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Castor-Transport

714 Beiträge, Schlüsselwörter: Atommüll, Transport, Castor, Endlagerung

Castor-Transport

09.11.2010 um 16:56
Wie das Volk auf Allmy abstimmt - sieht man hier :

Umfrage: Wer fühlt sich von unserer Regierung vertreten?

Macht das nicht nachdenklich ?

Delon.


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emanon
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Castor-Transport

09.11.2010 um 16:57
@niurick
Wäre es da nicht einfacher ein Demonstrationsverbot zu erlassen?
Gesetzesänderungen sind doch kein Problem, bei "Animal Farm" ging das sogar über Nacht.


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Castor-Transport

09.11.2010 um 16:58
@emanon

Der Einsatz von Agents Provocateurs kommt doch einem Demo-Verbot gleich.
Es darf nur so lange demonstriert werden, wie es zugelassen wird.


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Castor-Transport

09.11.2010 um 16:59
Oh ja, Umfragen auf Allmy....


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Castor-Transport

09.11.2010 um 17:17
@djs4000
djs4000 schrieb:das ist richtig, nur bekommt die gemeinde noch von anderswo geld, irgendwas von 900.000 euro pro jahr hab ich gelesen. ich find den artikel nur gerade nicht.
Wäre nett, wenn Du den nochmal ausgraben könntest. Es würde mich sehr interessieren, seit wann der Landkreis Lüchow-Dannenberg zusätzliches Geld für Gorleben bekommt.

@cabalistic24
cabalistic24 schrieb:ich bin für atomstrom.....30 kohlekraftwerke sind auch nicht besser. Sonnenenergie bringts auch nicht also bleibt uns nur der günstige Atomstrom.
30 Kohlekraftwerke sind natürlich nicht gut. Aber vorhersehbarer und beherrschbarer als Atomanlagen.
Zumal bisher kein sicheres Konzept einer Endlagerung von Atommüll existiert.

Das ursächliche Problem ist, daß die Menschen gerne nur von 12 bis Mittag denken und sich keine Gedanken über die nahe, geschweige denn die fernere Zukunft machen.
Ansonsten wären schon wesentlich füher erneuerbare Energiequellen genutzt und die Kernkraft nicht weiter verfolgt worden.

Unseren riesigen Energiebedarf nun auf die Schnelle umzustellen stellt uns nun vor eine gewaltige Herausforderung.

@Katori
Katori schrieb:Zum Thema, Castortransporte müßen nunja durchgeführt werden, man kann halt schlecht die ausgebranntwen Dinger neben dem Kraftwerk lagern.
Ist halt leider so und die ganzen Anticastordemos, die bringen auch nichts. Was ins Endlager oder so soll kommt da auch hin, geht nicht anders.
Irgendwann kommt auch der tag, da bin ich mir sicher an dem gesagt wird, so Leute der letzte Castor ist jetzt unter Tage gebracht worden und die Atomkraft auch.
Natürlich muß eine dauerhafte Lösung für das Problem des erzeugten Atommülls getroffen werden.
Solange keine wirklich sichere Lagerstätte gefunden ist, ist es sicherer den Atommüll bei den Kraftwerken zu lagern, weil man dadurch Kontrolle darüber hat.
Nicht daß sich in Gorleben das gleiche Problem einstellt, was nun im Schacht Asse aufgetreten ist.
Wikipedia: Schachtanlage_Asse

Den Müll dann aus dem Salzstock in Gorleben zu bergen wäre weitaus schwieriger, teurer und gefährlicher.

Ansonsten ,wenn es so gemacht wird, wie es die Politiker gerne hätten, ist der Tag abzusehen, wenn das Grundwasser radioaktiv verseucht ist.

Die Anticastordemos bringen eine ganze Menge. Nämlich daß das Problem nicht unter den Tisch gekehrt wird und hoffentlich eine wirkliche, sichere Endlagerstätte gefunden wird.


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Castor-Transport

09.11.2010 um 18:49
bennamucki schrieb:Die Anticastordemos bringen eine ganze Menge. Nämlich daß das Problem nicht unter den Tisch gekehrt wird und hoffentlich eine wirkliche, sichere Endlagerstätte gefunden wird.
Die Anticastordemos bringen eine ganze Menge sicher....zb das nächstes Jahr die Polizeipräsenz noch höher ausfällt als im Jahr zuvor und somit noch mehr unserer Steuergelder dafür aufgewendet werden müssen um irgendwelche Leute von schienen zu holen oder von Bäumen zu pflücken...Danke dafür an der Stelle! -.-

Oder das die Polizei demnächst noch härter gegen Demonstranten vorgeht und das nicht nur beim Castortransport...auch eine echte Wohltat...

Mal ernsthaft....ich finde es ja gut wenn die Leute auch mal auf die Strasse gehen um ihre Meinung zu vertretten,aber gegen den Castortransport zu demonstrieren,weil man gegen die Atomkraft bzw. Politik ist, ist für mich ungefähr so Sinnvoll wie gegen die entsorgung von Patronenhülsen zu demonstrieren,weil man gegen Waffen ist....man bekämpft das Problem statt die Ursache und das ist für meine Begriffe irgendwie Sinnbefreit.

Das Argument,das es ja auch um den Standort geht,da er als Endlager als gefährlich und ungeeignet angesehen wird,verstehe ich ja noch, allerdings gehen die Proteste schon Jahre und geändert hat sich nichts und ich wage mal einen vorsichtigen Blick in die Zukunft und sage,da wird sich auch nicht groß was ändern, denn es ist schließlich weitaus einfacher und wahrscheinlich auch profitabler den Standort beizubehalten und als Tribut dafür alljährlich mal ein paar "Bekloppte" mit Wasserwerfern und Polizeiaufgebot von den Gleisen zu scheuchen,als ein neues Endlager zu finden und wahrscheinlich noch den vorhandenen Müll umzulagern.

Ergo sollte man das Augenmerk doch lieber auf die Ursache richten...wobei ich auch da trotz des größeren Aufgebots an demonstranten kaum Chancen auf Erfolg sehe,denn letztlich muss die durch Atomkraft erzeugte Energie beim wegfall der Kernenergie ja auch ersetzt werden...und woher soll die Energie kommen?!

ok...man könnte auch Turbinen über dem Bundestag montieren und die mit der produzierten heissen Luft betreiben,aber ob wir damit auf die fehlenden knapp 24 % kommen....^^


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Castor-Transport

09.11.2010 um 19:48
@ne0
ne0 schrieb:Die Anticastordemos bringen eine ganze Menge sicher....zb das nächstes Jahr die Polizeipräsenz noch höher ausfällt als im Jahr zuvor und somit noch mehr unserer Steuergelder dafür aufgewendet werden müssen um irgendwelche Leute von schienen zu holen oder von Bäumen zu pflücken...Danke dafür an der Stelle! -.-
Du scheinst dabei außer Acht zu lassen, daß die gesamte Atommüllentsorgung sowieso zu Lasten der Seuerzahler geht. Denn die Atomkraftwerkbetreiber sind diesbezüglich von ihrer Pflicht entbunden. Deswegen ist der Atomstrom ja auch so "billig".
Und die Kosten der Atommüllentsorgung liegen weitaus höher als die Kosten der Polizeipräsenz.

Mal von den Menschenleben abgesehen, die die Kernenergie bereits gekostet hat.
ne0 schrieb:Oder das die Polizei demnächst noch härter gegen Demonstranten vorgeht und das nicht nur beim Castortransport...auch eine echte Wohltat...
Gegenüber den Maikrawallen in Hamburg und Berlin sind die Ausschreitungen von ein paar Chaoten bei den Anticastortransporten eher geringfügig.
Von daher kann ich Dein Argument nicht so ganz nachvollziehen.
ne0 schrieb:Mal ernsthaft....ich finde es ja gut wenn die Leute auch mal auf die Strasse gehen um ihre Meinung zu vertretten,aber gegen den Castortransport zu demonstrieren,weil man gegen die Atomkraft bzw. Politik ist, ist für mich ungefähr so Sinnvoll wie gegen die entsorgung von Patronenhülsen zu demonstrieren,weil man gegen Waffen ist....man bekämpft das Problem statt die Ursache und das ist für meine Begriffe irgendwie Sinnbefreit.
Irgenwo muß man ja seine Meinung dazu vertreten.
Da die ungeklärte Entsorgung gegen alle vernünfigen Argumente in Gorleben statt finden soll, ist dieser Ort als Brennpunkt sehr gut geeignet, um auf das Problem Bundesweit aufmerksam zu machen.

Einzelne kleine Demonstrationen vor jedem Kernkraftwerk oder dem Kanzleramt würden nicht für so viel Gehör sorgen. Zumal die Demonstranten ja immer nur als "Bekloppte" dargestellt werden.

Außerdem muß man sich auch mal vor Augen führen, was es für die Bewohner vor Ort (zu denen ich auch viele Jahre gehörte) bedeutet, wenn unter ihnen, in einem bewiesenermaßen ungeeignetem Salzstock hochradioaktiver Müll endgelagert werden soll.

Würde mich mal interessieren, ob Du Dir das gelassen ansehen würdest, oder ob Du nicht doch versuchen würdest es zu verhindern?
ne0 schrieb:Das Argument,das es ja auch um den Standort geht,da er als Endlager als gefährlich und ungeeignet angesehen wird,verstehe ich ja noch, allerdings gehen die Proteste schon Jahre und geändert hat sich nichts und ich wage mal einen vorsichtigen Blick in die Zukunft und sage,da wird sich auch nicht groß was ändern, denn es ist schließlich weitaus einfacher und wahrscheinlich auch profitabler den Standort beizubehalten und als Tribut dafür alljährlich mal ein paar "Bekloppte" mit Wasserwerfern und Polizeiaufgebot von den Gleisen zu scheuchen,als ein neues Endlager zu finden und wahrscheinlich noch den vorhandenen Müll umzulagern.
Als es anfänglich darum ging ein geeignetes Endlager zu finden waren mehrere weitaus besser geeignete Standort ausfindig gemacht und bewertet worden.
Von Gorleben war nie die Rede. Bis auf einmal durch Ernst Albrecht Gorleben als Favorit auserkoren wurde.
Vermutlich wegen der geografischen Lage des Landkreises Lüchow-Dannenberg in der Zeit des kalten Krieges.

Wenn Du also Jemanden dafür zur Rechenschaft ziehen möchtest, wäre Ernst Albrecht eher geeignet, als die Menschen, die sich Gedanken um die Zukunft machen und versuchen Fehler aufzuzeigen und nach Möglichkeit für eine Abkehr von einem großen Fehler zu sprechen.

Weiterhin ist gerade Dein Einwand wegen der Profitabilität ein sehr gefährliches Argument.

Zumal bei einem Austritt von Radioaktivität aus einem undichten Endlager die Kosten nicht übersehbar sind.
ne0 schrieb:denn letztlich muss die durch Atomkraft erzeugte Energie beim wegfall der Kernenergie ja auch ersetzt werden...und woher soll die Energie kommen?!
Das hatte ich ja schon erwähnt, daß durch den einfältigen (In der Zukunft wird es schon irgendeine Möglichkeit geben das Atommüllproblem zu lösen) zielgerichteten Blick auf die Kernenergie, die Erforschung und Implementierung erneuerbarer Energiequellen vernachlässigt wurde.

Nun ist das Geschrei groß.
Kernenergie? Unberechenbar und nicht über Jahrhunderte sicher zu handhaben.

Fossile Brennstoffe? Beeinträchtigt das Weltklima negativ.

Erneuerbare Energiequellen? Nicht ausreichend erforscht und effektiv.

Wer ist denn dafür verantwortlich? Die Menschen, die schon seit Jahrzehnten darauf hinwiesen und hinweisen dafür ausgelacht wurden und werden?

Es ging immer darum profitabel zu sein und den Gewinn zu optimieren. So langsam beginnt nun die Zeit der Erkenntnis der wahren Kosten.
Insbesondere für unsere Kinder, mehr aber Enkel und Urenkel.
Die werden den Preis für die Heutige Profitgier zahlen.

Im Grunde kann es mir aber auch wieder egal sein. Ich habe keine Nachkommen und ca noch 10-15 Jahre.
Mich wird das nicht mehr treffen. Zumindest nicht in vollem Umfang.
Aber ich, sowie auch tausende Andere denken eben nicht nur an sich und den Profit.

Deswegen und damit sich unsere Generation nicht 2 Generationen später wieder mal anhören muß: "Ihr habt es gewußt, warum habt Ihr nichts unternommen?"
bin für eine schnellstmögliche Abkehr von der Kernenergie und für die Erkundung eines sicheren Endlagerstandortes, sofern es diesen denn überhaupt gibt.


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Castor-Transport

09.11.2010 um 20:29
Ja...wir man dreht sich bei der Diskussion im Kreis bis einem Schwindelig wird^^

Der Punkt ist,das Problem ist da und gerade wegen meinem Einwand der Profitabilität wird sich das auch nicht ändern.
Wenn uns normalen Sterblichen schon auffällt,das die Kosten für ein eventuell gefährliches Endlager hinterher sehr viel größer ausfallen könnten als die Kosten um das Problem jetzt zu beheben, ich glaube dann können wir uns sicher sein, das das den "schlauen" Köpfen in der Politik ebenso bekannt sein dürfte...das lässt allerdings einen fatalen Schluss zu...endweder ist es der Politik egal,oder die Politik hat nicht die Möglichkeit das zu ändern,da sie von anderer Stelle daran gehindert wird.

Denn, und ich bitte darum mich zu korrigieren wenn ich da falsch liege, ansonsten wäre die Wahl doch logischerweise nie auf Gorleben gefallen bzw. das Problem wäre angegangen worden,als es aufgefallen ist.

Selbstverständlich würde es mir auch gegen den Strich gehen und ich würde versuchen etwas daran zu ändern wenn ich in der Region leben würde....und selbstverständlich gibt es viele Leute, mich eingeschlossen, die nicht nur an den Gewinn denken und auch an das Leben der nachkommenden Generationen denken, nur denken nicht die entscheidenden Leute daran...die Leute die Entscheiden...die scheren sich einen Dreck um die nachfolgenden Generationen....die interessiert nunmal nur die Profitabilität eines Vorhabens und der mögliche Gewinn bzw. Verlust,so traurig das auch ist.

Darum sollten wir anfangen uns Gedanken darüber zu machen warum dem so ist und die Kräfte bündeln um das zu ändern,wenn es noch zu ändern ist.

Meiner Meinung nach hat die Politik mit der ganzen Sache allerdings herzlich wenig zu tun und so wird es dieses Jahr nicht anders sein als nächstes Jahr und das Jahr darauf...die Konzernbosse, Lobbyisten sitzen Zuhause vor dem Fernseher und schauen belustigt zu wie sich Leute auf die Gleisen setzen und von der Polizei weggetragen werden und die Politiker große Reden schwingen, wohlwissend das sich garnichts ändert,solange sie nicht das OK dazu geben.

Und da können wir uns hier noch so sehr gegenseitig zitieren und auseinandernehmen,daran wird sich nichts,aber auch garnichts ändern...es sei denn natürlich wir gehen die Wurzel des Übels direkt an...aber wen genau sollte man angehen, die Konzerne die für die Lobbystellung der Atomenergie verantwortlich sind? Die Politik scheint es jedenfalls nicht zu sein, denn um ehrlich zu sein machen mir die Anticastordemos eher den eindruck als wenn sie nur den zweck haben dem Volk die Illusion von freier Meinungsäußerung und möglicher Mitbestimmung zu geben...denn mehr als eine Illusion kann es ja nicht sein,ansonsten hätte unsere Regierung doch schon Jahre zuvor reagiert :/


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Castor-Transport

09.11.2010 um 22:57
emanon schrieb:Meinst du es käme zu Übergriffen durch die Polizei, wenn die Protestierenden sich auf legale Mittel beschränken würden?
siehe diverse G8 gipfel, S21, usw ...
niurick schrieb:Beim Castor-Transport deutet mir bislang noch nichts auf bezahlte Provokateure hin
die szene mit diesem "panzerspaehwagen (oder was auch immer das ist) scheint mehr als "inszeniert, und der pruegelnde "sanitaeter" scheint auch nicht ganz zu "passen" ...


ne nette "meldung" noch zum schluss, - scheint auch anders zu gehen:

...Die Auflösung der Blockade verlief allem Anschein nach friedlich, da sich sowohl Polizei wie Protestierer in diesem Fall friedlich zeigten. Zeit sei kein Faktor, hatte ein Polizeisprecher in Dannenberg verkündet. Und: "Wir möchten ihnen nicht wehtun", so die Ansage der Polizei, als die Räumaktion begann. Ein Aktivist nach dem anderen sollte "ruhig und besonnen" von der Straße in Richtung Wald weggetragen worden sein.

http://www.heise.de/tp/blogs/8/148716


Polizisten trugen gegen 03:25 Uhr die ersten Demonstranten weg, teilten die Organisatoren von der gewaltfreien Kampagne "X-tausendmal quer" mit. "Wir möchten ihnen nicht wehtun", sagt ein Polizist über Lautsprecher, als die Räumung begann. Tatsächlich verlief der Einsatz zunächst ruhig und besonnen, die Beamten trugen die Aktivisten vorsichtig ein paar Meter von der Straße in Richtung Wald und bauten Absperrgitter auf.

Das fand Anerkennung bei den Demonstranten - und bei Politikern: "Ein Lehrstück, wie man es machen kann", sagte Kirsten Lühman, SPD-Abgeordnete für den Wahlkreis Celle, die selber Polizeibeamtin ist. "Und zwar von beiden Seiten." Sie ist eine von mehreren Parlamentariern, die die Räumung beobachteten.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,728011,00.html


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25h.nox
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Castor-Transport

09.11.2010 um 23:34
ne0 schrieb:ich glaube dann können wir uns sicher sein, das das den "schlauen" Köpfen in der Politik ebenso bekannt sein dürfte...
1. unsere regierung hat ne ganze menge intellektuelle leichtmatrosen an bord, von klügen köpfen kann da nciht die rede sein. wobei ich den umweltminister eigentlich als recht fähig einschätze, aber der saß ja nicht am tisch als der atomkonsens in die tonne gekloppt wurde.
auch musst du dir anschauen in welchem intresse das was grade passiert ist, und wo viele politiker später unterkommen


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Castor-Transport

09.11.2010 um 23:45
25h.nox schrieb:ne ganze menge intellektuelle leichtmatrosen
darum stand das "schlau" ja auch in anführungszeichen ;)
aber auch wenn die Regierung unfähig ist hat jeder Politiker ein breites Spektrum von Experten parat...die politiker selbst haben doch meistens kaum eine Ahnung von dem worüber sie entscheiden...dafür gibt es ja Experten^^

Aber damit wollte ich halt nur sagen das ihnen die Problematik bekannt ist...sie aber endweder nichts drauf geben oder halt andere ..ich sag mal...prioritäten haben ;)


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25h.nox
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Castor-Transport

09.11.2010 um 23:54
@ne0 deine beiden äußerungen stehen diametral zueinander...
und experten ist immer relativ, wenn man politisch druck macht so das ein standort handschriftlich auf eine liste gesetzt wird auf der er nichts verloren hat spricht das gegen die integrität (und den arbeitsethos als wissenschaftler) der experten. wenn jetzt 20 jahre später andere "experten "wissenschaftlich" die gefälschten daten stützen ist das der absolute vertrauensgau


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Castor-Transport

09.11.2010 um 23:58
o0 niemand hat was von gefälschten daten gesagt,aber nur weil dem minister xy von experten zu etwas geraten wird,heisst das nicht das der minister sich auch daran halten muss.
und das war früher genauso wie heute nach 20 jahren.


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25h.nox
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Castor-Transport

10.11.2010 um 00:35
@ne0 der standort gorleben ist nur im rennen weil wissenschaftliche auswertungen manipuliert wurden (sprich daten gefälscht)

ein problem ist immoment das für deserttec z.b krieg geführt wird immoment


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Castor-Transport

10.11.2010 um 00:39
hm...naja...ob da was gefälscht wurde weiß ich nicht,kann mir auch nur schwer vorstellen das es da auch einen stichhaltigen beweis für gibt^^

und was desertec jetzt mit dem ganzen zu tun hat...hab ich jetzt irgendwas verpasst?!^^


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Castor-Transport

10.11.2010 um 01:42
@klausbaerbel
bennamucki schrieb:Nicht daß sich in Gorleben das gleiche Problem einstellt, was nun im Schacht Asse aufgetreten ist.
Der Müll wird in Gorleben zurzeit noch überirdisch gelagert, man hat noch garnicht die Technologie um den Müll aus den Castoren in andere Behälter umzupacken in denen die dann überhaupt versenkt werden können.
Ausserdem müssen die eh erstmal 30-40 Jahre auskühlen, solange lagert in Gorleben alles noch überirdisch


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Castor-Transport

10.11.2010 um 03:46
Hacker haben am heutigen Dienstag die Gestaltung der Homepage des Deutschen Atomforums kernenergie.de übernommen. Statt des üblichen Auftritts der deutschen Atomlobby war zeitweise die aus der Anti-Atombewegung bekannte rote Sonne mit Streichholz in der Hand zu sehen, ein brennender Computer und der Slogan "Kernenergie – So sicher wie diese Website". Mittlerweile wurde die Abbildung vom Netz genommen, einige Netznutzer haben sie aber dokumentiert.


http://www.heise.de/newsticker/meldung/Homepage-des-Deutschen-Atomforums-gehackt-1132851.html



http://www.onlinekosten.de/news/artikel/41414/0/Castor-Protest-Hacker-knacken-kernenergie-de


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10.11.2010 um 07:07
ich würde den demonstranten auch ein paar mal über die rübe hauen wenn die da im weg rumsitzen.
Wessen müll ist das ? Wohl der von deutschland und den haben sie gefälligst wieder zurück zu nehmen. Demnächst wird der wohl nach russland verschoben, das ist kriminel!


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Castor-Transport

10.11.2010 um 07:32
betav schrieb:ich würde den demonstranten auch ein paar mal über die rübe hauen wenn die da im weg rumsitzen.
Du erfuellst alle voraussetzungen fuer den Beruf des "Bullizisten", gratulation!
betav schrieb:Wessen müll ist das ?
Der gehoert dem der ihn verursacht hat > AKW-betreiber
betav schrieb:Wohl der von deutschland und den haben sie gefälligst wieder zurück zu nehmen.
Nein, siehe oben
Deutschland, also dessen "staatsbuerger" bezahlen nur die rechnung dafuer.


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Castor-Transport

10.11.2010 um 08:27
Die Staatsbürger haben ja auch den Strom genutzt. So einfach ist das nunmal nicht. Es geht ja nun auch nicht, dass du als Bürger äußerst günstigen Strom nutzt aber dann wenns um die unangenehme "Müllbeseitigung" geht sagst, "kümmert euch (Versorger) mal schön alleine drum".


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