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Christ sein

1.245 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Christen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Christ sein

25.12.2006 um 00:13
So, jetzt ist es soweit!

Ich wünsche allen frohe und gesegneteWeihnachten!

Mögen diese Tage uns alle besinnen auf das worauf es ankommt. Egal obChrist oder
sonstwas: Gott wollte sicher das wir friedlich miteinander umgehen!

Dies wünsche
ich mir ehrlich!


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Christ sein

25.12.2006 um 11:30
Hermann Raschke:

Historischer und metaphysischer Christus

Aus: "Die Werkstatt des Markusevangelisten
- Eine neue Evangelientheorie",
1924, Seite 26-30.



Es ist dem Kundigen von vornherein klargewesen, daß in der Frage nach der historischen Existenz oder Realität Jesu Christiwieder einmal der Krankheitskeim zum Durchbruch kam, der im Christentum von Anfangenthalten war und der das Christentum nicht eher zur Ruhe kommen läßt, als bis erkritisch überwunden oder ausgestoßen worden ist. In Wahrheit wird diese Frage darum heutenur zum Schein als eine solche der Wissenschaft behandelt, da sie in Wirklichkeit eineSache der Religion oder der Christologie ist, eine innerchristliche Angelegenheit, die soalt ist wie das Christentum selbst. Es hat immer Christen gegeben, denen diemetaphysische Wirklichkeit über die physische ging, denen der metaphysisch wirklicheChristus näher stand als der geschichtlich reale, es hat immer Leugner des„historischen'' Jesus gegeben, weil es im Christentum immer Gnostiker gegeben hat, imAltertum, im Mittelalter und nun in der Gegenwart. Heute wie vor achtzehnhundert Jahrenstehen einander Gnostiker und Vulgärchristen gegenüber, Fleischeschristen undGeisteschristen, Sarkiker und Pneumatiker, oder wie wir sagen: Metaphysiker und Positive,d. h. Positivisten des Christentums. Die Frage nach der historischen Existenz JesuChristi muß darum heute noch einmal so gestellt werden, wie sie zu Anfang unsererReligion gestellt wurde: Ist Jesus Christus ein vom Weibe geborener Fleischesmensch, m.a. W. wurde er überhaupt geboren oder ist er so wirklich, wie die Gottheit wirklich ist,ohne deshalb fleischliche Wirklichkeit zu haben? wie ist Erlösung möglich? durch dengnostischen oder durch den fleischlichen Christus, den vom Weibe geborenen, denkatholischen? durch den fleischlich wirklichen, den „geschichtlichen" Christus oder durchden geistigen ewigen? muß dieser Erlöser metaphysische oder fleischliche Wirklichkeithaben, muß er ewiger oder zeitlicher, einmalig vergangener oder ewig gegenwärtigerChristus sein? Ganz ähnlich wie heute stritten sich etwa ein Markionit und Tertullian um200. Beide wollen Erlösung; sie sind rein soteriologisch und christologisch interessiert;beide brauchen einen realen Christus, sie stehen insofern auf gleicher Basis mit ihrerChristuslehre, nur die soteriologische Wertbetonung ist auf beiden Seiten verschieden.Tertullian wirft Markion nicht vor, daß dessen Christus nicht wirklich sei, weil Markiondie Geburt Christi leugnet und leugnet, daß er ein Mensch von Fleisch und Blut ist, erweiß wohl, daß die höhere Realität, die der Gegner von seinem Christus aussagt, sich mitder von ihm vertretenen messen kann; ihm ist die metaphysische Realität des gnostischenChristus theoretisch ausreichend, darauf seine Erlösungshoffnung aufzubauen. Tertullianmuß nur auch zugleich die fleischliche, konkrete „geschichtliche" Realität behaupten,weil sein praktisches Erlösungsbedürfnis die Auferstehung des Fleisches fordert,

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daher auch die fleischliche Auferstehung verlangt und sorückwärts Fleischestod und Fleischesgeburt und was damit zusammenhängt. So ist die„historische" Realität soteriologisches Postulat der katholischen, wie die metaphysischeRealität soteriologisches Postulat der gnostischen Kirche ist.

Darüber aber läßtsich heute kaum noch streiten, welches von diesen beiden Postulaten innerhalb desChristentums das Prioritätsrecht beanspruchen darf. Die Gnosis ist älter und edler, ausihr ist das Christentum geboren, das katholische Prinzip ist später eingedrungen, und dasälteste Evangelium, das des Markus, gehört der Gnosis, und zwar derjenigen an, die einenwirklichen, d. h. aber metaphysisch wirklichen Christus verkündete, denfleischlichgeborenen aber leugnete und darum keine Geburtsgeschichte Jesu Christierzählt. Erst wenn heute beide Parteien so übereinander klar geworden sind, daß sienichts anderes sind als die Vertreter des uralterr Gegensatzes innerhalb desChristentums, des Gegensatzes zwischen Fleisches- und Geisteschristus, dann hört auch dasRecht zu gegenseitiger Verketzerung auf. Denn ebensowenig wie der „historische" Christusjemals Gegenstand des urchristlichen Bewußtseins gewesen ist, ebensowenig der reinmetaphysische der deutschen spekulativen Religionsphilosophen. Ebensosehr haben aber auchbeide Prinzipien das Recht, ihren Ursprung im ältesten Christentum zu behaupten. Keinevon beiden Parteien kann sagen: ich bin Christ — du nicht; denn den Gegensatz zwischenHistorisch und Nichthistorisch gibt es für das urchristliche Bewußtsein überhaupt nicht,da .es noch kein Wirklichkeitsbewußtsein im heutigen Sinne gab. Es handelt sich nur umdie Frage: Ist Jesus Christus eine Wirklichkeit oder nicht? Darauf nun gibt dasurchristliche Bewußtsein zweierlei Antworten. Die Gnösis sagt: zwar eine Wirklichkeit,aber nicht eine Wirklichkeit, die von dieser Welt ist, sondern eine Wirklichkeit desGeistes, eine wahre Wirklichkeit, eine ewige Wirklichkeit, eine unvergängliche, währenddiese Welt ja nur Schatten und Schein ist, der vergeht. Das Vulgärchristentum sagt: auchdiese Welt ist von dem einen und demselben Gott, der sowohl diese Welt geschaffen hat alsauch der Vater Jesu Christi ist, und also muß auch Jesus Christus an dieserWeltwirklichkeit teilhaben, ebenso wie wir mit unserer Fleischesnatur in diese Weltversenkt sind. Der Vulgärchrist wollte mit der ihm durch die Geburt anhaftendenFleisches- und Weltnatur und überhaupt mit dieser Welt durch Jesus Christus erlöst werdenund mußte darum fordern, daß Christus teilhabe an dieser Welt, der Gnostiker wollte vondieser Welt erlöst werden und mußte darum seinen Erlöser von allem, was auf diese WeltBezug hätte, unberührt und unbefleckt denken. Darum aber, weil ein Wesen nicht von dieserWelt war, mußte es deswegen nicht unwirklich sein, im Gegenteil, gerade als ein Wesen derhöheren Welt war es erst recht wirklich,

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weil dieoffenbare, die sichtbare und greifbare Wirklichkeit nur eine abgeleitete, sekundäre, eineMinderwirklichkeit war gegenüber der wesenhaften Wirklichkeit des Geistes, die wahrhaftund ursprünglich, die erst eigentlich Wirklichkeit ist — realissimum. So lagerten, vonuns aus gesehen, für das urchristliche Bewußtsein zwei Wirklichkeiten nebeneinander, undzwar auf demselben Bewußtseinsniveau, die Wesenwirklichkeit oder die metaphysischeWirklichkeit, das Realissimum, und die Weltwirklichkeit oder Minderwirklichkeit, dasReale. Und beide Wirklichkeiten können der Geschichte angehören: Zeus und Cäsar sindbeides geschichtliche Größen, oder wenn man will auch nicht; denn in unserem Sinne gibtes den Begriff „geschichtlich" überhaupt noch nicht. So ist also der Gegensatz, der heutezur Debatte steht, ein Thema des zwanzigsten und nicht des zweiten Jahrhunderts. Voneinem geschichtlichen Jesus Christus sprach im zweiten Jahrhundert weder Tertullian nochMarkion, während sie sich die Wirklichkeit im einen oder anderen Sinne gegenseitig ohneweiteres zugestanden. Das Problem des einmalig geschichtlichen Jesus Christus ist dagegenein Ergebnis der Bewußtseinsentwicklung, das notwendig erst jetzt, d. h. erst dannauftauchen konnte, da das Wirklichkeitsbewußtsein die Stufe der naivenUnunterschiedenheit und Beziehungslosigkeit von metaphysischer und physischer Realität,von erster und zweiter Wirklichkeit, von Realissimum und Reale verläßt und nun genötigtist, Wirklichkeit im einen Sinne zur Wirklichkeit im anderen Sinne in ein neuesVerhältnis zu setzen. Wie die antike Malerei sich erst langsam zu der Fähigkeit,perspektivisch real zu sehen, hinaufarbeiten und entwickeln mußte, so ist auch dasWirklichkeitsbewußtsein der Antike weit entfernt, perspektivisch real zu denken. Es trägtdie verschiedenen Wirklichkeiten mit demselben Pinsel und mit denselben Farben auf undbringt es kaum bis zu einer schwachen Unterscheidung des Farbentones, während wir tausendFackeln aufleuchten lassen, die uns die Wirklichkeit in vielen Hintergründen in immerneuem Lichte zeigen.

Wie der philosophische Positivismus heute im Fortgange derBewußtseinsentwickelung auf die Frage nach seiner metaphysischen Begründung Rede undAntwort stehen muß, so steht auch der christliche Positivismus heute zum ersten Male vorder Aufgabe, zu begründen, warum nach seiner Behauptung die Erlösung im Sinne desChristentums nur auf dem Boden der einmaligen geschichtlichen Wirklichkeit Jesu Christiund nicht vielmehr auf dem der ewigen metaphysischen möglich sein soll. Jedenfalls hatder christliche Positivismus kein Recht, die Angriffe, die ihn von der christlichenMetaphysik her treffen, als Angriffe gegen das Christentum als solches hinzustellen; dennauch die positivistische Christlichkeit ist nur eine sehr relative. Und nachdem sich nunherausgestellt hat, daß die älteste Quelle des

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Christentums, wie es sich in den Evangelien darstellt, nämlich das Markusevangelium,gerade da entsprang, wo das historistische und positivistische Christentum sie amwenigsten vermutete, in der Gnosis, die die Geburt Jesu leugnete und darum die Geschichteseiner Geburt mit lautem Schweigen überging, so sind beide Parteien quitt. Denn dasproton pseudos war überhaupt die Behauptung von der historischen Existenz Jesu Christi.Wer die historische Existenz behauptet, muß aber auch eine andere Geburt als die aus derJungfrau behaupten, bewegt sich damit aber schon außerhalb des Christentums. Wer aber dieGeburt aus der Jungfrau behauptet, dürfte sich damit außerhalb der Möglichkeit derhistorischen Existenz eines wirklichen Menschen von Fleisch und Blut bewegen — jedenfallsnach heutigen Wirklichkeitsbegriffen.

Und so leugnete die eine Partei diehistorische Existenz auch nur deshalb, weil die andere sie behauptete, wozu sie nichtberechtigt war. Es wäre demnach an der Zeit, daß beide Parteien ihre Akten zum Zwecke derProzeßrevision zurückerbitten; denn sie haben die gegenseitigen Anklagen unterirrtümlicher Voraussetzung erhoben.

Die historische Existenz Jesu braucht nichtgeleugnet zu werden, weil sie in Wirklichkeit gar nicht behauptet werden konnte. Denndas, was das christliche Altertum von Jesus Christus behauptet, ist zwar eineWirklichkeit überhaupt, aber nicht eine historische Wirklichkeit in unserem heutigenSinne, und es ist eine philosophische Fahrlässigkeit und Unterlassungssünde der sog.historischen und kritischen Schule, unkritisch dem altchristlichen Wirklichkeitsbegriffunseren Sinn und unsere Bedeutung unterzuschieben und zu meinen, als ob damit alles inbester Ordnung wäre. Der christliche Historismus ist in die Behauptung der historischenExistenz geradezu mit verbundenen Augen hineingetaumelt, ohne überhaupt die Möglichkeitzu erwägen, ob es sich hier nicht um eine ganz andere Wirklichkeit, etwa nur einepostulative und metaphysische im Sinne des naiven Wirklichkeitsbewußtseins der Antikehandelt. Die Ursünde ist das Übersehen des gegen damals veränderten und entwickeltenWirklichkeitsbewußtseins. Was nach damaligen Begriffen durchaus möglich war, d. h.innerhalb der Grenzen der Wirklichkeit lag, liegt nach heutigem Wirklichkeitsbewußtseinaußerhalb der Wirklichkeitsgrenzen.

Muß Jesus Christus historisch wirklich inunserem Sinne gewesen sein, um dem urchristlichen Erlösungsbedürfnis Genüge zu leisten?Nein.

Muß Jesus Christus irgendwie wirklich sein — ohne näher zu bestimmen, inwelchem Sinne —, um dem urchristlichen Erlösungsbedürfnis Genüge zu leisten? Ja.

Denn der evangelische Christus ist nur ein geschichtlich gekleideter paulinischerChristus.


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Christ sein

28.12.2006 um 13:57
Nach diesem Beitrag müsste also nun allen klar sein, wer Jesus Christus war und was erfür eine Bedeutung hatte. - Mir ehrlich gesagt ist jetzt überhaupt nichts mehr klar.

Ich frage mich immer noch: Wer war und ist dieser Jesus Christus - und was ist seinewahre Bedeutung?

Die christlichen Kirchen sagen: Er ist der Sohn Gottes. Siesagen aber auch: Er ist der menschgewordene Gott in Christus Jesus selbst. Nur sagt Jesusin den Evangelien nie, dass er der Sohn Gottes ist. Er nennt sich selbst: DerMenschensohn. Die Menschen aber nennen ihn Gottessohn.

Auch sah man Jesus (nachder Bibel) oft zu seinem Vater im Himmel beten. Wenn Jesus der mensch gewordene Gottselbst ist, warum betet er dann sozusagen zu sich selbst?

Auch gab uns Jesusein Gebet: Das "Vater unser". So sollet ihr beten ! Es weist uns also auf den Vater imHimmel und nicht auf Jesus hin. Es heißt ja nicht: "Jesus unser."

Andererseitssagt Jesus: Ich und der Vater sind Eins. Wer mich sieht, der sieht auch den Vater. Undniemand kommt zum Vater denn durch mich.

Auch beginnt das Johannesevangeliummit: Im Anfang war das Wort. Und das Wort war bei Gott. Und Gott war das Wort.... Und dasWort ist Fleisch geworden und hat unter uns gelebt.

Einerseits würde diemenschwerdung Gottes in Jesus Christus eine gewisse Klärung finden, wenn man diesogenannte "Dreifaltigkeitslehre" der Kirche hinzunimmt. Aber eigentlich macht dieseLehre aus einem Gott eine Dreiteilung in drei Personen: Vater - Sohn - Hl. Geist. Es istfür mich extrem schwer, so etwas zu verstehen, dass ein Gott als eine Person dennoch ausdrei Personen bestehen soll.

Auch steht im Alten Testament: Du sollst nur einenGott verehren. Ich bin dein Gott, der dich aus der Sklaverei Ägyptens befreit hat. Dusollst keine anderen Götter neben mir haben.

So spricht Gott aber sonderbarerWeise am Anfang der Bibel in der Schöpfungsgeschichte in der "Wir"-Form: Lasst u n s den Menschen machen ! (In gleicher Form des "Wir" offenbart sich Gott auch im Koran).

Zum zweiten Punkt:

Warum musste Jesus Christus überhaupt auf die Erdekommen?
Sei er nun Gottes Sohn oder der mensch gewordene Gott... Wozu war seinKreuzestod überhaupt notwendig? Wozu dieses Blutopfer? Kann Gott unser Allmächtiger Vateruns denn nicht auf andere Weise unsere Sünden vergeben und uns von unserer Schuldbefreien? Hat Gott nicht auch vor Christi Geburt den reuhigen Sünder wieder angenommenund ihm Vergeben? Wozu war dann also die Kreuzigung überhaupt nötig? Oder wäre sie in derTat gar nicht nötig gewesen zur sogenannten "Erlösung"? Und was bedeutet dann überhauptErlösung? Wovon? Von unseren Sünden? - Kann Gott der Allmächtige uns denn nicht auch ohneBlutopfer unsere Sünden vergeben?

In den christlichen Kirchen wird einem alldas nicht erklärt, es wird vorausgesetzt ! Es wird von Jesus gepredigt, aber es wirdnicht wirklich erklärt, wer er nun war und warum er auf Erden war. Kann es mir alsojemand mal erklären?


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Christ sein

28.12.2006 um 19:50
der DUL ist wohl sprachlos...


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Christ sein

28.12.2006 um 21:50
wer glaubt, dass allein jesus gottes sohn ist, der ist verblendet!
wir sind allegottes söhne und töchter!


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Christ sein

28.12.2006 um 23:38
@Vica Versa

wer glaubt, dass allein jesus gottes sohn ist, der istverblendet!
wir sind alle gottes söhne und töchter!


...sagt wer????

nun gut, wünsche Dir für das Neue Jahr Erfolg, Freude und Erleuchtung.

PS:wir sind nach Gottes Ebenbild gemacht, jedoch keine Götter!! Welch Verblendung undÜberheblichkeit. Denn wenn es sowäre müsste doch das Paradies auf Erden herrrschen -noder?


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Christ sein

28.12.2006 um 23:43
Christsein bedeutet aus den Geiste Jesu Christi zu leben (und das ist nicht leicht ;))
Gruß, Abendländer


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Christ sein

29.12.2006 um 15:17
@Aida

sag ich!

wünsche dir ebenfalls alles gute für's neue jahr!

p.s.:

jesus war auch kein gott! warum müsste das paradies auf erdenherrschen? der mensch hat beide seiten in sich, gut und böse!


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Christ sein

29.12.2006 um 15:29
Ich bin Christ! Ich glaube an Gott! Das heißt aber nicht das ich mit der Kircheeinverstanden bin!
Ich bin z.B. nicht mit dem Reichtum der Kirche einverstanden. Undso wollte es Jesus/Gott sicherlich auch nicht haben.
Heißt das jetzt das Jesus dererste wahre Kommunist war (alle Menschen sind gleich) oder das die Priester, mit demSpruch "es unter den Armen verteilen" die Taschen in ihren Kuttenärmeln meint?
Unddie Sache mit den Messdienern und Chorknaben muss man ja nun wirklich nicht extraerwähnen!


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Christ sein

29.12.2006 um 19:43
Kommunismus ist das selebe wie Religion. Ein unrealisierbarer Traum.


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Christ sein

29.12.2006 um 20:23
Jesus ähnlicher werden ist wohl eins der Ziele eines guten Christen.
Etwas das schwerist in der heutigen Welt, aber zu Realisieren.

Ich bin z.B. nicht mit demReichtum der Kirche einverstanden. Und so wollte es Jesus/Gott sicherlich auch nichthaben.
Heißt das jetzt das Jesus der erste wahre Kommunist war (alle Menschen sindgleich) oder das die Priester, mit dem Spruch "es unter den Armen verteilen" die Taschenin ihren Kuttenärmeln meint?


Jesus war wohl gegen Kapitalverzinsung einesjeden Kapitals.
Jedoch hatte er wohl nichts gegen Abzweigen von etwas Kapital einesjeden Kapitals für Bedürftige. ;)


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Christ sein

05.01.2007 um 12:49
Jesus hielt es vor allem und besonders gerne mit jenen die in der Gesellschaftausgegrenzt wurden, den unbeliebten Zöllnern, den Armen, den Kranken und Bedürftigen...Insofern ist er auch mein Vorbild.


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Christ sein

06.01.2007 um 12:27
Man ist Christ seit dem man Getauft wurde.
Ob Freiwillig oder unfreiwillig, man istimmer ein Kind Gottes.

Eigentlich sind alle Menschen auf dieser Erde KinderGottes.
Auch die Verschiedenen Relligionen, ich glaube nicht das Gott böse auf dieBuddisten ist oder auf die Islamisten. Nein, in der Biebel steht, er liebt sie alle...

Jedenfalls, solange man sich bewusst ist das eine Gottheit existiert,
kannman dran glauben oder nicht, man muss nicht in die Kirche gehen,
man muss auch nichtbeten.
Schon allein der Glaube an das was uns umgiebt, der Glaube an die ewigkeit,
der glaube das wir von etwas geliebt werden was unvorständlich groß ist.
...
Man solte halt nicht jemand sein , der seinen Glauben in den Dreck zieht.
Man istsolange Christ, wie man daran glaubt.

Für mich selbst, ich gehe nicht in dieKirche, bin jahrelang von meinen Eltern gezwungen worden, bin auch nicht jemand der oftBeetet.
Aber ich glaube daran, oder vl. will ich nicht an das andere extrem glauben.
Aber ich denke ich mache nichts falsch, weil wie soll ein Kind in Afrika was falschmachen, wenn ihm nicht einmal bewusst is das er was falsch macht, weil er von niemandenerzählt bekommt das er was falsch macht, ein Mensch ohne glauben is trotzdem keinschlechter Mensch, Gott kann uns für nichts bestrafen, von dem wir nicht wissen ob esrichtig oder falsch ist.

Also kurzfassung:
Man soll, oder kann dran glauben,hauptsache man macht nicht etwas, vondem man selbst überzeugt is das es schädigend undnicht gut is =)

cya


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Christ sein

07.01.2007 um 12:30
Christ sein heißt nicht jeden Tag in die Kirche gehen. Christ sein heißt für mich,tolerant zu Mensch und Tier zu sein, die Botschaft Gottes (Jesu) zu berücksichtigen undversuchen zu leben. Aber diese Frage muß sich jeder selbst beantworten.


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Christ sein

07.01.2007 um 22:50
@Aida
......sagt wer???? .. @Vica Versa

Sagt Jesus - noch nichtgelesen?


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Christ sein

07.01.2007 um 23:07
@megadeth: Man ist Christ seit dem man Getauft wurde.
Ob Freiwillig oderunfreiwillig, man ist immer ein Kind Gottes.
Eigentlich sind alle Menschen aufdieser Erde Kinder Gottes.


Ganz so simpel gestaltet es sich nicht, solangeman eine Taufe nicht bewußt für sich erlebt und sich dafür entschieden hat, ist es nichtsweiter als eine traditionelle rituelle Handlung, welcher der innere Wert fehlt, und dochgerade dieser macht ein solches Erlebnis erst aus. Die Worte und die Handlung nützen garnichts, wenn das innere, qualitative Erleben dabei fehlt.

Auch kann man zudiesen Zeiten nicht behaupten, jeder Mensch wäre automatisch ein Kind Gottes, dasGegenteil ist sogar größtenteils der Fall.
Wenn wir wissen was genau es denn bedeutensoll, ein solches "Kind Gottes" zu sein bzw. zu werden, können wir daraus Rückschlüssezur gegenwärtigen Situation ziehen: dieses Attribut beinhaltet unsere Aufgaben, die wirals Menschen zu erfüllen haben und diese sind nichts anderes als die Verwirklichungunseres inneren, natürlichen geistigen Potentials das da wäre etwas zu schaffen, zufördern, Harmonie und positive Kräfte zu verbreiten und diese zu erhalten, für dasGedeihen unserer selbst und der Umwelt.
Das ist heute aber in den meisten Fällennicht einmal annähernd der Fall.



Man ist solange Christ, wie mandaran glaubt.

Nicht wirklich.
Christ zu sein heißt ganz klar, demChristusprinzip zu folgen und es zu leben, was eine reine Passivität des Glaubensausschließt. Es genügt niemals nur zu glauben, man muß es auch anwenden und somit zurÜberzeugung oder eben zum Gegenteil gelangen, alles andere wird stets nur graue Theoriebleiben, ohne echten Wert.


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Christ sein

08.01.2007 um 11:59
Sagte nicht Luther: Der Glaube allein macht seelig???


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Christ sein

08.01.2007 um 12:05
Sailor ich bin Lutheraner, er sagte dieses auch. Aber ich gehe lieber nach dem WorteLukas: Seelig sind die Gottes Wort hören und bewahren.

Bei diesem Lutherzitatkann man an alles Mögliche glauben und das macht dann seelig.


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Christ sein

08.01.2007 um 14:31
War auch nicht auf Dich bezogen, sondern auf die Bemerkung von Sidhe, die sinngemäßmeinte: Glauben alleine würde nicht genügen...

Sagen wir mal so: Glauben ist derAnfang für ein in Gott begründetes Leben überhaupt. Danach beginnt dann das Arbeiten imGlauben, das bemühen nach dem Glauben zu leben, gute Werke, seinen Glauben mit Leben, mitInhalt zu füllen usw...

Was aber nicht heißt: Glauben alleine würde nichtausreichen (um zB. nicht verloren zu gehen oder nicht in den Himmel zu kommen)... Würdejemand Gläubig werden jetzt gerade und im nächsten Augenblick sterben, ohne dieMöglichkeit gehabt zu haben, seinen Glauben lebendig zu machen, kann er ja nichts dafür.Würde Gott ihn dann etwa verstoßen? Glaube ich nicht.

Auch der, welcher am Endeseines Lebens vieleicht sagt: Wollte zwar nach meinem Glauben leben, habe es aber wohlnicht besonders gut geschafft, habe mich bemüht, ist aber irgendwie wohl alles schiefgegangen... Wird der deswegen etwa von Gott verstoßen? Glaube ich auch nicht.


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