Hansi schrieb:Vergiss den Ideologenschwindel!
@Hansi Soll ich dann auch vergessen das bei Baggerarbeiten in der Elbe Transurane gefunden wurden, die künstlich entstanden sind und dort nichts zu suchen haben? Oder schwindelt jetzt auch schon das Bundesumweltministerium?
"Seit mindestens einem Jahrzehnt weisen die umfangreichen Jahresberichte des Bundesumweltministeriums zu "Umweltradioaktivität und Strahlenbelastung" eine Belastung der Elbe mit Transuranen, insbesondere Plutonium und Americium, aus."
http://www.tageblatt.de/db/main.cfm?DID=1701756 (Archiv-Version vom 22.09.2010)Und was ist mit dem Leukämiekluster in den Elbmarschen? Jeder Punkt ist ein an Leukämie erkranktes Kind.

Anfang der 90er Jahre wurden die ersten Leukämieerkrankungen rund um Geesthacht registriert, in unmittelbarer Nähe des Atomkraftwerkes Krümmel (KKK) und der staatlichen Atomanlage GKSS. Bei der Suche nach den Ursachen dieser mittlerweilen weltweit höchsten Leukämiedichte wurden immer wieder Mikrokügelchen mit hochradioaktiven Substanzen gefunden. Woher stammt dieser kugelförmige hochangereicherte Kernbrennstoff, der zur Stromerzeugung nicht gebraucht wird, sehr wohl aber für Atombomben. Die einzige Anlage, die mit diesem bombenfähigen Nuklear-Material "experimetieren" könnte ist die GKSS.
Tatsächlich gab es einige Jahre vor den ersten Erkrankungen einen Zwischenfall in der Region: Am 12. September 1986 wurde im Atomkraftwerk Krümmel eine alarmierend hohe Radioaktivität gemessen. Die Katastrophe von Tschernobyl war im April 1986 und kann daher nicht verantwortlich gemacht werden.
Jahrelang forschen Wissenschaftler im Auftrag der Landesregierungen Niedersachsen und Schleswig-Holstein nach den Gründen für die Leukämie-Serie. Sie fühlten sich bei ihrer Suche nach möglichen Ursachen behindert und kamen zu dem Schluß, daß nur ein vertuschter Unfall mit Freisetzung von Radioaktivität die Ursache für diese mysteriöse Häufung von Kinderleukämie sein könne. Ihnen wurde aber nicht geglaubt und einige von ihnen legten im November 2004 aus Protest ihre Arbeit nieder. Die Akte „Kinderleukämie an der Oberelbe" wurde kurz darauf geschlossen.
Barbara Dickmann und Angelica Fell zeichnen die Ereignisse in der Elbmarsch nach, untersuchen die vielen Merkwürdigkeiten und Ungereimtheiten bei den Untersuchungen und fragen, ob die Akte Elbmarsch nicht doch noch einmal geöffnet werden muss.
Eine Dokumentation von Barbara Dickmann und Angelica Fell aus dem Jahre 2006
https://www.youtube.com/watch?v=H53C2yA9z4Q (Video: Und keiner weiß warum: Leukämietod in der Elbmarsch)Weitere Informationen zu diesem Thema:
http://elbmarsch.orghttp://www.klugseite.de/umwelt/elbmarschgebiethttp://www.castor.de/presse/sonst/2006/zdf02april.htmlhttp://j.mp/Wiki-Elbmarsch-PAC-Kuegelchen