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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

4.804 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Politik, Wirtschaft, Stadtentwicklung ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

22.02.2026 um 20:07
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb:Wenn sich die Fluggesellschaften dumm stellen, kümmert sich zunächst der Staat und der holt sich auch das Geld von der Fluggesellschaft wieder.
MUC hat an die 1.000 Starts und Landungen am Tag. Weil da mal ein paar Leute im Flieger wetterbedingt festsaßen - na meine Güte aber auch.


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22.02.2026 um 20:13
Zitat von SomertonManSomertonMan schrieb:Weil da mal ein paar Leute im Flieger wetterbedingt festsaßen
Es war nicht wegen dem Wetter - die Busfahrer sind nach Hause gegangen.


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22.02.2026 um 20:20
Zitat von SomertonManSomertonMan schrieb:MUC hat an die 1.000 Starts und Landungen am Tag. Weil da mal ein paar Leute im Flieger wetterbedingt festsaßen - na meine Güte aber auch.
Ja man kann nur empfehlen dieses Erlebnis einmal selbst mit kleinen Kindern mitzumachen, na meine Güte aber auch, immer dieses Gemotze :D


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22.02.2026 um 22:05
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb:Es wäre doch das einfachste die Fluggäste nachts im Hotel zu parken und am nächsten Morgen gibts um 7.00 Uhr ne SMS oder Mail aufs Handy wie es mit der Reise weitergeht.
Naja, mal eben 500 Hotelbetten/Zimmer zu organisieren dürfte auch nicht gerade das einfachste sein. Zumal im Vorfeld schon etwa 100 Flüge gestrichen wurden. Da dürften vielleicht auch schon viele Menschen in Hotels untergekommen sein.
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb:Ja man kann nur empfehlen dieses Erlebnis einmal selbst mit kleinen Kindern mitzumachen, na meine Güte aber auch, immer dieses Gemotze :D
Ich persönlich würde, je nach Klasse mehr oder weniger, lieber halbwegs gemütlich im Flieger sitzen und die Bordunterhaltung nutzen, anstatt nachts im Flughafen auf Bänken oder dem Boden zu verbringen, aber hey dass kann ja gern jeder anders sehen.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Es war nicht wegen dem Wetter - die Busfahrer sind nach Hause gegangen.
Und nun, München hat ein Nachtflugverbot, da braucht es normalerweise keine Busfahrer nach 0 Uhr. Und wenn die in den Feierabend sind, dann sind die erstmal weg. Da wieder welche ranzuschaffen dürfte ob der Uhrzeit nicht so einfach gewesen sein.
Ansonsten waren die Flugzeuge Startbereit, heißt es gab auch Verpflegung an Bord. Ganz so dramatisch erscheint mir das nun nicht. Auch wenn sowas sicherlich ärgerlich und für den Flughafen ein wenig peinlich ist.


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22.02.2026 um 22:13
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Naja, mal eben 500 Hotelbetten/Zimmer zu organisieren dürfte auch nicht gerade das einfachste sein. Zumal im Vorfeld schon etwa 100 Flüge gestrichen wurden. Da dürften vielleicht auch schon viele Menschen in Hotels untergekommen sein.
Ja genau das ist doch das eigentliche Problem, diese völlig resignierte Geht halt nicht/Ist halt so-Mentalität. Dabei geht extrem viel, wenn man es nur wirklich will. Aber leider haben sich offenbar viel zu viele daran gewöhnt, teures Geld für etwas zu bezahlen und die Firmen wissen das und wenn es dann nicht funktioniert oder der Service einfach miserabel ist, wird nur noch mit den Schultern gezuckt nund man muss hart um eine Entschädigung kämpfen. Als wäre das normal. Ist es aber nicht

Es gibt auch genügend Hotels im Umkreis des Flughafens wenn es zu voll wird. Leute organisieren sich das auch privat, oder denkst du jemand von der Business Class mit 4000€ Ticket legt sich nachts auf eine Metallbank?


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22.02.2026 um 22:21
@Voussoir

Du meckerst hier am PC ohne zu wissen welche Kapazitäten es wirklich gegeben hätte und wie "schnell" es ginge für über 500 Leute ein hotel samt Fahrt zu organisieren.
Ich weiß ja nicht was du sonst so machst, aber ich denke das ist alles als "das einfachste wäre es..."
Das ist ja schon bei der Bahn nicht immer möglich für alle Fahrgäste eine Hotelübernachtung zu bekommen, vorallem wenn Großstörungen auftreten. Ich denke du machst es dir da zu einfach.
Vielen wäre sicher auch nicht geholfen, wenn sie nach 3 Stunden warten am Info-Schalter irgendwann gegen 4:30Uhr ein Hotelzimmer bekommen und um 7 Uhr doch bitte zum Weiterflug am Flughafen zurück sein sollen.

Da würde ich lieber im Flugzeug sitzen, als im Terminal, wo um diese Uhrzeit auch nichts mehr auf hat. Vorallem mit einem 4000€ Ticket wäre ich heil froh im Flugzeug zu sein. Anstatt ewig auf ein Hotel zu warten oder auf harten Bänken im Terminal zu hocken. ;)


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22.02.2026 um 22:30
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Vielen wäre sicher auch nicht geholfen, wenn sie nach 3 Stunden warten am Info-Schalter irgendwann gegen 4:30Uhr ein Hotelzimmer bekommen und um 7 Uhr doch bitte zum Weiterflug am Flughafen zurück sein sollen.
Mhhh... schön mich thematisieren und wo ich sitze und was ich mache und dann selber keine Ahnung haben.

Wenn der Flug ausfällt gehst du direkt ins Hotel entweder direkt am Flughafen und wenns voll halt ist dann eben direkt in der Stadt, dort buchst dir ein Zimmer mit Frühstück und am nächsten Tag rufst du die Hotline an oder gehst zum schalter und holst dir ein ersatzticket, wenn sie dir das nicht sowieso schon per Mail geschickt haben. Du warst offenbar noch nie in so einer Situation und beschreibst das ganze wie eine Art Klassenfahrt wo alle dann mit drin hängen und man ausgeliefert ist. So is es aber nicht, man kann alles für sich selbst Regeln muss nur ggf. Geld vorstrecken, die AGB kennen und dann hinterher zur Not mit ner Schlichtungsstelle sein Recht durchdrücken.


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22.02.2026 um 22:35
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb:Wenn der Flug ausfällt gehst du direkt ins Hotel entweder direkt am Flughafen und wenns voll halt ist dann eben direkt in der Stadt, dort buchst dir ein Zimmer mit Frühstück und am nächsten Tag rufst du die Hotline an oder gehst zum schalter und holst dir ein ersatzticket, wenn sie dir das nicht sowieso schon per Mail gemacht haben.
Warum wäre es dann
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb:das einfachste die Fluggäste nachts im Hotel zu parken
wenn sie doch alle privat eins aufsuchen gehen? Du schreibst doch selbst davon das es organisiert werden könnte.
Wer sich selbst in ein Hotel begibt, braucht natürlich niemanden, der eins organisiert. Aber in aller Regel stehen erstmal hunderte Passagiere an den Schaltern. Da geht kaum jemand privat ins nächste Hotel. Und am Flughafen, abseits des Flughafenhotels auch oft alles andere als "einfach", vorallem Nachts.
Und wer sich schon mehrmals mit der Bahn/Fluggesellschaften oder ähnlichen gestritten hat, wie die Kosten zurückerstattet werden, wird sich hüten auf eigene Faust etwas zu organisieren, wenn das Geld nicht ganz egal ist.

Zumal es in diesem Fall eh nichts gebracht hätte, da es schon daran scheiterte, die Passagiere überhaupt wieder ins Terminal zu bekommen. Die Fluggastbrücken waren belegt und Busse standen nicht zur Verfügung.


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22.02.2026 um 22:39
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:wenn sie doch alle privat eins aufsuchen gehen? Du schreibst doch selbst davon das es organisiert werden könnte.
Ich habe eine Fiktion beschrieben. Das wäre der Optimalzustand, dass jemand das organisiert. Bitte nicht aus dem Zusammenhang reißen.
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Da geht kaum jemand privat ins nächste Hotel.
Joa weils keiner weiß. Die meisten rennen erstmal wie Minions zum Infoschalter und stellen sich brav in die Reihe, obwohl die Fluggesellschaft sofort Infos herausgeben sollte per Mail wie es weitergeht. Passiert nur leider nicht immer. Du bist jetzt einer von den Glücklichen die wissen dass es auch anders geht. Gerne geschehen.
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Zumal es in diesem Fall eh nichts gebracht hätte, da es schon daran scheiterte, die Passagiere überhaupt wieder ins Terminal zu bekommen. Die Fluggastbrücken waren belegt und Busse standen nicht zur Verfügung.
Das wäre Freiheitsberaubung.


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22.02.2026 um 22:45
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb:Ich habe eine Fiktion beschrieben.
Und genau das ist das Problem in diesem Land. Meckern über fiktives Zeug, hauptsache "der Staat hat fertig...eins11!! Ohne überhaupt zu wissen was genau vorgefallen ist und ob das problem hätte anders/besser gelöst werden können.

Allein das ein Hotel ja nie zur Debatte stand, weil die Passagiere nicht zu einem Hotel gelangen konnten.
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb:Das wäre Freiheitsberaubung.
pruuust, ja klar. :D


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22.02.2026 um 22:54
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Und genau das ist das Problem in diesem Land. Meckern über fiktives Zeug, hauptsache "der Staat hat fertig...eins11!! Ohne überhaupt zu wissen was genau vorgefallen ist und ob das problem hätte anders/besser gelöst werden können
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Allein das ein Hotel ja nie zur Debatte stand, weil die Passagiere nicht zu einem Hotel gelangen konnten.
Das ist eine seltsame Zusammenfassung und führt entsprechend zu einer falschen Schlussfolgerung. Von Der Staat hat fertig war in diesem Zusammenhang überhaupt nicht die Rede im Gegenteil.
Ich habe ausdrücklich im Sinne des Servicegedankens beschrieben, dass der Staat bei Flugausfällen formal erstmal einspringen könnte, damit Passagiere ihr Recht nicht jedes Mal individuell durchkämpfen müssen. Genau dafür wäre das ein sinnvoller Einsatz der Steuergelder, die man bezahlt. Das ist konstruktiv gedacht und kein Meckern.

Du willst du ernsthaft behaupten, dass wenn ein Flugzeug abends an der Brücke parkt, niemand die Möglichkeit hat, das Flugzeug zu verlassen?


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22.02.2026 um 23:06
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb:Ich habe ausdrücklich im Sinne des Servicegedankens beschrieben, dass der Staat bei Flugausfällen formal erstmal einspringen könnte, damit Passagiere ihr Recht nicht jedes Mal individuell durchkämpfen müssen. Genau dafür wäre das ein sinnvoller Einsatz der Steuergelder, die man bezahlt. Das ist konstruktiv gedacht und kein Meckern.
Aber genau das passiert doch zumeist auch. Hier in München hätte es aber nichts gebracht.
Ansonsten versuchen die Airlines, bzw. das Personal so gut es geht das Beste für die Passagiere rauszuholen. Auch wenn es nicht immer klappt und manch Airlines für sowas quasi keine Ansprechpartner haben. Seriöse aber geben sich da schon sehr viel Mühe, wenn solche Störfälle auftreten.
Ich weiß aber nicht welche Steuergelder dafür aufgewendet werden sollen, wenn Airlines ihren Passagieren Hotelübernachtungen oder Verpflegungspakete anbieten. Ich denke mal das können die gut und gerne selbst bezahlen.
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb:Du willst du ernsthaft behaupten, dass wenn ein Flugzeug abends an der Brücke parkt, niemand die Möglichkeit hat, das Flugzeug zu verlassen?
Die Flugzeuge um die es geht standen nicht an den Brücken. Die standen im Vorfeld. Bis dann plötzlich starker Schneefall einsetzte und die Flieger doch nicht mehr starten durften. Da waren dann aber alle Fluggastbrücken belegt und die Busse konnten auch nicht mehr fahren. Angeblich hätten die Fahrer Feierabend gehabt, wer will es ihnen verübeln.

Die einzige Frage bleibt, ob und wie man hätte die Passagiere wieder ins Terminal bekommen können. Oder ob es den Umständen entsprechend ncht die beste Möglichkeit war, sie in den Flugzeugen zu lassen. Verpflegung sollte ja an Bord gewesen sein. Es gab Strom, es war warm, je nach Flugzeugtyp ein Bordunterhaltungsprogramm.
Jetzt weiß ich halt nicht wie schwer es ist mitten in der Nacht Fahrpersonal aus den Betten zu klingeln, damit diese zum Flughafen fahren und die Busse steuern können. Oder ob es möglich gewesen wäre andere Flugzeuge, die an den Fluggastbrücken standen auf andere Parkpositionen zu bringen, damit die 5 Flieger mit den Passieren dort hätten ran können.

Das ist ja nichts alltägliches und hätte vielleicht anders gelöst werden können, aber da wir die genauen Umstände nicht kennen, sehe ich hier wenig Spielraum für "am einfachsten wäre es gewesen wenn..."
Tagsüber wäre das so sicher nicht passiert und ich denke auch in Leipzig wäre es anders gelaufen. Da es dort kein Nachtflugverbot gibt und Personal für Busse und Flugzeugschlepper 24/7 verfügbar sind.

Vielleicht war es, anhand aller Umstände einfach das Beste, dass die Passagiere in den Flugzeugen blieben.


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22.02.2026 um 23:20
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Ansonsten versuchen die Airlines, bzw. das Personal so gut es geht das Beste für die Passagiere rauszuholen. Auch wenn es nicht immer klappt und manch Airlines für sowas quasi keine Ansprechpartner haben. Seriöse aber geben sich da schon sehr viel Mühe, wenn solche Störfälle auftreten.
Wow dieser Kommentar.... okay wir kommen nicht weiter. Ist auch egal. Bei Bedarf kann man ja mal als Selbstexperiment Online-Medium der Wahl zum Thema Flugausfälle / Entschädigung genau diese beiden Sätze posten und schauen, wie lange es dauert, bis man gecancelt wird. Ansonsten reicht auch ein kurzer Check auf Bewertungsplattformen für Fluggesellschaften.
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Die Flugzeuge um die es geht standen nicht an den Brücken. Die standen im Vorfeld. Bis dann plötzlich starker Schneefall einsetzte und die Flieger doch nicht mehr starten durften. Da waren dann aber alle Fluggastbrücken belegt und die Busse konnten auch nicht mehr fahren. Angeblich hätten die Fahrer Feierabend gehabt, wer will es ihnen verübeln.
Ach du bist bei dem Zeitungsartikel. Auf den habe ich mich überhaupt nicht bezogen, sondern allgemein zum Thema Fluggastrechte.
Aber selbst in dem Fall, es bleibt aus meiner Sicht Freiheitsberaubung. Es würde mich nicht wundern, wenn das ein juristisches Nachspiel hat, auch wenn man sich auf Sicherheit o.ä. beruht. Was ist wenn jemand ne Panikattacke kriegt oder dringend Medikamente benötigt?


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22.02.2026 um 23:26
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb:Aber selbst in dem Fall, es bleibt aus meiner Sicht Freiheitsberaubung. Es würde mich nicht wundern, wenn das ein juristisches Nachspiel hat, auch wenn man sich auf Sicherheit o.ä. beruht. Was ist wenn jemand ne Panikattacke kriegt oder dringend Medikamente benötigt?
Dann würden Rettungskräfte alarmiert werden. Mobile Fluggastbrücken werden ja vorhanden gewesen sein.

Auf was willst du dich denn für die Freiheitsberaubung berufen? Auch bei der Bahn wollen einige immer gleich eine Freiheitsberaubung erklären, wenn ein Zug außerplanmäßig zum halten kommt und auf freier Strecke evakuiert werden muss. Eigenmächtig aussteigen geht nunmal nicht, weder in den Gleisbereich noch auf einem Flughafen.


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22.02.2026 um 23:46
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Dann würden Rettungskräfte alarmiert werden. Mobile Fluggastbrücken werden ja vorhanden gewesen sein.
Wie dem auch sei, der Fall offenbart, dass es für die Airline wirtschaftlich günstiger ist, die Leute bei einfach im Flugzeug sitzen zu lassen und auf Geduld und Sicherheitsvorschriften zu setzen statt Notfallpläne bereit zu halten. Emotional fühlt sich das nach Freiheitsberaubung an, juristisch pauschal erstmal nein wegen Sicherheit usw. es dürfte es aber argumentativ bei mehreren Stunden im Flieger auf dem Rollfeld sehr dünn sein und genau da muss man hinschauen warum hier überhaupt geboarded wurde, die am Flughafen müssen sich ja mit dem Wetter ein bisschen auskennen und vielleicht nicht gleich alle Busfahrer in den Feierabend entlassen, wenn nicht klar ist ob der Flieger überhaupt starten kann.

Und genau hier schließt sich der Kreis zu meinem Ursprungskommentar, wenn es solche Pannen gibt weil Flughäfen unterbesetzt, oder schlecht koordiniert sind und dann der Leidtragende der Flugpassagier und Besatz ist, sollte hier wohl mehr Aufsicht rein und jemand von staatlicher Seite der das klärt und entsprechend die Betroffenen Passagiere zumindest mit mehr als Worten entschädigt. Hat ja auch was mit Flughafenimage usw. zu tun.


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23.02.2026 um 04:42
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb:Wie dem auch sei, der Fall offenbart, dass es für die Airline wirtschaftlich günstiger ist, die Leute bei einfach im Flugzeug sitzen zu lassen und auf Geduld und Sicherheitsvorschriften zu setzen statt Notfallpläne bereit zu halten.
Du wirfst also der Fluggesellschaft vor, dass sie mit Absicht die Passagiere nicht raus gelassen haben, um "wirtschaftlich günstiger" zu handeln?


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23.02.2026 um 04:54
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Ansonsten waren die Flugzeuge Startbereit, heißt es gab auch Verpflegung an Bord.
Nur in dem nach Singapur, die anderen waren Kurzstrecke(in meinem zweiten Link steht es gab nur Wasser)...in letzter Zeit schon mal geflogen? Es gibt quasi nichts mehr...aber am Dienstag werde ich Dir Verpflegung von der Lufthansa Kurzstrecke hier posten als Bild....
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Auch wenn sowas sicherlich ärgerlich und für den Flughafen ein wenig peinlich ist.
Ja, da werden alle Chefs den Schulterzuck machen und es wird keine Konsequenzen geben.
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Das ist ja schon bei der Bahn nicht immer möglich für alle Fahrgäste eine Hotelübernachtung zu bekommen, vorallem wenn Großstörungen auftreten. Ich denke du machst es dir da zu einfach.
Finde ich genauso schlimm.
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Meckern über fiktives Zeug, hauptsache "der Staat hat fertig...eins11!! Ohne überhaupt zu wissen was genau vorgefallen ist und ob das problem hätte anders/besser gelöst werden können.
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Ich weiß aber nicht welche Steuergelder dafür aufgewendet werden sollen
Es ist nicht fiktiv, es ist passiert...da muss ich aber ausholen:
Die Flughafen Eigentümer: Freistaat Bayern hält 51 %, die Bundesrepublik Deutschland 26 % und die Landeshauptstadt München 23 %.
Alles was dort quasi gemacht wurde, wurde mit Steuergeld gemacht.
Zusätzlich: die Flüge die ich aufgelistet habe, starteten am Terminal 2...der hat folgende Eigentümer: Flughafen München 60%, Lufthansa 40%.
Wer hat die Lufthansa in der Covid Zeit mit Steuergelder gerettet?

Man sollte auch folgendes Bedenken: auch wenn München Nachtflugverbot hat, führen die Routen aus Sicherheitsgründen über Flughäfen, es kann also jederzeit ein Flugzeug notlanden, lass es 250 Passagiere sein, nicht 500...was sagt man denen: verschieben Sie ihre Notlage bis 5:30, der Busfahrer muss seinen Kaffee trinken und seine Weisswurst essen, die Leberkas Semel geb ma ihm mit.
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb:Ja genau das ist doch das eigentliche Problem, diese völlig resignierte Geht halt nicht/Ist halt so-Mentalität. Dabei geht extrem viel, wenn man es nur wirklich will.
Das ist auch mein Punkt. Mit der Mentalität, steht auch ein Warengeschäft Mitarbeiter um 19:59h auf, ob jemand noch da ist oder nicht, und um 20:00:00 sperrt er die Tür zu, ob jemand noch im Laden ist oder nicht (Verpflegung hat er ja).

Auch wenn man sich in dieser Diskussion um Details am Flughafen stürzt, geht es mir darum, das findet man in allen Bereichen:
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:wie in allen Bereichen, alle haben sich an den Vorschriften und Regelungen gehalten, kam nur SCH raus.



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23.02.2026 um 13:04
Wie ist das mit den Piloten? Die mussten doch auch mehrere Stunden im Cockpit sitzen, ohne etwas tun zu können. Dürfen die dann noch einen längeren Flug absolvieren?
Schließlich sollen die Piloten zum Flugbeginn ausgeruht sein.

Dann braucht der Flieger in der Parkposition Energie für Strom und Heizung. Wenn keine Bodenversorgung vorhanden ist, geht dies auf Kosten der Tankfüllung. Also muss nachher noch nachgetankt werden.


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23.02.2026 um 13:46
Tja, wir haben wohl die Japaner überholt und sind wieder die drittgrößte Volkswirtschaft. Hinter den USA und China...
Nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) für die Nachrichtenagentur Reuters summierte sich das Bruttoinlandsprodukt im vergangenen Jahr auf umgerechnet 5052 Milliarden Dollar. ‌Damit wurde das lange Zeit drittplatzierte Japan erneut auf den vierten Platz verwiesen (4431 Milliarden Dollar). Unangefochtene Nummer eins blieben 2025 die USA mit einer Wirtschaftsleistung von 30.779 Milliarden Dollar, gefolgt von China mit 19.513 Milliarden Dollar.
Quelle: https://www.spiegel.de/wirtschaft/deutschland-behauptet-platz-drei-der-weltgroessten-volkswirtschaften-a-f2a9b224-81db-49e1-a749-70ec94afb8d3


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23.02.2026 um 17:56
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb:Ich habe ausdrücklich im Sinne des Servicegedankens beschrieben, dass der Staat bei Flugausfällen formal erstmal einspringen könnte, damit Passagiere ihr Recht nicht jedes Mal individuell durchkämpfen müssen.
Wir leben im Kapitalismus - warum sollten wir Steuergelder für so einen Schwachsinn ausgeben? Was Passagiere einfordern dürfen ist doch schon heute klar geregelt. Wer unbedingt klagen will, der kann es auf eigene Kosten machen.
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb:Genau dafür wäre das ein sinnvoller Einsatz der Steuergelder, die man bezahlt.
Dafür erhebt der Flughafen Gebühren. Wenn die für das Geschäft nicht reichen, dann bitte erhöhen oder Flughafen zusperren. Hilft allen und der Umwelt.


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