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DIE LINKE

8.818 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Sozialismus, Alternative, Die Linke ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

DIE LINKE

23.04.2026 um 22:20
Youtube: Wird sie die 1. linke Kanzlerin? 😨
Wird sie die 1. linke Kanzlerin? 😨
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Genossin Heidi Reichinnek hat den erst vor kurzen ausgezeichneten ( Theodor Heuss Medaille ) YouTuber ein saftiges Interview geführt.

Angesichts ihres gekonnten Sprachdynamik ist die Länge von zweieinhalb Stunden dann doch irgendwie beeindruckend^^


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DIE LINKE

14.05.2026 um 15:46
Zitat von BetonschweinBetonschwein schrieb am 23.04.2026:Angesichts ihres gekonnten Sprachdynamik ist die Länge von zweieinhalb Stunden dann doch irgendwie beeindruckend^^
Nicht nur das! Für Politbürositzungen völlig ungeeignet. ;)


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DIE LINKE

14.05.2026 um 15:52
Jetzt erkennen selbst Linke die vermeintliche „rechte Erzählung“ an – als neue Realität.
Quelle: https://www.welt.de/debatte/plus6a0437bacd4a28c470025bcc/migrationskrise-fremd-im-eigenen-land-jetzt-stimmen-ploetzlich-sogar-linke-zu.html

Linke sprechen wohl auch offen davon, dass Menschen sich „fremd im eigenen Land“ fühlen


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DIE LINKE

14.05.2026 um 16:06
Zitat von LanzaLanza schrieb:Linke sprechen wohl auch offen davon, dass Menschen sich „fremd im eigenen Land“ fühlen
Ich gehe täglich beim AfD-Büro vorbei, aus diesem Grund ohne Kommentar.


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DIE LINKE

18.06.2026 um 23:26
Eine neue, interessante Recherche über die Linksjugend im Jahr 2026.
Antisemitismus und Diktaturverherrlichung Was in der Linksjugend sagbar ist

Stand: 17.06.2026 • 06:00 Uhr

Funktionäre und Vorstandsmitglieder der Linksjugend inszenieren Stalin, Mao und die DDR als Vorbilder. In einem internen Forum und in Chats verbreiten sie zudem antisemitische Parolen. Das zeigen BR-Recherchen.
Von Katharina Brunner, Alexander Nabert, Verena Nierle, Simon Wörz, Helga van Ooijen, BR
Quelle: https://www.tagesschau.de/investigativ/br-recherche/linksjugend-106.html

Noch mehr zum Hören hier:
„Lang Lebe Stalin!“: Bundes- und Landessprecher der Linksjugend inszenieren Stalin, Mao und die DDR als Vorbilder. Zugleich verbreiten Funktionsträger des Jugendverbands antisemitische Aussagen und verharmlosen die Hamas. Das zeigen Posts in sozialen Netzwerken, Veranstaltungsfotos, Beiträge in Chatgruppen sowie im internen Forum der Linksjugend, in das BR Recherche exklusiv Einblick nehmen konnte. Auch Bundesvorstandsmitglieder der Linksjugend und Mitarbeiter von Linkspartei-Abgeordneten beteiligen sich. Ein Funkstreifzug von Katharina Brunner, Alexander Nabert und Simon Wörz.
Quelle: https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:fccb24839b78b4ff/

Alles dabei, antisemitische Weltbilder, Hamas Verharmlosung, Stalin-Lobhudelei, DDR-Romantisierung.

Politikprofessor Lars Rensmann spricht von einer Variation des "NS-Antisemitismus".
Politikprofessor Rensmann erinnert "Israel verrecke" an den nationalsozialistischen Spruch "Juda verrecke". Das sei "eine Variation des NS-Antisemitismus" und "aggressiv antisemitisch". Rensmann bezeichnet die Rede von israelischen Konzentrationslagern als "Teil eines Holocaust-relativierenden Diskurses". Linksjugend-Landessprecher Lucas H. äußert sich auf Anfrage nicht.
Quelle: https://www.tagesschau.de/investigativ/br-recherche/linksjugend-106.html

@interrodings


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DIE LINKE

19.06.2026 um 07:41
Es ist doch wie immer, so wie sich einzelne AFD Mitglieder auf radikal christlichen, rechten Organisationen wiederfinden so passiert so etwas eben auch bei den Linken. Das ist nicht wirklich verwunderlich und trotzdem erschreckend.


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DIE LINKE

19.06.2026 um 09:31
@Ataraxie89

Und trotzdem sollen solche Leute wieder aufgenommen werden:
Berüchtigter Antisemit soll zurückkommen
Der Parteiausschluss von Ramsis Kilani war ein seltener Lichtblick im Kampf gegen den Antisemitismus bei den Berliner Linken. Kilani verharmloste das Massaker der Hamas vom 7. Oktober und war eine treibende Kraft hinter antisemitischen Demonstrationen in Berlin, die die radikal-islamistische Hamas verherrlicht haben. Trotzdem will der Kreisverband Freiberg Kilani wieder aufnehmen! Ramsis sei Opfer von Rassismus, seine Familienmitglieder seien „vom israelischen Militär getötet“ worden. Belege? Fehlanzeige.
Quelle: https://m.bild.de/politik/inland/bordell-verbot-fuer-genossen-die-verrueckten-forderungen-der-linkspartei-6a325ceaa7834e0047eec915


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DIE LINKE

19.06.2026 um 10:12
Zitat von FellatixFellatix schrieb:Eine neue, interessante Recherche über die Linksjugend im Jahr 2026.
@Fellatix
Das Verhältnis der Union hat sich aus Sicht von Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther sowohl mit Blick auf die Grünen geändert als auch die Linkspartei. Es sei zwar richtig, Beschlüsse zu fassen, die eine Distanz zur Linkspartei dokumentierten, sagte der CDU-Politiker in der ARD-Sendung "Maischberger". Aber: "Man kann AfD und Linkspartei nicht in einen Topf schmeißen. Die AfD ist die deutlich größere Gefahr."

Es gebe keine gleich große Distanz zu beiden Parteien und müsse deswegen eine Regierungsbildung ohne die AfD geben, so Günther. "Und ich glaube, da haben wir auch in der CDU insgesamt mittlerweile einen neuen Blick drauf."
Quelle: https://www.n-tv.de/politik/Guenther-sieht-anderen-Umgang-der-Union-mit-Linken-und-Gruenen-id30842761.html

Laut Herrn Günther hat die Union ja jetzt einen anderen Blick auf die Linke. Das muss dann wohl auch einen anderen Blick auf Stalin mit einschließen, nehme ich an.
Die Zahl der Menschen, die in den Säuberungen umgekommen sind, ist Gegenstand vieler Kontroversen. Frühe Historiker konnten sie nur schätzen, und so gingen die Schätzungen mit einer bis 60 Millionen[2] weit auseinander, je nachdem, wer sie zählte und was als Säuberungen galt.[3]

Seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion war es erstmals möglich, Angaben durch dortige Archive zu erhalten. Ihnen wurde entnommen, dass ungefähr 800.000 Gefangene unter Stalin exekutiert worden, 1,7 Millionen im Gulag gestorben und außerdem 389.000 Kulaken während der Umsiedlung umgekommen seien – insgesamt ungefähr drei Millionen Opfer.
Quelle: Wikipedia: Stalinsche Säuberungen
Es schreibt, Stalin habe die "Modernisierung vorangebracht" und "Kapitalisten bestraft". Es habe auch Fehler gegeben, "aber es war eben noch die Übergangsstufe des Sozialismus".
Quelle: https://www.tagesschau.de/investigativ/br-recherche/linksjugend-106.html

Ca 14 Millionen Opfer kann man auch 'es habe Fehler gegeben' nennen. Ok, eine Weltsicht, die ich nicht teilen kann.

Die Union muss vor den anstehenden Wahlen ihr Verhältnis zur Linkspartei ganz klar stellen. Das sollten die Landesverbände tun. Wenn sie eine Tolerierung durch Die Linke nicht kathegorisch ausschließen, weiss der Wähler, dass eine Stimme für die Union eine Stimme für solche Vögel ist.


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DIE LINKE

19.06.2026 um 10:31
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Wenn sie eine Tolerierung durch Die Linke nicht kathegorisch ausschließen, weiss der Wähler, dass eine Stimme für die Union eine Stimme für solche Vögel ist.
Das seh ich etwas anders. Es gab und gibt bei der Linken ein paar extreme Spinner, keine Frage. Aber das sind ja bei weitem nicht alle. Da liegt es halt an der Partei, solche Leute aus der Jugendorganisation zu kicken, wenn sie es übertreiben.
Davon abgesehen, dass ein aktueller CDU Wähler eher (nicht immer) zur AfD neigen dürfte, als zur Linken, was Neoliberalismus und Co angeht.
Würde die SPD wieder ihre normale Politik machen, wäre die Linke auch nicht so stark. Genauso wäre die AfD nicht so stark, wenn CDU und SPD wieder andere Politik machen würden.
Alle selbst schuld


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DIE LINKE

19.06.2026 um 11:04
Zitat von abberlineabberline schrieb:Es gab und gibt bei der Linken ein paar extreme Spinner, keine Frage. Aber das sind ja bei weitem nicht alle. Da liegt es halt an der Partei, solche Leute aus der Jugendorganisation zu kicken, wenn sie es übertreiben.
@abberline

Ein paar Spinner kann man ja jeder Partei zugestehen. Bei Die Linke darf man aber nie vergessen, aus welcher Partei sie hervorgegangen sind, nämlich aus der SED. Das waren nicht nur Spinner, sondern Protagonisten eines mörderischen Unrechtsstaates.

Da kann man auch gerne zur AFD abgrenzen. Da wird immer gesagt: 'Wenn die mal regieren, könnten die ja vielleicht...' Bei die Linke bzw ihrer Vorgängerpartei muss man sagen 'Die könnten nicht, die haben schon...'.

Und dann gibt es da schon sehr viele Spinner, die einen feiern mit Hamas Unterstützern Feste in Neukölln, andere sinuieren über das Erschießen der 1% Reichen, was dann ein Parteichef auf 'nützlicher Arbeit zuführen' reduzierte, was ganz nach Gulags klingt.

Wenn sich von dieser Geisterbahntruppe eine CDU nicht mehr abgrenzen kann, dann wäre sie es selbst schuld.

Ich kann auch nicht das sehen, was Herr Günther sieht, nämlich ein gemäßigte Linke, die irgendwie Partei der Mitte geworden wäre. Die sind wohl nur plötzlich ganz nett, weil es die Umfragen so hergeben.


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DIE LINKE

19.06.2026 um 11:14
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Bei Die Linke darf man aber nie vergessen, aus welcher Partei sie hervorgegangen sind, nämlich aus der SED. Das waren nicht nur Spinner, sondern Protagonisten eines mörderischen Unrechtsstaates.
Das seh ich anders. Einerseits ist das der Ursprung, aber das ist fast 40 Jahre her und hat mit dem heutigen Protagonisten fast nix mehr zu tun.
Spätestens seit der WASG mit ihren ganzen SPDlern und Gewerkschaftern.


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DIE LINKE

19.06.2026 um 11:23
Zitat von abberlineabberline schrieb:Das seh ich anders. Einerseits ist das der Ursprung, aber das ist fast 40 Jahre her und hat mit dem heutigen Protagonisten fast nix mehr zu tun.
@abberline

Das sehe ich wiederum anders.

Wenn jemand aus einer Partei von 'Erschießen der 1% Reichen' fantsiert, übrigens ohne erkennbaren Widerwillen der Umstehenden und kommt aus einer Partei, deren Vorgängerpartei mit der Ballerei auf die eigenen Bürger ernst gemacht hatte, klingt das für mich bedrohlicher, sprich glaubwürdiger, als wenn das jemand zB von der SPD sagen würde. Dann glaube ich nicht daran, dass die das anders, sprich eigentlich ganz nett, gemeint hat.


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DIE LINKE

19.06.2026 um 12:00
Zitat von abberlineabberline schrieb:Das seh ich anders. Einerseits ist das der Ursprung, aber das ist fast 40 Jahre her und hat mit dem heutigen Protagonisten fast nix mehr zu tun.
Der 07.10.23 ist aber noch keine 3 Jahre her

Und wenn dann sowas dabei ist:
Zitat von FellatixFellatix schrieb:antisemitische Weltbilder, Hamas Verharmlosung
Nee lass mal


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DIE LINKE

19.06.2026 um 12:10
Zitat von abberlineabberline schrieb:ein paar extreme Spinner, keine Frage. Aber das sind ja bei weitem nicht alle. Da liegt es halt an der Partei, solche Leute aus der Jugendorganisation zu kicken, wenn sie es übertreiben.
Das sind keine Spinner, es ist die Konsequenz aus dem woraus sich die Linke ableitet, und da landen sie immer wieder bei Marx Engels, Lenin , Autokrantischen systemen


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DIE LINKE

19.06.2026 um 12:44
Ramsis sei Opfer von Rassismus, seine Familienmitglieder seien „vom israelischen Militär getötet“ worden. Belege? Fehlanzeige.
Quelle: https://m.bild.de/politik/inland/bordell-verbot-fuer-genossen-die-verrueckten-forderungen-der-linkspartei-6a325ceaa7834e0047eec915

Die Bild ist mal wieder nur oberflächlich im Thema: die Tötung von 11 Familienmitgliedern Kilanis in einem israelischen Raketenangriff wurde sogar jahrelang von deutscher Seite untersucht:
https://taz.de/Der-Fall-Kilani/!6141488/

https://taz.de/Familie-stirbt-im-Gaza-Krieg/!5867864/


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DIE LINKE

19.06.2026 um 16:08
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:landen sie immer wieder bei Marx
Der war kein Politiker, sondern Philosoph. Dagegen ist nichts einzuwenden und es ist nicht alles falsch, wenn auch Kind seiner Zeit.
Lenin war Politiker, Diktator und Autokrat, das ist ne andere Hausnummer. Aber nicht jeder bei den Linken ist gleich Kommunist. Das Thema wäre halt nicht so gross, hätte die SPD sich Ende 90er nicht so in die liberale Ecke begeben.


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DIE LINKE

19.06.2026 um 17:55
Zitat von abberlineabberline schrieb:Aber nicht jeder bei den Linken ist gleich Kommunist.
@abberline

Weshalb sonst wird man Linken Politiker?

Wer einer Partei beitritt, die eine kommunistische Plattform unterhält, wird wohl kein dezidierter Gegner des Kommunismus sein.


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DIE LINKE

19.06.2026 um 18:29
Zitat von abberlineabberline schrieb:Der war kein Politiker, sondern Philosoph. Dagegen ist nichts einzuwenden und es ist nicht alles falsch, wenn auch Kind seiner Zeit.
Es geht darum was man so ableitetet
Wie gesagt mit so einer Ideologie kommt bwn nicht wirklich weiter, wenn man alle real sozialistische Systeme fortführen will.
Zitat von abberlineabberline schrieb:andere Hausnummer. Aber nicht jeder bei den Linken ist gleich Kommunist.
Nicht wieder bei der AFD ist ein Nazi 🤷
Zitat von abberlineabberline schrieb:Das Thema wäre halt nicht so gross, hätte die SPD sich Ende 90er nicht so in die liberale Ecke begeben.
Nee dir SPD schmiert ab weil sie ebenfalls zu links sind.

Unter ihrer liberalen Zeit waren die in den 90er. Ja etwas weiter vorne.


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DIE LINKE

19.06.2026 um 18:31
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Nee dir SPD schmiert ab weil sie ebenfalls zu links sind.
Die sind doch nur noch der Abnick August der CDU. Von links seh ich da nix mehr. Also bei der SPD.


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DIE LINKE

19.06.2026 um 21:18
@sacredheart

Da etwas länger, mache ichs etwas länger. Halt mich wie immer kurz, aber halt etwas länger. (Hab nicht so viel Zeit.)

1. Bisserl interessant ists schon. Die Linke hat ein tiefgehendes Antisemitismus Problem und die Leute hier so, das sind nur ein paar Spinner ... interessant auch das "nur".

2. Zu Günther von der CDU, ka was ihn da geritten hat, ich bin nicht sein Pressesprecher. Die Haltung der Bundes CDU zur Linken ist m. W. unverändert klar. Aber bin da auch nicht der Partei-Experte. Bei Günther, Ich vermute, es war der Blick gen Osten. Im Osten ist halt die Kacke am Dampfen. Ah, ist sogar im Link, hattest nicht zitiert, meine Vermutung also richtig.
Regierungsbildungen ohne die AfD. Genau das könnte in Ostdeutschland allerdings bald sehr schwierig werden
Quelle: https://www.n-tv.de/politik/Guenther-sieht-anderen-Umgang-der-Union-mit-Linken-und-Gruenen-id30842761.html

Erinnert mich ein wenig an die Zeit vor den letzten Wahlen, 24 und 25. Was da ein Kretschmer teils für Scheiße laberte, in Sachen Russland und Ostpolitik. Da hatte ich mich auch aufgeregt. Da schien die Haltung so zu sein, dass man ihn dabei gewähren ließ, Prien aus dem Bundesvorstand sagte dazu, das sei eine Minderheitenmeinung und spiele für die Union im Bund keine Rolle. Da musste ich, hust, hust machen. Aber ist Politik. Kann mich auch an eine Aussage von Baerbock erinnern, wo sie fragte, ob Scholz überhaupt für Woidke stimmen könnte, bei manchen seiner Aussagen. Und was passierte? Die Grünen flogen aus dem Landtag in Brandenburg, mit minus 6,7 Prozent. Kann mich auch an Wahlkampf-Stimmen aus grüner Richtung vor der BTW erinnern, die da ähnlich mit hust, hust machten, da dachte ich auch, in der Sache haben sie Recht. Nur zur Wahrheit gehört auch, es fällt eben auch leichter mit der einheitlichen Linie, wenn du im Osten keine Rolle mehr spielst. So das dazu. Ich rechne aber auch damit, dass insofern das Antisemitismus Problem virulent bleibt (bei der Linken), die Linie noch mal emphatisch verstärkt wird. Und

3. zu Letzterem, schau dir die Reaktion auf die Recherchen an:

Die Stalinismus-Verherrlichung scheint die Linke aufgeschreckt zu haben.
Reaktion der Linken auf Recherche:Dringlichkeitsantrag mit Sprengpotenzial
Andrea Maurer in Berlin vor dem Brandenburger Tor

von Andrea Maurer
18.06.2026 | 21:49

Mit einem Dringlichkeitsantrag reagieren Parteivorstand und Jugendorganisation der Linken auf die jüngsten Recherchen des BR. Darin: kein Wort zum Vorwurf des Antisemitismus.
Quelle: https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/linke-jugend-potsdam-dringlichkeitsantrag-antisemitismus-100.html

Von Antisemitismus oder einer roten Linie gegen Antisemitismus? Dagegen keine Rede. Dafür haben sie schon zu viel Macht in der Partei. (Auf dem Parteitag wirds dann irgendnen "Formelkompromiss" geben - im besten Fall.)

Und

4. zum tiefgehenden Antisemitismus Problem, auch noch die Stimmen von Andreas Büttner
Büttner: "Linke hat strukturelles antisemitisches Problem"
Stand: 18.03.2026 14:54 Uhr
Artikel hören

Nach dem umstrittenen Antizionismus-Beschluss der niedersächsischen Linken hatte der brandenburgische Antisemitismusbeauftragte Andreas Büttner die Partei verlassen. Er sieht bei der Linken ein strukturelles Antisemitismus-Problem.
Quelle: https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/politik/linke-anti-zionismus-streit-antisemitismus-buettner-austritt-100.html

Andreas Büttner ist aus der Partei ausgetreten.

Und von Klaus Lederer, Ex Kultursenator von Berlin, im Interview, daraus
Vor allem »chiffrierte« Antisemitismen, in denen nicht explizit von Juden die Rede ist, werden als solche meist nicht erkannt. Und davor sind auch Linke nicht gefeit. Das ist der »ehrbare Antisemitismus«, wie Jean Améry ihn nannte: der Antisemitismus, der keiner sein will. Wer dagegen den Finger in die Wunde legt, darf mit empörter Abwehr, Relativierung und Leugnung rechnen, wenn nicht gar mit dem Vorwurf, linker Politik an sich schaden zu wollen. So immunisiert man sich gegen Kritik.

EM: Der linke Antisemitismus hat eine lange Geschichte, oder?

KL: Ja, linker Antisemitismus als Ausdruck verkürzter, romantischer Kapitalismuskritik oder manichäischer »antiimperialistischer« Weltsichten reicht weit zurück, etwa in die Zeit der sowjetischen Propaganda oder des westdeutschen K-Gruppen-Denkens. Danach ist der »kapitalistische Westen« die Wurzel allen dekadenten Übels, während jene Kräfte, die ihn bekämpfen, als ursprünglich, fortschrittlich und »widerständig« imaginiert werden.

In postkolonialen Dogmen und Aktivismen erfährt dieses Freund-Feind-Schema seit einigen Jahren eine Renaissance, obgleich es der historischen Genese des Konflikts im Nahen Osten nicht mal im Ansatz gerecht wird. Dieser Diskurs funktioniert als Brückenideologie: Er vereint Milieus, die eigentlich nicht viel verbinden sollte, unter »antizionistischer« Flagge. Wenn ältere und jüngere Linke gemeinsam mit islamistischen Aktivisten und Apologeten des iranischen Mullah-Regimes – wie jüngst am sogenannten »Nakba-Tag« in Berlin – auf der Straße die Auslöschung Israels skandieren, dann läuft etwas sehr grundsätzlich schief. Manche Linke-Funktionäre glauben wohl, damit auch neue migrantische Milieus für sich erschließen zu können. Das ist dann nüchternes Kalkül.
Auch damit hat er Recht:
Dass sich infolge des größten antisemitischen Massakers an Jüdinnen und Juden seit 1945 auf unseren Straßen der latent immer schon vorhandene Antisemitismus massiv Bahn gebrochen hat, dass offenbar alle Hemmungen gefallen sind, müsste jeder progressiven Bewegung sehr zu denken geben. Aber das tut es nicht. Viele Linke, sonst nimmermüde, auf den extrem gefährlichen Antisemitismus der politischen Rechten zu verweisen, sind in ihrer Selbstgewissheit offenbar nicht zu erschüttern. Obgleich es – das ist nur eines von unzähligen Beispielen – sich als links verstehende Leute waren, die bei der Institutsbesetzung an der Humboldt-Universität rote Dreiecke an Türen und Wände geschmiert haben, mit denen die Hamas üblicherweise Ziele markiert, die sie vernichten will. Es ist also ganz eindeutig, dass auch die gesellschaftliche Linke ein strukturelles Problem mit Antisemitismus hat.

Linke Parteien und Bewegungen können in ihrem universalistischen Anspruch nur integer und glaubwürdig sein, wenn sie erkennen, dass auch im eigenen Um- und Vorfeld etwas falsch läuft. Ein Universalismus, der jüdische Menschen ausschließt, ist keiner. Er diskreditiert sich als hohle Propagandafloskel. Das aber ist eine Bankrotterklärung für Linke.
Quelle: https://www.mena-watch.com/universalismus-juden-ausschliesst-ist-keiner/

Klaus Lederer ist auch aus der Partei ausgetreten.


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