Spiritualität
Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryEnglish
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Muss man glauben?

443 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Gott, Glaube ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Muss man glauben?

15.06.2010 um 14:38
@Fabiano
Ja du hast recht, die Frage bleibt immer offen und der Regress geht immer weiter, aber nur, weil wir das Problem nicht auflösen können, dürfen wir doch nicht einfach einen Anfang behaupten und mit dem Nachdenken aufhören. Damit Umgehen wir das Problem und lösen es nicht. Ist ungefähr klar was ich meine oder wie ich denke?

Jedenfalls mal zur Ausgangsfrage des Themas: Nein, man muss nicht glauben.


melden

Muss man glauben?

15.06.2010 um 15:10
@Thermometer
Zitat von ThermometerThermometer schrieb:Ok, für den urknall sprechen: Rotverschiebung, Doppler-Effekt!
Und natürlich das Spektrum der Hintergrundstrahlung!
Laut den neusten Ergebnissen ists dann anscheinend doch nicht so "trallalla" mit dem Urknall. So wie es momentan ausschaut, gibt es wohl viel weniger "dark matter" oder vielleicht gar keine. Und das mit der Hintergrundstrahlung wackelt auch schon.

Siehe Studie "Sloan Digital Sky Survey".

Quelle: http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com/2010/06/studie-weckt-massive-zweifel-existenz.html

http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com/2010/06/astronomen-offenbaren-lucken-in-urknall.html


melden

Muss man glauben?

15.06.2010 um 15:43
NEIN Mann/Frau muss garnichts glauben!!!

Wer glaubt sollte das aus freien stücken tun und niemanden zu irgendeinem glauben überreden wollen...


melden

Muss man glauben?

15.06.2010 um 16:36
@Fabiano
Zitat von FabianoFabiano schrieb: Aber es entstand aus dem Nichts etwas, das vorher nicht da war.
Das ist völliger Quatsch Fabiano
Quanten sind nicht Nichts, sondern energetische Teilchen, die nur aussehen wie Nichts,
weil man sie nur "indirekt" nachweisen kann -
so wie das Licht, das wir auch erst dann sehen können, wenn es mit der Materie wechselwirkt.

es könnte demnach genauso sein, dass das Universum über aberhunderte Milliarden Jahre periodisch zerstrahlt, bis es nur noch eine reine energetische Quantensuppe ist und sich dann wieder neu ausbildet. Die Prozesse die dabei ablaufen kann die Physik heute genau beschreiben.
In etwa kann man sich das bildlich so vorstellen, wie unendlich viele Billardkugeln, welche
alle mit einander in einer koherenten Schwebung schwingen, bis dann plötzlich eine oder mehrere der Kugeln aus dem Takt geraten und einen chaotischen Aufstand und Tumult auslösen.

Die Energie aus der Tumult-Bewegung, verschweißt die Quanten zu Materiekeimen, welche keine einheitliche eigene Materie-Polarität besitzen und dann erst beim Zusammenstoß untereinander so etwas wie eine Explossion zwischen Materie und Antimaterie bewirken, welche sich als Dominoeffekt in Lichtgeschwindigkeit immer weiter ausbreitet.
Das was davon übrig bleibt ist dann unser Universum.

(Fachleute, die sich mit der Materie mehr auseinandersetzen oder besser auskennen, mögen mich im Falle Korrigieren)


melden

Muss man glauben?

15.06.2010 um 16:41
@darklol
Aber nur aus dem Grund, weil du gesagt hast "blau ist rot".

(Hier mal der Link, die Diskussion ist zu schnell: Muss man glauben? (Seite 6) )


melden

Muss man glauben?

15.06.2010 um 17:01
@Bellomondo: Und woher kommen die Billardkugeln, ähm Quanten??? Jetzt sag nicht, die waren schon immer da :D ...


melden

Muss man glauben?

15.06.2010 um 17:44
@Proxy
Zitat von ProxyProxy schrieb:Das können nicht nur Gläubige für sich beanspruchen. Nur weil ich nicht glaube kann ich angesichts des reisigen Universum doch trotzdem demütig sein und meine Kleinheit eingestehen.
Daran habe ich auch nichts auszusetzen, leider habe ich die Erfahrung machen müssen, daß es sich dabei dennoch um Ausnahmefälle handelt. Genauso ist es aber bei Scheingläubigen welche Gott für sich beanspruchen und durch ihre Taten zeigen, wessen Geistes Kind sie wirklich sind.
Zitat von ProxyProxy schrieb:Mir ist schleierhaft, was das mit Gott zu tun haben soll. Der Wert des Lebens und der Kindheit wird mit dem Glauben an Gott in keinster weise gesteigert, noch gemindert.
Mit dem Wissen um Gott geht die unbedingte Erkenntnis der eigenen Kleinheit aber gleichzeitig auch Verantwortung einher, ebenso wie die Erkenntnis des "woher, wohin, warum?". Ich sage nicht, daß Atheisten diese Verantwortung nicht spüren und leben können, doch ihre Grenzen der Wahrnehmung sind enger gefaßt, so daß sich dies automatisch auch auf ihren geistigen Überblick auswirken muß.
Doch nur aus dem Geist heraus, so man diesen denn überhaupt entwickelt, kann sich die rechte und umfassende Sicht der Dinge ergeben, welche man mit einer gewissen Begrenztheit nicht erreichen kann. Atheisten fehlt die bewußte Anbindung an die höheren Kräfte und darum ganz selbstwirkend der Zugang zu ihrem eigentlichen Wesenskern.
Oh ich kann sehr gut verstehen, daß so viele Menschen angesichts der Lügen und Schandtaten derer, die von sich behaupten, im Namen Gottes zu sprechen, sich davon angewidert abwenden; was ich aber nicht verstehe und auch nicht akzeptieren kann, ist, daß jene Menschen nicht weiter denken und den wahren Gott hinter all' den Verunstaltungen und Zerrbildern suchen. Wenn Atheismus nur ein Zwischenstadium auf dem Gesamtweg der Entwicklung ist, kein Problem. Bleibt man darin hängen, mangelt es dem Geist aber an Bewegung und das ist schädlich.


3x zitiertmelden

Muss man glauben?

15.06.2010 um 18:08
@Sidhe
Zitat von SidheSidhe schrieb:Mit dem Wissen um Gott geht die unbedingte Erkenntnis der eigenen Kleinheit aber gleichzeitig auch Verantwortung einher, ebenso wie die Erkenntnis des "woher, wohin, warum?". Ich sage nicht, daß Atheisten diese Verantwortung nicht spüren und leben können, doch ihre Grenzen der Wahrnehmung sind enger gefaßt, so daß sich dies automatisch auch auf ihren geistigen Überblick auswirken muß.


Doch nur aus dem Geist heraus, so man diesen denn überhaupt entwickelt, kann sich die rechte und umfassende Sicht der Dinge ergeben, welche man mit einer gewissen Begrenztheit nicht erreichen kann. Atheisten fehlt die bewußte Anbindung an die höheren Kräfte und darum ganz selbstwirkend der Zugang zu ihrem eigentlichen Wesenskern.
Oh ich kann sehr gut verstehen, daß so viele Menschen angesichts der Lügen und Schandtaten derer, die von sich behaupten, im Namen Gottes zu sprechen, sich davon angewidert abwenden; was ich aber nicht verstehe und auch nicht akzeptieren kann, ist, daß jene Menschen nicht weiter denken und den wahren Gott hinter all' den Verunstaltungen und Zerrbildern suchen. Wenn Atheismus nur ein Zwischenstadium auf dem Gesamtweg der Entwicklung ist, kein Problem. Bleibt man darin hängen, mangelt es dem Geist aber an Bewegung und das ist schädlich.





Genau das ist das Problem das wir seit der Ketzerjagd haben:

Nicht die Atheisten sind die die keine "geistliche Bewegung" haben sondern die Kreationisten. Obwohl ich nicht 100% sagen kann was du meinst

Meinst du...

Atheisten haben keine Emotionen?

Atheisten werden gewaltätig?

Atheisten sind verschlossener gegenüber Theorien, wie Auserirdische oder Evolution?

Atheisten sind geistlich dümmer oder/und haben einen niedrigeren IQ?

Atheisten behaupten krampfhaft und ohne Beweise, dass ihr Meinung die richtige sei, wie viele Kreationisten?

Atheisten fehlt es an Logik und Moral?


1x zitiertmelden

Muss man glauben?

15.06.2010 um 18:14
@PetersKekse
@darklol
Aber nur aus dem Grund, weil du gesagt hast "blau ist rot".

(Hier mal der Link, die Diskussion ist zu schnell: Diskussion: Muss man glauben? (Seite 6) )
uhhhm ich verstehe nicht........ Auf Seite 6 habe ich geschrieben, dass du nichts anderes gesagt hast als: "Blau ist nicht Rot"



"Blau ist Rot" hab ich nie geschrieben kannst gerne nachschauen......


melden

Muss man glauben?

15.06.2010 um 18:15
@darklol:

Ach du Schande, was geht denn hier ab? Am besten radierst du erst mal bei deiner Aufzählung das "A" am Anfang weg und dann kannste dich mit Mr. Bellomondo zusammen tun :D


melden

Muss man glauben?

15.06.2010 um 18:24
@Fabiano

Falls wer meint, er müsse auf jede Frage mit "JA" antworten, bin ich mir sicher in welchen Thread ich nicht mehr gehe, wenn ich in ihm angesprochen werde...


melden

Muss man glauben?

15.06.2010 um 18:27
@Sidhe
Zitat von SidheSidhe schrieb:, doch ihre Grenzen der Wahrnehmung sind enger gefaßt, so daß sich dies automatisch auch auf ihren geistigen Überblick auswirken muß.
Doch nur aus dem Geist heraus, so man diesen denn überhaupt entwickelt, kann sich die rechte und umfassende Sicht der Dinge ergeben, welche man mit einer gewissen Begrenztheit nicht erreichen kann.
Damit unterstellst du uns, dass wir geistig begrenzt wären und uns die Sicht auf die Dinge felt, wie sie wirklich sind. Du solltest aufpassen was du schreibst.
Meine grenzen der Wahrnemung sind nicht enger gefasst, sondern ich kenne meine Warnehmungen und vergmag die auch zu verifizieren. Wenn du das Gefühl hast, dass Stimmen zu dir sprechen oder du etwas fühlst, das deiner Meinung nach übernatürlich ist, dein ist das dein sibjektiver Eindruck und keinesfalls eine neue Warnehmung oder ein neuer Sinn, wie das Auge, mit dem man das Göttliche wahrnehmen kann.

Vielleicht bist du der jenige, nicht der begrenzt ist, sondern seine eigene Kleinheit im Innern nicht verkraftet und daher Dinge interpretiert, die vielleicht garnicht da sind.
Was du schreibst hat schon Anzeichen von übersinnlicher Wahrnehmung, wie Telephatie oder ähnliches und gehört in den Esoterikbereich. ( Wo meiner Meinung nach der gesamte Religionsteil bequem PLatz hätte)

Unsere Ansichtsweise ist nicht schädlich sondern nur vernünftig. Und wenn du von Verantwortung sprichst und im selben Atemzug von der begrenzten Wahrnemungsfähigkeit von Atheisten spricht, ist das hochgradig unvernünftig und zeigt wieder das Phänomen von " wir wollen etwas besonderes sein", dem psychologischen Syndrom, von dem schon die Rede war.
Zitat von SidheSidhe schrieb:Oh ich kann sehr gut verstehen, daß so viele Menschen angesichts der Lügen und Schandtaten derer, die von sich behaupten, im Namen Gottes zu sprechen, sich davon angewidert abwenden;
Damit hat das meiner Meinung nach nichts zu tun. Glaube und institutionalisierte Religion sind 2 Paar Stiefel.
Zitat von SidheSidhe schrieb:Bleibt man darin hängen, mangelt es dem Geist aber an Bewegung und das ist schädlich.
Doktor Kawashimas Gehirnjogging hilft dir gerne weiter, wenn dir in deiner geistigen Vollkommenheit langweilig wird.

Liebe Grüße

P.S: Ich hatte gehofft nicht mehr so was schroffes schreiben zu müssen, nachdem viele liebe Leute in dieser Diskussion gesprochen haben, auch Gläubige, die ihre Gedanken mitteilen wie Fabiano oder salafi. Aber du schiesst malwieder den Vogel ab.


1x zitiertmelden

Muss man glauben?

15.06.2010 um 22:01
@Proxy

Vögel möchte ich nicht abschießen, weil ich tierlieb bin ;)
also atme einmal tief aus und lass' uns einfach weiterreden.
Zitat von ProxyProxy schrieb:Damit unterstellst du uns, dass wir geistig begrenzt wären und uns die Sicht auf die Dinge felt, wie sie wirklich sind. Du solltest aufpassen was du schreibst.
Uns? Also bist du ein Atheist? Das wußte ich vorher nicht einmal und es war mir auch egal.
Es ist jedoch keine Unterstellung, sondern eine Tatsache, die man mit geringfügiger Logik nicht allzu schwer nachvollziehen kann. Der Atheismus ist doch genau wie jede andere Glaubensrichtung, wie sie sich heute entstellt zeigt, ein Ersatz für etwas das dem Menschen offensichtlich fehlt, nämlich dem Wissen um den wahren Grund seiner Existenz sowie allen Lebens bzw. seinen eigenen Platz darin. Man findet aber nicht mehr Sinn wenn man etwas an das man persönlich nicht glauben kann oder möchte per sé ausschließt, weil so nunmal keine objektive Suche abläuft. Atheismus ist doch auch nur eine Ideologie die näheren Fragen nicht standhält, und es finden sich groteskerweise in dieser Ratlosigkeit (die nur nicht also solche wahrgenommen wird) erstaunliche Parallelen zu den institutionellen Glaubensgemeinschaften.



Ein Atheist empfindet keinerlei Anbindung an eine "göttliche Instanz" und ist somit wie ein Kind das seine Eltern nicht kennenlernen will, doch ebenso wie ein Kind braucht der Mensch die Hilfe seiner "Eltern" um erwachsen zu werden. Es geht mir gar nicht darum, ob ein Atheist ein besserer oder schlechterer Mensch ist - so eine Denkweise hege ich nicht -, denn den Menschen an sich kann man letztlich nur als Individuum beurteilen; dennoch weigert sich der Atheist vor einer konsequenten Auseinandersetzung mit Dingen die weit über ihm stehen und durch welche er (bzw. der Mensch an sich) erst ein umfassendes Verständnis und seinen eigenen Sinn erkennen kann.
Denn wenn nur die Möglichkeit besteht, daß es Gott geben könnte - freilich einen Gott der auch GOTT ist, unabhängig von den entstellten Gottesbildern welche sich mit der Zeit bildeten - muß man dann nicht als Mensch alles was in seiner Kraft liegt unternehmen, um dieser wichtigsten Frage auf den Grund zu gehen? Ist es nicht vielmehr stur und besserwisserisch, ja vielleicht auch träge, zu nennen, einfach zu sagen "an dies oder jenes glaube ich nicht", ohne sich mit sachlichen Argumenten auseinandergesetzt zu haben?
Wie will man sich ein realistisches Bild machen, ohne jedwede Möglichkeit durchgegangen zu sein?

Der Sinn des Lebens sowie der der eigenen Existenz läßt sich nur unter Betrachtung des Gesamtbildes verstehen, jenes Gesamtbild, das sich nur erschließt wenn man die transzendente - und sehr viel lebendigere! - Ebene mit einbezieht.
Zitat von ProxyProxy schrieb:Meine grenzen der Wahrnemung sind nicht enger gefasst, sondern ich kenne meine Warnehmungen und vergmag die auch zu verifizieren. Wenn du das Gefühl hast, dass Stimmen zu dir sprechen oder du etwas fühlst, das deiner Meinung nach übernatürlich ist, dein ist das dein sibjektiver Eindruck und keinesfalls eine neue Warnehmung oder ein neuer Sinn, wie das Auge, mit dem man das Göttliche wahrnehmen kann.
Wie deine Grenzen gefaßt sind kann ich nach so kurzer Zeit nicht beurteilen, weil mir noch gar nicht klar ist, ob du Gott per sé ablehnst, oder nur das weltliche Gottesbild, und ob du dir darüber bewußt bist, daß das Materielle sowie die darauf bezogenen Sinne nur ein kleiner Teil der Realität sind.
"Übernatürlich" bedeutet darüber hinaus nicht über der Natur, also über jeglicher Gesetzmäßigkeit stehend, sondern nur mit auf den materiellen Raum begrenzten Mitteln nicht wahrzunehmen - aber daß es weit mehr Wahrnehmungs- und Ausdrucksmöglichkeiten als die rein sichtbar-materiellen gibt, wissen wir alle.
Zitat von ProxyProxy schrieb:Vielleicht bist du der jenige, nicht der begrenzt ist, sondern seine eigene Kleinheit im Innern nicht verkraftet und daher Dinge interpretiert, die vielleicht garnicht da sind.
Wenn du jetzt Mutmaßungen über mich anstellst, die nicht weiter als über eben die Ebene der Vermutung hinauslangen können, trägt dies nicht zur Diskussion bei und ein Argument ist es ebenfalls nicht. Ich kann dir aber versichern, daß meine eigene Kleinheit kein Problem für mich ist und eine der wichtigsten Erkenntnisse, die ich erlangte, ist, daß ich weiß, daß ich nichts weiß ;)
Gerade wenn man um seine angesichts der Größe und Schönheit sowie Perfektion der Schöpfung Winzigkeit weiß, fühlt man sich dadurch, daß man dennoch als Individuum Führung, Liebe, Gnade und Hilfe sowie Vertrauen erhält, umso eingebetter :)
Zitat von ProxyProxy schrieb:Was du schreibst hat schon Anzeichen von übersinnlicher Wahrnehmung, wie Telephatie oder ähnliches und gehört in den Esoterikbereich. ( Wo meiner Meinung nach der gesamte Religionsteil bequem PLatz hätte)
Es ist nicht so wichtig, wie etwas bezeichnet ist, wichtig ist der Inhalt.
Übersinnliche Wahrnehmungen gibt es zuhauf, sie sind etwas völlig Natürliches, da der Mensch an sich kein materielles sondern ein geistiges, und somit gewissermaßen übersinnliches Wesen ist.
Zitat von ProxyProxy schrieb:Unsere Ansichtsweise ist nicht schädlich sondern nur vernünftig.
Den Quell allen Lebens zu verneinen IST schädlich, weil man sich damit in seinem Begriffsvermögen immer weiter einengt und mit der Zeit immer unempfänglicher für die belebende Lebenskraft, welche jenem "Quell" entströmt, macht. Gleichermaßen steigt aber die Ausrichtung auf rein materielle Bedürfnisse was wiederum Schaden nach sich zieht.

Vernunft ist ein gerne verwendeter Begriff, aber er erscheint eher traurig angesichts der Unvernunft die darin gipfelt, sein eigenes -geistiges- Wesen zu verleugnen.
Zitat von ProxyProxy schrieb:Und wenn du von Verantwortung sprichst und im selben Atemzug von der begrenzten Wahrnemungsfähigkeit von Atheisten spricht, ist das hochgradig unvernünftig und zeigt wieder das Phänomen von " wir wollen etwas besonderes sein", dem psychologischen Syndrom, von dem schon die Rede war.
Du scheinst viel Wert auf deine Vernunft zu legen.. mir kommt sie eher wie Erstarrung vor, sorry. Die Vernunft ist ohne Frage eine gute Freundin, aber ich erkenne ihren Mißbrauch wenn sie dafür hergehalten wird, in sich unschlüssige Weltbilder vor sich selber aufrechtzuerhalten.

Weiterhin tust du gerade eben das, was du mir unterstellst, nämlich, etwas besseres, in diesem Sinne vernünftigeres, sein zu wollen ;)
Nur leider gibt es überall Menschen die sich über andere erheben, womit sie aber nichts anderes als ihren geistigen Zwergenstatus preisgeben, dieses Verhalten ist unabhängig von Glauben oder Nichtglauben, kann aufgrund dessen nicht als Argument gegen gläubige Menschen angewendet werden.
Ich finde es schließt eher auf eine oberflächliche Betrachtung, Menschen die an Gott glauben, direkt Hochmut zu unterstellen, hast du denn überhaupt schon einmal einen wahren Gläubigen kennengelernt? sicher nicht, denn dann hättest du gegenteilige Erfahrungswerte gesammelt, der wahre Gläubige ist ein demütiger und darin starker Mensch. Und nein, natürlich wird niemand automatisch gläubig, nur, weil er es von sich behauptet.

Aber sage mir bitte, inwieweit ein "Nichtglaube" vernünftiger und verantwortungsvoller ist. Bitte komme mir aber nicht mit den Greueltaten, die seitens vieler angeblich gottesfürchtiger Menschen verübt worden sind, denn sicher wirst du zwischen Schein und Sein diesbezüglich unterscheiden können.

Welche besonderen Früchte trägt der Atheismus? Müßte er sich bei soviel Vernunft und Sinn nicht durch besonders positive Auswirkungen ausweisen? Die vermisse ich irgendwie...
Zitat von ProxyProxy schrieb:Damit hat das meiner Meinung nach nichts zu tun. Glaube und institutionalisierte Religion sind 2 Paar Stiefel.
Schön, daß du dir darüber im Klaren bist. Die Erfahrungswerte zeigen aber trotzdem, daß der Atheismus entweder aus einer Ablehnung, die über das Ziel hinausschießt, oder aus einem nicht zuende gedachten Weltbild, entsteht.
Zitat von ProxyProxy schrieb:Doktor Kawashimas Gehirnjogging hilft dir gerne weiter, wenn dir in deiner geistigen Vollkommenheit langweilig wird.
Diese Feindseeligkeit ist unnötig, und du brauchst dich auch nicht angegriffen zu fühlen, oder habe ich hier irgendwo eine Inquisition an Atheisten ausgerufen?^^
Überlege doch bitte, warum du dich angegriffen/beleidigt(?) fühlst; so fühlt man sich nämlich nur dann, wenn etwas in einem selber anklingt, wo man sich aber gewiß ist, besteht nie ein Grund dafür.


P.S.: Ich bin auch lieb :D ;)


2x zitiertmelden

Muss man glauben?

15.06.2010 um 22:06
@darklol
Zitat von darkloldarklol schrieb:Nicht die Atheisten sind die die keine "geistliche Bewegung" haben sondern die Kreationisten. Obwohl ich nicht 100% sagen kann was du meinst
Gut, du gibst also offen zu, daß du nicht ganz verstehst, suggerierst mir aber trotzdem gleich schon mal deine Ablehnung? Merkwürdig ;)
Ich bin erstmal kein Kreationist, da ich über ein funktionierendes Gehirn verfüge.
Deine Fragen empfinde ich als unnötig, und ich werde dir nicht dabei helfen, dein sich durch äußere Umstände unsicher fühlendes Selbstbild zu umschmeicheln - fühl' dich doch einfach frei und gut wenn du das kannst, dann werden solche Fragen überflüssig.
Denn ich habe nicht den Atheisten als Mensch angezweifelt, sondern den Atheismus, die Ideologie, an sich.


melden

Muss man glauben?

15.06.2010 um 22:25
@Sidhe

Ich fühlte mich angegriffen, weil du deinen Text so dargestellt hast, als ob du die Wahrheit kennen würdest und tust es immernoch so, indem du die Existens von dem "Übersinnlichen" propagierst und für wahr verkaufst.

Offensichtlich habe ich auch eine etwas andere Vorstellung von Atheismus, lass mich deshalb Versuchen, meinen Standpunkt neu zu definieren: Im Prinzip sehe ich mich eher als Agnostiker, der aber prinzipiell konkrete Gottheiten in Frage stellt. Sollte es eine Art Energie geben, die rein physikalisch ist und die alles zusammenhält und aus der wir entspringen - die wir aber auch nur für transzendent halten, weil wirs einfach nicht besser wissen können - dann könnte ich das akzeptieren.

Jedoch bin ich nicht der Meinung, dass diese "Energie" oder wie auch immer wir das nennen wollen, direkt in unser Leben interveniert und das leitet und beeinflusst.

Nichts desto trotz ist mir etwas aufgefallen, denn vielleicht meinen wir sogar das selbe, merken es nur nicht.
Wie du denke ich auch, dass es natürlich sachen gibt, die wir nicht verstehen.
Wie du denke ich auch, dass es Dinge gibt, die sich unserer momentanen Wahrnehmung entziehen.

Jedoch gehe ich davon aus, dass alles was ist, einen physikalischen Hintergrund hat. Und wenn es etwas "übersinnliches" gibt, dann hat das auch seinen physikalischen Grund, warum das so funktioniert.

Nur weil wir nicht alles verstehen, dürfen wir das ganze doch nicht erheben und anbeten, der Quell des Lebens in allen Ehren. Tatsache ist, ich kann nicht sagen was los ist und wie alles aussieht, und du auch nicht. Und das wird vermutlich auch in absehbarer Zeit niemand können.

Ich denke schon, dass wir uns unserer Grenzen bewusst sein müssen und deswegen können wir uns eigentlich kein Urteil über den Status Quo erlauben. Genau das ist auch der Grund, warum ich es für mich für falsch halte, irgendetwas anzunehmen, nur damit ich ne zufriedenstellende Antwort für mein Dasein habe.

Keiner von uns hat die Wahrheit: Nicht der Atheist, nicht der Muslim, nicht der Christ. Keiner.


1x zitiertmelden

Muss man glauben?

15.06.2010 um 22:31
@Sidhe
Zitat von SidheSidhe schrieb: Der Atheismus ist doch genau wie jede andere Glaubensrichtung, wie sie sich heute entstellt zeigt, ein Ersatz für etwas das dem Menschen offensichtlich fehlt, nämlich dem Wissen um den wahren Grund seiner Existenz sowie allen Lebens bzw. seinen eigenen Platz darin.
Irgendwie habe ich das Gefühl das du den Atheismus nicht vertsanden hast?
Ist Atheismus für dich ein Glaube oder wie?
Welch Glaubensrichtung ist denn deiner Meinung nach nicht enstellt?
Gibt es überhaupt eine?
Sind nicht vielleicht einfach alle Glaubensrichtungen (Atheismus ist kein Glaube!!)
an sich per definitionem schon entstellt, weil sie die NAtur und ihre Natur eben^^
entstellen?
Zitat von SidheSidhe schrieb:Man findet aber nicht mehr Sinn wenn man etwas an das man persönlich nicht glauben kann oder möchte per sé ausschließt, weil so nunmal keine objektive Suche abläuft.
Andersrum wird ein Schuh draus, weils objektiv ist, einen Schöpfergott zu suchen? omg
Zitat von SidheSidhe schrieb:Atheismus ist doch auch nur eine Ideologie die näheren Fragen nicht standhält, und es finden sich groteskerweise in dieser Ratlosigkeit (die nur nicht also solche wahrgenommen wird) erstaunliche Parallelen zu den institutionellen Glaubensgemeinschaften.
Welchen näheren Fragen hält der Atheismus nicht stand? Die wären?
Zitat von SidheSidhe schrieb:Ein Atheist empfindet keinerlei Anbindung an eine "göttliche Instanz" und ist somit wie ein Kind das seine Eltern nicht kennenlernen will, doch ebenso wie ein Kind braucht der Mensch die Hilfe seiner "Eltern" um erwachsen zu werden.
Momentchen! Wir setzen also voraus das ein Gott der Schöpfer ist um dann damit zu erklären, dass der Mensch ihn braucht?
Wie wäre es damit: Es gibt diesen Schöpfer nicht und der MEnsch ist für sich selbst verantwortlich?
Zitat von SidheSidhe schrieb:Es geht mir gar nicht darum, ob ein Atheist ein besserer oder schlechterer Mensch ist - so eine Denkweise hege ich nicht -, denn den Menschen an sich kann man letztlich nur als Individuum beurteilen;

Hört sich zwar gut an....aber eben nur aus dem Kontext gerissen;
Zitat von SidheSidhe schrieb: dennoch weigert sich der Atheist vor einer konsequenten Auseinandersetzung mit Dingen die weit über ihm stehen und durch welche er (bzw. der Mensch an sich) erst ein umfassendes Verständnis und seinen eigenen Sinn erkennen kann.
denn wie kommst du darauf, dassein Atheist sich
Zitat von SidheSidhe schrieb:vor einer konsequenten Auseinandersetzung
weigert
Dinge die "soweit über uns stehen" dass wir sie nichtmal schemenhaft erkennen können:
Vielleicht ein Gleichnis:
Zwei Kinder liegen auf der Wiese uns schauen sich Wolken an! Nun sieht das eine Kind einen Schemen der an eine Burg erinnert! Natürlich kann man sich jetzt eine magische Wolkenburg vorstellen!
Aber bewiesen hat sie niemand! Das andere Kind sagt dazu, ein Schemen ist nicht das Ding selbst! Denn wenn du die Burg nicht siehst.. wie kannst du dann wissen dass es sie wirklich gibt! DAS ist Glaube!
Zitat von SidheSidhe schrieb:Denn wenn nur die Möglichkeit besteht, daß es Gott geben könnte - freilich einen Gott der auch GOTT ist, unabhängig von den entstellten Gottesbildern welche sich mit der Zeit bildeten - muß man dann nicht als Mensch alles was in seiner Kraft liegt unternehmen, um dieser wichtigsten Frage auf den Grund zu gehen?
Jo!
Und Artheisten sind nunmal durch die BAk bekannt dafür dass sie aus irgendwelchen obskuren Gründen Gott verleugnen, aber niemals über ihn nachgedacht haven??
Dein Bild von Atheisten ist, wie ich bereits sagte... ziemlich seltsam!!!
Zitat von SidheSidhe schrieb:Ist es nicht vielmehr stur und besserwisserisch, ja vielleicht auch träge, zu nennen, einfach zu sagen "an dies oder jenes glaube ich nicht", ohne sich mit sachlichen Argumenten auseinandergesetzt zu haben? Wie will man sich ein realistisches Bild machen, ohne jedwede Möglichkeit durchgegangen zu sein?
Und Atheisten sind dafür wohl zu doof?
Komisch^^ Ich als Atheist weiss das nämöich besser
(Und das hat nichts mit Besserwissertei zu tun ;) )
Zitat von SidheSidhe schrieb:Der Sinn des Lebens sowie der der eigenen Existenz läßt sich nur unter Betrachtung des Gesamtbildes verstehen, jenes Gesamtbild, das sich nur erschließt wenn man die transzendente - und sehr viel lebendigere! - Ebene mit einbezieht.
Ein Gesamtbild mit Transzendenz?
Nee danke! Ich kann doch in ein Bild von Picasso nicht den Schrei reindeuten oO
Das führt doch zu nichts!


1x zitiertmelden

Muss man glauben?

15.06.2010 um 22:53
@Sidhe (sorry ich muss nochmal :) )
Zitat von SidheSidhe schrieb:Der Sinn des Lebens sowie der der eigenen Existenz läßt sich nur unter Betrachtung des Gesamtbildes verstehen, jenes Gesamtbild, das sich nur erschließt wenn man die transzendente - und sehr viel lebendigere! - Ebene mit einbezieht.
Ich hatte damals in der Oberstufe, ist schon bisschen her, Philosophie belegt und hab da eine kurze Lernleistung über die Absurdität des Universums geschrieben, lass mich da kurz ein paar Gedanken, die ich aufgeschrieben hatte, wiedergeben:

Ich hatte versucht, auch den Sinn der Existenz zu ergründen und habe damit argumentiert, dass wir den Sinn von etwas nur erfassen können, wenn wir auf mindestens der selben ebene stehen, also von "außen" betrachten können. Nur leider hat das eben mit dem Gesamtbild, das wir verstehen müssen und welches du erwähnt hast, nicht hin.
Wir können in unserer Existens niemals außerhalb des Ganzen stehen und somit auch nicht den Sinn und das Gesamtbild dessen erfassen. Ist ungefähr klar was ich meine?
Das ganze führt mich dann in Richtung Agnostizismus.

Liebe Grüße


melden

Muss man glauben?

15.06.2010 um 23:08
@Proxy
Zitat von ProxyProxy schrieb:Ich fühlte mich angegriffen, weil du deinen Text so dargestellt hast, als ob du die Wahrheit kennen würdest und tust es immernoch so, indem du die Existens von dem "Übersinnlichen" propagierst und für wahr verkaufst.
Ich muß nichts propagieren was existent ist :)
Eigentlich sollte die Frage, ob es Übersinnliches gibt oder nicht, heutzutage längst kein Thema mehr sein, denn abgesehen davon, daß es bereits seit Jahrzehnten gängige und seriöse Quellen in Literatur oder auch TV (Doku) gibt, überrascht es mich persönlich immer wieder, wie man als >Mensch<, der doch durch sich selber permanent übersinnliche Erfahrungen macht, deren Existenz abstreiten kann. Alleine deine Gedanken sind bereits nicht mehr aus der gleichen "Art" wie die dichteste Materie, ganz zu schweigen von Emotionen und Empfindungen.

Mir ist auch noch nie ein Argument untergekommen, daß mir schlüssig beweisen konnte, das Erkennen der Wahrheit wäre ein Ding der Unmöglichkeit. Darum verstehe ich auch hier nicht, wieso sich so viele Menschen so oft gepiekst fühlen, wenn jemand wahrhaftig spricht.
Schließlich wäre der Menschheit kein großer Dienst damit getan, wenn man in einer Welt leben würde deren Zusammenhänge und Ursachen niemand je erfassen könnte.
Zitat von ProxyProxy schrieb:Offensichtlich habe ich auch eine etwas andere Vorstellung von Atheismus, lass mich deshalb Versuchen, meinen Standpunkt neu zu definieren: Im Prinzip sehe ich mich eher als Agnostiker, der aber prinzipiell konkrete Gottheiten in Frage stellt.
Also doch kein "strenggläubiger" Atheist ;)
Gott/Gottheiten in Frage zu stellen ist nicht verboten und darf auch nicht verboten werden.
Zum einen ist gerade das eigene forschen und prüfen, resultierend aus Fragestellungen und kritischer Betrachtung, unerläßlich für die Erkenntnis der wahren Antworten, zum anderen hat tatsächliche Wahrheit (ein doppelt gemoppelter Begriff^^) keinerlei Grund eine solche Hinterfragung zu befürchten. Wer den Leuten also einredet, man wäre umso gottestreuer, je unkritischer man glaubt und ungeprüft übernimmt, der will sich eine Schafherde züchten, aber keinen freien Menschen.
Zitat von ProxyProxy schrieb:Sollte es eine Art Energie geben, die rein physikalisch ist und die alles zusammenhält und aus der wir entspringen - die wir aber auch nur für transzendent halten, weil wirs einfach nicht besser wissen können - dann könnte ich das akzeptieren.
Ist es nicht eher wahrscheinlicher, daß diese Energie, die übrigens in ganz vielen Kulturen einen Namen hat (z.B. das "Chi") jegliche Manifestation des Lebens, also alle "Dimensionen" des Daseins umfaßt, und die physikalische Ebene nur ein Teil dieser Gesamtenergie ist? Es ist nämlich nicht möglich, ein jeder Hinterfragung und Beleuchtung standhaltendes Konstrukt einer rein materiell-ursächlichen Welt aufrecht zu erhalten, weil es außerhalb der materiellen Gesetzmäßigkeiten viel zu viele Dinge gibt, die eindeutig existieren. Diese als das große unlösbare Rätsel abzutun kann doch nicht der Weisheit letzter Schluß sein.
Zitat von ProxyProxy schrieb:Jedoch bin ich nicht der Meinung, dass diese "Energie" oder wie auch immer wir das nennen wollen, direkt in unser Leben interveniert und das leitet und beeinflusst.
Aber hast du denn schonmal einen materiellen Körper gesehen, der ohne jede Energie leben kann? Wenn das so wäre, könnte man ja ein paar Leichenteile aneinanderfleddern und hätte ein Lebewesen geschaffen, aber dazu konnte schon Dr. Frankenstein ein Liedchen singen ;)
Alles Lebendige hat eine Ausstrahlung die sogar meßbar ist.
Zitat von ProxyProxy schrieb:Nichts desto trotz ist mir etwas aufgefallen, denn vielleicht meinen wir sogar das selbe, merken es nur nicht.
Wie du denke ich auch, dass es natürlich sachen gibt, die wir nicht verstehen.
Wie du denke ich auch, dass es Dinge gibt, die sich unserer momentanen Wahrnehmung entziehen.
Siehst du, wenn man auf den Gesprächspartner eingeht und ihn respektiert, kann man sich sehr gut unterhalten, völlig egal, wie unterschiedlich man sich auch vorkommen mag.
Denn es sollte immer um Ergänzung und Horizonterweiterung gehen, wie ich finde, und das kann man u.a. gemeinsam erreichen :)

Der Mensch hat eine viel größere Wahrnehmungsbreite als größtenteils bekannt, er definiert sich dabei nicht über seine körperlichen Sinne sondern nutzt die Sinne seiner Seele bzw. des Geistes, wir finden sie in Phänomenen wie "Gedankenübertragung", allen Möglichkeiten des übersinnlichen Wahrnehmens, der Intuition, Inspiration u.v. anderem.
Sich nur auf seinen Körper, der doch nur ein vorübergehendes Gewand ist, zu beschränken, gleicht einem Leben in einer Konservenbüchse die auf einer wunderschönen Wiese liegt, von der man aber nichts mitbekommt weil man glaubt, die Büchse sei die ganze Welt.
Zitat von ProxyProxy schrieb:Nur weil wir nicht alles verstehen, dürfen wir das ganze doch nicht erheben und anbeten, der Quell des Lebens in allen Ehren.
Darum soll auch jeder für und in sich prüfen, aber so konsequent, daß dabei keine Rücksicht auf eigene Wunschvorstellungen genommen wird. Erst Einsicht und Erkenntnis machen weise und wissend, nicht eine wage Vorstellung.
Zitat von ProxyProxy schrieb:Tatsache ist, ich kann nicht sagen was los ist und wie alles aussieht, und du auch nicht. Und das wird vermutlich auch in absehbarer Zeit niemand können.
Hier muß ich dich korrigieren: du kannst nicht bemessen, was ich wahrnehmen kann, weil du dies nur aufgrund deiner eigenen Wahrnehmungsfähigkeiten beurteilen kannst, die aber nicht gleichsam geltend sein müssen.
Du unterliegst da einem Irrtum, wenn du glaubst, niemand könne mehr darüber herausfinden, sogar einem ganz fundamentalen Irrtum. Es besteht auch die Gefahr der Selbsttäuschung und Trägheit, die durch solche Gedanken ausgelöst werden können.
Der Mensch hat weitaus mehr Möglichkeiten als du dir träumen kannst.
Das sind keine Phantastereien, sondern nachprüfbare und erlebbare Wirklichkeit, die eigentlich selbstverständlich sein sollte, es aber leider nicht mehr ist. Es heißt "wer suchet der findet" und wenn auch du ganz intensiv nach Antworten suchst, also nach den wirklichen Antworten, wird sich auch dein Horizon wieder erweitern und dir die Beweise liefern, die du benötigst. Jedoch kann man diese Entwicklung immer nur selber anstreben, niemand kann es einem abnehmen.
Zitat von ProxyProxy schrieb:Ich denke schon, dass wir uns unserer Grenzen bewusst sein müssen und deswegen können wir uns eigentlich kein Urteil über den Status Quo erlauben.
Ja, sicher, aber dafür müssen wir die Grenzen doch erst einmal ausgelotet haben.
Und das ist beweitem nicht der Fall, zumindest nicht nach oben hin ;)
Zitat von ProxyProxy schrieb:Genau das ist auch der Grund, warum ich es für mich für falsch halte, irgendetwas anzunehmen, nur damit ich ne zufriedenstellende Antwort für mein Dasein habe.
Annahmen sind nichts weiter als Stückwerk, aber eine falsche Bescheidenheit kann über unbewußte Lässigkeit hinwegtäuschen, doch was könnte wichtiger sein, als den Grund und Sinn seines Daseins herauszufinden? Nur so kann man seinen Weg als Mensch erkennen.
Zitat von ProxyProxy schrieb:Keiner von uns hat die Wahrheit: Nicht der Atheist, nicht der Muslim, nicht der Christ. Keiner.
Um das beurteilen zu können, müßtest du jeden einzelnen Menschen dieser Welt kennen.
Das halte ich für augeschlossen ;)
Die Wahrheit hat ihre eigene Schwingung die in dir eine Resonanz erzeugen kann, sofern man noch nicht ganz degeneriert ist. Wenn du sie wirklich suchst, wirst du sie auch erkennen.






@Thermometer

Noch so ein langer Beitrag *uff*
Ich antworte dir beim nächsten Mal, okay?


melden

Muss man glauben?

15.06.2010 um 23:10
@Proxy

Das sind interessante Gedankengänge.
Aber auch hier gilt: die Grenzen erst einmal kennenlernen und auszuloten.
Und auch ein wenig darauf vertrauen, daß wir nicht nur aus einem Witz heraus in die Welt gesetzt wurden, sondern aus einem Grund und daß es absurd wäre, diesen Grund nicht herausfinden zu können. Ob mit oder ohne Hilfe von "Außen" sei mal dahingestellt ;)


So, ich sage schonmal gute Nacht :o)


melden

Muss man glauben?

15.06.2010 um 23:16
@darklol
er muss trotz Glauben für andere Theorien offen sein
Wenn er also für _andere_ Theorie offen sein muss, ist Glaube nach deiner Wortwahl eine Theorie. Blau ist rot.


melden