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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

4.626 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Politik, Wirtschaft, Stadtentwicklung ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

03.01.2026 um 10:57
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Damit wir von dem importierten Dreck wegkommen, sollten wir mehr PV, Wind und Speicher installieren
bin ich auch dafür.
Kommt allerdings auch auf das Wie an:
Letztens sah ich am Block eines Großvermieters an einigen Balkonen schwarze Platten.
Einerseits gut, aber optisch eine ziemliche Verschandelung eines solchen Blockes für mein Empfinden (wegen der Farbe schwarz)


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

03.01.2026 um 11:02
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Einerseits gut, aber optisch eine ziemliche Verschandelung eines solchen Blockes für mein Empfinden (wegen der Farbe schwarz)
Ja. Die Frage ist halt ob wir uns vom Empfinden leiten lassen sollten. Mir gefallen die Balkonsolaranlagen in den meisten Fällen auch nicht. Und Windräder finde ich jetzt auch nur bedingt hübsch.

Aber es ist halt eine Notwendigkeit die wir hinnehmen müssen. Das Problem Klimawandel ist zu groß, als das wir uns an rein optischen Problemen aufhalten können.


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

03.01.2026 um 11:06
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Aber es ist halt eine Notwendigkeit die wir hinnehmen müssen. Das Problem Klimawandel ist zu groß, als das wir uns an rein optischen Problemen aufhalten können
da gebe ich dir schon Recht.
Nur wäre mal die Frage, weshalb Paneele so dunkel sein müssen, die Wissenschaft keine farbenfrohere Alternativen gefunden hatte, die vielen Jahre?
Wenigstens ein schönes Blau könnte doch mal drin sein? 😉


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

03.01.2026 um 11:10
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Wenigstens ein schönes Blau könnte doch mal drin sein
Gibt es, ob es schön ist? :

Screenshot 2026-01-03-11-09-37-362 com.a
https://gruenes.haus/solarmodule-schwarz-blau/

Aber, je heller desto schlechter der Wirkungsgrad.


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

03.01.2026 um 11:16
@behind_eyes
Ja, die kenne ich.
Sind mir aber immer noch zu dunkel.
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Aber, je heller desto schlechter der Wirkungsgrad
das ist nun anscheinend der Knackpunkt.
Also nicht zu ändern.

Aber um wieder mehr zum Topic zu kommen: ob schön oder nicht, mit der derzeitigen Regierung kann man bezüglich progressiver Themen sowieso keinen Blumentopf gewinnen.

Das Wachstum wird wohl weiterhin vor sich hin dümpeln.
Andererseits weiß ich nicht, ob das nicht ein System-Fehler ist, dass ständiges Wachstum gebraucht wird? 🤔


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03.01.2026 um 11:18
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Das Wachstum wird wohl weiterhin vor sich hin dümpeln.
Andererseits weiß ich nicht, ob das nicht ein System-Fehler ist, dass ständiges Wachstum gebraucht wird?
Wird denn ständiges Wachstum immer gebraucht?
Wenn eine Firma ständig 0% Deckungsbeitrag hat, also alles auf 0 fährt, kein Gewinn, kein Verlust, alle Gehälter können bezahlt werden usw...


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

03.01.2026 um 11:20
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Wird denn ständiges Wachstum immer gebraucht?
Wenn eine Firma ständig 0% Deckungsbeitrag hat, also alles auf 0 fährt, kein Gewinn, kein Verlust, alle Gehälter können bezahlt werden usw
Unterstreichung durch mich.
Kein Gewinn geht schlecht, wovon soll der Unternehmer sonst leben? 😉


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

03.01.2026 um 11:21
Zitat von OptimistOptimist schrieb:kein Gewinn geht schlecht, wovon soll der Unternehmer sonst leben?
Von seinem Gehalt? Dies entsteht vor Gewinn.


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03.01.2026 um 11:21
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Lesen scheint Ihr verlernt zu haben? Es ging um die Stromerzeugung im Land!
@SvenLE:
Es betrifft ja nur mich, sorry, habe ich tatsächlich nicht komplett gelesen.


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03.01.2026 um 11:22
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Von seinem Gehalt? Dies entsteht vor Gewinn
ach so, da hast du dann natürlich Recht.
Es wäre also 0-Wachstum auch in diesem System möglich, aber nicht gewollt, wie es aussieht.

Muss man also fragen, weshalb den Unternehmern ihr Gehalt nicht reicht? Manche so viel wie möglich Gewinn rausschlagen wollen?


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

03.01.2026 um 11:36
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Muss man also fragen, weshalb den Unternehmern ihr Gehalt nicht reicht? Manche so viel wie möglich Gewinn rausschlagen wollen?
Ich muss vorausschicken, dass ich ein Gegner dieser Wachstumsgläubigkeit bin.

Ich denke, man muss zuerst mal zwischen nominellem und realem Wirtschaftswachstum unterscheiden. Nominelles Wachstum berücksichtigt die Inflationsrate nicht, bei der Ermittlung des realen Wachstums wird sozusagen die Inflationsrate vorher abgezogen.

Nebenbei bemerkt: Mein Ideal wäre eine Inflationsrate "Null", und das war auch lange Zeit die Meinung der meisten Ökonomen, inzwischen werden offiziell, also von der EZB und der US-amerikanischen FED, 2% Inflationsrate als ideal propagiert, wahrscheinlich, damit der dumme Bürger nicht so schnell merkt, dass sein Erspartes immer weniger wert ist.

Zurück zum Wirtschaftswachstum: Ein nominelles Wachstum ist bei einer Inflationsrate > 0% nötig, um die Preis- und Lohnsteigerungen (Rohstoffe, Vorprodukte, Energie, Personal) auszugleichen.


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03.01.2026 um 11:38
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Nur wäre mal die Frage, weshalb Paneele so dunkel sein müssen, die Wissenschaft keine farbenfrohere Alternativen gefunden hatte, die vielen Jahre?
Wenigstens ein schönes Blau könnte doch mal drin sein? 😉
Es gibt schon länger farbige Solarpanele, nur werden sie kaum verbaut, dadurch sind wieder teurer, desweiteren sind sie etwas weniger effizient und wer das vergangene Jahr nicht unter einem Stein gelebt, wird sicherlich die Empörung der rechten Bubble über die Solaranlage des Fc St. Pauli mitbekommen haben.
https://www.fcstpauli.com/news/lichtblick-partner-des-tages-ligastart-bvb-2526


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03.01.2026 um 11:41
Zitat von OptimistOptimist schrieb:ach so, da hast du dann natürlich Recht.
Es wäre also 0-Wachstum auch in diesem System möglich, aber nicht gewollt, wie es aussieht.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Das Wachstum wird wohl weiterhin vor sich hin dümpeln.
Andererseits weiß ich nicht, ob das nicht ein System-Fehler ist, dass ständiges Wachstum gebraucht wird? 🤔
Korrekt, das ist der Unterschied zwischen "wollen" und "brauchen".


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03.01.2026 um 11:41
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Zurück zum Wirtschaftswachstum: Ein nominelles Wachstum ist bei einer Inflation > 0% nötig, um die Preis- und Lohnsteigerungen (Rohstoffe, Vorprodukte, Energie, Personal) auszugleichen
das verstehe ich nicht so richtig.
Das hier: "um die Preis- und Lohnsteigerungen "
->
Wenn es 0-Wachstum und 0 Inflation gäbe, bräuchte es doch keine Lohnsteigerungen und somit auch keine Preissteigerungen geben?


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

03.01.2026 um 11:49
@Optimist:
Es freut mich, dass du meine Beiträge liest.

Du hast recht,
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Wenn es 0-Wachstum und 0 Inflation gäbe, bräuchte es doch keine Lohnsteigerungen und somit auch keine Preissteigerungen geben?
Ich hatte allerdings den Fall angenommen, dass die Inflationsrate größer Null ist:
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Ein nominelles Wachstum ist bei einer Inflationsrate > 0% nötig, um ....



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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

03.01.2026 um 11:52
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Wird denn ständiges Wachstum immer gebraucht?
Wenn eine Firma ständig 0% Deckungsbeitrag hat, also alles auf 0 fährt, kein Gewinn, kein Verlust, alle Gehälter können bezahlt werden usw...
@behind_eyes

Dann führt der Ausfall eines kleinen Druckers oder einer Tischlampe bereits zu Minus.

Dann ist keine Innovation möglich und die Firma platt.


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03.01.2026 um 11:54
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Von seinem Gehalt? Dies entsteht vor Gewinn.
@behind_eyes

Ein Unternehmer bekommt doch kein Gehalt, der lebt vom Gewinn.

Oder hast Du schon mal eine Tarifverhandlung zwischen Unternehmern und 'wem eigentlich?' mitbekommen?


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

03.01.2026 um 12:05
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Ich hatte allerdings den Fall angenommen, dass die Inflationsrate größer Null ist:
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Ein nominelles Wachstum ist bei einer Inflationsrate > 0% nötig, um ....
Ich hatte das Zeichen ">" fälschlicherweise so gelesen als drückt das Wachstum kleiner als 0 aus, sorry 🙃
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Dann führt der Ausfall eines kleinen Druckers oder einer Tischlampe bereits zu Minus.

Dann ist keine Innovation möglich und die Firma platt.
scheints nun also doch ständiges Wachstum geben zu müssen.
Aber "gesund" - bezüglich Nachhaltigkeit und Umwelt - finde ich es trotzdem nicht.


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03.01.2026 um 12:16
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Ein Unternehmer bekommt doch kein Gehalt, der lebt vom Gewinn.
Das kommt davon, wenn man mit Begriffen um sich wirft, die man nicht vollständig verstanden hat...

Man kann natürlich einen "angemessenen Unternehmerlohn" auch in die Deckungsbeitragsrechnung einpreisen, das ist eine reine Definitionsfrage. Dann rede ich eben im den Betrachtung hier speziell von beispielsweise DB5, dann passen diese Aussagen auch wieder zusammen:
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Wenn eine Firma ständig 0% Deckungsbeitrag hat, also alles auf 0 fährt, kein Gewinn, kein Verlust, alle Gehälter können bezahlt werden usw...
In dieser Logik muss ich dann auch Rücklagen für Investitionen usw. in die Deckungsbeitragsrechnung mit einbeziehen, d.h. ich erreiche gerade alle Planwerte für den Aufbau dieser Rücklagen und 0,00€ mehr.

In der Praxis ist das natürlich nicht erreichbar, weil es zwangsläufig Schwankungen und unerwartete Entwicklungen gibt die dazu führen, dass eine Planung, so gut sie auch sein mag, höchstens mal durch großen Zufall tatsächlich auf Euro und Cent genau aufgeht.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:scheints nun also doch ständiges Wachstum geben zu müssen.
Aber "gesund" - bezüglich Nachhaltigkeit und Umwelt - finde ich es trotzdem nicht.
Dieses vermeintliche Dilemma kommt aber auch nur daher, weil in der Diskussion ein wirtschaftliches Wachstum gerne verkürzt als reines Mengenwachstum beschrieben wird, das muss aber nicht stimmen - es kann sich auch um ein Wert-Wachstum handeln, und dieses ist tatsächlich nicht zwangsläufig natürlich begrenzt. Verreinfacht ausgedrückt: vor 30.000 Jahren hast du mit einigen Brocken Kupfererz überhaupt nichts sinnvolles anfangen können, es war praktisch wertlos, vor 3.000 Jahren war es ein wertvoller Rohstoff, aus dem man Messer, Geschirr usw. angefertigt hat, vor 1.000 Jahren war es wieder deutlich weniger wert weil bessere Materialen wie z.B. Eisen es für Gebrauchsgegenstände abgelöst haben, und mit dem Aufkommen der Schwerindustrie und der Elektrotechnik ist es plötzlich wieder sehr viel wertvoller geworden... Am Beispiel von Computern sieht man es auch ganz gut, der reine Materialbedarf des einzelnen Geräts ist seit guten 50 Jahren für einen Heim-PC mengemäßig ziemlich konstant, der ökonomische Wert hat sich aber vervielfacht.


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03.01.2026 um 12:31
@bgeoweh
Verstehe wie du das alles meinst.
Einerseits stimme ich dir auch zu.

Andererseits bewirkt aber dieses "Wachstums-Muss" halt doch auch in manchen Bereichen Verschwendung.
Nur mal ein kleines Beispiel:
Billigware, die gar nicht dafür gedacht ist, lange zu halten, sondern die Hersteller darauf bedacht sind, dass immer wieder nach gekauft werden muss.


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