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Neues Schulfach: Nazikunde

2.136 Beiträge, Schlüsselwörter: Geschichte, Bildung, Nationalsozialismus

Neues Schulfach: Nazikunde

27.10.2007 um 01:44
und das sehe ich genau so wie du Navigato. Aufklärung ist die wichtigste Arbeit die in diesem Thema zu machen ist.


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Neues Schulfach: Nazikunde

27.10.2007 um 01:51
Ach Asmodeus, wie nötig hätest Du dieses SChulfach, das hier von allen nicht gewünscht wird...
asm0deus schrieb:1. Der Nationalsozialismus war, zerlegt man ihn, nichts Neues. Er war nur eine Vereinigung aus bekannten und bewährten Einzelteilen, vielleicht unter neuen Erkenntnissen zusammengefügt. Eigentlich ein Konstrukt, daß einem, auch heute, zumindest Respekt abverlangen muß, weil es sich schlauerweise gerade um das handelte, was damals gewollt war und deshalb die Propagierer zum Erfolg führte! Vieles gab es schon vorher und auch danach weiterhin!
Also soweit so gut, betrachtet man es neutral, dann war es doch so, daß Hitler ein Programm hatte und den Leuten vorstellte. Diese fanden es gut und wählten ihn. Keiner wurde gezwungen ihn zu wählen! Hätte auch schief gehen können. Und was, von dem was er später tat, hat er denn verheimlicht? Hat er nicht von Anfang an genau das geschrieben und gesagt, was er später auch durchführte? Welcher Politiker kann das heute noch von sich behaupten?
Zerlegt man Deinen Text, was meinst Du kommt dabei noch heraus? All die Füllwörter weg und das Geschwurbel - was bleibt?
Dein Respekt vor dem was Nationalsozialismus!! Und DAS ist schon ein starkes Stück! Denn DAS was den Nationalsozialismus im KERN prägte war schon SEHR neu! Und keine anderen Völker hatten das vorher als Regierungsprogramm!

Und wenn DU "neutral" sagst, dann sträuben sich mir angesichts Deiner Texte die Nackenhaare! Er, Hitler hatte ein Programm! Ja, wer hätte DAS gedacht! Hmm - ja , das hatte er. Und JA, er hatte es angekündigt, was er vorhaqtte! DAs höre ich gerne - denn DAS wird von den "Braunen" ja so gerne bestritten. WAS er ankündigte war die Lebensraumpolitik. und die ging ja nun mal nicht ohne Krieg ab - das sehe ich auch so. Und A, Hitler wurde nicht an die Macht gewählt sondern an die Macht geschoben - seitens einiger einflussreicher Intriganten - Papen sei hier erwähnt. Ja, stimmt, welcher Politiker kann heute noch von sich behaupten dass er die "Rassenlehre" zu Regierungsmaxime macht? Keiner! Da hast Du Recht! Und DAS nötigt Dir auch wieder Respekt ab? SAuber! (DER Tippfehler hat was!-gg*)
asm0deus schrieb:2. Weil es so ist, daß der NS Teile enthielt, die einfach bei allem Völkern der Erde vorhanden waren und sind (Beispiel Jungenerziehung), kommt es zwangsläufig auch zu Überschneidungen bei Diskussionen und Überlegungen (wie Frau Hermann). Das heißt ja nicht, daß man sagen muß, im NS war das un das besser, sondern man muß dann sagen: So und so wäre es besser, das wurde damals auch schon verwirklicht!
DAS ist Dein Fehler: Du weisst eigentlich gar nix über "Tradition" und "Erziehung" im 3. Reich. Willst aber mitreden! Anders ist nicht zu verstehen, was Du hier ablieferst. A. Hitler war der Zerstörer der alten preussischen Tradition, der Zerstörer des klassischen deutschen Erziehungsideals! DAS kann gar nicht "neutral" gesehen werden, sondern muss knallhart festgestellt werden.


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Neues Schulfach: Nazikunde

27.10.2007 um 01:54
@rockandroll

Danke für Deinen letzten Beitrag - das sollte nämlich auch noch gesagt werden zum "Pendel" - ich hatte es vergessen...


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Neues Schulfach: Nazikunde

27.10.2007 um 01:55
..Alsdann morgen wieder.... und ich vergesse hoffentlich nicht alle meine Fragen an ihn -gg*


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Neues Schulfach: Nazikunde

27.10.2007 um 02:04
Als Gedankenstütze für "Morgen"...

Da haben wir "Welteneinklang", "Naturgesetze" und "Elemente" - "Einklang mit der Natur" - "Traditionen" und "Erziehung" und last but not least die "Naturgesetze" - und alles seiner Meinung nach praktiziert im Nationalsozialismus! Sozusagen als Erfüllung des Wunsches der Massen!

Naja - mal sehen, wie weit das aufzuklären ist...


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rockandroll
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Neues Schulfach: Nazikunde

27.10.2007 um 10:34
>>Aber Du siehst ja, wenn selbst heutzutage noch die polnischen Kinder in Geschichtezu hören bekommen, daß die Deutschen tausend Jahre lang Europa versuchten Europa zu beherrschen,<<

Ich erzähle Dir jetzt mal was ich über Polnische Geschiche gelernt habe:

Damit für Dich der Geschichtsunterricht nicht zu sehr nach der deutschen Seite auspendelt ;)

*Polen, dessen Name sich vom westslawischen Stamm der Polanen ableitet, ist als Herzogtum im frühen 10. Jahrhundert von Posen (pln Poznań) und Gnesen (pln. Gniezno) aus gegründet worden. Es wurde von 960 bis 992 von Herzog Mieszko I. aus der Dynastie der Piasten regiert, der nach und nach die anderen westslawischen Stämme zwischen Oder und Bug unterwarf.

*Während der Regentschaft des Piasten Kazimierz I., wurde die Hauptstadt 1040 von Gnesen nach Krakau verlegt

*Polen zerfiel 1138 in sechs unabhängige Herzogtümer: Kleinpolen, Großpolen, Pommern, Pommerellen, Schlesien und Masowien, das sogenannte „Seniorat Polen“. Die Jahre bis zur Wiedervereinigung waren durch feudalistische Territorialzersplitterung geprägt.

*Auch der Mongolensturm des Jahres 1241, und die nachfolgenden großen Plünderungszüge der Tataren ließen die Bevölkerungszahl in den polnischen Teilfürstentümern schrumpfen.

*Schlesien wurde 1348 im Vertrag von Namslau endgültig ein Teil Böhmens und
damit des Heiligen Römischen Reiches. Hinzu kamen in den folgenden Jahrhunderten Eroberungen verschiedener Staaten (Kgr. Böhmen, Mgf. Brandenburg, Deutscher Orden).

*Anfang des 14. Jahrhunderts wurde Polen unter der Regentschaft von Władysław I. wiedervereinigt.

*Władyslaw II. Jagiełło, nunmehr zugleich litauischer Großfürst und polnischer König, schuf den mächtigen Doppelstaat Polen-Litauen, der für die nächsten 300 Jahre die Geschicke Mittel- und Osteuropas entscheidend beeinflusste.

*Im 15. Jahrhundert, nach der politischen Ausschaltung des Deutschen Ordens in Preußen (Schlacht bei Grunwald/Tanneberg) , stieg das aus Polen und Litauen hervorgegangene Großreich zu einer der führenden Kontinentalmächte und war lange Zeit der größte Staat Europas mit Einflusssphären vom Baltischen- zum Schwarzen Meer und von der Adria bis an die Tore Moskaus.

*Die Adelsrepublik stürzte im 17. und 18. Jahrhundert in eine dauerhafte Krise, die durch zahlreiche Kriege (mit Schweden, dem Osmanischen Reich, Russland, Brandenburg-Preußen und Siebenbürgen), gekennzeichnet war.

*In den drei Teilungen Polens 1772, 1793 und 1795 wurde Polens innere Schwäche von seinen Nachbarn Preußen, Österreich und Russland ausgenutzt, welche Polen gleichzeitig überfielen und am Ende rechtswidrig unter sich aufteilten.

*Während des Ersten Weltkrieges beschlossen die Kaiserreiche Deutschland und Österreich-Ungarn die Gründung eines polnischen Staates. Dies war aber eher eine gegen Russland gerichtete Maßnahme als eine Anerkennung des Rechts der Polen auf Eigenstaatlichkeit.

*Mit dem Angriff Deutschlands am 1. September und der Sowjetunion am 17. September 1939 auf Polen, begann der Zweite Weltkrieg.

Also wo siehst Du hier etwas vom bösen Deutschen. Ich sehe eher, dass sowohl die Polen die Deutschen gepisackt haben, als auch umgekehrt.

>>was sie faktisch auch taten, aber nicht so, wie es die Polen behaupten und gleichzeitig ein Großpolen propagiert wird, welches bis zur Elbe reicht(in den Karten ist Dresden IN POLNISCH eingetragen), dann ist es nicht allzuweit her mit der Wahrheit!<<

Hier zu kann ich nur Ozzy O. zitieren der kürzlich sang:
"I´m just a dreamer, I dream my life away..."

Die Namen in den Karten sind in jedem Land in der jeweiligen Landessprache geschrieben.
In den deutschen steht auch Warschau und nicht Warszawa, also was willst Du damit beweisen?


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Neues Schulfach: Nazikunde

27.10.2007 um 11:23
RigorMortis schrieb:Nun-was soll so ein Schulfach, bald 100 Jahre nach H`sMachtergreifung für nen Sinn machen??
Bald 100 Jahre ? Entschuldige mal, aber meine Großeltern leben noch und haben unter der Okkupation der Deutschen damals sehr gelitten.Es gibt dutzende Zeitzeugen und sogar KZ-Überlebende die noch leben ! Davon abgesehen, dass die Naziszene immer mehr Anhänger gewinnt. Der Krieg ist genau seit 62 Jahren erst vorbei ! 100 Jahre sind es noch immer nicht !


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toledo
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Neues Schulfach: Nazikunde

27.10.2007 um 12:35
Navigato, als "alter DDR-Bewohner" habe ich mit mehreren polnischen "Gastarbeitern" (die gab es bei uns auch...) zusammengearbeitet. Die waren bis auf den hohen Wodkakonsum ziemlich normal, außer das Thema kam auf Politik zu sprechen. Ich konnte da ziemlich stark ausgeprägte polnische Machtgelüste erkennen. Ob diejenigen das in der Schule oder von ihren Etern/Großeltern gelernt haben, kann ich nicht beurteilen.


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rockandroll
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Neues Schulfach: Nazikunde

27.10.2007 um 12:47
@toledo

Klar, die besoffenen, machtgeilen Polen.
Wolltest Du hier einfach nur das Klischee bedienen, oder hat diese Phrase auch eine Poente?

Was will der Künstler damit sagen???


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toledo
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Neues Schulfach: Nazikunde

27.10.2007 um 12:53
Navigato...die Wahrheit und nichts als die Wahrheit.


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27.10.2007 um 12:54
@rockandroll

Vielleich wollte er nur feststellen dass sich die Polit-Trottel, die sich auf deutsch äussern wenig von den Polit-Trotteln die sich auf polnisch äussern unterscheiden! -gg*

Und BEIDE gabs in den 30-ern zu Hauf und sie hatten DAMALS auch in den jeweiligen LLändern grossen Einfluss.


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27.10.2007 um 12:57
Weisst Du...ich wohne hier in Bayern/Unterfranken, und gerade hier sehe ich soviele ständig besoffene, verpisste, ungewaschene, ungehobelte, ungebildete, machtgeile und auf sich und ihr Land in höstem Masse stolze "Deutsche", so wie ich sie im ganzen Rest der Republick noch nicht gesehen hab.

Was sagt das nun über Deutsche im Allgemeinen aus?


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rockandroll
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27.10.2007 um 12:59
@jafrael

Da hast Du natürlich vollkommen Recht.
Ein Nazi ist halt doch bloss ein Nazi, egal aus welchem Land er stammt.


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Neues Schulfach: Nazikunde

27.10.2007 um 13:03
@rockandroll

Wenig sagt das allgemein gesehen über Deutsche aus. Und auch - das möchte ich hinzufügen wenig über "Unterfranken", Aschaffenburger, Würzburger und Schweinfurther - im allgemeinen! -gg*.


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rockandroll
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27.10.2007 um 13:09
Naja, die Würzburger sind cool, haben sie doch eine Menge Zulauf durch die Unis, aber die Schnüdler...harrrr ;)


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Neues Schulfach: Nazikunde

27.10.2007 um 13:09
@rockandroll

"Nazis" im eigentlichen Sinne gibt es meines Erachtens gar nicht mehr. "Neonazis" sind meist auch Typen, die den Nationalsozialismus weder kennen noch etwas davon verstehen. Oder wie der inhaftierte Stellvertreter des "Führers" R. Hess über sie sagte: "Diese jungen Leute haben doch keine Ahnung davon, WAS wir erreichen wollten"

"Faschos" als Asdruck gefällt mir aus vergleichbaren Gründen ebensowenig. Für mich sind es meist nur Dummschwätzer und Nationalisten. Das reicht zur Qualifizierung.


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rockandroll
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Neues Schulfach: Nazikunde

27.10.2007 um 13:11
>>Dummschwätzer und Nationalisten<<

Wobei mir persönlich Dummschwätzer immer noch am besten gefällt, aber das ist rein subjektiv :D


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Neues Schulfach: Nazikunde

27.10.2007 um 13:14
Navigato

du kannst Nazis nicht auf Regionen festsetzen. Ich wohne hier in Berlin in Hohenschönhausen (Lichtenberg) der auch als rechter Stadteil abgestempelt wird. Was so aber natürlich nicht ganz stimmt. Das zweite ist da schon zutreffender. Ein Nazi bleibt Nazi egal wo er sich aufhält oder wo er herkommt.


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toledo
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Neues Schulfach: Nazikunde

27.10.2007 um 13:15
Was kann ich dafür, dass "unsere" polnischen Gastarbeiter (da war sogar ein Mathelehrer dabei) gesoffen haben wie die Löcher und so manchen Tag verbrachten, ohne auf der Arbeit zu erscheinen.
jafrael schrieb:@rockandroll

Vielleich wollte er nur feststellen dass sich die Polit-Trottel, die sich auf deutsch äussern wenig von den Polit-Trotteln die sich auf polnisch äussern unterscheiden! -gg*

Und BEIDE gabs in den 30-ern zu Hauf und sie hatten DAMALS auch in den jeweiligen LLändern grossen Einfluss.
Jafrael, ich habe mich mit den Polen gut verstanden. Damals war ich 18-20 Jahre alt. Dieses Politthema ist zwei oder dreimal aufgeflackert. Ich habe mir in den 80ern wenig Gedanken um solche Dinge gemacht. Machtgelüste sind mir seit je her fremd, deshalb war ich ein wenig erschrocken über die Aussagen und habe mich nicht getraut nochmal darüber zu reden.
Aus meiner Sicht musste nur die DDR weg, weil sie mich gefangen hielt. Das war damals das einzige, was ich wollte. In den Jahren danach habe ich mich inensiver mit politischer vergangenheit Beschäftigt undauch meine Schlüsse gezogen. Wir wurden in der Schule zwar antifaschistisch aber prorussisch geschult, aber uns wurde niemals zur nahe gelegt, dass wir irgendwie eine Schuld eingestehen müssten. Wir lebten in einem sozialistischen Staat. Das war wie eine Taufe, die uns von der Erbsünde reinwusch. Meiner Generation Ost fehlt (und dafür bin ich dankbar) ein entscheidender erzieherischer Einfluss, und das begrüße ich, da ich davon profitieren kann und tatsächlich Dinge ganz anders betrachten kann als z.B. du.
Ich meine zu erkennen, dass ddeine Sichtweise vergiftet ist, meine dagegen eher nüchtern. Du siehst das anders, das ist mir klar, nur versuchst du immer über ein Hintertürchen Dinge über mich zu schreiben, die von mir von einer anderen Seite betrachtet werden.

Nochwas: Das ß gibt es immer noch. Wenn du willst, erkläre ich dir, wo es zum Einsatz kommt und wann ein ss geschrieben wird.


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Neues Schulfach: Nazikunde

27.10.2007 um 13:19
Ich bin auch davon überzeugt, dass das Phänomen 1945 - als es schlagartig keine "Nazis" mehr in den von den allierten bessetzten Gebieten Deutschlands gab - sie hatten sich alle in Luft asufgelöst - damit zu tun hatte, dass es tatsächlich nur wenige wirklich überzeugte Nazis gegeben hatte. Der Rest - der ganz grosse Rest, waren Mitläufer, Duckmäuser, Karrieristen! UND dankenswerterweise auch Tausende die - vor allem der Arbeiterklasse entstammend im Widerstand lebten. Im inneren und aktiven. Letztere bezahlten zu tausenden mit ihrem Leben!

In den 80-ern sagte einer, den ich ob seiner Ehrlichkeit achtete - beim Anblick der jubelnden Massen, die in einem Dokumentarfilm, dem Führer zujubelnd, zu sehen waren: "Das bin alles ICH", denn sonst ist ja keiner dabeigewesen!"


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