blueavian schrieb am 25.08.2025:Hast du überhaupt verstanden, was ich gesagt habe. Also gebe ich das mal zurück. Da sitzen Parteisympathisanten drin. Und die Kriegsvorbereitung ist Regierungslinie aber auch schon der Ampel soweit ich weiß. Wenn die Regierung die Mehrheit hat wird halt deren Programm gemacht.
"Und die Kriegsvorbereitung ist Regierungslinie...". Wow, das ist ja mal eine steile These, davon wusste ich gar nichts, dass Deutschland einen Krieg vorbereitet. Gegen wen soll es denn gehen?
blueavian schrieb am 25.08.2025:Eben man kann schon diskutieren dass da Parteivertreter mit drin sind. Generell kann das schon verzerren. Zudem sind zusätzlich von vielen verschiedenen Verbänden die ebenfalls parteiisch sind.
Hast du zur Kenntnis genommen, dass nicht nur Parteienvertreter in dem Gremium sind, sondern auch andere Interessenvertreter der Gesellschaft? Und ist dir bewusst, was damit bezweckt werden soll, nämlich dass möglichst viele Interessen der Gesellschaft vertreten sein sollen? Eben um das zu vermeiden, was du annimmst, dass Stimmen aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden. Wie gut das gelingt, das kann man und soll man meiner Meinung nach auch prüfen und kritisch diskutieren.
Außerdem: Jeder Interessenvertreter ist per Definition parteiisch, das sollte selbsterklärend sein. Daher müssen möglichst viele unterschiedliche Vertreter an einer demokratischen Entscheidungsfindung beteiligt werden, wenn die Entscheidung eine demokratische Legitimation haben soll. Stimmst du zu?
blueavian schrieb am 25.08.2025:Wenn du so wie du argumentierst mit Parteien, dann ist es so dass eben die Mehrheit nicht in Parteien ist und somit der Wählerwille ja gar nicht repräsentiert wird, da soviele Interessenvertreter dabei sind.
Es ist nicht entscheidend, Mitglied einer Partei zu sein, es geht darum, dass Parteien als Vertreter der Interessen ihrer Wähler in unserem System agieren und in dieser Funktion an demokratischer Kontrolle und Mitbestimmung beteiligt werden können und nach meiner Überzeugung auch müssen. Und wenn ein Bürger mit einer Partei und ihren Vertretern nicht einverstanden ist, dann wählt er sie nicht, ganz einfach. Eines stimmt allerdings: Nichtwähler sind nicht repräsentiert. Aber du schriebst ja vom Wählerwillen.
blueavian schrieb:Warum sollte er dir auch antworten du gehst nicht auf die Argumente ein. Zudem antwortest du mir doch auch nicht, ich habe doch dir auch schon deine Fehler im Denken aufgezeigt. Als wenn einer nicht genug ist.
Welche Fehler im Denken hast du mir aufgezeigt? Du willst eine demokratische Entscheidung nicht akzeptieren, wenn sie nicht deiner Meinung entspricht. Das scheint mir das Thema zu sein, siehe hier:
blueavian schrieb am 25.08.2025:Wenn man nur Parteienvertreter hat entscheidet die Mehrheit nehme ich an und dann ist man auch nichtvertreten, wenn man zur Minderheit gehört. Oder denkst du dass die Minderheit nicht überstimmt werden kann. Zudem gibt es noch ein Problem wenn alle Parteien einig sind, man dann nicht vertreten ist.
Richtig, die Minderheit wird durch die Mehrheit überstimmt. Demokratisch nennt man das. Auch mir passt nicht alles, was an anderer Stelle demokratisch entschieden wird, ich muss das aber hinnehmen, wenn die Entscheidung demokratisch legitimiert ist. Die Minderheit bringt ihre Argumentation und ihre Forderungen in die Entscheidungsfindung ein.
blueavian schrieb:Dazu gibts auch eine Studie aus den USA und Großbritannien. Das passt auch gut zum ÖRR, da der ein linker Sender ist (siehe dazu was behind_eyes gespostet hat mit den Parteisympathisanten der Mitarbeiter) und entsprechend deren Ideologie und Engstirnigkeit verbreitet.
"Das passt auch gut zum ÖRR, da der ein linker Sender ist...". Belege, Beispiele? Frau Wagenknecht und Frau Weidel sind nun wahrlich nicht zu kurz gekommen in der Berichterstattung und allgemein in den Sendungen des ÖRR zur Bundestagswahl im Februar 2025.
blueavian schrieb:Parteivertreter bringen da nichts da die Leute die das Programm machen schon parteiisch sind, zudem sind eben Parteivertreter auch unterschiedlich empathisch und intolerant (siehe die Studie). Die Parteivertreter von rechten Parteien können eben nicht die anderen überstimmen, deswegen bleibt das Programm ziemlich engstirnig und parteiisch.
Wenn einem eine Partei und deren Vertreter nicht zusagen, dann wählt man sie nicht. Fertig. Weitere psychologische Studien sind da überflüssig. Und wenn Vertreter von rechten Parteien in der Minderheit sind, dann haben sie weniger Einfluss als die der Mehrheit. Ja, das ist so und das ist demokratisch. Wenn die Leute, die das Programm machen, schon parteiisch sind, und sich das im Programm zeigt, dann hat die demokratische Kontrolle nicht funktioniert.
blueavian schrieb:Kulturvertreter die dort die Mehrheit haben, wollten ihren Lobbyismus bzw. ihre Kultur durchsetzen. Ziel des ÖRR ist es auch noch über die deutsche Welle ihre "deutsche" Kultur in der ganzen Welt zu verbreiten. Nach dem Motto: Am Deutschen Wesen soll die Welt genesen. Das ist deswegen auch ironisch da das ÖRR ja selbst sagt, dass genau dieses Verhalten rassistisch ist:
blueavian schrieb:Wenn man seine Kultur unbedingt verbreiten will, dann würde ich das nicht als rassistisch sehen. Wenn sie selbst diese Regeln allerdings aufstellen, muss man sie natürlich nach ihren eigenen Regeln beurteilen.
Deinem Link
https://www.quarks.de/gesellschaft/gibt-es-rassismus-gegen-weisse/ kann man keinerlei Regeln entnehmen, gegen die die Programme der Deutschen Welle verstoßen würden. Was soll da rassistisch motiviert sein? Ich sehe darin keinen Tenor wie z.B.: Schaut her, die deutsche Kultur ist die beste. Keine Ahnung, wie du darauf kommst. Da müsstest du schon mal stichhaltige Beispiele bringen.
Ich glaube, das Programm der Deutschen Welle soll in der Welt ein aktuelles Bild von Deutschland vermitteln. Es soll ja Regionen geben, wo geglaubt wird, hier herrschten noch die Nazis. Sicher spielt dabei auch eine Art Imagepflege/Aspekte der internationalen Diplomatie eine Rolle. D. will sich als zuverlässiger internationaler Partner darstellen. Wenn allerdings Visazusagen für ehemalige Ortskräfte der BW in Afghanistan nicht eingehalten werden, dann ist dieses Image in Gefahr. Ist aber ein anderes Thema. Heutzutage spielt sicher auch die Förderung der Gewinnung von Fachkräften aus aller Welt für D. eine Rolle. Da kann das Programm der DW sicher helfen.
blueavian schrieb:Wenn man chatgpt fragt, vergleichen die die Wokenessbewegung auch mit religiösen Extremismus. Es werden Leute ausgeschlossen die nicht in ihre Regeln passen, es gibt keine Vergebung für begangene Sünden usw. Das Bedürfnis andere zu belehren und sich moralisch überlegen zu fühlen geht nicht weg, wenn man keine Religion mehr hat und das zeigt eben diese Grafik in dem Video.
Hier die Studie aus dem Video:
Irgendwelche ausgeworfene Brocken aus ChatGPT ergeben auch keinen stichhaltigen Diskussionsbeitrag. Wenn überhaupt, dann poste bitte auch deinen Prompt. Vielleicht hast du ja eingegeben: Wirf mir die Gemeinsamkeiten von Wokeness und Religion aus. Davon abgesehen: Wer vergleicht? Also: Bitte bringe eigene Beispiele, die man nachvollziehen kann. ChatGPT ist eine Wiederkäuermaschine, die alles auflistet, was im Netz gemäß deinem Prompt zu finden ist. Du solltest das Ergebnis schon einordnen und interpretieren. Es geht darum, was DU denkst, weil wir hier diskutieren.
Zur Studie: Diese Studie ist hier irrelevant. Untersuchungsgegenstand ist die Wählerschaft in den USA. Die Ergebnisse sind hier komplett ohne Relevanz. Man kann sie nicht auf Deutschland übertragen. In den USA gibt es auch keinen ÖRR. Schon vergessen?