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Ist das "Ego" das Problem?

106 Beiträge, Schlüsselwörter: Denken, Maya, EGO

Ist das "Ego" das Problem?

19.07.2020 um 07:12
Nimmermehr
schrieb:
Wahrscheinlich ein Psychopath^^...
Warum wird denn jetzt Ego mit Psychopathie gleich gesetzt?

Ein Ego ist doch bloß ein Konstrukt aus verschiedenen ,individuellen Charaktereigenschaften
na weil ein übersteuertes ego zu eben solchen eigenschaften führt das ist doch offensichtlich
Nimmermehr
schrieb:
Wie könnten natürlich auch alle identisch sein,alle ohne Ego, alle ohne individuelle Charaktereigenschaften,Interessen,Vorlieben und Abneigungen...
mir scheint du hast da etwas nicht verstanden das ego

ist NICHT die persönlichkeit das ego ist ein konstrukt das wir selbst erschaffen haben


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Ist das "Ego" das Problem?

19.07.2020 um 07:17
Kybela
schrieb:
ich rate, dass es nur um die Ausprägung geht.
ein kleines ego ist ein schwacher Motor, ein großes ein großer Motor. Was damit angetrieben wird, sollte die Frage sein?
also nach c.g. jung ist das ego

der vermittler zwischen trieb und über ich

wo siehst du an diesem punkt einen motor ?


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Ist das "Ego" das Problem?

19.07.2020 um 11:25
sarevok
schrieb:
wo siehst du an diesem punkt einen motor ?
ich vertrete weder Freud, noch Jung :)

für mich ist Ego einfach nur ich bzw selbst.
ob und wie Tiere ein Ego haben (Spiegeltest), ist ein interessantes Thema.

und aus diesem Selbstbewusstsein würde ich nichts anderes ableiten, als die Frage, wie sehr man sich seiner selbst bewusst ist. Bzw wie sehr man sich selbst kennt. wie soll jemand, der sich selbst nicht kennt, viel erreichen können (von externen Dingen mal abgesehen)?


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Ist das "Ego" das Problem?

19.07.2020 um 14:05
sarevok
schrieb:
mir scheint du hast da etwas nicht verstanden das ego

ist NICHT die persönlichkeit das ego ist ein konstrukt das wir selbst erschaffen haben
Ego = Das Selbst und worauf basiert ein Selbst?
Auf verschiedenen Charakterzügen sowie Lebenserfahrungen,Emotionen,Prägung durch das Umfeld, etc.
Das Selbstkonzept ist das hauptsächlich auf Erinnerungen beruhende Wissen, wer man selbst ist. Als empirisches Destillat unterliegt es in der Lebenszeit erheblichen Veränderungen.[16] Wie der sogenannte Spiegeltest zeigt, beginnen Kinder im Alter von etwa zwei Jahren mit der Entwicklung eines Selbstkonzeptes. Anfangs besteht es aus konkreten, beobachtbaren Eigenschaften wie Alter, Geschlecht, Haarfarbe usw. Im Laufe des Lebens kommen immer mehr Gedanken, Gefühle und abstrakte Konstrukte (Temperament, Nationalität, Religion usw.) dazu.[17] William James unterscheidet materielle Anteile (der eigene Körper, die eigene Familie, die eigenen Besitztümer usw.), soziale Anteile (die verschiedenen sozialen Rollen) und spirituelle Anteile (Einstellungen, moralische Urteile usw.). Eine andere Kategorisierung nimmt Sigrun-Heide Filipp vor, die deskriptive (Faktenwissen über die eigene Person wie: „Ich habe einen Sohn“) von evaluativen (Bewertungen über eigene Eigenschaften wie: „Ich bin eine gute Mutter“) Elementen trennt.[18]

Informationsquellen für das Wissen über sich selbst findet der Mensch

in der Beobachtung des eigenen Verhaltens (sog. reflexive Prädikatenzuweisung; s. Daryl J. Bems Selbstwahrnehmungstheorie)
in der Bewertung des eigenen Verhaltens (sog. ideationale Prädikatenzuweisung)
in Äußerungen von Mitmenschen (sog. direkte Prädikatenzuweisung)
in der Deutung der Reaktionen von Mitmenschen (sog. indirekte Prädikatenzuweisung)
im Vergleich mit Mitmenschen (sog. komparative Prädikatenzuweisung)[19]
Quelle:
Wikipedia

Meinst du das mit selbst erschaffen?
Also ich hatte als Kind keinen Katalog vor mir liegen, mit dem ich mir aussuchen konnte ,wie ich sein will und was ich zwischenzeitlich erleben will um so zu werden wie ich bin ,wenn ich groß und stark bin.
Von selbst erschaffen kann hier gar keine Rede sein. Ich nenne es Anpassung an die Umstände.
Und wenn das alles nicht die Persönlichkeit ist,was ist dann die Persönlichkeit?
Was bleibt übrig ,wenn wir das alles auflösen,wenn das alles nicht mehr vorhanden ist?
Was ich sowieso nicht für möglich halte ohne sich ne Eisenstange durchs Hirn zu rammen.
sarevok
schrieb:
na weil ein übersteuertes ego zu eben solchen eigenschaften führt das ist doch offensichtlich
Eine psychische Störung ist also eine (Charakter)Eigenschaft .^^
Na, mal sehen ob du Schizophrenie oder Psychopathie mit einer Verhaltenstherapie weg kriegen kannst.


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Ist das "Ego" das Problem?

19.07.2020 um 14:18
Abgesehen davon wenn das Ego ein selbsterschaffenes Konstrukt ist,wer erschafft dann das Ego?


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Ist das "Ego" das Problem?

19.07.2020 um 18:09
Nimmermehr
schrieb:
Eine psychische Störung ist also eine (Charakter)Eigenschaft .^^
Na, mal sehen ob du Schizophrenie oder Psychopathie mit einer Verhaltenstherapie weg kriegen kannst.
es ist soweit ich weiß allgemeines grundwissen

das ein übersteuertes ego nicht grade zu etwas gutem führt

eben aus dem grund schrieb ich ja auch das es gut wäre wenn emphatie und reflektion/meditation schon in der

schule gelehrt werden würden
Nimmermehr
schrieb:
Ego = Das Selbst und worauf basiert ein Selbst?
Auf verschiedenen Charakterzügen sowie Lebenserfahrungen,Emotionen,Prägung durch das Umfeld, etc.

Das Selbstkonzept ist das hauptsächlich auf Erinnerungen beruhende Wissen, wer man selbst ist. Als empirisches Destillat unterliegt es in der Lebenszeit erheblichen Veränderungen.[16] Wie der sogenannte Spiegeltest zeigt, beginnen Kinder im Alter von etwa zwei Jahren mit der Entwicklung eines Selbstkonzeptes. Anfangs besteht es aus konkreten, beobachtbaren Eigenschaften wie Alter, Geschlecht, Haarfarbe usw. Im Laufe des Lebens kommen immer mehr Gedanken, Gefühle und abstrakte Konstrukte (Temperament, Nationalität, Religion usw.) dazu.[17] William James unterscheidet materielle Anteile (der eigene Körper, die eigene Familie, die eigenen Besitztümer usw.), soziale Anteile (die verschiedenen sozialen Rollen) und spirituelle Anteile (Einstellungen, moralische Urteile usw.). Eine andere Kategorisierung nimmt Sigrun-Heide Filipp vor, die deskriptive (Faktenwissen über die eigene Person wie: „Ich habe einen Sohn“) von evaluativen (Bewertungen über eigene Eigenschaften wie: „Ich bin eine gute Mutter“) Elementen trennt.[18]

Informationsquellen für das Wissen über sich selbst findet der Mensch

in der Beobachtung des eigenen Verhaltens (sog. reflexive Prädikatenzuweisung; s. Daryl J. Bems Selbstwahrnehmungstheorie)
in der Bewertung des eigenen Verhaltens (sog. ideationale Prädikatenzuweisung)
in Äußerungen von Mitmenschen (sog. direkte Prädikatenzuweisung)
in der Deutung der Reaktionen von Mitmenschen (sog. indirekte Prädikatenzuweisung)
im Vergleich mit Mitmenschen (sog. komparative Prädikatenzuweisung)[19]
bitte verlinke doch auch den link als quelle nicht nur quelle hin schreiben

sonst weiß man ja nicht woher du wirklich deinen input hast

daher ist die frage eigentlich in 1. line von welchem modell du nun ausgehst
Nimmermehr
schrieb:
Abgesehen davon wenn das Ego ein selbsterschaffenes Konstrukt ist,wer erschafft dann das Ego?
hmmm, hast du grade keinen guten tag ?


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