Eine neue, interessante Recherche über die Linksjugend im Jahr 2026.
Antisemitismus und Diktaturverherrlichung Was in der Linksjugend sagbar ist
Stand: 17.06.2026 • 06:00 Uhr
Funktionäre und Vorstandsmitglieder der Linksjugend inszenieren Stalin, Mao und die DDR als Vorbilder. In einem internen Forum und in Chats verbreiten sie zudem antisemitische Parolen. Das zeigen BR-Recherchen.
Von Katharina Brunner, Alexander Nabert, Verena Nierle, Simon Wörz, Helga van Ooijen, BR
Quelle:
https://www.tagesschau.de/investigativ/br-recherche/linksjugend-106.htmlNoch mehr zum Hören hier:
„Lang Lebe Stalin!“: Bundes- und Landessprecher der Linksjugend inszenieren Stalin, Mao und die DDR als Vorbilder. Zugleich verbreiten Funktionsträger des Jugendverbands antisemitische Aussagen und verharmlosen die Hamas. Das zeigen Posts in sozialen Netzwerken, Veranstaltungsfotos, Beiträge in Chatgruppen sowie im internen Forum der Linksjugend, in das BR Recherche exklusiv Einblick nehmen konnte. Auch Bundesvorstandsmitglieder der Linksjugend und Mitarbeiter von Linkspartei-Abgeordneten beteiligen sich. Ein Funkstreifzug von Katharina Brunner, Alexander Nabert und Simon Wörz.
Quelle:
https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:fccb24839b78b4ff/Alles dabei, antisemitische Weltbilder, Hamas Verharmlosung, Stalin-Lobhudelei, DDR-Romantisierung.
Politikprofessor Lars Rensmann spricht von einer Variation des "NS-Antisemitismus".
Politikprofessor Rensmann erinnert "Israel verrecke" an den nationalsozialistischen Spruch "Juda verrecke". Das sei "eine Variation des NS-Antisemitismus" und "aggressiv antisemitisch". Rensmann bezeichnet die Rede von israelischen Konzentrationslagern als "Teil eines Holocaust-relativierenden Diskurses". Linksjugend-Landessprecher Lucas H. äußert sich auf Anfrage nicht.
Quelle:
https://www.tagesschau.de/investigativ/br-recherche/linksjugend-106.html@interrodings