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9.634 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: GEZ, Rundfunk, Rundfunkgebühren ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

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30.08.2025 um 09:06
Zitat von blueavianblueavian schrieb:Linke sind in den letzten Jahren durch die Wokenessbewegeung ziemlich engstirning geworden. Und das hat viele Leute von ihre Bewegung weggetrieben.
Ich denke mittlerweile, das die Meisten Menschen, wenn es um Politik, Gesellschaft und globale Zusammenhänge geht, nur Einfache Botschaften verstehen. Und das rechte Spektrum ist reichhaltig an einfachen Erklärungens- und Denkangeboten. Es hilft auch, eine Botschaft oft genug zu Wiederholen.

Die Verbreitung von einfachen Botschaften findet auf Social Media statt, die Wiederholung kann man sich auch im ÖRR betrachten.

Was das "Linke Lager" anbelangt bin ich mir nicht so sicher, ob stimmt. Die Rechten haben es geschafft, alles andersartige - im Denken und im Sein - als Woke zu framen. Diese Leute kann man allerdings kaum als einig betrachten. Es gibt streit. Das ist aber nur natürlich. Im Rechten Lager gibt es diesen streit sicher auch. Nur ist man schon dann wieder schnell einig, wenn es darum geht, gegen Menschen zu sein.

Woke ist vor allem zu einem Rechten Kampfbegriff geworden, bei dem man Mobilisieren kann. Die Linken Codes sind abstrakter: "Reichtum". Toll. Was bedeutet das? Omas Häuschen? Das geht sogar gegen die Jahrzehntelange Indoktrinierung der Medien. Man Mobilisiert nicht, man stört. "Neoliberalismus" oder irgendwas mit "Steuern" ist dann wieder komplexer und man muss auch hier wieder gegen das Trainierte "Wissen" aus Medien angehen.

Der Schlüssel sind einfache Botschaften.


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30.08.2025 um 09:56
Zitat von NegevNegev schrieb:Ich denke mittlerweile, das die Meisten Menschen, wenn es um Politik, Gesellschaft und globale Zusammenhänge geht, nur Einfache Botschaften verstehen. Und das rechte Spektrum ist reichhaltig an einfachen Erklärungens- und Denkangeboten. Es hilft auch, eine Botschaft oft genug zu Wiederholen.

Die Verbreitung von einfachen Botschaften findet auf Social Media statt, die Wiederholung kann man sich auch im ÖRR betrachten
Im ÖRR gibt es sicherlich keine Wiederholungen von einfachen Botschaften aus dem z. Bsp. rechten Spektrum, nichtmal aus dem linken Spektrum.

Aber du sprichst etwas an, wo der ÖRR vielleicht immernoch hintetherhinkt wenn du sagst, daß die Menschen Politik, Gesellschaft und globale Zusammenhänge immer mehr durch einfache Botschaften aufnehmen - da frage ich mich ob der ÖRR sich nicht zu weit entfernt hat von der Aufnahmecharakteristik der Menschen weil er sie nicht erreichen möchte oder weil man dort denkt, das einfache Botschaften nicht angemessen sind, wohlwissend das dies eine Kommunikationsform ist, welche die Menschen vorziehen.


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30.08.2025 um 10:35
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Im ÖRR gibt es sicherlich keine Wiederholungen von einfachen Botschaften aus dem z. Bsp. rechten Spektrum, nichtmal aus dem linken Spektrum.
Also die Erzählung der Schuldenbremse wird bspw. hart geritten. Das der Staat aber nicht wie diese berühmte schwäbische Hausfrau funktioniert, hört man auch schon von Mainstream-Ökonomen.
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:da frage ich mich ob der ÖRR sich nicht zu weit entfernt hat von der Aufnahmecharakteristik der Menschen
Wobei sich das liest, als wäre das eine Entwicklung der letzten Jahrzehnte. Bereits Marks hat von Lumpenproletariat gesprochen. Die Mehrheit interessiert sich wohl einfach nicht dafür oder nur oberflächlich, so lange es ihnen gut geht. Das hat in einer Demokratie Folgen. Aber auf der anderen Seite muss man vielleicht doch auch anerkennen, das Politik auch nur ein Interessensgebiet unter vielen ist.

Aber dann Frage ich mich, ob das mit Demokratie die beste Staatsform ist? Vielleicht auch nur die beste, die wir kennen...


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30.08.2025 um 18:26
Zitat von blueavianblueavian schrieb am 25.08.2025:Hast du überhaupt verstanden, was ich gesagt habe. Also gebe ich das mal zurück. Da sitzen Parteisympathisanten drin. Und die Kriegsvorbereitung ist Regierungslinie aber auch schon der Ampel soweit ich weiß. Wenn die Regierung die Mehrheit hat wird halt deren Programm gemacht.
"Und die Kriegsvorbereitung ist Regierungslinie...". Wow, das ist ja mal eine steile These, davon wusste ich gar nichts, dass Deutschland einen Krieg vorbereitet. Gegen wen soll es denn gehen?
Zitat von blueavianblueavian schrieb am 25.08.2025:Eben man kann schon diskutieren dass da Parteivertreter mit drin sind. Generell kann das schon verzerren. Zudem sind zusätzlich von vielen verschiedenen Verbänden die ebenfalls parteiisch sind.
Hast du zur Kenntnis genommen, dass nicht nur Parteienvertreter in dem Gremium sind, sondern auch andere Interessenvertreter der Gesellschaft? Und ist dir bewusst, was damit bezweckt werden soll, nämlich dass möglichst viele Interessen der Gesellschaft vertreten sein sollen? Eben um das zu vermeiden, was du annimmst, dass Stimmen aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden. Wie gut das gelingt, das kann man und soll man meiner Meinung nach auch prüfen und kritisch diskutieren.

Außerdem: Jeder Interessenvertreter ist per Definition parteiisch, das sollte selbsterklärend sein. Daher müssen möglichst viele unterschiedliche Vertreter an einer demokratischen Entscheidungsfindung beteiligt werden, wenn die Entscheidung eine demokratische Legitimation haben soll. Stimmst du zu?
Zitat von blueavianblueavian schrieb am 25.08.2025:Wenn du so wie du argumentierst mit Parteien, dann ist es so dass eben die Mehrheit nicht in Parteien ist und somit der Wählerwille ja gar nicht repräsentiert wird, da soviele Interessenvertreter dabei sind.
Es ist nicht entscheidend, Mitglied einer Partei zu sein, es geht darum, dass Parteien als Vertreter der Interessen ihrer Wähler in unserem System agieren und in dieser Funktion an demokratischer Kontrolle und Mitbestimmung beteiligt werden können und nach meiner Überzeugung auch müssen. Und wenn ein Bürger mit einer Partei und ihren Vertretern nicht einverstanden ist, dann wählt er sie nicht, ganz einfach. Eines stimmt allerdings: Nichtwähler sind nicht repräsentiert. Aber du schriebst ja vom Wählerwillen.
Zitat von blueavianblueavian schrieb:Warum sollte er dir auch antworten du gehst nicht auf die Argumente ein. Zudem antwortest du mir doch auch nicht, ich habe doch dir auch schon deine Fehler im Denken aufgezeigt. Als wenn einer nicht genug ist.
Welche Fehler im Denken hast du mir aufgezeigt? Du willst eine demokratische Entscheidung nicht akzeptieren, wenn sie nicht deiner Meinung entspricht. Das scheint mir das Thema zu sein, siehe hier:
Zitat von blueavianblueavian schrieb am 25.08.2025:Wenn man nur Parteienvertreter hat entscheidet die Mehrheit nehme ich an und dann ist man auch nichtvertreten, wenn man zur Minderheit gehört. Oder denkst du dass die Minderheit nicht überstimmt werden kann. Zudem gibt es noch ein Problem wenn alle Parteien einig sind, man dann nicht vertreten ist.
Richtig, die Minderheit wird durch die Mehrheit überstimmt. Demokratisch nennt man das. Auch mir passt nicht alles, was an anderer Stelle demokratisch entschieden wird, ich muss das aber hinnehmen, wenn die Entscheidung demokratisch legitimiert ist. Die Minderheit bringt ihre Argumentation und ihre Forderungen in die Entscheidungsfindung ein.
Zitat von blueavianblueavian schrieb:Dazu gibts auch eine Studie aus den USA und Großbritannien. Das passt auch gut zum ÖRR, da der ein linker Sender ist (siehe dazu was behind_eyes gespostet hat mit den Parteisympathisanten der Mitarbeiter) und entsprechend deren Ideologie und Engstirnigkeit verbreitet.
"Das passt auch gut zum ÖRR, da der ein linker Sender ist...". Belege, Beispiele? Frau Wagenknecht und Frau Weidel sind nun wahrlich nicht zu kurz gekommen in der Berichterstattung und allgemein in den Sendungen des ÖRR zur Bundestagswahl im Februar 2025.
Zitat von blueavianblueavian schrieb:Parteivertreter bringen da nichts da die Leute die das Programm machen schon parteiisch sind, zudem sind eben Parteivertreter auch unterschiedlich empathisch und intolerant (siehe die Studie). Die Parteivertreter von rechten Parteien können eben nicht die anderen überstimmen, deswegen bleibt das Programm ziemlich engstirnig und parteiisch.
Wenn einem eine Partei und deren Vertreter nicht zusagen, dann wählt man sie nicht. Fertig. Weitere psychologische Studien sind da überflüssig. Und wenn Vertreter von rechten Parteien in der Minderheit sind, dann haben sie weniger Einfluss als die der Mehrheit. Ja, das ist so und das ist demokratisch. Wenn die Leute, die das Programm machen, schon parteiisch sind, und sich das im Programm zeigt, dann hat die demokratische Kontrolle nicht funktioniert.
Zitat von blueavianblueavian schrieb:Kulturvertreter die dort die Mehrheit haben, wollten ihren Lobbyismus bzw. ihre Kultur durchsetzen. Ziel des ÖRR ist es auch noch über die deutsche Welle ihre "deutsche" Kultur in der ganzen Welt zu verbreiten. Nach dem Motto: Am Deutschen Wesen soll die Welt genesen. Das ist deswegen auch ironisch da das ÖRR ja selbst sagt, dass genau dieses Verhalten rassistisch ist:
Zitat von blueavianblueavian schrieb:Wenn man seine Kultur unbedingt verbreiten will, dann würde ich das nicht als rassistisch sehen. Wenn sie selbst diese Regeln allerdings aufstellen, muss man sie natürlich nach ihren eigenen Regeln beurteilen.
Deinem Link https://www.quarks.de/gesellschaft/gibt-es-rassismus-gegen-weisse/ kann man keinerlei Regeln entnehmen, gegen die die Programme der Deutschen Welle verstoßen würden. Was soll da rassistisch motiviert sein? Ich sehe darin keinen Tenor wie z.B.: Schaut her, die deutsche Kultur ist die beste. Keine Ahnung, wie du darauf kommst. Da müsstest du schon mal stichhaltige Beispiele bringen.

Ich glaube, das Programm der Deutschen Welle soll in der Welt ein aktuelles Bild von Deutschland vermitteln. Es soll ja Regionen geben, wo geglaubt wird, hier herrschten noch die Nazis. Sicher spielt dabei auch eine Art Imagepflege/Aspekte der internationalen Diplomatie eine Rolle. D. will sich als zuverlässiger internationaler Partner darstellen. Wenn allerdings Visazusagen für ehemalige Ortskräfte der BW in Afghanistan nicht eingehalten werden, dann ist dieses Image in Gefahr. Ist aber ein anderes Thema. Heutzutage spielt sicher auch die Förderung der Gewinnung von Fachkräften aus aller Welt für D. eine Rolle. Da kann das Programm der DW sicher helfen.
Zitat von blueavianblueavian schrieb:Wenn man chatgpt fragt, vergleichen die die Wokenessbewegung auch mit religiösen Extremismus. Es werden Leute ausgeschlossen die nicht in ihre Regeln passen, es gibt keine Vergebung für begangene Sünden usw. Das Bedürfnis andere zu belehren und sich moralisch überlegen zu fühlen geht nicht weg, wenn man keine Religion mehr hat und das zeigt eben diese Grafik in dem Video.

Hier die Studie aus dem Video:
Irgendwelche ausgeworfene Brocken aus ChatGPT ergeben auch keinen stichhaltigen Diskussionsbeitrag. Wenn überhaupt, dann poste bitte auch deinen Prompt. Vielleicht hast du ja eingegeben: Wirf mir die Gemeinsamkeiten von Wokeness und Religion aus. Davon abgesehen: Wer vergleicht? Also: Bitte bringe eigene Beispiele, die man nachvollziehen kann. ChatGPT ist eine Wiederkäuermaschine, die alles auflistet, was im Netz gemäß deinem Prompt zu finden ist. Du solltest das Ergebnis schon einordnen und interpretieren. Es geht darum, was DU denkst, weil wir hier diskutieren.

Zur Studie: Diese Studie ist hier irrelevant. Untersuchungsgegenstand ist die Wählerschaft in den USA. Die Ergebnisse sind hier komplett ohne Relevanz. Man kann sie nicht auf Deutschland übertragen. In den USA gibt es auch keinen ÖRR. Schon vergessen?


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30.08.2025 um 20:07
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb am 25.08.2025:Nö. Nenn mir eine Partei die ihre Wahlversprechen die sie dem Wähler gegeben haben, gehalten haben. Nur eine einzige. Dann bin ich mit an Bord, nur dann.
Die CDU. Sie hat folgendes in ihrem Wahlprogramm 2025 stehen und das ist umgesetzt worden:
Wir kontrollieren die deutschen Staatsgrenzen und setzen konsequente Zurückweisungen an der Grenze durch. Wir müssen wieder selbst entscheiden, wer zu uns kommt und wer bleiben darf.
Quelle: https://www.cdu.de/app/uploads/2025/01/politikwechsel-fuer-deutschland-wahlprogramm-von-cdu-csu-kurzfassung.pdf
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb am 25.08.2025:Und jetzt frage ich dich:
Wie kann anhand des Auftrages des ÖRR überhaupt so ein Ungleichgewicht auftreten vor allem unter Berücksichtigung der Tatsache das offensichtlich tendenziell wertend berichtet wird?
Dein Link https://www.aufruhr-magazin.de/teilhabe-und-zusammenhalt/perspektivenvielfalt-rundfunk/ unterstützt aus meiner Sicht nicht die Wertung, dass offensichtlich tendenziell wertend berichtet wird. "Offensichtlich tendenziell wertend" interpretiere ich als gezielte, sogar planmäßige und andauernde politische Verzerrung der Berichterstattung. So eine Wertung kann ich dem Link nicht entnehmen. Es wird von "leichter Dominanz sozialstaatlicher und progressiver Positionen" gesprochen.
Die öffentlich-rechtlichen Nachrichten­formate berichteten in unserem Untersuchungs­zeit­raum insgesamt weder deutlich einseitiger noch deutlich viel­fältiger über Politik als die privaten Vergleichs­medien. Der Vorwurf, sie seien besonders einseitig, trifft folglich in dieser Form nicht zu. Allerdings dominierten nicht nur im ÖRR, sondern auch im gesamten Medien­system sozial­staatliche und progressive Positionen. Nachdenklich stimmt auch das Über­gewicht an negativen Parteien­darstellungen in allen untersuchten Medien. Dabei haben Nachrichten­medien fraglos auch die Aufgabe, die Politik zu kritisieren. Vermitteln sie aber durchweg den Eindruck, dass die etablierten Parteien nicht zur Lösung der aktuellen Probleme in der Lage sind, spielt dies Parteien an den politischen Rändern in die Hände. Trotz des vergleichs­weise langen Untersuchungs­zeit­raums ist aller­dings nicht auszuschließen, dass eine andere Ereignislage oder Regierungs­konstellation zu anderen Ergebnissen geführt hätte. Eine Wiederholung der Studie unter anderen Bedingungen ist folglich sinnvoll.
Quelle: s.o.

Es gibt auch diesen Satz:
Betrachtet man die Befunde etwas detaillierter, wird deutlich, dass die aktuellen Regierungs­parteien und dabei vor allem die SPD (33%) und die Grünen (28%) die Berichterstattung dominierten. Die Oppositions­parteien, vor allem AfD und Links­partei, kamen deutlich seltener vor und zu Wort.
Möglicherweise hast du dich vor allem auf diesen bezogen. Wenn ich mir die anderen wertenden Aussagen im Artikel anschaue, finde ich darin nicht mehr diese Deutlichkeit in der Aussage, dass die SPD und die Grünen in der Berichterstattung dominierten. Wobei, wie auch aus dem Artikel hervorgeht, die Aussagen über die Parteien so gut wie immer negativ/kritisch waren. Also haben SPD/Grüne davon nicht unbedingt einen Vorteil gehabt. Aber ja, Oppositionsparteien müssen natürlich in der Berichterstattung angemessen vorkommen.

Der Artikel ist von März 2024. Und: Der Untersuchungszeitraum umfasste nur drei Monate, April bis Juni 2023. Das schränkt die Aussagekraft ein, meine ich. Auch hätte so eine Untersuchung von Dezember 2024 bis Februar 2025 wahrscheinlich ein ganz anders Ergebnis gehabt.

Des Weiteren war das Thema der Studie, ob der ÖRR ausreichende Themenvielfalt angeboten hat entsprechend seinem besonderen Auftrag. Es ging nicht in erster Linie um politische Ausgewogenheit. Heißt, diese Fragestellung ist hier bisher nicht mit Untersuchungsergebnissen unterfüttert worden. Natürlich gibt es solche Untersuchungen auch, müsste man raussuchen.

Mein Fazit: Ich glaube nicht, dass man anhand dieses Artikels eine generelle Schieflage betreffend die Ausgewogenheit beim ÖRR konstatieren kann und auch nicht, dass man eine geheime politische Agenda beim ÖRR befürchten muss, genauso wenig eine "Verführung der Massen". Der ÖRR sendet doch 24/7, also an fehlender Öffentlichkeit wird es nicht liegen, dass eine grundsätzliche Parteilichkeit in den Sendungen verborgen bliebe.

Und graduelle Unausgewogenheiten, wie sie der Artikel aufzeigt, können m.E. geschehen, weil Menschen beim ÖRR arbeiten und viele Sendungen, wahrscheinlich am meisten die politisch bedeutsamsten, unter großem Zeitdruck hergestellt werden. Das soll keine Ausrede sein. Nein, den ÖRR muss man kritisch beobachten und Probleme benennen und beheben. Weil der ÖRR gehört uns allen. Z.B. so etwas wie beim rbb mit der Schlesinger hätte niemals passieren dürfen, das ist ja klar.


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30.08.2025 um 20:17
Zitat von LeocadiaLeocadia schrieb:unterstützt aus meiner Sicht nicht die Wertung, dass offensichtlich tendenziell wertend berichtet wird. "Offensichtlich tendenziell wertend" interpretiere ich als gezielte, sogar planmäßige und andauernde politische Verzerrung der Berichterstattung. So eine Wertung kann ich dem Link nicht entnehmen. Es wird von "leichter Dominanz sozialstaatlicher und progressiver Positionen" gesprochen.
Öhm, das ist tendenziell wertend.
Wenn deine eigene Interpretation nicht zu der von dir zitierten Quelle (von mir) passt sagt das nix aus, außer das wir beide offensichtlich unterschiedliche Ansprüche an neutrale Berichterstattung haben.
Zitat von LeocadiaLeocadia schrieb:Wenn ich mir die anderen wertenden Aussagen im Artikel anschaue, finde ich darin nicht mehr diese Deutlichkeit in der Aussage, dass die SPD und die Grünen in der Berichterstattung dominierten. Wobei, wie auch aus dem Artikel hervorgeht, die Aussagen über die Parteien so gut wie immer negativ/kritisch waren. Also haben SPD/Grüne davon nicht unbedingt einen Vorteil gehabt. Aber ja, Oppositionsparteien müssen natürlich in der Berichterstattung angemessen vorkommen.
Das ändert nix dran, das die Berichterstattung nicht ausgewogen ist.
Zitat von LeocadiaLeocadia schrieb:Der Artikel ist von März 2024. Und: Der Untersuchungszeitraum umfasste nur drei Monate, April bis Juni 2023. Das schränkt die Aussagekraft ein, meine ich. Auch hätte so eine Untersuchung von Dezember 2024 bis Februar 2025 wahrscheinlich ein ganz anders Ergebnis gehabt
Ich freue mich auf Quellen die von dir präferierte Studienzeiträume umfassen.
Zitat von LeocadiaLeocadia schrieb:Mein Fazit: Ich glaube nicht, dass man anhand dieses Artikels eine generelle Schieflage betreffend die Ausgewogenheit beim ÖRR konstatieren kann und auch nicht
Musst du nicht glauben, die Quelle bestätigt die Unausgewogenheit. Wenn dir das nicht ausreicht, ok.
Zitat von LeocadiaLeocadia schrieb:und auch nicht, dass man eine geheime politische Agenda beim ÖRR befürchten muss,
Bin ich raus, nicht mein Thema.
Zitat von LeocadiaLeocadia schrieb:Und graduelle Unausgewogenheiten, wie sie der Artikel aufzeigt, können m.E. geschehen, weil Menschen beim ÖRR arbeiten und viele Sendungen, wahrscheinlich am meisten die politisch bedeutsamsten, unter großem Zeitdruck hergestellt werden. Das soll keine Ausrede sein. Nein, den ÖRR muss man kritisch beobachten und Probleme benennen und beheben. Weil der ÖRR gehört uns allen. Z.B. so etwas wie beim rbb mit der Schlesinger hätte niemals passieren dürfen, das ist ja klar.
Graduelle Unausgewogenheit würde im Schnitt nicht auffällig sein. Die Studie sieht das anders.

Im Detail müsste man den Impact des ÖRR sogar noch anders messen, nämlich welche Zuschauerzahlen werden mit welchen Meinungen erreicht. Schon Tendenzen zur Primetime können oppositionelle Meinungen nachts um 3 nichts mehr entgegensetzen, da guckt ja fast niemand.


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gestern um 05:54
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:außer das wir beide offensichtlich unterschiedliche Ansprüche an neutrale Berichterstattung haben.
Das ist wohl zutreffend.
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Ich freue mich auf Quellen die von dir präferierte Studienzeiträume umfassen.
Die kannst du bringen, wenn du mich noch überzeugen willst.


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ARD-ZDF-Deutschlandradio-Beitragsservice

gestern um 08:14
Zitat von LeocadiaLeocadia schrieb:Die kannst du bringen, wenn du mich noch überzeugen willst.
Da du mich nicht überzeugen konntest, hält sich mein Eifer dafür in Grenzen. Viel Glück noch!


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