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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

4.649 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Politik, Wirtschaft, Stadtentwicklung ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

05.01.2026 um 16:10
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:Dann fährst Du an einem Tag in die Firma, übernachtest und am nächsten Tag zurück. Es gibt bei mir in der Firma eine Person, die in Hamburg wohnt und das so macht. Besser als nach Thailand auszuwandern.
@JosephConrad:
Ich habe eine ganze Weile in verschiedenen Teilen von Deutschland gearbeitet, lustigerweise waren auch mal 8 Wochen Chemnitz dabei und ich wohne ebenfalls in München, ich kenne also die Strecke gut.

Zeitlich sind es halt ca. 8 Std. zusätzliche Arbeitszeit pro Woche, die natürlich nicht bezahlt werden, Arbeitsort bleibt ja München. Dazu kommen noch 4 x 750 km Fahrtstrecke (hin und zurück, 4 x im Monat), geschätzt bei 0,30 €/km macht das 900,-- € Fahrtkosten plus 4 x 100,-- € Hotelkosten. Fahrtkosten und Hotelkosten sowie die Verpflegungspauschale sind steuerlich abziehbar, aber überschlagen 600,-- bis 800,-- € Kosten musst du dann wahrscheinlich selbst tragen. Wobei ich mir bei der steuerlichen Behandlung der Reisekosten nicht ganz sicher bin.

Lohnt sich das?


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

05.01.2026 um 16:34
@JosephConrad
Ja, formal gesehen ist eine ausbleibende Gehaltserhöhung natürlich „mein Problem“. Wenn ich 10 % oder mehr möchte, muss ich wechseln oder hart verhandeln. Aber sollte ein Inflationsausgleich wirklich etwas sein, um das man betteln, verhandeln oder argumentieren muss?

Der Staat trägt eine Mitverantwortung für die Inflation, durch seine Fiskal- und Geldpolitik sowie durch politische Fehlentscheidungen. Diese Faktoren beeinflussen unmittelbar meinen Reallohn und gleichzeitig auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Unternehmen. Insofern halte ich es für legitim, über strukturelle Lösungen nachzudenken.

Belgien ist hier ein interessantes Beispiel, dort gibt es eine automatische Lohnindexierung, die zumindest die Kaufkraft sichert. Warum sollte ein solches Prinzip im „freien Markt“ grundsätzlich unmöglich sein, wenn staatliche Eingriffe auf der anderen Seite erheblichen Einfluss auf Inflation, Zinsen und Kostenstrukturen haben?

Wenn ich mir Kennzahlen wie EBIT oder Rohertrag pro Mitarbeitendem anschaue, sehe ich trotz eines angeblich „schlechten Jahres“ teils deutliche Steigerungen. Unternehmen wandern ebenfalls aus, investieren lieber dort wo es Steuervorteile gibt. Gleichzeitig heißt es, für Gehaltsanpassungen sei kein Spielraum vorhanden, das passt für mich nur bedingt zusammen.

Aus meiner Erfahrung in der IT-Branche (und ich bin damit sicher nicht allein) bringt ein Jobwechsel häufig 15–20 % mehr Gehalt, während Loyalität gegenüber einem Arbeitgeber oft kaum honoriert wird. Das wirft die grundsätzliche Frage auf, ob das aktuelle System langfristige Bindung und Leistung überhaupt noch sinnvoll belohnt ...

Mir geht es dabei nicht um mehr Gehalt oder um Luxus. Es geht vor allem um die stark gestiegenen Lebenshaltungskosten und die daraus resultierende abnehmende finanzielle Freiheit. Trotz guter Ausbildung und Vollzeitbeschäftigung bleibt immer weniger Spielraum für Rücklagen, Vorsorge oder langfristige Planung.

Gleichzeitig geht der Staat erhebliche finanzielle Verpflichtungen ein, etwa durch umfangreiche internationale Hilfsprogramme (Ukraine etc.) oder die Zustimmung zu gemeinsamen europäischen Schuldeninstrumenten (Euro-Bonds neuerlich). Unabhängig davon, wie man diese Maßnahmen politisch bewertet, tragen deren finanzielle Folgen letztlich auch (zum Großteil) die Steuerzahler in Deutschland. Für viele arbeitende Menschen entsteht dadurch der Eindruck, dass steigende Belastungen nach unten weitergegeben werden, während ein Ausgleich der eigenen Kaufkraft kaum stattfindet.


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

05.01.2026 um 17:12
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Und die Lebensqualität hängt nicht nur mit dem Materiellen zusammen, man kann sich z.B. auch an der berühmten "Blume am Wegesrand erfreuen"
Genau das wäre mein Grund gewesen um Auszuwandern, ein viel interessanteres und größere Möglichkeiten zur persönlichen und unternehmerischen Entwicklung.
Mehr Geld hätte ich damit heute vermutlich nicht in der Tasche.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Was ich damit u.a. sagen will:
Finde es tragisch, wenn immer mehr Fachleute auswandern wollen.
Wenn die Regelungen und Gesetze allein schon eine Weiterentwicklung der Fachkräfte verhindern, dann sollte man auswandern, wenn man etwas mehr an der eigenen, persönlichen Entwicklung interessiert ist.

Im IT Bereich ist doch erneute Goldgräberstimmung, KI wird/ hat eine neue Stufe hier eingeläutet.
In Deutschland und der EU diskutiert man nicht die Möglichkeiten, man sucht mal wieder etwas zu regulieren und zu verhindern.
Ähnliches ist doch mit der Grünen Gentechnik passiert und da war Deutschland mal Weltmeister hier boomte die Forschung und Entwicklung, heute eher 3. Welt Land. Alle Forscher, die weiter wollten sind ausgewandert.


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05.01.2026 um 17:40
@Röhrich
Aha, verstehe 🙂
Zitat von HelionHelion schrieb:Mir geht es dabei nicht um mehr Gehalt oder um Luxus. Es geht vor allem um die stark gestiegenen Lebenshaltungskosten und die daraus resultierende abnehmende finanzielle Freiheit. Trotz guter Ausbildung und Vollzeitbeschäftigung bleibt immer weniger Spielraum für Rücklagen, Vorsorge oder langfristige Planung
das kann ich alles nachvollziehen

Auch das hier:
Zitat von HelionHelion schrieb:Aber sollte ein Inflationsausgleich wirklich etwas sein, um das man betteln, verhandeln oder argumentieren muss?
Zitat von HelionHelion schrieb:Der Staat trägt eine Mitverantwortung für die Inflation, durch seine Fiskal- und Geldpolitik sowie durch politische Fehlentscheidungen
Aber was ist denn die Konsequenz, wenn es ständig einen Inflationsausgleich gibt?
Dadurch wird doch die Inflation immer weiter getrieben, ist doch dann eine Spirale ... irgendwann bis hin zu einer Hyperinflation, oder?


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

13.01.2026 um 17:13
Zahl der Firmen-Insolvenzen steigt im Dezember drastisch an

Es ist ein Indiz, dass es mit der Wirtschaft in Dt. bergab geht.
Wenn selbst in der Finanzkrise 2009 weniger Insolvenzen gab,
dann ist es wohl schlimm um den Wirtschaftsstandort Dt. bestellt.


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

20.01.2026 um 16:30
@alhambra @SvenLE @hidden @JosephConrad
@bgeoweh @Optimist

Screenshot 20260120 162543
Die CDU will den Kündigungsschutz von Topverdienern lockern. Der Bundesvorstand hat zwar an diesem Montag noch in Berlin eine entsprechende Entscheidung vertagt. Doch soll die Abstimmung auf dem Bundesparteitag am 21. Februar in Stuttgart nachgeholt werden, wie das Handelsblatt aus Parteikreisen erfuhr.

„Es gilt, alles zu tun, damit unsere Wirtschaft neue Kraft bekommt“, erklärte der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz nach den Gremiensitzungen.
Quelle: https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/arbeitsrecht-cdu-diskutiert-ueber-weniger-kuendigungsschutz-fuer-topverdiener/100192218.html

Ich glaube, da würden einige Besserverdienende blöd aus der Wäsche gucken, wenn der Merz das machen würde. Schließlich haben sie ihn gewählt, damit er ihre Privilegien sichert.

Aber natürlich besteht für niemanden ein Grund zur Schadenfreude, denn ist die Büchse der Pandora einmal geöffnet, trifft es irgendwann auch die arbeitende Mittelschicht.


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

20.01.2026 um 16:41
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Ich glaube, da würden einige Besserverdienende blöd aus der Wäsche gucken, wenn der Merz das machen würde. Schließlich haben sie ihn gewählt, damit er ihre Privilegien sichert.

Aber natürlich besteht für niemanden ein Grund zur Schadenfreude, denn ist die Büchse der Pandora einmal geöffnet, trifft es irgendwann auch die arbeitende Mittelschicht
Haben die wirklichen Topverdiener nicht eigene Verträge, wo Kündigung und Abfindungen geregelt sind?

Wer zählt zu den Topverdienern?

Ihre Bemerkung zur Verringerung des Kündigungsschutzes würde ich
nicht nur auf die Mittelschicht begrenzen.


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

20.01.2026 um 18:28
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Ich glaube, da würden einige Besserverdienende blöd aus der Wäsche gucken, wenn der Merz das machen würde. Schließlich haben sie ihn gewählt, damit er ihre Privilegien sichert.
Die werden so lange freigestellt bei vollen Bezügen und bekommen dann zig Mios als "Abfindung", was interessiert dann Kü-Schutz?
Die haben doch eigene Verträge, fast so gut wie beim RBB.


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

20.01.2026 um 18:42
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Aber natürlich besteht für niemanden ein Grund zur Schadenfreude, denn ist die Büchse der Pandora einmal geöffnet, trifft es irgendwann auch die arbeitende Mittelschicht.
Ist ja eh die Frage, wer Besserverdiener sein soll. Alle über 20k jährlich? 🙄


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

21.01.2026 um 15:12
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Ist ja eh die Frage, wer Besserverdiener sein soll. Alle über 20k jährlich? 🙄
Dafür gibt es eine Antwort:
Wer zur Oberschicht gehört: Ab diesem Einkommen gilt man als reich

Zur Mittelschicht gehört, wer als Single ein Nettoeinkommen von mindestens 1.850 Euro im Monat hat. Das zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Ab 5.780 Euro gelten Singles als einkommensreich.
Quelle: https://www.iwkoeln.de/presse/pressemitteilungen/judith-niehues-maximilian-stockhausen-ab-diesem-einkommen-gilt-man-als-reich.html

Mit 5.780€ netto als Single muss man ca. 10.000€ brutto im Monat ranbringen, das ist dann schon das Niveau Führungskraft/Personalverantwortung in einem größeren Konzern, Geschäftsführer in kleineren Unternehmen oder dergleichen. Bei den Geschäftsführern fangen dann auch schon Sondervertragsverhältnisse an, mittlere Managementkräfte in größeren Unternehmen dürften größtenteils noch reguläre Arbeitsverträge haben.


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

21.01.2026 um 15:19
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Dafür gibt es eine Antwort:
Nein, ich meine natürlich im Kontext des verringerten Kündigungsschutzes.... Ich kann mir nicht vorstellen das sich die CDU wirklich an der von dir zitierten Gehaltsgruppe abarbeitet. Das sind ja ihre Wähler.


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

21.01.2026 um 16:20
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Nein, ich meine natürlich im Kontext des verringerten Kündigungsschutzes.... Ich kann mir nicht vorstellen das sich die CDU wirklich an der von dir zitierten Gehaltsgruppe abarbeitet. Das sind ja ihre Wähler.
Wenn man es juristisch an irgendwas festmachen möchte, hat man nicht allzuviele Optionen, wenn man keinen neuen Rechtsbegriff einführen will; man kann entweder die Beitragsbemessungsgrenze nehmen, oder die Einstufung als "Führungskraft" wie sie schon im Betriebsverfassungsrecht definiert ist, sonst fällt mir gerade keine praktikable Grenze ein. Im Internet findet sich dies:
Was ist vorgeschlagen? – Inhalte der Reformpläne

Im Kern geht es um ein Optionsmodell: Arbeitgeber und bestimmte Besserverdiener sollen einvernehmlich auf den Kündigungsschutz nach dem Kündigungsschutzgesetz (KSchG) verzichten können. Anders ausgedrückt: Für Spitzenverdiener sollen die strengen Anforderungen des KSchG entfallen, wenn beide Seiten dies schriftlich vereinbaren – etwa gegen eine höhere Vergütung oder Abfindung als Ausgleich für das erhöhte Risiko. Dieses Optionsrecht würde es Unternehmen erleichtern, sich von hochbezahlten Arbeitnehmern zu trennen, ohne einen allgemeinen Abbau des Kündigungsschutzes für alle Beschäftigten vornehmen zu müssen. Wichtig: Niemand soll automatisch seinen Schutz verlieren; nur wenn Arbeitgeber und Arbeitnehmer die Vereinbarung freiwillig treffen, gälte im konkreten Arbeitsverhältnis der gelockerte Schutz. In der Regel dürfte dies bereits im Arbeitsvertrag oder per Zusatzvereinbarung festgehalten werden müssen.
Quelle: https://www.anwalt.de/rechtstipps/kuendigungsschutz-fuer-spitzenverdiener-lockern-aktuelle-debatte-rechtslage-und-ausblick-262060.html
Der Begriff Spitzenverdiener ist im Gesetz derzeit nicht definiert. In der politischen Diskussion dient er als Schlagwort für Arbeitnehmer mit sehr hohem Einkommen. Eine feste Einkommensgrenze wurde von den Initiatoren in der CDU zwar nicht offiziell genannt; jedoch kursiert eine Richtgröße von ca. 100.000 € Jahresbrutto. Linnemann etwa schlug vor, bei einem Jahresgehalt über 100.000 Euro ein flexibleres System greifen zu lassen, während darunter alles beim Alten bliebe. Ein solcher Wert orientiert sich in etwa an der aktuellen Beitragsbemessungsgrenze in der Rentenversicherung (West), die rund 8.000 € Monatsverdienst bzw. ~96.000 € im Jahr beträgt. Spitzenverdiener in diesem Sinne wären also grob die obersten wenigen Prozent der Gehaltsskala – typischerweise Führungskräfte oder hochqualifizierte Spezialisten, deren Einkommen deutlich über dem Durchschnitt liegt.

Allerdings ist umstritten, ob 100.000 € wirklich nur eine kleine Elite betreffen. Kritiker weisen darauf hin, dass bereits bei diesem Gehalt viele erfahrene Fach- und Führungskräfte (z.B. in Industrie, IT, Vertrieb) liegen. Durch Überstunden, Boni und Zulagen erreichen etwa Ingenieure oder Projektleiter in manchen Branchen schnell solche Größenordnungen. Die Auswahl der Schwelle ist somit politisch brisant: Sie entscheidet, ob tatsächlich nur Top-Manager gemeint sind oder ein beträchtlicher Teil der oberen Mittelschicht der Angestellten. Bisher deutet vieles auf die 100.000-€-Marke hin – klar ist aber, dass kein gesetzlicher Automatismus existiert. Die genaue Definition eines Spitzenverdieners müsste im Gesetzgebungsverfahren festgelegt werden, sofern die Reform weiterverfolgt wird.
Quelle: https://www.anwalt.de/rechtstipps/kuendigungsschutz-fuer-spitzenverdiener-lockern-aktuelle-debatte-rechtslage-und-ausblick-262060.html

Solange das einvernehmlich sein muss gibt es meiner Ansicht nach gar kein Potenzial für größere Aufreger... In dem Bereich von dem hier gesprochen wird sind ja ohnehin schon allerlei Einzelregelungen, z.B. auch zu Abfindungen, Boni oder Non-compete-Klauseln die Regel, der Vorschlag der CDU wäre hier nur eine weitere Gestaltungsmöglichkeit.


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26.01.2026 um 12:39
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Quelle: https://www.spiegel.de/wirtschaft/afd-plaene-fuer-autoindustrie-oekonomen-sprechen-von-eklatander-inkompetenz-a-615112fd-8753-4d35-9d2a-19cd0140b420

Surprise! 🥳

Auch wurde herausgefunden, dass Wasser nass und dass es Nachts dunkel ist.


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26.01.2026 um 14:49
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Auch wurde herausgefunden, dass Wasser nass und dass es Nachts dunkel ist.
Dabei ist doch schon lange bekannt, das es nachts kälter ist als draußen 🤣


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09.02.2026 um 20:11
Was wollen die Bürger von Schilda?
Internetknoten Rhein-Main: Groß-Gerau sagt Nein zu diesem XXL-Rechenzentrum

Für rund 2,5 Milliarden Euro wollte ein Investor in Groß-Gerau eines der bislang größten Rechenzentren in der Rhein-Main-Region bauen. Doch für die Stadtverordneten wiegen die Zweifel stärker als die Chancen durch das Projekt.
SPD, Susanne Theisen-Canibol:
Ihre Bedenken bezüglich der Größe des Projekts und der Gebäude, der möglichen Auswirkungen auf die Umwelt und auf die Stadtgesellschaft münden in die Sorge, dass das Rechenzentrum weniger Vor- als Nachteile für Groß-Gerau bringen würde. Das lasse für sie nur eine Entscheidung zu, betont Theisen-Canibol: "Wir verkaufen unsere Stadt Groß-Gerau nicht an einen milliardenschweren Investor."
Grüne, ausnahmsweise ehrlich und deutlich:
Angesichts von Investitionen in Höhe mehrerer Milliarden Euro sagt Peter Lohmer, der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen, die Entscheidung überfordere ein Stadtparlament wie das in Groß-Gerau."Da stehen Menschen, die noch kleiner als David sind, gegenüber einem riesigen Goliath" beschreibt Lohmer das Gefühl. Er fragt: "Woher soll ich die fachliche Kompetenz dafür nehmen? Die rechtliche Kompetenz hätte vermutlich nicht einmal ein von der Kommune beauftragter Fachanwalt."
Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/regional/hessen/hr-internetknoten-rhein-main-gross-gerau-sagt-nein-zu-diesem-xxl-rechenzentrum-100.html

Also, die Gegend braucht keine 2,5 Mrd. Investition. Ok.


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

09.02.2026 um 20:34
Nach Intel in Magdeburg, Northvolt und Wolfspeed wird nun die nächste Investition in den "Zukunftsstandort Deutschland" abgeblasen.

Stellantis cancelt den Bau einer Batteriefabrik in Kaiserslautern nachdem Opel dort bereits ein Motorenwerk geschlossen hatte.
Bis zu 2.000 Arbeitsplätze sollten in Kaiserslautern entstehen. Man habe die Nachfrage nach E-Autos "überschätzt", teilte Stellantis am Konzernsitz in Paris mit.
Auch beinhaltet diese Entscheidung eine politische Komponente
Die Stadt sorgte schon im Vorjahr bei der Bundestagswahl für Schlagzeilen. Die AfD erzielte dort neben Gelsenkirchen ihre besten Ergebnisse im Westen. Nun kommen kurz vor der Landtagswahl neue bittere Nachrichten.
Der deutsche Staat wollte den Bau der Fabrik mit mehr als 437 Millionen Euro fördern. Der damalige Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sagte bei der Zusage der Fördergelder vor fünf Jahren: „Wir wollen, dass die innovativsten, nachhaltigsten und effizientesten Batterien aus Deutschland und Europa kommen." Daraus wird vorerst nichts.
Quelle: https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_101121756/opel-mutter-stellantis-sagt-bau-von-batteriefabrik-ab.html


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09.02.2026 um 20:46
Als ob man seinen Urlaub nicht so legen könnte, dass er komplett in die Ferien fällt.

Bei uns kam das übrigens damals nicht gut an in der Klasse. Da sah man die, die freibekamen, als was bessergestelltes an.


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09.02.2026 um 21:05
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Also, die Gegend braucht keine 2,5 Mrd. Investition. Ok.
Man hätte sich so ein Rechenzentrum ja auch mal ansehen können. Im Prinzip ist das Industriehalle mit besonders hohem Stromverbrauch. Kein Lärm, keine Abgase. Aber auch nur wenige Jobs.


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11.02.2026 um 13:42
Um die Frage des Threads zu beantworten: Ja

Hier ist ein Beispiel dafür:

Bye Bye, Rechenzentrum

Notwendige Rechenzentren werden nicht gebaut.
Noch jetzt hat Dt. einen Mangel an Rechenzentren.
Da soll keiner mehr von Digitalisierung und KI in Dt. sprechen.


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11.02.2026 um 15:08
Zitat von Bogdan60Bogdan60 schrieb:Um die Frage des Threads zu beantworten: Ja

Hier ist ein Beispiel dafür:
Gegenbeispiel mit einem Invest von 11Mrd €.(In Groß-Gerau ging es um 2,5 Mrd.)
Der Konzern Schwarz-Gruppe, zu dem sowohl Lidl als auch Kaufland gehören, investiert elf Milliarden Euro in ein neues Rechenzentrum in Lübbenau (Oberspreewald‑Lausitz).

Es handele sich um die größte Einzelinvestition in der Unternehmensgeschichte, sagte Christian Müller, Co-Vorstandschef von Schwarz Digits - der Digital-Sparte des Konzerns - beim Spatenstich am Montagvormittag auf der Baustelle in Lübbenau.
Quelle: https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2025/11/brandenburg-oberspreewald-lausitz-luebbenau-rechenzentrum-discounter-spatenstich.html

https://schwarz-digits.de/schwarz-digits-datacenter-luebbenau


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