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Ist das "Ego" das Problem?

331 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Denken, Maya, EGO ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Ist das "Ego" das Problem?

15.12.2020 um 13:44
Zitat von sarevoksarevok schrieb:Warst du es nicht der mir erzählt hat das er sein wissen (feuer Körper) schon mehrfach missbraucht hat

und deswegen sogar bestraft wurde? ja das warst du ich erinnere mich noch gut
So wie du es behauptest war es sicher nicht. Du bist ein Lügner.

Wenn du nicht aufhörst werde ich dich melden.


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Ist das "Ego" das Problem?

15.12.2020 um 13:46
Zitat von jimmybondyjimmybondy schrieb:So wie du es behauptest war es sicher nicht. Du bist ein Lügner.
Ich würde eher sagen dein eigenes Ego hat dich verraten und du hast dich selbst enttarnt

danke dafür :)


buddha1


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Ist das "Ego" das Problem?

15.12.2020 um 13:49
Zitat von sarevoksarevok schrieb:Ich würde eher sagen dein eigenes Ego hat dich verraten und du hast dich selbst enttarnt

danke dafür :)
Ich bin offen und ehrlich, Du bist ein verleumderischer Inquisitor mit großem Ego und OT.
Danke das du dich zeigst wie du bist.


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Ist das "Ego" das Problem?

02.02.2021 um 17:11
Oh, hier ist ja schon länger ruhig - (ich habe nicht den ganzen Faden gelesen bevor ich jetzt schreibe, sondern nur die ersten 3 und die letzten 2 Seiten.)
Meiner Meinung nach ist das Problem nicht das Ego, sondern diese Frage ("Sündenbock"); man könnte auch formulieren, dass das Ego "die Lösung" in sich berge. Natürlich ist es wesentlich, dass Ego zu "überwinden", aber einfach auf alles zu verzichten kann es ja auch nicht sein, wenn es um Bewusstsein, Verantwortung, Liebe oder ähnliches gehen soll.

Ich hatte mal ne Zeit, da kam es mir wie ein "Gottesbeweis" vor, dass all das, was wir individuell "zu überwinden haben", in uns gespeichert werden kann, richtig stofflich in unsere Neuronen, unserem Gedächtnis.
Wäre es nicht gespeichert, könnten wir es ja gar nicht überwinden.

Inzwischen halte ich doch eher den ganzen Vorgang der "Schattenarbeit" für das Wesentliche, da er nicht nur dazu führt, dass mein Ego schwindet, ich erlange so auch Verständnis dafür, wie es denen geht, die noch auf dem Weg sind. (Egal, ob vor oder hinter mir.)
Alles, was ich als Kind an "Schmerz" erfahre (körperlich, geistig, seelisch; Verluste, Ersatzhandlungen, etc.), was mich an meiner "Ich-Werdung" behindert, bleibt im Ego, bis ich lerne, es loszulassen.

Immer, wenn ich etwas lerne, wenn mein altes Selbstbild durch eine neue Version ausgetauscht wird, "stirbt" ein Stück meines alten Egos. Manche empfinden das als schmerzlich, weil sie es so gelernt haben; für andere ist es lustvoll, weil sie gelernt haben, dass das Wachsen ist.
Ein "Austausch" gegen Widerstand ist sicher immer schmerzlich, es ist aber auch möglich, sich dabei "sicher" zu fühlen.
Sowohl Meditation als auch Psychotherapie drehen sich genau darum: ein vernünftiges Setting erleichtert die Einsicht darein, was Illusion ist und was wirkende Wirklichkeit.
Das Problem ist, in meinen Augen, dass wir zu wenig Kultur darin haben, uns als "Göttliche Wesen" zu begreifen.
(Und der Buddhismus scheint das Problem zu haben, noch zu wenig über die weltliche Existenz, die "individuelle Matrix" gewusst zu haben. Aber da kenne ich mich nicht so gut aus, vielleicht steht es ja doch irgendwo.)


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Ist das "Ego" das Problem?

02.02.2021 um 18:51
Zitat von DalaiLottaDalaiLotta schrieb:(Und der Buddhismus scheint das Problem zu haben, noch zu wenig über die weltliche Existenz, die "individuelle Matrix" gewusst zu haben. Aber da kenne ich mich nicht so gut aus, vielleicht steht es ja doch irgendwo.)
Betrachte nur die Geschichte von Buddha Shakyamuni. Im Buddhismus gibt es zwar keinen Teufel wie das Christentum es allgemein versteht, aber in der Geschichte hat der Buddha immer wieder mit einem metaphorischen Gegenspieler zutun, der ähnlich wie der Teufel bei den Versuchungen mit Jesus in der Wüste, ihn versucht vom Weg ab zu bringen. Er zeigt ihm Ängste, macht ihm Versprechungen, bietet ihm sogar an früher ins Nirvana ein zu treten usw.
Der Gegenspieler heißt Devaputra Māra und steht für alles was Leiden verursacht. Eben etwas Illusorisches was uns fern vom tatsächlichen führt. Etwas das dem Wort "individuelle Matrix" sehr nahe kommt.

Mit all dem nachsinnen, reflektieren, beobachten, dürfte der Buddhismus in Sachen individueller Matrix, sogar am weitesten sein. Denn die "individuelle" Matrix ist in Wirklichkeit nur in den Begrifflichkeiten und Ausprägungen scheinbar verschieden. Die Vorstellungen haben bei jedem vielleicht andere Farben, leuchten mal mehr, mal weniger, es bleiben aber seit jeher Vorstellungen welche uns Menschen vereinnahmen und denen wir bei Unachtsamkeit mehr Wert beimessen als dem, was tatsächlich ist.

Auch wenn der Buddhismus in dieser Hinsicht, mit all seinem Training was dem entgegen wirken kann, weiter ist, trägt er oft auch seine eigenen Vorstellungen durch den Zauber jeder Religion mit sich, welche die Menschen in eine vorgestellte Form presst. Weswegen Menschen sich plötzlich anders kleiden, seltsame Riten ausführen, sich an etwas klammern, um der Vorstellung einer Erleuchtung näher zu kommen usw.


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Ist das "Ego" das Problem?

02.02.2021 um 22:47
Hallo @Flitzschnitzel, darf ich dich necken?
Wie kann denn eine "individuelle Matrix" bei den Buddhisten am weitesten Bekannt und gleichzeitig nicht existent, weil uns ständig ablenkend sein?

Ich verstehe den Buddhismus (in all meiner Unkenntnis) eher so, dass er sich mit "dem Verbindenden" in der Matrix, ihrer Substanz, beschäftigt. I.S.v. - die Matrix ist die Gleiche, wir malen sie aber in individuellen Farben aus. (Soweit sind wir uns einig, wenn ich dich richtig verstehe.)

Ich sehe aber diese "Individualität" anders, nehme sie wichtiger, "ernster". Ich will das Ego in der Gleichung behalten, da ich meine, darin die Aufgabe zu sehen: jede (eigene) Farbe zu "erhellen". Also jedes Geschehen, besser: die eigene Verbindung zum Geschehen, in Verbindung zur eigenen Geschichte setzen. Dabei löst es sich auf. Oder "dadurch", i.S.v. viel mehr braucht es nicht, nur diese Ehrlichkeit. Dass ich zu meiner Geschichte, meinen Wallungen, stehe, sie nicht leugne. Meine Illusionen, meine Farben. Die Illusionen verlassen mich dann - und die Farben werden leuchtender, beim nächsten mal geht´s leichter, weil sie besser zu erkennen sind. Es ist legitim, sich zu freuen, wenn "Freude" nicht zum Festhalten führt.
(Was es meist tut, aber ich glaube, dass das mehr an den Konstrukten liegt als an der Matrix.)

Insofern stünde ich mir voll im Weg, wenn ich mein Ego los werden wollte.
Gibt´s da nicht auch so nen Spruch, von wegen, man müsse erst mal ein Ego haben, um es zu transzendieren?

Ich denke, man transzendiert sein Ego zum Ich und das Ich dann zum Selbst.
Wobei der Weg vom Ego zum Ich noch über ganz normale Erziehung läuft (wobei ich allerdings bezweifle, dass wir in einer Gesellschaft von "Erwachsenen" leben, bzw. ich bezieh mich da auf nix speziell spirituelles, sondern die Kognitive Entwicklung nach Piaget);
und vom Ich zum Selbst braucht es "Schattenarbeit", also die Auseinandersetzung mit den eigenen Gefühlen, Gedanken und deren Herkunft. (Könnte evtl. mit der Spitze von Maslows Bedürfnispyramide gemeint sein.)
Zitat von FlitzschnitzelFlitzschnitzel schrieb:es bleiben aber seit jeher Vorstellungen welche uns Menschen vereinnahmen und denen wir bei Unachtsamkeit mehr Wert beimessen als dem, was tatsächlich ist.
Ich glaube (im Gegensatz zu den Buddhisten?), an zwei Arten von Vorstellungen: die über das Aussen und die über das Innen.
(Oh, Moment, da gibt es "Beobachter" und "Beobachtetes" - es ist nicht ganz deckungsgleich und ich bin mir nicht schlüssig, ob das auf eins, drei oder noch mehr hinausläuft. Ich überlasse es eurer Fantasie. Mehrfachnennungen möglich.)

Es ist doch eigentlich nicht so, als würden unsere Vorstellungen über das, was die Welt ausmacht, "der Realität entsprechen", die "Wirklichkeit abbilden" oder so. Und unsere Vorstellung über unsere Identität ist ebenfalls alles andere als verlässlich.
Je schlechter man sich fühlt, desto wichtiger wird Orientierung - also erzählt man sich was.
Aber es ist ja nicht so, als würde man sich da schon von etwas "Wirklichem" ablenken, oder?
(Kennen wir das, von dem du meinst, wir würden uns davon ablenken? Das, was "ist"?)

Ich glaube, was dem Spirituellen bislang fehlt (hab ich schon erzählt, dass mein Lieblingsfehler meine Arroganz ist?), ist ein freundlicheres Verhältnis zum Irrtum. Diese ganzen falschen Bilder haben uns der Matrix näher gebracht, als wir glauben können.
Wie kann man "glauben", dass diese Bilder falsch sind, wenn man ja inzwischen weiß, dass es Bilder sind?
Wir unterstellen uns, "B", "a", "u", "m" mit einem Baum zu verwechseln, wenn wir uns daran festhalten.
(O.K., wir tun es auch, aber wir können ja "einsehen", eigentlich.)
Nehmen wir mal an, wir hätten mit dem konstruieren von Konstrukten "schreiben gelernt".
Nur, weil es so was wie ne Qualia gibt, die Unnennbar ist, können wir doch "Voldemort" sagen (oder schreiben), was hindert uns?
Es wäre viel fruchtbarer sich bewusst mit Gott zu verwechseln wenn man "Ich" sagt, als dieses Egobashing zu betreiben.
Und mit diesem netten Irrtum zu leben, statt an dem Mythos von der Erbschuld (oder "alles Maya"), festzuhängen.
(Und dann darüber meditieren, ob wir grade "i", "c", "h", oder "ich" sind; ich glaube nicht, das der Unterschied zu "Gott" größer oder wirklich anders ist. Natürlich gibt es Abstufungen, die ich jetzt nicht in diese "Buchstaben Metapher" packen kann. Die Farben halt.)

O.K., ich hab mal wieder nen Clown verschluckt, aber es braucht ja eigentlich ne Maßnahme gegen die Konstrukte, nicht gegen unser Selbst. Also was für unser Selbst, welches mit den Konstrukten so weit aufräumt, dass noch genug Realität übrig bleibt, um den Laden am Laufen zu halten.
(Ich hab ne Art "mechanistische Spiritualität", muss ich zugeben. Aber Frieden zwischen Gott und Teufel schließen ist mehr als ein geschickter Schachzug, finde ich.)

Bei Unachtsamkeit sollten wir uns trösten dürfen und in Achtsamkeit dann schauen, was für Farben wir dabei brauchten.

Meiner Erfahrung nach ist es leichter, die Welt zu nehmen, wie sie ist, wenn man gelernt hat, sich selber so zu nehmen, wie man ist.
Und ich bin sicher, dass das sowohl bei einem Kind, wie auch bei einem Erleuchteten so ist.

P.S.: ein wenig hatte ich ja doch hier in dem Faden gelesen und mir kommt grade, dass meine steile These so natürlich nicht auf Narzissten anzuwenden ist. Ganz kurz gefasst würde ich sagen, die haben nie "lesen gelernt", die sind bei den Buchstaben hängen geblieben und glauben, es wären ihre. Da müsste man erst nachnähren, bevor überhaupt das Konzept "Wort" funktioniert.

(Und "Farben" entstehen, noch ne steile These, erst mit Sätzen. Subjekt, Objekt und "Prädikat". Fühlt sich jedenfalls grade so an.
Gute Nacht für heut...)


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Ist das "Ego" das Problem?

03.02.2021 um 09:12
Zitat von DalaiLottaDalaiLotta schrieb:Hallo @Flitzschnitzel, darf ich dich necken?
Du kannst es versuchen. Wirst aber ein dementsprechendes Feedback erhalten. :D
Zitat von DalaiLottaDalaiLotta schrieb:(hab ich schon erzählt, dass mein Lieblingsfehler meine Arroganz ist?)
Das musst du nicht erzählen. Sowas zeigt sich oft alleine schon im handeln, bzw. in den Worten. In relativ kurzer Textpassage 33 mal das Wort "ich", dazu 12 mal Formen von "mein", zusammen mit der Notwendigkeit sich als göttliches Wesen anzusehen usw.
Aber es ist ein guter Anfang, Fehler zu sehen.
Zitat von DalaiLottaDalaiLotta schrieb:Wie kann denn eine "individuelle Matrix" bei den Buddhisten am weitesten Bekannt und gleichzeitig nicht existent, weil uns ständig ablenkend sein?
Da verstehst du etwas anders. "Nicht existent" hat niemand behauptet. Nur eben vorgestellt, gedanklich.

Die Vorstellungskraft ist bei uns Menschen, im Gegensatz zu den uns bekannten Lebewesen, sehr stark trainiert. Wir machen uns Vorstellungen davon wie etwas sein könnte, wie etwas zu sein hat, oder auch wie etwas war. Wir verknüpfen all diese Gedanken und Bilder mit Gefühlen, wodurch Werte/Ansichten etabliert werden, welche letztendlich, egal ob rational oder irrational, in Wechselwirkung mit der realen Umgebung stehen.

Fast alle diese Abläufe sind durch das evolutionäre als auch gesellschaftliche Training bei den meisten automatisch. Diese Automatismen zu kennen alleine, verleiht einem nicht gleich die Fähigkeit Herr über diese Prozesse zu werden. Ein Bewusstsein dafür zu schaffen um langfristig diese Prozesse aufgeschlüsselter zu erleben und darauf einwirken zu können, braucht Arbeit. Eine Sache die in all ihrem Umfang, von den aller kleinsten bis größten inneren Prozessen, schier unmöglich erscheint. Außer man glaubt eben an eine Erleuchtung.
Zitat von DalaiLottaDalaiLotta schrieb:Ich will das Ego in der Gleichung behalten, da ich meine, darin die Aufgabe zu sehen: jede (eigene) Farbe zu "erhellen". Also jedes Geschehen, besser: die eigene Verbindung zum Geschehen, in Verbindung zur eigenen Geschichte setzen.
Brauchst du, um Wechselwirkungen im jetzigen Geschehen zu betrachten und diese mit konditioniertem Handeln aus der Vergangenheit zu verbinden, wirklich das Ego? Das Ego ist etwas Vorgestelltes. Ein gedanklicher Abklatsch welcher nie dem gerecht wird, was man tatsächlich ist. Wie willst du mit etwas Fehlerbehaftetem, unvoreingenommen tatsächliche Zusammenhänge erfassen?
Oder bedenke ehrlich, ist das ganze wieder nur eine Spielart des Egos, welches nach Entschuldigungen/Rechenschaften/Ausreden/udg. in der Vergangenheit sucht, um sich besser zu fühlen?
Zitat von DalaiLottaDalaiLotta schrieb:Gibt´s da nicht auch so nen Spruch, von wegen, man müsse erst mal ein Ego haben, um es zu transzendieren?
Wer hat kein vorgestelltes "ich"? Wer hat keine Meinung, kein gedanklich gesammeltes Selbstbild über sich? Jeder besitzt ab einem gewissen Alter eins. Doch wir messen ihm unterschiedliche Werte zu. Trainieren dieses Bild mit unterschiedlicher Stärke. Der eine hebt sich dadurch in die Luft, andere vergraben es. Die wenigsten messen ihm den tatsächlichen Wert zu, dem er entspricht. Dem eines schlichten Gedankens.

Frage dich selbst, ist das Ego auch "nur" ein schlichter Gedanke, oder hat es einen größeren Wert welcher damit öfter die Zügle der Gefühle und des Handelns in manchen Situationen der Hand hält? Ist man derjenige, welcher denkt, oder gedacht wird?


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Ist das "Ego" das Problem?

03.02.2021 um 13:09
Zitat von FlitzschnitzelFlitzschnitzel schrieb:33 mal das Wort "ich", dazu 12
Huch, da bricht aber dein Jungfrauen-gen hervor. :D


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Ist das "Ego" das Problem?

03.02.2021 um 16:20
Zitat von FlitzschnitzelFlitzschnitzel schrieb:Die Vorstellungskraft ist bei uns Menschen, im Gegensatz zu den uns bekannten Lebewesen, sehr stark trainiert.
Du meinst "im Gegensatz zu Tieren" oder? Dann sag das doch bitte. Ich würde keine Aussage darüber machen, was sich Tiere vorstellen. Aber dass sie sich nicht reflektieren scheint mir sicher.
Zitat von FlitzschnitzelFlitzschnitzel schrieb:Diese Automatismen zu kennen alleine, verleiht einem nicht gleich die Fähigkeit Herr über diese Prozesse zu werden.
Sprichst du jetzt von dir, von mir, von allen?
Hab ich gesagt, das sei in 5 Minuten erledigt?
Ich habe von meiner Erfahrung gesprochen, dass wenn man dies ernsthaft in Angriff nimmt, man um die Tatsache nicht herum kommt, sich mit seinem Ego als "Informationsspeicher" auseinander setzen zu müssen.
Wenn das für dich so viel schlimmer ist als für mich - musst du auf mich nicht sauer sein, ich hab in deinem Kopf nix rein getan.
Zitat von FlitzschnitzelFlitzschnitzel schrieb:Eine Sache die in all ihrem Umfang, von den aller kleinsten bis größten inneren Prozessen, schier unmöglich erscheint. Außer man glaubt eben an eine Erleuchtung.
Normal reicht es, an seinen Therapeuten zu glauben, oder deren Wissen zu nutzen.
Im übrigen wiederhole ich nochmal: mein "ich" ist mein Zuhause; im Gegensatz zur Außenwelt ist es ein durchaus überschaubares Gelände. Zudem greifen solche Prozesse ineinander und verstärken sich. Wenn das Ego lernt, nicht so viel Angst haben zu müssen, spart das ne Menge Energie, die diesem Prozess dann zur Verfügung steht.
Hast du mitbekommen, dass es erst mal darum geht, erwachsen zu werden, sein Hirn gebrauchen zu können und dann erst darum, eigene Fehler konsequent auf "mangelnde Liebe" zu beleuchten?
Zitat von FlitzschnitzelFlitzschnitzel schrieb:Brauchst du, um Wechselwirkungen im jetzigen Geschehen zu betrachten und diese mit konditioniertem Handeln aus der Vergangenheit zu verbinden, wirklich das Ego?
Nochmal: wie soll es ohne die Informationen über die Verblendung, den persönlichen Mangel, überhaupt funktionieren? Natürlich brauche ich dafür das Ego, aber nicht als "Werkzeug". Sofern eine "Fehlerquellenanalyse" nicht irgendwie doch zu den Werkzeugen gehört.

Ich will nicht "damit" arbeiten, ich will "dadurch" raus finden, was ich, als Individuum, alternativ machen könnte.

Fitzschnitzel, statt zu zählen, wie oft ich "ich" schreibe, solltest du vielleicht mal schauen, wie viel Macht du deinem Ego gibst, indem du versuchst, dir keine Vorstellung davon zu machen.
Zitat von FlitzschnitzelFlitzschnitzel schrieb:Frage dich selbst, ist das Ego auch "nur" ein schlichter Gedanke, oder hat es einen größeren Wert welcher damit öfter die Zügle der Gefühle und des Handelns in manchen Situationen der Hand hält? Ist man derjenige, welcher denkt, oder gedacht wird?
Kling ich so, als hätte ich das nicht gemacht? Du klingst so, als habest du meinen Text nur überflogen.
In den Ego-Impulsen sind die Muster enthalten, die meine Wahrnehmung geformt haben.
Das kann man Beobachten, da kann man zutreffende Schlüsse draus ziehen (A hungy man is an angry man...)
Tu bitte nicht so, als wolle ich das Ego überhöhen, sonst muss ich annehmen, du projizierst.

Die Frage des Fadens lautet, ob das Ego das Problem sei und mein Punkt ist, dass es die vorhandenen Probleme anzeige.
Nimmt man es, wie es ist, kommt man erstaunlich schnell zur Quelle - nicht der Erleuchtung, aber dessen, was einen von ihr abhält. Und dann kann die konkrete Arbeit beginnen.

Was genau dein Problem damit ist, außer, dass du dir gar nix zu glauben scheinst, ist mir nicht klar geworden.


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Ist das "Ego" das Problem?

03.02.2021 um 16:59
Zitat von jimmybondyjimmybondy schrieb:Huch, da bricht aber dein Jungfrauen-gen hervor. :D
Is doch so... Aber gut möglich. ^^


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Ist das "Ego" das Problem?

03.02.2021 um 20:26
Zitat von DalaiLottaDalaiLotta schrieb:Du meinst "im Gegensatz zu Tieren" oder? Dann sag das doch bitte. Ich würde keine Aussage darüber machen, was sich Tiere vorstellen. Aber dass sie sich nicht reflektieren scheint mir sicher.
Ein Tier ist ein Lebewesen. Warum bereitet dir dieser Ausdruck Probleme?
Das Innere trägt sich nach Außen. Bisher gibt es nur Menschen, welche zb Häuser, Landschaften, ganze Städte und sogar riesige Romane udgl. sich vorstellen.
Zitat von DalaiLottaDalaiLotta schrieb:Sprichst du jetzt von dir, von mir, von allen?
Hab ich gesagt, das sei in 5 Minuten erledigt?
Ich habe von meiner Erfahrung gesprochen, dass wenn man dies ernsthaft in Angriff nimmt, man um die Tatsache nicht herum kommt, sich mit seinem Ego als "Informationsspeicher" auseinander setzen zu müssen.
Wenn das für dich so viel schlimmer ist als für mich - musst du auf mich nicht sauer sein, ich hab in deinem Kopf nix rein getan.
Naja mein Satzbau war offensichtlich allgemein gehalten. Man darf ihn auch ruhig so verstehen. Auch ohne einen scheinbaren Angriff, den er in Wirklichkeit nicht enthaltet. Er sollte verdeutlichen dass der Buddhismus, der aus Menschen besteht, zwar viele Wege des Egos kennt, aber trotzdem damit zu kämpfen hat.
Frage dich selbst, warum siehst du darin einen Angriff, oder glaubst ich sei sauer und feuerst auf eine ganz normale Aussage spitz zurück?
Zitat von DalaiLottaDalaiLotta schrieb:Normal reicht es, an seinen Therapeuten zu glauben, oder deren Wissen zu nutzen.
Im übrigen wiederhole ich nochmal: mein "ich" ist mein Zuhause; im Gegensatz zur Außenwelt ist es ein durchaus überschaubares Gelände. Zudem greifen solche Prozesse ineinander und verstärken sich. Wenn das Ego lernt, nicht so viel Angst haben zu müssen, spart das ne Menge Energie, die diesem Prozess dann zur Verfügung steht.
Hast du mitbekommen, dass es erst mal darum geht, erwachsen zu werden, sein Hirn gebrauchen zu können und dann erst darum, eigene Fehler konsequent auf "mangelnde Liebe" zu beleuchten?
Manche gehen zu einem Therapeuten, andere fliegen nach Indien, wieder andere gehen für eine Zeit in die Einsamkeit. Es gibt unzählige Wege und alle können einen Stubs in die richtige, oder auch falsche Richtung geben. Je nachdem was der Mensch mit seinem Denken letztendlich macht.
Auch hier das gleiche, wie im vorherigen Absatz. Da war keine Schärfe und weder indirekt noch direkt eine Beleidigung in meinen Worten. Was und warum fühlt sich da immer noch angegriffen? Erkennst du wie anstrengend dieses "Zuhause" in Wirklichkeit ist und wie wenig tatsächliche Liebe darin existiert?
Zitat von DalaiLottaDalaiLotta schrieb:Ich will nicht "damit" arbeiten, ich will "dadurch" raus finden, was ich, als Individuum, alternativ machen könnte.
Die Alternative wäre loslassen.
Erinnere dich wie es in deiner Kindheit war. Und damit meine ich nicht schmerzliche Erfahrungen mit dem einhergehenden Verändern. Als dieses Ich noch keine großen Formen/Raum brauchte und man sich nicht darüber den Kopf zerbrach wie heute. Man aus der Selbstverständlichkeit, mit seiner Umwelt interagierte.
Zitat von DalaiLottaDalaiLotta schrieb:Kling ich so, als hätte ich das nicht gemacht? Du klingst so, als habest du meinen Text nur überflogen.
In den Ego-Impulsen sind die Muster enthalten, die meine Wahrnehmung geformt haben.
Das kann man Beobachten, da kann man zutreffende Schlüsse draus ziehen (A hungy man is an angry man...)
Tu bitte nicht so, als wolle ich das Ego überhöhen, sonst muss ich annehmen, du projizierst.
Naja zum einen hatte ich ganz bewusst diesen Trigger mit dem Zusammenzählen der geschriebenen "Ichs" benutzt, weil es eine sehr oft vorkommende gleiche Reaktion hervorruft. Es reagiert aggressiv, wenn es offen gelegt wird. Zum anderen, ja, es sind Ego Impulse welche dann die Wahrnehmung, wie die Reaktion zeigte, die anderen Aussagen trübten.

Du hast geschrieben du glaubst das Ego transzendieren zu müssen. Transzendenz bedeutet wörtlich ein übersteigen. Aber ich nehme an, du meinst damit eher integrieren, etwas neues schaffen. So dass es nach deiner Ansicht nach, mehr dir dient als du ihm. Keine Bange ich glaube nicht dass du das Ego in andere Höhen katapultieren möchtest.


Hmpf wie dem auch sei. Du machst den Eindruck als beschäftigt dich diese Materie schon länger und ich hoffe du kommst zu deinem Punkt den du willst.


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Ist das "Ego" das Problem?

04.02.2021 um 11:02
Zitat von FlitzschnitzelFlitzschnitzel schrieb:Hmpf
Lach, gut, dass du das geschrieben hast - @Fitzschnitzel, es geht nicht darum, wo ich hin "will".
Würde ich da was wollen, hätte ich nicht verstanden, worum es geht, oder?
Zitat von FlitzschnitzelFlitzschnitzel schrieb:Du hast geschrieben du glaubst das Ego transzendieren zu müssen.
Du hast den Text von mir wirklich nur überflogen: das Ego transzendiert ziemlich von selber zum Ich (Piaget/Kognitive Entwicklung und Bedürfnispyramide Maslow), die Schattenarbeit, (vom Ich zum Selbst) läuft dagegen bewusst ab - vorausgesetzt, wir tun es.

Im Ich sind alte Ängste, und damit Vorstellungen, gespeichert, die bei "neuen" Situationen mittels Ego hoch kommen und die wir bewältigen können.
Meine These besagt, dass dies "vorwärts und rückwärts" geschehen kann, denn Zeit ist ja auch nur ne "Vorstellung".
Vorwärts, wenn ich mich "nur zusammenreiße" und gelassen reagiere, obwohl ich koche;
"rückwärts" wenn ich meinen alten Schmerz auflöse, indem ich ihn erkenne und mich versichern kann, dass da tatsächlich andere Möglichkeiten des Trostes sind.
Anhand der Situation im Jetzt, bzw. meiner Vorstellung davon.

Ich rede davon, mein Erleben real zu gestalten und es damit zu formen. Damit kann ich ganz real "Schöpfer" meiner Realität sein - wenn ich mich denn wirklich traue, meinen eigenen Schmerz als mir zugefügt und in meiner Realität verankert zu erleben.
(Vielen Dank für die netten Wünsche...)

Natürlich sind das "nur Vorstellungen", aber wenn sich eine Fünfjährige "vorstellt", die Welt geht unter, weil Mama sie nicht lieb hat, dann ist das erst mal ein reales Erleben. Das für Gefühle und damit verbundene Vorstellungen sorgt.
(Wobei diese "Vorstellungen" natürlich vor allem dafür da sind, so was schlimmes nie wieder erleben zu müssen, also falsche Vorstellungen zu generieren.)
Das ist doch alles eigentlich ne Binse und täglich Brot der Psychotherapie.

Was du in deinem "Festhalten an der Vorstellung von Illusionen" ausklammerst, ist die Tatsache, dass da bei der Fünfjährigen "Vorstellungen" installiert werden, die es erschweren, sich genauere, oder sagen wir vielfältigere "Vorstellungen" zu machen - so arbeitet Angst. Und wenn ich diese Angst durch "Sicherheit" ersetzen kann, brauch ich sie nicht mehr.
Wahrscheinlich kommt von dir jetzt "Sicherheit ist ne Vorstellung und existiert nicht!" Richtig.
Auf der anderen Seite darf ich aber annehmen, dass du "Sicherheit" aus deiner Praxis dennoch kennst: wenn ich loslassen kann, kann ich mich auch sicher fühlen, oder?

Und da sind wir wieder bei den verschütteten alten Geschichten:
Mein Punkt ist, dass diese alten Gefühle durchaus noch da sind und ich mich auch an diesem Punkt abholen kann, wenn ich mich soweit als Individuum begreife, dass ich mich auch im Schmerz annehme.
Und sollte ich dabei tatsächlich noch nen Schritt weiter gehen und mir die "Vorstellung" meiner Geschichte anschauen - na, was muss dann passieren ? Richtig, ich kann sie nur loslassen, da ich sie als "Vorstellung" erkenne, die mein Erleben beeinflusst.

Genau das habe ich im ersten Post schon geschrieben, ich muss es nur durchlassen, meine individuelle Geschichte/Vorstellung/Schmerz.
Sorry, aber die Tatsache, dass ich weiß, dass es "nur eine Vorstellung" ist, bedeutet eben nicht, dass sie keine Wirkung hat.
Um die Wirkung zu ändern, muss ich (wenigstens ungefähr) wissen, wie die "Vorstellung" (also mein damaliges Erleben) aussieht.

Du scheinst die Vorstellung zu haben, man könne einfach sagen: "Du bist zu Abstrakt, du duslige Vorstellung, ich glaub jetzt, du bist nicht real, und dann bist du auch weg." So läuft es aber eben nicht.
Ich muss erst erkennen, welchen "Körper" ich durch meinen Glauben an diese Vorstellung generiert habe, um dem ganzen den Saft abzudrehen.
Und so viel "Individualität" gibt der Buddhismus halt nicht her, das ist nicht "Teil seiner Matrix".
Ist auch o.k., es sind ja "nur Vorstellungen".

Die Frage ist immer noch, ob "das Ego das Problem" sei:
Auf dem Hinweg zum Erwachsen werden ja, *
auf dem Rückweg zur Erleuchtung nein.
Können wir uns darauf einigen?

* Wenn Eltern es aushalten, das Ego ihres Kindes auf eine "gesunde Art" zu stärken (also mit Liebe, nicht indem sie jeden Mist tolerieren), richten sie weniger Flurschaden an, was das Festhalten von Vorstellungen angeht. Insofern ist es auch da weniger das Problem als die Lösung.
Auch wenn es eine reale Tatsache ist, dass wir Probleme mit diesen fetten Egos haben.
Aber - das liegt an unsern Vorstellungen, nicht an der Funktion des Egos.
Zitat von FlitzschnitzelFlitzschnitzel schrieb:Ein Tier ist ein Lebewesen. Warum bereitet dir dieser Ausdruck Probleme?
Wegen der Reflektionsfähigkeit, der Ausgelassenen, wenn du es synonym mit "Mensch" schreibst.
Oder, anders formuliert, weil deine Vorstellungen da offensichtlich diese Fähigkeit ignoriert, nun zum dritten Mal.
Zitat von FlitzschnitzelFlitzschnitzel schrieb:nicht enthaltet.
Nun, deine Antwort enthielt mir zu wenig Auseinandersetzung mit dem, was ich schrieb.
Wenn du möchtest, dass ich mir deine Vorstellungen anschaue, geraten wir in ein Missverhältnis, wenn ich mich darauf einlasse.
Zitat von FlitzschnitzelFlitzschnitzel schrieb:Was und warum fühlt sich da immer noch angegriffen?
Gute Frage.
Zitat von FlitzschnitzelFlitzschnitzel schrieb:Erkennst du wie anstrengend dieses "Zuhause" in Wirklichkeit ist und wie wenig tatsächliche Liebe darin existiert?
Flitzschnitzel, ich erkenne nicht nur, ich formuliere auch. Und "tatsächlich" wohnt die Liebe in mir, weil ich auch mein Ego annehmen kann und es darum weniger verteidigen muss. Es ist in Sicherheit, wenn ich gelernt habe, mit meinen Vorstellungen umzugehen.
Zitat von FlitzschnitzelFlitzschnitzel schrieb:Kindheit.... Man aus der Selbstverständlichkeit, mit seiner Umwelt interagierte.
Ohne dir nahe treten zu wollen, aber du scheinst bei "Reflektionsfähigkeit" eine Vorstellung zu pflegen, die sich mit meiner nicht deckt.
Das Konzept "Prä/Trans-Verwechslung ist dir anscheinend nicht bekannt?
Die Illusion, eins mit allem zu sein, die ein Kind haben mag, ist nicht das Gleiche wie Erleuchtung.
Sie ist der Anfang, nicht das Ziel.
Aber das ist ein anderes Thema.


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Ist das "Ego" das Problem?

04.02.2021 um 12:33
Zitat von DalaiLottaDalaiLotta schrieb:Flitzschnitzel, ich erkenne nicht nur, ich formuliere auch. Und "tatsächlich" wohnt die Liebe in mir, weil ich auch mein Ego annehmen kann und es darum weniger verteidigen muss. Es ist in Sicherheit, wenn ich gelernt habe, mit meinen Vorstellungen umzugehen.
Das konnte man ja eindrucksvoll sehen. Ein simpler Druck auf einen Punkt und man sieht wie schnell all diese Liebe und all das Annehmen, das nicht Verteidigen, sich tatsächlich äußert.
Zitat von DalaiLottaDalaiLotta schrieb:Wenn du möchtest, dass ich mir deine Vorstellungen anschaue, geraten wir in ein Missverhältnis, wenn ich mich darauf einlasse.
Zitat von DalaiLottaDalaiLotta schrieb:Die Illusion, eins mit allem zu sein, die ein Kind haben mag, ist nicht das Gleiche wie Erleuchtung.
Sie ist der Anfang, nicht das Ziel.
Aber das ist ein anderes Thema.
Mir geht es nicht darum dir eine neue Vorstellung von dir selbst zu verkaufen. Oder eine Vorstellung einer Erleuchtung zu geben. Vorstellungen gibt es genug und du hast dir ja schon viele angesammelt. Von einer inneren Göttlichkeit, über die Pyramide von Maslow, zu dem Modell von Piaget, hin zu Therapeuten, bis letztlich hin scheinbar zu wissen was Erleuchtung ist. Und das sind mit Sicherheit nicht die einzigen. All diese Konzepte, Vorstellungen, all die Suche gründet auf etwas was erfüllt werden will. Was will da erfüllt werden? Wo fehlt da tatsächlich etwas in dir? Kann es tatsächlich irgendwann durch eine Vorstellung wirklich langfristig beruhigt werden, obwohl es selbst im Grunde eine Vorstellung ist, welche die Suche begann?

Schau dich in der Welt um. Schau dir an was mit ihr passiert. Was Menschen einander tun, welche obskuren Wege sie gehen, um ihren Vorstellungen, die ihnen schmeicheln, hoffentlich irgendwann gerecht zu werden. Von Leuten die sich riesigen Reichtum anhäufen und trotzdem nicht genug haben, von Jugendlichen die in der heutigen Zeit durch das Internet sich immer verrückter verdrehen um endlich Anerkennung zu finden, hin zu Menschen aller Art, die endlich jemand sein wollen, weil sie es jetzt scheinbar nicht sind.
All diese Wege, all dieses Suchen und Wollen, ist gleich jemand der vergeblich rasend überall seine Brille sucht, obwohl er die ganze Zeit sie auf der Nase sitzen hatte und nicht bemerkte.

Frage dich selbst, brauchst du all die Konzepte wirklich, all diese Ansichten anderer, Religionen, Aufspaltungen seiner selbst, transmutieren, transzendieren, transformieren, und was weis ich noch alles, wirklich tatsächlich? Wie sehr würde die Last von dir genommen, wenn du all das nicht mehr brauchen würdest?


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Ist das "Ego" das Problem?

04.02.2021 um 16:05
Zitat von FlitzschnitzelFlitzschnitzel schrieb:Ein simpler Druck auf einen Punkt
Woraus genau schließt du, ich sei beleidigt worden? Aus meiner Reaktion oder aus deiner Handlung?
Ich habe 33 mal dein Ego in den Schatten gestellt - na und? Komm doch mit in die Sonne...
Zitat von FlitzschnitzelFlitzschnitzel schrieb:letztlich hin scheinbar zu wissen was Erleuchtung ist.
Ich korrigiere: ich weiß, was es nicht ist - während du anscheinend meinst, "Vorstellungen" hätten niemals nichts mit der Realität zu tun....
Zitat von FlitzschnitzelFlitzschnitzel schrieb:Kann es tatsächlich irgendwann durch eine Vorstellung wirklich langfristig beruhigt werden,
Soll ich jetzt mal nachzählen, wie oft ich das nun schon erklärt hab? Es wird nicht durch die Vorstellung geheilt; es heilt, wenn sich meine Vorstellung darauf bezieht, was ich da verwechsle.
Zitat von FlitzschnitzelFlitzschnitzel schrieb:Schau dich in der Welt um.
Behalt deinen "esoterischen Dekonstruktivismus" für dich. Wenn ich "ich" statt "man" schreibe, dann weil ich von meinen Erfahrungen spreche und jeder seine eigenen machen muss.
Wenn du deine Reflektionsfähigkeit - das, was dich vom Tier unterscheidet - nicht gebrauchen willst, weil du "alle doof" für ein besseres Konzept hältst, dann steht dir das natürlich frei.
Zitat von FlitzschnitzelFlitzschnitzel schrieb:ist gleich jemand der vergeblich rasend überall seine Brille sucht, obwohl er die ganze Zeit sie auf der Nase sitzen hatte und nicht bemerkte.
Ein hervorragendes Beispiel für unsere Situation:
Du meinst, klar sehen zu können, dass es da nichts zu finden gibt, mit der Brille auf deiner Nase.
Ich sage, wenn meine Sicht getrübt ist, packe ich mir an die Stirn, merke, dass ich meine Brille nicht auf hab und "korrigiere" meine Wahrnehmung.
Ist "die Brille" das Problem?
Zitat von FlitzschnitzelFlitzschnitzel schrieb:all diese Ansichten anderer
Wäre da nicht dein Verhältnis zur Reflektionsfähigkeit, (könnte deine Brille die richtige Brennweite einstellen), hätte dir auffallen können (über 33 mal), dass ich nicht diejenige bin, die an anderer Leuts Vorstellungen hängt, sondern die Frage des Fadens mit eigenen Gedanken beantworte.
Ich (ge)brauch all das, weil ich das Leben liebe und gerne lerne.

Flitzschnitzel, du redest nicht mit mir, du redest über meine Gedanken, ohne versucht zu haben, sie zu verstehen.
Warum sollte ich mich darauf einlassen?
Damit du mich "nett" findest?

P.S.: vielleicht hilft was persönliches: ich hab mal nen "Narzisstischen Missbrauch" erlebt - und bin da wieder raus gekommen.
Glaub mir, ich weiß, wie es sich anfühlt, nach einer "kognitiven Dissonanz" wieder in die "Realität" zurück zu kommen.
Es auszuhalten, wenn "man" beim heilen so ungefähr in der Mitte ist und alles, was man für richtig hielt, als falsch erkennen kann und alles, was "richtig" ist (aber nicht "sein" kann, weil es ja wirklich nur Vorstellungen sind), noch nicht an seinem Platz angekommen ist, aber gebraucht wird, weil "man" ja sonst schlicht keine Realität hat.
Ich habe mich sehr intensiv damit auseinander gesetzt, wie sich "Orientierung" im Menschen zusammen setzt.

Du musst mir nicht "glauben", aber es wäre womöglich doch lohnend, den Versuch zu wagen, es verstehen zu wollen.
Aber es besteht die reale Gefahr, dass dein altes Ego dabei stirbt.
Aber keine Sorge, das bildet sich neu, bis du das mit der "Brennweite" selber kannst und dich sehen kannst, wie du wirklich bist.

Schon mal darüber meditiert, dass es bei "Ich weiß, dass ich nicht weiß" um das fehlende "s" geht?
Ich verstehe dich so, dass du meinst zu wissen, dass da nichts zu wissen sei.
Ich sage, dass ich "es" nicht weiß. Und ab einem bestimmten Reflektionsgrad macht das einen enormen Unterschied.


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Ist das "Ego" das Problem?

04.02.2021 um 16:32
Zitat von DalaiLottaDalaiLotta schrieb:Woraus genau schließt du, ich sei beleidigt worden? Aus meiner Reaktion oder aus deiner Handlung?
Ist es immer noch nicht offensichtlich? Es ist für jeden einsehbar, sofern man möchte, dass sich ab einen Punkt die ganze Art zu schreiben sich bei dir verändert hat. Aber nein es war ja nix... und weil da nichts war, wurde auch der Ton schärfer, hagelte es direkte und indirekte Beleidigungen. Einfach so. Ohne Grund. Klar.

Genau so wenig wie du an keine Vorstellungen hängst und dir nur eigene Gedanken machst. Trotzdem aber von Pyramiden, Modellen, Religionen, Göttlichkeit, von Konzepten anderer erzählst. Weil das ja einfach nur deine eigenen Gedanken sind, welche du vertrittst. Klar.

Wenn selbst das offensichtliche nicht gesehen werden will, dann ist es eben so. Erübrigt sich auch die ganze Diskussion.
Zitat von DalaiLottaDalaiLotta schrieb:P.S.: vielleicht hilft was persönliches: ich hab mal nen "Narzisstischen Missbrauch" erlebt - und bin da wieder raus gekommen.
Ich weiß. Jeder Mensch hat eine Signatur. Grüß Herrn Schiller von mir. Hau rein.


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Ist das "Ego" das Problem?

04.02.2021 um 19:54
Zitat von FlitzschnitzelFlitzschnitzel schrieb:von Pyramiden,
Flitzschnitzel, du hast anscheinend nicht mal den link angeklickt und behauptest jetzt, ich hätte "von Pyramiden" geschwurbelt - worauf willst du hinaus?

Ich leugne gar nicht, im Ton schärfer geworden zu sein, oder Vorstellungen, Konstrukte und Modelle zu kennen oder zu nutzen.
Mit meinen "eigenen" Gedanken und meiner Reflektionsfähigkeit.
Völlig legitim.

Warum hast denn du deinem Ego gestattet, nicht nur dich selbst mit dem Zählen, sondern auch uns hier mit deinem Ergebnis zu beschäftigen? Was für eine Realität gestaltest du?

Bist du eher der "Lächeln ist die beste Art, dem Gegner die Zähne zu zeigen" oder mehr der "lächle, du kannst sie nicht alle töten" Typ?
Ich glaube dir, dass bei dir das Ego das Problem ist, du hast mich überzeugt.

Der Fadentitel ist aber eine Frage.

Der Narz´ damals kam mir auch mit "das sind alles nur Begrifflichkeiten, die du der Realität überstülpst" - so, als würde das für seine Aussagen nicht zutreffen. Hab damals 5 Tage gebraucht, bis ich´s geknackt hatte.
(Den Binnenkonsens über das ABC zu leugnen- klingt groß, ist aber lächerlich. Zuhören ist weder unmöglich, noch darum unnötig.
Das ist einfach nur eine Verweigerung des Austauschs. Ego-istisch.
Für den Teil hab ich Monate gebraucht. Und viele Tränen.)

Wenn du die Antwort, dein "ja" zu der Frage, wirklich verstanden hast - dann würde doch ein "Ja, aber ich kann´s dir nicht erklären" reichen - um den Unterschied zwischen "Austausch" und Egospiel hin zu bekommen, oder nicht?
Worauf zielten deine Fragen, deine "Argumente"?
Nur, weil es keine "eigenen" waren, macht es doch nicht mehr Sinn.
Wollte der Typ mir auch als "Selbstlos" verkaufen. Hohl.

Wenn du für dich jetzt noch keine Möglichkeit siehst, dein Ego auf nachhaltige Weise los zu werden, warum ist dir dann so wichtig, mein "nein" in Frage zu stellen? Macht das Sinn? Für irgendeine Zukunft - deine? Für andere - wie edel!
Oder füttert das dein Ego?
Mit Hunger oder nährt es?

Dass ich diese Aktion hier für mein Ego mache, habe ich von Anfang an klar sagen können.
Weil ich´s tatsächlich für ne spirituelle Angelegenheit halte, mich für die Wahrheit - in ihrem Kontext - ein zu setzen.

Fitzschnitzel, wenn du dir den Schuh mit dem Narz´anziehen willst - schau mal, ob er passt.

Tatsache ist, dass ich über diese Geschichte zur "Schattenarbeit" gekommen bin (und hinterher erst erfahren habe, dass das Ding schon nen Namen hat) und mich zumindest durch diese "Argumentationslinie" nicht mehr vom Leben oder lieben abhalten lasse.
Auch wenn dann hin und wieder ein klares "Nein" erforderlich sein sollte.


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Ist das "Ego" das Problem?

04.02.2021 um 23:53
@DalaiLotta
Es tut mir Leid. Es war ein Fehler zu versuchen etwas vorzuführen. Dieses Thema beschäftigt dich schon lange und da steckt viel Schweiß, Tränen, Leid und Arbeit dahinter. Ich denke du schaffst es mit deiner Beharrlichkeit die Dinge los zu werden, welche dich aus der Vergangenheit plagen.
Auch wenn ich mir sicher bin, dass wenn du an dem Punkt angelangt bist, wir uns dort treffen wo es kein Konzept, keine Vorstellung mehr braucht, da es ein Selbstläufer ist und schon immer gewesen ist.
In diesem Sinne, bleib gesund. :)


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Ist das "Ego" das Problem?

05.02.2021 um 10:23
Hallo Flitzschnitzel - wahrscheinlich sollte ich jetzt besser die Finger still halten -
aber erst mal: Dankeschön, dir auch ein: bleib gesund!
Zitat von FlitzschnitzelFlitzschnitzel schrieb:wenn du an dem Punkt angelangt bist, wir uns dort treffen wo es kein Konzept, keine Vorstellung mehr braucht, da es ein Selbstläufer ist und schon immer gewesen ist.
Ja. Und immer sein wird.
Zitat von FlitzschnitzelFlitzschnitzel schrieb:Es war ein Fehler zu versuchen etwas
Schön wär gewesen, wenn wir bis zu dem Punkt hätten kommen können,
wo es keine "Fehler" mehr gibt, weil man sie ja braucht, um zu lernen.

Der Fehler ist ein Teil "des Konstruktes" - und einfach "diese Beiden" zu vereinen ("integrieren"), schafft ne Menge "wirkende Wirklichkeit".
Zitat von FlitzschnitzelFlitzschnitzel schrieb:Beharrlichkeit
Nee, Einsicht.
In mich, die Fehlerquelle.
Dann funzt das mit den Konstrukten auch.
Da braucht es keinen "Gott" für, nur Verantwortung für das eigene Denken.
"Das Unnennnbare" mutiert sonst zum Teuflischen - und das ist doch gar nicht nötig.

Nicht "das Ego" ist das Problem; es ist nötiger Bestandteil der Gleichung, die wir lösen können sollten,
wenn wir uns ans Konstruieren wagen, um "Gott" in der Welt erkennen zu können.

Vielleicht ist das Ego die Null und Gott ist die Eins -
wenn wir erkennen, dass das "keinen Wert" hat, sondern der "Wert, mit dem wir rechnen" ist,
sind wir ein Stück weiter.

Bis wir die nächste Drehung mit dem Etikett "Irrtum" versehen.
"Es gibt keine Tänzer, es gibt nur den Tanz."

@Flitzschnitzel , wenn du sagst, an Konstrukte glauben sei wie humpeln, kann ich dir eigentlich Recht geben.
Aber mein Punkt ist, dass "richtig konstruieren" tanzen sei.
Und "richtig" ist in dem Fall nicht "Fehlerfrei", sondern "Erlebnisoffen". *

Weder das Ego, noch Konstrukte sind "das" Problem.
Problematisch ist unser Umgang damit - und das lässt sich lösen.

* Und die "Erlebnisse", die wir vermeiden wollen, sind im Ego gespeichert.
Die "Tanzschritte", die wir uns nicht zutrauen, weil wir uns erinnern, da mal "aus dem Gleichgewicht" gekommen zu sein.

Diese Lücken kann man individuell füllen und man kann auch Aussagen über den Bewegungsapparat, bzw. den Raum machen.
Auch wenn "Mitte", das, was "Oben/unten, vorne/hinten und Seiten" bedingt, immer etwas vollkommen abstraktes bleiben wird.
Für alle Zeit.


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Ist das "Ego" das Problem?

05.02.2021 um 10:25
Zitat von DalaiLottaDalaiLotta schrieb:Weder das Ego, noch Konstrukte sind "das" Problem.
Problematisch ist unser Umgang damit - und das lässt sich lösen.
und wie wendet man dies auf die Menschheit an?

haben sie da Vorschläge? wie lässt sich der richtige Umgang damit lehren?

man sehe sich die ganzen Corona Leugner an (Ego)

im Grunde würde ich ihnen recht geben wir haben verlernt mit dem ego richtig

umzugehen aber ich frage mich ob wir diesen schritt begradigen können?


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Ist das "Ego" das Problem?

05.02.2021 um 12:21
Zitat von sarevoksarevok schrieb:haben sie da Vorschläge?
Ist das ein gutes oder ein schlechtes Zeichen, dass du mich nicht duzt?

Sollte das "Sie" nicht respektvoll gemeint sein, sondern eine Reaktion auf das Absolutistische meiner Aussage:
Respekt! Kann ich annehmen.

@sarevok - ich schreib doch schon 2 Tage drüber - magst du dir das bitte noch durchlesen, oder wenigstens drüber schauen?

Ich kann aber gerne am Beispiel Corona Leugner erzählen, wie es nicht geht:
ganz vereinfacht: die haben halt Angst und wollen es nicht richtig zugeben.
Bisl komplexer: wenn eine "Lösung" härter erscheint als das Problem, leugnet man halt erst mal das Problem und dann versucht man, die Lösung zu diskreditieren.
Die brauchen in meinen Augen Trost und Orientierung - aber auf keinen Fall Bestätigung.

"Auf die Menschheit angewendet" würde es bedeuten, dem Zusammenhang der Dinge mehr Gewicht zu geben.
Dieses dämliche "hört auf die Wissenschaft" ist zu unterkomplex - seit wann ist "die Wissenschaft" für etwas anderes als das Bestimmen exakter (Mess)Werte zuständig?

Ethik funktioniert anders, da braucht es Herz und Verstand in Personalunion.
Auch wenn "Kälte kann nicht abgegeben werden" eine wichtige Erkenntnis ist.

Wissenschaft untersucht Dinge (oder Vorgänge), indem sie den Kontext, den Zusammenhang, exakt definiert - also einen Zustand erzeugt, in dem vollkommene Orientierung über den Kontext vorliegt.
Das ist bei ner Pandemie - ausgesprochen vermessen.

Und dann ist da ja nicht nur "der Raum", da ist auch noch "die Zeit".
(Was hat mich das "Präventionsparadox" Nerven gekostet - "Was hat die Titanik für ein Glück gehabt, dem Eisberg begegnet zu sein, sonst wüsste heut keiner mehr, dass sie mal als "das sicherste Schiff der Welt" vom Stapel gelaufen ist"... Egospielchen.)

"Begradigen" - ich glaube nicht, dass uns ein "linearer Ansatz" hier weiter bringen könnte.

Als du den Faden eröffnet hast, hast du nach "Maya" gefragt, dem Konzept, dass alle negativen und positiven Aspekte zwar vereint, dabei aber deren Relativität, ihre Überflüssigkeit, zu Tage bringt.
Und weil sowohl Ego, als auch Ich und Selbst sich in dieser Sphäre bewegen, ihr aber unterschiedliche Achtung zollen, ergab sich wohl die Fragestellung. So weit korrekt?

Eigentlich ist die Lösung/der "richtige" Weg recht einfach zu beschreiben - man muss ihn aber halt selber gehen.
"Sie müssen nicht alles glauben, was sie denken." (Kishon)
Was ich auch sehr mag ist: "Liebe dein Symptom wie dich selbst." (Jaques Lacan)
Systemisch denken statt nur "entweder/oder" und messen.

"Begradigen" können wir das jeweils nur selber, wir könnten dem aber als Gesellschaft einen besseren Rahmen geben.

Indem in den Religionen mal richtig die Liebe einzieht und was gegen diese dämlichen "Teufel Konzepte" macht, durch Einbettung in einen zeitlichen Verlauf. Das Ego ist Teil der Lösung, wenn ich denn überhaupt von einer möglichen "Lösung" ausgehe.
(Darüber habe ich mich ausführlich ausgelassen: im Ego sind die individuellen "Irrungen" gespeichert - und durch "Einsicht" neutralisierbar. "Integration" bedeutet in dem Fall kein "mehr" an etwas, sondern ein verringern des Ballast´.)

Integration des Erlebten in den eigenen Kontext, das wäre ein guter Schritt zum "freien Willen".

Und "freier Wille" als "Konzept", das unseren "Bewegungsapparat" als Mutter aller Konstruktionen hat.
(Ist jetzt bisl sehr abstrakt, aber "das Denken" entstand aus unserem Vermögen, die Welt durch Bewegung zu erkunden.
Wir "erleben" oben und unten, hängen aber daran fest, dass "Mitte" eine Art "Erfindung" zu sein scheint.)

Wir brauchen weniger so was abstraktes wie "Freiheit", wir brauchen ein reales Gefühl für unsere eigene Mitte.
Dann stellt sich die Freiheit, einen Irrtum zu machen - und ihn später im Kontext einzusehen, von selber ein.

Denke ich, denn "evidenzbasiertes Wissen ist möglich" - und tanzen ist schön.
Aus der Tatsache, dass die Schönheit des Tanzes unbeschreiblich ist, muss man keine Tragödie machen,
nur weil man am Anfang krabbelt und gegen Ende liegen bleibt.
Die Tragödie ist die Illusion; aber weder krabbeln, noch liegen oder gar tanzen. Die sind halt "ver-gäng-lich".
Zitat von sarevoksarevok schrieb:wir haben verlernt mit dem ego richtig umzugehen
Wir lernen langsam, die richtigen Fragen zu stellen.
Und damit zu leben, das "der Tanz" Fragen und Antworten braucht, keine "Feststellungen".
Ein- und ausatmen. Nicht "Lunge".


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