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Afghanistan-Résumé

238 Beiträge, Schlüsselwörter: USA, Krieg, 9/11, Afghanistan, Terroranschlag, Isaf

Afghanistan-Résumé

27.06.2011 um 04:03
so , ich bin dann mal off , die heia ruft .


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Afghanistan-Résumé

27.06.2011 um 12:33
dober schrieb:Mich würde mal interessieren , wieviel Deutsche BW Soldaten nach Afghanistan gehen würden , wenn es KEINEN doppelten Sold geben würde ?!
Gähn, mal wieder Stammtischparolenzeit?
KEIN BW Soldat bekommt in Afghanistan doppelten Wehrsold.
Es gibt einen Auslandsverwendungsszuschlag.
Der Beträgt Netto 110€ am Tag. Dazu kommt der normale Wehrsold.
Wollen wir mal rechnen?
Los gehts:
Wehrsold eines Stabsunteroffiziers irgendwann in der Mitte seiner Dienstzeit ca. 1500 Euro Netto
Dazu kommen dann noch in einem Monat bei 30 Tagen 3300 Euro Netto.
Macht zusammen: 4800 Euro Netto.
So, nun rechnen wir den Spaß mal in einen Stundenlohn um:
Ein Monat hat 720 Stunden.
Als Soldat im Einsatzland hat man exakt 24 Stunden den Tag, sieben Tage die Woche Dienst. Das heißt, Tag und Nacht, Sommer wie Winter, bei Schnee und Eis genauso wie bei 70° in der Sonne.
Unabhängig von Ruhezeiten, Regelarbeitszeit und so weiter gibts jeden Tag die Möglichkeit sich die Rübe wegschiessen zu lassen und so weiter.
Wenn wir nun die 4800 Euro im Monat mal durch die 720 Stunden teilen, dann kommt da ein Stundenlohn von knapp 6,70 € raus.
Da du ja so fulminant im Öl und Gasgeschäft tätig bist, kannst du mir ja mal sagen, was Leute aus deiner Branche in so einer Region bekommen würden.

Wir haben dort diverse Male mit Firmen zu tun gehabt, die dort gearbeitet haben, von Caterern für die Soldaten bis hin zu Baufirmen.
Die Bekommen mehr als das Sechsfache bei geregelten Arbeitszeiten und Bewachung.
So viel ist das nicht, für was der BW Soldat da die Rübe hinhält, der Schein trügt und zwar ganz gewaltig.

Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass ich mir in Kabul als National Support Element diverse Nächte auch bei -30°C um die Ohren geschlagen habe.
Afghanistan ........ für mich persönlich schon gescheitert als es begann ! Schade um die vielen kostbaren Menschenleben die auf "beiden" Seiten ihr Leben lassen mussten und das unermessliche Leid der Anghörigen , das NIE enden wird.

Jop, dem kann ich nun vollkommen beistimmen.
Nö, falsch.
Am Anfang des Einsatzes dort war eine regelrechte Aufbruchsstimung im Volk zu spüren, alle dachten, es geht voran, waren voller Tatendrang. Wir sind als Soldaten zu Fuß durch die Kabuler City gelatscht und wurden überall freundlich begrüßt, bekamen alles mögliche an Süßigkeiten und Obst angeboten.
Verbockt hat es vor allem die Nato und ihre Freunde. Mit einem Mindestansatz von Soldaten und ohne koordinierte Hilfsaktionen.
Stattdessen asseln da unendlich viele NWOs rum, vollgestopft mit verblendeten Hippies die von der heilen Welt und alle sind Freunde träumen.
Die Militärpräsenz auf ein Mindestmaß zugeschnitten war kaum handlungsfähig.

Richtig wäre gewesen, maximale Militärpräsenz und unter diesem militärischen Schutzmantel das koordinierte Arbeiten von Hilfsorgas ermöglichen. Zentral koordiniert und nicht wie es jetzt läuft.
Damit hätte man in drei, vier Jahren gewisse Werte schaffen können, die sich in der Zeit auch etablieren.
Schulen z.B.: Wir bauen sie auf, vier Monate später sind sie von den bärtigen Handtuchköpfen wieder abgefackelt.
Es wäre für die Taliban wesentlich schwerer Fuß zu fassen, wenn die Bevölkerung sehen würde, dass es auch voran geht und Werte geschaffen werden, für die es sich lohnt auch zu kämpfen.

Die haben fast alle keinen Strom dort. Man hat nun zehn Jahre Zeit gehabt, die alten Wasserkraftwerke wieder in Betrieb zu nehmen, damit schon mal Arbeitslätze zu schaffen und eine gewisse Lebensqualität herzustellen.
Ebenso mit Wasser. Eine Kläranlage zu bauen ist in einem Deutschen Feldlager kein Problem, wo ist denn das Problem so ein Teil draußen an den Fluss zu stellen?
So kann man es ewig weiterführen.

Kurz gesagt: Unter den Taliban hat der normale Afghane in den Garten geschissen, weil er kein Klo hatte. Bei der Nato kackt er immer noch in den Garten. Was hat er also zu verteidigen, bzw. was ändert sich für den kleinen Mann? Nix.


Wenn Politiker und so ein Kroppzeug ins Lager gekommen sind, dann wurden angesprengte Fahrzeuge in die letzte Ecke gestellt, Plane drüber und ein LKW davor. Wenn gefragt wurde, lief "alles super". Ist klar, wenn man sagt wie es ist, dann würde man ja zugeben, dass es im eigenen Bereich gerade gar nicht läuft, auch wenn es nicht die eigene Schuld ist, kann man das nicht zugeben.


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27.06.2011 um 12:58
PUHHH 4800.- Euro NETTO . Für einen durchschnittlich 20 Jährigen eine Menge Geld und höchstwahrscheinlich mehr ein Grund nach Afghanistan zu gehen , als bärtigen Menschen mit einer Klorolle auf dem Kopf zu "helfen" .
Ich werde nach Deutschen Tarif bezahlt und mein Grundlohn liegt bei 2800.- Euro Brutto plus Zulagen. Das ist für den Europäische Einsätze , zum Aussereuropäischen Einsatz kommen noch eine Gebietszulage bei , ist aber nicht die Rede wert . Da komme ich auf ca. 3000.- Euro Netto , incl. Auslösung . Da ich aber auf Montage bin , habe ich einen zweiten Haushalt ! Da bleibt Netto ca. 2500.- über und ich sage dir , dafür muss ich HART arbeiten und das auch bei Wind und Wetter . Von den Gefahren mal ganz abgesehen !! hier mal eine Vorstellung was ich mache ( das bin nicht ich auf dem Video , habe aber die selbe Funktion des Derrickman )


Wie ich aus deinem Post entnehmen kann , bist du ja wohl auch der Meinung das der Afghanistan Einsatz fehlgeschlagen ist , oder ?


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27.06.2011 um 21:32
@dober
Ja, 4800 Netto wie gesagt, 6,70 die Stunde. Folglich nicht viel, ich nehme an, ihr arbeitet in Schichten?
Ich hab mich damit mal beschäftigt, das läuft doch so, dass man zwei Wochen auf der Insel ist und zwei Wochen zu Hause oder?
Kannst du deinen Lohn nicht mal in effektiven Stundenlohn umrechnen? Das ist denke ich, was die Relation dann angeht doch viel interessanter.
Ich begebe mich mal auf das dünne Eis und behaupte, die 6,70€ wirst du da locker toppen.
Den zweiten Haushalt haben viele Soldaten auch. Das einzige, was er in der Einsatzzeit nicht zahlen muss ist eben Essen und Benzin. Alles andere läuft weiter.

Kein Soldat wird bestreiten können, dass er nicht wegen des Geldes dahingeht. Das ist ein sehr großer Faktor aber nicht nur.
Die Kameradschaft spielt eine große Rolle, in aller Regel gehen Kompanien fast geschlossen in den Einsatz, das ist schon ne Erfahrung. Jeder will danach ja auch mitreden können, dazugehören.
Es ist ne tolle Erfahrung, ganz klar. Man kommt mit der Bevölkerung in Kontakt, die sehr herzlich und wahnsinnig gastfreundlich ist. Man sieht ganz andere Lebensweisen und vielen Leuten wird da erst klar, wie gut es einem selber geht.

Helfen ist schon lange nicht mehr möglich,wir betreiben Eigensicherung, das wars.

Ja, ich sehe den Einsatz als gescheitert an. Aus den von mir genannten Gründen. Die Chancen standen richtig gut, dass da was zu bewegen ist. Aber nicht mit Sparflamme.
Das ist es auch, was mich so sauer macht. Man hätte viel mehr erreichen können, wenn man nicht hundert Abgeordnete in Europa mit der Definitionsfindung von Marmelade und der Normung von Bananen beschäftigt. (Allein was dieser Mumpitz kostet geht auf keine Kuhaut)

Sicherlich ist jeder Tote (egal auf welcher Seite) zu viel. Auch ein Taliban hat vielleicht Kinder, Eltern, Geschwister und Menschen die im Falle seines Todes um ihn trauern.

Was mich dann aber wirklich wurmt, und was für viele Angehörige besonders bitter ist, ist die Tatsache, dass die Nato dort mit eingeklemmten Schwanz rausgeht und nichts erreicht wurde.
Mit Sicherheit bringt es keinen Angehörigen zurück, aber die Tatsache, dass der Sohn, Enkel, Bruder etc. für eine Sache gestorben ist, die letztendlich ein gutes Ende gefunden hat, ist vielleicht ein kleiner Trost.
So ist es nur ein Schlag ins Gesicht.

Ich hätte dem Land Frieden gewünscht und ich wär einer der ersten gewesen, die dort Urlaub gemacht hätten, denn es gibt dort sehr schöne Ecken.
Wird wohl nix.


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27.06.2011 um 22:33
@StUffz

Ich stimme dir voll zu in Bezug auf die Strategie.
Als man noch den Rückhalt der Bevölkerung hatte, hätte man mit aller Härte gegen die Taliban / Insurgents vorgehen sollen. Die Leute hatten die Schnauze voll vom Krieg, sobald irgendwo ein IED vergraben wurde, wurden unsere Truppen von der Bevölkerung gewarnt, und so etwa 3/4 der IED Anschläge im Vorfeld aufgeklärt.
Mit dem neu Erstarken der Taliban und den Schrecken, dem Terror, den sie verbreiten ist die Bevölkerung leider mittlerweile -meiner Meinung nach- zu eingeschüchtert.

@all
Wenn man teilweise durch die pure Präsenz, teilweise durch die Taten, die dort vollbracht wurden dafür gesorgt hat, dass es einigen Menschen -wenn auch zeitlich sehr begrenzt- besser ging, Kinder beiderlei Geschlechts zur Schule gehen und spielen durften hat es für einen persönlich schon etwas gebracht. Umso trauriger ist es, dass einiges des Erreichten mittlerweile keinen Bestand mehr hat.

Was viele aber nicht sehen, dass im Deutschen Verantwortungsbereich, dem RC North, bis auf wenige Regionen die Bedrohungslage nicht eheblich ist.
Der RC North ist nicht nur Kunduz und Taloqan.


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27.06.2011 um 22:45
Der Krieg ist auf jeden Fall positiv für die Aktienkurse von Halliburton, Boeing, Northrop Grumman, Raytheon, ArmaLite, Colt Defense LCC, Saco Defense, Heckler & Koch, EADS, Hughes Aircraft, Alliant Techsystems, Rockwell Collins, Embraer S.A., Esterline Technologies, FLIR Systems, General Dynamics, General Electric, GenCorp, ITT, L-3 Communications, Precision Castparts, Teledyne Technologies, United Technologies und einiger großer Pharmaunternehmen.

Wenn da ein bischen Kriegsmaterial von den Taliban zerstört wird, ist das aus Investorensicht positv, denn dieses muss ersetzt werden. Es ist nur schade, dass die Taliban so viele Waffen von chinesischen und russischen Firmen erhalten, aber zum Glück gehen auch deren Waffenproduzenten langsam an die Börse und Investments sind nicht mehr so unsicher, wie noch vor zehn Jahren.


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28.06.2011 um 13:00
Der Krieg ist auf jeden Fall positiv für die Aktienkurse von Halliburton, Boeing, Northrop Grumman, Raytheon, ArmaLite, Colt Defense LCC, Saco Defense, Heckler & Koch, EADS, Hughes Aircraft, Alliant Techsystems, Rockwell Collins, Embraer S.A., Esterline Technologies, FLIR Systems, General Dynamics, General Electric, GenCorp, ITT, L-3 Communications, Precision Castparts, Teledyne Technologies, United Technologies und einiger großer Pharmaunternehmen
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lol, keine Ahnung von Aktien,

aber wenn dann Beweise die Relation von Kursanstieg zum Afgahnistan Einsatz

btw haben die Firmen herzlich wenig vom Sekundärhandel


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Wolfshaag
ehemaliges Mitglied

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28.06.2011 um 13:16
@StUffz
Danke für Deine Beiträge, endlich mal wer, der weiß wovon er redet.

@all
Nebenbei war es von vorherein ein Fehler einen solchen Krieg zu starten, ohne die geeigneten Mittel zur Verfügung zu stellen.
Gefallene Soldaten und gekillte Zivilisten sind nunmal die Natur des Krieges, darüber muss man sich klar sein, bevor man einen Krieg beginnt.
Für mich hat der ganze Afganistan-Einsatz etwas Absurdes, so als wären die Alliierten 1944 siegessicher mit 5000 Mann in der Normandie gelandet und hätten sich dann gewundert, warum es nicht geklappt hat. Nicht dass sie es nicht mal probiert hätten, wenn ich mich an das "Kommando-Unternehmen" von Dieppe erinnere.

Aber wirklich beschissen wird es für den Teil der afganischen Bevölkerung, der mit der NATO offen zusammengearbeitet und deren Versprechungen geglaubt hat, denn dass die Taliban zurückkommen, wenn die NATO weg ist, dürfte wohl klar sein.


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Afghanistan-Résumé

28.06.2011 um 13:36
Wolfshaag schrieb:Danke für Deine Beiträge, endlich mal wer, der weiß wovon er redet.
Dem kann ich mich nur anschließen


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Afghanistan-Résumé

28.06.2011 um 13:39
@Wolfshaag
Der Vergleich mit dem WK2 ist gar nicht schlecht, aber nicht ganz zu Ende gedacht.
Die Alliierten wären zwar mit der vollen Kampfkraft aufmarschiert und hätten alles platt gemacht. Dann wären aber die meisten abgezogen und jegliche Hilfe unterlassen worden.
Keine Care Pakete, keine Rosinenbomber und der Marshallplan entfällt auch.
Statt Schokolade hätten die Soldaten auf Patrouille ab und zu mal Handgranaten rausgeworfen, Esbit als Süßigkeiten verschenkt und so weiter.
Schnell wäre die Bevölkerung mit der Gesamtsituation unzufrieden gewesen. (verständlicherweise)
Nach dem Krieg waren in Deutschland überall Waffen und Kampfmittel aufzutreiben. Ein Lehrer von mir hat mal erzählt, wie er und seine Freunde mit Granaten gespielt haben und einer seiner Freunde dabei beide Beine verlor.
Diese Waffen hätte man ziemlich rasch eingesetzt. Hier mal ne Bombe einbuddeln, da mal nen GI aus dem Jeep schießen.
Es hätte genau den selben Verlauf genommen, wie in Afghanistan.
Da verschanzen sich fünf Widerstandskämpfer auf nem Heuboden in Plattengülle und liefern den GIs aufgrund reichlich vorhandener Kampferfahrung ein faires Gefecht.
Was macht der Ami?
Flughafen anrufen, B-17 vorbeischicken, Dorf einebnen.
Damit macht man sich nicht so viele Freunde und der ganze Stress beginnt von vorne.
Eine ewige Gewaltspirale ohne Gewinner aber mit reichlich Verlierern.


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Afghanistan-Résumé

28.06.2011 um 13:43
So siehts dann nach dem Truppenabzug wieder in Afghanistan aus.
Ich war dann wenigstens einer der wenigen, die auch mal Fußballspiele und andere Sportveranstaltungen im Kabuler Olympiastadion gesehen haben.
Bald wird dann ja wieder mit Blut gedüngt.



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Wolfshaag
ehemaliges Mitglied

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Afghanistan-Résumé

28.06.2011 um 13:47
@StUffz
StUffz schrieb: Der Vergleich mit dem WK2 ist gar nicht schlecht, aber nicht ganz zu Ende gedacht.
Schon richtig, mir ging es aber auch nur darum aufzuzeigen, dass man nicht in einen Kampf zieht, wenn man nur eine "Piep-Piep-Piep-Wir haben uns alle lieb"-Vorstellung im Kopf hat, das nötige Kampfmaterial zurückhält und rumheult, wenn es (auch unschuldige) Opfer gibt.

So läuft das nun mal nicht, wie ich als ehemaliger Fernspäher zu behaupten wage. :D


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28.06.2011 um 13:57
@Wolfshaag
Man kann ja als Kompromiss rosa Munition verwenden. Dann hat es ja doch nen Pazifistischen Touch


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greenkeeper
ehemaliges Mitglied

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28.06.2011 um 19:37
StUffz schrieb:Der Vergleich mit dem WK2 ist gar nicht schlecht, aber nicht ganz zu Ende gedacht.
Der Vergleich is wirklich nich zu Ende gedacht, da die Landung in der Normandie nur erfolgen konnte weil die USA sich aktiv an den Kampfhandlungen beteiligten und zwar erst seit genau dem Zeitpunkt an dem ihnen Adolf den Krieg erklärt hatte. Vorher hat das was in Deutschland abging dort fast niemanden interessiert.

Die Taliban haben den USA wahrscheinlich auch den Krieg erklärt nur hat es eben niemand von uns hier so richtig mitbekommen. Und die Taliban scheinen ja auch für die USA ein viel schwieriger Gegner als SS und Wehrmacht zusammen zu sein, denn dieser Einsatz von US-Truppen dauert ja jetzt schon mehr als doppelt so lange als damals gegen Nazi-Deutschland.

Außerdem was heult ihr hier rum? Noch is kein einziger BW-Soldat aus Afghanistan abgezogen. Ehrlich gesagt glaube ich auch nich dass das passieren wird, solange diese Regierung bei uns an der Macht is. Also werden wir noch 'ne Weile dort tätig sein und es wird noch genug gestorben. Also blos keine Sorge. Ihr müsst eben nur richtig wählen, wenn's wieder soweit is. :(

Gruß greenkeeper


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28.06.2011 um 19:39
greenkeeper schrieb:denn dieser Einsatz von US-Truppen dauert ja jetzt schon mehr als doppelt so lange als damals gegen Nazi-Deutschland.
Den Grund dafür habe ich in meinem Post genannt.


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greenkeeper
ehemaliges Mitglied

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28.06.2011 um 19:42
greenkeeper schrieb:Ehrlich gesagt glaube ich auch nich dass das passieren wird, solange diese Regierung bei uns an der Macht is.
Wobei, wenn ich es mir richtig überlege hätte ich vor einem Jahr auch nich gedacht das diese Regierung jemals aus der "Atomenergie" aussteigen will. :D

Von daher bedarf es vielleicht blos eines entscheidenden Ereignisses, damit sich der Wind dort auch in dieser Frage dreht. Mal sehen was uns das wieder kosten wird. :(

Gruß greenkeeper


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greenkeeper
ehemaliges Mitglied

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28.06.2011 um 19:44
StUffz schrieb:Den Grund dafür habe ich in meinem Post genannt.
Ja hast Du, ändert aber nichts an der Tatsache. :(

Gruß greenkeeper


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28.06.2011 um 22:06
greenkeeper schrieb:Ja hast Du, ändert aber nichts an der Tatsache.
Wenn du das erkannt hast, warum dann dieser Satz?
greenkeeper schrieb:Und die Taliban scheinen ja auch für die USA ein viel schwieriger Gegner als SS und Wehrmacht zusammen zu sein, denn dieser Einsatz von US-Truppen dauert ja jetzt schon mehr als doppelt so lange als damals gegen Nazi-Deutschland.
Nein, nicht schwieriger, anders. Würde man die Taliban als geordnete Armee, so wie Wehrmacht und SS antreten lassen, wäre der Drops wahrscheinlich in ein paar Stunden gelutscht.

Das WIE ist entscheident.
Das was die Taliban da veranstalten, kannste an jedem Ort der Welt mit ein paar Spinnern veranstalten.
Siehe die RAF damals in Deutschland oder die IRA in Irland. Auch da wäre dann die Frage angebracht, ist eine "Organisation" wie die RAF oder die IRA (ETA gäbs ja auch noch) stärker als die jeweilige Armee des Landes in der sie rumschwurbelt? Nur weil sie in der Lage sind, immer mal wieder wen anzugreifen? Nazis gibt es in Deutschland heute auch noch. Sind jetzt ein paar halbstarke Spinner ohne Haare auf der leeren Rübe ein schwieriger Gegner für die Polizei?

Jedes einzelne Gefecht haben die Taliban zahlenmäßig verloren. Die haben im Jahr mehr Verluste als die Nato in den ganzen zehn Jahren.
Fast jeder ihrer Angriffe verursacht schlimme Opfer in der Zivilbevölkerung.

Ein unsichtbarer Feind, ohne Uniformen, ohne Abzeichen und nur aus dem Verborgenen agierend, ist nunmal schlecht zu greifen und zu bekämpfen.


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29.06.2011 um 08:03
@StUffz
Du sagst, dass die Taliban bald wieder an der Macht sind in Afghanistan... die Sportstadien mit Blut gedüngt werden--.
ich sage, das sie bald in Afghanistan und ! Pakistan an der Macht sind... ein atomares Talibanien, seh ich auf uns zukkommen... vielleicht nennen sie es auch Paschtunistan.. ka.
Aber vielleicht mahle ich einfach zu schwarz an die Wand... wir werdens sehn.


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29.06.2011 um 10:36
@StUffz
Danke


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