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Antifa

2.194 Beiträge, Schlüsselwörter: Faschismus, Antifaschismus, Antirassismus
kakaobart
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Antifa

13.05.2014 um 15:01
@aseria23
aseria23 schrieb:Sie ist eben nicht klar umrissen sonst würde es nicht innerhalb der szene soviele spaltungen und streitigkeiten geben.
ready your hands for a facepalm marathon

Du leugnest, daß es eine Szene ist und rechtfertigst dies mit der Aussage, daß es innerhalb der Szene (!) soviele Spaltungen gäbe...das muß man sich erstmal auf der Zunge zergehen lassen! :oD
aseria23 schrieb:Du hast gar nix belegt, du hast einfach bildchen gepostet von irgendwelchen strömungen. Für mich geht das in die gleiche sparte wie diejenigen menschen, die antideutsche als beleg dafür sehen, dass die linke deutschland ausrotten will.
Oder diese Feministen, die den Einfluss von Alice Schwarzer auf den deutschen Feminismus klein reden. Aber die Anzahl der Abos ihrer Zeitschrift belegt nunmal, daß ihre Standpunkte bei den deutschen Feministen offenbar gut ankommen... Ähnlich verhält es sich bei einigen Propaganda-Bildern, die in der Antifa-Szene eine starke Verbreitung erreichten. Und es hat nunmal seinen Grund, daß gerade diejenigen Motive bei der Antifa so beliebt sind, die eine geschlossene Szene postulieren.

antifa guys running small jpgmid

Beliebt sind natürlich auch "heroische Selbstdarstellungen" - wie das üblich ist bei sektenähnlichen politischen Gruppen:

1361

KKKPatchesanddesigns

Gestählt durch den ewigen Kampf gegen das Böse und geschmiedet im Feuer der Gerechtigkeit sehen echte Extremisten natürlich auch "cool" aus! Jedenfalls nehmen sie sich selbst so wahr... ^^


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Antifa

13.05.2014 um 15:07
@kakaobart
kakaobart schrieb:Du leugnest, daß es eine Szene ist und rechtfertigst dies mit der Aussage, daß es innerhalb der Szene (!) soviele Spaltungen gäbe...das muß man sich erstmal auf der Zunge zergehen lassen!
Ich wusste das du darauf anspringst ^^. Als was sollte man sie denn sonst bezeichnen? Das ist eine szene
Eine Szene ist ein soziales Netzwerk in Form eines freizeitlichen Sozialisationsraumes, das durch gemeinsame Interessen, Überzeugungen, Vorlieben oder Geschmäcker von Menschen verdichtet ist.

Szenen sind ‚freiwillig‘ wähl- und betretbar, sie sind global und dabei sozial offen. Es gibt keine normierten Mitgliedschaften, keine Beschränkungen der Teilhabe und keine Bestimmungen für oder gegen einen Ein- oder Austritt.[4] Hitzler und Niederbacher beschreiben Szenen als wolkige, nebelartige Gebilde, die allein von außen betrachtet klare Strukturen aufweisen, von Innen betrachtet herrscht jedoch Unklarheit über die eigene Position in der jeweiligen Szene.
Wikipedia: Szene_%28Volkskunde%29

Ich habe übrigends nirgends geleugnet dass es eine szene ist. Sondern nur, das es DIE antifa gibt.

Edit: Im Nachhinein betrachtet hab ich mich vlt. etwas schwamming ausgedrückt, zugegeben.


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Sanguinius
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Antifa

13.05.2014 um 15:32
@DaXx
Keiner von uns beiden noch nichtmal ein Veganer hätte ein Problem damit eine essbare Pflanze zu verspeisen. Etwas das wir mit Menschen, Veganer auch nicht mit Tieren, niemals machen würden. Wir messen dem Leben also sehr wohl einen unterschiedlichen Wert zu.

Wir sind das Produkt unserer Vorfahren, unserer Eltern, Großelter, Urgroßeltern usw. sie haben das Land zu dem gemacht wie es ist und wir machen es wie es sein wird. Bei all dem was erreicht wurde kann man durchaus stolz sein, muss man aber nicht.

Der Punkt ist eben die Argumentation die für mich sinnfrei ist. Es gibt da auch immer Leute die einen sagen, man müsse da und dort so und so handhaben, weil man sucht es sich ja nicht aus, hätte auch als jemand anderer geboren werden können usw. Das ist eben in meinen Augen blödsinn, denn wir existiere nur, weil wir hier an diesem Ort, in diesem Umfeld von unseren Eltern in die Welt gesetzt wurde, sonst würde es uns einfach nicht geben. Wenn wir etwas machen, dann eben aus unserem eigenen freien Willen heraus.

Ansonsten kommt es wie gesagt eben auf die inneren Werte an. Wer seinen Verstand, seine Vernunft verliert, sich von seinem Hass und Gewalt steuern lässt der verliert, verliert auch irgendwo seinen Menschlichkeit und das unabhägig davon ob es ein Rassist ist oder nicht.


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Antifa

13.05.2014 um 18:54
kakaobart schrieb:Dies trifft so auf den "Nationalen Widerstand" ebenso zu wie auf jede (!) andere politisch/religiöse/sonstwie extreme Bewegung. Und dennoch fassen wir solche Extremisten selbstverständlich zusammen - lediglich die Antifa wehrt sich gegen so eine Darstellung.

Aus gutem Grund. "Die Antifa" existiert scheinbar nur dann, wenn man damit ein Gemeinschaftsbewusstsein schafft...wenn also die Bewegung davon profitiert. Dies mag der Fall sein, wenn man eigene Leistungen feiert oder für das Individuum, wenn es seine politische Identität oder seinen Freundeskreis definiert.
Du scheinst nicht zu verstehen das es einen krassen Unterschied zwischen den Leuten gibt die sich das "Label" AntiFa geben und doch einer Art kollektiven Idee entsprechen und den Menschen die einfach die Idee des Antifaschismus leben ohne sich als eine geschlossene Gemeinschaft zu betrachten, dabei ist dies kein Label, es ist einfach eine Eigenschaft dieser Menschen die ein Interesse daran haben totalitäre/faschistoide Systeme und Ideologien zu bekämpfen. Das sich im Zuge dessen auch Vereine und Organisationen gebildet haben ist verständlich, denn zusammen ist man stärker. So ist es leider eben auch möglich das sich wieder neue Ideologien gebildet haben, sein diese absichtlich oder unabsichtlich entstanden.

Die die du meinst gehören dem "schwarzen Block" an, diese sind in ihrem Bestreben radikal und schrecken auch nicht vor Gewalt zurück, natürlich gehören diesem Block auch Kräft an denen die eigentliche Idee fast schon egal ist, Hauptsache man kann seinem Frust mit Gewalt luft machen. Doch diese bilden nur einen kleinen Teil der eigentlichen AntiFa! Denn diese beginnt schon bei Menschen die schlicht und einfach kein Bock mehr auf zentralistische, faschistische, nationalistische Systeme haben, sei das nun mein Opa, meine Wenigkeit, der Hippie oder Punk von nebenan, der Unternehmer mit einem sozialen Herz, der fleißige Arbeiter der nur über die Runden kommen will und sich etwas Lebensluxus dann und wann gönnen will, der Mittelstand, der mittellose, auch der eine oder andere reiche. Der Patriot ohne Interesse an Nationalismus, der Kosmopolit, der Internationalist. Die AntiFa gibt es nicht, es gibt nur den Antifaschismus und dieser kann nur dezentraler Natur sein. Die die es nicht begriffen haben und regelmäßig nur auf Demos gehen um Stress zu machen, die sind eben auch nur ein kleiner Teil dessen, wenn auch ein kontraproduktiver.

Die AntiFa kann sich nicht gegen oder für etwas als geschlossene kollektive Einrichtung aussprechen, denn in ihr gibt es auch äußerst gegensätzliche Ansichten und unterschiedlichste Meinungen, nur in einem Punkt ist man sich einig, es darf keine totalitären und faschistoiden Regime mehr auf diesem Planeten geben, das betrifft nicht nur dieses Land, das ist eine internationale Initiative verschiedenster Menschen!
kakaobart schrieb:Sobald aber Kritik nach dieser Antifa geworfen wird, löst sich dieses mysteriöse Gebilde wie ein Fischschwarm in viele Individuen auf und ist nicht mehr als Ganzes zu fassen - oder will es zumindest nicht sein. Mit dieser Strategie kann man nach Innen möglichst alle positiven Eigenschaften einer homogenen Bewegung umsetzen...und nach außen hin alle negativen Erscheinungen auf Individuen abwelzen. Simpler: "Wenn es gut war, war es die Antifa...wenn es schlecht war, war es ein Einzelner."
Eine Religion, eine politische Partei, eine Organisation, sie alle haben einen gemeinsamen Konsens zur Basis oder eine Ideologie. "Die AntiFa" hat eben verschiedenste Sichtweisen, der Antifaschismus ist eine beschreibende Überschrift einer heterogenen Bewegung von Menschen mit unterschiedlichsten Weltbildern. Das ist weniger eine Organisation, es ist eine verbindende Idee verschiedenster politischer oder auch unpolitischer Strömungen. Ich z.B bin ein Anarchokommunistischer Antifaschist, jedoch erwarte ich nicht von anderen AntiFa meine politische Einstellung zu übernehmen! Es gibt auch AntiFa die ökologische Interessen im Kern haben, es gibt welche die wirtschaftliche und soziale Interessen im Kern haben, so eben auch politische oder gar religiöse. Die AntiFa ist eben nix kollektivistisches, nichts das eine Grundideologie vertritt, sondern ein buntes Spektrum. Leider ist dieses noch sehr politisch geprägt da der rechte Flügel in Europa sehr mächtig ist, daher konzentriert sich die überwiegende Mehrheit leider tatsächlich noch immer mit klassischen "Links/Rechts" Fragen und befindet sich in diesem scheinbar endlosen Konflikt.

Da ich ein Anarchist bin habe ich mich vom politischen "links/mitte/rechts" Denken verabschiedet, denn es ist eine Spaltung der Menschen in politische Lager welche eine Konsensbildung verhindert. Mit anderen Worten, der Mensch wäre weiter im Denken wenn man sich von dieser parlamentarischen Teilung verabschiedet.

Wenn in "der AntiFa" etwas passiert kann keine ganze Bewegung dafür haften die weder ein zusammenhängender Verein ist, noch eine Vertretung nach außen besitzt, es können eben NUR einzelne haftbar für ihre Handlungen gemacht werden! Das unterscheidet sie eben von Parteien und Religionen oder Vereinen!
kakaobart schrieb:Wenn also mal wieder linke Propaganda-Bilder auftauchen, die explizit zu Gewalt aufrufen...dann ist dies das Werk von minderjährigen Einzeltätern. Zumindest versucht man es in der Öffentlichkeit dann so dar zu stellen. Das diesen Rufen nach Gewalt aber sehr viele folgen verschweigt man.
Wer zur Gewalt aufruft hat nicht verstanden was Links sein bedeutet, denn Gewalt bedeutet immer nur das ein Mensch Macht auf einen anderen ausüben will. Gewalt ist das Mittel den Willen eines anderen brechen zu wollen. Jemand der wirklich verstanden hat was "links" bedeutet, wird dies erkennen und auf jede Form der Gewalt verzichten:



Links ist kritisch. Direkt. Tolerant. Human.
Links ist nie unter der Gürtellinie.
Links bedient keine plumpen Vorurteile. Keine üblen Ressentiments.
Links hetzt nicht. Auch nicht im Tarnmodus.
Links bedient auf gar keinen Fall, auch nicht im Ansatz und unterschwellig, braunes Gedankengut, das ganze Religionen, Kulturen oder Völker verunglimpft und so die Vorstufe zündet, um aus Menschen Sachen zu machen, auf die man dann sehr leicht Jagd machen kann.
Links ist gegen Dogmatismus und Despotismus.
Links ist gegen Ausbeutung und Unterdrückung.
Links ist für eine sich entwickelnde und lernende Gesellschaft.
Links war nie eine Ideologie, es war immer eine Lebens- und Gesellschaftsphilosophie.
Links ist gegen den begrifflichen Missbrauch von sozialistischen, kommunistischen und anarchistischen Idealen.
Links ist eine Kombination aus diesen Idealen und Ideen, nicht utopisch sondern realistisch.
Links ist internationalistisch und nicht globalistisch.
Links ist der menschliche Mensch, selbstbewusst, selbstbestimmt und solidarisch!


Versteht man "links" jedoch nur im parlamentarischen Sinne, dann wäre dieses links so eindimensional wie das was man als "rechts" bezeichnet. Nein Links ist mehr als man einst im Parlamentarismus versuchte unter einen Hut zu bekommen als eine politische Partei und ein politisches Lager. Links ist gegen politische Schubladen und man denkt dezentral.

Die Hetzer und Gewalttäter sind Menschen die sich vom eigenen Ego oder dem anderer leiten lassen, Gewalt ist die Welt dominanter und devoter Menschen der Egosphäre. Rechte, stark konservative, stark wirtschaftsliberale sind meist Menschen dieser Egosphäre, so aber auch jeder Despot und jede politische Elite egal was sie sich aufs Banner schreibt! Das Problem in dieser Welt sind eben schon immer die überheblichen Egos der Menschen ;)

@kakaobart deine Bilder sind Beispiele von den radikalen AntiFa die stark im politischen Spektrum unterwegs sind und verzichten dabei eben auch nicht auf Gewalt, sie sind in der Kausalität der Kräfte eben der Gegensatz zur Gewalt rechter politischer Kräfte. In der Kausalität gab und gibt es schon immer zu einer bestimmten Kraft eine spezifische Gegenkraft die meist die gleichen Methoden nutzt wie die die sie zu bekämpfen gedenkt, da ist es völlig egal ob es um politische Lager oder zwei verfeindete Fußballvereine und deren Fans geht. Man nennt sie auch Ultras, sie stehen hinter einer Sache und sind dafür bereit eben mit Gewalt zu reagieren, was mehr und mehr auch zur Tradition geworden ist, es sind nix weiter als Hooligans! Diese sind aber eben nur ein sehr sehr kleiner Teil dieser viel größeren und vielschichtigeren Bewegung/Idee!

Das tolle wäre ja, würde es keine faschistoiden/zentralistischen politischen Gebilde mehr auf dieser Welt geben, würde die AntiFa obsolet werden und mehr und mehr verschwinden. Auch ich würde es als unnötig betrachten, wenn kein System mehr vorhanden wäre was dessen Existenz legitimiert. Doch schaut man auf das Erstarken von Rechtspopulisten überall in Europa, ist es eben nötig ein Gegengewicht zu ihnen zu haben! Das ist leider ein notwendiges "Übel" was zum Selbstläufer wird. Ich habe kein Interesse daran das solche Rechtspopulisten mehr und mehr an Macht gewinnen und ganze Nationen wieder in einen Isolationismus treiben wollen, mit Gesellschaften in denen man einander ausgrenzt und sich abgrenzt, in denen es schnell wieder zu Willkür der Eliten kommen kann.
kakaobart schrieb:Aufgrund ihrer Beliebtheit sind es darum auch solche Bilder, die dem Außenstehenden bewusst machen, wie das Selbstverständnis dieser Extremisten aussieht und inwieweit man sich zu bestimmten Ideologien einig ist. In der Popularität solcher Bilder erkennt man dann auch die Gemeinschaft, die inhaltlichen Homogenität. Die Antifa.
Der gemeinsame Nenner der AntiFa ist der Widerstand gegen eben solche rechten Konstrukte, da ist es auch verständlich das einige Bilder eine kämpferische Natur zeigen. Was soll man denn dann machen wenn rechte einen ignorieren oder nicht mal zuhören? Glaub mir ich bin ein Mensch des Dialogs und tatsächlich konnte ich mich schon vernünftig mit "rechten" und konservativen unterhalten, es gab sogar hier und da Kompromisse und Gemeinsamkeiten. Nur gibt es eben auch die die nichtmal bereit sind ein Wort zu wechseln, nein sie wollen am liebsten wieder ein totalitäres Regime etablieren bei denen nur sie das Sagen haben. Da ist das Problem, aus dieser extremistischen Weltsicht folgt die Kollision mit einer anderen extremen Weltsicht, das sind eben ganz kausale Wechselwirkungen der Kräfte!

Nur ist es nicht die AntiFa die da als ganzes zu solchen Bildern und Sprüchen greift, es ist ein radikaler Teil dieser. In dem Fall kann man sogar sagen ist die AntiFa inzwischen tief gespalten, z.B. zwischen Patrioten und Antideutschen, zwischen Dialogorientierten und Extremisten die zur Gewalt greifen, zwischen introvertierten und extrovertierten usw. die AntiFa kann man eben einfach nicht als homogen betrachten, sie ist so vielfältig wie die Menschen die nur ein einziges Interesse verbindet, keine Faschismen und Nationalismen die Oberhand gewinnen zu lassen. Wenn es einen Kern gibt, dann diesen. Doch die Mittel und Methoden im Kampf gegen solche Systeme und Ideologien ist vielfältig, in der AntiFa gibt es eben Pazifisten und Militaristen.
kakaobart schrieb:"...dessen Reden stören" - ist ein Eingriff in die garantierten Rechte eines Bürgers dieses Staates und den Idealen der Demokratie. In diesem speziellen Zusammenhang sprechen wir sogar von geplanten gewalttätigen Übergriffen, wie sie gegen Lucke auf solchen Veranstaltungen ausgeführt wurden. Also sprechen wir hier von der gänzlichen Ablehnung demokratischer Konzepte - und du rechtfertigst das locker aus dem Handgelenk, weil sich die AfD deiner Ansicht nach in einer "GRAUZONE mit Tendenz zum Nationalismus" befände.
Die AfD ist wie die AntiFa sicherlich keine rein homogene Sache, es ist nicht in meinem Interesse als AntiFa das man statt dem Dialog eben die Störung als Mittel nutzt, ich selbst bin eben für einen Dialog und ich bin mir sicher das es auch einige in der AfD gibt die dafür offen wären. Nur liegt es an der AfD selbst diesen Dialog zu eröffnen! Das kann die AntiFa nicht, denn diese erkennt nur die möglichen Probleme einer AfD wenn sie denn mehr Einfluss gewinnt und dieses Land wieder mehr und mehr in einen Isolationsismus treibt, sei es politisch oder eben gar wirtschaftlich/gesellschaftlich.

Die AfD ist eine "Grauzone", solange sie nichts dagegen unternimmt das man eben diesen Eindruck von dieser Partei gewinnt. Ich wäre gern bereit für einen Dialog mit Vertretern dieser Partei, nur kenne ich schon einige und weiß von ihrer Starrsinnigkeit in so einigen Punkten, da ist eben die Engstirnigkeit das Problem das einen Dialog sehr schwer gestaltet.

Ich selbst habe kein Interesse daran eine Rede dieser Partei zu stören, nur würde ich gerne auch die Möglichkeit haben ihr unbequeme Fragen stellen zu dürfen, nicht vor laufenden Kameras, sondern wirklich auch im Zuge einer ihrer Reden oder Parteitage. Nur in diesem Punkt geht diese Partei mehr Hand in Hand mit anderen rechten Parteien von einigen Nachbarländern, statt einen Dialog mit Menschen zu führen die eine andere Sicht der Dinge haben als sie. Das macht jeden Dialog und jede weitere Kommunikation mit ihnen fast unmöglich und sie schotten sich mehr und mehr ab, ein Verhalten wie es eben auch die NPD zeigt, sorry für diesen Vergleich doch es gibt viele Gemeinsamkeiten beider Partein die man nur schwer leugnen kann.
Es sind ja noch nichteinmal Nationalisten "echte Nazis"...und es wäre für einen Antifaschisten darum bereits hier ein Akt der Willkür solche Menschen anzugreifen. Das es aber schon reicht nur eine Tendenz zum Nationalismus unterstellt zu bekommen, um die Aberkennung der Grundrechte durch einen Lynchmob zu rechtfertigen ist eigentlich ein dicker Hund. Da muß ich dann auch keine bunten Bilder aus der linken Gewalt-Szene mehr posten...da schreiben es die Konsumenten ja bereits selbst hier im Forum, wo der Wurm die Zähne hat.
Die einstigen Nazis profitierten von der Naivität des deutschen Volkes, anfangs von den extrem rechten, später auch von der Mitte mit rechten und linken Flügel dieser. Die AfD ist gewiss keine Nazi-Partei und auch ich vergleiche sine nicht miteinander, nur gibt es eben eine starke Gemeinsamkeit, beide bedienen sich kräftig des politischen und gesellschaftlichen Populismus, beide ziehen ihre Kraft aus einer Volksfrustration bei der diese nach schuldigen und gar Feindbildern sucht, beide grenzen gewisse Teile der Gesellschaft aus und beide haben sich als Problemlöser verkaufen wollen. Ich bin vorsichtig mit solchen Vergleichen, doch grundlos ist dieser eben NICHT! Wer das nicht erkennt ist entweder naiv oder treibt ein gefährliches Doppelspiel.

Die NPD und AfD haben zwar keine direkte Verbindung, doch beide sind in vielen Punkten sich mehr als ähnlich, die AfD hat schlicht und einfach etwas intelligentere Argumente verpackt in ein Gewusel aus Anschuldigungen und Unterstellungen. Daher müssen auch sie selbst dann und wann mal eben mit Unterstellungen und Anschuldigungen von anderen ihnen gegenüber rechen. Die AntiFa wird vielleicht in Zukunft eine neue Komponente bekommen, eine die sich aus dem klassischen politischen Spektrum löst wie es auch die AfD oder Piraten getan haben, denn das klassische Spektrum ist eben antiquiert. Die AntiFa hat ihre Aktionen meist gegen Parteien wie die NPD gerichtet oder ähnliche Vereine des rechtsextremen Flügels, dies wird solange bestehen wie es diese Parteien und Vereine gibt.

Bei der AfD wird es eine Neuausrichtung vieler AntiFa geben, was auch ganz natürlich ist, denn die AfD argumentiert im Gegensatz zur NPD auch mit Intelligenz, Sachverstand und tatsächlich sogar einer gewissen Glaubwürdigkeit in einigen Punkten. Damit sage ich, die AfD wird man nicht mit Störungen ihrer Reden bekämpfen, sondern mit Dialogbereitschaft, Sachverstand und Weitsicht. Sie ist gewiss mein politischer "Gegner" doch die Menschen in ihr sind in meinen Augen noch immer weit rationaler als das schlechte Beispiel einer NPD.

Eine wirkliche Alternative für Deutschland wäre es, wenn man diese Alternative eben NICHT mehr in klassische politische Lager einteilt, auch nicht in einen nationalistischen Kurs bewegt der in Isolation münden kann, sondern wenn diese Partei bereit ist Kompromisse eingehen zu können, immerhin gibt es ja Überschneidungen in einigen Punkten mit der Linken im Hinblick auf die EU und deren wachsenden Zentralismus in Brüssel.
kakaobart schrieb:Also wenn diese "antifaschistischen Menschen" die gleichen Typen sind, die ihre geistige Kompetenz in den hier geposteten Propaganda-Bildern verewigten, dann wundert mich diese Fehlleistung auch nicht weiter.
Ist der Islam denn als Ganzes eine islamistische Terrororganisation? Ist das Christentum als Ganzes eine fundamentalistische Organisation? Sind alle Kommunisten gleich Stalinisten? Sind alle Rechtspopulisten gleich Nazis? Nein gewiss nicht, so ist auch die AntiFa nicht nur ein homogener schwarzer Block der Steineschmeißer. Deine Weltsicht ist in dieser Hinsicht recht eindimensional und vorurteilsbehaftet.

Diese Propagandabilder entstammen einer radikalen Gruppe von Menschen, die das eigentlich gewaltfreie Prinzip der AntiFa nicht verstanden haben. Jedoch wenn z.B. eine Horde von Neo-Nazis ohne jeden Widerstand durch die Gegend zieht und Jagd auf linke, Menschen mit Migrationshintergrund oder Menschen der LGBT-Community macht, so sollte man sich sicher sein, der verhasste schwarze Block würde sich diesen Neo-Nazis in den Weg stellen und Kopf und Kragen riskieren! Nicht immer ist ihre Gewalt willkürlich und ohne Verstand, in manchen Fällen ist sie ein notwendiges "Übel", dem sogar schon so einige Menschen ihr Leben verdanken (ich spreche da aus Erfahrung). Morde wurden meist von Neo-Nazis verübt, von der AntiFa ging nicht ein Mord aus! Die Gewalt des schwarzen Blocks richtet sich meist gegen den Materialismus, gegen die Polizei und eben gegen gewaltbereite Neo-Nazis!

Ich war schon bei einigen Demos dabei und kann sagen das viele sogar im schwarzen Block kein Interesse an Gewalt haben, auch wenn mal einige Böller gezündet werden oder einige Flaschen zu Bruch gegen, die Gewalt eskaliert meist dann, wenn die Polizei sie in die Enge treibt oder wenn sie eben auf eine Horde Neo-Nazis treffen. Es liegt in ihrer Natur und man sollte nicht vergessen das auch sie noch immer Menschen sind, manche mögen Idioten sein die den Weg der Gewalt gehen, doch grundlos ist das nicht! Ich finde diese Form der Gewalt verständlicher als Jugendliche die sich gegenseitig um das neuste Smartphone prügeln oder sich gegenseitig wegen Geld abziehen, oder Gewalt aus rassistischen Gründen. Nein die Gewalt des schwarzen Blocks mag gewiss nicht zu entschuldigen sein, doch sie ist dann und wann durchaus legitim.

Du hast eine solche Situation vielleicht noch nicht erlebt, wenn eine Horde von Glatzen Jagd auf eine wehrlose Person macht, du glaubst nicht wie hilfreich es für diese Person war als zufällig auch einige AntiFa in der Gegend waren und sich für diese Person schützend eingesetzt haben. Denn eines geht bei AntiFa des schwarzen Blocks nicht, Gewalt gegen wehrlose! Nein meist richtet sich die Gewalt gegen feige Nazi-Rudel die in ihrer Feigheit Jagd auf einzelne oder wehrlose Gruppen von Menschen machen. Tatsächlich gibt es eine Art ungeschriebenen Ehrenkodex im schwarzen Block, richte die Gewalt nur gegen stärkere oder ähnlich starke. Der Grund warum sich auch Gewalt gegen die Polizei richtet ist einfach, denn der schwarze Block richtet sich damit gegen die höchste und teuerste Form der Gewalt, die Staatsgewalt. Nicht gegen den Menschen hinter der Uniform, sondern gegen das wofür diese Uniform steht und gegen das was sie in den Einsatz schickt. Es mag ein aussichtsloser Kampf sein, doch er ist mehr symbolischer Natur.

Die Polizei ist nicht mein Feind aber eben auch nicht mein Freund und Helfer, sie ist eine staatliche Instanz die dann und wann auch der Willkür ihrer Launen folgt, sie versucht sich als Systeminstanz, scheitert dann aber doch an den menschlichsten Fehlern und ist sich zu fein diese einzugestehen.

Man muss einfach ein paar Leute aus dem schwarzen Block persönlich kennen, so auch ein paar autonome, Anarchisten, AntiFa, Kommunisten, Pazifisten, Militaristen usw. um sich ein Urteil bilden zu können. Im Gegenzug würde ich auch immer Gespräche mit rechten und AfD’lern führen, ohne polemisch zu werden ;)
kakaobart schrieb:So lange niemand KONKRET verantwortlich ist, wird die Wahrscheinlichkeit die eigene Verantwortung wahr zu nehmen sinken, je mehr Personen involviert sind. Nicht nur Politik...unser gesamter Alltag wird von jenen dominiert, die bereit sind die Initiative zu ergreifen und damit bereit sind auch dann die Verantwortung zu tragen, wenn es schief geht. Selbst bei der "dezentralisierten Antifa" gibt es solche Initiatoren und die Leute, die ihnen vertrauen und folgen. Ihr könnt das anders bezeichnen und somit ein hübsches Schleifchen um die Realität basteln...es bleibt aber dabei, daß die Wirklichkeit von einigen Wenigen "gemacht" wird und der Rest nur drum herum steht und sich nicht zuständig fühlt.
Wäre die AntiFa ein geschlossener Verein mit einer zentralen Ideologie, stünde sie im Widerspruch zu sich selbst, ich hoffe du verstehst es langsam was denn die AntiFa ist? Sie ist nicht dieses oder jenes, sie ist das was die Menschen daraus machen die eben auf Faschismus scheißen :D

Was jedoch möglich ist, wo ich sogar dich verstehe. Es gibt tatsächlich bestimmte Vereine die sich gebildet haben die sich als antifaschistisch betrachten, was ja auch legitim ist, solange sie nicht vorschreiben was denn nun die AntiFa ausmachen muss. Nur in einem Verein trifft deine Sicht der Dinge zu, denn da gibt es verantwortliche die für Fehler ihrer Vereinsmitglieder haften müssen. Dies ist sogar der Fall, denn ich kenne den genossenschaftlichen Umgang in solchen Vereinen sehr gut und tatsächlich besteht da sogar ein sehr hohes Verantwortungsbewusstsein der Verantwortungsträger. Nicht selten gibt es in solchen Vereinen (z.B. libertäre Zentren) ständig den Versuch auf Demonstrationen einen friedlichen Ablauf zu planen, sollte es zur Gewalt kommen und es sind Mitglieder des Vereins dabei, gibt es tatsächlich intern auch verantwortliche die diese dann zur Rechenschaft ziehen. Auch das habe ich schon erlebt. Libertäre Zentren mögen bunte Haufen von Menschen sein, doch in ihrem Dezentralismus gibt es einen ausgeprägten Gemeinschaftssinn, so eben auch Verantwortungsbewusstsein, selbst wenn es dann und wann mal chaotisch erscheinen mag für Außenstehende.
kakaobart schrieb:Im Falle einer zentralisierten Demokratie haben die Zuschauer dann die Möglichkeit zu beurteilen, ob sie den Kurs der jetzigen Regierung gut finden...oder sich etwas anderes Wünschen. Zu noch mehr Eigenverantwortlichkeit ist unsere Spezies momentan vielleicht garnicht in der Lage - egal, wie schön es wäre...
Eine spezifische Natur gibt es nicht in unserer Spezies, das momentane System des Zentralismus schafft Chaos, Spannung und Leistungsdruck, bei dem sich bestimmte zentralistische Systeme feindlich gegenüberstehen. Dezentralisierung der Macht würde bedeuten das die Völker sich weniger in einem Konkurrenzkampf befinden, sondern lernen zu kooperieren um lernen gemeinsame Ziele anzustreben. Leider ist das in der Welt zentralistischer Systeme unmöglich und genau das widerspricht der eigentlichen menschlichen Natur, diese Systeme entstammen einigen selbstgefälligen Egos die ihren Willen anderen überordnen! Diese Egos erhalten nur ihre Macht durch die Manipulation von naiven, gleichgültigen oder opportunistischen Menschen. Die Welt ist da scheinbar in dominante und devote geteilt worden.

Eine Demokratie sollte dezentral sein, jedoch noch über kommunale und regionale Knotenpunkte verfügen, denn eine gewisse Verwaltung wird immer nötig sein, nur kann sich eine dezentrale dynamischer organisieren. Man blicke nur zu den Zapatistas nach Mexiko oder den Spaniern vor Franco bei der CNT oder zur FAU, so auch in einige Genossenschaften und Gewerkschaften.
kakaobart schrieb:Imperialismus hat nichts mit Zentralisierung einer politischen Macht zu tun...das mag auf diesen bunten Propaganda-Bildern stehen, ist aber nunmal nicht so.
Was war denn Rom wenn nicht zentralistisch? Was war denn das britische Empire wenn nicht zentralistisch? Was waren den die Kolonialmächte wenn nicht zentralistisch? Was war denn der Expansionismus der Nazis wenn nicht zentralistisch? Was ist denn die Globalisierung ausgehend von den USA wenn nicht zentralistisch? Das Imperium geführt von einer zentralistischen Elite der Macht und Wirtschaft ist der Inbegriff des zentralistischen Imperialismus.
kakaobart schrieb:Und Parlamentarismus ist es sogar NOCH weniger.
Die Macht wurde auf einzelne politische Lager verteilt, doch im Kern regiert die "Mitte" bestehend aus zwei Parteien die sich von Wahl zu Wahl abwechseln oder Koalitionen bilden, damit haben sie die Zentralmacht noch immer inne. Der deutsche Parlamentarismus mag zwar etwas "bunter" als der in den USA sein, doch sind beide an die Macht zweier Parteien gekoppelt die sich im Kern recht ähnlich sind, doch nur etwas nach links oder recht "kippen", wenn es um "eindeutige" Unterschiede geht. Die Macht ist nur scheinbar etwas dezentraler, nur ist es eben mehr Schein als Sein.
kakaobart schrieb:Die Farben Schwarz, Rot, Gold stammen vom Lützower Freikorps...einer NATIONALISTISCHEN paramilitärischen Organisation zur Zeit der Befreiungskriege gegen Napoleon.
Natürlich war das nationalistischer Natur, nur war dies eine Art "Gegennationalismus" gegen den imperialistischen Nationalismus eines Napoleon und auch gegen die Interessen einer adligen Elite in Deutschland die ebenfalls imperialistisch waren. Der Faschismus aus Italien ist damit gewiss nicht so vergleichbar, jedoch war der Adel in Deutschland und der Bonapartismus durchaus faschistoid im Kern! Damit war diese deutsche Bürgerbewegung (sei sie auch nationalistisch gewesen) durchaus eine Art Vorläufer des Antifaschismus, nennen wir es einfach Antiimperialismus.
kakaobart schrieb:Durch den Mythos um diese Organisation (es wurde nicht nur aus Preußen, sondern aus dem gesamten deutschsprachigen Raum Landsleute angeworben) wurden ihre Farben das Sinnbild für den Wunsch nach einem "gesamtdeutschen" Vaterland - was wir im Lied der Deutschen verewigt finden: "Deutschland, Deutschland über alles"...richtete sich nicht als Herrenmenschenwahn gegen das Ausland, sondern sollte das Gemeinschaftsgefühl der vielen zerstrittenen deutschen Ländern ausdrücken. Mit Antifaschismus...oder diesen entwicklungsverzögerten Urhebern der geposteten Bilder hatte das nichts zu tun.
Du solltest nicht vergessen das es auch patriotische Antifaschisten gab und gibt, den Antifaschismus gab es natürlich erst mit dem Aufkommen des Faschismus aus Italien und dem in Spanien oder dem Nationalsozialismus in Deutschland. Nur sind es eben immer auch Patrioten gewesen die sich gegen Unstimmigkeiten in der Machtverteilung gestellt haben, da dies schon immer in egal welchem Staat oder Reich zum Problem wurde wenn zu viel Macht in den Händen einiger weniger liegt. Denn nichts anderes ist ein Patriot im Gegensatz zu einem Nationalisten, er verteidigt die Interessen des Volkes, der Gewaltenteilung und stellt sich auch gegen eine nationale Selbstüberhöhung. "Deutschland über alles" grenzt an Selbstüberhöhung, jedoch hört man sich andere Hymnen anderer Länder an wird man ähnliches hören. Mir wäre es lieber wenn man sich von Nationalismen verabschiedet und sich seine eigene persönliche Hymne gibt ohne sich dabei selbst zu überhöhen. Selbstbestimmung und Selbstverwaltungen sind Kernthemen im Antifaschismus und Anarchismus. Es schließt sich aber nicht aus Patriot und Antifaschist zu sein. Diese Meute an Antideutschen ist nur eine kleine Lobby innerhalb der Antifa und es sind meist diese Leute die in den äußersten, plakativen Tönen und Bildern sprechen, jedoch völlig vergessen das sie selbst "Patrioten" proisraelischer und proamerikanischer Interessen sind, ein herrlicher Widerspruch dieser Fraktion der ihnen auch jede Substanz nimmt ;)

Ich hoffe du verstehst wie ich das meine? Ich denke in einigen Punkten können wir durchaus Kompromisse bilden, Brücken bauen und Verständnis gewinnen. Ja selbst mit AfD’lern sollte dies möglich sein, wenn diese sich auch einer antifaschistischen Haltung öffnen und nicht zu sehr in Richtung Nationalismus verfallen. Was leider aber eben der Fall ist, das sollte man nicht aus den Augen verlieren, alles andere wäre naiv oder gar ignorant.


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Antifa

14.05.2014 um 23:22
interessante mischung: die antifa besteht anscheinend aus Totschwaflern und Totprüglern.


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Antifa

14.05.2014 um 23:38
@bug
So? Wie viele Menschen wurden denn durch Antifa-Anhänger schon totgeschlagen?


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Paradigga
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Antifa

14.05.2014 um 23:41
death by Nazikeule: Unzählige. Alle tot.


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Antifa

14.05.2014 um 23:58
Hirntot. Allerdings schon davor.


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Allmysterio
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Antifa

15.05.2014 um 00:05
@cRAwler23
Der Unterschied zwischen der NPD und AfD ist groß. Die AfD besteht überwiegend aus Professoren und Doktoren und bei der NPD? Ja, gibt es auch Doktoren die Nazis sind?

Ich möchte nur eine Regierung, wo das Volk praktisch das Sagen hat so wie in der Schweiz. Weil Demokratie ist nur demokratisch wenn dies und das getan wird. Volksentscheidungen sind ein Bestandteil der Demokratie. Ansonsten möchte ich die gute alte DM zurück. Es ist viel schöner, wenn jedes Land seine eigene Währung hat und dabei weiterhin wirtschaftliche Zusammenarbeit besteht.

Ich frage dich, ob Eurokritikter und die AfD überhaupt eine Chance haben? Wenn ja wie? Nehmen sie die AfD als neuer Impuls für Europa und Deutschland auf? (evtl. bestimmte Bestandteile)

Danke


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25h.nox
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Antifa

15.05.2014 um 00:13
cRAwler23 schrieb:Wer zur Gewalt aufruft hat nicht verstanden was Links sein bedeutet, denn Gewalt bedeutet immer nur das ein Mensch Macht auf einen anderen ausüben will.
schwachsinn... gewalt kann man auch ausüben um sich selbst vor der machtausübung anderer zu schützen...


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Antifa

16.05.2014 um 18:13
@bug
Ersteres vielleicht, zweiteres wann und wo war dies der Fall?

@univerzal
So ist es :D
Allmysterio schrieb:Der Unterschied zwischen der NPD und AfD ist groß. Die AfD besteht überwiegend aus Professoren und Doktoren und bei der NPD? Ja, gibt es auch Doktoren die Nazis sind?
Sogar in der NPD treiben sich Doktoren und Professoren rum, bei den Nazis der NSDAP gab es sogar recht viele "intellektuelle", die Frage ist nur ob dies Intellekt mit Empathie oder Empathielosigkeit ist. Linke sind meist extreme Empathen und meist intellektuell mit sozialer Ader, rechte sind meist berechnend intellektuell jedoch mit einer geringen Ausprägung von Empathie (z.B. gegenüber bestimmten Minderheiten). In der AfD gibt es ziemlich emotionslose Leute die gern mal gewisse Minderheiten ausgrenzen, das zu leugnen wäre kurzsichtig!
Allmysterio schrieb:Ich möchte nur eine Regierung, wo das Volk praktisch das Sagen hat so wie in der Schweiz. Weil Demokratie ist nur demokratisch wenn dies und das getan wird. Volksentscheidungen sind ein Bestandteil der Demokratie.
Diese Demokratie sollte jedoch auch daran gemessen werden wie hoch der Grad der Aufklärung, Empathie und Intelligenz des Volkes in der Summe ist, auch wie hoch ihr Verantwortungsbewusstsein ist. Der Anarchismus wäre die direkte Version der Demokratie bei der jedoch der Herrschaftsbegriff verschwindet und durch einen libertären und solidarischen Aspekt ausgetauscht wird. Der Anarchismus wäre die wirkliche Alternative zum Parlamentarismus und würde eine Regierung der Verantwortungslosigkeit und Willkür obsolet machen. Ein Volk das sich selbst bestimmen und verwalten kann, kann nur ein Volk sein das neben dem nötigen Sachverstand auch eben immer den nötigen Funken Empathie besitzt. Eine AfD, eine NPD und einst eine NSDAP, CDU/CSU von mir aus auch eine SED spielten mit Unsicherheiten im Volk, mit ihren Ängsten und Hoffnungen, jeder vollte sich als Lösung des Problems verkaufen, hat jedoch neue und meist größere geschaffen. Macht sollte nie zentralisiert sein, denkst du eine AfD hätte ein Interesse an direkter Demokratie und Dezentralisierung wenn sie dabei auf Befugnisse und damit auf Macht verzichten müsste? Was ist wenn sich das Volk eben nicht mehr regierbar macht? Ich würde sagen das ist ein Emanzipationsprozess eines Volkes!
Allmysterio schrieb:Ansonsten möchte ich die gute alte DM zurück. Es ist viel schöner, wenn jedes Land seine eigene Währung hat und dabei weiterhin wirtschaftliche Zusammenarbeit besteht.
Die Wertschätzung alter Währungen ist in meinen Augen eine Form der Nostalgie und spricht für einen Konservativismus. Was auf dem Papier steht ist gänzlich egal, die Währung ist egal wo auf der Welt und egal in welcher Nation immer ein Symbol der Ausbeutung. Der Mensch ist dank dieser Scheine zum Hamster im Hamsterrad mutiert, er hat sich dem Leistungsprinzip und der Kommerzialisierung ergeben. Völlig wurscht ob da nun Dollar, Euro oder Reichsmark auf dem Papier steht.

Die Währung der alten DM, hätte auch einen Ab- und Aufwertungsfall zur Folge, am Ende könnte man sogar in einer Art nationalen Isolationismus landen. Europa heute ist wie einst Deutschland, eine Vielvölkerregion aus "Fürstentümern". Die EU ist eine Art von bürokratischer Draht zwischen diesen "Fürstentümern" und zu halbherzig, es ist keine wirkliche europäische Einheit. Ich denke sinnvoller wäre eine art, Vereinigte Staaten von Europa, oder eine Volksrepublik Europa, alles andere ist nur kleingeistiger Nationalismus.
Allmysterio schrieb:Ich frage dich, ob Eurokritikter und die AfD überhaupt eine Chance haben? Wenn ja wie? Nehmen sie die AfD als neuer Impuls für Europa und Deutschland auf?
Ich selbst bin ein Freund Europas, nicht jedoch seiner bürokratischen Verkompliziertheit, auch der Euro ist nicht das Problem Europas, es ist die Herrschaft der Banken und Finanzmärkte, der Problem liegt in den unterschiedlichen sozialen Mechanismen zwischen den Staaten in der EU, es sollte zwar einen Föderalismus in Europa geben, jedoch ist das Nord/Südgefälle eine Folge von zu viel Föderalismus, was übrigens auch in West- und Ostdeutschland zu finden ist!

Die AfD macht es sich zu einfach, sie greift die EU und den Euro an, da es viele Nostalgiker, konservative und nationalorientierte in dieser Partei gibt, sie trauern alten Zeiten nach, vergessen jedoch das der Friede in Europa auch der EU zu verdanken ist, denn Interessenkonflikte sind vorprogrammiert wenn mehr und mehr diese Union verlassen würden. Was ja schon jetzt der Fall ist, die nationale Eigensinnigkeit einiger Staaten in Kombination mit der Willkür der Finanzmärkte ergibt die kritische Mischung. Die AfD sollte lieber Alternativen durchdenken die auch nachhaltiger und weitsichtiger Natur sind. Ein Euroaustritt bis zum EU-Austritt würde eine Neuauflage des Nationalismus bedeuten der irgendwann wieder europainterne Konflikte erzeugen wird.

Die AfD wäre als eine Opposition mit den Linken, Grünen und Piraten sicherlich eine willkommene Partei, als Regierung würde ich sie jedoch nur ungern sehen wollen.
DaXx schrieb am 09.05.2014:Danke
Kein Problem :)
Es ist dein gutes Recht sie zu wählen, jedoch bedenke auch immer die Konsequenzen für einen möglichen Erfolg von bestimmten Parteien. Ich selbst mag die Linke, würde sie jedoch auch nicht gern als "Regierung" sehen, manchmal ist es die Opposition die wichtige Signale an die Regierung sendet um Kurskorrekturen zu ermöglichen. Nur ist die Linke eben kosmopolitisch und die AfD eben mehr nationalistisch, da einen gemeinsamen Nenner zu finden ist sicherlich unmöglich.
25h.nox schrieb:gewalt kann man auch ausüben um sich selbst vor der machtausübung anderer zu schützen...
Gewalt erzeugt immer auch Gegengewalt, was dann wieder Gewalt und Gegengewalt erzeugt, was dann wieder Gewalt und Gegengewalt erzeugt, was dann wieder Gewalt und Gegengewalt erzeugt, was dann wieder Gewalt und Gegengewalt erzeugt, was dann wieder Gewalt und Gegengewalt erzeugt, was dann wieder Gewalt und Gegengewalt erzeugt, was dann wieder Gewalt und Gegengewalt erzeugt, was dann wieder Gewalt und Gegengewalt erzeugt, was dann wieder Gewalt und Gegengewalt erzeugt, was dann wieder Gewalt und Gegengewalt erzeugt, was dann wieder Gewalt und Gegengewalt erzeugt, was dann wieder Gewalt und Gegengewalt erzeugt, was dann wieder Gewalt und Gegengewalt erzeugt, was dann wieder Gewalt und Gegengewalt erzeugt.

Den Kreis kann man nur durchbrechen wenn man auf Gewalt bewusst verzichtet. Frieden kann nur gewaltfrei sein. Der Mensch muss lernen diesen Teufelskreis zu entkommen, Stichwort Satyagraha:

Wikipedia: Satyagraha

Das würde ich als AntiFa'ler auch dem schwarzen Block ans Herz legen, denn dann würde das Volk auch die Intentionen langsam verstehen und vielleicht tatsächlich auch mehr Verständnis für die Idee des Antifaschismus gewinnen. AntiFa bedeutet nicht eine Gegengewalt zur faschistischen Gewalt, es bedeutet die Ursachen dieser Gewalt die erst zum Faschismus führen zu bekämpfen, die Ursachen liegen eben im Mangel an Empathie und Solidarität. Diesen Mangel verdanken wir einer kapitalistischen Leistungsgesellschaft der Ellenbögen. Statt Brücken werden Mauern und Waffen gebaut. Statt Diplomatie droht man mit Sanktionen oder Interventionen.

Wenn der Mensch das nicht lernt, würde mich ihr Untergang durch einen massiven Kriegsfall um die letzten Rohstoff- und Wasserquellen nicht wundern, der vielleicht letzte große Krieg dieser Spezies.


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16.05.2014 um 21:48
@cRAwler23
Erstmal ein großes Lob an dich für die guten Begründungen zu meinen Fragen. Man könnte meinen, dass du deine Meinung vertretest wie kein Zweiter.
cRAwler23 schrieb: Macht sollte nie zentralisiert sein, denkst du eine AfD hätte ein Interesse an direkter Demokratie und Dezentralisierung wenn sie dabei auf Befugnisse und damit auf Macht verzichten müsste? Was ist wenn sich das Volk eben nicht mehr regierbar macht? Ich würde sagen das ist ein Emanzipationsprozess eines Volkes!
Das ist ja gerade der Sinn der AfD. Die AfD schaut in Unterschied der Etablierten erst auf die eigenen Wählern, bevor überhaupt etwas festgelegt wird. Sobald die Mehrheit der Mitglieder zustimmt wird dieser Vorschlag von den Volksvertretern in den Parlamenten vertreten. Wenn die Mehrzeit etwas ablehnt, was die AfD-Führung aber befürspricht, muss die AfD-Führung es akzeptieren. Alles andere wäre eine Meinungsunterdrückung der eigentlichen Mehrheit. Warum soll das Volk nicht mehr regierbar machen? Sieh dir die Schweiz an. Die Währung dort ist so wertvoll, dass Eurostaaten dort kaum was leisten können. Das ist nicht das Problem der Schweizer Franken sondern das Problem des Euros.
cRAwler23 schrieb:Ein Euroaustritt bis zum EU-Austritt würde eine Neuauflage des Nationalismus bedeuten der irgendwann wieder europainterne Konflikte erzeugen wird.

Die AfD wäre als eine Opposition mit den Linken, Grünen und Piraten sicherlich eine willkommene Partei, als Regierung würde ich sie jedoch nur ungern sehen wollen.
Die AfD ist erstmal gegen einen EU-Austritt in Vergleich zum Beispiel zu der UKIP. Wir wollen ein Europa der souveränen Staaten. Das mit den Euro-Austritt. Für einen sofortigen Ausstieg aus den Euro sind wir nicht. Eine EU wo jedes Land seine eigene Währung würde besser funktionieren, als wenn jedes Land den Euro hätte. Da bin ich mir ganz sicher. Vor den Euro war es zumindest so.

Welche Partei würdest du gerne in der Regierung sehen?


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Antifa

16.05.2014 um 22:45
Allmysterio schrieb:Erstmal ein großes Lob an dich für die guten Begründungen zu meinen Fragen. Man könnte meinen, dass du deine Meinung vertretest wie kein Zweiter.
Ich suche lieber den Dialog. Meine Meinung ist dabei weniger wichtig, jeder Mensch hat zu allem eine Meinung, ich beziehe mich da mehr auf einen objektiven Sachverstand und auf gesellschaftliche Beobachtungen :)
Allmysterio schrieb:Das ist ja gerade der Sinn der AfD. Die AfD schaut in Unterschied der Etablierten erst auf die eigenen Wählern, bevor überhaupt etwas festgelegt wird. Sobald die Mehrheit der Mitglieder zustimmt wird dieser Vorschlag von den Volksvertretern in den Parlamenten vertreten.
Auch das ist bei allen anderen Parteien der Fall, da ist die AfD nicht anders, auch sie beginnt auf kommunaler Ebene der Wähler und der Kandidaten die sich zur Wahl stellen. Die Programme werden dann in Abstimmung mit den Wählervertretern getroffen und werden Punkt für Punkt abgefragt. Nun ist aber der Umweg und das grundlegende Problem einer jeden Partei, das diese pyramidal sind, sprich die Konzentration von Bestimmungsrechten steigt je höher man in dieser Pyramide kommt. Somit hängt auch bei dieser Partei die größte Verantwortung in den Händen einiger weniger. Stell dir mal vor Bernd Lucke oder Olaf Henkel wären nicht da als Sympathie und Verantwortungsträger. Tatsächlich verkauft sich die AfD so gut an rechtskonservative Wähler da diese Wähler immer Bezug auf Führungspersönlichkeiten nehmen, sie orientieren sich an dem Wort dieser einigen wenigen Vertreter die bei ihnen Sympathien geweckt haben. Der Wähler ist meist vorgeprägt in seinem Weltbild und erlebt dieses "Bestätigungsgefühl". Das führt zu einem Mitnickertum.

Jedoch findet man das in allen Parteien und daher habe ich auch mein Interesse am Parlamentarismus verloren, so auch an allen politischen Parteien die dieses pyramidale System bedienen und zentralistisch denken. Die AfD bildet da keine Ausnahme, selbst die Piraten sind trotz ihrer unkonventionellen Struktur noch immer eine zentralistische Partei. Mit anderen Worten, die Sympathie der AfD ist abhängig von einigen, wenigen Sympathieträgern, die meist auch eben die Spitze dieser Partei bilden.
Allmysterio schrieb:Die AfD ist erstmal gegen einen EU-Austritt in Vergleich zum Beispiel zu der UKIP. Wir wollen ein Europa der souveränen Staaten. Das mit den Euro-Austritt. Für einen sofortigen Ausstieg aus den Euro sind wir nicht. Eine EU wo jedes Land seine eigene Währung würde besser funktionieren, als wenn jedes Land den Euro hätte. Da bin ich mir ganz sicher. Vor den Euro war es zumindest so.
Tatsächlich herrschte vor dem Euro in Europa noch mehr Ungleichheit und manche Regionen waren teils noch Entwicklungsländer, der Euro als Währungsbasis war schon zur Zeit der DM etabliert, man hatte schon lange vor der Einführung des Euro als Handwährung mit ihm gehandelt, man hat später einfach das Geld getauscht. Europa kann durch seine untereinander bestehenden Abhängigkeiten nicht mehr zur nationalen Währung zurückrudern, das wäre gänzlich kontraproduktiv für die europäische Wirtschaft als gemeinsame Basis. Die Probleme kamen durch die Banken und die Instabilität der Finanzmärkte aus Übersee nach Europa, denn Europa ist zum einen von den transatlantischen Beziehungen abhängig aber eben auch von einem wachsenden Binnenmarkt innerhalb der EU, so auch von Rohstoffen aus Ost und Süd. Mit anderen Worten ein Deutschland würde selbstständig keine Chance mehr haben, selbst wenn wir Exportüberschüsse haben. Es sind gerade diese Überschüsse die zeigen das Deutschland viel zu sehr auf Leistung getrimmt ist. Das verdanken wir einst einem Marschallplan der USA zum europäischen "Wirtschaftswunder" und zum anderen auch dem leichtgläubigen Fleiß deutscher Arbeiter. Dabei ist kein Land in Europa so abhängig wie Deutschland von Energie, Rohstoffen, der Kaufkraft anderer Länder, mehr und mehr Fachkräften aus anderen Ländern usw. Deutschland sollte europäischer denken. Dem Süden kann man nur helfen wenn man Anreize schafft und erkennt das jede Region in Europa ihre ganz eigenen Qualitäten besitzt. Es können nicht alle Regionen Industrie und Exportregionen sein, jedoch sollten in allen Regionen gleiche soziale Bedingungen herrschen.

Ich bin daher (auch wenn ich ein Anarchist bin) für eine Vereinigte Staaten von Europa, bei der die Hauptstädte nicht mehr nationale Hauptstädte sind, sondern eben regionale, föderale Verwaltungszentren welche dezentral und vernetzt agieren, somit dynamisch auf innereuropäische Prozesse und Veränderungen reagieren können.

Die AfD sagt zwar nix von dem Austritt aus der EU, sie denkt darüber aber laut nach, das ist ziemlich rückschrittliches Denken in meinen Augen. Man muss verstehen das wir alle Teil von Europa sind, nicht nur dem Kontinent sondern eben auch kulturell Gemeinsamkeiten haben, auch wenn es eine angenehme kulturelle Vielfalt gibt. Als nächste Etappe würde eine Eurasische Union folgen, bis zu den Vereinigten Staaten von Eurasien. Es ist besser überregionale Bündnisse, Allianzen, Unionen und Vernetzungen zu schaffen als gegenseitige Ab- und Ausgrenzung.

Tatsächlich wäre am Ende eine globale Weltunion der Vereinigten Staaten der Erde zwar noch rein utopischer Natur, doch dies wäre weit positiver als eine Globalisierung der zentralistischen Märkte und Machtblöcke. Die Zukunft sollte dezentral sein und Nationen werden an Bedeutung verlieren, wie einst die Fürstentümer Deutschlands. Am Ende wird man erkennen das es diese künstlichen Grenzen waren die nicht Sicherheit geschaffen haben, sondern eben Konflikte zwischen den Völkern. Mag idealistisch klingen, doch im Herzen ist das ein Traum eines jeden Antifaschisten, wenn der Mensch lernt sich als Weltbürger zu begreifen und nicht mehr als kleingeistiger Nationalist.
Allmysterio schrieb:Welche Partei würdest du gerne in der Regierung sehen?
Keine, ich bin Anarchist und Kommunist ;)

Diskussion: Anarchismus und Anarchosyndikalismus
Diskussion: Aufklärung über den Sozialismus, Kommunismus und Anarchismus
Diskussion: Illuminatismus und die Selbstbestimmung

Das Konzept einer Regierung ist mir inzwischen gänzlich suspekt. Ich empfehle dazu immer den Film und das Buch "Farm der Tiere" von George Orwell:

Wikipedia: Farm_der_Tiere

Das bezieht sich auf Regierungen, Despotismus, den Stalinismus, den Faschismus, den Parlamentarismus und eben allgemein den Machtzentralismus. Man muss sich von diesen Strukturen emanzipieren.

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Antifa

16.05.2014 um 23:35
@cRAwler23
cRAwler23 schrieb:Ich suche lieber den Dialog. Meine Meinung ist dabei weniger wichtig, jeder Mensch hat zu allem eine Meinung, ich beziehe mich da mehr auf einen objektiven Sachverstand und auf gesellschaftliche Beobachtungen :)
Das stimmt. Ich finde es gut, dass du sachlich bleibst.
cRAwler23 schrieb:Tatsächlich verkauft sich die AfD so gut an rechtskonservative Wähler da diese Wähler immer Bezug auf Führungspersönlichkeiten nehmen, sie orientieren sich an dem Wort dieser einigen wenigen Vertreter die bei ihnen Sympathien geweckt haben. Der Wähler ist meist vorgeprägt in seinem Weltbild und erlebt dieses "Bestätigungsgefühl". Das führt zu einem Mitnickertum.
Auch vor der AfD war ich EU und Eurokritikter. Nun der Unterschied zwischen den Etablierten und AfD ist, dass die AfD gegründet wurde um ein Teil der Nichtwähler anzusprechen. Es hat mich von Anfang an überrascht, dass die AfD zum Größtenteil das vertretet was ich denke. Ich kann nichts schlechtes sehen an der AfD. Vielleicht liegt es daran, dass meine Meinung zu ähnlich der AfD entspreche. In letzter Zeit ist etwas schief gelaufen mit der Politik. Man muss nur die Wahlversprechungen von früher und heute vergleichen. Heute hat man das Gefühl, dass man mit den Etablierten an einen Strang läuft. Ich denke, dass die Etablierten uns ausnutzt. So, dass wir praktisch dir Sklaven wären. Wörtlich heißt es wie "Alle 4 Jahre Merkel wählen und alles ist gut". Nur was soll bei uns besonders sein? Zum Größtenteil schlechter Lohn, lachhafte Rentenbeiträge usw..

Ich bin mit meinem Land nicht zufrieden. Als Patriot möchte man auch die innerliche Stärke und Sicherheit aufbauen. Die ganzen Geldverschwendungen z.B der Flughafen BER wo der Steuerzahler dafür haften muss und die ganzen sinnlosen Bauten ohne jemals das Volk zu befragen. Ich fühle mich wie ein Sklave in eigenen Land an.

Ich möchte damit nur zeigen, was meine Meinungen sind und dass ich sehr nahe der AfD stehe. Finde es gut, dass für jeden eine Plattform angeboten wird.


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Antifa

17.05.2014 um 00:21
@Allmysterio
Allmysterio schrieb: Wenn die Mehrzeit etwas ablehnt, was die AfD-Führung aber befürspricht, muss die AfD-Führung es akzeptieren. Alles andere wäre eine Meinungsunterdrückung der eigentlichen Mehrheit. Warum soll das Volk nicht mehr regierbar machen? Sieh dir die Schweiz an. Die Währung dort ist so wertvoll, dass Eurostaaten dort kaum was leisten können. Das ist nicht das Problem der Schweizer Franken sondern das Problem des Euros.
Und das glaubst du wirklich ?
Allmysterio schrieb:Eine EU wo jedes Land seine eigene Währung würde besser funktionieren, als wenn jedes Land den Euro hätte. Da bin ich mir ganz sicher. Vor den Euro war es zumindest so.
Ja wirklich ?
Mit "Da bin ich mir ganz sicher." das ist keine Begründung ! Eher eine diffuse Gefühlsäußerung !
Allmysterio schrieb: Ich kann nichts schlechtes sehen an der AfD.
Das ist nicht dein Ernst ?!
Allmysterio schrieb: Ich fühle mich wie ein Sklave in eigenen Land an.
Du weißt gar nicht was ein Sklave ist ?!

Du hast das Gequengel von Besserverdienern wie Lucke ganz schön verinnerlicht ?!


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Antifa

17.05.2014 um 23:28
Antifa Gegendemo AFD

https://www.youtube.com/watch?v=5_mHpw_oky8

Sind die Antifa eigentlich auch gegen Kommunistische Parteien? Der Kommunismus in der UdSSR zum Beispiel war extrem Nationalistisch. In dem Video sagen sie, dass sie gegen Nationalismus sind. Schon dumm.


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Allmysterio
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Antifa

17.05.2014 um 23:41
Außerdem ist die AfD nicht nationalistisch eingestellt. Man sagt, dass der Antifaschist der Faschist ist, nur er nennt sich als Antifaschist.

„Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus.“


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Antifa

18.05.2014 um 03:25
@Allmysterio

Das sagt 'man' nicht, dass sagen meist leute, die von Verfehlungen in ihren eigenen Reihen ablenken wollen.


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Dacktilo
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Antifa

18.05.2014 um 04:35
Hier nur etwas eingeworfen, was mir auf der Zunge liegt.

Irgendwo in diesem Thread hat sich jemand über die starke Polizeipräsenz auf Demos aufgeregt. Ich möchte mal sehen was passiert, wenn der rechte und der linke block ohne Polizeischutz aufeinander treffen. Da werden sich einige die Polizei herbeiwünschen und nach ihren Mamas schreien!
So, mein Wort zum Sonntag

P.S. Ob rechts oder links, RADIKAL IST IMMER SCHEISSE!


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Dacktilo
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Antifa

18.05.2014 um 04:42
Achja, auf vice.com gibts eine Reportage über die Antifa wo so ein selbsternannter Pantoffelheld nur über Deutschland herzieht. Und gegen ende der Reportage sagt der noch, dass er von Hartz4 lebt. WO IST DA DER SINN?


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