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Von Dämonen besetzt

161 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Dämonen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Von Dämonen besetzt

19.06.2010 um 17:21
@logos1
Hallo an alle, ich bin auch neu hier. Die Seite kenne ich allerdings schon sehr lange, weil ich immer wieder darauf gestoßen bin.
Ich bin 48 Jahre alt, und habe in meinem Leben einige Erfahrungen mit diversen Dingen auf dieser Welt gesammelt. Doch dazu werde ich mich an einer anderen Stelle ausführlicher auslassen, hier nur soviel: Ich bin auch auf der Suche!
Auf diesem Wege bin ich vor kurzem auf das Buch " Den Dämonen Nahrung geben" gestoßen.
Da wird das ganze Thema aus einer anderen Perspektive als der - des doch im Kern sehr christlich geprägten hiesigen Kulturkreises- betrachtet wird.
Dort wird auch beschrieben, dass das Wort Dämon ursprünglich aus dem griechischen Daimon her kommt, und Geist oder gute Kraft bedeutet.
Die Dämonen wollen etwas von uns - sie wollen uns etwas mitteilen- wir sollten uns also mit ihnen befassen, und sie nicht bekriegen, um wieder auf unserem bestimmten Weg zu kommen.
Hier ein Link zum Buch:

http://www.amazon.de/D%C3%A4monen-Nahrung-geben-Buddhistische-Konfliktl%C3%B6sung/dp/3442338301/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1276960549&sr=8-1

Ich hoffe, dass dieser ein richtiger Ansatz sein wird.


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Von Dämonen besetzt

19.06.2010 um 17:29
@fitman

ein sehr interessanter gedanke den du da bringst und das das wort dämon aus dem griechischen kommt wusste ich nicht
kann aber vieles wieder erklären


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Von Dämonen besetzt

19.06.2010 um 17:48
@fitman
Zitat von fitmanfitman schrieb:Dort wird auch beschrieben, dass das Wort Dämon ursprünglich aus dem griechischen Daimon her kommt, und Geist oder gute Kraft bedeutet.
Meinst Du das ein Wort die Bedeutung und das Wesen eines Dämons korregiert?


Du meinst das griechische Wort "Daimonion (Demonio)"
das Laut Sokrates ist es der GEIST/PNEUMA des Ichs die von ihm(Sokrates`) für göttliche Eingebung gehaltene innere Stimme der praktischen Vernunft, des Gewissens, des sittlichen Taktes, die ihn von der Begehung unziemlicher, unvernünftiger, mit der sittlichen Persönlichkeit nicht in Einklang stehender Handlungen abhält.

Also der gute ICH-GEIST

das aber steht kaum in Verbindung mit dem griechischem Wort

Daimonio/ Demonas
das tatsächlich auch die Übersetzung für Dämon ist und zwar wie dieses Wort auch gemeint ist= SCHLECHTE WESENHEIT

Das sind aber 2 grundverschiedene Sachen!

LG


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Von Dämonen besetzt

19.06.2010 um 17:53
@fitman

Beispiel:

19. Das Daimonion und die Staatsgeschäfte
Vielleicht könnte auch dies jemanden ungereimt dünken, dass ich, um Einzelnen zu raten, umhergehe und mir viel zu schaffen mache, öffentlich aber mich nicht erdreiste, in eurer Versammlung auftretend dem Staate zu raten. Hiervon ist nun die Ursache, was ihr mich oft und vielfältig sagen gehört habt, dass mir etwas Göttliches und Daimonisches widerfährt, was auch Meletos in seiner Anklage auf Spott gezogen hat. [31d] Mir aber ist dieses von meiner Kindheit an geschehen: eine Stimme nämlich, welche jedesmal, wenn sie sich hören läßt, mir von etwas abredet, was ich tun will, zugeredet aber hat sie mir nie. Das ist es, was sich mir widersetzt, dass ich nicht soll Staatsgeschäfte betreiben. Und sehr mit Recht scheint es mir sich dem zu widersetzen: Denn wißt nur, ihr Athener, wenn ich schon vor langer Zeit unternommen hätte. Staatsgeschäfte zu betreiben, so wäre ich auch schon längst umgekommen und hätte weder euch etwas genutzt noch auch mir selbst. [e] Werdet mir nur nicht böse, wenn ich die Wahrheit rede. Denn kein Mensch kann sich erhalten, der sich, sei es nun euch oder einer andern Volksmenge, tapfer widersetzt und viel Ungerechtes und Gesetzwidriges im Staate zu verhindern sucht: sondern notwendig muß, wer in der Tat für die Gerechtigkeit streiten will, auch wenn er sich nur kurze Zeit erhalten soll, ein zurückgezogenes Leben führen, nicht ein öffentliches.


Das bedeutet das er eine EINGEBUNG hatte- handelt dein Buch wohl eher davon?

Also der EINGEBUNG Nahrung geben?


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Von Dämonen besetzt

19.06.2010 um 18:15
@fitman

ich habe mir mal die Kurzbeschreibung des Buches durchgelesen:


"Ein Dämon ist nach Tsültrim Allione all das, was uns hindert, frei zu sein: Ängste, Krankheiten, Sorgen, Süchte, negative Gefühle wie Hass und Unzufriedenheit. Im tibetischen Buddhismus gibt es eine Methode, diese oft verdrängten Anteile in uns, die von C.G. Jung summarisch als „der Schatten“ benannt wurden, zu erkennen und durch Akzeptanz zu erlösen. Denn wer seine Dämonen leugnet oder bekämpft, gibt ihnen letztendlich mehr Energie. Wenn wir sie jedoch annehmen und ihnen liebevolle Aufmerksamkeit schenken, können wir sie auflösen. Tsültrim Allione hat eine Technik in 5 Schritten entwickelt, mit der dies gelingt. Über Identifikation (1) und Visualisierung (2) versucht man dabei herauszufinden, was der Dämon braucht, damit er wieder verschwinden kann (3). Im vierten Schritt folgt die Vorstellung der Fütterung des Dämons und zum Abschluss (5) vertieft eine Meditation in Stille den neuen, aufgelösten Zustand. Eines der Bücher, die wahrhaft lebensverändernd wirken können."


Du meinst also Konfliktlösung-

hmmm,kein schlechter Ansatz- aber es ist gleichzeitig ein zweischneidiges Schwert.
(wenigstens in @logos1 Fall)

denn in diesem Falle würde nicht Gott ihm helfen (was ihn zu seinem Glauben zurückführen würde) sondern er hilft sich selbst (was ihn vielleicht weiter von seinem Glauben entfernt)

Aber heißt es nicht so schön:
Wer sich selber hilft,dem hilft Gott!? :D


Keine Ahnung-auf jeden Fall ein interessantes Buch :)


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Von Dämonen besetzt

19.06.2010 um 21:39
@fitman
Zitat von fitmanfitman schrieb:Die Dämonen wollen etwas von uns
Genau, sie wollen dich beeinflussen und dir Energien abziehen. Sie hängen an dir dran wie lästige Fliegen.
Zitat von fitmanfitman schrieb:sie wollen uns etwas mitteilen- wir sollten uns also mit ihnen befassen, und sie nicht bekriegen, um wieder auf unserem bestimmten Weg zu kommen.
Das ist dummer und gefährlicher Unsinn, du solltest sofort aufhören, darüber etwas zu erzählen, da du sonst Schaden anrichten kannst. Schlimm genug, wenn du es für bare Münze nimmst.

Ein Dämon ist ein vom Menschengeist durch dessen minderwertiges Wollen erzeugtes feinstoffliches Gebilde, das auch gewissermaßen unabhängig von seinem Erzeuger existieren kann. Durch die Anziehung der Gleichart sucht es sich gleichartige Gebilde (Dämonen) und bildet mit ihnen zusammen eine immer größer werdende Sammelstelle. Jeder Mensch der die dem Dämon eigene Art unterstützt, trägt zu dessen Wachstum und Erhaltung bei, weil er ihm Nahrung gibt. Und überall wo sie im Menschen eine üble Gleichart finden, sei es z.B. der Hass, Neid, Gier etc., versuchen sie, sich ihm anzuhängen und je schwächer der Mensch ist, desto leichter haben sie es.

Bei gutem inneren Wollen hingegen entwickeln sich dementsprechend gute Wesen, aber sich von einem Dämon führen lassen zu wollen ist nicht nur gefährlich, sondern irrsinnig, da ein solches niederes Wesen niemals zu wahrem Wissen beitragen kann noch will, und allein der Gedanke, daß sich ein Menschengeist von einem Dämon führen lassen könnte, ist selbst mit Unwissenheit kaum noch zu entschuldigen.


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Von Dämonen besetzt

19.06.2010 um 22:43
@fitman
Zitat von fitmanfitman schrieb:Dort wird auch beschrieben, dass das Wort Dämon ursprünglich aus dem griechischen Daimon her kommt, und Geist oder gute Kraft bedeutet.
Dann wird es da falsch beschrieben denn das ist falsch übersetzt.


Ich zitiere Wiki:


Als Dämon [ˈdɛːmɔn] (Pl.: Dämonen [dɛˈmoːnən]; von griech.: δαίμων „daimon” für Geist, und das Schicksal der Menschen beeinflussend – und ganz ähnlich δαιμόνιον „daimónion” für Schicksalsmacht, warnende oder mahnende Stimme (des Gewissens), auch Verhängnis, sowie unter christlichem Einfluss dann Geist, Gespenst bis zu Teufel, Satan oder Luzifer) wird entgegen dem neutralen bis eher positiven Sinn des Ursprungswortes für die gemeinten Geisteserscheinungen oder Geisteswesen heute ausschließlich ein solches „Wesen” bezeichnet, das nach allgemeiner Vorstellung Menschen erschreckt, bedroht oder ihnen Schaden zufügt, in jeder Hinsicht also als böser Geist erscheint. Die systematische Erfassung der Dämonen bezeichnet man als Dämonologie.

Im archäologischen Sprachgebrauch bedeutet „Dämon” ein theriokephales, also tierköpfiges Mischwesen (Chimäre) mit mindestens menschengestaltigen Beinen. Den Gegensatz dazu bilden „Monster”, wie Mischwesen mit Tierkörpern und Tierköpfen phantastischer Art bezeichnet werden (z. B. Greif oder Drachen) oder Tierkörper mit menschlichem Köpfen wie Sphinx (Frauenkopf und Löwinnenkörper), Mantikor (Männerkopf mit Löwenkörper und Skorpionschwanz) und Zentauren (Menschenoberkörper und Pferdeleib).




Klingt nicht so gut, oder?
Aber Wiki braucht man nicht mal um zu bemerken, dass ein Dämon etwas Schlechtes ist.
Wie man sieht, steht auch in Büchern viel Schrott, aber irgendwer glaubt es immer.


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Von Dämonen besetzt

19.06.2010 um 23:05
@Ajoki

Hallo,

In Wiki kann jeder schreiben, und dass viele derer Benutzer wohl nicht die etymologischen Kenntnisse besitzen um über jahrehundertealte Worte zu diskutieren, ist klar.

Warnn wacht ihr endlich auf und werdet euch bewusst, dass Wiki in keinster Weise als seriöser Wissensschatz betrachtet werden kann.


Gruss


Shade


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Von Dämonen besetzt

20.06.2010 um 09:15
@The_Shade
Zitat von The_ShadeThe_Shade schrieb:In Wiki kann jeder schreiben, und dass viele derer Benutzer wohl nicht die etymologischen Kenntnisse besitzen um über jahrehundertealte Worte zu diskutieren, ist klar.

Warnn wacht ihr endlich auf und werdet euch bewusst, dass Wiki in keinster Weise als seriöser Wissensschatz betrachtet werden kann
Als Dämon [ˈdɛːmɔn] (Pl.: Dämonen [dɛˈmoːnən]; von griech.: δαίμων „daimon” für Geist, und das Schicksal der Menschen beeinflussend – und ganz ähnlich δαιμόνιον „daimónion” für Schicksalsmacht, warnende oder mahnende Stimme (des Gewissens), auch Verhängnis, sowie unter christlichem Einfluss dann Geist, Gespenst bis zu Teufel, Satan oder Luzifer) wird entgegen dem neutralen bis eher positiven Sinn des Ursprungswortes für die gemeinten Geisteserscheinungen oder Geisteswesen heute ausschließlich ein solches „Wesen” bezeichnet, das nach allgemeiner Vorstellung Menschen erschreckt, bedroht oder ihnen Schaden zufügt, in jeder Hinsicht also als böser Geist erscheint

Diese Erklärung jedoch ist ABSOLUT korrekt!!!

Siehe:
Zitat von munZouRmunZouR schrieb:Du meinst das griechische Wort "Daimonion (Demonio)"
das Laut Sokrates ist es der GEIST/PNEUMA des Ichs die von ihm(Sokrates`) für göttliche Eingebung gehaltene innere Stimme der praktischen Vernunft, des Gewissens, des sittlichen Taktes, die ihn von der Begehung unziemlicher, unvernünftiger, mit der sittlichen Persönlichkeit nicht in Einklang stehender Handlungen abhält.

Also der gute ICH-GEIST

das aber steht kaum in Verbindung mit dem griechischem Wort

Daimonio/ Demonas
das tatsächlich auch die Übersetzung für Dämon ist und zwar wie dieses Wort auch gemeint ist= SCHLECHTE WESENHEIT

Das sind aber 2 grundverschiedene Sachen!
Warum ich mir so sicher bin? Griechisch ist meine Muttersprache und an der Bedeutung dieses Wortes hat sich weder in alt-noch in neugriechisch was geändert.

@Ajoki liegt in der Auslegung dieses Begriffes richtig.
LG


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Von Dämonen besetzt

20.06.2010 um 10:29
@Sidhe
Zitat von SidheSidhe schrieb:aber sich von einem Dämon führen lassen zu wollen ist nicht nur gefährlich, sondern irrsinnig, da ein solches niederes Wesen niemals zu wahrem Wissen beitragen kann noch will, und allein der Gedanke, daß sich ein Menschengeist von einem Dämon führen lassen könnte, ist selbst mit Unwissenheit kaum noch zu entschuldigen.
"....da ein solches niederes Wesen niemals zu wahrem Wissen beitragen kann noch will.(!)

Stimmt absolut! Ich betone mal NIEDERES Wesen!
Zitat von SidheSidhe schrieb:.. daß sich ein Menschengeist von einem Dämon führen lassen könnte, ist selbst mit Unwissenheit kaum noch zu entschuldigen.
Im wahrsten Sinne des Wortes von allen guten Geistern verlassen!


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Von Dämonen besetzt

20.06.2010 um 14:19
@Sidhe
Zitat von SidheSidhe schrieb:Ein Dämon ist ein vom Menschengeist durch dessen minderwertiges Wollen erzeugtes feinstoffliches Gebilde, das auch gewissermaßen unabhängig von seinem Erzeuger existieren kann. Durch die Anziehung der Gleichart sucht es sich gleichartige Gebilde (Dämonen) und bildet mit ihnen zusammen eine immer größer werdende Sammelstelle. Jeder Mensch der die dem Dämon eigene Art unterstützt, trägt zu dessen Wachstum und Erhaltung bei, weil er ihm Nahrung gibt. Und überall wo sie im Menschen eine üble Gleichart finden, sei es z.B. der Hass, Neid, Gier etc., versuchen sie, sich ihm anzuhängen und je schwächer der Mensch ist, desto leichter haben sie es.
Deine Vorstellung von Dämonen finde ich voll daneben.

Dämonen sind eigentlich nur eine Metapher für unser schlechtes Gewissen, also die Dinge die wir getan haben, und die uns belasten weil wir in unserem Innersten wissen, dass sie unrecht waren.

Genau genommen kann man auch all unsere schlechten Eigenschaften als unsere Dämonen bezeichnen, Dinge die wir gerne tun, Triebe denen wir nachgeben obwohl wir wissen, dass es nicht richtig ist. Dann sagt man gerne verharmlosend, man sei seinem 'Dämon' erlegen.

Die Lüge ist ein Dämon
Die Gier ist ein Dämon
Die Sucht ist ein Dämon
Der Zorn ist ein Dämon
Die Schwäche ist ein Dämon

Deswegen muß man Dämonen aber nicht personifizieren. Sie existieren nicht unabhängig und jeder hat seine eigenen Dämonen, die nichts weiter wie unsere eigenen Schwächen sind. Dadurch wird keinesfalls ein Wesen erzeugt, dass dann durch die Lüfte geistert und sich einen neuen Wirt sucht.

Es ist halt immer leicht, Andere für seine Fehler verantwortlich zu machen. Da findest du bestimmt jede Menge Menschen, die dir zustimmen werden nur um eine faule Ausrede für ihr eigenes Fehlverhalten zu haben und speziell als Ausrede bei Wiederholungstaten können sie dann behaupten, ihr Dämon habe sie mal wieder heimgesucht. Ganz toll.


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Von Dämonen besetzt

20.06.2010 um 14:29
@britta

Gibt es denn auch gute Dämonen?


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Von Dämonen besetzt

20.06.2010 um 14:31
Klar, das sind dann die guten Eigenschaften


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Von Dämonen besetzt

20.06.2010 um 14:39
@logos1

ich schreib einfach mal jetzt schnell los, ohne das ganze Forum zu lesen.

Ich bin ungefähr ziemlich in deinem Alter.

Als Jugendlicher war ich mal in einer Jungen Gemeinde integriert, hab mich aber davon gelöst.

Aus dieser Zeit ist es mir noch in Erinnerung, dass wer vom Glauben abfällt, in dessen Herz ist eine Lücke, der Dämon ist ausgetrieben und streift durch leere und wüste Stätten. Dann kommt er zurück und findet das Herz leer, denn Gott ist nicht mehr drin. Dann kehrt er zurück und besetzt es mit sieben seiner Gefährten, und treibt es ärger als jemals zuvor.
(steht irgendwo in der Bibel)

also meinen Glauben habe ich nicht aufgegeben, ich geh nur nicht mehr in die Gemeinde. Ich kann auch alleine beten.

den Glauben an den Lebendigen Gott hab ich deswegen nicht aufgegeben.
Nur die Rituale find ich manchmal käse.

So ich werd mir bestimmt noch einmal die Zeit nehmen und gründlich lesen, sei erst einmal herzlich gegrüßt.

mfg,


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Von Dämonen besetzt

20.06.2010 um 17:08
@The_Shade

Dies ist mir bewusst. Zudem sehe ich Wikipedia gar nicht als unbedingt verlässliche Quelle an, doch wenn es um die reinen Wortbedeutungen geht, um eine Übersetzung, denke ich, dass ein Rückgriff darauf zuverlässig ist.

Wie du siehst hat @munZouR dies bestätigt. Danke :-)


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Von Dämonen besetzt

20.06.2010 um 17:25
@britta
Zitat von brittabritta schrieb:Deine Vorstellung von Dämonen finde ich voll daneben.
Sagtest du Vorstellung? Um eine Vorstellung als solche zu erkennen muß man sie von der Wahrheit unterscheiden können - und, kennst du die? Mal sehen ....
Zitat von brittabritta schrieb:Dämonen sind eigentlich nur eine Metapher für unser schlechtes Gewissen, also die Dinge die wir getan haben, und die uns belasten weil wir in unserem Innersten wissen, dass sie unrecht waren.
Das Gewissen entspringt dem Geist und befindet sich damit auf einer anderen Ebene als der der Dämonen. Aber gewissermaßen hast du Recht, denn ein Dämon entsteht durch niederes, übles Wollen und dies ist durchaus als Unrecht zu bezeichnen.
Zitat von brittabritta schrieb:Genau genommen kann man auch all unsere schlechten Eigenschaften als unsere Dämonen bezeichnen, Dinge die wir gerne tun, Triebe denen wir nachgeben obwohl wir wissen, dass es nicht richtig ist. Dann sagt man gerne verharmlosend, man sei seinem 'Dämon' erlegen.

Die Lüge ist ein Dämon
Die Gier ist ein Dämon
Die Sucht ist ein Dämon
Der Zorn ist ein Dämon
Die Schwäche ist ein Dämon
Und inwiefern siehst du da einen Widerspruch zu meinem Beitrag?
Eben das habe ich doch gesagt.
Zitat von brittabritta schrieb:Deswegen muß man Dämonen aber nicht personifizieren. Sie existieren nicht unabhängig und jeder hat seine eigenen Dämonen, die nichts weiter wie unsere eigenen Schwächen sind. Dadurch wird keinesfalls ein Wesen erzeugt, dass dann durch die Lüfte geistert und sich einen neuen Wirt sucht.
Dir fehlt das Wissen um die energetischen Vorgänge. Mit jedem Wollen, sei es gut oder schlecht, benutzen wir die neutrale kosmische Lebenskraft und richten sie mit der Richtung unseres Wollens aus. Dabei entstehen immer Gebilde ("Wesen"), da es sich bei jedem einzelnen Gedanken, jeder Emotion, jeder Empfindung genauso um eine Tat handelt wie bei einer körperlichen Tat. Die Tat erzeugt ein Ergebnis in der ihr gleichartigen Ebene, welche hier die Feinstofflichkeit ist. Wenn man sich darüber bewußt wird, daß wir wirklich jede Sekunde etwas erzeugen, kann man die große Verantwortung die wir gegenüber unserer Umwelt haben erkennen. Denn jedes Gebilde wird durch gleiche Arten von Gebilden unterstützt, denn die sogenannte Anziehung gleicher Arten ist ein universal wirkendes Prinzip, wie eine Art Magnetismus finden gleichartige Energien zusammen und verstärken sich gegenseitig.

Angesichts der heutigen Menschheit kann man sich ungefähr vorstellen, wie katastrophal es derzeit im feinstofflichen Bereich aussieht, und dieser schlägt sich immer auswirkend auf die sichtbare Materie (Erde) nieder.

Sicher hat jeder Mensch seine ihm eigenen Dämonen, aber wenn er sich von ihnen loslöst können sie dennoch unabhängig weiter existieren, da sie durch die unzähligen anderen gleichartigen Dämonen genährt werden. Wenn jemand beispielsweise einen Mord begeht ist nicht nur er daran Schuld, sondern alle Menschen die gleichartige Gedanken gehegt und damit die Tat an sich "geboren" haben, der Mörder an sich war dabei nur das schwächste und darum ausführende Glied dieser Kette.
Zitat von brittabritta schrieb:Es ist halt immer leicht, Andere für seine Fehler verantwortlich zu machen. Da findest du bestimmt jede Menge Menschen, die dir zustimmen werden nur um eine faule Ausrede für ihr eigenes Fehlverhalten zu haben und speziell als Ausrede bei Wiederholungstaten können sie dann behaupten, ihr Dämon habe sie mal wieder heimgesucht. Ganz toll.
Lies' doch mal bitte genauer. Das was du in meinen Worten zu lesen meinst, habe ich mit keinem Wort erwähnt. Im Gegenteil, wenn ich darauf hinweise, daß man Dämonen selber erzeugen kann, ist das doch ein klarer Hinweis auf die eigene Verantwortung.
Wenn man nun aber keinen erzeugt, jedoch dennoch eine niedere Gesinnung, in welcher Art auch immer, hat, wird man damit zum Anziehungspunkt der gleichen Art von niederen Wesenheiten. Denn das Gesetz der Anziehung von Gleicharten ist nicht zu umgehen, es wirkt in der gesamten Schöpfung als unbestechliche Gerechtigkeit.
Man ist also IMMER selbst verantwortlich!
Gibt es denn auch gute Dämonen?

Klar, das sind dann die guten Eigenschaften
Es ist logisch, daß durch richtige Verwendung der Kraft gute und helle Wesen entstehen, aber man nennt sie nicht Dämonen, dieser Begriff bezeichnet ausschließlich die niederen und bösartigen Wesenheiten.


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Von Dämonen besetzt

20.06.2010 um 22:09
@Sidhe
Zitat von SidheSidhe schrieb:Sagtest du Vorstellung? Um eine Vorstellung als solche zu erkennen muß man sie von der Wahrheit unterscheiden können - und, kennst du die? Mal sehen ....
Ja, ich schrieb Vorstellung. Wenn ich dich lese, kommst du mir so vor als würdest du in einer Fantasiewelt leben. Zumindest gibt das was du schreibst diesen Eindruck von dir.
Zitat von SidheSidhe schrieb:Das Gewissen entspringt dem Geist und befindet sich damit auf einer anderen Ebene als der der Dämonen. Aber gewissermaßen hast du Recht, denn ein Dämon entsteht durch niederes, übles Wollen und dies ist durchaus als Unrecht zu bezeichnen.
Das Gewissen ist Charaktersache und ein Dämon entsteht nicht durch Wollen. Was du als Dämon siehst, sind eben unsere Wünsche, Bedürnisse, Triebe und Süchte, die wir eben ausleben.
Zitat von SidheSidhe schrieb:Und inwiefern siehst du da einen Widerspruch zu meinem Beitrag?
Eben das habe ich doch gesagt.
Weil du das eben so personifizierst.
Dir fehlt das Wissen um die energetischen Vorgänge. Mit jedem Wollen, sei es gut oder schlecht, benutzen wir die neutrale kosmische Lebenskraft und richten sie mit der Richtung unseres Wollens aus. Dabei entstehen immer Gebilde ("Wesen"), da es sich bei jedem einzelnen Gedanken, jeder Emotion, jeder Empfindung genauso um eine Tat handelt wie bei einer körperlichen Tat. Die Tat erzeugt ein Ergebnis in der ihr gleichartigen Ebene, welche hier die Feinstofflichkeit ist. Wenn man sich darüber bewußt wird, daß wir wirklich jede Sekunde etwas erzeugen, kann man die große Verantwortung die wir gegenüber unserer Umwelt haben erkennen. Denn jedes Gebilde wird durch gleiche Arten von Gebilden unterstützt, denn die sogenannte Anziehung gleicher Arten ist ein universal wirkendes Prinzip, wie eine Art Magnetismus finden gleichartige Energien zusammen und verstärken sich gegenseitig.
Nein, ich kenne die energetischen Vorgänge sehr genau. Wenn ich etwas wirklich von ganzem Herzen will, dann setze ich zum Erreichen meines Zieles jede Menge Energie ein und habe jede Menge Ideen, die mich auch zum Ziel bringen.

Dabei muß ich mir aber keine 'Gebilde' oder 'Wesen' vorstellen, die entstehen. Meine Ideen setze ich dann in die Tat um und je nachdem, wie sehr ich etwas will, nehme ich mir dafür mehr oder weniger Zeit.

Da ist nichts Feinstoffliches, da bin nur ich und mein Wille. Meine Gedanken berücksichtigen dabei meine Umwelt, indem ich mir überlege ob mein Tun irgend jemandem schaden könnte und ich deswegen eine andere Möglichkeit habe, an mein Ziel zu gelangen ohne Anderen weh zu tun. Wie ich dann handele, hat nur mit mir zu tun und wie ich die Dinge sehe.
Zitat von SidheSidhe schrieb:Angesichts der heutigen Menschheit kann man sich ungefähr vorstellen, wie katastrophal es derzeit im feinstofflichen Bereich aussieht, und dieser schlägt sich immer auswirkend auf die sichtbare Materie (Erde) nieder.
Das hat nichts mit dem feinstofflichen Bereich zu tun. Die Menschen sind für ihr Handeln schon selbst verantwortlich.
Zitat von SidheSidhe schrieb:Sicher hat jeder Mensch seine ihm eigenen Dämonen, aber wenn er sich von ihnen loslöst können sie dennoch unabhängig weiter existieren, da sie durch die unzähligen anderen gleichartigen Dämonen genährt werden. Wenn jemand beispielsweise einen Mord begeht ist nicht nur er daran Schuld, sondern alle Menschen die gleichartige Gedanken gehegt und damit die Tat an sich "geboren" haben, der Mörder an sich war dabei nur das schwächste und darum ausführende Glied dieser Kette.
Ersetze doch ganz einfach Dämonen durch Schwächen. Dann brauchst du den ganzen Fantasy-Kram drumherum nicht.

Wenn jemand einen Mord begeht, kann er niemand Anderen dafür verantwortlich machen und es hätte auch niemand Anderer diesen Mord begangen. Wie verrückt ist das denn? Nur weil die 'gleichartigen Gedanken' Anderer diesen Menschen besessen gemacht haben, hat er den Mord begangen? Das ist ganz schön abgehoben und voll an der Realität vorbei.
Zitat von SidheSidhe schrieb:Lies' doch mal bitte genauer. Das was du in meinen Worten zu lesen meinst, habe ich mit keinem Wort erwähnt. Im Gegenteil, wenn ich darauf hinweise, daß man Dämonen selber erzeugen kann, ist das doch ein klarer Hinweis auf die eigene Verantwortung.
Dann lies du nochmal den vorhergehenden Absatz von dir...
Zitat von SidheSidhe schrieb:Wenn man nun aber keinen erzeugt, jedoch dennoch eine niedere Gesinnung, in welcher Art auch immer, hat, wird man damit zum Anziehungspunkt der gleichen Art von niederen Wesenheiten. Denn das Gesetz der Anziehung von Gleicharten ist nicht zu umgehen, es wirkt in der gesamten Schöpfung als unbestechliche Gerechtigkeit.
Das würde dann nach deinen vorhergehenden Worten bedeuten, dass ein Mörder sich immer in der Gesellschaft von Mördern befindet, nach deinem Gesetz der Anziehung von Gleicharten.
Zitat von SidheSidhe schrieb:Es ist logisch, daß durch richtige Verwendung der Kraft gute und helle Wesen entstehen, aber man nennt sie nicht Dämonen, dieser Begriff bezeichnet ausschließlich die niederen und bösartigen Wesenheiten.
In sämtlichen Mythologien finden sich gute und böse Dämonen. Vielleicht solltest du dich darüber informieren. Schaden kann's ja nicht.


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Von Dämonen besetzt

20.06.2010 um 23:19
@britta

Also ich würde die guten Eigenschaften Engeln zuordnen, nicht Dämonen oder Geistern...

Man sagt von Macht, Alkohl, Gier, Sex usw "Besessen"

"Besetzt" wäre man dann von einem traurigen Gedanken, einem "Elemental" (de Geist)eines Verstorbenen zB

Somit wären diese Wörter entzaubert und brauchbar gemacht, ohne Firlefanz und Aberglaube. Wir schaffen uns ja mit Gedanken unsere eigene Realität.

Deine Aussage, da bin nur ich und mein Wille, gefällt mir ausnehmend gut, britta.

@logos1

Vor kurzem hatte ich ein sehr langes Gespräch mit einem Hermetiker, welcher nach Franz Bardon arbeitet. Ich habe noch kein Buch von diesem Mann gelesen, er legte es mir sehr ans Herz, doch mein Herz kann sich mit dem ganzen Hokuspokus nicht wirklich anfreunden, denn ich arbeite auch nur mit meiner Willenskraft und Vorstellungsgabe.

Er behauptete steif und fest das sich Gedanken verselbstständigen können und eine Wesenheit auch "Elemental" genannt schaffen. Daran glaube ich nicht. Das möchte ich dir sagen, falls du hier noch jemals liest und mitschreibst ;)

Wenn es keine seelische Erkrankung (durch Überforderung vielleicht?) bei dir ist, dann würde ich das was du erlebst als eine Art Einweihung sehen. Vor allem Schamanen erleben diesen Zustand bevor sie ihr Wissen wirklich zur Verfügung haben. Auch ich hatte schon solche Erlebnisse und ging zum Astrologen, da ich dachte, jetzt bin ich wirklich völlig durchgeknallt. Doch es war nur eine entsprechende Konstellation im Radix. Er nannte es "die dunkle Nacht der Seele" und siehe da, ich bin völlig Heil aus dem ganzen ausgestiegen.

Einige Seiten davor hat @ladylike genau beschrieben was das ist. Das war ein guter Ratschlag, dem ich mich anschließen möchte.


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Von Dämonen besetzt

21.06.2010 um 12:20
@Malajka
Zitat von MalajkaMalajka schrieb:Also ich würde die guten Eigenschaften Engeln zuordnen, nicht Dämonen oder Geistern...
auch gute Eigenschaften können schlecht sein. Kommt immer auf die Menge drauf an. Man kann es ja auch zu gut meinen und nicht merken, dass man Andere damit nervt. Auch können wir etwas Gutes tun wollen, dass dann am Ende in einer Katastrophe endet.

Warum müssen es Engel, Dämonen oder Geister sein?
Zitat von MalajkaMalajka schrieb:Man sagt von Macht, Alkohl, Gier, Sex usw "Besessen"

"Besetzt" wäre man dann von einem traurigen Gedanken, einem "Elemental" (de Geist)eines Verstorbenen zB
Wenn ich traurig bin, dann nicht weil ich vom Geist eines Verstorbenen besessen bin. Traurige Gedanken kann man aus unterschiedlichsten Gründen haben, wie z.B. Abschied oder das Elend in der Welt.
Zitat von MalajkaMalajka schrieb:Somit wären diese Wörter entzaubert und brauchbar gemacht, ohne Firlefanz und Aberglaube. Wir schaffen uns ja mit Gedanken unsere eigene Realität.
Manche verlieren sich in einer Traumwelt und da gibt es dann halt Dämonen und Geister. Diese Leute flüchten aus der Realität, warum auch immer.


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Von Dämonen besetzt

21.06.2010 um 14:10
@britta

Das ist wirklich eine gute Frage...

Ich bin der Meinung, daß Menschen unvorstellbares Leid nicht mehr mit dem Verstand erfassen können und es nach außen projezieren.

Wie groß dieses Leid sein kann, ist für jeden einzelnen verschieden. Was einer mit Schulterzucken abhandeln kann, wirft den anderen schon auf den Boden so, daß er ohne Hilfe nicht mehr aufstehen kann.

Ich glaube auch an meine eigene Kraft welche mich durch das Leben trägt. Ich bin schon viele Phasen durchgangen und immer hab ich an Gott geglaubt und trage ihn im Herzen. Dadurch habe ich auch Glauben an mich selbst. Natürlich kenne ich auch den Zweifel und weiß um das kollektive Unbewußte. Ich habe mich gefragt ob sich Familienschicksale wiederholen können usw. Ich wollte und will noch heute immer den Hintergrund erkennen und verstehen, über all die Themen welche mich und mein Leben beschäftigen. Ereignisse, Eigenschaften enträtseln und annehmbar machen usw...

Warum es Geister, Dämonen, Engel, Flüche und dergleichen gibt. Nun ja, weil wir Menschen sind und durch unsere Hilflosigkeit in manchem Belangen einer höheren Macht ausgesetzt fühlen. Weil wir wissen, daß wir sterblich sind und uns nach Unsterblichkeit sehnen. Das ist wohl in uns seit Urzeiten verankert. "blame it on the sun" ;)

Wie wir mit diesen Dingen umgehen, hängt teilweise vom Verstehen der subtilen Bereiche unseres Lebens und ja, auch des Weltgeschehen (sprich Religionen) ab. Einen gewissen Grad von Bildung halte ich persönlich für unerlässlich.

Nehmen wir nocheinmal den Begriff "Besetzung" her. Damit wird viel Geld verdient und so manchme Religion profiliert sich damit Menschen davon befreien zu können. Unser jetziger Papst zB ist Profi-Exorzist und Chef der ganzen Bande. Du, britta hast sofort an Trauerarbeit gedacht. Das ist ein Zeichen dafür, daß du weißt, du bist für dein Leben selbst verantwortlich. Du nimmst es in die Hand und arbeitest daran.

Das kann nicht jeder, manche Menschen sehen sich ihren Schicksal hilflos ausgeliefert und geben Gott die Schuld. Was für mich impliziert, daß sie sich eigentlich selbst beschuldigen, denn sie sind meines erachtens ein Teil von Gott. So, weil wir in einer polaren Welt leben und sie nicht in ihrer Mitte sind, kommt das sogenannte "Böse" - die andere Seite vom Glück- zum tragen.

Das Böse hat viele Gesichter und Namen. Um die eigentliche Arbeit an und mit sich selbst zu umgehen, werden viele Hebel in Bewegung gesetzt und projeziert. Da nicht immer das "DU" beschuldigt werden kann oder nicht zur Verfügung steht, daß "ICH" noch nicht erkannt wurde, muß ein Geist, Dämon, Fluch oder sonstwas her. Irgendeine Macht wird gerufen und so schaffen sich Menschen gleich die nächste Abhängigkeit und entfernen sich von ihrem Selbst. Fürchterliche Angst entsteht und die Selbstverantwortung entschwindet und entschwindet noch weiter. Doch so setzt sich die negative Existenz erst richtig nieder und in einem fest. Sie hat sich sozusagen manifestiert. Als "Elemental" ein Geist sozusagen, doch nicht in Materie, sonden als Gedanke. Das nenne ich "Besetzung" oder noch schlimmer "Besessenheit" auch mit "Flüchen" sehe ich es so.

Und ich denke es kann über Generationen so gehen. Wie im Zauberlehrling beschrieben werden die Menschen nicht mehr Herr über die Geister die sie rufen und Scharlatane haben freies Geleit. Das ist das wahre Böse daran und das wird gefüttert wie ein kleines Baby und viel Geld ist auch im Umlauf, es wird reicher und reicher das Böse.

Auch die sogenannte Umweltdepression, welche du erwähntest, ist ja schon fast eine Volkskrankheit wird genährt und die Pharmaindustrie klatscht in die Hände. So dürfen sie auch Magie spielen und den Teufel austreiben und der Chef der Exorzisten unser Papst, macht keinen Finger krumm um wenigstens ein bißchen Licht ins Dunkel zu bringen. Bücher werden geschrieben usw. Unvorstellbar eigentlich welche Auswirkungen da am Laufen sind.

Ja und so kann ich noch weiter referieren stundenlang, wenns sein muß. Weil ich auch einen Weg gegangen bin und am "Suchen" war. Gefunden habe ich mich selbst und zwar ganz alleine. Ich hab mir das sogar als Beruf ausgesucht Menschen von ihren Besetzungen, Besessenheiten und Flüchen zu befreien und Dämonen und Geister ins Licht zu schicken. Ins Licht der Wahrheit und der Selbstliebe nämlich, sie zu enttrarnen als Windhauch, denn mehr sind sie nicht. Ein Gedankenkomplex der durch Irrglaube entstanden ist...

...und nocheinmal JA, man kann solch irregeleitete Menschen manchmal nur mit eindrucksvollen Hokuspokus heilen und ihnen erst später die Wahrheit sagen, da der Mensch einfach nicht in der Lage ist die simpelste Wahrheit zu erkennen und verstehen, da seine Angst übermächtig ist und er an Wunder glauben will. Es muß projeziert werden und erst dann wird angenommen. Das wichtigst im Leben die Liebe, die Freude, die Lust am Sein steht immer außen vor und kann so erst durch die Hintertüre an ihren wahren Platz gelangen.

Freundlichkeit, Güte, Toleranz, Frieden usw müssen auch als engelgleiche Eigenschaften ins Außen in Geistwesen projeziert werden, um erkannt zu werden. Das liegt wohl am heutigen Zeitgeist, da in unserer Konsum, Technik, Kommerz-Gesellschaft der Ausgleich zur Natürlichkeit fehlt. So wird die Polarität gelebt und unser Inneres nach Außen gekehrt und benannt, damit wir es erkennen können und letztendlich als archtypische Eigenschaften in uns wiederfinden.

@logos1

diese lange Antwort war auch ein wenig für dich gedacht...


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