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Rechtsextremismus - Ernst der Lage so hoch wie nie

43.474 Beiträge, Schlüsselwörter: Nazis, Rechtsextremismus, Reichsbürger
Venom
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Rechtsextremismus - Ernst der Lage so hoch wie nie

09.07.2019 um 01:03
@bgeoweh
Genau daran habe ich als erstes auch gedacht. Das hat in dem Fall auch absolut nichts mit Ausländerfeindlichkeit zu tun, sondern mit Befassung mit ausländischer politischer Straftaten und ausländischen Extremisten wie eben die Grauen Wölfe, PKK, usw.


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09.07.2019 um 01:04
@Venom

Neben den bekannten Akteueren gibt es ja auch noch etliche Kleingruppen oder Einzelpersonen, die hier untertauchen oder anders tätig sind und von denen man als Durchschnittsdeutscher noch nie gehört hat, aus dem ostasiatischen Raum bspw., iranische Dissidenten, Ex-IRAler und und und.


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09.07.2019 um 01:09
bgeoweh schrieb:Neben den bekannten Akteueren gibt es ja auch noch etliche Kleingruppen oder Einzelpersonen, die hier untertauchen oder anders tätig sind und von denen man als Durchschnittsdeutscher noch nie gehört hat, aus dem ostasiatischen Raum bspw., iranische Dissidenten, Ex-IRAler und und und.
Joa, ich könnte mich auch als so einen damaligen rechtsextremen Auswuchs sehen die keine Sau hier in Österreich gekannt hätte. Oder Ustascha-Sympathisanten. Die kennt wohl auch kaum ein Durchschnittsdeutscher oder Durchschnittsösterreicher, jedenfalls denke ich das persönlich.


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Rechtsextremismus - Ernst der Lage so hoch wie nie

09.07.2019 um 09:55
Venom schrieb:In dem Fall spräche auch so oder so nichts dagegen, dass er nun mit Rechtsextremismus an sich beschäftigt ist.
Wenn es so wäre, ist es aber nicht. Er soll sich ja nun mit unserem hauseigenen Rechtsxtremismus beschäftigen. Das ist dann immer die Nummer mit Nestbeschmutzung. Das muss einer wirklich wollen. Vor der eigenen Türe kehren ist was anderes, als verrückte Ausländer zu verhaften, die irgendwo auf der Welt Attentate durchführen wollen. Aber bitte, Vorverurteilung hat ja auch keinen Sinn, warten wir mal ab.


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Rechtsextremismus - Ernst der Lage so hoch wie nie

09.07.2019 um 09:57
Venom schrieb:Ustascha-Sympathisanten
Die kroatischen Rechtsextremisten habe ich nie aus den Augen verloren. Die stehen eng mit deutschen Rechtsextremisten in Kontakt. Aktuelle Gesinnungsbrüder, deren Väter noch Waffenbrüder waren. Extrem üble Burschen.


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Rechtsextremismus - Ernst der Lage so hoch wie nie

10.07.2019 um 16:59
Hallo liebe Leute

Hier mal eine Aufklärung, aber Achtung; rechts abbiegen ist verboten.:-))))))

Die Verwirrung muss mal ein Ende haben! Dank NZZ, werdet ihr schlauer! Danke vielmals NZZ, und ihr werdet immer besser, tja die Schweizer Medien geniesst weltweilt Hochachtung! Wir dürfen doch unsere Medien alle ehren!

https://www.nzz.ch/meinung/wer-zuerst-rechts-ruft-hat-gewonnen-warum-der-kampf-gegen-rechts-gefaehrlich-ist-ld.1494940
Haben Sie heute schon gegen rechts gekämpft? Nein? Dann nichts wie los, die Auswahl ist gross: Wie wär’s mit «Velofahren gegen rechts»? Oder wollen Sie lieber «kuscheln gegen rechts» und sich danach einen Joint gönnen? Falls Sie mit «kiffen gegen rechts» nichts anfangen können: «Saufen gegen rechts» gibt’s auch, vielleicht können Sie dort ein paar «Omas gegen rechts» unter den Tisch saufen, sofern sie nicht doch lieber zu Hause den «Tatort» schauen wollen. In der aktuellen Folge singt Jeanette Biedermann nämlich «gegen rechts».
Nachtrag: Unsere Medien zeigen immer alles auf! Chapeau! Die Schweizer/innen sind gut informiert! Vielen Dank an NZZ! Was wären wir alle ohne Euch???!


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Rechtsextremismus - Ernst der Lage so hoch wie nie

11.07.2019 um 00:46
Turbo3 schrieb:https://www.nzz.ch/meinung/wer-zuerst-rechts-ruft-hat-gewonnen-warum-der-kampf-gegen-rechts-gefaehrlich-ist-ld.1494940
Auf einem Auge blind

Das Wort «Massenmord» etwa kommt in manchen neuen Schweizer Lehrmitteln im Zusammenhang mit Stalin nicht einmal vor. Dafür können grüne Politiker oder die «Wochenzeitung» ohne Widerspruch behaupten, Rechte würden Ausländer, Linke indes nur Autos anzünden. Das ist sicher richtig, sofern man Polizisten nicht als Menschen betrachtet und einen historischen Horizont hat, der weder über Europa noch über die letzten 20 Jahre hinausreicht. Doch auch wenn man bedenkt, dass rechter Terror in den letzten Jahren viel mehr Opfer gefordert hat und selbst wenn man Linksextreme für intelligenter hält als die glatzköpfigen Nazi-Horden, ist die gegenwärtige Doppelmoral grotesk, ja gefährlich.

...

Die linksextreme Masche, Rechte pauschal zu Rechtsextremen zu machen, hat dort ebenfalls längst verfangen.

Höchste Zeit für bürgerliche Demokraten und Antifaschisten also, all den Omas, Kuschlern und Säufern zuzurufen: «Ich bin rechts, und das ist gut so.»
Was für eine ekelhafte Scheiße...


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11.07.2019 um 06:43
@Bone02943
Das meiste im verlinkten ist doch nachvollziehbar.

Du hängst dich aber scheinbar am letzten Satz auf.

Son bisschen Prinzip Bild-Zeitung.


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11.07.2019 um 08:52
Geisonik schrieb:Das meiste im verlinkten ist doch nachvollziehbar.
Wenn wir schon beim Prinzip Zeitung sind_
Ich habe da so einiges über die NZZ in Erinnerung:
Druck von rechts
Renommierte Wissenschaftler protestieren gegen Entlassungen bei der "Neuen Zürcher Zeitung". Manche befürchten einen politischen Kurswechsel beim Schweizer Traditionsblatt.
Von Matthias Daum und Caspar Shaller
13. Dezember 2017, 17:01 Uhr Editiert am 16. Dezember 2017, 12:06 Uhr DIE ZEIT Nr. 52/2017, 14. Dezember 2017
https://www.zeit.de/2017/52/neue-zuercher-zeitung-christoph-blocher-rechtsruck
Steht in der Schweiz eine Zeitung zum Verkauf, wackelt irgendwo ein Chefredakteursstuhl, oder versucht, wie zurzeit gerade, eine Volksinitiative dem öffentlichen Rundfunk sämtliche Gebührengelder zu streichen, so fällt zuverlässig sein Name: Christoph Blocher. Er übernimmt das Blatt und bringt es auf Kurs, seinen nationalkonservativen Kurs.

Sein Name fällt auch, wenn es um die Neue Zürcher Zeitung geht, die wichtigste und traditionsreichste Tageszeitung des Landes. Die "alte Tante" zu übernehmen, das würde Blochers Kampf gegen das freisinnige Establishment krönen, dem er sein politisches Leben gewidmet hat. "Das mache ich nur nebenbei", sagt der 77-jährige Milliardär, wenn man ihn auf seine Investments in den Schweizer Medien anspricht.

Unter ihnen sei die Neue Zürcher Zeitung deutlich nach rechts gerückt, sagen ihre Kritiker. Auf Druck von politischen Kreisen sei dies geschehen, schreibt die Branchenpresse. Der neue Chefredakteur habe das Betriebsklima zerstört, beklagen Mitarbeiter. Das Blatt ist endlich wieder auf Kurs, sagen die Aktionäre, der Verwaltungsrat, die Geschäftsleitung – und mancher Leser.

Und auch von ihren Redakteuren verlangte die NZZ seit je einen liberalen Kompass.
Und ich persönlich sage: Neoliberalismus ist Rechtsradikal!
Deshalb braucht Liberalismus Selbstreflexion!
Oder warum nennen sich Rechtsextremisten mit Vorliebe "freiheitlich"?

Weil niemand widerspricht!


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11.07.2019 um 09:41
@eckhart
Es scheint, exakt wie im verlinkten beschrieben.

Und bewertet wird wer was schreibt bzw. sagt, nicht was.

Das ist leider oft zu beobachten. Ich bewerte was ich lese, unabhängig von wem das kam und das ist für mich nicht unplausibel.
eckhart schrieb:Oder warum nennen sich Rechtsextremisten mit Vorliebe "freiheitlich"?
Wer sich wie selber nennt ist eigentlich herzlich egal.


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11.07.2019 um 10:11
Geisonik schrieb:Und bewertet wird wer was schreibt bzw. sagt, nicht was.

Das ist leider oft zu beobachten. Ich bewerte was ich lese, unabhängig von wem das kam und das ist für mich nicht unplausibel.
Joa nur wird es kompliziert, wenn ein Artikel derartig suggestiv ist. Die meisten, die sonst immer verlangen, dass die "Mainstream-Presse" neutral schreiben solle, finden dann diesen Käse voll ok.


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11.07.2019 um 10:18
paranomal schrieb:Joa nur wird es kompliziert, wenn ein Artikel derartig suggestiv ist. Die meisten, die sonst immer verlangen, dass die "Mainstream-Presse" neutral schreiben solle, finden dann diesen Käse voll ok.
Ideologische Selbstbestätigung halt. Und mit ein wenig Selbstreflexion würde man sogar feststellen, daß niemand wirklich "neutral" ist sondern Zu- und Abneigungen mit sich bringt die einen Tendenziös werden lässt und man daher sehr wahrscheinlich selbst die als neutral geltende mediale Berichterstattung nicht immer voll OK findet.


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11.07.2019 um 10:26
paranomal schrieb:finden dann diesen Käse voll ok.
Welchen Teil meinst du denn?


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11.07.2019 um 10:28
@Libertin
Das mag schon stimmen. Wenn sich aber rechte Blätter wie z.B. die Achse des Guten durchliest, merkt man, dass die Autoren mehr als nur "tendenziös" in eine Richtung schreiben.


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11.07.2019 um 10:38
satansschuh schrieb:Das mag schon stimmen. Wenn sich aber rechte Blätter wie z.B. die Achse des Guten durchliest, merkt man, dass die Autoren mehr als nur "tendenziös" in eine Richtung schreiben.
Tendenziös impliziert ja schon eine klare politische bzw. weltanschauliche Tendenz die bereits eine nicht objektive Haltung beinhaltet. Die Achse des Guten und ähnlich gestrickte Blogs haben sich im Übrigen in der Tat bereits sehr weit nach rechts außen verschoben, wenn man sich nur mal die zahlreichen islam- und linkenfeindlichen Beiträge von denen ansieht. Von einem reinen liberalen bzw. marktradikalen Portal das sich lediglich wirtschaftspolitischen Themen zuwendet lässt sich daher schon längst nicht mehr sprechen.


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11.07.2019 um 10:48
Geisonik schrieb:Welchen Teil meinst du denn?
Diese rechte Identitätsstiftung, mit zweifelhafter Abgrenzungsbereitschaft.
Der Autor selbst stellt sich ziemlich dumm, wenn er meint, dass mit dem umgangssprachlichen "rechts" auch immer jeder Konservative angesprochen sein könnte.
Gleichzeitig versucht man hier das Narrativ einer "linken Deutungshoheit" aufrecht zu erhalten um seine rückwärts gewandt Einstellung als Rebellion inszenieren zu können.
Es grenzt ja schon an eine selbsterfüllende Prophezeiung, wenn man sich an diesen rechtsradikalen Verschwörunfsmythen bedient und es gleichzeitig als unverschämt empfindet, wenn man dann mit dem rechten Rand assoziiert wird.


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11.07.2019 um 10:55
@paranomal
Ich sehe es eher so das du genau bestätigst was dort geschrieben wird.

Den Eindruck wie es dort beschrieben ist habe ich auch, was die grundlegende Aussage angeht. Das es plakativ geschrieben ist macht es ja nicht gleich falsch.


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11.07.2019 um 11:01
Geisonik schrieb:Ich sehe es eher so das du genau bestätigst was dort geschrieben wird.
Und wieso?
Geisonik schrieb:Den Eindruck wie es dort beschrieben ist habe ich auch
Ich habe ebenfalls den Eindruck, dass Antifaschismus zu einer Mode verkommen ist ja. Aber daraus lässt sich eher eine Degeneration des eigentlichen Vorhabens zum reinen Lippenbekenntnis ableiten, als eine gesamtgrsellschaftliche Hexenjagd auf Konservative.


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11.07.2019 um 11:16
paranomal schrieb:als eine gesamtgrsellschaftliche Hexenjagd auf Konservative
Wenn ich zB die Sozialen Medien (speziell FB) sehe, dann habe ich den Eindruck es ist mittlerweile genau andersrum. Das war meines Eindrucks nach vor 2-3 Jahren noch nicht so.

Aber außerhalb dessen, gerade in "öffentlichen Debatten" wird mir zu schnell mit der rechten Keule geschwungen. Das Paradebeispiel war für mich als Stimmen laut wurden aus der Linken das Wagenknecht doch lieber zur AfD gehen soll.
Mir ist da zu wenig Auseinandersetzung mit dem eigentlich gesagten, gemeinten und der Blick auf ein realistisches Maß ist mir da auch zu schnell weg. Es kommt mir größtenteils eher wie Schnappatmung vor, weniger als Diskussion.

Auf der anderen Seite natürlich genau so, aber darum ging es ja jetzt nicht.

Ich kann da gerne mal eine Anekdote anbringen: Ich lese mir ab und an mal Kommentare von Sascha Lobo durch. Mit vielem was er so darlegt kann ich was anfangen, unterstütze ich und finde ich richtig. Und dann sind da immer mal Passagen bei, bei denen ich mit dem Kopf schüttel, die ich nicht so sehe. Deshalb wird für mich aber nicht gleich die Grundlegende Aussage falsch oder weniger unterstützenswert. Genau das, so mein Eindruck, kann man aber zunehmend sehen.
paranomal schrieb:dass Antifaschismus zu einer Mode verkommen ist ja
Und das ist in meinen Augen kontraproduktiv.


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11.07.2019 um 11:24
Geisonik schrieb:Und das ist in meinen Augen kontraproduktiv.
Ja ist es auch, aber die Schlussfolgerungen des Autors gehen vollkommen am eigenentlichen Problem vorbei.
Geisonik schrieb:Aber außerhalb dessen, gerade in "öffentlichen Debatten" wird mir zu schnell mit der rechten Keule geschwungen. Das Paradebeispiel war für mich als Stimmen laut wurden aus der Linken das Wagenknecht doch lieber zur AfD gehen soll.
Naja es ist ja keine Keulenschwingerei, wenn man feststellt, dass Wagenknecht einen linken Nationalismus bedient, wie man ihn beispielsweise auf bei der KPD der späten 20er Jahre findet. Sie ist gerade damit aber sehr gut in ihrer eigenen Partei aufgehoben, da man dort zum Großteil eh nur die regressiven Elemente des linken Spektrums repräsentiert (verkürzte Kapitalismuskritik, naiver Antiimperialismus, Antisemitische Denkfiguren, etc.).


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