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Ist Buddhismus Humbug?

kutulus
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Ist Buddhismus Humbug?

16.08.2016 um 11:03
noilluminati schrieb:Ich meinte natürlich Achtsamkeit ist für mich sowas wie Konzentration. Ich wüsste nicht, wo der Unterschied sein soll.
Vielleicht meinen wir beide das Gleiche und benutzen nur unterschiedliche Wörter. :)
Diese Definition hier bringt es m. E. sehr gut auf den Punkt.
Der Unterschied zwischen Achtsamkeit und Konzentration
Während es bei Konzentration darum geht, sich auf einen Aspekt zu fokussieren und die ganze Wahrnehmung dieser einen Sache zu widmen, geht es bei Achtsamkeit um das Erfassen des ganzen Bildes. Die Konzentration ermöglicht es, sich für eine gewisse Zeit aus der Welt zurückzuziehen. Achtsamkeit hingegen fördert die Aufgeschlossenheit gegenüber der inneren und äußeren Welt.
Quelle: http://www.posthotel.at/de/blog/achtsamkeit-wp614-363.html


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Kotknacker
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Ist Buddhismus Humbug?

17.08.2016 um 12:08
@kutulus
Der Unterschied zwischen Achtsamkeit und Konzentration
Während es bei Konzentration darum geht, sich auf einen Aspekt zu fokussieren und die ganze Wahrnehmung dieser einen Sache zu widmen, geht es bei Achtsamkeit um das Erfassen des ganzen Bildes. Die Konzentration ermöglicht es, sich für eine gewisse Zeit aus der Welt zurückzuziehen. Achtsamkeit hingegen fördert die Aufgeschlossenheit gegenüber der inneren und äußeren Welt.
Ja, das finde ich ganz gut formuliert. Habe gestern auf YT etwas von der Birkenbihl geschaut und sie hat es ähnlich ausgedrückt. Leider weiß ich nicht mehr genau welches Video es genau war sonst hätte ich den entsprechenden Abschnitt hier eingestellt.


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noilluminati
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Ist Buddhismus Humbug?

20.08.2016 um 04:49
@Kotknacker
@kutulus

Wie meint ihr das jetzt mit: "Es ist ganz gut formuliert." Könnte ihr das näher ausführen?

Ich sehe es nämlich so:

Wenn man sich nicht auf etwas bestimmtes konzentriert, sondern auf das ganze Bild. Bedeutet das für mich man konzentriert sich auf alles. Aber auf alles kann man sich nur larifari konzentieren. Das ist wie Multitasking, in dem man einfach beide Aufgaben schlechter macht, als wenn man sich nur auf eine konzentriert.


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Ist Buddhismus Humbug?

20.08.2016 um 12:25
@noilluminati
Für mich bedeutet Achtsamkeit, einfach mal nicht nachzudenken


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kutulus
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Ist Buddhismus Humbug?

20.08.2016 um 15:06
noilluminati schrieb:Wie meint ihr das jetzt mit: "Es ist ganz gut formuliert." Könnte ihr das näher ausführen?
noilluminati schrieb:Wenn man sich nicht auf etwas bestimmtes konzentriert, sondern auf das ganze Bild. Bedeutet das für mich man konzentriert sich auf alles. Aber auf alles kann man sich nur larifari konzentieren. Das ist wie Multitasking, in dem man einfach beide Aufgaben schlechter macht, als wenn man sich nur auf eine konzentriert.
Kotknacker schrieb am 17.08.2016:Der Unterschied zwischen Achtsamkeit und Konzentration
Während es bei Konzentration darum geht, sich auf einen Aspekt zu fokussieren und die ganze Wahrnehmung dieser einen Sache zu widmen, geht es bei Achtsamkeit um das Erfassen des ganzen Bildes. Die Konzentration ermöglicht es, sich für eine gewisse Zeit aus der Welt zurückzuziehen. Achtsamkeit hingegen fördert die Aufgeschlossenheit gegenüber der inneren und äußeren Welt.
Ich finde die obige Definition deswegen gut formuliert, weil sie eben den Unterschied zwischen Achtsamkeit und Konzentration klar auf den Punkt bringt. Ich versuche es aber mal mit eigenen Worten zu erklären:

Achtsamkeit bedeutet, sich der Wirklichkeit vollkommen gewahr zu sein. Gewahr sein bedeutet, die Dinge so zu erkennen, wie sie in Wahrheit sind. Im Zustand der Achtsamkeit ist man sich sowohl der inneren, als auch der äußeren Vorgänge vollkommen bewusst. Der Begriff Konzentration ist insofern problematisch, weil er eben etwas anderes beschreibt, nämlich die bloße Fokussierung auf eine oder im Falle von Multitasking auf mehrere Dinge.

@noilluminati
Hast du schon mal versucht, Achtsamkeit in der Meditation zu erfahren? Probiere doch mal eine geführte Achtsamkeitsmeditation aus. Auf Youtube gibts da zahlreiche Videos. Beim Buddhismus gibt es so viele Dinge, die man eigentlich mit Worten nur unzureichend erklären kann. Ich tendiere da ein bisschen mehr zum praktischen Ansatz und zur persönlichen Erfahrung. Dann klären sich auch viele Missverständnisse oft von ganz alleine.


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GyatsoJigme
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21.08.2016 um 00:51
Der Buddhismus ist alles andere als Humbug.

Das Menschen die nichts mit Religionen anfangen können, vermutlich auch nicht viel für den Buddhismus übrig haben, ist nicht besonderes.

Aber jeder der den Buddhismus als Humbug abstempelt und dann auch noch so weit geht und ihn mit Theistischen Religionen vergleicht hat absolut nichts von der Lehre Buddhas verstanden.

Buddhistische Schriften, Lehren und Aussagen sind in einer Art und Weise tiefgründig wie sie uns im Westen gar nicht zugänglich wäre, ohne Mittel wie Internet und Co.

Außerdem ist der Buddhismus (abgesehen davon das seine Lehre den Hass auf andere eben nicht impliziert, wie Christentum usw) mit der modernsten Quantentheorie kompatibel und geht Hand in Hand mit moderner Wissenschaft und das obwohl er schon ÜBER 2500 Jahre alt ist.

Ich halte es nicht für Sinnvoll, das sich Menschen darüber äußern, die sich weder mit der Lehre Buddhas auseinandergesetzt- noch sie wirklich verstanden haben.


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kutulus
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21.08.2016 um 01:37
@GyatsoJigme
Wahre Worte. Viele beschäftigen sich, wenn überhaupt, nur oberflächlich mit den Inhalten des Buddhismus, maßen sich aber an, ihn be- und teilweise auch verurteilen zu können, ohne ihn auch nur im Geringsten verstanden zu haben. Getreu dem Motto: Lieber eine Meinung äußern, die auf Unwissen beruht, als gar keine Meinung zu äußern, denn schließlich muss man ja heute zu allem eine Meinung haben, nicht?
Wenn dann auch noch der Vergleich mit dem Christentum oder gar dem Islam kommt, kann man eigentlich nur genervt den Kopf schütteln. Aber es gibt eben immer Leute, die in allem nur das Schlechte sehen. Für die ist Religion gleich Religion.


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21.08.2016 um 10:19
@GyatsoJigme
Außerdem ist der Buddhismus ... mit der modernsten Quantentheorie kompatibel und geht Hand in Hand mit moderner Wissenschaft ...
Man sollte doch vermeiden, diverse mehrdeutig interpretierbare Formulierungen, die auf dem Prinzip des bedingten Entstehens beruhen, mit der modernen Quantenmechanik auf eine Weise zu verwursten, dass aus einer intuitiv erfühlten Lehrmeinung eine wissenschaftliche Theorie wird. Das ist Buddhismus keineswegs. Und so wie ich den Buddhismus verstanden habe, bedarf er überhaupt nicht einer Legitimation durch diverse Wissenschaften. Der Schwerpunkt der Lehre liegt woanders ...


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wichtelprinz
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21.08.2016 um 10:23
@BioGenEthiker
ok man sollte vielleicht vermeiden solch absolute Aussagen zu tätigen aber man darf durchaus Parallelen bilden.
Youtube: Matthieu Ricard, vom Wissenschaftler zum buddhistischen Mönch | Sternstunde Philosophie | SRF Kultur


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Ist Buddhismus Humbug?

21.08.2016 um 10:31
@wichtelprinz

Wer will da wem was verbieten? Die Frage ist nur, ob es sinnvoll ist, Bezüge zur Quantenmechanik zu konstruieren, obwohl es in Bezug auf den Buddhismus irrelevant ist. Als Werbegag scheint mir das verfehlt zu sein.


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wichtelprinz
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21.08.2016 um 11:34
@BioGenEthiker
BioGenEthiker schrieb:Die Frage ist nur, ob es sinnvoll ist, Bezüge zur Quantenmechanik zu konstruieren, obwohl es in Bezug auf den Buddhismus irrelevant ist.
Da der Buddhismus kein Wesen darstellt ist die Frage ein Irrtum. Sinn würde es wenn nur für ein Individuum ergeben welches darin einen Sinn für sich erkennen kann.
BioGenEthiker schrieb:Als Werbegag scheint mir das verfehlt zu sein.
Das wiederum wäre eine Zweckbestimmung die man einem Ding geben könnte.


Für den Buddhismus sehe ich das aber schon so wie Du. Da die Introspektion im Buddhismus gelebt wird und es eben nicht Ziel ist die Dinge getrennt zu erfahren hat sich darin auch nie eine Art der uns bekannten Betrachtungsweise der Wissenschaft etabliert.


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noilluminati
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21.08.2016 um 22:13
@kutulus
kutulus schrieb:Hast du schon mal versucht, Achtsamkeit in der Meditation zu erfahren?
Dazu müsste ich genauer wissen was das ist.
kutulus schrieb:Probiere doch mal eine geführte Achtsamkeitsmeditation aus.
Welches Video oder welchen Lehrer würdest du denn empfehlen? Ich will nicht von irgendeinem Betrüger lernen, sondern jemanden der es kann.


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noilluminati
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21.08.2016 um 22:17
@GyatsoJigme
GyatsoJigme schrieb:Außerdem ist der Buddhismus (abgesehen davon das seine Lehre den Hass auf andere eben nicht impliziert, wie Christentum usw) mit der modernsten Quantentheorie kompatibel und geht Hand in Hand mit moderner Wissenschaft und das obwohl er schon ÜBER 2500 Jahre alt ist.
Das Christentum impliziert keinen Hass auf andere. Ganz im Gegenteil soll man andere lieben. Was du meinst sind wahrscheinlich Evangelikale in den USA aber die scheinen sowieso viele andere Religiöse nicht zu mögen.

Das der Buddhimus mit Wissenschaft konform geht finde ich auch gut, aber da würde ich nicht so sehr den Buddhismus loben da das diese Geistwesen den verschiedenen Erleuchteten gesagt haben und die haben das dann einfach geglaubt. War aber dann richtig.


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GyatsoJigme
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21.08.2016 um 22:25
noilluminati schrieb:Das Christentum impliziert keinen Hass auf andere.
Doch das tut er, dadurch das das erste Gebot lautet, man soll keine Götter neben "ihm" verehren. Das impliziert den Hass auf Andersgläubige, auch wenn dieser Hass nicht ausgelebt wird, oder sich offensichtlich zeigt.


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noilluminati
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21.08.2016 um 22:47
@GyatsoJigme

Quatsch das impliziert das gar nicht. Wenn jemand keinen Gott verehrt kann man wohl schlecht sagen, dass sie den falschen Gott verehren oder einen Gott neben "ihm" verehren.

Zudem sind die Gebote Blödsinn. Da halten sich auch sowieso nicht viele Christen dran.

Da steht nicht: hasst alle die einen anderen gott verehren. Man kann die anderen dann trotzdem lieben. Oder eben neutral sein.

Du kannst auch gar nicht wissen was Christus wirklich wollte. Woher auch?
Jesus wollte mMn diesen Gott des AT abschaffen.

Die heutige Lehre z.b. vom Vatikan ging auf die Konzile zurück auf denen etwas als Wahrheit beschlossen wurde. Der Vatikan ist mMn eine kriminelle Vereinigung, die sich einen Dreck um andere schert.

Aber nicht das jeder Christ glaubt das oder muss glauben was eine Institution (Vatikan, evangelische-, orthodoxe Kirche) ihm vorsetzt. Da machst du es dir zu einfach.

Es gibt auch nicht den Buddhismus, sondern mehrere Richtungen. So auch im Christentum. Und die Lehre im Christentum (zumidest die von Jesus) ist Liebe und nicht Hass. Das ist so ziemlich das Gegenteil.


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GyatsoJigme
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21.08.2016 um 22:54
noilluminati schrieb:Quatsch das impliziert das gar nicht.
Natürlich tut es das. Es ist irrelevant ob diese Gebote länger zählen oder nicht.

Es geht darum, dass das Christentum eine monotheistische Religion ist und deshalb davon ausgeht die alleinige Wahrheit über die Welt und auch Gott in den Händen zu halten.

Das bedeutet, Christen gehen davon aus, sie beten den einzig wahren Gott an. Das ist schwer zu leugnen, und hat zur Folge das andersgläubige etwa Muslime einen Konflikt beginnen könnten, weil sie ebenfalls denken, sie würden den einzig wahren Gott kennen.

Da ist kein Spielraum. Christen können nicht sagen, ja wir glauben an den Gott der andere könnte aber auch richtig sein. Nein. Gott ist der einzig wahre Gott. Nicht Allah, Gott.

(schon klar, Allah ist arabisch für Gott. Ändert aber nichts am Absolutheitsanspruch)
noilluminati schrieb:Es gibt auch nicht den Buddhismus, sondern mehrere Richtungen. So auch im Christentum. Und die Lehre im Christentum (zumidest die von Jesus) ist Liebe und nicht Hass. Das ist so ziemlich das Gegenteil.
Das ist klar, aber mir geht es hier um die Grundlegenden monotheistischen Lehren. Und auch wenn Jesus Liebe, Mitgefühl und Feindesliebe predigte (was sehr gut ist) ist der Hass weiterhin ein Thema.

Da reicht es, wenn ich meine Nachbarskinder ansehe, wie sie sich streiten.

Gott, nein Allah !
Nein Gott, ne Allah!

Diese Religionen setzen eben voraus, im Recht zu sein. Ist nichts verwerfliches, höchstens etwas anmaßend, aber da sprechen wir in verschiedenen Maßstäben.


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noilluminati
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21.08.2016 um 23:34
GyatsoJigme schrieb:Natürlich tut es das. Es ist irrelevant ob diese Gebote länger zählen oder nicht.
Wenn es irrelevant ist, warum erwähnst du sie dann als Kritikpunkt?
GyatsoJigme schrieb:Es geht darum, dass das Christentum eine monotheistische Religion ist und deshalb davon ausgeht die alleinige Wahrheit über die Welt und auch Gott in den Händen zu halten.
Nur weil etwas eine monotoistische Religion ist, geht man nicht automatisch davon aus die alleinige Wahrheit zu kennen. Das folgt aus der Definition auch nicht. Das mag Priestern oder Gläubigen so sein ist aber bei viele nichtmootheistischen Religionen auch so, dass es dort Leute gibt die sage die absolute Wahrheit gefunden zu haben.
GyatsoJigme schrieb:Das bedeutet, Christen gehen davon aus, sie beten den einzig wahren Gott an. Das ist schwer zu leugnen, und hat zur Folge das andersgläubige etwa Muslime einen Konflikt beginnen könnten, weil sie ebenfalls denken, sie würden den einzig wahren Gott kennen.

Da ist kein Spielraum. Christen können nicht sagen, ja wir glauben an den Gott der andere könnte aber auch richtig sein. Nein. Gott ist der einzig wahre Gott. Nicht Allah, Gott.

(schon klar, Allah ist arabisch für Gott. Ändert aber nichts am Absolutheitsanspruch)
Nein das kann man nicht verallgemeinern. Da gibts überall unterschiedliche Meinungen.

http://zeltmacher.eu/ist-allah-der-gott-der-bibel-eine-juedische-sicht/

Du hast auch nicht zu bestimmen, was ein Christ und Muslim glauben soll.
GyatsoJigme schrieb:ist der Hass weiterhin ein Thema.
Wenn du Liebst wird der Hass transformiert und ist nicht mehr existent. Befasse dich doch mal mit dieser Praxis, die ist auch im Buddhismus sehr beliebt.
GyatsoJigme schrieb:Da reicht es, wenn ich meine Nachbarskinder ansehe, wie sie sich streiten.

Gott, nein Allah !
Nein Gott, ne Allah!
Wenn deine Nachbarkinder streiten, muss das natürlich für alle Muslime und Christen gelten. Schon klar. *kopfschüttel*
GyatsoJigme schrieb:Diese Religionen setzen eben voraus, im Recht zu sein. Ist nichts verwerfliches, höchstens etwas anmaßend, aber da sprechen wir in verschiedenen Maßstäben.
Das machen Leute in so ziemlich allen Religionen, aber das heist nicht, dass alle so sind. Bzw. es machen vor allem die Institutionen, aber nicht alle Gläubigen.


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GyatsoJigme
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21.08.2016 um 23:46
@noilluminati
noilluminati schrieb:Wenn es irrelevant ist, warum erwähnst du sie dann als Kritikpunkt?
Weil sie existieren. Ob sie gelten oder nicht, ist ja nicht wichtig, um Kritik an ihnen auszuüben.
noilluminati schrieb:Nur weil etwas eine monotoistische Religion ist, geht man nicht automatisch davon aus die alleinige Wahrheit zu kennen. Das folgt aus der Definition auch nicht
Natürlich befindet sich die Aussage, dass sie die alleinige Wahrheit kennen, nicht in der Definition von Monotheismus, es ist aber eine folge des Monotheismus. Den wenn einer an den Wahren Gott glaubt, der andere es auch tut, wer hat denn Recht ? Welcher Gott ist der richtige ? Das ist der Grundlegende und Erste Konflikt.
noilluminati schrieb:Nein das kann man nicht verallgemeinern. Da gibts überall unterschiedliche Meinungen.

http://zeltmacher.eu/ist-allah-der-gott-der-bibel-eine-juedische-sicht/

Du hast auch nicht zu bestimmen, was ein Christ und Muslim glauben soll.
Ich bestimmte das auch nicht. Es geht lediglich um den Hass, den man aus jeweiligen, monotheistischen Lehren ziehen kann.

Ob der für Gläubige Christen die ihren Nächsten lieben, ein Thema ist, darauf kommt es gar nicht so sehr an. Es geht mir vielmehr um das Prinzip, um es zu verdeutlichen:
"Ach Gott, wolltest du doch die Gottlosen töten! ..."

(Psalm 139,19)
noilluminati schrieb:befasse dich doch mal mit dieser Praxis, die ist auch im Buddhismus sehr beliebt.
Ja das ist sie. Aber wie gesagt, das Prinzip ist für mich entscheidend. Verstehe mich bitte nicht falsch, ich habe kein Interesse an einer hitzigen Diskussion, davon habe ich für heute schon genug. Ich möchte nur klarstellen, das durch monotheistische Lehren, von Anfang an ein Grundhass auf andere impliziert wird auch (Achtung !) wenn dieser nicht von Gläubigen ausgelebt, akzeptiert oder gesehen wird.
noilluminati schrieb:Wenn deine Nachbarkinder streiten, muss das natürlich für alle Muslime und Christen gelten. Schon klar. *kopfschüttel*
Das habe ich nicht gesagt, das war lediglich ein naives Beispiel um meine Aussage zu unterstreichen. Nicht interpretieren. Bitte bleib bei dem, was ich schreibe. Das erleichtert das alles enorm ;)
noilluminati schrieb:Das machen Leute in so ziemlich allen Religionen, aber das heist nicht, dass alle so sind.
Auch hier verweise ich auf vorherige Aussagen.


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kutulus
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22.08.2016 um 00:02
@noilluminati
Ich habe mir diese Meditation gerade angeschaut und finde sie tauglich.
Youtube: MBSR- Achtsamkeitsmeditation - Meditation für Anfänger
Wenn du regelmäßig Achtsamkeitsmeditation machst, wirst du irgendwann kein Video mehr brauchen.

Einen Lehrer kann ich dir nicht empfehlen, den Lehrer wählt der Schüler selbst. Wenn du denn überhaupt einen Lehrer wählen möchtest. Ich z. B. habe mich bewusst dazu entschieden, den Weg des Buddhismus allein zu beschreiten, ganz ohne einen Lehrer.


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noilluminati
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Ist Buddhismus Humbug?

22.08.2016 um 01:27
@GyatsoJigme
GyatsoJigme schrieb:Weil sie existieren. Ob sie gelten oder nicht, ist ja nicht wichtig, um Kritik an ihnen auszuüben.
Du sagst aber erst sie sind der Grund für Haß und dann sagst du sie sind wieder nicht wichtig für das Christentum.
GyatsoJigme schrieb:Natürlich befindet sich die Aussage, dass sie die alleinige Wahrheit kennen, nicht in der Definition von Monotheismus, es ist aber eine folge des Monotheismus. Den wenn einer an den Wahren Gott glaubt, der andere es auch tut, wer hat denn Recht ? Welcher Gott ist der richtige ? Das ist der Grundlegende und Erste Konflikt.
Ist immer schwer hier in Religion darüber zu reden, da man sich an die Regeln des Bereiches anpassen muss. Es gibt sicherlich viele dieser Menschen in diesen Religionen, die das machen, da gebe ich dir Recht. Darauf können wir uns einigen.
Es geht lediglich um den Hass, den man aus jeweiligen, monotheistischen Lehren zehen kann.
Du meintest es ist immer so bei monotheistischen Religionen. Das liegt aber daran, dass die Lehren sich widersprechen und man dann das nimmt was einem passt. Man kann den Haß überall herziehen. Im Sport gibt es z.B. viel Haß.
GyatsoJigme schrieb:Das habe ich nicht gesagt, das war lediglich ein naives Beispiel um meine Aussage zu unterstreichen. Nicht interpretieren. Bitte bleib bei dem, was ich schreibe. Das erleichtert das alles enorm ;)
Haß ist aber nicht automatisch irgendwo Thema, nur weil es bei deinen Nachbarkindern so ist. Und das reicht als Begründung nicht aus.
Das hast du geschrieben:
GyatsoJigme schrieb:Das ist klar, aber mir geht es hier um die Grundlegenden monotheistischen Lehren. Und auch wenn Jesus Liebe, Mitgefühl und Feindesliebe predigte (was sehr gut ist) ist der Hass weiterhin ein Thema.

Da reicht es, wenn ich meine Nachbarskinder ansehe, wie sie sich streiten.

Gott, nein Allah !
Nein Gott, ne Allah!
GyatsoJigme schrieb:Auch hier verweise ich auf vorherige Aussagen.
Es stimmt aber einfach nicht, dass diese Religionen das vorraussetzen im Recht zu sein. Du hättest das vielleicht gerne. Ich weis nicht warum du sowas sagst. Da es einfach nicht die "Religion" gibt.


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