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Antiliberalismus - Gewinner, weil er die bessere Story erzählt?

171 Beiträge, Schlüsselwörter: Politik, Populismus, Antiliberal

Antiliberalismus - Gewinner, weil er die bessere Story erzählt?

25.01.2019 um 17:22
@epikur
Und worauf willst du im Grunde hinaus? Dass die vermeintlichen Rechten etc. alles Liberale sind aber zu unrecht als Rechtsradikale etc. abgestempelt werden?

Die Typen aus USA sind höchstens was IHRE Meinungsfreheit und was Waffentragen angeht liberal, bei allen anderen Sachen (sofern ich nicht irgendwas vergessen habe) sind die alles andere als liberal. Die ganzen Trumpisten bestehen aus Christianisten, Alt-Rightern, Neonazis, Ultrakonservativen, Anti-Feministen, Maskulinisten. Oder anders gesagt, alles auf cirka einer Stufe bzw. man könnte sagen die kann man alle in einem selben Topf reinwerfen, eine Fraktion. Mit Rechtsliberalen haben sie wohl kaum was zu tun wenn überhaupt. Das sind alles Antiliberalen.

Dann gibts auch solche die sich Libertäre nennen und aber nichts anderes als libertär-rechtsradikale/rechtsextreme Spinner sind. Die kannst du oft auch den oben Genannten zuordnen und in einem Topf reinwerfen.


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Antiliberalismus - Gewinner, weil er die bessere Story erzählt?

25.01.2019 um 17:38
groucho schrieb:Kannst du das Gesetz nennen, welches diese Geschichte (ich kenne sie nicht und habe sie jetzt auch nicht recherchiert) zu verantworten hat?

Weinstein first experienced notoriety when he became the focus of a campus protest at Evergreen State College, where he was teaching biology. His involvement began when he wrote a letter to Evergreen faculty in March of 2017. His letter objected to a change in the College's decades-old tradition of observing a "Day of Absence" during which students and faculty of a minority race would stay home from campus to highlight their contributions to the College.[5] The announced change would flip the traditional event, asking white students and faculty to stay home. Weinstein's letter strongly opposed and criticized the change. In late May 2017, student protests—focusing in large part on the comments made by Weinstein—disrupted the campus and called for a number of changes to the college. The College's president refused to allow law enforcement to quell protesters.[6][7] Campus police told Weinstein that they could not protect him and encouraged him to stay off campus, which caused Weinstein to hold his biology class in a public park.[8][9] In September of 2017, a settlement was reached in which Weinstein and his wife, professor Heather Heying, resigned and received $500,000.[10]

Following his resignation from Evergreen, Weinstein has been described as being part of the "Intellectual Dark Web", a term which his brother Eric coined to describe a group of academics and media personalities who publish outside of mainstream media

Political views
Weinstein describes himself as a political progressive and "left-libertarian".[14]

Weinstein appeared before the U.S. House Oversight Committee on May 22, 2018, to discuss free speech on college campuses.[15][16]

Wikipedia: Bret_Weinstein
Als Linkslibareler wurde er drangsaliert weil er zur falschen Minderheit gehörte.

Er gehört jetzt zu einer Gruppe Linker und anderer die die Richtung der aktuellen Linken kritisiert. Diese Gruppe nennt sich sozusagen The Intellectual Dark Web.
Venom schrieb:@epikur
Und worauf willst du im Grunde hinaus? Dass die vermeintlichen Rechten etc. alles Liberale sind aber zu unrecht als Rechtsradikale etc. abgestempelt werden?

Die Typen aus USA sind höchstens was IHRE Meinungsfreheit und was Waffentragen angeht liberal, bei allen anderen Sachen (sofern ich nicht irgendwas vergessen habe) sind die alles andere als liberal.
Und das wollen eben die neuen Liberalen nicht mehr. Wenn man Meinungsfreiheit möchte ist man eben Rassist.

Meinungsfreiheit und Freiheit eine Waffe zu tragen sind ja keine Kleinigkeit. Das kommt dem Freiheits gedanken näher als Vieles in Kontinentaleuropa. Das grosse Angst vor der Meinungsfreiheit hat.

Die Denkpolizei will keine Meinungsfreiheit. Man kann den Menschen nicht trauen vielleicht zu recht.

Ich kann das verstehen, weil Europa schlechte Erfahrungen mit Freiheit bzw. Liberalismus und Meinungsfreiheit hatte.

Deswegen kann es nur einen verkrüppelten Liberalismus in Europa geben.


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Antiliberalismus - Gewinner, weil er die bessere Story erzählt?

25.01.2019 um 17:47
epikur schrieb:Rassismusvorwürfe und Sexismusvorwürfe, Vergewaltigungsvorwürfe sind schwer zu belegende Dinge. Es kommt auf den Zeitgeist an wie schwer es zum tragen kommt.
Das Recht richtet sich nicht nach dem Zeitgeist, sondern nach Buchstaben und Geist des geschriebenen Gesetzes. Dass Rassismus, selbst nachgewiesener, noch kein eigener Straftatbestand ist, sondern ein schwammiger Begriff am Außenrand anderer Gesetze und so nie wirklich sanktioniert werden kann, ist eines der wenigen verbliebenen Defizite unseres Rechtsstaats und immer wieder aufs Neue ärgerlich.


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Antiliberalismus - Gewinner, weil er die bessere Story erzählt?

25.01.2019 um 17:53
epikur schrieb:Als Linkslibareler wurde er drangsaliert weil er zur falschen Minderheit gehörte.
Also gibt es kein Gesetz, welches Liberale in beruflicher Hinsicht bedroht.
In dem von dir beschriebenen Fall, war es nur eine Campus Tradition, die umgedreht wurde und die nur an dieser Uni gilt.
Hätte er einfach mitgemacht, hätte er keine Nachteile gehabt.

Halten wir also mal fest:
1) Die Geschichte ist KEIN Beleg für Gesetze, die Liberale in beruflicher Hinsicht bedrohen.
2) Weinstein würde weiter dort lehren, wenn er sich einfach an die neue Regelung halten würde
3) Ist offensichtlich ein rassistisches Arschloch.
epikur schrieb:Wenn man Meinungsfreiheit möchte ist man eben Rassist.
Nein, nur wenn man rassistische handelt oder redet, ist man Rassist.


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Antiliberalismus - Gewinner, weil er die bessere Story erzählt?

25.01.2019 um 18:15
epikur schrieb:Und das wollen eben die neuen Liberalen nicht mehr. Wenn man Meinungsfreiheit möchte ist man eben Rassist.
Nein, wenn man ein Rassist ist will man nur für sich selbst die Freiheit. Man will alles aus von Rechtsaußen entkriminalisieren, schlimmstenfalls auch physische Straftaten.
epikur schrieb:Ich kann das verstehen, weil Europa schlechte Erfahrungen mit Freiheit bzw. Liberalismus und Meinungsfreiheit hatte.
Wir haben in Österreich und Deutschland im Grunde eine ganz gute Meinungsfreheit. Keiner zwingt einen NS zu verharmlosen oder Ähnliches. Wer das Gesetz bricht muss auch mit Konsequenzen rechnen. Das hat nichts damit zu tun, dass wir angeblich keine Meinungsfreiheit hätten oder Ähnliches.


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Antiliberalismus - Gewinner, weil er die bessere Story erzählt?

25.01.2019 um 18:15
groucho schrieb:2) Weinstein würde weiter dort lehren, wenn er sich einfach an die neue Regelung halten würde
Die sogenannte neue Regelung klingt extrem rassistisch. Weil er ein weisser war durfte er nicht an die Uni. Tolle Regelung.

Hier das neue Ding das die Ultraliberalen sich geleistet haben. Man behauptet das könnte die Schlüsselzündung gegen die Auswüchse derjenigen sein.

Das ist der erste Teil der Geschichte

Jugendliche Trump-Fans in Washington
Schüler in der Kritik für Verhalten gegenüber Ureinwohner
In den USA sind katholische Schüler für ihr Verhalten gegenüber einem Ureinwohner scharf kritisiert worden. Die Kirche gibt sich zerknirscht, die Politik gibt der Trump-Regierung Mitschuld am Zerfall der guten Sitten.


Um den Schüler herum stehen johlend überwiegend weiße Teenager, viele ebenfalls mit Caps, auf denen Donald Trumps Wahlkampfslogan steht. Die Situation scheint feindselig und droht offenbar zu eskalieren.

Anmerkung: In einer früheren Version dieses Artikels wurde Nathan Philipps als Vietnam-Veteran bezeichnet. Inzwischen hat er laut "Washington Post" klargestellt, dass er zwar beim Militär war, laut "New York Times" auch zur Zeit des Krieges, allerdings sei er nicht in Vietnam eingesetzt gewesen. Wir haben die Stellen im Text korrigiert.


http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/washington-videoaufnahmen-sorgen-fuer-empoerung-schueler-erklaert-sich-a-124...

Anmerkung der Redaktion: Wir haben inzwischen mehr Hintergründe zu dem Vorfall ergänzt, darunter auch die Tatsache, dass es bereits vor Philipps Aufeinandertreffen mit dem Schüler zu verbalen Auseinandersetzungen vor dem Lincoln-Memorial gekommen war. Wir haben die Zeile und den Vorspann angepasst. Eine Meldung mit weiteren Stellungnahmen der Beteiligten lesen Sie hier. Einige Tage nach dem Vorfall stellte Philipps laut "Washington Post" und "New York Times" zudem klar, dass er zwar im US-Militär gewesen sei, nicht jedoch im Vietnamkrieg. Wir haben auch das korrigiert.


http://www.spiegel.de/panorama/washington-schueler-in-der-kritik-fuer-verhalten-gegenueber-ureinwohner-a-1248973.html


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Antiliberalismus - Gewinner, weil er die bessere Story erzählt?

25.01.2019 um 18:26
epikur schrieb:Die sogenannte neue Regelung klingt extrem rassistisch.
Und wie klingt für dich die bisherige Tradition?
Hast du verstanden, um was es dabei ging (egal ob alte oder neue Regelung)?
epikur schrieb:Weil er ein weisser war durfte er nicht an die Uni. Tolle Regelung.
Einen Tag!
Leider steht da nicht, ob pro Monat oder pro Semester. Ich nehme mal an Letzteres.

Aber am Wichtigsten: Der Fall belegt nicht deine Behauptung, dass es Gesetze gibt, die Liberalen berufliche Nachteile bringen.


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Antiliberalismus - Gewinner, weil er die bessere Story erzählt?

25.01.2019 um 18:29
Hier der zweite Teil

Debatte über Vorfall in Washington
Clash am Lincoln-Denkmal
Haben Schüler in Washington amerikanische Ureinwohner respektlos behandelt? Inzwischen zeigt sich: Der Fall ist kompliziert - und um die Deutungshoheit wird erbittert gerungen. Der Überblick.

In ersten Reaktionen hatten Politiker und Schulleitung das Verhalten der Schüler als Provokation scharf kritisiert. Auch SPIEGEL ONLINE hatte über diese Entwicklung berichtet. Doch inzwischen zeigt sich, dass die Situation so komplex ist wie die sozialen Spannungen in den USA. Der Zusammenprall der Gruppen ist nicht so leicht zu bewerten, womöglich haben mehrere Beteiligte Fehler gemacht - und um die Deutungshoheit wird erbittert gestritten.

Als Schüler mit Mützen, auf denen Donald Trumps Wahlkampfslogan steht, ihn beobachten, beschimpft er sie unter anderem als Rassisten, Inzest-Babys und Schwuchteln. Manche Teenager zücken ihre Smartphones und filmen die Szene, die meisten von ihnen bleiben anscheinend jedoch ruhig.

Nick Sandmann schreibt, er habe über die sozialen Netzwerke Morddrohungen erhalten. "Es kränkt mich, dass so viele Menschen an etwas glauben, das nicht passiert ist."

Anmerkung: In einer früheren Version dieses Artikels wurde Nathan Philipps als Vietnam-Veteran bezeichnet. Inzwischen hat er laut "Washington Post" klargestellt, dass er zwar beim Militär war, laut "New York Times" auch zur Zeit des Krieges, allerdings sei er nicht in Vietnam eingesetzt gewesen. Wir haben die Stellen im Text korrigiert.

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/washington-videoaufnahmen-sorgen-fuer-empoerung-schueler-erklaert-sich-a-124...
Das ganze ist bisschen kompliziert aber relativ wichtig für das politische Klima.
Ich habe nur die liberalen Mediadaten reinkopiert. Die andere Seite ist natürlich nochmal schärfer gegen die liberalen Medien. Wer möchte kann es sich die andere Perspektive in Youtube anschauen.


Hier das Video mit Kommentar von der liberalen Media.




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Antiliberalismus - Gewinner, weil er die bessere Story erzählt?

25.01.2019 um 18:52
Hier ein sozusagen Eigenkritik eines Kommentators vom Mainstream Media

The Covington case was such a blatant rush to judgment — it was powered by such crude prejudice and social stereotyping — I’m hoping it will be an important pivot point. I’m hoping that at least a few people start thinking about norms of how decent people should behave on these platforms.

https://www.nytimes.com/2019/01/21/opinion/covington-march-for-life.html
Die andere Seite kritisiert natürlich viel tiefer und gründlicher. Wer interesse hat kann sich das ergooglen.

Der Punkt ist, das mainstream Liberale mit ihrem ungerechtfertigten Blutdurst Leben zerstören können. Die Gier moralischer erscheinen zu wollen usw. macht sie gefährlich.
groucho schrieb:Einen Tag!
Leider steht da nicht, ob pro Monat oder pro Semester. Ich nehme mal an Letzteres.
Ja ein Tag Rassismus ist nicht so wild. Ja so kann man das auch sehen.


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Antiliberalismus - Gewinner, weil er die bessere Story erzählt?

25.01.2019 um 18:55
epikur schrieb:Ja ein Tag Rassismus ist nicht so wild. Ja so kann man das auch sehen.
Wenn das alles ist, was du auf meinen post zu sagen hast,

Beitrag von groucho, Seite 4

denke ich, du stimmst mir zu, dass Weinstein hier der Rassist ist und das es auch kein Gesetz gibt, welches Liberalen beruflich von Nachteil ist.

Bleibt die Frage, warum du so einen Unsinn verbreitest.
groucho schrieb:Halten wir also mal fest:
1) Die Geschichte ist KEIN Beleg für Gesetze, die Liberale in beruflicher Hinsicht bedrohen.
2) Weinstein würde weiter dort lehren, wenn er sich einfach an die neue Regelung halten würde
3) Weinstein ist offensichtlich ein rassistisches Arschloch.
Übrigens:
epikur schrieb:Als Schüler mit Mützen, auf denen Donald Trumps Wahlkampfslogan steht, ihn beobachten, beschimpft er sie unter anderem als Rassisten, Inzest-Babys und Schwuchteln. Manche Teenager zücken ihre Smartphones und filmen die Szene,
Erst wenn oben genanntes Video auftaucht, halte ich die Geschichte für so "komliziert" wie du behauptest.
Bis dahin gehe ich weiter davon aus, das die Jugendlichen einfach Arschlöcher waren, im schlimmsten Fall rassistische Arschlöcher.

Wie?
Das Video ist schon veröffentlicht?
Zeig her, wo?


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25.01.2019 um 19:06
groucho schrieb:denke ich, du stimmst mir zu, dass Weinstein hier der Rassist ist
Ja klar stimme ich dir zu aber in einem Paralleluniversum. Hier in diesem Fall erleidet Weinstein Rassismus.


Hier das Video zu den MAGA Studenten




Hier der Aktionsplan vom Rechtsanwalt der Studenten



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25.01.2019 um 19:09
epikur schrieb:Hier in diesem Fall erleidet Weinstein Rassismus.
Aber vorher als die Minderheiten für einen Tag weg bleiben mussten, war es kein Rassismus?

Und ein Gesetz, welches Liberalen berufliche Nachteile bringt, konntest du immer noch nicht zeigen.


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25.01.2019 um 19:11
epikur schrieb:Ich meine damit sie investieren in Unielite und Medienelite und deren progressive Agenda. Damit meine ich Feminismus, Gender Themen, Dekonstruktivismus usw wie weiter oben beschrieben. Sozusagen Kultursozialismus.

CNN , Google , Facebook , bzw. 90% der Big Media.

Ich glaube ich sollte hier bisschen Begriffsbestimmung machen. Ich würde sagen die Mitte ist konservativ,
rechts ist rechts, extrem rechts ist rechtsextrem bzw. militaristisch und faschistisch
links ist liberal, progressiv ist linksextrem.

Ich denke das gilt vor allem für die USA.

Ich denke dass der Begriff liberal nach links gewandert ist. Somit ist einer der früher als liberaler bezeichnet werden würde heute ein konservativer.
Das klingt alles reichlich verworren!
Und da ich versucht habe, herauszubekommen, was Kultursozialismus ist,
und zu dem Schluss gekommen bin,
dass das ein von Dir kreierter Begriff ist,
halte ich es erforderlich, diese Selbstdefinitionen
ständig anhand aller dieser komplizierten Beispiele anzuwenden.
epikur schrieb:Das ganze ist bisschen kompliziert
Wer soll das Tun, als Du selbst?


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Antiliberalismus - Gewinner, weil er die bessere Story erzählt?

25.01.2019 um 19:18
groucho schrieb:epikur schrieb:
Hier in diesem Fall erleidet Weinstein Rassismus.
Aber vorher als die Minderheiten für einen Tag weg bleiben mussten, war es kein Rassismus?
Du hast es nicht verstanden. Dieser Tag der Abwesenheit wurde von diesen Minderheiten so organisiert. Es ist ihre eigene Aktion.

A bit of background: The “Day of Absence” is an Evergreen tradition that stretches back to the 1970s. As Mr. Weinstein explained on Wednesday in The Wall Street Journal, “in previous years students and faculty of color organized a day on which they met off campus — a symbolic act based on the Douglas Turner Ward play in which all the black residents of a Southern town fail to show up one morning.” This year, the script was flipped: “White students, staff and faculty will be invited to leave campus for the day’s activities,” reported the student newspaper on the change.

https://www.nytimes.com/2017/06/01/opinion/when-the-left-turns-on-its-own.html


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25.01.2019 um 19:24
eckhart schrieb: was Kultursozialismus ist,
und zu dem Schluss gekommen bin,
dass das ein von Dir kreierter Begriff ist,
Googlen waere eine Alternative gewesen
The aim of this article is to depict as accurately as possible the ideological conflict between liberal democracy and an insidious present-day version of communism, namely cultural socialism. Obviously, it is not easy to describe the essential relationships between two complex phenomena that evolve nonlinearly within a hypercomplex environment. The ideological systems of liberal democracy and cultural socialism involve both objective and subjective facts, material and immaterial components, neutral and emotion-laden aspects, deliberate and unintentional behaviors, linear and nonlinear effects, and planner-dependent and observer-dependent events. They affect each other and also fall under the influence of different non-political factors that characterize the Euro-Atlantic societies. In order to cope with the complexity of this research object we adopt the methodological dualism and a praxeological approach.

https://philpapers.org/rec/FAREAI-2
Da scheinen Profis sich mit unserem Thema zu beschäftigen. Klingt ziemlich ernstgemeint die Studie.


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Antiliberalismus - Gewinner, weil er die bessere Story erzählt?

25.01.2019 um 19:28
groucho schrieb:Ich sehe keine großen Unterschiede zwischen Antiliberal vs. Liberal zu Konservativ vs Progressiv oder Links vs Rechts
Das sehe ich eben anders, ich denke es gibt sehr wohl eine fundamentale Schnittmenge, z.b. bei den Gelbwesten, zwischen klassischen linken und rechten Positionen. Da macht diese Strömung spannend.


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Antiliberalismus - Gewinner, weil er die bessere Story erzählt?

25.01.2019 um 19:32
epikur schrieb:Googlen waere eine Alternative gewesen
"Kultursozialismus" ist also eine Übersetzung für den bekannten englischsprachigen Begriff, für den es keinen (englischsprachigen) Wikipedia-Eintrag gibt? Und auch sonst keinen?
Trotz
epikur schrieb:Da scheinen Profis sich mit unserem Thema zu beschäftigen. Klingt ziemlich ernstgemeint die Studie.
Aber ich habe auch nicht gefunden, wie man zB. den Summer of Love charaktisieren könnte:
epikur schrieb:
eckhart schrieb:Ich würde sagen die Mitte ist konservativ,
rechts ist rechts, extrem rechts ist rechtsextrem bzw. militaristisch und faschistisch
links ist liberal, progressiv ist linksextrem.
@epikur
Ich würde den "Summer of Love" als progressiv charakterisieren, aber dann wäre er nach Deiner Definition linksextrem... Kann das stimmen?
Wikipedia: Summer_of_Love


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Antiliberalismus - Gewinner, weil er die bessere Story erzählt?

25.01.2019 um 19:38
@epikur
"Ziel dieses Artikels ist es, den ideologischen Konflikt zwischen liberaler Demokratie und einer heimtückischen heutigen Version des Kommunismus, nämlich dem Kultursozialismus, so genau wie möglich darzustellen."
heißt es in https://philpapers.org/rec/FAREAI-2

Daraus geht auch nicht hervor, woher der Begriff stammt den keiner kennt!


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Antiliberalismus - Gewinner, weil er die bessere Story erzählt?

25.01.2019 um 19:42
@eckhart
eckhart schrieb:Daraus geht auch nicht hervor, woher der Begriff stammt den keiner kennt!
Was, du kennst "kultur sozialismus" nicht? Lass dich beleeren:

https://www.google.com/search?q=kultursozialismus&oq=kultursozialismus&aqs=chrome..69i57j0j69i61.7056j0j8&sourceid=chrom...


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Antiliberalismus - Gewinner, weil er die bessere Story erzählt?

25.01.2019 um 19:48
@Realo
Treffer:
"Kultursozialismus? Wir haben gelacht"
Um den Ausverkauf Hamburgs an Investoren zu stoppen, hat Ted Gaier von den Goldenen Zitronen das Manifest "Not In Our Name, Marke Hamburg", mitinitiiert. Ein Gespräch über "die hohle Verwertungslogik".
http://www.taz.de/!5152875/
gefunden!
Was dieser Farid Müller gesagt hat …

… der kulturpolitische Sprecher der in Hamburg regierenden Grünen …

… Da haben wir gut gelacht, als wir hörten, dass er das Manifest als "kultursozialistisch" bezeichnet. "Kulturbolschewismus" haben die Nazis gegen linke Kulturschaffende gesagt. Wenn es sozialistisch sein soll, eine Stadt zu fordern, in der nicht alles dem Markt untergeordnet ist, dann meinetwegen, na und? Daran sieht man nur, wie neoliberal die Hamburger Grünen geprägt sind und in der Regierungskoalition hier in Hamburg auf Linie liegen.
@epikur

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