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Was bedeutet für euch Integration von Muslimen?

2.170 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Deutschland, Islam, Muslime ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Was bedeutet für euch Integration von Muslimen?

29.06.2016 um 21:21
@KillingTime
Zitat von KillingTimeKillingTime schrieb:Nein, ich möchte nicht polarisieren. Ich möchte, dass die Leute Farbe bekennen.
Wozu denn und was soll ich den Farbe bekennen musst ja nur auf mein Profil schauen um zu wissen in welcher politischen Ecke ich zu finden bin :)

Grenzen und Nationalismus empfinde ich als störend. Dieses sog. Nationalgefühl ist imo ein falscher Stolz der niemandem etwas bringt

Und überhaupt was willst DU mir erzählen was ein "richtiger" Linker sagt und tut, die Aussagen sind ja mehr als lächerlich

Ich könnte jetzt auch behaupten dass man an den von dir benutzten Termini mehr als deutlich sieht in welcher politischen Ecke du dich aufhältst :)


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Was bedeutet für euch Integration von Muslimen?

29.06.2016 um 23:26
Zitat von King_KyussKing_Kyuss schrieb:Grenzen und Nationalismus empfinde ich als störend. Dieses sog. Nationalgefühl ist imo ein falscher Stolz der niemandem etwas bringt
Man muss eben alles in Maßen genießen. In einen Gewissen maßen Schützen uns Grenzen bsp. vor Kriminalität oder Krieg oder Terror. Ohne Grenzen kann ein Krieg sich beliebig ausweiten, ohne sichere Grenzen können sich Kriminelle und Terroristen frei bewegen.
Patriotismus wiederum erzeugt ein Wir- ein Zusammengehörigkeitsgefühl. Erst dadurch ist ein stabiles Staatsgefüge, innere Sicherheit, Frieden, Solidarität und ein soziales Miteinander möglich. Staaten die durch unterschiedliche/feindliche Glaubensfraktionen, Ethnien gespalten sind, verlieren sich leicht in Bürgerkriegen und Solidarität ein soziales Miteinander geht nicht selten gegen Null, denn niemand von den Fraktionen gönnt der anderen den Käse am Fuß ein Sozialsystem wie das unsere ist unter solchen Bedingungen nur schwer möglich. Die Nebeneffekte davon ist Massenarmut und wirtschaftlicher Niedergang.

Zum Thema selbst. Die richtige Antwort fehlt hier.
1. Das Problem ist hier nicht eine Leitkultur, was auch immer das sein soll. Das Problem ist vielmehr das Grundgesetz und die Menschenrechte die mit dem Islam unvereinbar sind. Deswegen haben sich Muslime auch ihre "eigenen" Menschenrechte gegeben.

2. Wen interessieren überhaupt Köpftücher und türkische Supermärkte?

3. Mag ich keine Konformität.

4. Gesetzestreue ok. Sprache ist zwar ein "nice to have", wenn man in einem anderen Leben will aber kommt auch immer auf die Situation an? Ob Opa und Oma in ihrer Wahlheimat in der sie ihre letzten Rentenjahre verbringen noch unbedingt die Landesprache lernen müssen, das tut wohl nicht not.

5. Anpassen? Wie gesagt ich mags vielfältig und finde fremde Kultur als eine Bereicherung.

Nun zur m.E. richtigen Antwort. Ein Wort: Apostasie
Mal abgesehen von den Menschenrechts- und Grundgesetzthema, wenn es heute irgendwo auf der Welt kracht es hat fast immer mit dem Islam zu tun. Egal ob das jetzt der IS, die Taliban, die Alquaida, die Hamas oder sonst wer ist. Erst gestern haben sich wieder ein paar am Istanbuler Flughafen in die Luft gesprengt und 42 Menschen mit in den Tod gerissen und 239 verletzt.
Das was auf der Welt an Krieg und Terror im Namen des Islams produziert wird, übertrifft so ziemlich alles was man sonst noch so hat zusammen.
Wie lang soll das eigentlich noch weiter gehen? Wenn wir nicht endlich zu der Einsicht gelangen den Glauben an derartiges -nicht nur den Islam, die anderen sind meist auch nicht viel besser- abzulegen wird das Blutvergießen niemals aufhören. Selbst, wenn wir hier alle Muslime wären, seht euch den Nahen Osten an, da ist Blutvergießen noch schlimmer obwohl es in diesen Ländern fast nur Muslime gibt. Der Umstand sorgt dort lediglich dafür das es dort noch mehr Fanatiker&Terroristen gibt.


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Was bedeutet für euch Integration von Muslimen?

30.06.2016 um 00:05
Zitat von ChimererChimerer schrieb:Patriotismus wiederum erzeugt ein Wir- ein Zusammengehörigkeitsgefühl. Erst dadurch ist ein stabiles Staatsgefüge, innere Sicherheit, Frieden, Solidarität und ein soziales Miteinander möglich.
Halte ich für ein Gerücht. Wir- und Zusammengehörigkeitsgefühl entsteht eher in Krisen, aber auch durch Sympathie/Freundschaft. Patriotismus ist historisch ne ziemlich neue Angelegenheit, der erst mit den Nationalstaaten aufkam und längst am Schwinden begriffen ist, wenn Pegida, AfD und andere Dumpfbacken ihn nicht künstlich am Leben erhielten und ihn dann auch noch gleich mit Nationalismus verwechselten.
Zitat von ChimererChimerer schrieb: Staaten die durch unterschiedliche/feindliche Glaubensfraktionen, Ethnien gespalten sind, verlieren sich leicht in Bürgerkriegen
Davon gibt es allerdings wenige und die zerbrechen dann schnell wie Sudan und einst Indien in Indien und Pakistan/Bangladesh. Auch die Osttürkei ist unsicher, aber nicht aufgrund verschiedener Religionen, sondern Ethnien. Dass dies aber nicht automatisch zum Zerfall führen muss, beweist zB Nigeria mit einer scharfen Nord-Süd-Segmentation sowohl ethnisch wie auch religiös (Islam im Norden, Christentum im Süden). Ich warne daher vor so simplifizierenden Verallgemeinerungen.
Zitat von ChimererChimerer schrieb:ein Sozialsystem wie das unsere ist unter solchen Bedingungen nur schwer möglich.
Nein, das hat andere Ursachen, zB Armut des Staates.
Zitat von ChimererChimerer schrieb:Das Problem ist vielmehr das Grundgesetz und die Menschenrechte die mit dem Islam unvereinbar sind.
Stimmt nicht. Der Islam ist sowohl mit dem Grundgesetz wie mit den Menscherechten vereinbar. Es herrscht Religionsfreiheit (und damit auch -gleichheit). Du bist gerade wieder dabei eine Weltreligion zu verunglimpfen, worauf du abhebst und das ist unsachlich und populistisch.
Zitat von ChimererChimerer schrieb:2. Wen interessieren überhaupt Köpftücher und türkische Supermärkte?
Mich. das zeigt mir, dass wir uns kulturell geöffnet haben, und türkische Supermärkte sind, was Obst und Frischgemüse angeht, nicht nur preiswerter, sondern auch qualitativ besser, weshalb ich dort auch häufiger einkaufe als beim Lidl, wo eigentlich nur Backwaren und Alkoholika günstiger sind - und natürlich Schweinefleisch, da konkurrenzlos.
Zitat von ChimererChimerer schrieb:3. Mag ich keine Konformität.
Kann ich mir nach deinem bisherigen Text nicht vorstellen.
Zitat von ChimererChimerer schrieb:5. Anpassen? Wie gesagt ich mags vielfältig und finde fremde Kultur als eine Bereicherung.
Auch das passt nicht zu deinen bisherigen Statements, besonders zu Punkt 2 absoluter Widerspruch.
Zitat von ChimererChimerer schrieb:Apostasie
Ups, da musste ich erst mal bei Wiki nachschauen, denn den Ausdruck kannte ich bisher noch nicht.
Der Ausdruck Apostasie (griechisch ἀποστασία apostasía ‚Abfall‘, ‚Wegtreten (vom ursprünglichen Sitz oder Standort)‘; von ἀφίσταμαι aphistamai ‚abfallen‘, ‚wegtreten‘)[1] bezeichnet in der Theologie die Abwendung von einer Religionszugehörigkeit durch einen förmlichen Akt (beispielsweise Kirchenaustritt oder Übertritt zu einem anderen Bekenntnis, Konversion). Jemand, der Apostasie vollführt, ist ein Apostat. Während Häresie nur eine oder mehrere überlieferte Lehren der betreffenden Religionsgemeinschaft bestreitet, besteht die Apostasie in der Ablehnung der verlassenen Religion als solche.
Dann bin ich ja auch ein Apostat, weil ich aus der Kirche ausgetreten bin.
Zitat von ChimererChimerer schrieb:wenn es heute irgendwo auf der Welt kracht es hat fast immer mit dem Islam zu tun.
jetzt verwandelt er sich also doch wieder zurück vom Paulus zum Saulus. Punkt 5 war wohl ein kleiner Antäuscher. ;) Wäre mir jetzt auch neu, dass die beiden Weltkriege oder der Bosnienkrieg und der Vietnamkrieg islamische gewesen wären. Zudem vermischst du erneut, und zwar nicht fahrlässig sondern vorsätzlich, weshalb ich dich auch in die rechte Ecke packe, genau wie AfD & Konsorten Islam mit islamistischem Terror, und verunglimpfst damit eine Religion. Aber das ist zurzeit ja offenbar angesagt in unserem Land.
Zitat von ChimererChimerer schrieb:Das was auf der Welt an Krieg und Terror im Namen des Islams produziert wird, übertrifft so ziemlich alles was man sonst noch so hat zusammen.
Das ist eigentlich schon eine sperrwürdige Aussage, denn allein die Toten der letzten beiden Weltkriege, des Völkermords der spanischen Conquistadoren in Südamerika und des Vietnamkriegs hat wohl mehr Tote gefordert als alle anderen Kriege und terroraktionen der Weltgeschichte zusammengenommen. Diesbezüglich liegen die Christen aber weit, weit, wahrscheinlich uneinholbar weit vorn.
Zitat von ChimererChimerer schrieb:Wie lang soll das eigentlich noch weiter gehen?
Bis Rambo kommt und mal kräftig aufräumt.


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30.06.2016 um 01:31
Zitat von RealoRealo schrieb:Halte ich für ein Gerücht. Wir- und Zusammengehörigkeitsgefühl entsteht eher in Krisen, aber auch durch Sympathie/Freundschaft.
Eine Krise kann ein Zusammengehörigkeitsgefühl genaus zerstören wie es dieses aufbauen kann. Die ganzen Krisen die bsp. Europa durchmacht haben dieses Gefühl nicht gerade gestärkt, wenn ich mal so an den Brexit denke. Den hätte es bei all den Krisen ja dann nicht geben dürfen.
Wie willst du mit vielen Millionen Menschen eine Freundschaft haben. In der Realität schlicht unmöglich. Vielleicht sagt dir die Dunbar-Zahl ja was?
Zitat von RealoRealo schrieb:Davon gibt es allerdings wenige und die zerbrechen dann schnell wie Sudan und einst Indien in Indien und Pakistan/Bangladesh. Auch die Osttürkei ist unsicher, aber nicht aufgrund verschiedener Religionen, sondern Ethnien.
Mit der Türkei hast du recht, das ist eher ein ethnischer Konflikt zwischen den Türken und den Kurden. Aber Sudan/Indien-Pakistan sind so Fälle. Daneben sind gerade so Konflikte im Irak, Syrien usw. teils welche zwischen Schiiiten, Suniten, Aleviten usw. die miteinander nicht zurecht kommen.
Zitat von RealoRealo schrieb:Nein, das hat andere Ursachen, zB Armut des Staates.
Richtiger wäre zu sagen das es auch andere Ursachen wie die Armut des Staates gibt. Aber nicht jeder Staat hat automatisch ein Sozialsystem nur weil dort Kapital verfügbar ist.
Zitat von RealoRealo schrieb:Stimmt nicht. Der Islam ist sowohl mit dem Grundgesetz wie mit den Menscherechten vereinbar. Es herrscht Religionsfreiheit (und damit auch -gleichheit). Du bist gerade wieder dabei eine Weltreligion zu verunglimpfen, worauf du abhebst und das ist unsachlich und populistisch.
Die Religionsfreiheit ist aber genau so ein Kritikpunkt die eben im Islam nicht herrscht. Für Atheist, Agnostiker, Polytheisten siehts im Islam nunmal zappenduster aus. Genauso schlecht siehts darin mit der Gleichheit/Gleichbehandlung der Geschlechter, die Gleichberechtigung Ungläubiger aus. Was man vom Recht auf Körperliche Unversehrtheit und Leben hält haben uns gestern die Terroristen wieder mal gut vor Augen geführt.
Das Recht auf freie Persönlichkeitsentfaltung kannst ebenfalls vergessen sofern es nicht darin besteht beten. Denn wo bei uns alles erlaubt ist, was nicht verboten ist, ist dort alles Verboten/Haram was nicht erlaubt ist...
Man könnte hier noch beliebig weiter machen...

Achja und warum sollte man nicht eine Weltreligion zu verunglimpfen? Ist die für dich eine goldene Kuh die man nicht schlachten darf oder wie? Sorry, aber wann genau wurden Jahrhunderte der Aufklärung rückgängig gemacht und wir wieder ins finstere Mittelalter zurückversetzt, das wir uns wieder erfürchtig vor sowas verneigen und nicht mehr in einem Diskurs an-/aussprechen dürfen?
Zitat von RealoRealo schrieb:Dann bin ich ja auch ein Apostat, weil ich aus der Kirche ausgetreten bin.
Ja und ist doch gut so. Fehlt dir jetzt irgendwas?
Zitat von RealoRealo schrieb:Wäre mir jetzt auch neu, dass die beiden Weltkriege oder der Bosnienkrieg und der Vietnamkrieg islamische gewesen wären.
1. Sprach ich von heute.
2. Waren das nicht teils auch Kriege die von Weltanschauungen, Überzeugungen und Glauben wenn auch nicht im religiösen Sinne wie den Nationalsozialismus, Stalinismus usw. getrieben waren. Auch diesen sollte man sehr wohl den Rücken kehren!
Zitat von RealoRealo schrieb:Zudem vermischst du erneut, und zwar nicht fahrlässig sondern vorsätzlich, weshalb ich dich auch in die rechte Ecke packe, genau wie AfD & Konsorten Islam mit islamistischem Terror, und verunglimpfst damit eine Religion. Aber das ist zurzeit ja offenbar angesagt in unserem Land.
Denk mal darüber nach. Vor 10 oder 20 Jahren hätte eine Partei wie die AfD überhaupt keine Chance gehabt, die hätte niemand gewählt. Der Islam, der daraus hervorgehende Terrorismus verbunden mit den Krisen in Europa die mal so überhaupt nicht zur Einheit beitragen macht es möglich das solche Parteien Wähler und Macht bekommen. Die AfD ist dabei auch kein deutsches Phänomen in Polen sind die meines Wissens schon an der Regierung, Frankreich hat seine Front National, Österreich die FPÖ, die Niederlande ihren Gert Wilders und seine Partei. Stell dir eine Welt ohne das ganze vor. Es gäbe keine Terroranschläge, es gäbe keinen IS auch keine Flüchtlingskrise usw. Niemand würde diese Typen wählen.
Zitat von RealoRealo schrieb:Das ist eigentlich schon eine sperrwürdige Aussage, denn allein die Toten der letzten beiden Weltkriege, des Völkermords der spanischen Conquistadoren in Südamerika und des Vietnamkriegs hat wohl mehr Tote gefordert als alle anderen Kriege und terroraktionen der Weltgeschichte zusammengenommen. Diesbezüglich liegen die Christen aber weit, weit, wahrscheinlich uneinholbar weit vorn.
Ich rede wie schon gesagt von "heute" von der Gegenwart! Ausserdem brauchen sich die Sklavenkriege/Jihads da nicht dahinter verstecken.
http://www.welt.de/welt_print/kultur/article6982110/Als-muslimische-Sklavenjaeger-Afrika-entvoelkerten.html
Zitat von RealoRealo schrieb:Bis Rambo kommt und mal kräftig aufräumt.
Mir wäre eine friedliche Lösung bei der alle Menschen einfach zur Vernunft kommen und ihren Aberglauben ablegen lieber.


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Was bedeutet für euch Integration von Muslimen?

30.06.2016 um 02:01
Zitat von RealoRealo schrieb:Zudem vermischst du erneut, und zwar nicht fahrlässig sondern vorsätzlich, weshalb ich dich auch in die rechte Ecke packe
Übrigends hatte ich früher eine vollkommen andere Sichtweise. Ich habe Religionen für etwas gutes gehalten, hab mich mit dem Islam nicht beschäfftig, dachte er wäre eine gute Religion... dann kam der 11. September und all das was darauf folgte, was mich zu meiner heutigen Sicht der Dinge brachte. Ob einen das rechts macht?
Soviel ich weis war man in der DDR im Sozialismus/Komunismus auch eher gegen Religion muss wohl auch irgendwie rechts sein?


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30.06.2016 um 02:08
Zitat von ChimererChimerer schrieb:Die Religionsfreiheit ist aber genau so ein Kritikpunkt die eben im Islam nicht herrscht. Für Atheist, Agnostiker, Polytheisten siehts im Islam nunmal zappenduster aus.
Wir leben aber nicht in einem islamischen Staat, sondern in einem okzidentalen Rechtsstaat, in dem die Religionen gleichgestellt sind. Und nur dieser Punkt, dass wir eben Deutschland sind und nicht Saudi Arabien oder Iran, entspricht dem Threadtitel.
Zitat von ChimererChimerer schrieb:Achja und warum sollte man nicht eine Weltreligion zu verunglimpfen? Ist die für dich eine goldene Kuh
Du kennst den Spruch "Don't feed the troll?" Wie wärs mit "don't feed terrorism?" Mit deiner Einstellung wird Djihad quasi eingeladen.
Ganz abgesehen davon, dass es den Gläubigen gegenüber extrem respektlos ist.
Zitat von ChimererChimerer schrieb:Jahrhunderte der Aufklärung rückgängig gemacht und wir wieder ins finstere Mittelalter
Das wäre mir jetzt neu, dass sich Aufklärung und Glauben ausschließen täten. Vielleicht solltest du dich diesbezüglich etwas mehr einlesen.
Zitat von ChimererChimerer schrieb: Der Islam, der daraus hervorgehende Terrorismus verbunden mit den Krisen in Europa die mal so überhaupt nicht zur Einheit beitragen macht es möglich das solche Parteien Wähler und Macht bekommen.
Ja, das sind die verkürzten Denkzusammenhänge der Denkzwerge von AfD & Co. Ich wusste vor 2 Jahren nur noch nicht, dass die Deutschen in großen Mengen dümmer sind als die Polizei erlaubt. Ich hätte mich mal besser rechtzeitig über das Ende der Weimarer Republik etwas besser als nur in Geschichtsbüchern zu blättern informieren sollen. Du solltest dich aber vielleicht mal bemühen die braunen Fettnäpfchen zu vermeiden und nicht in die treten, wo Islamismus drauf steht aber nur Islam drin ist. Immerhin benutzen die Terroristen den Islam ja nur als Aushängeschild, um den ganzen Westen zu verunsichern, und das ist ihnen besser gelungen als die Angst vor realen Terroranschlägen zu schüren, denn jeder weiß, dass die Wahrscheinlichkeit als Terroropfer zu sterben unverhältnismäßig geringer ist als die Gefahr Islam und Islamismus in einen Topf zu werfen. "Islam" ist nur das Aushängeschild, um genau so etwas zu bewirken wie das Entstehen großer rechtsextremer Parteien im Westen, um den Westen damit von innen heraus zu spalten und zu schwächen. DAS ist ihr Sieg; die Terroranschläge selbst sind da "nur" das Beiprodukt (Risiken und Nebenwirkungen). Und wenn jetzt überlegt wird, in allen größeren internationalen Flughäfen einen doppelten Sicherheitsring zu legen, den ersten bereits am Eingang zum Airportgelände, um Terroranschläge in Airports zu verhindern, hat das enorme wirtschaftliche Schäden zur Folge, da der ganze Flugverkehr dadurch verlangsamt wird; das ist genauso wie die andere wirtschaftliche Schwächung, indem wir de facto Schengen abschaffen und überall wieder Grenzzäune hochziehen, um die Flüchtlinge abzuwehren. Mit all diesen "Sicherheitsvorkehrungen" schwächen wir nur uns selbst, und genau das ist das Programm der Islamisten. Sie könnten nicht erfolgreicher sein als zu sehen, wie sich der Westen in die Hose scheißt und sich mehr und mehr rechtspopulistisch braun einfärbt. Sollten da irgendwelche Strategen dahinterstecken, müsste man vor ihrer "Weisheit" fast schon den Hut ziehen. Eine ganze Zivilisation in die Knie zu zwingen.


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30.06.2016 um 03:27
Zitat von RealoRealo schrieb:Wir leben aber nicht in einem islamischen Staat, sondern in einem okzidentalen Rechtsstaat, in dem die Religionen gleichgestellt sind.
Es ging um das Grundgesetz und die Menschenrechte. Wenn im Islam die Religionsfreiheit gilt müsste die logischerweise ja auch im islamischen Staat gelten, wenn die jedoch nicht im islamischen Staat gilt...
Zitat von RealoRealo schrieb:Mit deiner Einstellung wird Djihad quasi eingeladen.
Wenn wir im islamischen Staat leben würden wäre das sicher ein Problem. Haben wir den okzidentalen Rechtsstaat mit Meinungsfreiheit, Bekenntnisfreiheit, Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit also schon hinter uns gelassen?
Zitat von RealoRealo schrieb:Ganz abgesehen davon, dass es den Gläubigen gegenüber extrem respektlos ist.
Ob Marx das damals auch so eng gesehen hätte?
Das religiöse Elend ist in einem der Ausdruck des wirklichen Elendes und in einem die Protestation gegen das wirkliche Elend. Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüth einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volks.
Zitat von RealoRealo schrieb:wo Islamismus drauf steht aber nur Islam drin ist.
Wenn ich mal so fragen darf. Was ist denn zum Christentum, zum Judentum, zum Buddhismus, zum Hinduismus, das was zum Islam der Islamismus ist?
Zitat von RealoRealo schrieb:das ist genauso wie die andere wirtschaftliche Schwächung, indem wir de facto Schengen abschaffen und überall wieder Grenzzäune hochziehen, um die Flüchtlinge abzuwehren.
Mich würde ja interessieren inwiefern die Wirtschaft durch Schengen profitiert.


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Was bedeutet für euch Integration von Muslimen?

30.06.2016 um 07:46
@Chimerer
Zitat von ChimererChimerer schrieb:Mich würde ja interessieren inwiefern die Wirtschaft durch Schengen profitiert.
Quer durch die Wirtschaft wächst die Sorge, was eine dauerhafte Rückkehr zu Grenzkontrollen in Europa und andere Hindernisse anrichten könnten.

Stehen die Laster, sinken die Kurse

Große Firmen reden darüber ungern öffentlich, weil ihr Aktienkurs sinken könnte, wenn in der Zeitung steht, dass ihre Laster an den Grenzen stecken bleiben. Es geht um gigantische Dimensionen. Die deutsche Wirtschaft transportiert jedes Jahr Waren für 1200 Milliarden Euro in andere Staaten. Sie kauft die Hälfte aller Produkte und Vorprodukte im Ausland ein. "Unser Geschäftsmodell ist auf offene Grenzen angewiesen", warnt Außenhandelspräsident Anton Börn. Die Unternehmen profitieren enorm davon, dass das Schengen-Abkommen seit 1995 in immer mehr EU-Staaten Reisen ohne Pass und Exporte ohne Probleme ermöglicht.


http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/fluechtlinge-und-die-eu-ein-rueckfall-in-die-er-jahre-1.2827966


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30.06.2016 um 11:17
@Chimerer
Zitat von ChimererChimerer schrieb:Es ging um das Grundgesetz und die Menschenrechte. Wenn im Islam die Religionsfreiheit gilt müsste die logischerweise ja auch im islamischen Staat gelten, wenn die jedoch nicht im islamischen Staat gilt...
Es gibt keinen Islam du pauschalisierst und verallgemeinerst. Du schreibst als gäbe es eine einzelne islamische Auslegung die durch eine organisierte Gemeinschaft vertreten ist.

Völliger Schwachsinn! Der Islam ist aufgespalten in unzählige Konfessionen und Auslegungen das kann man so einfach nicht verallgemeinern.

Klar gehören die Extremisten zu den Konfessionen die recht fundamental sind, aber das so zu formulieren als wären sie die Mehrheit in der muslimischen Bevölkerung halte ich für Volksverhetzend.

Wir wollen mal nicht vergessen das die Katholiken Kirche genauso rückständig ist und sich für den wahren Christenglauben hält, einmal ausgetreten kommt man nicht so schnell wieder rein und wie sie sich gegenüber geschiedenen Ehepaaren und Homosexuellen Mitbürgern verhält dürfte bekannt sein


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Was bedeutet für euch Integration von Muslimen?

30.06.2016 um 11:34
Doch, "der Islam".
56 islamische Staaten haben 1990 die "Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam" unterzeichnet. Diese ist nicht in allen Punkten mit den UN-Menschenrechten vereinbar (Frauenrechte, Abfall vom Glauben, ...).
Kann es auch nicht sein, da die Scharia als alleinige Grundlage von Menschenrechten definiert wird.


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30.06.2016 um 11:40
@Kybela
Wer sagt dir denn das diese islamischen Staaten alle verschiedenen Auslegungen angehörten?

Wäre mir neu das Schiiten und Sunniten freundschaftliche Beziehungen pflegen und sich gleichberechtigt an einen Tisch setzen.

Weiß jedoch gerade zu wenig über diesen Kairoer Vertrag mal später nach schauen


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30.06.2016 um 12:03
siehe Wikipedia


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30.06.2016 um 16:44
Mal wieder ein Paradebeispiel gelungener Integration:
http://www.focus.de/politik/deutschland/prozesse-kopftuchverbot-fuer-jurareferendarinnen-ist-unzulaessig_id_5685300.html
Die 25 Jahre alte Studentin sieht sich als diskriminiert und stigmatisiert. Deswegen hat sie mittlerweile auch eine Klage auf 2000 Euro Schmerzensgeld gegen den Freistaat eingereicht. Nach Ansicht der Verwaltungsrichter ist solch eine Amtshaftungsklage nicht grundsätzlich unbegründet.
Toll dass eine Vertreterin der muslimischen Gemeinde zeigt, wie kooperativ und rücksichtsvoll man in der heimischen Gesellschaft unterwegs ist. Ihres Gleichen ein Beispiel und die anderen wissen Bescheid. Vorurteile gegen Muslime? Unbegründet!1!!


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30.06.2016 um 16:49
Niemand zwingt dich dazu Kopftücher anzuschauen.


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30.06.2016 um 19:23
Zitat von King_KyussKing_Kyuss schrieb:Es gibt keinen Islam du pauschalisierst und verallgemeinerst. Du schreibst als gäbe es eine einzelne islamische Auslegung die durch eine organisierte Gemeinschaft vertreten ist.
Genau das ist ja das Problem. Es gibt keine obere weltliche Kontrollinstanz im Islam, die eine verbindliche Direktive vorgibt.
Genau das hat die katholische Kirche nämlich. Es gibt den Papst und das vatikanische Konzil und die geben öffentlich die Linie der Kirche vor. Jeder Priester muss sich daran halten. Und weil dies ein öffentlicher Dialog ist, weiß auch die Gemeinde Bescheid. Es gibt in der kath. Kirche für jeden Kirchenvertreter also Kontrolle von oben aber auch von unten durch die Gemeinde.

Und das fehlt im Islam. Jeder Imam kann daherkommen und den Koran so auslegen wie es ihm passt. Trifft er auf ungebildete, frustrierte, gewaltbereite,... Gemeindemitglieder fruchten radikale Ideen.

Deshalb, weil es keine verbindliche Direktive gibt, wird es immer den radikalen Islam geben. Deshalb gibt es auch zigtausend Splittergruppen, die sich gegenseitig bekämpfen.

Und genau daran scheitert auch Integration. Wir haben Islamverbände, Zentralräte der Muslime, die überhaupt nur von einem Bruchteil der Muslime in D anerkannt werden. Wir haben liberale Muslime in Deutschland, die mit Plakataktionen und Vorträgen zum Dialog auffordern. Diese werden vom Rest überhaupt nicht als Muslime anerkannt.
Und wir haben die Situation, dass nach jedem Anschlag sich hingestellt wird und "die sind halt keine echten Muslime" geschwafelt wird. Womit man sich dann als Muslim für das Problem nicht zuständig fühlt.


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Was bedeutet für euch Integration von Muslimen?

30.06.2016 um 19:45
"Das hat nichts mit dem Islam zu tun!"
"Mit welchem?" :D


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30.06.2016 um 20:19
Zitat von ListeriaListeria schrieb: Es gibt den Papst und das vatikanische Konzil und die geben öffentlich die Linie der Kirche vor.
@Listeria
Magst mir verraten, wieviele christliche Konfessionen es gibt?


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Was bedeutet für euch Integration von Muslimen?

30.06.2016 um 20:29
@Listeria
Zitat von ListeriaListeria schrieb:Und wir haben die Situation, dass nach jedem Anschlag sich hingestellt wird und "die sind halt keine echten Muslime" geschwafelt wird. Womit man sich dann als Muslim für das Problem nicht zuständig fühlt.
Wenn du bisschen recherchierst in Religionsgeschichte des Christentum,
sähest du die Zersplitterung und Religionskriege innerhalb des Christentums.

IS sind eine radikalisierte Form von Religionsterror, schlimmer noch als alQaida.
Sie empfinden sich als religiös und missbrauchen Islam und islamistische Zeichen als Aushängezeichen.
So spalten sie sich zwar durch Extremgewalt ab, stürzen aber die gesamte Religion in Verruf, gewalttätig zu sein.
Die grosse Mehrheit aller Gläubigen ist natürlich nicht gewaltätig , will dies nicht sein und findet Halt im Islam, der Gewaltlos sein kann.
Aber die gewalttätige Minderheit die
sich durch Terror und Selbstmordattentate in Vordergrund setzt,
nimmt extrem Platz ein.


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Was bedeutet für euch Integration von Muslimen?

30.06.2016 um 20:31
Zitat von ListeriaListeria schrieb:Es gibt den Papst und das vatikanische Konzil und die geben öffentlich die Linie der Kirche vor.
Ich wüsste nicht, dass der Papst das Oberhaupt der evangelischen Kirche wäre.
Der Ayatollah ist das Oberhaupt des schiitischen Islams. Und nun?
Zitat von ListeriaListeria schrieb:Und das fehlt im Islam.
Das fehlt auch im Christentum.
Zitat von ListeriaListeria schrieb:Jeder Imam kann daherkommen und den Koran so auslegen wie es ihm passt.
Nö. Der hat auch nicht mehr Freiheiten als ein kath. Prister oder ev. Pfarrer. Und das mit den Vorschriften der Bibelauslegung war auch mal, inzwischen wird das alles etwas liberaler gehandhabt, soilange man nicht gegenpredigt.
Zitat von ListeriaListeria schrieb:Und genau daran scheitert auch Integration.
Bei den Menoniten oder den Amishen? Sind die nicht schon integriert, wenn auch etwas kauzig?
Zitat von ListeriaListeria schrieb:Wir haben Islamverbände, Zentralräte der Muslime, die überhaupt nur von einem Bruchteil der Muslime in D anerkannt werden.
Wie ist das mit den Menoniten oder den Amishen oder den Jesus People oder den Kindern des Lichts?
Zitat von ListeriaListeria schrieb:Und wir haben die Situation, dass nach jedem Anschlag sich hingestellt wird und "die sind halt keine echten Muslime" geschwafelt wird. Womit man sich dann als Muslim für das Problem nicht zuständig fühlt.
Timothy McVeigh von den Davidianern. Schon mal gehört?


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