@pho01
pho01 schrieb:Es hätte ein Massaker in Bengasi gegeben!
Kann sein ja.
Er wollte ja Beobachter der UN einladen, die das Vorgehen überwachen sollten, es wurde abgelehnt.
Assad sagte nchts in der Richtung, von wegen " Ratten killen".. er tats einfach und er tuts auch heute noch.
Er hat auch keine Beobachter eingeladen, sondern alle ausländische Journalisten aus dem Land geschafft.
In Lybien hatte es bewaffnete Aufständische und in Syrien unbewaffnete.
Wir ziehen los und unterstützen diese bewaffneten und lassen die unbewaffneten in Syrien verecken.
Ja Syrien erschiesst Frauen über die Grenze im Libanon und was tun wir?
Wir reden über finazielle Sanktionen und Einreisesperren.
Obama ging reihum auf die einzelnen Krisenherde der Region ein. Für Libyen sagte er voraus, Machthaber Ghadhafi werde am Ende gestürzt werden. Syriens Präsident Asad müsse entweder den Wandel in seinem Land anführen oder aus dem Weg gehen.
Von Jemens Staatschef Saleh forderte Obama eine Umsetzung seiner Zusage zu einer Machtübergabe, von der Regierung in Bahrain die Schaffung von Bedingungen für einen Dialog mit der Opposition. Ägypten und Tunesien, die beiden Staaten, in denen die Regierung durch Volksaufstände gestürzt wurden, sagte er Finanhzhilfen zu. Ägypten sollten bis zu einer Milliarde Dollar an Schulden erlassen werden.
Der Präsident steht wegen seines bisherigen Vorgehens innenpolitisch unter Druck. Kritiker werfen ihm vor, zu langsam auf die Umwälzungen in Nordafrika reagiert zu haben: Zu zögerlich sei seine Reaktion angesichts des libyschen Bürgerkriegs, der Umgang mit der Lage im Jemen und in Bahrain dagegen nicht entschlossen genug. Einige Stimmen verlangen ein Eingreifen in die Kämpfe in Syrien. Experten sehen jedoch den Spielraum der USA als begrenzt, da die Regierung Verbündete wie Saudiarabien nicht vor dem Kopf stossen will. Das autoritär geleitete Königreich ist ein Partner im Kampf gegen die al-Kaida, ein regionales Gegengewicht zum Iran und ein wichtiger Öl-Lieferant.
Saudi-Arabien erwähnte Obama in seiner Rede nicht.
Dagegen sagte ein Sprecher der libyschen Regierung, Obama «leide an Wahnvorstellungen». Nicht er, sondern das libysche Volk entscheide, wann Ghadhafi das Land verlasse.
http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/obama_preist_demokratiebewegung_in_arabischer_welt_1.10637708.htmlWo ist da die klare humanitäre Linie des Westens?
Ich kann sie nicht erkennnen... blos eine wirtschaftliche- bzw. sicherheitspolitische.
pho01 schrieb:dass der Gaddafi, der schon Kriegsverbrechen begangen hat, bekämpft und die Demokratie unterstützt wird!
Ja klar. Doch das hat uns vor dem Aufstand nicht interessiert.
Wo waren denn unsere Forderungen nach Demokratie?
Wieso hat man 2004 das Waffenembargo gegen Gaddafi aufgehoben?
Wieso bezahlte man einen Menschrechtsverbrecher und Terroristen, damit er Europa vor Einwanderung beschützt?
Wieso wählte man so nen Verbrecher in den Menschrechtsrat?
Das war ein Hohn!
So und nun noch ne News:
Kampfflugzeuge der Nato haben erneut Angriffe auf Ziele in der libyschen Hauptstadt Tripolis geflogen. Vor allem der Hafen ist unter Beschuss genommen worden. Acht Kriegsschiffe Ghadhafis sollen zerstört worden sein.
http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/nato_attackiert_ghadhafis_kriegsschiffe_1.10641222.html