Kreuzbergerin schrieb:Allerdings steht vor jedem Regimewechsel erst mal die Bereitschaft des Volkes, den oder die ungeliebten Herrscher loszuwerden.
Davon ist im Augenblick in Afghanistan nichts zu merken.
Das würde sich im Falle der Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage aufgrund eines Stopps internationaler Hilfszahlungen wahrscheinlich ändern.
Was redest du denn da?
Die Herrschaft der Taliban stützt sich nicht auf "das Volk".



https://asiafoundation.org/publication/afghanistan-in-2018-a-survey-of-the-afghan-people/Das ist vllt auch für
@Seidenraupe interessant, bevor der nächste "Der Muselmann will das doch so"-Beitrag geschrieben wird.
Das ist eine reine Terrorherrschaft.
Kreuzbergerin schrieb:Es wird vonseiten des Außenministeriums erwartet, dass die Taliban nicht allein das Land übernehmen werden, sondern der „mächtigere Teil einer Regierung“ werden möchten und kein Kalifat errichten werden.
Da die Ausrufung eines Kalifats den Stopp der Hilfsgelder zur Folge hätte.
Das ist ja schön, nur ist das nichts Anderes als der ewige deutsche Größenwahn und das vollkommene Überschätzen der eigenen internationalen Rolle.
Da kollabiert gar nichts....jedenfalls nicht mehr, als es sowieso schon kollabiert ist, wenn DE da seine Hilfe streicht.
Die haben aus den Golfstaaten und Pakistan nun schon zum zweiten Mal genug Kohle erhalten, um ein ganzes Land zu erobern, da wird es daran sicher nicht scheitern. Und da spielt auch das Geld aus dem Drogenverkauf eher eine untergeorndete Rolle.
Das sind Beträge, die die bei ihrer ersten "Übernahme" durch schlichte Spendentouren eingenommen haben.
Und diesmal hat man auch noch Russland an Bord.
Als könne DE den Taliban eben mal den Geldhahn zudrehen, dann hätte man das Problem seit knapp 30 Jahren nicht mehr
:D