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Stuttgart 21

Stuttgart 21

10.02.2011 um 17:03
Solomann schrieb:Das ist nicht bedauerlich, dass ist eine Straftat! Für die leider mal wieder keiner zur Rechenschaft gezogen wird.
wieso auch? sind ja nur uneinsichtige wutbürger, die sich anmaßen von krieg zu sprechen obwohl sie nur verprügelt, gewässert und reizvergast wurden - die sollen sich mal nich so anstellen. waren ja eh nur linke zecken und gewaltbereite autonome - daß da sogar kinder, ältere menschen und die sogenannten "spießbürger" demonstrierten ist nur eine weit verbreitete verschwörungstheorie und entspricht nicht den tatsachen, also muß auch dieser gewaltprovokation seitens spezieller kräfte der polizei nicht weiter nachgegangen werden...

wer hier tatsächlich satire findet darf den scheiß für sich behalten, ich will sie nich wieder.
das ganze wiedert mich einfach viel zu sehr an...


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Stuttgart 21

11.02.2011 um 02:25
Mittlerweile viel zu viele Fundamentalisten auf beiden Seiten. Keine sachliche Diskussion mehr zum Thema möglich.

Wegen eines Bahnhofs so ausflippen. Wegen eines Bahnhofs friedliche Demonstranten verprügeln.


Das Bauen oder nicht Bauen eines Bahnhofs war ja schon immer der Untergang des Abendlandes.

Man hätte einfach noch nen Volksentscheid machen sollen (wie es ihn eh bei Bauprojekten dieser Dimension geben sollte). Wobei nicht mal dann garantiert wäre, dass das Ergebnis hingenommen wird.


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Stuttgart 21

11.02.2011 um 03:02
Südlicht schrieb:Wobei nicht mal dann garantiert wäre, dass das Ergebnis hingenommen wird.
Würde es auch nicht. Die Gegner(nicht alle) sind so von hass zerfressen, dass sie selbst bei einer Niederlage in einem Volkentscheid dem Land Betrug und Lüge unterstellen würden, da es eh keine Demokatie gibt und die Pro S21 Menschen nur von CDU und Wirtschaft gekauft wären.


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Stuttgart 21

11.02.2011 um 12:42
@Bone02943

Genau den Eindruck habe ich auch. Zudem kenne ich Ähnliches aus Berlin.


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25h.nox
ehemaliges Mitglied

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Stuttgart 21

11.02.2011 um 18:34
Südlicht schrieb:Wegen eines Bahnhofs so ausflippen. Wegen eines Bahnhofs friedliche Demonstranten verprügeln.
man muss die zivilisation in die köpfe rein prügeln,anders verstehn es diese provinzbauern nicht. süddeutschland braucht diesen außenposten der zivilisation, sonst fliehen noch mehr bayern und schwaben in den westen...


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Stuttgart 21

13.02.2011 um 00:01
@matraze106
@25h.nox
@Südlicht
@Bone02943
@kurvenkrieger
@Solomann
@belphega
@Ashert001
@seraphim82


Den geilsten Spruch, den ich gelesen habe zu dem Thema in den letzten Tagen: :D
(Anschnallen bitte)


Ich habe immer noch nicht verstanden wo die in Kairo diesen Bahnhof hinbauen wollen.
(VanLynden Twitter)

:D :D :D






Aber das mit Ägypten machen wir auch mit den Fähnchen... ;)


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greenkeeper
ehemaliges Mitglied

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Stuttgart 21

13.02.2011 um 11:20
Meiner Meinung nach ein sehr guter Artikel zum Thema:
Immer mehr ist immer weniger
Von Precht, Richard David

Wer bestimmt eigentlich über den Fortschritt? Von Richard David Precht

Wäre der Kölner Dom heute noch zu realisieren? Ein Bauwerk mit einer Bauzeit von insgesamt 632 Jahren? Ein Prestigeprojekt mit zahlreichen Baustopps und vielfach geänderten Plänen? Ein Renommierprojekt der Herrschenden mit phantastischen Kosten? Und das alles, ohne dem Volk die Pläne vorzulegen, die Kosten vorzurechnen und ohne Abstimmung?

Auch der Eiffelturm würde heute wohl nicht mehr gebaut. Und, um in Deutschland zu bleiben, auch nicht die Wuppertaler Schwebebahn. Nichts davon ginge mehr. Jedenfalls nicht bei uns. Und weil das Wehklagen darüber groß ist, saß der Architekt Meinhard von Gerkan im November in einer Talkshow zum Thema Bürgerprotest, um dort zu erklären, dass er in China eine Satellitenstadt für 800 000 Menschen bauen kann, zehnmal schneller, als das in Deutschland möglich wäre.

Natürlich möchten auch die Gegner des Bürgerprotests in Deutschland keine Diktatur nach chinesischem Vorbild einführen. Sie möchten nur deren Vorteile genießen. Aber ein lautstarker Teil des deutschen Volkes wird immer rebellischer. Verweigert er den Fortschritt?

Fortschritt ist, wenn es immer schneller, höher und weiter geht, lautete das Credo des viktorianischen Zeitalters. Die Moderne fand ihren gebauten Ausdruck in Gusseisen und Stahl. Wohlstand für viele, das hieß vor allen Dingen: von allem mehr. Ideologien kamen und gingen, aber eines blieb: der Ruf nach Fortschritt durch Wachstum. Der enorme wirtschaftliche und soziale Erfolg in den Staaten der westlichen Welt gab dem recht. Und die Gleichung war über die letzten 150 Jahre so evident, dass heutige Statistiken keinen anderen Wert bei der Beurteilung des wirtschaftlichen Erfolgs zulassen als die Steigerung des Bruttoinlandsprodukts.

Erfolg freilich macht häufig blind. Denn selbstverständlich ist nicht die Steigerung des BIP das vornehme Ziel von Wirtschaftspolitik. Vielmehr ist es deren Aufgabe, dazu beizutragen, möglichst vielen Menschen ein erfülltes Leben zu ermöglichen. Die Steigerung des BIP zum Ziel der Wirtschaftspolitik zu erklären ist in etwa so sinnvoll, wie zu behaupten, der Sinn der jüdisch-christlichen Religion sei die Erfüllung der Zehn Gebote. Wer so argumentiert, verwechselt das Ziel mit dem Mittel.

Die entscheidenden Fragen also lauten: Was ist heute ein erfülltes Leben? Und: Ist nur das "Mehr und immer mehr" von etwas Fortschritt? Wenn das so wäre, was ist dann mit den kulturellen Fortschritten einer Gesellschaft, mit der Erklärung der Menschenrechte, dem Rechtsstaat, den Rechten der Frau, der betrieblichen Mitbestimmung? Bereits Ende der mit kulturellen Fortschritten reich gesegneten siebziger Jahre unterschied der österreichische Philosoph Paul Feyerabend zwischen zwei Kategorien des Fortschritts: dem quantitativen und dem qualitativen. Der quantitative Fortschritt "SchnellerHöherWeiterMehr" ist in sich wertneutral. Ein Mehr an Lebensmitteln ist gut, wenn Menschen hungern, und es ist überflüssig, wenn sie satt sind. Erst die Umstände entscheiden über die Qualität. Die Steigerung des BIP mag als positiv betrachtet werden etwa für den Arbeitsmarkt. Und dieser sichert wiederum unsere sozialen Sicherungssysteme. Sie verliert aber sofort ihren Zauber, wenn man dafür eine Schnellstraße etwa durch Rothenburg ob der Tauber baut, was vielleicht Arbeitsplätze schafft. Was auf der Strecke bliebe, wären qualitative Güter wie Schönheit, Ruhe, Heimat und das städtische Sozialgefüge.

Es gibt Wichtigeres im menschlichen Leben als materiellen Fortschritt, jedenfalls in einem reichen Staat wie der Bundesrepublik. Wenn man in Bangladesch allen Menschen 500 Euro im Monat zusätzlich garantierte, mehrte dies auf phantastische Weise längerfristig ihr Glück. Täte man das Gleiche in Deutschland, pendelte sich der Level für die meisten, mit Ausnahme der ganz Armen, nach kurzer Erregung sehr schnell wieder auf das alte Niveau ein. Auch mit dem zweiten Credo der Moderne ist dies nicht anders: Mehrt ein mutmaßlicher Zeitgewinn von einer halben Stunde zwischen Ulm und Stuttgart dauerhaft bundesdeutsches Menschenglück? So sehr, dass wir dafür einige Milliarden für den neuen Stuttgarter Bahnhof und die Streckenführung investieren sollten? Noch weiter gefragt: Macht Zeitsparen beim Reisen glücklich? Wem wäre nicht aufgefallen, dass nahezu alle Verkehrsverbindungen in Deutschland seit Jahrzehnten schneller geworden sind und trotzdem heute kein Mensch mehr Zeit hat?


Die Jo-Jo-Effekte des materiellen Glücks und des Zeitsparens sind vielfältig erkannt und beschrieben. Doch welche Folgen zeitigt diese Erkenntnis in der Politik? Wenn man sich fragt, wo die Regierungskoalition in Bezug auf diese grundlegenden Erkenntnisse über menschliche Bedürfnisse steht, so lautet die Antwort: genau daneben! Achselzuckend nimmt man es in Berlin zur Kenntnis, sortiert es ein als psychologische Folklore, im sicheren Wissen, dass alles nur so geht, wie es bisher geht. Ein politischer Taoismus, der seinen Ausdruck findet im politischen Unwort des Jahres 2010: "alternativlos". Als wenn nicht ein jeder Soziologe oder Politologe bestätigte: Eine pluralistische Demokratie, die ihre Politik als "alternativlos" wahrnimmt, glaubt nicht mehr an sich selbst.


Dass sich unsere Gesellschaft dringend erneuern muss - ähnlich wie die alte Bundesrepublik Ende der sechziger Jahre -, kommt bei vielen Eliten noch immer nicht an. Selbstverständlich wird man kein Gehör finden bei den Lobbyisten jener Firmen, deren Geschäfte von einer solchen Transformation bedroht sind. Und natürlich auch nicht von ihren vielen politischen Fürsprechern in Berlin.

Bedenklicher stimmt, dass man den Umbruch auch den vielen Journalisten nicht erklären kann, die über die "Wutbürger" von Stuttgart staunen und meckern, allen voran jenen der "Generation Golf", die ihr liebgewonnenes altes Feindbild aus Kindertagen aus der Kiste holen wie ein längst verloren geglaubtes Kuscheltier - den "Gutmenschen". Die Veralberung der anderen ist ein probates Mittel, das große Loch in der eigenen Psyche zu füllen, der es an historischer Erfahrung mangelt, an Zielen und an Sinn.

Gegen diesen anachronistischen Zug steht ein in ungezählten Umfragen dokumentierter Mentalitätswandel. Danach verwirklicht sich ein erfülltes Leben auf dem durchschnittlichen bundesdeutschen Wohlstandsniveau nicht weiter durch mehr Zeug, sondern durch mehr Zeit. Es realisiert sich in der Familie und unter Freunden. Und es ist geprägt durch Selbstbestimmung, Kollegialität, Verständnis, Humor und viele kleine Freiheiten bei einem ordentlichen Maß an sozialer Sicherheit. Mit SchnellerHöherWeiter hat dies oft wenig zu tun. Ein Weniger an Autos mit Verbrennungsmotor in unseren Städten kann ein Mehr an Lebensqualität sein. Technischer Fortschritt ist fast immer zweischneidig, daran lässt sich nichts ändern. Aber heute und erst recht in Zukunft werden die Bürger selbst darüber entscheiden, wo und wie sie diesem Fortschritt begegnen.

In solcher Lage nützt es den Freunden des "Weiter so" wenig, die Protestierenden in Stuttgart, Gorleben, Hamburg und anderswo als provinziell zu brandmarken, als Hüter von Gartenzwergidyllen oder gar als Egoisten. Ist, wer an der tausend Generationen übergreifenden Sicherheit von Atommülllagerstätten zweifelt, ein Egoist? Ist es provinziell, eine solche Hochrisikogrube nicht vor der Haustür haben zu wollen?

Auch der Hickhack um neue Überlandleitungen für Windenergie beweist weder Fortschrittsfeindlichkeit noch Provinzialität. Kein Protestler, der gegen die Überlandleitungen aufmuckt, ist gegen die Windenergie. Gerungen wird allein um die Frage von Freilandleitungen oder Erdkabeln. Und vor allem: wer darüber zu entscheiden hat. Die Energiekonzerne oder die betroffenen Bürger, denen man die Masten aufs Grundstück setzen will? Immerhin wohnen die weltgewandten altruistischen Chefs der großen Energiekonzerne mit ihren Familien nicht unmittelbar neben den Kernkraftwerken oder Endlagern, deren Unbedenklichkeit sie uns zusichern. Und sie legen sich auch keine Stromleitungen über ihre Villen.

Und nicht zuletzt: Was spricht eigentlich gegen ein gewisses Maß an Eigennützigkeit bei betroffenen Bürgern? Muss, wer in unserem Staat gegen etwas protestiert, ein Heiliger sein? Ist ein Stuttgart-21-Gegner nur dann berechtigt, sich bei den "Guten" zu wähnen, wenn er gleichzeitig auf sein Auto verzichtet, die Hälfte seines Einkommens spendet und Vegetarier ist?

Die Widersprüche unseres heutigen Lebens lassen sich nicht am Reißbrett lösen. Sie sind kein Entweder-oder, wie in den frühen achtziger Jahren, als die Grünen rhetorisch laufen lernten. Stattdessen verlangen sie nach Trennlinien quer durch die etablierten Schemata von rechts und links, konservativ und progressiv, Wachstum und Verzicht, Provinzialität und Weltoffenheit. Die Weltanschauung der Gegner von Stuttgart 21 lässt sich nicht in ein überkommenes Schema pressen. Die alten Freund-Feind-Linien aus der Gusseisenzeit der deutschen Geschichte überzeugen nicht mehr. Sie haben sich aufgelöst in neuen Frontstellungen mit neuen Feindschaften und Solidaritäten: das Selbstbestimmungsrecht der Städte gegen die Bundesländer und den Bund; mehr Mitbestimmung der Bürger in Kommunen und Ländern gegen die verkrusteten Strukturen unserer repräsentativen Demokratie; mehr Kontrolle des Lobbyismus, mehr Gesetze gegen legale Korruption. Es geht mit einem Wort um die Frage: Wollen wir mehr Demokratie wagen oder nicht? Wollen wir mehr Politikbegeisterung zulassen, oder wollen wir sie mit Wasserwerfern bekämpfen? Wollen wir die Entscheidungen hinter den politischen Kulissen transparenter machen, oder wollen wir sie mit Macht unter Verschluss halten?


Fortschritt und Wachstum, Dynamik und Innovation sind für eine Gesellschaft unverzichtbar, sowohl wirtschaftlich wie sozial. Der Streitpunkt ist nicht, ob, sondern wie. Nicht um die Quantität wird gerungen, sondern um die Qualität. Gegner von Kernenergie und Stuttgart 21 und Freund fortschrittlicher Technik zu sein schließen sich nicht aus. Der Fortschritt der Zukunft zielt nicht mehr auf Überbietung, sondern auf ein Mehr an Transparenz und Effizienz. Moderne Technologien, die wir zwingend weiter fördern müssen, sollen dazu dienen, Energie zu sparen, Material zu verbessern, die Umwelt zu schonen. Schneller oder größer werden aber müssen wir nicht mehr. Es gibt Zeiten für den Eiffelturm und solche für Wärmedämmung. Es gibt Zeiten für neue Städte und solche für die Restauration, Belebung und Umgestaltung der alten.

Die größten technologischen Innovationen der Gegenwart werden bezeichnenderweise in demokratischen Ländern mit reger Bürgerkultur entwickelt und nicht in Wirtschaftsdiktaturen. Ja, richtig, eine Stadt, am Reißbrett geplant für 800 000 Menschen, bekäme bei uns keine Regierung mehr durchgesetzt und kein Bauherr. Aber wozu auch? Die Deutschen werden bekanntlich immer weniger. Und ja, auch der Kölner Dom wäre heute in Deutschland nicht mehr zu bauen. Nur noch in Dubai oder China. Vieles, da haben die Freunde von Opas Fortschritt recht, wäre bei uns heute nicht mehr möglich. Aber es ist ja auch schon da.
Kann ich nur unterschreiben.

Gruß greenkeeper


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Stuttgart 21

15.02.2011 um 14:10
@greenkeeper


Der Artikel hat sicher in vielen Punkten recht, ist mir aber doch zu einseitig. Warum kann kein Mittelweg gefunden werden? Nein, wahrer Fortschritt ist heutzutage sicher nicht mehr Höher, Schneller, Weiter, da stimme ich zu. Die wahren Fortschritte sollten heutzutage im sozialen Miteinander gemacht werden, denn genau da sind wir ziemlich rückschrittlich unterwegs.

Dennoch halte ich nichts von Stillstand (dieser ist nicht unbedingt den S21-Gegnern vorzuwerfen, aber so mancher "Gegen XY"-Initiative, die in deren Fahrwasser schwimmt). Und nichts davon, keine großen Bauwerke mehr zu realisieren, "weil ja alles schon da ist". Das ist für mich Ausdruck dieser Mentalität "Nur das Alte ist gut, das Neue ist schlecht" (da wartet noch ein Thread ;-)).

Es wird im Text von Feindbildern gesprochen, man könnte das Ganze ja auch mal umdrehen. Was werden denn von den Vertretern des ewigen Contra so für Feindbilder gezeichnet und Vorurteile aufgebaut? Dazu sollte man sich nur mal einige S21-Gegner anhören, bzw sich einfach mal in aktuellen politisch-sozialen Debatten umtun.


Warum merkt keiner, dass es umgedreht genauso läuft? Der Anderdenkende ist immer der Böse, der Feind, im Fall von S21 sind die Proler alle bezahlte Lohnschreiber.
"Die Bahn", "die Politiker", und "Großprojekte" sind sowieso die modernen Feindbilder schlechthin, auf die man völlig undifferenziert und scheuklappenbehaftet eindreschen kann - muss sogar, das gehört heutzutage schließlich zum guten Ton. Wer ein "aufgeklärter, selbsständig denkender, mündiger Bürger" sein will, der hat zu denken, was die "kritische Masse" vorgibt, wer hingegen nicht ins Wolfsgeheul am Stammtisch mit einstimmt, oder einfach andere/ neutralere Ansichten hat, macht sich verdächtig, gehört womöglich zu DENEN dazu. Ist es nicht so?? Es ist so!



Zurück zu dem, was ich schreiben wollte. Warum kann es keinen Mittelweg geben - man muss weder eine Stadt radikal umpflügen und gewachsene Strukturen zerstören, noch muss das Stadtbild auf ewig so bleiben wie es ist, wo Neues überhaupt keine Chance hat zu wachsen, sich zu entwickeln. Mir scheint, die meisten städtebaulichen Debatten kennen nur Entweder-Oder.

Man könnte heute keinen Eiffelturm und keinen Dom mehr bauen, denn große (= teure) Projekte gelten heute per se als schlecht, schädlich und sinnlos. Und das ist schade. Denn auch ein "moderner Eiffelturm" könnte für heutige und künftige Generationen seinen Reiz haben.


Zum Schluss mal eine Art "Gegenanzeige" (auch ziemlich einseitig, aber was solls):

http://www.welt.de/die-welt/debatte/article5125271/Wir-brauchen-Grossprojekte.html

Ein solcher Optmismus und eine solche Betrachtungsweise fehlen mir heutzutage manchmal. Heutzutage sieht man in allem nur noch (Größen-)Wahn, Geld, Prestige, und hat verlernt sich einfach mal begeistern und faszinieren zu lassen. Am Ende sind es wirklich nur noch die hohen Herrschaften, die dem Großen etwas abgewinnen, weil sie sich Denkmäler setzen und nur im Eigeninteresse bauen. Der Bürger hat das Gefühl verloren, dass für ihn und auch in seinem Interesse gebaut wird.

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article6075888/Stuttgart-21-Fortschritt-kein-Wahn.html
Das Große ist in einer Gesellschaft, die darunter nur Kathedralen der Macht und des Fortschrittswahns sieht, diskreditiert, weil immer die Gefahr besteht, das Alte, Gewachsene mit Füßen zu treten. Etiketten wie „Stuttgart 21“, eine verblasene, hohle Sprache, helfen auch nicht unbedingt weiter, die Angst der Bürger vor massiven Veränderungen im Stadtkern zu dämpfen.
(Disclaimer: Das war meinerseits kein Plädoyer für S21 - ob das Projekt nun das Gelbe vom Ei ist, bin ich mir nicht so sicher. Die Gutachten scheinen mehr Nachteile als Vorteile zu offenbaren.)


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greenkeeper
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Stuttgart 21

15.02.2011 um 19:03
@Südlicht

Gute Antwort. :) Ich kann Dir da nich mal direkt widersprechen. Indirekt nur in folgender Betrachtungsweise.

Auf Stuttgart 21 bezogen wäre der Mittelweg aus meiner Sicht gewesen, den Bahnhof so wie er ist zu sanieren und das gesparte Geld in eine z.B. winterfeste Gleisanlage zu investieren und zwar möglichst auf dem gesamten Streckennetz, so weit das damit möglich ist. Man sollte schon vorher abwägen was besser is, im Sommer 20 Minuten früher in Ulm, wenn die Klimaanlage es durchhält, auch noch bei vollem Bewußtsein, und dafür aber im Winter 24 Stunden später in Ulm weil der Zugverkehr zeitweise eingestellt werden muss, da sich eine Weiche in eingefrohrenem Zustand nun mal leider nich mehr umstellen lässt.

Woran man wieder mal erkennen kann, weniger kann zu einer anderen Jahreszeit durchaus auch mal mehr bedeuten. Und darüber lohnt es sich wie ich finde VORHER ausgiebig zu diskutieren. Oder man übernachtet im Winter eben ab und zu mal auf dem dafür jetzt modernen unterirdischen Bahnhof. ;)

Gruß greenkeeper


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belphega
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Stuttgart 21

16.02.2011 um 08:13
Ich freu mich so auf den neuen Bahnhof :D


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25h.nox
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Stuttgart 21

16.02.2011 um 08:38
greenkeeper schrieb:Auf Stuttgart 21 bezogen wäre der Mittelweg aus meiner Sicht gewesen, den Bahnhof so wie er ist zu sanieren und das gesparte Geld in eine z.B. winterfeste Gleisanlage zu investieren und zwar möglichst auf dem gesamten Streckennetz
bis vor ein paar jahren waren die gleisanlagen alle winterfest... da musste es schon richtig übel schneien damit nichts mehr ging..


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belphega
ehemaliges Mitglied

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Stuttgart 21

16.02.2011 um 08:43
@25h.nox
Nicht wirklich richtig ;)

Ganz Österreich hat sich im Winter über die Deutschen lustig gemacht, weil eure Einsparungen an Bahnhöfen, Flughäfen etc jetzt die ersten faulen Früchte zeigen. Wo bei uns jeglicher öffentliche Verkehr einwandfrei von der Bühne ging, hat der Winter bei euch alles lahm gelegt.

Genauso der Punkt mit der Winterreifenpflicht. Weitaus weniger Unfälle in Österreich, nach Prozent gerechnet.


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Stuttgart 21

16.02.2011 um 12:05
Südlicht schrieb:"Die Bahn", "die Politiker", und "Großprojekte" sind sowieso die modernen Feindbilder schlechthin, auf die man völlig undifferenziert und scheuklappenbehaftet eindreschen kann
Feindbilder, @Südlicht ?

Da kann man wohl jetzt gespannt sein, wie die Deutsche Bahn jetzt gegen Frank-Markus Barwasser und die Zeitung Cicero vorgehen wird ?

Gestern in seiner Sendung "Pelzig hält sich" im ZDF zitierte Barwasser, seinem Gast Rezzo Schlauch zugewandt, aus dem Cicero :

"Ich hab ja neulich in einer Zeitung gelesen,
dass die Werbeagentur die Stuttgart 21 betreut, dass die früher auch z.B. Kampagnien gemacht haben, gegen Menschenrechtsaktivisten im Auftrag der Argentinischen Militärdiktatur ,
stand im Cicero !"


Oder wie ist das gemeint mit den Feindbildern, @Südlicht ?
Sollte man den Cicero lieber zum Schweigen bringen ?
Ist Pelzig noch zu halten ?


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Stuttgart 21

16.02.2011 um 15:16
Ich habe da ein wenig zu Feindbildern recherchiert.
@Südlicht
Zur Nachricht im Cicero, die ich immer noch nicht gefunden habe passt aber auch folgendes:

In Stuttgart zeigt sich gerade eine neue Qualität von politischen Social Media Kampagnen. Doch nicht nur die Gegner des Milliardenprojektes sind aktiv, sondern seit ein paar Wochen auch vermeintliche Befürworter. Schon eine einfache Recherche beweist, dass hier PR-Agenturen am Werk sind. Ein Überblick.

Es gibt altbekannte Mittel wie Regierungen gegen Proteste vorgehen: Umarmung und Vereinnahmung sind eines. Lade die Protagonisten zu Gesprächen ein, mache wirkungsvoll schöne Bilder, suggerierte Dialog ohne wirkliche Zugeständnisse. Im besten Fall wendet sich dann ein Teil der Protestierenden ab, im Glauben, dass der Protest etwas bewirkt habe und man ja wahrgenommen werde.

Die zweite Methode ist die Kriminalisierung von Teilen der Protestbewegung. Die gute alte Strategie geht so: Rede über angebliche Gewalttäter unter den Demonstranten, fordere Bündnisse auf sich von bestimmten Gruppen zu distanzieren, betone, dass die Demonstranten undemokratisch seien und dass Politik doch im Parlament stattfinde (Merkel).

Beide Varianten hat die Baden-Württembergische Landesregierung schon ausgespielt. Seit einigen Wochen setzt sie deshalb auf eine neue Karte: dem massiven Einsatz von Social Media, Event- und PR-Agenturen gegen die Demonstranten und ihre Mobilisierung im Netz und auf der Straße. Angekündigt wurde von Ministerpräsident Mappus am 10. September, man werde “auf den verschiedensten Kanälen mehr denn je offensiv informieren.“ Die Industrie- und Handelskammer Stuttgart kündigte im selben Artikel an, wieder die Meinungsführerschaft übernehmen zu wollen.

Von der PR-und Werbeagentur Scholz & Friends (die arbeiten übrigens auch für die NATO) wurde schon am 1. April 2009 die Webseite www.das-neue-herz-europas.de gestartet. Auf der Startseite prangt direkt das Wort “Dialog” entgegen. Bürgernähe soll suggeriert werden. Am 21. September diesen Jahres wurde noch die “Dialogplattform” direktzustuttgart21.de geschaltet. Hinter diesem Projekt steckt die direktzu GmbH, die nach eigenen Angaben eine “effiziente Many-to-One-Kommunikation” anbietet. Vermutlich arbeitet die direktzu GmbH als Dienstleister für Scholz & Friends.

Einen Schritt weiter geht das von der PR-Agentur Sitibi verantwortete Projekt “Laufen für Stuttgart”. Hier wurde auf der das Blog laufenfuerstuttgart.wordpress.com initiiert. Dass dabei ein Freehoster genommen wird, ist Teil der Strategie: signalisiert das doch gerade das Amateurhafte. Soll meinen: hier mobilisieren Bürger für Stuttgart 21.

Das ist natürlich Quatsch, denn Sitibi versteht sich als Agentur für Begegnungsmarketing und verschafft nach eigenen Angaben “Unternehmen und Institutionen den direkten und unmittelbaren Kontakt zu Menschen in einem positiv besetzten Kontext.” Eine PR-Agentur organisiert Demonstrationen für das Milliardenprojekt. Hier werden Events inszeniert und Menschen zu ahnungslosen Claqueuren instrumentalisiert. Das ist übrigens alles andere als demokratisch legitim. Sitibi selbst hat schon früher für die Deutsche Bahn gearbeitet. Und bei denen kennt man sich ja mit Undercover-PR der schmutzigen Sorte aus. (Update: Auszug Kundenliste von Sitibi: – Deutsche Bahn AG, Flughafen Stuttgart GmbH, IN.Stuttgart Veranstaltungsgesellschaft, Daimler AG, Medienteam der Stadt Stuttgart, Stadt Stuttgart, Verband Region Stuttgart, Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau)

Unter wirsindstuttgart21.de hat Sitibi übrigens eine weitere Webseite eines gefakten “Bündnisses der Befürworter” gestartet. Im Impressum taucht die PR-Agentur nicht mehr auf, bei der Denic-Abfrage ergibt sich wieder sitibi KOMMUNIKATION GmbH, Rosenaustr. 5 in Stuttgart als Anmelder der Domain.
Eine weitere aus dem Boden gestampfte Webseite ist www.fuerstuttgart21.de. Hinter dieser Seite steht laut Denic die Agentur für neue Medien “zweibirnen“. Unklar ist, wer diese Seite finanziert.

prosit21.de dagegen ist von Florian B. angemeldet, der für die Straßenbahn AG Stuttgart arbeitet und schon länger als Befürworter von Stuttgart 21 öffentlich auftritt. Die Seite gibt es seit dem 6. August 2010. Am 12. August startet der FDP-Möchtegern-Bundestagsabgeordnete Michael Conz die Seite http://www.stuttgart21-kommt.de/.

Ein weiteres WordPress-Blog ist “I Love Stuttgart 21″, das auf http://stuttgart21.wordpress.com betrieben wird. Ein Impressum gibt es nicht, unklar bleibt wer hier dahinter steckt.

Eine (mittlerweile nicht mehr existente) Seite www.prostuttgart21.de – angemeldet auf einen Hans-Peter O. – wurde direkt auf den Server der Stadt Stuttgart gehostet. Die Darlegung dazu in einem Kommentar hier.

Eine weitere Agentur in Diensten von Stuttgart 21 ist “Die Crew”.

Auch auf Facebook sind die Lobbyisten für Stuttgart 21 aktiv: www.facebook.com/fuer.s21 Auffällig sind übrigens verschiedene Vielkommentierer, die den Eindruck machen, falsche Identitäten zu sein. (Screenshots vorhanden). Eine weitere Seite zweifelhafter Herkunft ist: http://www.facebook.com/SchlussMitDemosGegenStuttgart21. Wer hinter diesen Facebookseiten steckt, lässt sich eventuell mit intensiverer Recherche rausfinden. Das schnelle Wachstum (im PR-Deutsch “Seeding” genannt) lässt auf eine professionelle Umsetzung schließen.

Und natürlich auch Twitter. Hier wurde innerhalb kürzester Zeit richtig ordentlich Hand angelegt. Eine ganze Armada von Accounts twittert im Sinne von Stuttgart 21:

@s21beck, @ProS21Stream, @wirgehnrunter, @proSiT21, @ProS21, @kritter1010,
@stuttgartfreund

aus: http://www.metronaut.de/politik/stuttgart-21-mit-pr-agenturen-gegen-demonstranten/


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Stuttgart 21

16.02.2011 um 17:33
Ich finde man kann gar nicht genug Werbung für Stuttgart 21 verbreiten.
eckhart schrieb:Auch auf Facebook sind die Lobbyisten für Stuttgart 21 aktiv: www.facebook.com/fuer.s21 Auffällig sind übrigens verschiedene Vielkommentierer, die den Eindruck machen, falsche Identitäten zu sein.
Kennst du auch die gegenseite http://www.facebook.com/keinstuttgart21 ?
Da sind sicher auch Parteimitglieder dahinter zb. von den Grünen und anderen Umweltaktivisten.


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Stuttgart 21

16.02.2011 um 19:08
Bone02943 schrieb:Kennst du auch die gegenseite http://www.facebook.com/keinstuttgart21 ?
Da sind sicher auch Parteimitglieder dahinter zb. von den Grünen und anderen Umweltaktivisten.
Sicher,
aber die haben z.B. nicht für die argentinische Militärjunta Menschenrechtsaktivisten verfolgt.

Da haben die Industrie/Kapital - Nahen doch generell einen ganz anderen, schon fast 80 Jahre währenden vielfältigen Vorsprung.


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Stuttgart 21

16.02.2011 um 19:14
eckhart schrieb:In Stuttgart zeigt sich gerade eine neue Qualität von politischen Social Media Kampagnen. Doch nicht nur die Gegner des Milliardenprojektes sind aktiv, sondern seit ein paar Wochen auch vermeintliche Befürworter. Schon eine einfache Recherche beweist, dass hier PR-Agenturen am Werk sind.
sagt doch, dass beide Seiten aktiv sind, oder ?
Aber eben in unterschiedlicher Qualität.
Stimmt das nicht ?


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Stuttgart 21

17.02.2011 um 00:55
Da gebe ich dir recht. Aber der neue Bahnhof hat ja auch viel mehr wirtschaftliches Potenzial weshalb logisch ist, dass für Werbung und Kampanien mehr Geld da ist als bei den Gegnern.


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SLF
ehemaliges Mitglied

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Stuttgart 21

18.02.2011 um 13:40
hat man damals in einschlägigen kreisen noch behauptet der eine penner wäre ein provokateur der polizei gewesen, so hat sich nun herausgestellt das dem wohl nicht so ist
den provokateur hat man nicht aber seine fluchthelfer hat man erkannt und wie erwartet sind sie aus dem linksextremistischen breich
Provokateure auf Stuttgart-21-Video identifiziert

Der Film zeigt eine vermummte Person, die nach dem Wurf eines Brandsatzes von Demonstranten festgehalten, dann aber von jungen Männern befreit wird. Für die Filmemacher gibt es Indizien, die dafür sprechen, dass die Fluchthelfer Polizisten in Zivil sind: Eine Ausbeulung unter der Jacke, professionelle Hebelgrifftechnik, der Fluchtweg der Person in Richtung Polizeieinheiten.

Der Vorgang hat am Mittwoch ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ausgelöst, so Staatsanwältin Claudia Krauth. Der vermummte Brandsatzwerfer sei zwar unbekannt, die Fluchthelfer aber nachweislich keine Polizisten. Zwei Hauptakteure "sind aus der linksautonomen Szene einschlägig bekannt", so Polizeisprecher Stefan Keilbach. Dabei handele es sich um zwei 20 und 21 Jahre alte Stuttgarter. Weitere sechs umstehende Personen seien ebenfalls als Linksautonome identifiziert.
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.stuttgart-21-provokateure-auf-stuttgart-21-video-identifiziert.8b39b1ec-950...

is das märchen von dem pack mal wieder nicht aufgegangen denn zum glück wird ja gefilmt und so manchen penner erkennt man dann auch wieder und dann folgt endlich die strafanzeige


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25h.nox
ehemaliges Mitglied

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Stuttgart 21

18.02.2011 um 14:05
@SLF was für lächerliche vorwürfe. es war kein schwarze block anwesend in stuttgart, auch waren das keine autonomen, die sidn doch nicht doof, die wissen das ihre gesichter bekannt sind und die polizei ALLES filmt... die gehn nicht unvermumt auf ne demo, werfen dann pipi böller und rennen anschließend zu den polizeilinien... auch gäbe es dann schon längst spenden aufrufe auf einschlägigen seiten...

auch intressant das die 6 monate brauchen


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