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Macht das Christentum überhaupt Sinn?

987 Beiträge, Schlüsselwörter: Christentum, Christen, Atheismus, Atheist, Theologie

Macht das Christentum überhaupt Sinn?

15.11.2017 um 20:31
@Lightspeed
Lightspeed schrieb:Soviel zum bemühen.
Bemühen ist besser, als etwas gar nicht erst zu versuchen. :)

Und zu den Gruselgeschichten im AT:
Wenn man mit den Hintergründen (Gesamtkontext der Bibel) nichts anfangen kann, sollte man dieses lieber nicht lesen, sondern sich nur mit dem NT begnügen. :)


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Macht das Christentum überhaupt Sinn?

15.11.2017 um 20:33
@Lightspeed
Aber eben es heisst ja christentum, weshalb wohl?

Traraa, ja natürlich wegen Jesus und dem neuen Testament.
Manchmal geht es schon fast vergessen.


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Ur
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Macht das Christentum überhaupt Sinn?

15.11.2017 um 20:36
Lightspeed schrieb:Ich bin dann mal fein raus BYE.
Jetzt zeig doch wenigstens Rückgrad, wenn du schon keinen Wert auf deine eigenen Worte legst. Ansonsten führe deinen peinlichen Tanz ruhig weiter. ^^
Oder hast du selbst das irgendwo in deinem Wahn verloren? Gibt es irgendetwas von Wert in dir? Wenn du dir selbst nicht mal wert bist, dass zu tun was du selbst sagst? 0.o


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15.11.2017 um 20:40
@benihispeed
benihispeed schrieb:Traraa, ja natürlich wegen Jesus und dem neuen Testament.
Manchmal geht es schon fast vergessen.
Kommt das nNT denn ohne das AT aus?
Oder gehören die beiden Teile zusammen und die Reduktion aufs NT ist einer Argumentationsschwäche geschuldet?


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15.11.2017 um 20:47
Tröti schrieb:Kommt das nNT denn ohne das AT aus?
Oder gehören die beiden teile zusammen und die Reduktion aufs NT ist einer Argumentationsschwäche geschuldet?
Sinn ist für mich dadrin wo ich Sinn erkenne. Glaube ist für mich nebensächlich, und die sinnvollsten sachen die jesus gesagt haben soll sind völlig unabhängig vom AT oder sogar gegen es.


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15.11.2017 um 20:51
@benihispeed
Was nicht passt wird halt passend gemacht.
Ohne die Vorgeschichte und die Prophezeiungen des AT ist Jesus einer unter vielen Wanderpredigern der damaligen Zeit und nicht mehr.
Aber natürlich kann man sich das so schnitzen wie es einem jeweils in den Kram passt.


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15.11.2017 um 21:04
Tröti schrieb:Ohne die Vorgeschichte und die Prophezeiungen des AT ist Jesus einer unter vielen Wanderpredigern der damaligen Zeit und nicht mehr.
Natürlich war Jesus ein jude und ohne AT gäbe es kein Judentum.
Aber Jesus hat das AT um einiges radikaler reformiert als Luther den Katholizismus.
Er hat Themen auf eine Art angesprochen die so nirgends im AT vorkommen, er hat „Auge um Auge“ zu „halte deine andere Backe hin“ transformiert.


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15.11.2017 um 21:10
@benihispeed
Natürlich war Jesus ein jude und ohne AT gäbe es kein Judentum.
Aber Jesus hat das AT um einiges radikaler reformiert als Luther den Katholizismus.
Das stimmt so nicht :)
Er hats nicht reformiert, sondern höchstens manches anders (oder richtiger) AUSGELEGT als die Pharisäer.
Er hat Themen auf eine Art angesprochen die so nirgends im AT vorkommen
er hat „Auge um Auge“ zu „halte deine andere Backe hin“ transformiert.
Das sehe ich nicht als Transformation. Er hat das AT (im Prinzip die Thora) nicht verändert, sondern allenfalls etwas hinzugefügt.
Er sagte zumindest nicht, dass dieses Aug um Auge für die DAMALIGE Zeit falsch war.
Aber er lebte halt in einer anderen Zeit. Da ging es nicht mehr um das Materielle, sondern um das Geistige - bei SEINER Lehre.
Das war der Unterschied und zieht sich durch das gesamte NT :)


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15.11.2017 um 21:13
@benihispeed
Das magst du gerne so sehen, aber einen "Gottessohn", der sich noch nicht einmal deutlich gegen die Sklaverei positioniert, den kann ich nicht einmal ansatzweise für voll nehmen.
Aber ich habe natürlich Verständnis für jeden, der darüber hinwegsehen kann/will um sein mühsam konstruiertes Gottesbild nicht zu gefährden.

"Was du nicht willst dass man dir tut, das füg auch keinem Anderen zu"  oder "Behandle deine Mitmenschen so, wie auch du behandelt werden möchtest"
Wer auch immer das zuerst formuliert oder begriffen hatte, er war Jesus unendlich weit voraus.
Aber auch das darf jeder gerne anders sehen.


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15.11.2017 um 21:22
@Tröti
"Was du nicht willst dass man dir tut, das füg auch keinem Anderen zu"
das wird abgedeckt durch "liebe deinen Nächsten wie dich selbst"
(sinngemäß zumindest nicht groß was anderes finde ich)
Wer auch immer das zuerst formuliert oder begriffen hatte, er war Jesus unendlich weit voraus
Nein. Vielleicht hatte es derjenige auch nur von dem Jesus-Spruch abgeleitet/abgewandelt ;)


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15.11.2017 um 21:25
@Optimist
Schon klar , dass du dir das schönreden musst.
Da bin ich gar nicht überrascht.
Jetzt bitte noch kurz deine Erklärung dafür, dass Jesus sich nicht gegen die Sklaverei ausgesprochen hat.
Da fällt dir doch bestimmt etwas ähnlich Kreatives ein. :)


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15.11.2017 um 21:31
@Tröti
Tröti schrieb:dass du dir das schönreden musst.
was ist daran schön geredet?
Da gibt's noch was: "die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses an" (Röm 13,9)

Wo ist der große Unterschied zu ""Was du nicht willst dass man dir tut, das füg auch keinem Anderen zu"
Jetzt bitte noch kurz deine Erklärung dafür, dass Jesus sich nicht gegen die Sklaverei ausgesprochen hat.
Warum sollte er, wenn dies für damalige Zeit SO üblich war (auch dieses Aug um Auge...) - Dafür hatte doch Jesus dann andere "Angebote" (mehr geistige Angebote) gemacht.

Weshalb sollte er die damaligen Juden unnötig verkrätzen, indem er wirklich alles was sie machten oder was bei ihnen Sitte war, für Mist erklärt hätte?
Hätte ihm dann noch ein Einziger zugehört, wenn er das gesamte Gesellschaftssystem für sinnlos und ungültig erklärt hätte?
Da hätte er weder nen Blumenstock, geschweigedenn Menschen gewinnen können.


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15.11.2017 um 21:35
@Optimist
Optimist schrieb:Warum sollte er, wenn dies für damalige Zeit SO üblich war (auch dieses Aug um Auge...) - Dafür hatte doch Jesus dann andere "Angebote" (mehr geistige Angebote) gemacht.
Weshalb sollte er die damaligen Juden unnötig verkrätzen, indem er wirklich alles was sie machten oder was bei ihnen Sitte war, für Mist erklärt hätte? Hätte ihm dann noch ein einziger zugehört, wenn er das gesamte Gesellschaftssystem für sinnlos und ungültig erklärt hätte?
Das ist so ... das gehört einfach noch einmal zitiert und eingestellt.

Würde ich das bei einem verwirrten Wanderprediger vielleicht noch verstehen können, so stellst du deinem Gottessohn hier ein Armutszeugnis aus, das seinesgleichen sucht.
Danke dafür, dass hab ich in der Deutlichkeit hier noch nicht gelesen.


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15.11.2017 um 21:38
@Tröti
Danke dafür, dass hab ich in der Deutlichkeit hier noch nicht gelesen.
ändert halt nichts daran, dass es Jesus nun mal NUR um die geistigen Aspekte ging und nicht um das was WAR (im Materiellen).

Lt. NT bzw. lt der Aussagen von Jesus, soll ja - im geistigem Sinne - jeder jedem dienen (in manchen Bibelübersetzungen wird anstatt "Diener" dann "Sklave" gebraucht).

Dieses Dienen hat aber nichts mit Erniedrigung zu tun, sondern einfach ein Dienst an Anderen.
Jeder soll jedem dienen, ganz gleichberechtigt.
Ich weiß nicht, was daran schlecht sein soll?


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15.11.2017 um 21:42
@Optimist
Optimist schrieb:ändert halt nichts daran, dass es Jesus nun mal NUR um die geistigen Aspekte ging und nicht um das was WAR (im Materiellen).
Ah ja.
Er war total geistig unterwegs und tolerierte, dass Menschen als Sklaven gehalten wurden.
Das klingt total logisch.
Bestehende Ungerechtigkeiten ignorieren aber geistiger Führer sein.^^
Wohin das führt kann man sich ja ausrechnen.


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15.11.2017 um 21:48
@Tröti
Bestehende Ungerechtigkeiten ignorieren aber geistiger Führer sein
Du verstehst halt vermutlich nicht, dass das AT lediglich als Vorschattung auf das NT dient.
Die Geschichten im AT (alles im Materiellen) werden im Geistigen umgewandelt zu dieser Nächstenliebe und zum geistigen Dienen.

Aus tatsächlichen Sklaven welche auf materieller Ebene dienten  (die wurden zu dieser Zeit übrigens gut behandelt, hatte ich mal irgendwo gelesen) - also im Grunde aus Dienern im Materiellen  wurden dann GEISTIGE Diener im NT.

Ach, ich gebs jetzt auf - wer eben da eine negative Einstellung dazu hat, kann ich es nicht ausreden und will ich auch gar nicht.
(ich sag nicht, das ich bei der Bibel alles bis ins Kleinste verstehe, aber ich habe mich gründlich damit beschäftigt)


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15.11.2017 um 21:49
Tröti schrieb:Aber ich habe natürlich Verständnis für jeden, der darüber hinwegsehen kann/will um sein mühsam konstruiertes Gottesbild nicht zu gefährden
Um es nochmal eindeutig zu sagen Jesus ist nicht mein Gott und auch nicht sein Vater für mich ist die jesusüberlieferung eine sehr bedeutende philosphische Aussage die auch mit anderen pilosophischen Denkern den Grundstein zu unserem humanistischen Weltbild legten.


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15.11.2017 um 21:59
Optimist schrieb:Weshalb sollte er die damaligen Juden unnötig verkrätzen, indem er wirklich alles was sie machten oder was bei ihnen Sitte war, für Mist erklärt hätte?
Also, Jesus war nun wirklich nicht der Typ, der Dinge, die ihn störten, nicht angesprochen hätte! Höflichkeit, Takt, Rücksichtsnahme, Angst vor Ablehnung, Gegenwind oder Repressalien oder auch nur, der Gedanke, es würde eh nichts bringen hätten ihn nicht davon abgehalten. Im Gegenteil: Er drohte mit göttlichen Strafen schon wegen kleinster Verfehlungen, selbst wenn sie nur in Gedanken stattfanden. Und gerade gegen die (religiösen) Autoritäten seines Volkes benahm er sich sehr unfreundlich, beschimpfte sie und unterstellte ihnen pauschal, nur an das eigene Wohl zu denken. Den RELIGIÖSEN Autoritäten wohlgemerkt.
Nein, wenn Jesus nichts gegen Sklaverei sagte, dann nicht, weil er sich nicht getraut hätte oder das für sinnlos (nach dem Motto: "Es hört eh keiner auf mich") gehalten hätte.

Sondern seine Gleichnisse, in denen Gott durch einen Grundbesitzer symbolisiert wird, der seine Knechte (also die Menschen) nach Lust und Laune behandeln, auch einsperren oder foltern kann, und der als gnädig und gutherzig gilt, wenn er das mal nicht tut, lassen nur den Schluss zu, dass Jesus Sklaverei nicht für ein Unrecht, sondern für völlig normal hielt.

Sein Verhalten gegenüber Frauen, Kindern und Außenseitern mag vorbildhaft und fortschrittlich gewesen sein (und viele seiner Nachfolger verhielten sich genau gegensätzlich). Sein Bild von der Gesellschaft im Sinne von Klassengesellschaft war es dagegen nicht. Er war kein Sozial-Revolutionär, sondern eben auch nur ein Mensch seiner Zeit.
Tröti schrieb:Wohin das führt kann man sich ja ausrechnen.
Nicht nötig. Ein Blick in die Geschichte genügt.


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15.11.2017 um 22:05
@Optimist
Optimist schrieb:(ich sag nicht, das ich alles bis ins Kleinste verstehe, aber ich habe mich gründlich damit beschäftigt)
Ja, danke. Das ist deutlich geworden^^
Ist mir zwar nicht begreiflich wie man so weit ent.....en kann Sklaverei relativieren zu wollen, aber ich lerne hier jeden Tag noch dazu.
Zum Glück ist die menschliche Ethik da nicht stehengeblieben und für die meisten Menschen ist mittlerweile selbstverständlich, dass Sklaverei eine ganz ekelerregende Ungerechtigkeit ist ist.
Und die, die soweit gekommen sind, würden sie auch nicht relativieren um irgendeine Fiktion besser aussehen zu lassen.

@benihispeed
Das kannst du gerne so sehen. Ich tu mich halt schwer da so eine gravierende humanistische Leistung zu sehen, wenns noch nicht mal dazu reicht sich gegen die allgegenwärtige Sklaverei seiner Zeit zu stellen.


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15.11.2017 um 22:09
@benihispeed
@Optimist
Wie könnt ihr auch nur etwas aus der Bibel zu eurem nutzen ziehen? Ein Buch welches die wenigsten hier mal gelesen haben, geschweige denn sich danach eingehender beschäftigt haben. Man kann aus nichts nutzen ziehen außer aus der Mathematik und Worten von Menschen mit Titeln. Eine einzige positive Sache in diesem Buch zu sehen, bedeutet ihr gänzlich verfallen zu sein.
Und wieso hat dieser Jesus denn nicht sofort das Königreich auf Erden gegründet? Ein Haus muss schließlich auch nicht erst Stein um Stein gebaut werden, sondern wird immer in einem Stück aus einem Baum gehauen.
*Sarkasmus off*
AlteTante schrieb:Also, Jesus war nun wirklich nicht der Typ, der Dinge, die ihn störten, nicht angesprochen hätte! Höflichkeit, Takt, Rücksichtsnahme, Angst vor Ablehnung, Gegenwind oder Repressalien oder auch nur, der Gedanke, es würde eh nichts bringen hätten ihn nicht davon abgehalten. Im Gegenteil: Er drohte mit göttlichen Strafen schon wegen kleinster Verfehlungen, selbst wenn sie nur in Gedanken stattfanden. Und gerade gegen die (religiösen) Autoritäten seines Volkes benahm er sich sehr unfreundlich, beschimpfte sie und unterstellte ihnen pauschal, nur an das eigene Wohl zu denken. Den RELIGIÖSEN Autoritäten wohlgemerkt.
Nein, wenn Jesus nichts gegen Sklaverei sagte, dann nicht, weil er sich nicht getraut hätte oder das für sinnlos (nach dem Motto: "Es hört eh keiner auf mich") gehalten hätte.
Ja total unfreundlich Kranke zu heilen, oder armen Essen zu geben, den eigenen Leuten die Füße zu waschen, des Angreifers Ohr wiederherzustellen, eine Dirne als Mensch zu achten, jemanden von einer Steinigung zu bewahren usw... Was für ein Arsch man oder? 0.o


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