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Globale Risiken durch Russland und China

819 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Russland, China, Ukraine ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Globale Risiken durch Russland und China

10.03.2026 um 23:19
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Volle Zustimmung.

Ich denke, wir sind mit den "Argumenten" jetzt auch durch.
Ja, sehe ich auch so, war jetzt wirklich der letzte Beitrag von mir an diesen User.


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Globale Risiken durch Russland und China

10.03.2026 um 23:22
Zitat von TanneTanne schrieb:Weil man da Hinweise auf die Herkunft des Schiffes und die Herkunft der Waren finden könnte? :D

Da wird das dann teuer über den Landweg transportiert?
Weiste watt dit kostet? Die wollen größtmöglichen Profit machen und nicht nach dem Motto "das muss da hin, egal ob da nicht mehr viel Profit bei rumkommt".

Also wirklich.
Wenn bestimmte Regeln oder Extrazölle umgangen werden sollen und sich das rechnet, also die zusätzlichen Transportkosten dafür sorgen, dass das Produkt vielleicht überhaupt oder mit größerer Wahrscheinlichkeit in die EU gelangen soll, dann ist es profitabel, so vorzugehen.


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Globale Risiken durch Russland und China

11.03.2026 um 07:20
Hatte

Ri. Echter Seefracht Logistiker hier eigentlich genug zu gesagt

Bin daher ist vieles nicht haltbar

Und beben Trump wieder einer der Zölle nicht verstanden hat


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Globale Risiken durch Russland und China

11.03.2026 um 08:17
@Fedaykin

Ich finde deinen Text schwer zu verstehen.

Außerdem ist es schwer, einzelne Expertisen, wie die von @cejar, nachzuvollziehen - ganz ohne Links oder Belege, oder Angaben darüber, aus welcher Position die eigenen Erfahrungswerte gewonnen werden. Sie stammen jedenfalls nicht aus Asien bzw. China, um das es hier geht.

Wenn ich die Aussagen zusammenfassen will, dann sind es wohl folgende:
- Russland kontrolliert praktisch die Polarroute (die in Zukunft immmer wichtiger werden wird - das war mal eine frühe Diskussion)
- der Zoll (bei dem @cejar aber anscheinend nicht arbeitet) kontrolliert relativ viel, aber ohne konkrete Angabe - nach offiziellen Angaben sind es aber nur 0,008% der importierten Waren
- deutsche Firmen täuschen i.d.R. nicht absichtlich, sondern werden selbst getäuscht und hätten dann erhebliche Nachteile - während aber die EU bei den chinesischen Händlern (deren Interessen China vertritt) nichts machen kann.
- Schiffscontainerladungen werden viel eher untersucht als LKW-Transits, die nur stichprobenartig kontrolliert werden können und erst im Zielland (was einmal in der EU ist, kann natürlich weitertransportiert werden).

Wirtschaftsinstitute warnen dagegen vor den Folgen der Überflutung des EU-Marktes durch chinesische Produkte und den unfairen Wettbewerb.
Chinesische Produkte werden oft zu extremen Niedrig-
preisen angeboten. So zeigte eine IW-Umfrage im Jahr
2024 (Matthes/Schmitz, 2024): Rund die Hälfte der be-
fragten Industrieunternehmen mit China-Konkurrenz in
ihren Absatzmärkten gab an, dass die chinesischen
Wettbewerber ihre Waren zu Preisen anbieten, die um
mehr als 30 Prozent unter den eigenen liegen. Ein so
großer Preisvorteil lässt sich allein mit möglichen Effizi-
enz- und Innovationsfortschritten chinesischer Firmen
kaum erklären. Tatsächlich zeigen zahlreiche Studien
und auch die E-Auto-Untersuchung, dass China seine
Unternehmen massiv subventioniert, vom Anfang bis
zum Ende der Wertschöpfungskette (Matthes, 2020).
Weitere enorme Preisvorteile Chinas ergeben sich aus
einer erheblichen Unterbewertung des Yuan gegenüber
dem Euro (Matthes, 2025). Eigentlich hätte die chinesi-
sche Währung gegenüber dem Euro deutlich aufwerten
müssen. Denn das deutsche Handelsbilanzdefizit mit
China schoss nach 2020 massiv nach oben, weil die Er-
zeugerpreise in Deutschland in diesem Zeitraum stark
stiegen, während das in China kaum der Fall war.
Chinas Niedrigpreise sind also teilweise auf unfaire
Wettbewerbsverzerrungen zurückzuführen.
Quelle: https://www.iwkoeln.de/fileadmin/user_upload/Studien/Kurzberichte/PDF/2025/IW-Kurzbericht_2025-Handelsentwicklung-mit-China.pdf

Was einzelne Methoden angeht, mit denen China bei seinen Produkten schummelt - nicht immer ist das unmittelbar für die Logistik oder den Zoll relevant, für den fairen WTO-Handel mit China aber schon - so könnte man ganze Listen posten. Aber was soll's - würde sowieso ignoriert werden. Teile davon hatte ich schon.

Wichtig finde ich aber noch, dass China auf den von ihm kontrollierten Häfen Ausfuhrbeschränkungen oder -verbote auf gefragte Güter, vor allem hinsichtlich der Energiewende, verhängen kann. Das wäre dann ja auch ein machtvolles Mittel, zumal wenn es zu einem Handelsstreit kommt.
China bremst Export Seltener-Erde-Magneten
China hat schärfere Ausfuhrkontrollen für seltene Erden verkündet. Der bestehende Exportrückgang schürt die Sorge vor einem Handelskrieg. Die Pharmabranche warnt vor ähnlichen Mechanismen und Medikamenten-Engpässen.
Quelle: https://www.spiegel.de/wirtschaft/handelskrieg-china-bremst-export-seltener-erde-magneten-sorge-wegen-abhaengigkeit-a-d4b824f9-e9ac-45c9-ba5a-40dc053a76b5


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Globale Risiken durch Russland und China

11.03.2026 um 08:48
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Also du bringst völlig zusammenhanglos irgendeinen russischen Propagandaslogan, den du wahrscheinlich aus einem sozialen Netzwerk aufgeschnappt hast.
Fühlst du dich ertappt oder erkennst du dich wieder ?

Vladimir putin findet man nur in sozialen Netzwerken,ok


Nee , ich hab jetzt ne hochwissenschaftliche Analyse auf Basis deiner daten erstellt. Wenn es so ist wie du sagst das wir noch gar nicht die richtige force von Russland gesehen haben müsste ja demnächst was kommen . Ansonsten sitzen wir noch 2030 hier


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Globale Risiken durch Russland und China

11.03.2026 um 09:06
Zitat von JedimindtricksJedimindtricks schrieb:Wenn es so ist wie du sagst das wir noch gar nicht die richtige force von Russland gesehen haben müsste ja demnächst was kommen .
Wo habe ich das gesagt? Was ich gesagt (bzw. mit Zitaten belegt) habe, ist, dass NATO-Experten vor einem russischen Hochrüsten und möglichen konventionellen Konflikt mit der NATO in Europa ca. 2030 warnen. Ich habe nicht gesagt, dass ich dieses Szenario als sicher oder wahrscheinlich ansehe - aber angesichts der zahlreichen Warnungen eben auch nicht für unmöglich (in welchem Umfang auch immer).


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Globale Risiken durch Russland und China

11.03.2026 um 09:21
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Wo habe ich das gesagt?
Das ergibt sich aus deinem " Regime change hat halt nicht geklappt " und man hat sich großzügig zurückgezogen um sich auf seine maximalziele zu konzentrieren

Jetzt ist man 4 Jahre am werkeln , da müsste dann noch was kommen bis 2030
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:dass NATO-Experten vor einem russischen Hochrüsten und möglichen konventionellen Konflikt mit der NATO in Europa ca. 2030 warnen.
Darüber redet man schon über 10 Jahre oder was meinste machen unsere Soldaten in Litauen.


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Globale Risiken durch Russland und China

11.03.2026 um 09:46
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Nehmen wir mal den Fall, dass Güter über einen russischen Schwarzmeerhafen von China aus über den Landweg nach Deutschland gebracht werden, wie kommt der deutsche Zoll dann an diese Information, also dass der russische Schwarzmeerhafen involviert war?
Tun wir mal so, als ob das eine sinnvolle Frage wäre:

Der einzige Schwarzmeerhafen, den Russland theoretisch nutzen könnte, wäre der in Noworossijsk.
Blenden wir jetzt mal aus, dass China derzeit in den Hafen Anaklia in Georgien investiert, und tun so, als wäre Russland weiter im Spiel..

So, China lädt in Noworossijsk ab, wie geht es jetzt weiter.
Schiene, Straße..?​
Erzähl​ mal die Reise nach Deutschland...


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Globale Risiken durch Russland und China

11.03.2026 um 09:54
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Wo habe ich das gesagt? Was ich gesagt (bzw. mit Zitaten belegt) habe, ist, dass NATO-Experten vor einem russischen Hochrüsten und möglichen konventionellen Konflikt mit der NATO in Europa ca. 2030 warnen. Ich habe nicht gesagt, dass ich dieses Szenario als sicher oder wahrscheinlich ansehe - aber angesichts der zahlreichen Warnungen eben auch nicht für unmöglich (in welchem Umfang auch immer).
Bruno Kahl (BND) wollte damit auf die potentielle Möglichkeit hinweisen, dass Russland unter der Vorraussetzung einer anhaltenden Aufrüstung, Modernisierung, Reorganisation seiner Armee theoretisch in der Lage wäre, die Operationsräume der NATO zu beeinflussen. Theoretischer Worst-Case, Skalierungsgedanken. Was er damit nicht ausdrücken wollte, war das Szenario einer voll skalierten Auseinandersetzung zwischen NATO und Russland.


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Globale Risiken durch Russland und China

11.03.2026 um 10:11
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Was einzelne Methoden angeht, mit denen China bei seinen Produkten schummelt - nicht immer ist das unmittelbar für die Logistik oder den Zoll relevant, für den fairen WTO-Handel mit China aber schon - so könnte man ganze Listen posten. Aber was soll's - würde sowieso ignoriert werden. Teile davon hatte ich schon.
Du erzählst schon wieder Schwachsinn. Nochmals, ein Produzent in China stellt Ware so her, wie der Produzent es für richtig hält - wo ist denn da Schummelei?

Ob du als Importeur die Ware für den europäischen Markt nutzen kannst ist Deine eigene Aufgabe, das zu prüfen.

Btw, meine Texte kommen aus über 25 Jahren in der Branche. Ich leite die Strategie Abteilung für Seefracht für Deutschland, Österreich, Schweiz (DACH) eines der größten Logistik Unternehmens der Welt.


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Globale Risiken durch Russland und China

11.03.2026 um 14:47
@cejar

Nehmen wir mal den Fall von Solarzellentechnologie, die über Drittländer importiert wird, um Extrazölle zu umgehen:
The EC, which launched an investigation this May 29 into Chinese companies shipping solar PV panels and cells to the EU via Taiwan and Malaysia, thus dodging anti-dumping duties, has found evidence supporting the claims. As such, it has set anti-circumvention duties of 53.4% and anti-subsidy duties of 11.5%. A full list of the companies not affected by the duties can be found at the end of the article.
Quelle: https://www.pv-magazine.com/2015/12/22/eu-anti-circumvention-duties-for-chinese-solar-products-shipped-via-taiwan-malaysia_100022552/
Zitat von cejarcejar schrieb:Du erzählst schon wieder Schwachsinn. Nochmals, ein Produzent in China stellt Ware so her, wie der Produzent es für richtig hält - wo ist denn da Schummelei?

Ob du als Importeur die Ware für den europäischen Markt nutzen kannst ist Deine eigene Aufgabe, das zu prüfen.
Die Firmen, die jedenfalls dort genannt werden (unten im Artikel) sind nicht die EU-Importeure.


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Globale Risiken durch Russland und China

11.03.2026 um 14:52
Wow ein 11 Jahre alter Artikel

Der eigentlich schon aufzeigt warum das nicht funktioniert

Moment, im Artikel kommt auch Russland oder die schwarzmeerregion nicht vor.


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Globale Risiken durch Russland und China

11.03.2026 um 15:16
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Nehmen wir mal den Fall von Solarzellentechnologie, die über Drittländer importiert wird, um Extrazölle zu umgehen:
Da musstest du ganz schön in den Katakomben für kramen, richtig?

Blöd nur, dass es gar keine Extra-Zölle gibt:
https://www.ac-solartechnik.de/zoll-solaranlagen.html#:~:text=Zur%20Vermeidung%20von%20Handelsbeschr%C3%A4nkungen%20und,die%20Rentabilit%C3%A4t%20von%20Solarstromanlagen%20auswirken.


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Globale Risiken durch Russland und China

11.03.2026 um 15:18
@Panaetius

Läuft das jetzt auch unter dem Bereich "Du hast uns überzeugt"?


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Globale Risiken durch Russland und China

11.03.2026 um 15:21
Zitat von TanneTanne schrieb:Schmuggel gibt es überall auf der Welt.
Es geht nicht um Schmuggel von ein paar Luxuskarossen...
China hat seine Unterstützung für Russland im Ukraine- Krieg 2025 verstärkt und werde wahrscheinlich die Zusammenarbeit mit Moskau in diesem Jahr weiter ausbauen, schreibt Bloomberg unter Berufung auf nicht namentlich genannte westliche Beamte.
Präsident Xi Jinping sei demzufolge viel entschlossener bei der Unterstützung des Kremlchefs Wladimir Putin geworden, während es für Europäer im vergangenen Jahr immer schwieriger wurde, ihre chinesischen Kollegen zu überzeugen, ihre Bemühungen für eine Beendigung des russischen Krieges zu unterstützen.

Russlands Krieg in der Ukraine könnte ohne anhaltende chinesische Unterstützung, insbesondere den Export von Dual-Use-Komponenten und Mineralien, die bei der Drohnenproduktion verwendet werden, nicht fortgeführt werden, so die Quellen. Peking sei „der wichtigsten Vermittler“.
Quelle: https://www.ukrinform.de/rubric-ato/4091464-bloomberg-china-verstarkt-seine-unterstutzung-fur-russland-im-ukraine-krieg.html

Ohne Chinas Unterstützung würde Russland diesen Krieg so jedenfalls nicht mehr führen können.


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Globale Risiken durch Russland und China

11.03.2026 um 15:28
Das zwar einerseits wahr (ohne China wären in Russland die Lampen aus), aber darüber hinaus natürlich auch die westliche Sicht.

Folgender Satz lässt aufhorchen:
China könnte Wladimir Putin anrufen und diesen Krieg morgen beenden". Die Fortführung dieses Krieges durch Russland sei demzufolge nur unter Unterstützung Chinas möglich.
Quelle: s.o.

Das ist eine Schlussfolgerung ohne Berücksichtigung des chinesischen Pragmatismus. So s/w wird China das nicht sehen.
Und, machen wir uns nichts vor, eine ernsthafte Unterstützung würde anders aussehen.


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Globale Risiken durch Russland und China

11.03.2026 um 15:40
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Und, machen wir uns nichts vor, eine ernsthafte Unterstützung würde anders aussehen.
China liefert nicht offen Waffen und Waffensysteme, aber China ist der wichtigste Unterstützer Russlands in diesem Krieg.


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Globale Risiken durch Russland und China

11.03.2026 um 15:43
Zitat von JedimindtricksJedimindtricks schrieb:Das ergibt sich aus deinem " Regime change hat halt nicht geklappt " und man hat sich großzügig zurückgezogen um sich auf seine maximalziele zu konzentrieren
Das Argument, dass 15.000 Soldaten nicht für eine militärische Kontrolle und Annexion der West- und Zentralukraine gereicht hätten, sehe ich weiterhin als nicht entkräftet an - zudem stammt es noch aus einem anderen Thread.
Zitat von JedimindtricksJedimindtricks schrieb:Darüber redet man schon über 10 Jahre oder was meinste machen unsere Soldaten in Litauen.
Soweit ich jetzt weiß, gab es die Planungen für die Brigade ca. 2024, jedenfalls keine 10 Jahre.


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Globale Risiken durch Russland und China

11.03.2026 um 15:50
@Panaetius
Jedenfalls keine 10 jahre , mkay

Den readiness Action Plan gibt es seit 2014

https://www.nato.int/en/what-we-do/deterrence-and-defence/readiness-action-plan


Also der Punkt wo unsere Ordnung angegriffen wurde. Ich geh jetzt einfach mal von aus konnte man nicht wissen wenn der krieg für dich erst 2022 anfing.
Ist ja auch irgendwie kein Krieg weil die Russen wollen nur Frieden
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:sehe ich weiterhin als nicht entkräftet an -
Natürlich nicht ansonsten könnten wir hier zu machen


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Globale Risiken durch Russland und China

11.03.2026 um 16:05
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Blenden wir jetzt mal aus, dass China derzeit in den Hafen Anaklia in Georgien investiert, und tun so, als wäre Russland weiter im Spiel..
Die Häfen der zentralasiatischen Länder bzw. ehemaligen Sowjetrepubliken sind natürlich für China wichtig, keine Frage. Da muss man nichts ausblenden - im Gegenteil. Genau daraus resultiert das geogstrategische Interesse in der Schwarzmeerregion. In der Einleitung habe ich dies als Brüssels-Effekt beschrieben. Kurz gesagt: die EU versucht Länder in geographischer Nähe möglichst in ihre eigene regelbasierte Ordnung einzubeziehen, etwa durch Assoziierungsabekommen. Das sind natürlich freiwillge Zusammenschlüsse. Russland versucht sich die EU vom Leib zu halten, aber das einzige Mittel, das es kennt, ist die militärische Gewalt.

Wenn natürlich die Schwarzmeerregion insgesamt von Russland (auch China) dominiert wird, hat das einen knock-on-Effekt auf Handel und Handelsabkommen. Das war in einem der Texte, die ich oben zitiert hatte, genauer dargelegt.
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:So, China lädt in Noworossijsk ab, wie geht es jetzt weiter.
Schiene, Straße..?​
Erzähl​ mal die Reise nach Deutschland...
Warum muss alles nach Deutschland gehen...?

Den Hafen Noworossijsk hatte Russland schon vorher. Nächste Station wäre dann Rostov am Don. Dann Moskau. Natürlich alles sehr umständlich.

Cherson war wichtiges Kriegsziel, keine Frage. Von dort aus wäre der weitere Weg Charkiv (ebenfalls Ziel von Tag eins an) und dann Moskau. Das wäre wesentlich direkter gewesen.

Eine wichtige Bahnstrecke (Breitspurnetz) wäre - soweit ich das jetzt recherchiert habe: Cherson → Melitopol → Zaporizhzhia → Donezk → Luhansk → Charkiw

Deckt sich mit den vergangenen Angriffszielen in der Ostukraine.

Cherson ist ein mittlerer Hafen, wäre aber für mittlere Containerschiffe noch geeignet. Ähnliches gilt für Mariupol. Wie wir alle wissen, war gerade die Einnahme von Mariupol besonders unerbittlich - was mMn zeigt, dass die Schwarzmeerhäfen wichtige strategische Ziele für Russland sind.

Der Bau von Bahnlinien ist übrigens schon im Gange:
Tavrida-2 will also connect Rostov-on-Don with the cities of Melitopol and Berdiansk. The project — according to the authorities imposed by the invader in the provinces of Donetsk, Zaporizhia and Kherson — is to consolidate the integration of citizens in these Russian-annexed territories. But the design of the line, which has been built in record time, indicates that its primary purpose will be to supply Moscow’s military forces.
Quelle: https://english.elpais.com/international/2024-06-21/russia-finalizes-train-line-to-connect-to-the-occupied-ukrainian-territories-in-the-sea-of-azov-and-crimea.html

Siehe auch https://united24media.com/latest-news/russia-expands-military-railway-connection-from-rostov-to-occupied-mariupol-and-donetsk-6086


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