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Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

20.10.2018 um 19:12
@Labor-Ratte
Labor-Ratte schrieb:Aber auch sie vermischen die Aussagen der Bibel mit eigenen Inhalten unterschiedlichem Ursprungs. Das ist gerade bei den Zeugen Jehovas sehr ausgeprägt, die ihre ganz eigenen Dogmen besitzen. Da stehen sie den Kirchen in nichts nach.
ja da stimme ich dir zu.
Deshalb hatte ich auch bewusst geschrieben ähnlich wie die ZJ. :)
ZJ zähle ich auch nicht zu den Freikirchen - eben u.a. deshalb weil sie ein verbindliches Dogma von der WTO bekommen.

Mein Fokus bei meiner Äußerung lag darauf, dass die Bibel als Maßstab gilt.
Wie diese dann letztendlich unterschiedlich interpretiert wird (auch von den Freikirchen) steht wieder auf einem anderen Blatt.

Zum Osterfest.
In der Bibel wurde es nicht Osterfest genannt, sondern wie du richtig schreibst "Passahfest"

Aber das lief halt auch nicht SO ab wie in der heutigen Zeit das Ostern gefeiert wird.
Zudem ist das Passahfest für Christen nicht mehr relevant, weil ja Jesus schon geopfert wurde und heutzutage Christen keine Tieropfer mehr bringen müssen.
Das Passahlamm war ja ein Opfertier...


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20.10.2018 um 19:22
@Optimist

Zudem ist das Passahfest für Christen nicht mehr relevant, weil ja Jesus schon geopfert wurde und heutzutage Christen keine Tieropfer mehr bringen müssen.
Deswegen ist es bei den Christen ja jetzt auch Ostern. ;)

Es ist meiner Ansicht nach auch durchaus legitim neue Feste zu Feiern oder alte Bräuche abzuwandeln. Egal ob es jetzt biblischen Ursprungs ist oder nicht. Ich wüsste nicht was schlecht daran sein soll.


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20.10.2018 um 19:35
Labor-Ratte schrieb:durchaus legitim neue Feste zu Feiern oder alte Bräuche abzuwandeln. Egal ob es jetzt biblischen Ursprungs ist oder nicht.
du willst wohl unbedingt, dass manche User hier Schnappatmung bekommen :)
Optimist schrieb: die Frauen im Gottesdienst zu schweigen haben,
wurde und wird heiß diskutiert. Ebenso, ob die Frau im Gottesdienst ihr Haupt bedecken soll.
Wie ist das in deiner Gemeinde?


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20.10.2018 um 19:41
@Labor-Ratte
es geht mMn nicht um schlecht oder nicht-schlecht, sodern nur um "biblisch" oder "unbiblisch".

freikirchlische Christen haben sich nun mal "auf die Fahne geschrieben" sich nach der Bibel (bzw. Evangelium) auszurichten (wie gesagt, inwieweit das bei den Einzelnen korrekt geschieht steht auf einem anderen Blatt).

@Kybela
ich bekomme keine Schnappatmung :D ;)

Zu dem Schweigen der Frauen:
Da muss man differnzieren (jetzt mal nur die Auslegung welche in meiner Gemeinde von den Meisten vertreten wird):

Frauen sollen nicht predigen und laut beten. Dies jedoch nur, wenn Männer da sind, die das übernehmen können.
Sind keine da, dann kann auch eine Frau einspringen.
Bei Diskussionen über Glaubensfragen können Frauen grundsätzlich genauso mitreden.
Ich kenne aber auch Freikirchen, wo Frauen auch predigen und beten, trotz Anwesenheit von Männern.

Zum Haupt bedecken: Das wird nicht gemacht und mir wurde auch mal erklärt, weshalb das nicht nötig ist, hab ich aber leider vergessen.

Von anderen Freikirchen hab ich auch noch nicht gesehen, dass sich da Frauen bedecken


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20.10.2018 um 20:05
Optimist schrieb:ich bekomme keine Schnappatmung
ich dachte mehr an:
jo8true schrieb:weihnachten und ostern nicht zu vergessen.

wie leben sehr tief in der Lüge, denn der schreckliche König dieser Welt kontrolliert alles
Optimist schrieb:Zum Haupt bedecken: Das wird nicht gemacht und mir wurde auch mal erklärt, weshalb das nicht nötig ist, hab ich aber leider vergessen.
vermutlich mit dem Argument, dass die Bedeckung geistlich zu sehen ist.

so wie hier:
http://apostasia.net/node/191

wenn man bei einer eindeutigen Wortwahl nicht mehr rauskommt, greift man zum letzten Mittel: es ist "geistlich zu betrachten" :)


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20.10.2018 um 20:32
@Kybela
danke für diese aufschlussreiche Seite :)

Ich weiß nicht mehr, ob mir das ganz genau SO erklärt worden war, aber so ähnlich sicherlich, denke ich mal.

Auf alle Fälle finde ich die Erklärung, dass es geistlich zu sehen ist, sehr schlüssig.


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20.10.2018 um 20:45
Optimist schrieb:die Erklärung, dass es geistlich zu sehen ist, sehr schlüssig.
überrascht mich nicht, du ziehst das Argument "muss man geistlich sehen" auch gelegentlich aus dem Zylinder :)

nicht so die bibeltreuen ZJ:
Es gibt indes Gelegenheiten, bei denen eine christliche Frau ihr Haupt bedecken müßte, wenn sie betet. Es könnte sein, daß eine Schwester wie im ersten Jahrhundert in einer Zusammenkunft laut beten müßte, weil kein Bruder da ist. Oder vielleicht bittet ein ungläubiger Mann seine christliche Frau, vor einer Mahlzeit für die Familie laut zu beten.

In solchen Fällen würde eine Schwester eine Funktion wahrnehmen, die normalerweise jemand ausübt, der als Haupt über ihr steht — ein Bruder in der Versammlung oder ihr Mann. Daher sollte sie eine Kopfbedeckung tragen. Dadurch würde sie Achtung vor dem göttlichen Grundsatz der Leitung durch ein Haupt zeigen und ‘ihrem Haupt keine Schande machen’ (1. Kor. 11:5)
https://wol.jw.org/de/wol/d/r10/lp-x/1977128


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20.10.2018 um 22:13
Kybela schrieb:überrascht mich nicht, du ziehst das Argument "muss man geistlich sehen" auch gelegentlich aus dem Zylinder :)
Weil es auch in vielen Fällen so ist :)
Zum Beispiel auch bei dem Vers wo es heißt: "Lasst die Toten ihre Toten begraben"
physisch Tote können schlecht ihre Verstorbenen begraben ;)
Kybela schrieb:nicht so die bibeltreuen ZJ:
naja, muss ja nicht richtig sein.
Wie ich schon schrieb, es gehen viele genau nach der Bibel, aber es gibt immer einen Interpretationsspielraum.
Manches an Interpretation ist mir plausibel und anderes nicht.

Und dabei gehts bei mir nicht nach Wunschdenken.
Dafür mal ein Beispiel:
Die ZJ interpretieren, dass ein TEIL der Erretteten mal ewig auf einer erneuerten Erde leben werden (ein anderer Teil nicht auf der Erde).
Sie legen die entsprechenden Bibelstellen buchstäblich aus.

Ich dagegen (und da bin ich nicht die Einzige) lege das geistlich aus, in dem Sinne, dass das ewige Leben für alle Erretteten nur im geistlichen Reich Gottes (also in himmlischer Dimension) sein kann.
Und dies, obwohl mir mit meinem irdischen Denken ein Leben auf der Erde erstebenswerter vorkommt, weil ich mir ein Leben in einer anderen Dimension nicht vorstellen kann (dass dies schöner sein könnte).
Du siehst also, ich bin da keinesfalls parteiisch, mir kommt jedoch meine Interpretation der Bibeltexte plausibler vor, auch wenn mir meine eigene Auslegung gar nicht so sehr behagt.


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21.10.2018 um 07:10
DyersEve schrieb: zweiter schrieb:
ist man dann auf den stand der dinge ,muss man auch wieder aufpassen das man nicht den bogen überspannt ,sonst tritt dann auch wieder der niederfall des glaubens ein und man startet neu . :)

Was ist denn gerade der Stand der Dinge?
das ist bei jedem anders,lese in dir selbst und vielleicht siehst du es.
DyersEve schrieb: zweiter schrieb:
alle religionen,vereine, systeme,oder auch nicht angehörige dieser, haben meiner meinung eines gemeinsam.
der mensch hat einen glauben,der ihn leitet.

Nö, also mich leitet kein Glaube.
jeder leitet ein glaube.

du glaubst vielleicht an die gesellschaft ,arbeiten um ein schönes leben aufzubauen .
vielleicht der glaube mal kinder zu haben.
oder der glaube die große liebe zu treffen .

das heißt ,du hast eine vorstellung von deinem leben und an diese glaubst du ,um diese dann auch zu erreichen.
es ist nicht religionsabhängig,oder sonst etwas.
dein eigener glaube leitet dich,mit den dingen die dir wichtig erscheinen.

glaubst du daran ein guter mensch zu sein ,wirst du danach deine taten folgen lassen,vielleicht den nachbarn helfen ,spenden sammeln ,oder einfach freundlich sein.

glaubst du daran das geld dich weiterbringt,wirst du vielleicht viel arbeiten ,dinge verkaufen ,an die börse gehen usw.

deine vorstellungen ,dein glaube daran das es so sein kann ,wird dich begleiten.


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21.10.2018 um 07:20
Optimist schrieb:"Lasst die Toten ihre Toten begraben"
Die Erklärung steht einen Satz vorher?:
Und es trat ein Schriftgelehrter herzu und sprach zu ihm: Meister, ich will dir folgen, wohin du gehst.
Jesus sagt zu ihm: Die Füchse haben Gruben und die Vögel unter dem Himmel haben Nester; aber der Menschensohn hat nichts, wo er sein Haupt hinlege.
https://www.bibleserver.com/text/LUT/Matthäus8%2C19-20

Schriftgelehrte (Tote) lehnt er ab. Bereits die Begründung kann nicht literal gedeutet werden, da es tausende Plätze gibt, wo er sein Köpfchen hinlegen kann.

Seinen Jünger nimmt er mit:
Ein anderer aber, einer seiner Jünger, sprach zu ihm: Herr, erlaube mir, dass ich zuvor hingehe und meinen Vater begrabe.
Aber Jesus spricht zu ihm: Folge mir nach und lass die Toten ihre Toten begraben!
https://www.bibleserver.com/text/LUT/Matthäus8%2C21-22

auch die 2. Begründung kann nicht literal gedeutet werden.

1.Korinther 11,5
https://www.bibleserver.com/text/ELB/1.Korinther11%2C5
findet sich unter "Mahnung zum rechten Verhalten beim Gebet". Nicht irgendwo (zB in einer Erzählung)
So wie ein paar Sätze zuvor
Optimist schrieb:• Es muss EIN Brot sein, von dem die Gläubigen essen (1. Kor 10,17). Mehrere Hostien etc. sind unbiblisch.
https://www.bibleserver.com/text/ELB/1.Korinther10
unter "Warnung vor Götzendienst im Blick auf den Tisch des Herrn"

ist für mich wieder mal verwirrend, dass mittendrin ein Satz geistlich ist, und all die anderen Sätze nicht. Vor allem an einer Stelle, die überhaupt nicht nach bildhaft aussieht.
ok wäre für mich "ja, steht dort. Is uns aba wurscht."

Die geistliche Interpretation halte ich hier nicht für schlüssig:
http://www.christliche-themen.de/?pg=12964


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21.10.2018 um 12:22
@Kybela
Kybela schrieb:Die geistliche Interpretation halte ich hier nicht für schlüssig:
http://www.christliche-themen.de/?pg=12964
was genau findest du nicht schlüssig, das hier?:
Menschen, die Jesus Christus nicht als ihren ganz persönlichen Retter und Erlöser angenommen haben, sind geistlich tot. Deshalb sprach Jesus davon, dass die Toten ihre Toten begraben sollen. Das bedeutet: Die geistlich Toten werden irgendwann auch biologisch sterben, doch der Tod ist nicht das Aus, nicht das Ende unseres Bewusstseins.
-------------------------
Kybela schrieb: "Lasst die Toten ihre Toten begraben"

Die Erklärung steht einen Satz vorher?:

Und es trat ein Schriftgelehrter herzu und sprach zu ihm: Meister, ich will dir folgen, wohin du gehst.
Jesus sagt zu ihm: Die Füchse haben Gruben und die Vögel unter dem Himmel haben Nester; aber der Menschensohn hat nichts, wo er sein Haupt hinlege.

https://www.bibleserver.com/text/LUT/Matthäus8%2C19-20
ja das ist die Erklärung.
Aber die ist mMn eben geistlich gemeint, denn es kann doch nicht buchstäblich gemeint sein, dass Jesus nichts hat wo er seinen Kopf (zum Schlafen) hinlegt, also kann das und auch das mit den "geistlich Toten" nur geistlich gemeint sein.

Genau in diesem Sinne:
Schriftgelehrte (Tote) lehnt er ab.
-----------------------
Bereits die Begründung kann nicht literal gedeutet werden, da es tausende Plätze gibt, wo er sein Köpfchen hinlegen kann.
ja genau das meinte ich vorhin - Jesus kann überall sein Haupt hinlegen...
Aber was meinst du denn mit "kann nicht literal gedeutet werden"? (ich weiß, dass "literal" von Literatur kommt, trotzdem weiß ich nicht was du mir mit deinem Einwand sagen willst?)
Denn wenn du sagst "NICHT literal", muss es demnach geistlich gemeint sein, aber mit dieser Einschätzung stößt du doch bei mir eine offene Tür ein?
Seinen Jünger nimmt er mit:

Ein anderer aber, einer seiner Jünger, sprach zu ihm: Herr, erlaube mir, dass ich zuvor hingehe und meinen Vater begrabe.
Aber Jesus spricht zu ihm: Folge mir nach und lass die Toten ihre Toten begraben!
ja wie gesagt, in meinen Augen eindeutig - es kann nur geistlich (nicht buchstäblich) gemeint sein.
Kybela schrieb:auch die 2. Begründung kann nicht literal gedeutet werden.

1.Korinther 11,5
https://www.bibleserver.com/text/ELB/1.Korinther11%2C5
findet sich unter "Mahnung zum rechten Verhalten beim Gebet". Nicht irgendwo (zB in einer Erzählung)
Ich stehe auf der Leitung, worauf du so richtig hinaus willst? (vielleicht weil ich das mit dem "literal" nicht richtig verstehe?)

1.Kor.11:
Ich will aber, dass ihr wisst, dass der Christus das Haupt eines jeden Mannes ist, das Haupt der Frau aber der Mann, des Christus Haupt aber Gott.
... ist für mich auch eindeutig geistig gemeint.


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21.10.2018 um 13:50
Optimist schrieb: http://www.christliche-themen.de/?pg=12964

was genau findest du nicht schlüssig, das hier?:
Mist, falschen Link (dieser macht keinen Sinn) gepostet
Optimist schrieb:mit dem "literal" nicht richtig verstehe?
literal = buchstäblich, wortwörtlich
in der biblischen Exegese:
Literalsinn (wörtliche, geschichtliche Auslegung)
Wikipedia: Biblische_Exegese
Optimist schrieb:aber mit dieser Einschätzung stößt du doch bei mir eine offene Tür ein?
eben. Spätestens durch den Satz davor, wurde für mich Laien ersichtlich, dass die Sache nicht wortwörtlich zu verstehen ist.

Das ist wie beim Trinken von Blut und beim Kannibalismus:
Diese Rede ist hart. Wer kann sie hören?
Da aber Jesus bei sich selbst wusste, dass seine Jünger hierüber murrten, sprach er zu ihnen: Ärgert euch dies?
https://www.bibleserver.com/text/ELB/Johannes6,60-61
Jesus selbst provoziert mit seiner Wortwahl und klärt dann auf.

Bei einer wortwörtlichen Auslegung hätte ich Zombies ("Lasst die Toten ihre Toten begraben").


Optimist schrieb:1.Korinther 11,5
https://www.bibleserver.com/text/ELB/1.Korinther11%2C5
findet sich unter "Mahnung zum rechten Verhalten beim Gebet". Nicht irgendwo (zB in einer Erzählung)
die literale Auslegung mit der Bedeckung des Hauptes macht wunderbar Sinn.
Auch alle anderen Sätze in der Umgebung:
Optimist schrieb:• Das Gedächtnismahl muss gefeiert werden (1. Kor 11,23-26).
• Es muss EIN Brot sein, von dem die Gläubigen essen (1. Kor 10,17). Mehrere Hostien etc. sind unbiblisch.
• Es ist immer nur von einem Kelch die Rede (1. Kor 10,16; 11.25).
• Vor dem Essen von dem Brot und dem Trinken des Kelches gibt es jeweils eine Danksagung (1. Kor 11,24.25).
• Der Herr Jesus nahm das Brot in die Hand, bevor Er es verteilte (1. Kor 11,23).
• Der Herr Jesus hat das Brot nach dem Dankgebet gebrochen.(vgl. 1. Kor 10,16).
Alles sehr sachliche Anweisungen für den Gottesdienst.
Da mitten drin eine davon als geistlich zu betrachten, ist für mich nicht nachvollziehbar.

Ist doch nur eine weiteres Accessoire für die Liturgie?

Davon abgesehen, find ich jüdische Tichel schick:
images


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21.10.2018 um 14:18
@Kybela
ja, das auf der Abbildung ist wirklich schick :)

Aber du vermischst doch jetzt die Verse für die Anweisungen für das Gedächtnismahl mit den Versen bezüglich der Kopfbedeckung?
Stehen die denn überhaupt im gleichen Kapitel?

Falls ja, zitiere mir mal bitte die entsprechenden Stellen (mit der Nr der Bibelverse?)

Worauf ich jetzt hinaus wollte:
Das Abendmahl -> buchstäblich, aber nicht mal das vollständig (man isst nicht wirklich den Leib Christi, wenn man eine Hostie verspeist ;) )

Aber die Kopfbedeckung und das mit dem Haupt -> geistlich.


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21.10.2018 um 14:44
Optimist schrieb:Aber die Kopfbedeckung und das mit dem Haupt -> geistlich.
ja, ja, ich habe deine Auslegung schon verstanden :)
Optimist schrieb:Aber du vermischst doch jetzt die Verse für die Anweisungen für das Gedächtnismahl mit den Versen bezüglich der Kopfbedeckung?
Bedeckung des Hauptes (der Frau) beim Beten ist in 1.Korinther 11,5
Unter dem Kapiteltitel "Mahnung zum rechten Verhalten beim Gebet".

Alle anderen Anweisungen in der Gegend (um 11,15 herum) sind ebenso sachlich (keine Erzählung/Metapher):
10,17
10,16
11,23-25
10,16
Ich erwähne gerade diese, weil du diese als wahr/richtig beschrieben hast:
Kybela schrieb:Optimist schrieb:
• Das Gedächtnismahl muss gefeiert werden (1. Kor 11,23-26).
• Es muss EIN Brot sein, von dem die Gläubigen essen (1. Kor 10,17). Mehrere Hostien etc. sind unbiblisch.
• Es ist immer nur von einem Kelch die Rede (1. Kor 10,16; 11.25).
• Vor dem Essen von dem Brot und dem Trinken des Kelches gibt es jeweils eine Danksagung (1. Kor 11,24.25).
• Der Herr Jesus nahm das Brot in die Hand, bevor Er es verteilte (1. Kor 11,23).
• Der Herr Jesus hat das Brot nach dem Dankgebet gebrochen.(vgl. 1. Kor 10,16).
Optimist schrieb:Falls ja, zitiere mir mal bitte die entsprechenden Stellen (mit der Nr der Bibelverse?)
sind doch immer aufgeführt?


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21.10.2018 um 15:30
@Optimist
hier eine Pro-Seite:
https://www.bibelstudium.de/articles/2899/betrachtung-ueber-1-korinther-11.html

Erst seit kurzem in Frage gestellt:
...
Wir wissen, dass sowohl in der ungläubigen Welt als auch in der Christenheit diese Verse entkräftet werden, indem Argumente dagegen angeführt werden. Übrigens erst seit ungefähr 200 Jahren; viele Jahrhunderte hindurch galt in der Christenheit noch, was wir hier haben. Erst mit der Aufklärung und ihren Auswirkungen auf die Bibel, wo der Mensch sich nicht mehr unter das Wort sondern über das Wort stellte, werden diese Dinge in der christlichen Welt umgestoßen.
...
Ein Gebot des Herrn, keine Privatmeinung von Paulus:
Zum einen wird gesagt, dass diese Verse eine typische Meinung von Paulus seien, der grundsätzlich frauenfeindlich war.
Aber wir haben hier keine Sonderlehre von Paulus.
Wenn er in 1. Kor 14,34–37 über die Stellung der Frau spricht, dann sagt er, dass das, was er geschrieben hat, ein Gebot des Herrn ist.

Dann wird auch eingewendet, dass das, was Pau-lus hier schreibt, zeitlich und kulturell gebunden sei, weil z.B. die Frauen in Korinth besonders geschwätzig gewesen wären.
Aber die einleitenden Verse dieses Briefes zeigen ganz deutlich, dass diese Belehrungen allen gelten, die an je-dem Ort den Namen unseres Herrn Jesus Christus anrufen.
Geistlicher Einwand:
Ein weiterer scheinbar sehr geistlicher Einwand bemüht Gal 3,28 und behauptet, dass in Christus weder Mann noch Frau seien. Das stimmt natürlich.
Wenn wir unsere Stellung in Christus sehen, dann gibt es keinen Unterschied zwischen den Geschlechtern.
Aber wenn die Versammlung gesehen wird in ihrer Verantwortung auf der Erde, dann gibt es sehr wohl Unterschiede. Und diese Unterschiede bleiben solange bestehen, bis wir im Himmel sein werden.
Mehr im Artikel.


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22.10.2018 um 09:43
@Kybela
Optimist schrieb:Falls ja, zitiere mir mal bitte die entsprechenden Stellen (mit der Nr der Bibelverse?)
Kybela schrieb:sind doch immer aufgeführt?
ja, hast Recht, hatte das übersehen :)
Gut, es ist also doch alles aus dem gleichen Kapitel (teilweise auch aus 1.Kor.10, aber das spielt jetzt keine Rolle)

Wenn ich dich richtig verstanden hatte, glaubst du, es sei nicht schlüssig, dass innerhalb eines Kapitels manche Verse buchstäblich und andere Verse geistlich zu verstehen sind.
Ich finde es jedoch normal, dass es innerhalb eines Kapitels diesbezüglich auch mal Unterschiede geben könnte.

Der Auslegung nach in deinem Link ist wohl aber tatsächlich alles buchstäblich zu sehen.
Ist auch okay, wenn man das SO interpretiert - der Bibeltext gibt auch DAS her.

--------------------------------------------

Aus deinem Link:
Kybela schrieb:Ein weiterer scheinbar sehr geistlicher Einwand bemüht Gal 3,28 und behauptet, dass in Christus weder Mann noch Frau seien. Das stimmt natürlich.
Wenn wir unsere Stellung in Christus sehen, dann gibt es keinen Unterschied zwischen den Geschlechtern.
ja so ungefähr gibt das die Bibel auch für mich her.
Allerdings würde ich es so ausdrücken:
Man wird zwar GEISTIG gesehen als Christ ins Reich Gottes versetzt, aber man ist nur zum TEIL darin (oder "man hat ein Anrecht darauf", so als hat man eine Fahrkarte für einen bestimmten Ort).

Man ist also nur geistig gesehen drin, jedoch körperlich erst nach dem physischen Tod.

DAS - dass man halb da und halb dort ist, lässt es mir schlüssig erscheinen, innerhalb eines Kapitels die einen Verse buchstäblich und die anderen geistlich zu sehen (ganz allgemein, nicht nur auf Kor.11 bezogen).

-----------------------------

Konkret zu der Auffassung in deinem Link:
Von Kapitel 3,1 – 9,23 finden wir die Ordnung im Haus Gottes vorgestellt. Von Kapitel 10,14–33 finden wir die Ordnung vorgestellt, die dem Leib Christi gebührt.
...
Wenn wir die Schöpfungsordnung unbeachtet lassen, wird das auch negative Auswirkungen haben auf die Ordnung in der Versammlung. Solange die Versammlung noch auf der Erde ist, ist sie noch an die Ordnung Gottes in der Schöpfung gebunden.
Wir Gläubigen heute sind die einzigen Menschen, die jetzt schon der neuen Schöpfung angehören. Damit sind wir eine ganz große Ausnahme, denn alles andere gehört noch der alten Schöpfung an.
In einer gewissen Weise sind wir Zwitter-Wesen oder in einem Zwischenzustand.
Einerseits sind wir erneuert, aber mit unserem Leib gehören wir andererseits immer noch der alten Schöpfung an. Und solange das so ist, will Gott, dass diejenigen, die dem Inneren nach schon teilhaben an der neuen Schöpfung, in einer Umgebung, die ganz und gar der alten Schöpfung angehört, den Gedanken Gottes für diese erste Schöpfung Ausdruck geben – auch in Bezug auf den Gegenstand dieser Verse.
Finde ich alles schlüssig.
Wir haben in dieser Schöpfungsordnung folgende Rangfolge: Gott – Christus – Mann – Frau.

Diese Rangordnung ist aber keine Werteordnung.
Die Frau ist überhaupt nicht weniger wert als der Mann, und Christus natürlich auch nicht weniger wert als Gott. Jede gläubige Frau hat ja auch eine persönliche Beziehung zum Herrn Jesus; und sie ist außerhalb dieser Rangordnung hier auch dem Herrn Jesus als ihrem persönlichen Herrn unterworfen und verantwortlich.

Aus dieser Ordnung leitet sich dann die praktische Ermahnung dieses Abschnittes ab. Diese Ordnung soll sich darin zeigen, dass ein Mann, der betet oder weissagt, es mit unbedecktem Haupt tut; und die Frau, die betet oder weissagt, es mit bedecktem Haupt tut.

Diese Ordnung wird heute auf den Kopf gestellt. Sowohl der Mann hat darin versagt, seine Rolle entsprechend dieser Ordnung auszufüllen, als auch die Frau. []Die großen Probleme in unseren Ehen und auch in der Gesellschaft, im Geschäftsleben und in der Politik entstehen dadurch, dass Frauen ihre Stellung der Unterordnung aufgeben und Herrschaftsansprüche stellen.
Und ein weiteres Problem ist, dass der Mann seine Stellung als Haupt durch despotische und diktatorische Herrschaft wahrnimmt. Haupt ist Lenkung, Führung, und nicht ein großspuriges Macho-Verhalten mit Unterdrückung der Frau.
Ich denke er will mit dem von mir Unterstrichenem darauf hinaus, dass nur EINER den Hut aufhaben kann (ansonsten sagt der Eine hü, der Andere hott...)

Muss einem - gerade als Frau - nicht gefallen.
Aber ganz abwegig ists vielleicht nicht, zu denken:
Wenn BEIDE laufend darum ringen, wer das Sagen hat, kann es eher zu Konflikten kommen.


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22.10.2018 um 15:54
Optimist schrieb: es sei nicht schlüssig, dass innerhalb eines Kapitels manche Verse buchstäblich und andere Verse geistlich zu verstehen sind.
Optimist: was glaubst du, was in Korinther 10 bis 11 nicht wörtlich zu verstehen ist?
kybela: Oblaten sind ok. Falls es Brot sein soll, fertig geschnittenes ist auch recht.
Optimist: nö und nö. Rate weiter
kybela: mehrere Becher statt ein Kelch?
Optimist: nö
kybela: ich gib auf


Anders gesagt: ich wäre nie darauf gekommen.

Getragen wird es beim Gebet :
Auch in vereinzelten Brüdergemeinden, in der römisch-katholischen und der orthodoxen Kirche, in Pfingstgemeinden, Norweger-Gemeinden, calvinistischen Gemeinden in den Niederlanden und Schottland und in den Gemeinden der baptistischen Aussiedler aus der ehemaligen Sowjetunion bedecken viele Frauen ihren Kopf beim Gebet und beziehen sich hierbei auf den Apostel Paulus.
Dazu kommen die ZJ. Und vermutlich auch noch andere ... ?

Wikipedia: Kopftuch#Christentum
Optimist schrieb:Muss einem - gerade als Frau - nicht gefallen.
Hm ...
Wenn dieser Punkt gegeben ist:
Ihr Männer, liebt eure Frauen!, wie auch der Christus die Gemeinde geliebt und sich selbst für sie hingegeben hat, ...
und
Wer seine Frau liebt, liebt sich selbst. Denn niemand hat jemals sein eigenes Fleisch gehasst, sondern er nährt und pflegt es, wie auch der Christus die Gemeinde. Denn wir sind Glieder seines Leibes.
https://www.bibleserver.com/text/ELB/Epheser5,28-30

kann doch nicht wirklich viel schief gehen, wenn der Mann das Oberhaupt ist?
Welcher Mann schneidet sich ins eigene Fleisch?


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22.10.2018 um 17:03
@Kybela

du fragst mich, was bei Kor.11 nicht wörtlich zu sehen ist?
Letztens hattest du zur Bedeckung etwas verlinkt, wo diese geistlich ausgelegt wurde. War mir plausibel.
Im aktuellen Link von dir wirds buchstäblich ausgelegt, ist mir nun auch plausibel.

Deswegen meine Meinung heute:
Optimist schrieb:Der Auslegung nach in deinem Link ist wohl aber tatsächlich alles buchstäblich zu sehen.Ist auch okay, wenn man das SO interpretiert - der Bibeltext gibt auch DAS her.
Weshalb dann dein resignierendes "ich geb auf"? :)

Und den nächsten Punkt verstehe ich erst recht nicht - nämlich dass du es offensichtlich nicht nachvollziehen kannst, dass es einem als Frau nicht behagt, wenn man dem Mann untergeordnet ist?

Das sagt ja noch nichts darüber aus, ob man dies akzeptiert oder nicht, richtig findet oder nicht.
Rein biblisch gesehen ists schlüssig, das muss man als Bibel-Gläubiger erst mal so akzeptieren.

Und ich kam ja selbst auch schon auf den Trichter, dass nicht Beide zugleich den Hut aufhaben können :)


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22.10.2018 um 18:00
Optimist schrieb:nämlich dass du es offensichtlich nicht nachvollziehen kannst, dass es einem als Frau nicht behagt, wenn man dem Mann untergeordnet ist?
ich kann es nachvollziehen. Und kann in einer nicht funktionierenden Ehe ein massives Problem sein.

Daraum schrieb ich ja, dass es in einer liebevollen Ehe (wie es die Bibel vorschreibt) kein ernsthaftes Problem ist ... ?
Wer wird dem anderen etwas vorschreiben, wenn man weiß, dass er/sie todunglücklich sein wird?
Optimist schrieb:nicht Beide zugleich den Hut aufhaben können
gut, er hat den Hut auf. Aber ist sie denn damit weniger wert?

Dafür finde ich keine Stellen, sondern gegenteiliges:
Die zwei sind dann eins, mit Leib und Seele.
https://www.bibleserver.com/text/GNB/1.Mose2%2C24

Und sie ist äußerst eigenständig:

Eine gute Ehefrau regelt selbständig Geldangelegenheiten (Sprüche 31,11), bestellt Land (Sprüche 31, 16) und produziert und verkauft eigenständig Waren (Sprüche 31, 24).
Ihr vertraut das Herz ihres Mannes, und an Ausbeute wird es ihm nicht fehlen.
https://www.bibleserver.com/text/ELB/Sprüche31


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22.10.2018 um 19:43
@Kybela
@Optimist
Und was steht später im Korinther?

Denn das Haar ist ihr anstatt eines Schleiers gegeben. 16 Wenn es aber jemand für gut hält, streitsüchtig zu sein, so soll er wissen: wir haben eine derartige Gewohnheit nicht, auch nicht die Gemeinden4 Gottes.


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