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Antiliberalismus - Gewinner, weil er die bessere Story erzählt?

171 Beiträge, Schlüsselwörter: Politik, Populismus, Antiliberal

Antiliberalismus - Gewinner, weil er die bessere Story erzählt?

25.01.2019 um 19:52
@eckhart

Der Begriff „Kultureller Marximus“ wird unter anderem von der us-amerikanischen neuen Rechten verwendet, um auf die Taten der politischen Linken aufmerksam zu machen


Den Vertretern der „Frankfurter Schule“ wird zugeschrieben, dass sie den „Kulturellen Marximus“ entwickelt haben sollen. Mit ihrer Arbeiten entwickelten sie einen Neo-Marxismus, der sich nicht mit den ökonomischen Verhältnissen der Gesellschaft befasste, sondern mit der Kultur einer Gesellschaft. So soll der „Kulturelle Marxismus“ entstanden sein.

Die führende Köpfe der Frankfurter Schule waren: Theodor Adorno, Max Horkheimer, Herbert Marcus, Erich Fromm und Jürgen Habermus

Ein zentrales Werk ist die „Dialektik der Aufklärung“. In dieser und anderen Schriften kritisieren Adorno, Fromm, Horkheimer und Marcuse die westlichen Zivilisationen, und ihre Rolle in der Welt. Insbesondere wird das Verhältnis zum Elend in der Welt und die Unterdrückung von Personen und Völkern kritisiert.
https://www.bedeutungonline.de/was-ist-kultureller-marxismus/


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25.01.2019 um 19:56
@epikur
Du springst auch über jedes Stöckchen? und vom Stöckchen zum ...chen? :D

Es ging um den Ursprung der Kreation Kultursozialismus - und den Begriff hat ein Grüner nur nachgeplappert.
Als immer noch kein Ursprung, oder?


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25.01.2019 um 20:01
epikur schrieb:Der Begriff „Kultureller Marximus“ wird unter anderem von der us-amerikanischen neuen Rechten verwendet
Also können wir das schon mal streichen, denn Marxismus kritisiert ausschließlich die Basis der Gesellschaft, nämlich die Ökonomie. Kultur ist "Überbau", der den kapitalistischen Grundverhältnissen als Ideologie aufsitzt (z.B. "Religion ist Opium fürs Volk") und bedeutungslos wird, wenn sich die Grundstruktur verändert, weil man dann keine rechtfertigende Ideologie mehr braucht.

"Kultursozialismus" gehört also in die gleiche Kategorie wie "kultureller Marxismus" und ist nur ein das Gleiche bezeichnender anderer Name.


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25.01.2019 um 20:28
Realo schrieb:Also können wir das schon mal streichen, denn Marxismus kritisiert ausschließlich die Basis der Gesellschaft, nämlich die Ökonomie. Kultur ist "Überbau", der den kapitalistischen
Das wiederum sieht im Neomarxismus anders aus.

There are many different branches of neo-Marxism often not in agreement with each other and their theories. Following World War I, some neo-Marxists dissented and later formed the Frankfurt School. Toward the end of the 20th century, neo-Marxism and other Marxist theories became anathema in democratic and capitalistic Western cultures and the term attained negative connotations during the Red Scare. For this reason, social theorists of the same ideology since that time have tended to disassociate themselves from the term neo-Marxism. Examples of such thinkers include David Harvey and Jacque Fresco,[2] with some ambiguity surrounding Noam Chomsky, who has been labelled a neo-Marxist by some, but who personally disagrees with such assessments.[3][4] Some consider libertarian socialism an example of rebranded neo-Marxism.[5]

Neo-Marxist feminism relies heavily on critical theory and seeks to apply those theories in psychotherapy as the means of political and cultural change.
Wikipedia: Neo-Marxism

Ich denke der Begriff Neomarxismus kommt dem Begriff kultureller Maxismus bzw. Kultursozialmus nahe. Auf jeden Fall bildet es keinen grossen widerspruch.

Auch ohne diese Begriffshistorie kann man beobachten das Sozialmus in der Geisteswissenschaft sehr beliebt ist im Gegensatz zu der Arbeiterschaft.


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25.01.2019 um 20:38
epikur schrieb:Du hast es nicht verstanden.
Doch natürlich habe ich das verstanden.
Schließlich habe ich dir mehrfach gesagt, dies sei kein Beleg für deine Behauptung irgendwelche Gesetze würden Liberale beruflich schädigen.
Selbst obiges Beispiel schädigt den Mann nicht - der schädigt sich selbst
epikur schrieb:Dieser Tag der Abwesenheit wurde von diesen Minderheiten so organisiert. Es ist ihre eigene Aktion.
Richtig.
Und damit, wenn die ganzen dunkelhäutigen Menschen mal nicht an der Uni rum laufen hatte er offensichtlich null Probleme.
Wenn es mal umgekehrt gemacht werden soll - nach über 40 ! Jahren, fängt er an rumzuspinnen.

Tut mir Leid, für mich ist der Typ ein Rassist.

Hast du denn mittlerweile ein Gesetz gefunden, welches Liberale beruflich benachteiligt?


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25.01.2019 um 20:45
epikur schrieb:Ich denke der Begriff Neomarxismus kommt dem Begriff kultureller Maxismus bzw. Kultursozialmus nahe.
Oweh! Mir fallen die Zähne aus. Darüber lieber Schweigen, denn ich glaube nicht, dass das mit dem von mir Gesagten oder auch nur mit dem von dir Verlinkten IRGENDWAS zu tun hat.


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25.01.2019 um 20:56
groucho schrieb:Und damit, wenn die ganzen dunkelhäutigen Menschen mal nicht an der Uni rum laufen hatte er offensichtlich null Probleme.
Wenn es mal umgekehrt gemacht werden soll - nach über 40 ! Jahren, fängt er an rumzuspinnen.
Es ist die Entscheidung dieser Minoritaeten ob sie kommen oder nicht. Weinstein hat sich da nicht einzumischen und hat es nicht gemacht. Andernfalls waere es Rassismus seinerseits.

Aber wenn diese Minoritäten Weinstein unter zwang davon abhalten die Uni zu besuchen, weil er weiss ist. Dann ist es Rassismus imho.


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25.01.2019 um 20:58
epikur schrieb:Es ist sozusagen der Kampf unter den Liberalen. Es gibt dann einen Wettlauf um wer mehr progressiv ist. Wenn man sich da nicht mitbewegt wird man als antiliberal und rechts eingestuft. Dabei ändert sich der Kontext dauernd.
Das ist so ziemlich das klügste, meiner Meinung nach, in letzter Zeit zu dem Thema gelesen habe.
Hätte gerne selbst diesen Gedanken gehabt. Ganz unironisch!

Ich denke, das trägt wesentlich zur Verunsicherung innerhalb der Sozialdemokratie bei. Ein einigendes, Sicherheit gebendes Fundament existiert - im Gegensatz zum Antiliberalismus - meiner Meinung nicht. Die Story, die erzählt wird, ist
epikur schrieb:Er gehört jetzt zu einer Gruppe Linker und anderer die die Richtung der aktuellen Linken kritisiert. Diese Gruppe nennt sich sozusagen The Intellectual Dark Web.
Äh, nein. Ich habe noch keine feste Meinung zum IDW, aber da sind auch sehr kontroverse Typen wie der Jordan Petersen dabei. Links ist das nicht eindeutig.


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25.01.2019 um 21:09
staples schrieb:Das ist so ziemlich das klügste, meiner Meinung nach, in letzter Zeit zu dem Thema gelesen habe.
Hätte gerne selbst diesen Gedanken gehabt. Ganz unironisch!
Ist nicht von mir. Ich hab das wahrscheinlich dutzendfach gelesen. Ist nichts neues. Der neue Höhepunkt der Moral chapmpionship ist dass man für open border sein muss wenn man liberal sein will.
staples schrieb:epikur schrieb:
Er gehört jetzt zu einer Gruppe Linker und anderer die die Richtung der aktuellen Linken kritisiert. Diese Gruppe nennt sich sozusagen The Intellectual Dark Web.
Äh, nein. Ich habe noch keine feste Meinung zum IDW, aber da sind auch sehr kontroverse Typen wie der Jordan Petersen dabei. Links ist das nicht eindeutig.
Die meisten bezeichnen sich als Links. In den USA wenn man für healthcare ist, ist man normalerweise automatisch links. Es war wenigstens bis jetzt so, hat sich aber geändert.

Die Weinsteinbrüder, Sam Harris bezeichnen sich als links.

Nur Shapiro ist konservativ rechts. Dave Rubin ist eigentlich auch liberal bzw. libertär, aber im neuen Kontext wird er als rechts gesehen.


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25.01.2019 um 21:10
epikur schrieb:Aber wenn diese Minoritäten Weinstein unter zwang davon abhalten die Uni zu besuchen, weil er weiss ist.
Scheint so, als wäre Weinstein der einzige Weiße gewesen, der sich da Zugang verschaffen wollte...

Egal, aber wir sind uns einig, dass das Beispiel nicht dazu taugt deine Behauptung irgendwelche Gesetze würden Liberalen berufliche Nachteile bringen, nicht belegt?


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25.01.2019 um 21:14
staples schrieb:Ich denke, das trägt wesentlich zur Verunsicherung innerhalb der Sozialdemokratie bei.
Nein, das ist eher, weil sie zu lange an veralteten Scheinfronten (Arbeiter <-> Unternehmer) zu verteidigen suchten, während sich die Verhältnisse immer weiter davon entfernten, und anschließend, als sie das merkten, eine 180°-Wende machten und unter Schröder (Agenda 2010) voll auf Turbokapitalismus umschalteten und sich eine neue Unterschicht (Prekariat) einhandelten, und jetzt wiederum versuchen da raus zu kommen mit markigen Loser-Sprüchen (Steinmeier, Steinhoff oder wie der hieß, Schulz, ein immer schlechterer Kanzlerkandidat nach dem anderen) und dabei alle immer schneller immer tiefer fielen. Das hat mit dem in diesem Thread Diskutierten rein gar nichts zu tun. Nein, das Problem der SPD ist eigentlich nur noch die Unfähigkeit die eigene Kopflosigkeit zu erkennen, aber wie sollte man das als Kopfloser auch können?


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25.01.2019 um 21:18
staples schrieb:Das ist so ziemlich das klügste, meiner Meinung nach, in letzter Zeit zu dem Thema gelesen habe.
Das
Es ist sozusagen der Kampf unter den Liberalen. Es gibt dann einen Wettlauf um wer mehr progressiv ist. Wenn man sich da nicht mitbewegt wird man als antiliberal und rechts eingestuft. Dabei ändert sich der Kontext dauernd.
hältst du für klug?

Das ist doch nichts weiter als mimimi von irgendwelchen Typen, die gern als links oder liberal angesehen würden, es aber nicht sind.

Als antiliberal und rechts wird man nur eingestuft, wenn man antiliberal und rechts ist.

Gegenbeispiele sind gern gesehen.


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25.01.2019 um 21:19
Realo schrieb:Nein, das ist eher, weil sie zu lange an veralteten Scheinfronten (Arbeiter <-> Unternehmer) zu verteidigen suchten, während sich die Verhältnisse immer weiter davon entfernten, und anschließend, als sie das merkten, eine 180°-Wende machten und unter Schröder (Agenda 2010) voll auf Turbokapitalismus umschalteten und sich eine neue Unterschicht (Prekariat) einhandelten, und jetzt wiederum versuchen da raus zu kommen mit markigen Loser-Sprüchen (Steinmeier, Steinhoff oder wie der hieß, Schulz, ein immer schlechterer Kanzlerkandidat nach dem anderen) und dabei alle immer schneller immer tiefer fielen. Das hat mit dem in diesem Thread Diskutierten rein gar nichts zu tun. Nein, das Problem der SPD ist eigentlich nur noch die Unfähigkeit die eigene Kopflosigkeit zu erkennen, aber wie sollte man das als Kopfloser auch können?
Dem widerspreche ich ja auch gar nicht, ganz im Gegenteil. Aber wieso sind diese Leute so orientierungslos? Es fehlt ein Unterbau, vor allem ein emotioneller. Es gibt keine einigende Idee mehr hinter der klassischen Sozialdemokratie. Die SPD oder die SPÖ betreibt einen Rückzugskampf, wo sie - teils durch Verbrüderung mit dem Gegner - nur die Niederlage hinauszögern wollen. Das ist echt keine überzeugende Story, vor allem, wenn man immer wieder Hand in Hand mit Gazprom durch die Frühlingswiese tanzend, ertappt wird.


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Antiliberalismus - Gewinner, weil er die bessere Story erzählt?

25.01.2019 um 21:23
groucho schrieb:Das ist doch nichts weiter als mimimi von irgendwelchen Typen, die gern als links oder liberal angesehen würden, es aber nicht sind.

Als antiliberal und rechts wird man nur eingestuft, wenn man antiliberal und rechts ist.
Ehrlich, ich verstehe, die Fronten sind verhärtet. Aber sich nur einzubunkern und überhaupt kein Interesse an der Entwicklung zu haben ist doch recht zweidimensional gestrickt. Das Warum des Untergangs der Sozialdemokratie ist mir doch mindestens von mildem Interesse.


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Antiliberalismus - Gewinner, weil er die bessere Story erzählt?

25.01.2019 um 21:26
Realo schrieb:Was ist denn daran schlimm? Ich gehe sogar so weit und behaupte, dass spätestens im nächsten Jahrhundert die Amtssprache in den USA entweder Spanisch sein wird oder Spanisch in der Süd- und Westhälfte und Englisch eigentlich nur noch im Norden und in den einstigen New England Staaten.
Es gibt keine offizielle Amtssprache der USA - die Bundesstaaten legen Ihre Amtssprache selber fest, es gibt sogar Bundesstaaten ohne Amtssprache.


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25.01.2019 um 21:34
groucho schrieb:Scheint so, als wäre Weinstein der einzige Weiße gewesen, der sich da Zugang verschaffen wollte...

Egal, aber wir sind uns einig, dass das Beispiel nicht dazu taugt deine Behauptung irgendwelche Gesetze würden Liberalen berufliche Nachteile bringen, nicht belegt?
Ist nicht egal der Mann wollte in sein Arbeitsplatz und wurde von Rassisten gehindert.

In the 1980s and 1990s, more than 350 public universities adopted "speech codes" regulating discriminatory speech by faculty and students.[11] These codes have not fared well in the courts, where they are frequently overturned as violations of the First Amendment.[12] Debate over restriction of "hate speech" in public universities has resurfaced with the adoption of anti-harassment codes covering discriminatory speech.[13]

Wikipedia: Hate_speech_in_the_United_States
Hier die akademischen Sozialisten produziern fleissig codes. Wenn sie nicht verklagt werden, komme sie damit durch.

Oder vielleicht haben sie Glück und das Gericht bestätigt die neuen codes.

Die progressiven wollen die Waffengesetze ändern. In manchen Bundesstaaten ist es auch geaändert. Dann darf man halt keine Waffen besitzen. Die Freiheit ist weg.

Der Kampf gegen die Meinungsfreiheit ist stark im Gange Hate speech Gesetze werden produziert. In Deutschland ist das sowieso usus.

Der Staat sollte klein sein und sowenig wie möglich in die Angelegenheiten der Bürger einmischen. Aber der Staat wird immer grösser und ist überall present und produziert tausende Gesetze. Nicht gerade Ideal für einen der die Freiheit liebt.


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25.01.2019 um 21:35
staples schrieb:Es fehlt ein Unterbau
richtig
staples schrieb: vor allem ein emotioneller
Wichtiger wäre ein analytisch-soziologischer. Emotionen können dann ja gern oben drauf kommen. Emotionen allein sind nur Spielfilm, den sehen die Leute genug.
staples schrieb:Es gibt keine einigende Idee mehr hinter der klassischen Sozialdemokratie.
Ja, weil sie nicht rechtzeitig die Weichenstellungen und die Veränderungen in der Gesellschaft und den Arbeitsverhältnissen erkennen und immer hinterher laufen, während die FDP immer voll auf Höhe der Zeit ist uns stets Ausgleich verhindern will und damit eigentlich seit 1998 eigentlicher Gegenspieler der SPD ist. Aufgabe einer modernen Sozialdemokratie wäre jetzt eher Umbau des Sozialsystems, eine wesentlich höhere Mindestrente, Reichensteuer, Verteilung von oben nach unten, Kampf für ein besseres Schulsystem, Förderung moderner Technologien, Einstieg in den Ausstieg aus dem Karbonzeitalter, Erneuerung und Stärkung der EU und der sozialen Kräfte in ihr. Das alles versucht ein bisschen die Linke, eigentlich die bessere SPD, aber ihr haftet halt auch der unvergängliche Ruch der Ex-SED an. Kurzum, die SPD ist aus der zeit herausgefallen, hat sich nicht rechtzeitig richtig erneuert, sondern nur falsch, und schafft es nicht zu erfahren (um es überhaupt zeigen zu können), was Sozialdemokratie heute meinen könnte (die Idee der Sozialdemokratie ist ja nicht eigentlich falsch, sie muss sich aber auf die realen Heute-Verhältnisse beziehen).


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25.01.2019 um 21:39
staples schrieb:Das Warum des Untergangs der Sozialdemokratie ist mir doch mindestens von mildem Interesse.
Und dem kommst du auf die Spur, wenn du banale oder sogar falsche Zitate für klug hältst?

Na komm, in medias res
groucho schrieb:Es ist sozusagen der Kampf unter den Liberalen. Es gibt dann einen Wettlauf um wer mehr progressiv ist. Wenn man sich da nicht mitbewegt wird man als antiliberal und rechts eingestuft. Dabei ändert sich der Kontext dauernd.
Erklär mir die Klugheit des Satzes an einem oder mehreren Beispielen.
epikur schrieb:Ist nicht egal der Mann wollte in sein Arbeitsplatz und wurde von Rassisten gehindert.
Da unser Gespräch aber nicht Rassismus als Ausgangspunkt hatte, sondern diesen Beitrag von
dir:
epikur schrieb:Es geht um die Liberalen die sich in ihrer Freiheit und auch beruflichen Existenz bedroht fühlen weil immer mehr progressive Gesetze auf sie einwirken.
Ziehst du die Aussage zurück?

Oder darf ich noch auf ein taugliches Beispiel hoffen, welches deine Aussage belegt?


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25.01.2019 um 21:41
epikur schrieb:Dann darf man halt keine Waffen besitzen. Die Freiheit ist weg.
Ja dann... war Europa noch nie frei.

Was Freiheit ist, sieht man dann also an den USA, Afghanistan, Syrien und Somalia.


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25.01.2019 um 21:44
groucho schrieb:epikur schrieb:
Es geht um die Liberalen die sich in ihrer Freiheit und auch beruflichen Existenz bedroht fühlen weil immer mehr progressive Gesetze auf sie einwirken.
Ziehst du die Aussage zurück?

Oder darf ich noch auf ein taugliches Beispiel hoffen, welches deine Aussage belegt?
epikur schrieb:In the 1980s and 1990s, more than 350 public universities adopted "speech codes" regulating discriminatory speech by faculty and students.[11] These codes have not fared well in the courts, where they are frequently overturned as violations of the First Amendment.[12] Debate over restriction of "hate speech" in public universities has resurfaced with the adoption of anti-harassment codes covering discriminatory speech.[13]

Wikipedia: Hate_speech_in_the_United_States
Hier meine Wiederholung. Vielleicht hilft das deiner Wiederholungsschleife.

Diese Codes schränken die Freiheit ein und wenn man zb. Jurist ist und die Codes bricht, hat das wahrscheinlich Auswirkungen auf die berufliche Existenz.


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