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Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

19.10.2018 um 00:43
@Optimist

Jesus predigte keine Kirchen und Tempel, sondern dass man überall (z.B. auch in privaten Häusern) sich mit seinen geistigen Brüdern und Schwestern versammeln kann oder sogar sollte.
Der eigene Körper ist seit dem neuen Bund der "Tempel", nicht ein physischer oder Kirchen.
Jesus predigte auch keine neue Religion, sondern wollte lediglich das Judentum reformieren. Und dennoch haben die Menschen das Christentum gegründet. Das könnte man genauso kritisch sehen.


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19.10.2018 um 01:44
@Labor-Ratte
vielleicht kann man Christen-TUM kritisch sehen, jedoch dass sich Nachfolger Jesu als Christen (ohne dem "tum") sehen ist biblisch begründbar:
weil ihr Christus angehört...
Mk 9, 41
dass die Jünger ... Christen genannt wurden...
Apg 11, 26
dass ich ein Christ weede...
Apg 26, 28
wenn aber Christus in Euch ist...
Röm 8, 10
denn Christus ist des GESETZES ENDE ... für einen jeden der da glaubt...
Röm 10, 4
so sind ... wir ... ein Leib in Christus...
Röm 12, 5
ihr aber seid Christi Leib
1.Kor 12, 27
es grüßen Euch alle Gemeinden Christi
Röm 16, 16
dass die Jünger ... Christen genannt wurden
Apg 11, 26


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19.10.2018 um 07:47
@Optimist

Ich meinte ja auch das Christentum als eigenständige Religion und nicht eine bloße Gefolgschaft.

Biblisch lässt sich das vielleicht noch durch seine späteren Anhänger begründen. Die hatten die Religion ja auch gegründet und nicht Jesus selbst. Aber über die Predigten von Jesus lässt sich das denke ich schwieriger rechtfertigen. Dem Leib Christi oder Christus anzugehören ist meiner Ansicht nach nicht zwangsweise das Selbe wie einer Religion namens "Christentum" anzugehören. Jesus kann man auch als Jude folgen, so wie seine ersten Jünger als sie ihn begleiteten. Ich bin mir nicht sicher, ob er auch eine nach ihm benannte Religion wollte. Er selbst sah sich wohl immer als Jude.


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19.10.2018 um 07:58
Optimist schrieb: dass sich Nachfolger Jesu als Christen (ohne dem "tum") sehen
Worin unterscheiden sie (vom Messias mal abgesehen) sich von Sadduzäer, Pharisäer, Zeloten und Essener?
Alles jüdische Gruppen, die einen eigenen Namen haben?

Wenn sie von den Juden unabhängig werden wollten, warum dann?:

Mt 10,5-6
Geht nicht auf einen Weg der Nationen, und geht nicht in eine Stadt der Samariter; geht aber vielmehr zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel!
https://www.bibleserver.com/text/ELB/Matthäus10%2C5-6


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19.10.2018 um 08:01
@Optimist

Auch die Bezeichnung "Christ" kommt im Neuen Testament kaum vor und scheint erst nach Jesus Tod enstanden zu sein.

Die Bezeichnung „Christen“ (altgriechisch Χριστιανός Christianós ‚Der Christliche‘) für die Jünger Jesu Christi wurde der Apostelgeschichte (Apg 11,25-26 EU) zufolge erstmals in Antiochien in Syrien um 40 n. Chr. benutzt, später wurde es als Selbstbenennung der betreffenden Personengruppe übernommen. Im Neuen Testament kommt diese Bezeichnung aber nur selten vor (neben der genannten Stelle in Apg 11 noch in Apg 26,28 EU und 1 Petr 4,16 EU). Andere Bezeichnungen sind häufiger, so werden in den Paulusbriefen die Briefempfänger oft als „Heilige“ angesprochen (z. B. 1 Kor 1,2 EU). Weitere Bezeichnungen waren „an Christus Jesus Gläubige“ (1 Thess 1,7 EU) oder „Jünger“ (Apg 6,1 EU). In Apg 24,5 ELB nennt das Neue Testament in Anlehnung an Jesus von Nazareth die Christen auch Nazarener.
Wikipedia: Christ


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Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

20.10.2018 um 03:34
@Labor-Ratte
@Kybela
Auch die Bezeichnung "Christ" kommt im Neuen Testament kaum vor und scheint erst nach Jesus Tod enstanden zu sein.
Ja das finde ich auch folgerichtig, denn zu einem Christ (Gesalbter) konnte man - lt Bibel - erst nach Jesu Tod werden.
Und zwar im Zuge der Taufe.
Von der Taufe heißt es, dass man durch den HG "gesalbt" wird (geistgesalbt).

Jesus selbst wurde auch bei seiner Taufe gesalbt und DADURCH erst zum Christus (Gesalbter).
Und auch alle nachfolgenden Juden (so auch die Jünger) wurden durch die Taufe zu Christen.

So jedenfalls verstehe ich den Bibelinhalt bzw. den Kontext verschiedener Bibelverse.

Falls ihr der Meinung seid, dass ist falsch gedacht, würde ich das gerne in einem anderen Thread besprechen - hier zB Diskussion: Taufe, Sünde, heiliger Geist


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20.10.2018 um 06:46
@Optimist
aus meiner agnostischer Sicht:
erst mit Paulus begann die (verstärkte) Bekehrung von Heiden, die Abschaffung mancher jüdischer Gebote/Verbote .
Nichts, dass andere Apostel taten. Auch die Durchsetzung einer gemeinsamen Lehre bzw ihrer Organisierung war ihm wichtig.
Nun, wie rechtfertigt Paulus das: Jesus ist ihm erschienen. Dieser Kniff Authorisierung war nötig, da es doch drastische Änderungen waren, und zwar Änderungen, die sich nicht von bestehenden Geschichten ableiten lassen.


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20.10.2018 um 09:16
keine ahnung was in der bibel wichtig sein sollte ?
was dort geschrieben steht, sieht ja so aus wie die gesellschaft auch lebt.
mord ,totschlag ,betrug ,liebe, glaube, hoffnung , usw. alles vorhanden ,oder ?

alle religionen,vereine, systeme,oder auch nicht angehörige dieser, haben meiner meinung eines gemeinsam.
der mensch hat einen glauben,der ihn leitet.
als hintergrund dazu benutzt er das wissen und erfahrung und alles was dazwischen und außerhalb liegt.
also alles erdenkliche wird herangezogen und ausgewertet und daraus zieht man einen glauben, der einen in eine richtung trägt.
glaubt man nun auch an diesen weg ,folgt man diesem weg ,egal wie er aussieht.
hin und wieder wird er erschüttert,oder es kommt neue erkenntnis dazu ,was die richtung ändern kann,aber selbst dann wird man wieder in einer richtung dem glauben folgen.
man selbst glaubt an etwas und dieses kann man dann mit der kraft der gedanken,intuition,gefühl verstärken ,und zwar so stark, das es wahr werden kann,oder man schizophren wird .
mit dem glauben kann man die welt teilweise zu seiner machen ,ändern ,dinge eintreten lassen.
es gibt allerding unvorhergesehenes,querschläger,die man nicht kommen sieht und die man überbrücken muss.
man kann kraft schöpfen ,aber es braucht am anfang auch viel kraft dem zu folgen und zu erkennen.
ist man dann auf den stand der dinge ,muss man auch wieder aufpassen das man nicht den bogen überspannt ,sonst tritt dann auch wieder der niederfall des glaubens ein und man startet neu . :)


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20.10.2018 um 10:05
@Kybela
Kybela schrieb:aus meiner agnostischer Sicht:
erst mit Paulus begann die (verstärkte) Bekehrung von Heiden, die Abschaffung mancher jüdischer Gebote/Verbote .
Nichts, dass andere Apostel taten. Auch die Durchsetzung einer gemeinsamen Lehre bzw ihrer Organisierung war ihm wichtig.
Nun, wie rechtfertigt Paulus das: Jesus ist ihm erschienen. Dieser Kniff Authorisierung war nötig, da es doch drastische Änderungen waren, und zwar Änderungen, die sich nicht von bestehenden Geschichten ableiten lassen.
Bei allem was ich jetzt argumentieren werde, bleibe ich vollkommen bei der Bibelschilderung (also dass Paulus sagte, er habe diese Jesus-Erscheinung gehabt und glaubte selbst fest daran, dass es Jesus war und er wurde ja auch deswegen blind usw...) - vom Bibeltext her kann ich nicht einfach Paulus unterstellen, dass er lügt. Ansonstens wäre es eine Vermischung von Bibeltext und eigener subjektiven Interpretation wenn man NICHT glaubt, was in diesem Text steht.

Also aufgrund dieser Prämisse nun meine Antwort:
Ja, Paulus war die Durchsetzung seiner Lehre - wovon er sehr überzeugt war und wofür er glühte - sehr wichtig.
Genauso wichtig, wie ihm zuvor die Christenverfolgung wichtig war.

Weshalb war ihm vorher die Verfolgung wichtig und dann aufeinmal - nachdem er Jesus gesehen hatte (und wenn auch nur vermeintlich - ER glaubte aber dran) - auf einmal nicht mehr?
Also war er vorher von einer Sache überzeugt und handelte nach seinen Überzeugungen und nach der Erscheinung auch.
Dieser Kniff Authorisierung war nötig, da es doch drastische Änderungen waren, und zwar Änderungen, die sich nicht von bestehenden Geschichten ableiten lassen.
doch, lt. Bibelbtext ließ es sich ableiten.
Wenn du nun glaubst es war nur ein Trick von Paulus, änderst du den Bibeltext bzw. vermischst deine Interpretation mit dem was wirklich drin steht.
aus meiner agnostischer Sicht:
erst mit Paulus begann die (verstärkte) Bekehrung von Heiden, die Abschaffung mancher jüdischer Gebote/Verbote .
Nichts, dass andere Apostel taten. Auch die Durchsetzung einer gemeinsamen Lehre bzw ihrer Organisierung war ihm wichtig.
lt. Bibel müsste Petrus das alles genauso wichtig gewesen sein, denke ich:

sh dazu Mt 16, 18 ("auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen..."). Petrus verleugnete Jesus dann zwar zunächst nach seinem Tod, aber das bereute er dann auch sehr und kämpfte für die Sache Jesu...
... und er vertrat auch die neue Lehre nach Jesu Tod (er verkündete die Gnadenzeit, welche anstelle des alten Bundes trat): Apg 2, 38 ("tut Buße... Gabe des HG...")

Das hier war zu Pfingsten: Apg 10, 44 (der HG fiel auf alle - auch auf die Heiden)... Petrus kam wegen seines Glaubens ins Gefängnis (Apg 12, 6)

Nun weiß ich im Moment nicht, ob zu dieser Zeit Paulus schon aktuell war, oder noch "Saulus" war?

Wenn Paulus noch nicht aktuell war, unterstützt dies meine Auffassung, dass es alles schon mit Petrus anfing und Paulus dann die Verbreitung des Evangeliums (was eben wirklich etwas anderes war, als das was im AT gelehrt wurde) lediglich unterstützte.
was eben wirklich etwas anderes war, als das was im AT gelehrt wurde
das tat Jesus ja genauso, er predigte ja auch das Evangelium bzw. die "gute Botschaft" von der Gnadenzeit und wie man errettet werden kann...
... ist also alles keine "Erfindung" von Petrus oder Paulus :)


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20.10.2018 um 11:55
@Optimist

Falls ihr der Meinung seid, dass ist falsch gedacht...
Ich sag nicht, dass es grundsätzlich falsch ist. Ich wollte dir nur aufzeigen, dass deine Kritik an der Kirche "Jesus predigte keine Kirche" problematisch ist, da man mit der selben Begründung auch das gesamte Christentum infrage stellen könnte. Jesus predigte auch kein Christentum. Ob es deswegen auch falsch war Christentum und Kirchen zu gründen, das steht auf einem gänzlich anderen Blatt und darüber möchte ich mir jetzt auch gar kein Urteil erlauben.


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20.10.2018 um 13:31
Optimist schrieb:Nun weiß ich im Moment nicht, ob zu dieser Zeit Paulus schon aktuell war, oder noch "Saulus" war?
Laut Paulus könnte man so rechnen:
48 (Apostelkonzil) - 13 (erster Jerusalembesuch) - 2 = 33 (Christwerdung).

Die Apostelgeschichte widerspricht aber den Eigenangaben der Paulusbriefe. Laut Apg 9,26 EU reiste Paulus von Damaskus direkt nach Jerusalem, nicht zuerst nach Arabien. Laut Apg 11,27–30 EU besuchte er Jerusalem vor dem Konzil ein zweites Mal.
Optimist schrieb:Petrus kam wegen seines Glaubens ins Gefängnis (Apg 12, 6)

Nun weiß ich im Moment nicht, ob zu dieser Zeit Paulus schon aktuell war, oder noch "Saulus" war?
Paulus besuchte die Urgemeinde nach Gal 2 erstmals um 36 und traf dort zunächst nur mit Petrus zusammen. Beim zweiten Besuch (um 48) habe er Petrus, Jakobus den Gerechten und Johannes besucht
Optimist schrieb:vom Bibeltext her kann ich nicht einfach Paulus unterstellen, dass er lügt.
1) es muss kein Lüge sein ... es gab schon immer Menschen, die Stimmen hören und Visionen sehen.
2) Paulus hat die Erscheinung für eine bildhafte Beschreibung seiner Interpretation verwendet
3) es war ein Kniff für eine gute Sache (White Lie)
Optimist schrieb:wenn man NICHT glaubt, was in diesem Text steht.
darum schrieb ich ja: aus agnostischer Sicht.
Aus außerchristlichen Quellen weiß man (bis auf die Hinrichtung durch Pilatus) gar nichts.

Die vielen Unterschiede zwischen den Evangelien (bei Johannes stirbt Jesus einige Stunden kurz vor Beginn des Pessachfestes, bei den anderen Aposteln ist das Pessach Mahl das letzte Abendmahl) lassen nicht darauf schließen, dass die vorhandenen Quellen korrekt und unverändert sind.
Optimist schrieb:vermischst deine Interpretation mit dem was wirklich drin steht.
Warum gibt es nur bei Johannes ein "Jesus ist das Lamm Gottes"? und warum ist nur bei Johannes das letzte Abendmahl nicht das Pessach-Mahl?
Für mich ist das ein Kniff.

Und warum wird mit Johannes eine eigenständige Theologie entwickelt?

Paulus hat eine Erscheinung und Johannes begründet erst gar nicht seine Änderungen :)


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20.10.2018 um 13:51
Labor-Ratte schrieb:Ich sag nicht, dass es grundsätzlich falsch ist. Ich wollte dir nur aufzeigen, dass deine Kritik an der Kirche "Jesus predigte keine Kirche" problematisch ist, da man mit der selben Begründung auch das gesamte Christentum infrage stellen könnte. Jesus predigte auch kein Christentum. Ob es deswegen auch falsch war Christentum und Kirchen zu gründen, das steht auf einem gänzlich anderen Blatt und darüber möchte ich mir jetzt auch gar kein Urteil erlauben.
in die kirche sollte man sowieso nicht hingehen, nur sünden, ebenso der papst und der Vatikan und viele andere die meinen im Namen Jesus zu handeln sind eine lüge.
Wer sich mit der Bibel auskennt der wird mir zustimmen.


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Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

20.10.2018 um 15:00
@Kybela
Okay, danke für deine Aufklärung wegen der Zeiträume.

Da kann man wohl halt verschiedener Auffassung sein, wie das alles mit Paulus, Petrus und Johannes zu sehen ist.

Eins steht jedoch mMn - biblisch gesehen - fest:
Jesus
Optimist schrieb:predigte ja auch das Evangelium bzw. die "gute Botschaft" von der Gnadenzeit und wie man errettet werden kann...
... ist also alles keine "Erfindung" von Petrus oder Paulus
und was Jesus predigte, unterschied sich halt auch vom AT. Jedoch das wundert mich nicht, weil es zu Zeiten des AT den alten Bund gab und ab dem Tod Jesu den Neuen.

@Labor-Ratte
@jo8true
Genau, Jesus wollte keine Kirchen so wie es sie im heutigen Sinne gibt, sondern wenn man es schon "Kirche" nennen will, dann nur im Sinne wie sie bei den Urgemeinden existierten. Nämlich keine Institution, welche irgendwelche Macht an sich reißen möchte.
Jesus wollte also einfach nur SCHLICHTE Gemeinden, welche sich wirklich NUR nach seinen Lehren ausrichten und keinen Prunk und irgendwelche Kämpfe ("ihr seid besser oder schlechter als wir...")

Was also das Christentum und die Kirchen betrifft, sehe ich es auch so, dass das mehr oder weniger unbiblisch ist. Vor allem auch was den Papst betrifft.
In der Bibel steht: "es gibt nur EINEN Mittler" zwischen Menschen und Gott und das ist Jesus ... NICHT der Papst.
Da fängts halt mit der Unbiblischkeit schon an.
Und was die Kirchen und das Christentum im Namen Jesu alles so veranstaltet hatten, darüber brauchen wir gar nicht erst anfangen.


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20.10.2018 um 15:35
@Optimist
So ist es.

Und jesus hat uns vor alldem gewarnt, die kirchen, der papst, die menschen die meinen sie wären christus..... all das hat Jesus vorhergesehen und es ist geschehen.
So viele Prophezeiungen haben sich schon erfüllt.


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Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

20.10.2018 um 15:53
jo8true schrieb:@Optimist
So ist es.

Und jesus hat uns vor alldem gewarnt, die kirchen, der papst, die menschen die meinen sie wären christus..... all das hat Jesus vorhergesehen und es ist geschehen.
So viele Prophezeiungen haben sich schon erfüllt.
weihnachten und ostern nicht zu vergessen.

wie leben sehr tief in der Lüge, denn der schreckliche König dieser Welt kontrolliert alles und er kann auch alles beliebig verschönern wann immer er will. Ihm allein gehört alles.

Jesus sagte uns wir sollen acht geben, wie wichtig diese warnung ist wurde mir mit der Zeit immer klarer. Alles um uns herum ist eine lüge und kann uns sehr schnell verführen. Wir sollen alles testen, und die wahrheit erkennen.


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20.10.2018 um 16:26
zweiter schrieb:alle religionen,vereine, systeme,oder auch nicht angehörige dieser, haben meiner meinung eines gemeinsam.
der mensch hat einen glauben,der ihn leitet.
Nö, also mich leitet kein Glaube.
zweiter schrieb:als hintergrund dazu benutzt er das wissen und erfahrung und alles was dazwischen und außerhalb liegt.
Der Hintergrund besteht letztlch nur aus literarischer Fiktion.
Es dient nur dazu, dem Unausweichlichem zu entkommen.
Egal ob Wallhall, der Himmel in Gottes Reich, oder irgendwelche wiedergeborenen Karma Gedanken, es geht sich einzig darum,
der eigenen Sterblichkeit zu entkommen.
zweiter schrieb:also alles erdenkliche wird herangezogen und ausgewertet und daraus zieht man einen glauben, der einen in eine richtung trägt.
glaubt man nun auch an diesen weg ,folgt man diesem weg ,egal wie er aussieht.
Ganz genau.
Egal was, Hauptsache ich lebe ewig weiter.
Das ist das Opium, dass ist die Essenz einer beliebigen Religion, oder irgendeiner kultischen Fantasie.
zweiter schrieb:glaubt man nun auch an diesen weg ,folgt man diesem weg ,egal wie er aussieht.
hin und wieder wird er erschüttert,oder es kommt neue erkenntnis dazu ,was die richtung ändern kann,aber selbst dann wird man wieder in einer richtung dem glauben folgen.
Welche Erkenntis bitte?
Wir leben, und wir sterben.
Das ist ein Faktum.
Und wir sind uns dessen bewusst.
Das ist der Ursprung aller Heilsversprechen!
Wir wissen es, aber es darf nicht sein. :D
zweiter schrieb:man selbst glaubt an etwas und dieses kann man dann mit der kraft der gedanken,intuition,gefühl verstärken ,und zwar so stark, das es wahr werden kann,oder man schizophren wird .
Ein Glauben kann nicht wahr werden.
Aber man kann aufgrund dessen absolut schizophren werden.
zweiter schrieb:mit dem glauben kann man die welt teilweise zu seiner machen ,ändern ,dinge eintreten lassen.
Ja, dass hat uns die Menschheitsgeschichte gezeigt.
zweiter schrieb:es gibt allerding unvorhergesehenes,querschläger,die man nicht kommen sieht und die man überbrücken muss.
Ja, in der Menschheitsgeschichte hat es diesbezüglich viele Überbrückungen gegeben.
Gemein sind immer nur die Heilsversprechen.
zweiter schrieb:man kann kraft schöpfen ,aber es braucht am anfang auch viel kraft dem zu folgen und zu erkennen.
Warum kann man der eigenen Sterblichkeit nicht ins Auge blicken?
zweiter schrieb:ist man dann auf den stand der dinge ,muss man auch wieder aufpassen das man nicht den bogen überspannt ,sonst tritt dann auch wieder der niederfall des glaubens ein und man startet neu . :)
Was ist denn gerade der Stand der Dinge?


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Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

20.10.2018 um 17:02
Optimist schrieb:wie das alles mit Paulus, Petrus und Johannes zu sehen ist.
und nur in Johannes gibt es die berühmte Perikope mit der Ehebrecherin (erst ab dem 4. Jhr in der Bibel) und
das berühmte "Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als Erster einen Stein auf sie".

Mir persönlich ist das alles viel zu wage (im Sinne von "was wurde wie wann wo verändert"), um einen festen Glauben darauf zu bauen.
Optimist schrieb: einfach nur SCHLICHTE Gemeinden,
nach einer Schätzung gibt es 300 000 Menschen in D, die einer freien Gemeinde angehören.

Du bist doch in einer freien Gemeinde?
Was waren die Beweggründe der Mitglieder? Waren sie unzufrieden mit den Kirchen?
Oder wollen generell keiner Kirche angehören? Und/oder erhoffen sie sich einen wahreren Glauben?

kannst du dem zustimmen (Liturgie)?:
https://www.bibelpraxis.de/index.php?article.2117


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Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

20.10.2018 um 18:15
@Kybela
Die Freigläubigen welche ich kenne richten sich - genau wie die ZJ - genau nach dem was in der Bibel steht (hauptsächlich das Evangelium).

Deshalb haben sie erkannt, dass die Dogmen der Kirchen in einigen wesentlichen Punkten nicht biblisch korrekt sind, also etwas gelehrt, wird, was z.B. heidnischen Ursprungs ist.
Zum Beisp. die Weihnachtsfeiern oder Ostern (@jo8true stimme dir da völlig zu).
Nirgends in der Bibel wird beschrieben, dass die Urgemeinden sowas gefeiert hätten.

Also, weil vieles unstimmig ist, werden die Kirchen bzw deren Lehre/Dogma abgelehnt.
Zudem eben auch aus dem Grund, weil es eine Institution ist, welche viel mit Machterhalt zu tun hat.

Freie Gemeinden lehnen natürlich nicht die Gläubigen selbst ab, jeder Katholike z.B. ist herzlich eingeladen freie Gemeinden zu besuchen.

Was deinen Link betrifft, das ist nicht einfach zu beantworten.
In den diversen freikirchlichen Gemeinden gibts hinsichtlich der Auslegung und Praktizierung des Gottesdienstes teilweise große Unterschiede.
In diesem Punkten richten sich auch nicht alle genau nach der Bibel oder legen diverse Verse unterschiedlich aus (zB wenn diese aus dem Kontext gerissen worden sind).


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Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

20.10.2018 um 18:45
@Kybela
Optimist schrieb:In den diversen freikirchlichen Gemeinden gibts hinsichtlich der Auslegung und Praktizierung des Gottesdienstes teilweise große Unterschiede
Das hatte ich so gemeint:
"Gottesdienst" kann man eng fassen (NUR Abendmahl), aber auch weit -> dann gehört das tägliche Ausleben der Lehren Jesu (Nächstenliebe...) mit dazu, bzw. das Bemühen darum.

Aus deinem Link:
Und davon ist bei diesen Theologen leider herzlich wenig zu lesen.

Nehmen wir Stefan Schweyer: Er empfiehlt eine Prise Liturgie. Wo aber ist diese Prise im Neuen Testament zu finden? Die schlichte Antwort lautet: nirgendwo. Es gibt kaum etwas Schlichteres als die Hinweise zum „Gottesdienst", zum Essen des Gedächtnismahls (Abendmahls, wie Martin Luther es übersetzte). Was vorgegeben ist, ist Folgendes:

Gottes „Liturgie"
• Das Gedächtnismahl muss gefeiert werden (1. Kor 11,23-26). Wenn NICHTS anderes geschähe, als vom Brot zu essen und vom Kelch zu trinken - in Verbindung mit den Danksagungen - hätten wir ein Gott gemäßes Gedächtnismahl!
• Es muss EIN Brot sein, von dem die Gläubigen essen (1. Kor 10,17). Mehrere Hostien etc. sind unbiblisch.
• Es ist immer nur von einem Kelch die Rede (1. Kor 10,16; 11.25). Es ist gut, sich auch an diesen Hinweis zu halten. Manchmal ist die Anzahl der Christen, die am Gedächtnismahl teilnehmen, so hoch, dass ein Becher allein nicht ausreicht. Dann ist es zweckmäßig, nach dem Danken den Kelch in mehrere Becher zu verteilen. Aber wir danken für einen Kelch - das sollte auch für die anwesenden Christen sichtbar sein (vgl. dazu die nützlichen Anmerkungen des vertrauenswürdigen Auslegers William Kelly: http://www.stempublishing.com/authors/kelly/9_bt_ans/VOLN2.html, Bible Treasury Volume N2, p. 272/303. May 1899).
• Vor dem Essen von dem Brot und dem Trinken des Kelches gibt es jeweils eine Danksagung (1. Kor 11,24.25). Da der Herr Jesus beides tat, ist es gut, wenn beide Gebete von demselben Christen, „Bruder", gesprochen werden.
• Der Herr Jesus nahm das Brot in die Hand, bevor Er es verteilte (1. Kor 11,23). Da uns das mitgeteilt wird, ist es sicher gut, wenn derjenige, der für das Brot dankt, auch dieses zu sich holt - „nimmt", damit deutlich wird, wofür er dankt.
• Der Herr Jesus hat das Brot nach dem Dankgebet gebrochen. Das wird uns vom Apostel mitgeteilt. Daher ist es richtig, wenn auch wir dies so halten. Das Brot muss gebrochen werden (vgl. 1. Kor 10,16).
• Ansonsten wissen wir aus 1. Korinther 14,34, dass die Frauen im Gottesdienst zu schweigen haben, also kein Gebet oder dergleichen hörbar aussprechen. In 1. Korinther 14 geht es nicht um den Gottesdienst. Die Ausage zur hörbaren Beteiligung der Frauen allerdings wird hier grundsätzlich für die Zusammenkommen als Versammlung (Gemeinde, Kirche) vorgestellt.
• Und aus Apostelgeschichte 20,7 können wir schließen, dass es richtig ist, dass wir jeden ersten Tag der Woche das Abendmahl feiern.

Das also sind die einzige Hinweise zur „Liturgie", die Gottes Wort uns bietet.
In der Schrift jedenfalls finden wir keinen Hinweis darüber:

Keine Liturgie
• Womit der Gottesdienst beginnt: Mit einem Lied? Mit einer Bibelstelle? Mit einem Dankgebet? Es gibt gute Gründe, dass ein geistliches Lied unsere Herzen zusammenfügt zur Anbetung. Aber Gottes Wort lässt das offen - wir sollten das auch so halten.
• Welche Abfolge es gibt: Auf ein Lied kann ein anderes folgen, oder ein Dankgebet, oder die Lesung einer Bibelstelle, usw. Es gibt keine Liturgie - wir sollten sie auch nicht einführen und den Geist Gottes in seiner Wirkung einengen. Von vorbereiteten, vorgegebenen Gebeten finden wir in den neutestamentlichen Briefen ohnehin kein einziges Wort
....
Es gibt fast keine Einschränkungen im Blick auf dieses Zusammenkommen.
....
Talar, die Psalmen, Liturgien, Formen, (irdische) Segnungen usw. tragen interessanterweise alle den Geruch des Alten Testaments. Dort waren äußere Formen sehr wichtig und von Gott angeordnet. Zu diesem scheint die Kirche (Gemeinde, Versammlung) heute wieder mit Volldampf zurückzukehren. Damit verleugnet man das, was Gott uns in Christus gegeben hat: eine geistliche, keine materielle Anbetung. ...
Das sehe ich alles genauso.


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20.10.2018 um 18:58
@Optimist
Die Freigläubigen welche ich kenne richten sich - genau wie die ZJ - genau nach dem was in der Bibel steht (hauptsächlich das Evangelium).

Deshalb haben sie erkannt, dass die Dogmen der Kirchen in einigen wesentlichen Punkten nicht biblisch korrekt sind, also etwas gelehrt, wird, was z.B. heidnischen Ursprungs ist.
Da muss ich dir entschieden widersprechen. Die genannten Gruppierungen geben vor sich genau nach dem zu richten, was in der Bibel steht. Aber auch sie vermischen die Aussagen der Bibel mit eigenen Inhalten unterschiedlichem Ursprungs. Das ist gerade bei den Zeugen Jehovas sehr ausgeprägt, die ihre ganz eigenen Dogmen besitzen. Da stehen sie den Kirchen in nichts nach.

Desweiteren haben sich Religionen mit der Zeit immer mit dem Inhalt fremder Religionen und Philosophien vermischt. Das gilt auch für das Neue Testament und ist nichts was erst später geschah.
Nirgends in der Bibel wird beschrieben, dass die Urgemeinden sowas gefeiert hätten.
Zumindest das Osterfest geht aufs jüdische Pessachfest zurück und das hat auch Jesus selbst gefeiert.


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