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Castor-Transport

714 Beiträge, Schlüsselwörter: Atommüll, Transport, Castor, Endlagerung

Castor-Transport

10.11.2010 um 08:33
Welcher äußerst günstige Strom? Ich sehe nur äußerst günstige Profite für die Konzerne.


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10.11.2010 um 08:36
Lass mal nur 1 Jahr den Staat so ein Versorger-Unternehmen führen und du würdest ganz andere Strompreise sehen. Der Staat hat doch bisher alles, was unter seiner Hand war/ist tief in die Miesen geführt wofür wir heute noch zahlen.


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10.11.2010 um 08:50
slider schrieb:dass du als Bürger äußerst günstigen Strom nutzt aber dann wenns um die unangenehme "Müllbeseitigung" geht sagst, "kümmert euch (Versorger) mal schön alleine drum".
Dann überlässt man die Entsorgung eben den Unternehmen und zahlt eben höhere Strompreise.
Allerdings mit der Option zu einem Anbieter zu wechseln der eben Strom produziert ohne sich dabei auf Methoden zurückzugreifen die einen derartigen radioaktiven Müllberg ausstossen und deshalb Strom anbieten kann der auch wirklich billiger ist.


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10.11.2010 um 08:52
Is ein Deal.


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10.11.2010 um 08:59
Ich befürchte nur, so einigen jetzt überzeugten Leuten wird dann bei der Stromrechnung vor Schreck die Bio-Möhre aus der Hand fallen.


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10.11.2010 um 09:05
@slider

warum werden die "muellkosten" verstaatlicht und die gewinne privatisiert?

und was soll der unfug von wegen "billiger" atomstrom?


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10.11.2010 um 09:28
@neoschamane
neoschamane schrieb:warum werden die "muellkosten" verstaatlicht und die gewinne privatisiert?
Weil du nicht ganz begriffen hast, dass zwischen Bürger und Versorgungsunternehmen keine gleichwertige Partnerschaft sondern ein Dienstleistungsvertrag besteht. Und wenn der Staat sagt wir sorgen nicht mehr für die Entsorgung des Atommülls, dann wird der Versorger diese Kosten auf den Strompreis umlegen ... und zwar ganz fix.
Im Grunde ist es völlig egal ob du die Entsorgung durch den Staat über Steuern bezahlst oder über den Strompreis an das Unternehmen ... im linken Gehirn sieht es indirekt an den Staat nur angenehmer aus als direkt an die kapitalistischen Konzerne.


Eine Lösung wie von AtheistIII vorgeschlagen ist doch für mich auch erstrebenswert. Aber man muss auch erstmal Unternehmer finden, die bereit sind Risikokapital in alternative Energienetze und -systeme zu stecken mit der Gefahr, dass dann doch gar nicht so viele Leute diese nutzen wollen wie am Anfang "super, klasse und juhu" geschriehen haben. Der Aufbau eines flächendeckenden alternativen Energienetzes in Deutschland ist kein Pappenstiel. Vor Allem wenn dann die Grünen wieder Windräder und Überlandleitungen im Bundestag blockieren wollen.


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10.11.2010 um 09:36
Wenn man bedenkt das man für die 25 millionen € locker ein paar Schulen renovieren und Unterrichtsmatrial (Computer und son Zeug ) kaufen kann....und der Castor eh immer da ankommt,wo er hin soll....ich weiss nicht.Vielleicht sollten die Demonstranten mal daran denken!


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10.11.2010 um 09:37
slider schrieb:Im Grunde ist es völlig egal ob du die Entsorgung durch den Staat über Steuern bezahlst oder über den Strompreis an das Unternehmen
da kann ich keinesfalls zustimmen, denn:

an den steuern, konkret deren bezahlung, kann ich kaum was aendern, als steuerzahler.
preise an unternehmen muss ich jedoch nicht bezahlen wenn ich bei eben diesen unternehmen nix kaufe;)

und was ein "linkes" gehirn ist (Du sprichst damit wohl nicht eine der beiden gehirnhaelften an) musst Du noch erklaeren.


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10.11.2010 um 09:48
@neoschamane
neoschamane schrieb:an den steuern, konkret deren bezahlung, kann ich kaum was aendern, als steuerzahler.
preise an unternehmen muss ich jedoch nicht bezahlen wenn ich bei eben diesen unternehmen nix kaufe;)
Ich kann dir leider nicht folgen. Wer die Gebühren eintreibt ist irrelevant. Die Wahl weder Steuern noch Gebühren zu zahlen besteht nunmal derzeit nicht. Und genau daran muss was geändert werden, nicht an der Frage des "Geldeintreibers".

Und die Sache mit dem linken Gehirn spare ich mir ... du weißt was gemeint ist und wenn du dich nicht angesprochen fühlst, möge es so sein.


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10.11.2010 um 10:04
slider schrieb:Aber man muss auch erstmal Unternehmer finden, die bereit sind Risikokapital in alternative Energienetze und -systeme zu stecken mit der Gefahr, dass dann doch gar nicht so viele Leute diese nutzen wollen wie am Anfang "super, klasse und juhu" geschriehen haben.
Bin mir ziemlich sicher das es die geben wird.
Schon allein weil der Strom dann so teuer werden könnte das einige Leute mal auf den Gedanken kommen könnten mit dem Stromsparen ernst zu machen wenns keine billige Alternative gibt.
von privaten regenerativen Stromanlagen mal ganz abgesehen, die dann auch nochmal um einiges attraktiver werden würden.


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10.11.2010 um 10:09
Das ist eine Vermutung der man durchaus optimistisch gegenüber stehen kann. Wenn ich aber gleichzeitig sehe, wie eine einfache "Stromspar-Zwangsmaßnahme" wie das Verbot von normalen Glühbirnen aufgenommen wird kann man da schon ins Grübeln kommen.


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10.11.2010 um 10:17
Die Glühbirnen gingen auch nicht wirklich in den Geldbeutel.
Ausserdem ist es ja nicht so das die regenerativen Energien hier bei null sind.
Und sobald die Unternehmen, die billigeren Biostrom anbieten Zulauf kriegen haben sie auch das Kapital zum expandieren.
Der Kapitalismus ist zwar ein grosser dampfender Haufen Scheisse, aber darauf das Geiz geil ist kann man sich verlassen.


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emanon
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Castor-Transport

10.11.2010 um 10:27
Zum Beispiel müssen die Grünen genau wissen, dass Atomkraft eine ausgesprochen klimafreundliche Art der Stromproduktion ist. Woher sie das wissen müssen? Aus einer Untersuchung von Fachleuten, die ihnen politisch nahestehen: Treibhausgasemissionen und Vermeidungskosten der nuklearen, fossilen und erneuerbaren Strombereitstellung, vorgelegt vom Darmstädter Ökoinstitut 2007. Die Ökoforscher haben den gesamten Produktionszyklus der Stromherstellung untersucht, im Fall der Kernenergie also auch den Bau der Kraftwerke und die Uranproduktion mit eingerechnet. Ergebnis: Atomkraft gehört zu den klimafreundlichsten Arten der Stromproduktion, etwas schlechter als Windkraft, erheblich besser als Solarstrom und um ein Vielfaches besser als Braun- und Steinkohle. Angesichts der umfassenden Darstellung fällt eine Lücke umso deutlicher ins Auge: Für die deutsche Debatte um Atomausstieg und Laufzeitverlängerungen müsste man berücksichtigen, dass die fraglichen Kraftwerke schon gebaut sind und ohnehin irgendwann abgerissen werden müssen. In der Zeitspanne dazwischen, und nur um deren Dauer geht es, dürfte ihre Klimabilanz kaum zu übertreffen sein.
Ein Aspekt, der auch nicht vernachläsigt werden sollte.
Ganzer Artikel unter http://www.zeit.de/2010/45/Atommuell-Klimawandel


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Castor-Transport

10.11.2010 um 10:31
Bahauptet ja niemand das Atomstrom Klimaschädlich ist, aber ob die Erde jetzt in 100 Jahren komplett unter Wasser steht oder das Trinkwasser das man hat alles verstrahlt ist, ich weiss nicht worüber sich unsere Nachfahren mehr freuen werden


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emanon
ehemaliges Mitglied

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10.11.2010 um 10:44
@AtheistIII
Klimaschäden sind bereits jetzt zu spüren, da muss niemand 100 Jahre warten.
Ich finde dieser Punkt sollte bei der Diskussion um die Atomkraft nicht ausgeblendet werden.
Es gibt halt immer 2 Seiten einer Medaille.


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Castor-Transport

10.11.2010 um 11:38
emanon schrieb:Es gibt halt immer 2 Seiten einer Medaille.
Auf der einen Seite der Medaille ist die sichere, friedliche und klimafreundliche Nutzung der Kernkraft, verbunden mit der ungelösten Entsorgungsfrage.

Auf der anderen Seite der Medaille sind die Evakuierungspläne für die betroffene Bevölkerung im Falle eines Störfalles, die von wenigen hundert Menschen in der unmittelbaren Nähe bis zu mehreren Millionen Menschen kurzzeitig bis zu vielen zigtausend Jahren reichen, verbunden mit der ungelösten Entsorgungsfrage.

Warum werden diese Evakuierungspläne nicht einmal öffentlich diskutiert ?

Könnte doch den Menschen die Angst nehmen,
wenn man wüsste, da ist was vorbereitet,
da weiß man Bescheid, oder ? :D


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10.11.2010 um 18:46
@ne0
ne0 schrieb:Der Punkt ist,das Problem ist da und gerade wegen meinem Einwand der Profitabilität wird sich das auch nicht ändern.
Wenn uns normalen Sterblichen schon auffällt,das die Kosten für ein eventuell gefährliches Endlager hinterher sehr viel größer ausfallen könnten als die Kosten um das Problem jetzt zu beheben, ich glaube dann können wir uns sicher sein, das das den "schlauen" Köpfen in der Politik ebenso bekannt sein dürfte...das lässt allerdings einen fatalen Schluss zu...endweder ist es der Politik egal,oder die Politik hat nicht die Möglichkeit das zu ändern,da sie von anderer Stelle daran gehindert wird.
Richtig, das Problem ist da und muß gelöst werden.

Und es wird nicht billig werden das Problem verantwortungsvoll und sicher zu lösen.

Denn dafür müßte zunächsteinmal ein Schritt zurück gemacht werden und die anfänglich von den Geologen und Experten erkundeten und vorgeschlagenen Endlagerorte weiter begutachtet werden.

Ich glaube aber nicht, daß unsere Politiker dazu gewillt oder in der Lage sind.
Einer Deiner Beiden aufgeführten möglichen Gründe, halte auch ich für den eigentlichen Grund.
ne0 schrieb:Denn, und ich bitte darum mich zu korrigieren wenn ich da falsch liege, ansonsten wäre die Wahl doch logischerweise nie auf Gorleben gefallen bzw. das Problem wäre angegangen worden,als es aufgefallen ist.
Ich schrieb ja bereits, wie Gorleben als Favorit auf die Liste kam. Dazu wurde dann ein gefälschtes Gutachten vorgelegt.
Es wurde auch öffentlich gemacht. Nur hat das ebenfalls keine Auswirkung.

Mir scheint, man möchte einfach nicht zugeben, einen Fehler gemacht zu haben und versucht das Problem einfach auszusitzen und der nächsten Regierung zu überlassen.
ne0 schrieb:Darum sollten wir anfangen uns Gedanken darüber zu machen warum dem so ist und die Kräfte bündeln um das zu ändern,wenn es noch zu ändern ist.
Hast Du dazu einen Vorschlag, was man Deiner Meinung nach machen könnte, oder sollte?
ne0 schrieb:Die Politik scheint es jedenfalls nicht zu sein, denn um ehrlich zu sein machen mir die Anticastordemos eher den eindruck als wenn sie nur den zweck haben dem Volk die Illusion von freier Meinungsäußerung und möglicher Mitbestimmung zu geben...denn mehr als eine Illusion kann es ja nicht sein,ansonsten hätte unsere Regierung doch schon Jahre zuvor reagiert
Der Gedanke ist mir auch schon gekommen. Auch wenn ich den so garnicht mag.

Zumindest ist mir schon aufgefallen, daß man nicht wirklich eine Möglichkeit der Mitbestimmung hat. Zumal die Parteien, wenn sie an der Regierung sind, nicht das machen, was sie in der Opposition taten.
Gutes aktuelles Beispiel Grüne und SPD.

@AtheistIII

Ich weiß, daß Gorleben derzeit noch kein Endlager ist. Ich bezog mich ja darauf, was sehr warscheinlich passiert, wenn der hochradioaktive Müll entgegen besseren Wissens trotzdem dort eingelagert wird.
AtheistIII schrieb:Dann überlässt man die Entsorgung eben den Unternehmen und zahlt eben höhere Strompreise.
Ich gehe mal davon aus, daß die Atommüllentsorgung deswegen vom Staat abgehandelt wird, damit nicht aus Profitgier oder sonstigen Gründen der Müll Beispielsweise einfach im Meer verklappt, oder höchstbietend verkauft wird.
Das Risiko, was dann alles passieren könnte, wird wohl kein Staat eingehen wollen.


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Castor-Transport

10.11.2010 um 20:28
@klausbaerbel


Ich gehe mal davon aus, daß die Atommüllentsorgung deswegen vom Staat abgehandelt wird, damit nicht aus Profitgier oder sonstigen Gründen der Müll Beispielsweise einfach im Meer verklappt, oder höchstbietend verkauft wird.
Das Risiko, was dann alles passieren könnte, wird wohl kein Staat eingehen wollen.



Das ist ein weiser Einwurf und den sollte man mit aller Ernsthaftigkeit bedenken.LG:)


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Castor-Transport

10.11.2010 um 20:29
@slider

Wenn du der Privatisierung der Energieversorgung das Wort redest, dann solltest du nicht vergessen z erwähnen, das nur dann die Strompreise sinken, wenn auch Wettbewerb entsteht, was aber derzeit zumindest in Deutschland nur marginal der Fall ist.

Zumal hätte ich gerne die Aussage belegt, die Privatisierung der energieversorgung würde zu niedrigeren Strompreisen führen.

Angesichts der Kosten des Atommülls, denn wir Konsumenten ja so oder so zu zahlen hätten, macht es keinen Sinn, noch mehr davon zu produzieren.


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