ist illiberal nicht gleichbedeutend mit antiliberal?


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Antiliberalismus - Gewinner, weil er die bessere Story erzählt?

24.01.2019 um 12:38
@staples
Der beschriebene antiliberalismus ist im akademischen nichts neues. Dort wird der Begriff schon länger genutzt um eine antimodernistisches Versatzstück zu beschreiben, das als Grundbaustein verschiedener Weltbilder fungiert. In diesem Rahmen sollte das ganze auch behandelt werden. Es ist keine für sich stehende politische Ideologie, sondern zeigt nur, wieso die inhaltlich doch so unterschiedlichen, häufig als rechtspopulismus, bezeichneten Phänomene so gut kompatibel sind und als globale Tendenz auftreten, obwohl sie lokal unterschiedliche Ziele verfolgen können.


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24.01.2019 um 12:58
Fedaykin schrieb:Oher, klingt wie ein Ideologiespruch..

Und nein beide Systeme unterwandern nicht wirklich die Absicht. Denn diese Ach so tollen bedürfnisse sind nur bedingt an die Wirtschaftsform gekoppelt.
Es muss ja nicht wahr sein, es erzählt nur eine gute Geschichte. Vielleicht ist es ja ein bißchen wahr? Oder es fühlt sich wahr an?
'Wir sind eine Generation von Männern, die von Frauen groß gezogen worden ist. Eine weitere Frau wird unsere Probleme nicht lösen' Klingt vielleicht wahr, ist es aber wahrscheinlich nicht, es erzeugt aber ein Narrativ.
paranomal schrieb:Der beschriebene antiliberalismus ist im akademischen nichts neues
Dann sollten die Unis mehr an die Öffentlichkeit gehen, ich finde den Begriff wichtig und ich kannte das vorher nicht in der Form.
paranomal schrieb:Es ist keine für sich stehende politische Ideologie, sondern zeigt nur, wieso die inhaltlich doch so unterschiedlichen, häufig als rechtspopulismus, bezeichneten Phänomene so gut kompatibel sind und als globale Tendenz auftreten, obwohl sie lokal unterschiedliche Ziele verfolgen können.
Also ist es als Idee so wirkmächtig, das es ohne Ideologie auskommt und global - ohne einen dedizierten Anführer - Revolutionen auslöst.


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24.01.2019 um 13:01
staples schrieb:Wir sind eine Generation von Männern, die von Frauen groß gezogen worden ist. Eine weitere Frau wird unsere Probleme nicht lösen' Klingt vielleicht wahr, ist es aber wahrscheinlich nicht, es erzeugt aber ein Narrativ.
Mag sein, aber das hängt eben wieder von der Denkfähigkeit des Einzelnen ab.

Eigentlich auch egal, wenn sich Europa zerstreitet kann man davon ausgehen das wir uns in 30 JAhren nur so bewegen werden wie es uns die chinesen gestatten.

Und die "Dynamik" wird dann wohl eher in Afrika stattfinden als hier. Vielleicht erleben wir gerade das Ende der Westlichen Welt als Tonangebende Macht. Und auch die Demokratie muss nicht auf DAuer bestand haben oder angestrebt werden.


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24.01.2019 um 13:40
Fedaykin schrieb:Eigentlich auch egal, wenn sich Europa zerstreitet kann man davon ausgehen das wir uns in 30 JAhren nur so bewegen werden wie es uns die chinesen gestatten.

Und die "Dynamik" wird dann wohl eher in Afrika stattfinden als hier. Vielleicht erleben wir gerade das Ende der Westlichen Welt als Tonangebende Macht. Und auch die Demokratie muss nicht auf DAuer bestand haben oder angestrebt werden.
Ich denke, rein wirtschaftlich ist der Antiliberalismus keine Gefahr für das vorherrschende Wirtschaftsmodell. Jeder politische Eingriff würde nämlich sofort als 'linkslinke Wirtschaftsbremse' gebrandmarkt. Das mit der Demokratie ist natürlich richtig, die wird in eine illiberale Demokratie umgemodelt, wie in Ungarn.


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24.01.2019 um 13:40
eckhart schrieb:Ist illiberal nicht gleichbedeutend mit antiliberal?
Ich denke, da passt nicht viel dazwischen.


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24.01.2019 um 13:42
staples schrieb:Ich denke, rein wirtschaftlich ist der Antiliberalismus keine Gefahr für das vorherrschende Wirtschaftsmodell.
Doch natürlich ist er das. Kleiner Vorgeschmack ist zb die harmlose Brexitvariante.


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24.01.2019 um 13:48
Fedaykin schrieb:Doch natürlich ist er das. Kleiner Vorgeschmack ist zb die harmlose Brexitvariante.
So habe ich das noch gar nicht gesehen - wenn es aufgrund des Antiliberalismus die EU zerlegt, hast du sicher recht.


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Antiliberalismus - Gewinner, weil er die bessere Story erzählt?

24.01.2019 um 14:02
staples schrieb:So habe ich das noch gar nicht gesehen - wenn es aufgrund des Antiliberalismus die EU zerlegt, hast du sicher recht.
Der Antiliberalismus richtet sich doch gerne aus am Nationalen, dem "Wir" und dem "Volk" etc.

also gegen Supranationale Verbindungen oder gar Globalen Handeln.


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24.01.2019 um 14:09
Fedaykin schrieb:Der Antiliberalismus richtet sich doch gerne aus am Nationalen, dem "Wir" und dem "Volk" etc.
Aber er ist auch dediziert gegen Arbeitnehmerrechte, zb. 60 Stundenwoche in Österreich oder Beschränkung der Gewerkschaften. Ich denke nicht, dass sich die Globalisierung so einfach zurückdrehen lässt, solange die wirtschaftlichen Interessen den Regierungen nützen. Den Versorgungsposten im multinationalen Konzern will man sich dann doch nicht verbauen :troll:


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