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Buddhismus

1.435 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Buddhismus, ZEN, Dalai Lama ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Buddhismus

19.08.2006 um 02:03
Ich finde die "Mauern und Steine" Geschichte schön. Ich versuche mal siezu
interpretieren.

Die Mauern und Steine stehen denke ich mal stehensinnbildhaft
für das innere Ich, dessen Existenz sich manch ein Mensch nicht bewusstist. Deswegen
sagt der Lehrer auf die Frage des Schülers, dass sie ja nicht fühlen undleben können,
dass sie (die innere Stimme) aber gehört werden kann. Und das die Weisensie hören, weil
sie in sich gegangen sind, dass heisst ihr inneres Ich erkannt haben.

Irgendwie
so ähnlich, das zieh ich zumindestens daraus.


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Buddhismus

19.08.2006 um 02:07
@ lesslow:
wirklich cool^^

: sarasvati23:
Deine Interpretation gefälltmir^^


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Buddhismus

19.08.2006 um 02:07
damit liegst du auch nicht falsch


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Buddhismus

19.08.2006 um 02:53
Buddha ging mit seinem Schüler Ananda eine staubige Straße entlang, als sie ein StückSchnur auf dem Boden fanden. Buddha bat Ananda es aufzuheben und daran zu riechen. Esroch nach Fisch. "Glaubst du, dass diese Schnur schon immer nach Fisch roch?" fragteBuddha. "Nein, Meister, wahrscheinlich erst, seit sie in Kontakt mit einem Fisch gekommenist". Kurz danach fanden sie ein Stück Papier. Wieder bat Buddha Ananda, es aufzuheben,um daran zu riechen. "Es riecht nach Feuer", sagte Ananda. "Denkst du, es roch immerschon nach Feuer?" "Nein, wahrscheinlich riecht es so, da es zum Anzünden eines Feuersverwendet worden war." "Genauso ist es", sagte Buddha. "Merke dir, jede Sache, jedesLebewesen, alles unterliegt und sei es noch so unbedeutend, genau wie die Schnur, derFisch, das Papier und das Feuer, dem Prinzip von 'Ursache und Wirkung'."


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Buddhismus

19.08.2006 um 03:05
Ananda
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Dieser Artikel erläutert denVertrauten und Schüler des Buddha; in anderer Bedeutung siehe auch Sat-Chit-Ananda.

Hinweis: Ananda ist ein populärer Name (aus dem Sanskrit) in der Hindu-Religion undbezeichnet vom Wortsinn her die Abwesenheit von Unglück, sprich: Glück.
Ananda, einCousin des Buddha, war in den letzten Jahren des Lebens des Buddha sein unterwürfigerDiener. Er gilt als Bewahrer des Dharma, da er nach dessen Tod (Erlöschen) als Zeuge fürdie Äußerungen des Buddha auftreten und diese nach allgemeinem Ermessen originalgetreuwiedergeben konnte, als das erste Buch des Dreikorbs zusammengefasst wurde.

Zusammen mit Maudgalyayana und Shariputra war er einer der drei wichtigsten Jüngerdes Buddha.






Sat-Chit-Ananda
aus Wikipedia, derfreien Enzyklopädie

Sat-Chit-Ananda (Sanskrit, zusammengeschriebenसच्चिदानन्द,saccidānanda) ist die Beschreibung des eigentlich attributlosen Brahmans im Vedanta.Zusammengesetzt aus:

Sat (सत) - Zustand des Seins oder der Existenzan sich, auch Wahrheit
Chit (चित) - Bewusstsein, Verstand, auchWissen. Wird meist im Sinne eines reinen unpersönlichen Bewusstseins verstanden.
Ananda (आनन्द) - Freude, Glückseligkeit. Die reineFreude Brahmans gilt in den Upanishaden als höchste Form unbedingten Glücks.

Herkunft [Bearbeiten]
Sat-Chit-Ananda wird in vielen Schriften als grundlegendeBeschreibung Brahmans erwähnt, taucht aber zuerst in der Nrisimha-Uttara TapaniyaUpanishad und der Rama-Uttara Tapaniya Upanishad auf. Paul Deussen vermutet einenZusammenhang zu Satyam Jnanam Anantam Brahman der älteren Taittiriya Upanishad:

Satya (सत्य) - Wahrheit, die eigentliche nichtempirischeRealität.
Jnana (ज्ञान) - Wissen, Erkenntnis, jenseitsder Dualität
Ananta (अनन्त) - Grenzenlos, Unendlich.
Nach Deussen könnte Anantam aber auch die korrupte Form von Anandam (Glückseligkeit)sein, da in der Taittiriya Upanishad direkt danach das Anandavalli folgt, welches Brahmanals höchste Form des Ananda beschreibt.


verschiedene Interpretationen[Bearbeiten]
Einige Autoren, wie z. Bsp. Aurobindo sehen in Sat-Chit-Ananda nicht nureine Beschreibung oder verschiedene Aspekte Brahmans, sondern separate Ebenen, wobei Satdie höchste Stufe und Ananda die untere ist. Diese werden von ihm als höhere Triadebezeichnet, jenseits derer nur der reine Spirit, das Brahman sei. Chit wird von ihm alsuniverselles Bewusstsein bezeichnet, welches in einer abfallenden Kaskade an Bewusstheitin der Schöpfung zu finden ist. Auch Yukteswar, der Lehrer Yoganandas, stellt in seinemBuch Die göttliche Wissenschaft Sat - das reine Sein, über Chit (Bewusstsein) und Ananda(Seligkeit). Im Vishnuismus beschreibt die Brahma-Samhita Krishna alssat-chit-ananda-vigraha, die Gestalt (vigraha), welche diese Eigenschaften besitzt.


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19.08.2006 um 21:18
gibts kein lustiges Sprüche deuten mehr?


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19.08.2006 um 21:21
die sprüche waren doch nie lustig

Ein junger Zen-Mönch hatte den Auftrag, einenwichtigen Brief eigenhändig zu überbringen. Auf seinem Weg hatte er eine Brücke zuüberqueren, doch dort stand ein erfahrener Samurai, der den Schwur geleistet hatte, dieersten hundert Männer, die dei Brücke überqueren wollten, im Zweikampf herauszufordern.Er hatte schon neunundneunzig getötet. Der Mönch bat den Samurai, er möge ihn passierenlassen, weil er einen sehr wichtigen Brief zu überbringen habe:

"Ich versprechezurückzukommen, um mit euch zu kämpfen, sobald ich den Brief übergeben habe."

Der Samurai zögerte zunächst, willigte dann aber ein, und der Mönch konnte seineReise fortsetzen. Nachdem er den Brief übergeben hatte, suchte der Mönch, in derGewissheit, bald sterben zu müssen, seinen Meister auf, um sich von ihm zu verabschieden.

"Ich muß mit einem großen Samurai kämpfen und ich habe noch nie ein Schwert inden Händen gehalten. Er wird mich gewiss töten."

"In der Tat", antwortete derMeister, "du wirst sterben, denn du hast keine Chance zu siegen. Also werde ich dich diebeste Art zu sterben lehren: Du hebst dein Schwert über deinen Kopf, hältst die Augengeschlossen und wartest. Wenn du auf deinem Scheitel etwas Kaltes spürst, so ist das derTod. In diesem Moment lässt du die Arme und alles, was du glaubst zu besitzen fallen. Dasist alles."

Der Mönch verneigte sich vor seinem Meister und begab sich zu derBrücke, wo der Samurai ihn erwartete. Die zwei machten sich zum Kampf bereit. Der Mönchtat genau das, was ihm sein Meister geraten hatte. Er nahm sein Schwert in beide Hände,hob es über den Kopf, schloß die Augen und wartete völlig regungslos. Dies überraschte und verwirrte den Samurai zutiefst, da die Haltung seines Gegners keinerlei Angstwiderspiegelte. Misstrauisch geworden, näherte er sich vorsichtig dem Mönch, der völligruhig stand, allein auf seinen Scheitel konzentriert.

Der Samurai dachte:Dieser Mann ist offensichtlich außergewöhnlich stark. Er hatte den Mut zurückzukehren undmit mir zu kämpfen.

Der Mönch stand immer noch regungslos da. Der Samurai wurdeimmer ratloser, und plötzlich war er sicher: Dieser Mann ist ohne Zweifel ein ganzaußergewöhnlicher Krieger. Er nimmt von Anfang an eine Angriffstellung ein und schließtdann auch noch seine Augen!

Der Mönch hatte inzwischen den Samurai völligvergessen, vollkommen darauf konzentriert, den Rat seines Meisters zu befolgen und würdigzu sterben, stand er von allen weltlichen Dingen losgelöst und befreit da.

DerSamurai war inzwischen zu der Gewissheit gelangt, dass er bei der geringsten Bewegungseinerseits zweigeteilt werden würde und begann schließlich mit weinerlicher Stimme zusprechen:

"Bitte habt Mitleid mit mir und tötet mich nicht. Ich dachte Meisterder Schwertkunst zu sein, aber jetzt weiß ich, dass ich heute einen wahren Meistergetroffen habe. Bitte nehmt mich als euren Schüler an und lehrt mich den Weg derSchwertkunst."


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Buddhismus

19.08.2006 um 21:28
@ kotik:
"lustig" stand mehr für die Freude den das raten macht.^^

DieseGeschichte ist schwer zu deuten wie ich finde


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Buddhismus

19.08.2006 um 21:31
*lol* genial ^^:

Achtsamkeit

Einmal kam ein Mann zum Meister. Er batihn darum, ihm einige Weisheiten aufs Papier zu schreiben, damit er sie mitnehmen undimmer wieder darauf schauen könnte.

Der Meister nahm einen Pinsel zur Hand undschrieb nur ein einziges Wort auf: "Achtsamkeit".

Der Mann schaute enttäuscht.

"Das kann doch nicht alles sein, oder? Bitte schreib noch etwas dazu."

Wieder griff der Meister zum Pinsel und schrieb "Achtsamkeit. Achtsamkeit."

"Vergebt mir, aber das scheint mir weder sehr weise noch tiefsinnig zu sein." sagteder Mann.

Daraufhin schrieb der Meister: "Achtsamkeit, Achtsamkeit,Achtsamkeit".

Der Mann fühlte sich vom Meister veralbert und wurde wütend.

"Was soll denn Achtsamkeit überhaupt bedeuten?" rief er.

Da sagte derMeister: "Achtsamkeit heißt Achtsamkeit."



Philip Kapleau: "The threepillars von Zen";
leicht umgeschrieben;


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Buddhismus

19.08.2006 um 21:34
@ lesslos:
ich kipp gleich, genial :D

kannst du kotiks geschichte deuten?


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19.08.2006 um 21:34
diese geschichte ist wunderbar:

Ein General, der mit seinen Soldaten zu Pferdunterwegs war, traf auf einen Zen-Mönch, der in Zazen saß. Der General rief ihm zu:
"He, du da! Mönch! Geh mir aus dem Weg."
Der Mönch saß regungslos da und schwieg.
"Bist du denn taub? Hast du nicht gehört? Ich habe dir gesagt, du sollst mir aus demWeg gehen."
Aber der Mönch blieb weiter regungslos unbeweglich und still.
Vonseinem Pferd herunter rief der General ihm drohend zu:
"Ich glaube, du weißt nicht,wen du vor dir hast? Vor die ist ein Mensch, der dich jederzeit töten kann, ohne mit derWimper zu zucken."
Da schaute der Mönch auf und antwortete:
"Ich glaube, du weißtnicht, wen du vor dir hast? Vor dir sitzt ein Mensch, der jederzeit sterben kann, ohnemit der Wimper zu zucken."

dies kommt mir sehr bekannt vor, von indischengeschichten.


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19.08.2006 um 21:35
warte ich guck gleich mal, im moment hab ich noch etwas anderes zu tun :)


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19.08.2006 um 21:48
Hallo :)

Ich habe auch eine:


Ein junger Mann kam zum Meister undberichtete ihm von seinen Erlebnissen.

"Im Himalaja traf ich einen weisen, altenMann, der in die Zukunft sehen kann. Diese Kunst lehrte er auch seinen Schülern." spracher voller Begeisterung.

"Das kann jeder." sprach der Meister ruhig. "Mein Wegist viel schwieriger."

"Wirklich?" fragte der junge Mann. "Wie ist Euer Weg,Herr?"

"Ich bringe den Menschen bei, die Gegenwart zu sehen."


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Buddhismus

19.08.2006 um 21:50
Diese finde ich auch ganz wunderbar:


Ein Zen-Schüler erkundigt sich beimMeister eines Tempels.....

Schüler: "Ich möchte mich der Gemeinschaftanschliessen und Erleuchtung erlangen. Wie lange wird das dauern?"
Meister: "10Jahre"
Schüler: "Gut, und wie lange dauert es, wenn ich mir wirklich Mühe gebe unddoppelt hart arbeite?"
Meister: "20 Jahre".
Schüler: "He moment mal. Das istunfair! Wieso doppelt so lange??
Mesier: "Es tut mir leid, aber in Deinem Fall wirdes 30 Jahre dauern.


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Buddhismus

19.08.2006 um 21:57
@ Sidhe:
schöne Storys :)


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Buddhismus

19.08.2006 um 21:58
Ja kheops ich finde sie auch schön, besonders die zweite schlägt m.E. nach sehr vieleParallelen zu unserer heutigen Gesellschaft oder/und dem Verhalten Einzelner.


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Buddhismus

19.08.2006 um 22:07
ja, sehr schöne geschichten, wirklich. die erste find ich sehr gut. viele leben in dervergangenheit oder verlassen sich auf die zukunft, was jedoch unbrauchbar ist, zumal esgar keinen direkten beweis gibt, dass zeit überhaupt vorhanden ist.


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Buddhismus

19.08.2006 um 22:10
https://www.allmystery.de/dateien/gw11356,1130513486,Eckhart_Tolle_-_Jetzt!_Die_Kraft_der_Gegenwart.pdf

eckhart tolle - jetzt! die kraft der gegenwart

und zu empfehlen, sein buch "eineneue erde"


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Buddhismus

19.08.2006 um 22:12
https://www.allmystery.de/dateien/gw11356,1130513340,Tolle,_Eckhart_-_Leben_im_Jetzt.pdf

ups, entschuldigt.
beim ersten ist was schief gelaufen, also nochmal ^^'

eckhart tolle - leben im jetzt


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