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Wer ist der Antichrist?

8.596 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, USA, Islam, Jesus, Teufel, EU, Europa, Christentum, Weltuntergang, Satan, Apokalypse + 32 weitere

Wer ist der Antichrist?

10.07.2018 um 09:14
Ach, Tommy.

Selbstverständlich kann mit kêryssein auch Negatives verkündigt werden. Dennoch verlangt auch die Unheilsprophetie Israels stets eine Verhaltensänderung von denen, denen diese Unheilsbotschaft gilt. Gerade Jona ist doch das Paradebeispiel dafür!

Daß da irgendwer zitiert wird, es gebe ja keine Beweise für Tote im Gefängnis etc., besagt ungefähr genauso viel, wie daß es genauso wenig Beweise für Engel im Gefängnis gibt. Sollte es hingegen um Belegstellen gehen, dann gibt es natürlich Aussagen, daß Engel ins Gefängnis kommen. Selbst der Satan himself soll ja 1000 Jahre absitzen.

Aber was ist dann hiermit? Jesaja24,21-22:
Und an jenem Tag wird es geschehen, da wird der HERR das Heer der Höhe heimsuchen in der Höhe und die Könige der Erde auf der Erde. Sie werden eingesperrt, wie man Gefangene in die Grube einsperrt, ja, sie werden in den Kerker eingeschlossen und nach vielen Tagen heimgesucht werden.
Du willst Fesseln für die toten Menschen? Bitte! 2.Sam22,6
Fesseln des Scheols umgaben mich, Fallen des Todes überwältigten mich.
Auch wenn der Beter dieser Zeilen (David) natürlich noch lebte, dem Scheol also noch mal entkommen war, so wird es eben als ein Ort der Fesselung für Menschen beschrieben.

Ein Herold mag sogar mal ein unabwendbares Unheil über jemanden verkündet haben, wie ein Richter dem Delinquenten das Urteil verkündet. Aber sowas passiert als Ankündigung dessen, was nun auf einen zukommt. Warum Jahr(tausend)e später nochmal was verkünden, das nichts neues für die Zukunft der Angepredigten enthält? Und wozu das dann in einem Brief den Gemeinden mitteilen? "Und nun die Lottozahlen der vergangenen zehn Jahre."

Wenn die Offenbarung ein "Predigen des Gerichts" ist, ist noch immer sehr wichtig dabei, wer diese Predigt erhält und was diese Predigt bei diesem bewirken soll. Na und da ist die Offenbarung als "Gerichtspredigt" doch voll in Ordnung. Eine Gerichtspredigt an Gefallene, die eh schon ihre Strafe absitzen und bei denen diese neuerliche Preidgt ja nichts bewirken und verändern soll - für wie dumm (im Ernstfall sadistisch) haltet Ihr Gott! Und für wie nichtssagend haltet Ihr das Wort Gottes, das sowas dann auch noch den Menschen mitteilt.

Daß die Vergangenheitsform verwendet wird - wen wunderts! Schließlich liegt Jesu Sterben, Tod und Auferstehung ja in der Vergangenheit von 1.Pe!

Und darum steht auch 1-Pe4,6 in der Vergangenheitsform
Denn dazu ist auch den Toten gute Botschaft verkündigt worden, damit sie zwar den Menschen gemäss nach dem Fleisch gerichtet werden, aber Gott gemäss nach dem Geist leben möchten.
Eben weil nicht eine allgemeine Verkündung des Evangeliums an noch immer geistig Tote gemeint ist, sondern eine konkrete Totenpredigt in der Vergangenheit des Schreibers.


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Wer ist der Antichrist?

10.07.2018 um 10:57
Optimist schrieb:Aber dein Wort "Therion" ist mir unklar, was bedeutet das?
Es bedeutet das große Tier, das Säugetier Mensch, welches durch Lucifer verführt wird und sich gegen Gott auflehnt. Es ist mit der Zahl 666 verbunden, betet das "gldene Kalb" an . Seine hohe Zeit ist das 3.Jahrtausend, welches in einem "Gericht" endet oder wo sich die Richtung ändert, je nachdem, wie man es sehen will. Die Spreu wird vom Weizen getrennt.


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10.07.2018 um 12:56
@perttivalkonen
@KL21
danke, also ist "Therion" jetzt für mich geklärt.
KL21 schrieb:Seine hohe Zeit ist das 3.Jahrtausend, welches in einem "Gericht" endet oder wo sich die Richtung ändert,
woher weißt du oder weiß man (oder wer auch immer das vielleicht so publizierte), dass dies im 3. Jahrt. passiert?
Ich meine, auch ich denke, es kann in dieser Welt alles nicht mehr allzu lange gut gehen. Aber woran machst du es fest, mit dem 3. J. ?

@perttivalkonen
magst du mir im anderen Faden nicht mehr antworten?
Fänd ich schade, das Thema war für mich gerade so interessant geworden (oder gibts keine Einwände mehr?)
Wie auch immer, ich akzeptiere es selbstverständlich, wenn du nicht mehr antworten möchtest.


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10.07.2018 um 13:44
Optimist schrieb: woher weißt du oder weiß man (oder wer auch immer das vielleicht so publizierte), dass dies im 3. Jahrt. passiert?
Ich meine, auch ich denke, es kann in dieser Welt alles nicht mehr allzu lange gut gehen. Aber woran machst du es fest, mit dem 3. J. ?
Das wird z.B. in der zoroastrischen Theologie durch Ahriman verkündet. Auch in der Antrosophie wird es erwähnt. In der Bibel wird von den letzten 3,5 Jahren der Endzeit gesprochen, was jetzt keine genaue Zeitangabe ist, aber die aktuellen Ereignisse darauf hinweisen.

Wikipedia: Ahriman


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10.07.2018 um 13:45
@KL21
aha danke dir, schau ich dann mal rein. :)


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10.07.2018 um 13:56
Optimist schrieb:danke, also ist "Therion" jetzt für mich geklärt.
eines fehlt glaub ich noch (die einzelne Zuordnung der Zahlenwerte):

TRJWN (hebräisch)

400 t(aw)
200 r
10 j
6 w
50 n
----
666


Spoiler"Aleph" ["Aleph"] = 1
"Beth" ["Beth"] = 2
"Gimel" ["Gimel"] = 3
"Daleth" ["Daleth"] = 4
"He" ["He"] = 5
"Waw" ["Waw"] = 6
"Sajin" ["Sajin"] = 7
"Chet" ["Cheth"] = 8
"Tet" ["Tet"] = 9
"Jod" ["Jod"] = 10
"Kaph", die Endform des hebräischen Buchstabens "Kaph" ["Kaph"] = 20, 500
"Lamed" ["Lamed"] = 30
"Mem", die Endform des hebräischen Buchstabens "Mem" ["Mem"] = 40, 600
"Nun", die Endform des hebräischen Buchstabens "Nun" ["Nun"] = 50, 700
"Samech" ["Samech"] = 50
"Ajin" ["Ajin"] = 70
"Pe", die Endform des hebräischen Buchstabens "Pe" ["Pe"] = 80, 800
"Zade", die Endform des hebräischen Buchstabens "Zade" ["Zade"] = 90, 900
"Koph" ["Koph"] = 100
"Resch" ["Resch"] = 200
"Sin" / "Schin" ["Sin"/"Schin"] = 300
"Thaw" ["Thaw"] = 400


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10.07.2018 um 14:01
@Kybela
@Kybela
okay, aber das hat alles mehr oder weniger mit Kaballah zu tn (weiß nicht ob ich es richtig geschrieben habe, will nicht erst googeln :) ) - wenn ich mich nicht irre.

(Von K. halte ich nicht so viel - ist nicht mein Ding).


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10.07.2018 um 14:12
Optimist schrieb:hat alles mehr oder weniger mit Kaballah zu tn
nöh.

Wikipedia: Hebräische_Zahlschrift

der Römer schreibt V für 5,
der Hebräer ש für 300


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10.07.2018 um 14:13
@Kybela
ja die Zahlen an sich, nicht - ich meinte, die Deutung dieser. :)


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10.07.2018 um 14:16
Optimist schrieb:ich meinte, die Deutung dieser. :)
Achso


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10.07.2018 um 14:28
@perttivalkonen

Hallo!
perttivalkonen schrieb:Aber was ist dann hiermit? Jesaja24,21-22:
Und an jenem Tag wird es geschehen, da wird der HERR das Heer der Höhe heimsuchen in der Höhe und die Könige der Erde auf der Erde. Sie werden eingesperrt, wie man Gefangene in die Grube einsperrt, ja, sie werden in den Kerker eingeschlossen und nach vielen Tagen heimgesucht werden.
Von Toten ist allerdings in diesem prophetischen Ausspruch nicht die Rede!
perttivalkonen schrieb:Du willst Fesseln für die toten Menschen?
Bitte! 2.Sam22,6
Fesseln des Scheols umgaben mich, Fallen des Todes überwältigten mich.
Das der Tod für alle wie eine Fessel ist, braucht man nicht anzweifeln .....und nur Gott kann und wird uns durch Christus daraus befreien!
perttivalkonen schrieb:Warum Jahr(tausend)e später nochmal was verkünden, das nichts neues für die Zukunft der Angepredigten enthält? Und wozu das dann in einem Brief den Gemeinden mitteilen? "
1. Petrus 3:18-20 (Elberfelder)

" Denn es hat auch Christus einmal für Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er uns zu Gott führe, zwar getötet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht nach dem Geist. 19 In diesem ist er auch hingegangen und hat den Geistern im Gefängnis gepredigt, 20 die einst ungehorsam gewesen waren, als die Langmut Gottes in den Tagen Noahs abwartete, während die Arche gebaut wurde, in die wenige, das sind acht Seelen, durchs Wasser hindurchgerettet wurden."

Ich sehe keinen biblischen Grund, warum irgendwelchen Toten aus der Generation vor der Sintflut, gepredigt werden sollte, denn sie hätten Gelegenheit gehabt zu bereuen und zu Gott umzukehren!

Noah hatte lange genug an der Arche gebaut und der damaligen Generation gepredigt, sodass sie hätten umkehren können und sich Noah anschliessen.

Des weiteren ist von "Geistern im Gefängnis " die Rede und nicht von " Toten im Gefängnis" und diese Geister sind offenkundig die ungehorsamen Engel, die vor der Sintflut auf Erden ihr Unwesen trieben!

Warum predigte Jesus diesen Geistern im Gefängnis nach seiner Auferstehung?

Weil, nachdem er in Treue gestorben ist und deswegen am dritten Tag im Geiste auferweckt wurde, sein Sieg sicher war.
Die grosse Streitfrage um die Rechtmäßigkeit der göttlichen Souveränität war zugunsten Gottes und seines Christus beantwortet und nun konnte den Geistern im Gefängnis, den Dämonen, den Engeln die in Noahs Tagen ungehorsamerweise auf die Erde kamen, das Gericht verkündigt werden!

Gruss, Tommy


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Wer ist der Antichrist?

10.07.2018 um 22:28
Optimist schrieb:magst du mir im anderen Faden nicht mehr antworten?
Die Rubrik "Spiritualität" ist für mich ne Art Quarantänestation. Hier faß ich nicht jeden Thread an und abonniere Threads auch wieder ab, häufiger als in anderen Rubriken. In dieser Rubrik wird aus allen Richtungen mit viel zu viel weltanschaulicher Vorentscheidung im Kopf diskutiert. Was mich schneller als anderenorts ermüdet und nervt.

Nimms hin, daß ich in diesem Board nicht mal eben in nen mir fremden Thread reingehe, nur weil Du möchtest.

Ohnehin wollte ich diese Diskussion beenden. Nicht nur wegen OT.
Tommy57 schrieb:Von Toten ist allerdings in diesem prophetischen Ausspruch nicht die Rede!
Nur daß das ganze Kapitel davon handelt, wie alle Menschen der Erde dahinscheiden, bis nur der Rest der dem HERRN Ergebenen fröhlich weiterlebt. Klar meinen diese beiden Versenicht irdischen Knast!

Immer auf den Kontext achten...
Tommy57 schrieb:Das der Tod für alle wie eine Fessel ist, braucht man nicht anzweifeln .....und nur Gott kann und wird uns durch Christus daraus befreien!
Na dann weißte ja, wer sich alles "im Gefängnis" befindet nach biblischer Vorstellung und Sprachgebrauch.
Tommy57 schrieb:Ich sehe keinen biblischen Grund, warum irgendwelchen Toten aus der Generation vor der Sintflut, gepredigt werden sollte, denn sie hätten Gelegenheit gehabt zu bereuen und zu Gott umzukehren!
Tja, da siehste mal, daß Gottes Langmut größer ist, als Du es Dir vorstellst. Daß Gottes Liebe und Vergebungsbereitschaft und Macht, Gutes zu wirken, am Tod eines Menschen scheitert, wäre freilich mal ein interessanter Gedanke...
Tommy57 schrieb:Noah hatte lange genug an der Arche gebaut und der damaligen Generation gepredigt, sodass sie hätten umkehren können
Na sowas! Gestern hast Du mir noch folgendes Zitat unter die Nase gerieben:
Tommy57 schrieb:In I Pet. 3:19 wird wahrscheinlich nicht auf eine gute Botschaft Bezug genommen (nichts beweist, daß Noah eine solche Botschaft gepredigt hätte
Kannste Dich mal einigen, was Du mir nun als Argument / Tatsache vorsetzt? Gester dies, heute das Gegenteil, das kanns ja wohl nicht sein.

Und ich seh nicht mal nen Grund, wieso nur der errettet werden darf, der gleich der ersten gehörten Predigt erliegt. Gibts irgendnen Bibelbeleg, wo da die Grenze verläuft? Der Tod immerhin ist so ne Grenze. Jedenfalls ne Grenze für menschliches Zutun zur Errettung. Daß diese Grenze auch bei Gott gilt, wo steht das?
Tommy57 schrieb:Des weiteren ist von "Geistern im Gefängnis " die Rede und nicht von " Toten im Gefängnis" und diese Geister sind offenkundig die ungehorsamen Engel, die vor der Sintflut auf Erden ihr Unwesen trieben!
Wo auch immer Du dieses "offenkundig" herholst. (Ich weiß, ich weiß, Deine weltanschauliche Vorentscheidung, tote Menschen dürfen nicht agieren, auch nichtn eine Predigt hören.)

Es ist von Geistern die Rede. Da nach 1.Korinther der letzte Adam ein lebendigmachender Geist ist, sind nicht nur Engel als Geister ansprechbar. Daß der Tod einGefängnis und eine Fesselung für die Menschen ist, hast Du ja mittlerweile ebenfalls zugestanden. Ziehn wir das mal zusammen - hast Du nichts "offenkundig" dafür in der Hand, daß "Geister im Gefängnis" nur Engel sein können.
Tommy57 schrieb:Warum predigte Jesus diesen Geistern im Gefängnis nach seiner Auferstehung?

Weil, nachdem er in Treue gestorben ist und deswegen am dritten Tag im Geiste auferweckt wurde, sein Sieg sicher war.
Die grosse Streitfrage um die Rechtmäßigkeit der göttlichen Souveränität war zugunsten Gottes und seines Christus beantwortet und nun konnte den Geistern im Gefängnis, den Dämonen, den Engeln die in Noahs Tagen ungehorsamerweise auf die Erde kamen, das Gericht verkündigt werden!
Der Schwachsinn leuchtet aber echt nur Euch ein. Das ist ne krumme Denke, daß Gottes Sieg für Gott je unsicher war, sodaß er sein endgültiges Urteil erst nach Jesu Auferstehung "in Vollmacht" und Gültigkeit verkünden konnte. Gott, so wie Du ihn hier in JZ-Rechtsdenke vorstellst, hätte nie auch nur ein einziges Mal einen Propheten Künftiges ansagen lassen können. Jedenfalls nicht, bevor es wirklich eingetreten ist und er nun den Aufweis hat, daß die Prophezeiung dazu in "Rechtmäßigkeit der göttlichen Souveränität" erfolgen kann. Nachträglich, Hinterher...

Weia!


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Wer ist der Antichrist?

11.07.2018 um 18:52
@perttivalkonen
@Tommy57
im Grunde seitd ihr beide doch gar nicht so weit auseinander:
Ihr glaubt Beide, dass Menschen nach ihrem Ableben noch eine Chance bekommen, sich zu bekehren.

Übrigens nahm ich bis vor kurzem an, in 1.Petr.4,6 gehts evtl. um "geistig Tote".
Davon bin ich jedoch inzwischen abgekommen.

Diesen Bibelvers sehe ich (im Kontext ab ca. Vers 3) nun so:
Es sind richtig Tote gemeint, jedoch diejenigen, welche VOR ihrem Tod schon das Evangelium gepredigt bekommen hatten - also einstmals Lebende.
Es ist also mMn nicht so dass Tote im Hades eine Predigt bekommen, nein, die hatten die Predigt schon hinter sich und dann kamen sie in den Hades.

In einer Lutherübersetzung steht es eindeutiger, nämlich "verkündigt worden" (also Vergangenheit).
Tommy57 schrieb:Ich sehe keinen biblischen Grund, warum irgendwelchen Toten aus der Generation vor der Sintflut, gepredigt werden sollte, denn sie hätten Gelegenheit gehabt zu bereuen und zu Gott umzukehren!
so sehe ich das auch.
perttivalkonen schrieb:Tja, da siehste mal, daß Gottes Langmut größer ist, als Du es Dir vorstellst.
Das klingt schön, gibt jedoch mMn die Bibel nicht so richtig her.

Aus der Bibelstelle mit dem Reichen und Lazarus und aus Joh. 5, 28 u.29 geht mMn hervor, dass man sich nach dem Ableben nicht mehr entscheiden kann (schon deshalb würde also eine Predigt des Evangeliums im Hades gar keinen Sinn machen)

Nun kann man einwenden:
Diejenigen welche vor Jesu Geburt gelebt hatten, konnten sich ja nicht für Jesus entscheiden.

Da besagt nun aber Häbr.9, 15, dass Jesu Blut für alle Menschen gegeben wurde - auch für diejenigen welche ihn noch nicht kannten, bzw. die vom "alten Bund" sind MIT erlöst worden - rückwirkend.
Allerdings nur die "Berufenen" - und das sind meines Erachtens diejenigen, welche zu Zeiten des alten Bundes an Gott glaubten und ihm gegenüber loyal waren.

So, nun muss ich mal überlegen, was das alles mit dem Topic - also dem Antichristen zu tun hat ;)
Wie war das gleich, wird nicht auch derjenige als Antichrist oder zumindest falscher Prophet bezeichnet, der ein falsches Evangelium predigt (oder verkündet)? (am Ende bin ich das jetzt selbst, wenn alles falsch war, was ich schrieb ;) )


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Wer ist der Antichrist?

15.07.2018 um 20:11
Kybela schrieb am 08.07.2018:Hm ... gibt es dann überhaupt ein Gericht? Falls ja, was macht es?
Niselprim schrieb am 08.07.2018:Offensichtlich muss es eins geben, sonst würde man ja nicht darüber "beschreiben" @Kybela
Satan, als Richter, hat alle Menschen zum Tode verurteilt
- Christus hingegen versucht möglichst Viele aus diesem Gericht zu erlösen.
Kybela schrieb am 08.07.2018:wie, wann? Meinst du durch die Versuchung Evas?

Ansonsten ist doch Christus der Weltenrichter?
Gott richtet niemand - das erklärt Er so im Johannesevangelium.

Hmm... :ask: zur "Versuchung Evas" @Kybela
Meiner Meinung nach wurden Adam und Eva nicht versucht, sondern "verarscht"
- und ansonsten glaube ich nicht, dass diese "Erbsünde" im Paradies stattgefunden hat
sondern in Fängen des Satans :} dort, wo die Sünde und die Lüge zuhause sind.
---> und ich glaube auch, dass diese "Erbsünde" eine große Lüge ist,
und dass man durch Das Wort Gottes Die Wahrheit erkennt und aus Sünde erlöst wird.
Was also ist Sünde bzw. die Erlösung?
Wenn man also die Sünde als Abstand zu Gott erklärt, dann ist die Erlösung die Nähe zu Gott;
so gedacht, würde das also bedeuten: Findet man Gott, dann wird man frei von Sünde.
perttivalkonen schrieb am 08.07.2018:Soll das auch so in Deiner Bibel stehen, in der die 144.000 das "Heer Gottes" genannt werden, Israel als Gotteskrieger erklärt wird, und wo Priester Leute auserwählen und erreten?
Ich rede nicht in etwa von meiner Bibel, sondern ich rede von der Bibel.
Und so wie ich Es verstehe bzw. wahrnehme, erkläre ich es halt.
Und wenn du "Israel" nicht verstehst @perttivalkonen was soll ich dir hierzu noch erklären.
perttivalkonen schrieb am 08.07.2018:In meiner jedenfalls sagt der Menschensohn beim Weltgericht auch mal "Geht von mir, Verfluchte, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln!" (Matthäus25,41) Und so viele Menschensohn-Titelträger gips ja nich inner Bibel.
Da weist Er die Bösen von sich - ist ja auch richtig so, weil Er nichts mit ihnen zu schaffen hat.
Niselprim schrieb am 08.07.2018:5,21 Denn wie der Vater die Toten auferweckt und lebendig macht, so macht auch der Sohn lebendig, welche er will. 5,22 Denn der Vater richtet auch niemand, sondern das ganze Gericht hat er dem Sohn gegeben, 5,23 damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat. 5,24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, [der] hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tod in das Leben übergegangen.
Meiner Meinung nach werden die Bösen weiterhin zu den Toten gehören
- so wie ich es ja schon versuchte, dir zu erklären
Niselprim schrieb am 08.07.2018:Wer also nicht an Den Herrn, Jesus Christus, glaubt, ist schon gerichtet
und wer an Den Herrn, Jesus Christus, glaubt, kommt nicht ins Gericht.
Niselprim schrieb am 08.07.2018:3,17 Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, daß er die Welt richte, sondern daß die Welt durch ihn errettet werde. 3,18 Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, ist schon gerichtet,...
Hmm... sind doch eindeutige Worte.
perttivalkonen schrieb am 08.07.2018:Weio! Dann ist der Weltenrichter von Matthäus25, Offb20... also eine widergöttliche Gestalt? Der Menschensohn der Satan? Der "Alte der Tage" (Dan7,9f) nicht Gott?
Meiner Meinung nach machst du wie Viele den selben Fehler und verwechselst Gott und Satan.


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Wer ist der Antichrist?

15.07.2018 um 20:41
Niselprim schrieb:Gott richtet niemand - das erklärt Er so im Johannesevangelium.
Er reguliert sich alles von selbst - jeder ist seines Seelenheils Schmied und entweder hat man eine Seele (erlangt) oder nicht. Da gibt's gar nichts zu richten.


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Wer ist der Antichrist?

15.07.2018 um 20:51
Niselprim schrieb:wurden Adam und Eva nicht versucht
Das ist ja ein kosmologischer Vorgang, der sich für jeden einzelnen auf die Erde Geborenen wiederholt. Also die archetypische Frau sorgt für die Versuchung nachdem du im "frühkindlichen" Unschulds-Paradies warst. Und dann wirst du vertrieben und kannst dir aussuchen ob und welchen Versuchungen du erliegen willst. Als Zyniker hat die Seele schlechte Chancen, gesunder^^ Sarkasmus täte es auch- (-;


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Wer ist der Antichrist?

15.07.2018 um 22:55
SONarrenschiff schrieb:kosmologischer Vorgang, der sich wiederholt
Die "Erbsünde" lässt sich so auch ganz einfach auflösen. Die liegt in unserer fehlenden Immunität gegen Versuchungen, d.h. die wird wohl immer noch in uns bzw. unserem genetischen Erbe^^ liegen. ;-)


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Wer ist der Antichrist?

15.07.2018 um 23:42
Niselprim schrieb:Ich rede nicht in etwa von meiner Bibel, sondern ich rede von der Bibel.
Und so wie ich Es verstehe bzw. wahrnehme, erkläre ich es halt.
Und wenn du "Israel" nicht verstehst @perttivalkonen was soll ich dir hierzu noch erklären.
Du hast behauptet, daß die 144.000 in der Bibel Gottes Heer genannt werden, daß Israel laut Bibel Gottes Sreiter heißt etc. Das steht in der Bibel, die ich kenne, nicht drin. Ergo hast Du eine andere Bibel als ich. Oder aber Du lügst. Egal, ob Du Dich oder die anderen belügst.

Naja, und "Israel" verstehe ich durchaus. Und ich weiß auch, wie theophore (gotthaltige) Namen aufgebaut sind und funktionieren. Theophore Namen sind zweigeteilt. Den einen Teil bildet der Gottesname, möglich auch ein Epitheton ("Gott" odgl.). Den zweiten Teil bildet entweder ein Verb oder ein Nomen. In beiden Fällen bildet der ganze Name einen Satz.

Ist das zweite Namenselement ein Nomen, dann stellt der Name einen Nominalsatz bestehend aus Subjekt und Prädikativum dar. Im Deutschen wäre das ein Satz mit Hilfsverb und Prädikatsnomen neben dem Subjekt. So wie Elija: "Mein Gott [ist]Jah(we)", Elimelech: "Mein Gott ist König", Malkischua: "Mein 'König' (steht für den Gott) ist Rettung", Jehoschua: "JHW(H) ist Rettung". Welches Element Subjekt ist und welches Prädikativ, ist dabei nebenrangig, zuweilen geradezu austauschbar.

Bei einem Verb ist das theophore Element dagegen immer, ohne Ausnahme, das Subjekt dieses Satzes, und das Verb drückt aus, was diese Gottheit entweder getan hat (Verb im Perfekt) oder - wie ein Gebetswunsch - tun möge (Verb im Imperfekt).

Gut am verberöffnenden Jod zu erkennen liegt bei "jißra'el" das Verb (srh oder srr) in der 3.Person Singular Imperfekt vor. Es ist also ein "El möge ..."-Name. Der Imperfekt "jißra" kann nun vom Verb "ßrh", "kämpfen" gebildet sein oder vom Verb "ßrr", "herrschen". Beides ist mögich. Also heißt "Israel" entweder "Gott möge kämpfen" oder "Gott möge herrschen". Keine der beiden Möglichkeiten ist etymologisch naheliegender, eine Entscheidung allein auf der sprachlichen Ebene ist nicht möglich.

In 1.Mose32 immerhin findet sich schließlich eine Namensätiologie für Jakob "denn du hast mit Gott und mit Menschen gekämpft und hast überwältigt", und in Hosea12 findet sich eine Anspielung hierauf: "in seiner Manneskraft kämpfte er mit Gott: Er kämpfte mit dem Engel und war überlegen!" In allen drei Fällen von "kämpfen" findet sich im Hebräischen das ansonsten im Hebräischen ungebräuchliche Verb "ßrh". Daher ist es naheliegend, daß "Israel" mit dem Verb für "kämpfen" gebildet wurde. Zumindest kann als sicher gelten, daß dies in späterer Zeit (also zur Zeit der Entstehung der Jakob-Israel-Erzählung in 1.Mose30 und zur Zeit Hoseas) so "gehört" wurde.

Aber man kann nicht aus diesen beiden Stellen folgern, "Israel" würde heißen "[Jakob] kämpft für Gott", "Gottesstreiter". Wenn so eine Namensbildung mit dem theophoren Element als Objekt o.ä. überhaupt möglich wäre, dann würden Gen32 wie Hos12 allenfalls ein "[er] kämpft gegen Gott" erlauben. - Aber wie gesagt, es ist nicht möglich. Gott muß Subjekt der Namensaussage sein.
Niselprim schrieb:Da weist Er die Bösen von sich
Ich habe Dir gesagt, daß und warum es sich um eine Gerichtssituation handeln muß. Da bist Du einfach drüber hinweggegangen. Aber Augen zu halten und ignorieren hilft nicht wirklich.

Selbst an der geschilderten Situation kann man es erkennen, daß sowohl der Spruch "Kommt her, Gesegnete meines Vaters, erbt das Reich" als auch der andere "Geht von mir, Verfluchte, in das ewige Feuer" eine "Neue Information" für die so angesprochenen Menschen ist und zugleich über deren Scheicksal entscheidet. Es liegt also eine Gerichtssituation mit Urteilsspruch vor. Zumindest für die Abgewiesenen kann der Abweisungsspruch nur als der Urteilsspruch beim Jüngsten Gericht verstanden werden - das geht gar nicht anders! Und spätestens aufgrund der Parallelität muß dann der erste Spruch als "Freispruch durch den das Urteil fällenden Richter" gemeint sein.
Niselprim schrieb:Meiner Meinung nach werden die Bösen weiterhin zu den Toten gehören
Nicht weiterhin, sondern wiederum. Die Offenbarung des Johannes ist da eindeutig. Die dem Gericht anheimfallen werden 1000 Jahre nach der "ersten Auferstehung" (Offb20,5-6) wieder lebendig, und die Verurteilten erleiden daraufhin den "zweiten Tod" (Offb20,6.14f).
Niselprim schrieb:Hmm... sind doch eindeutige Worte.
Eindeutig? Wenn Du Johannes3,17f zitierst
17 Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn errettet werde.
18 Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht geglaubt hat an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.
, dann zitiere ich dahinter gleich mal Johannes5,26-29
26 Denn wie der Vater Leben in sich selbst hat, so hat er auch dem Sohn gegeben, Leben zu haben in sich selbst;
27 und er hat ihm Vollmacht gegeben, Gericht zu halten, weil er des Menschen Sohn ist.
28 Wundert euch darüber nicht, denn es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören
29 und hervorkommen werden: die das Gute getan haben, zur Auferstehung des Lebens, die aber das Böse verübt haben, zur Auferstehung des Gerichts.
Und sage:
1) Die Glaubenden sind vom Gericht ausgenommen.
2) Die Gutes getan haben, sind nicht mit den Glaubenden identisch. Sie erhalten aber ebenfalls das "Leben".
3) Die das Böse getan haben, erhalten das Gericht (hier im Sinne des negativen Gerichtsurteils gemeint).

Na und was Du jetzt davon hältst, daß der Menschensohn mal nicht zum Richten gesandt wurde, dann wieder doch, da kannst Du auch mal drübernachdenken. Kleiner Tip: Immerhin wird der Sohn zweimal auf die Erde gesandt. WIe wäre es, daß seine Mission beim ersten Mal nicht das Richten ist, weshalb da zwischen den Glaubenden und dem Rest unterschieden wird, und beim zweiten Mal, wo es um dasGericht geht,von dem die Glaubenden ja eh schon ausgenommen sind, da geht es nur noch um den Rest, und zwar unterschieden nach denen, die Gutes getan haben, und den anderen.

Auch in Matthäus25 geht es nicht um die Glaubenden, sondern um die Gutes, wie Böses Tuenden. Und in Offenbarung 20 sind genau wie in meinem Vorschlag zum Zusammenbringen von Jo3 und Jo5 die Glaubenden vom Gericht ausgenommen, und beim Gericht werden nur die, die nicht im Buch des Lebens gefunden werden, zum zweiten Tod verurteilt.

Wie Du siehst, kann meine Darlegung die Widersprüche zwischen Jo3 und Jo5 auflösen, mit anderen Worten, ich kann Jo3 positiv aufgreifen. Du hingegen kannst mit Deiner Bibelauffassung den Weltenrichter Jesus "weil er des Menschen Sohn ist" nicht akzeptieren und mußt damit die Bibel selbst verwerfen für Deine Auffassung. Und auch die zwei Auferstehungen und die zwei Tode von Offb20 widersprechen Deiner Auffassung, was bibelgemäß wäre.
Niselprim schrieb:Meiner Meinung nach machst du wie Viele den selben Fehler und verwechselst Gott und Satan.
Whow, harter Tobak. Denn Du erklärst gerade Gott zum Satan. Das Gericht ist Gottes, und dessen, dem er es gibt. Siehe nur z.B.Jo5,26f oder Offb20,10f.


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15.07.2018 um 23:49
SONarrenschiff schrieb:Immunität gegen Versuchungen
"Hure Babylon" ist auch so eine archetypische Versucherin und Garantin für Geldwertstabilität. LOOL



Aber kein Grund hysterisch zu werden - der Tod ist kein Beinbruch. :-D


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16.07.2018 um 14:29
"Der Tod ist über der Stadt" vs. "Der Tod ist kein Beinbruch"

28 Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, doch die Seele nicht töten können; fürchtet viel mehr den, der Leib und Seele verderben kann in der Hölle.

https://www.bibleserver.com/text/LUT/Matthäus10

Im Prinzip heißt es - fürchtet nicht jene die euch töten können, sondern jene die euch in Versuchung führen. Der wahre Tod ist der Verlust der Seele, d.h. wir sind hier erst mal unschuldig seelenlos geboren und wer seelenlos stirbt, ist eine Totgeburt. Diese Welt ist wie eine Art dunkler (geistig umnachteteter/Maya) Mutterleib und wir sind die geistigen Embryos, die erst durch die Seele in's wahre Leben gelangen. Bzw. es gibt tatsächlich kein Leben vor dem Tod und wer diesem Leben etwas abgewinnen kann, für den ist es das erste und das letzte.

27 Was ich euch sage in der Finsternis, das redet im Licht; und was euch gesagt wird in das Ohr, das verkündigt auf den Dächern.


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