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Religionen - Wie lange noch?

213 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Religionen, Konfusion ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Religionen - Wie lange noch?

11.07.2010 um 13:09
@Jupiterhead
Religionen - Wie lange noch? ganz einfach solange Überzeugungen und Interessen im Spiel sind wird es auch Religionen geben.Dadurch unterscheide ich Religion und Glaube.
Glaube ist eine Privatsache ,Religionen sind Denkpaketen wo Wahrheiten von Unwahrheiten nicht zu unterscheiden sind ,es sei man ist davon überzeugt .
naja für dich vielleicht, aber die hier sehen das wieder ganz anders:

http://wm-2010.t-online.de/wm-2010-strengglaeubige-hollaender-verzichten-aufs-wm-finale/id_42221474/index


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Religionen - Wie lange noch?

11.07.2010 um 13:36
Wenn die das so sehen, ist das ihre Sache. Warum greifst du ein Beispiel von ultrakonervativen Protestanten heraus? Ist das ein Maßstab für Religion allgemein?

Selbst bei diesen gilt: Es ist deren Überzeugung und Interesse, den Glauben so zu leben. Wie der einzelne sich tatsächlich danach richtet, bestimmt sein Glaube - und das ist Privatsache. Was der Pfarrer da von der Kanzel predigt, ist Religion. Das sind die Denkpakete, wo der einzelne nicht unterscheiden kann: Hat er nun Recht oder nicht? Ausser man ist genauso davon überzeugt...

Nichts anderes hat Jupiterhead gesagt. Für diese von dir genannten ultrakonservativen Protestanten gilt das also genauso. Ist so ein Beispiel überhaupt repräsentativ? Man wird immer irgend etwas extremes an Beispielen finden, wenn man genug danach sucht. Das gilt nicht nur für den Bereich Religion :D

@SchmUser


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Religionen - Wie lange noch?

11.07.2010 um 13:50
@SchmUser
danke für diese Link :D


Fernsehschauen an einem Sonntag ist Sünde, zumindest für strenggläubige Calvinisten. :)

das habe ich schon angedeutet ,es um Überzeugungen ,wenn die davon überzeugt sind dass Fernsehschauen an einem Sonntag eine Sünde ist,ist doch deren Problem. :D


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Religionen - Wie lange noch?

11.07.2010 um 13:56
@Jupiterhead
war ja auch nur spaßhalber "bose" gemeint. ;)


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Religionen - Wie lange noch?

11.07.2010 um 14:31
@SchmUser

Danke für das Lob, ich kann aber auch nachvollziehen was du sagen möchtest ;)

Darum hab ich als Hilfe diesen Text geholt.... für alle die gerne lesen. Keine Panik, so kompliziert ist er nicht wie er ausschaut. Man kann ihn auch ohne Studium lesen...

Was sagst du zu Ken Wilber, SchmUser? Lag ich am Anfang als ich dir das erste Post sandte da richtig? Er war meine erste Assoziation zu deinen Aussagen...

Ken Wilber über Ego(losigkeit) - Ich - Selbst
(aus: Integrale Psychologie, Arbor Verlag 2001, S. 109)

Es gibt eine beharrlich andauernde Verwirrung in der Literatur darüber, ob man zum Beispiel das Ich im Verlaufe höherer Entwicklung behält oder verliert. Die meisten transpersonalen Forscher sagen von den höheren Stufen, sie seien "jenseits des Ich" oder "transegoisch", was zu implizieren scheint, daß man das Ich verliert. Aber diese Verwirrung ist fast nur semantischer Art. Wenn man mit Ich eine ausschließliche Identifikation mit dem persönlichen Selbst meint, dann wird diese Ausschließlichkeit zum großen Teil verloren oder in höherer Entwicklung aufgelöst - dieses "Ego" wird zum größten Teil zerstört (und die höheren Stufen werden korrekt transegoisch genannt). Wenn man mit Ich ein funktionales Selbst meint, das sich auf die konventionelle Welt bezieht, dann wird dieses Ich ganz entschieden behalten (und oft gestärkt). Ebenso, wenn man - wie die Psychoanalyse – der Ansicht ist, daß ein wichtiger Teil des Ich die Fähigkeit zu distanzierter Selbstbeobachtung ist, dann wird dieses Ich mit Sicherheit behalten (und fast immer gestärkt). Wenn Enger sagt, daß "Meditation Ichstärke fördert", dann hat er absolut recht. Auch wenn man mit Ich die Fähigkeit der Psyche zur Integration meint - wie die Ich-Psychologie -, dann wird dieses Ich auch behalten und gestärkt. Kurz, die Ausschließlichkeit einer Identität mit einem gegebenen Selbst (Körper-Ich, Persona, Ich, Zentaur, Seele) wird mit jeder höheren Stufe des Selbstwachstums aufgelöst oder gelockert, aber die wichtigen funktionalen Fähigkeiten jeder Stufe werden behalten, (holarchisch) inkorporiert und oft in aufeinanderfolgenden Stufen gestärkt. (aus: Einfach Das, Fischer Taschenbuch 2001)


Nun kann vielleicht die Tatsache, dass Ich, Seele und SELBST gleichzeitig gegenwärtig sein können, zu einem besseren Verständnis des Begriffs der "Ichlosigkeit" verhelfen, der immer wieder für große Verwirrung sorgt. Ichlosigkeit bedeutet jedenfalls nicht das Fehlen eines funktionellen Selbst (das wäre ein Psychotiker, kein Weiser); es bedeutet vielmehr, dass man nicht mehr ausschließlich mit diesem Selbst identifiziert ist.

Einer der Gründe, warum viele Menschen Schwierigkeiten mit dem Begriff "Ichlos" haben, liegt darin, dass sie alle ihre Phantasien von "heiligmäßig" oder "spirituell" auf ihre "ichlosen Weisen" projizieren, was üblicherweise bedeutet, dass diese dauernd gütig lächeln und vom Hals abwärts tot sein müssen, frei von fleischlichen Begierden und Gelüsten. Von all demjenigen, womit die Menschen üblich erweise Schwierigkeiten haben - also mit Geld, Essen, Sex, Beziehungen, Begierden -, sollen ihre Heiligen frei sein. "Ichlose Weise" sollen "über den Dingen stehen". Redende Köpfe sollen sie sein. Religion heißt für viele Menschen Befreiung von allen niederen Instinkten, Trieben und Bindungen, und deshalb erwarten sie von der Religion nicht Hilfestellung, wie man sein Leben mit Begeisterung leben kann, sondern vielmehr, wie man es unterdrücken und verleugnen, wie man ihm entrinnen kann.

Mit anderen Worten, die meisten Menschen wünschen sich einen spirituellen Weisen, der "weniger als eine Person" ist, der irgendwie frei ist von all den chaotischen, komplexen, pulsierenden, wirren, drängenden Kräften, die die meisten Leute umtreiben. Im Weisen soll all das nicht vorhanden sein, was einem selbst zu schaffen macht! Von allem, was einen selbst ängstigt, verwirrt, quält, soll der Weise unberührt sein. Dieses Nichtvorhandensein, dieses Freisein-von, dieses "Weniger-als-eine-Person-sein" versteht man oft unter "ichlos".

Aber "ichlos" bedeutet eben nicht "weniger als personal", sondern vielmehr "mehr als personal" - alle normalen personalen Eigenschaften und zusätzlich einige transpersonale. Man braucht ja nur an die großen Yogis, Heiligen und Weisen von Moses über Christus bis Padmasambhava zu denken: Dies waren keine schwächlichen Duckmäuser, sondern Leute, die etwas bewegten, die im Tempel die Peitsche schwangen und ganze Völker unterwarfen. Sie begegneten der Welt nicht mit frommem Augenaufschlag, sondern nahmen sie ganz konkret an; viele von ihnen entfachten tief greifende gesellschaftliche Revolutionen, die jahrtausendelang wirksam waren.

Sie konnten dies nicht deshalb tun, weil sie der physischen, emotionalen und mentalen Dimension des Menschseins und dem Ich auswichen, das deren Träger ist, sondern eben deshalb, weil sie diese Dimensionen mit einem Elan und einer Intensität ergriffen, die die Welt in ihren Grundfesten erschütterte. Natürlich hatten sie auch Kontakt zur Seele (dem tieferen Psychischen) und dem Geist (dem formlosen SELBST), die der letzte Ursprung ihrer Durchschlagskraft waren, aber sie verliehen dieser Kraft Ausdruck und setzten sie in konkrete Ergebnisse nur deshalb um, weil sie die niedrigeren Dimensionen in einer spektakulären Weise nutzten, um sich in der Welt Gehör zu verschaffen.

Diese großen Welterschütterer hatten im besten Sinne des Wortes ein ausgeprägtes Ich, weil das Ich, der funktionelle Träger des grobstofflichen Reichs, neben der Seele (der Trägerin des Subtilen) und dem SELBST (dem Träger des Kausalen) existieren kann und existiert. Insoweit diese großen Lehrer im grobstofflichen Reich etwas bewegten, taten sie dies mit ihrem Ich, weil das Ich der funktionelle Träger dieses Reichs ist. Sie waren natürlich keineswegs identisch mit ihrem Ich (dann wären sie bloß Narzissten gewesen); sie hatten einfach entdeckt, dass ihr Ich Kontakt zu einem strahlenden kosmischen Ursprung hatte. Die großen Yogis, Heiligen und Weisen bewirkten nicht deshalb so viel, weil sie kriecherische Speichellecker waren, sondern große Persönlichkeiten mit einem ausgeprägten Ich, die Kontakt zum dynamischen Urgrund und Ziel des Kosmos selbst hatten, zu ihrem eigenen höheren SELBST, weil sie wach für den reinen Atman, das reine Ich-Ich waren, das eins mit Brahman ist. Sie öffneten den Mund und die Welt erbebte, fiel auf die Knie und erkannte ihren strahlenden Gott.

War die heilige Theresia eine große Kontemplative? Ja, aber sie war auch (man muss sich dies einmal bewusst machen) die einzige Frau, die jemals die ganze katholische klösterliche Tradition reformierte. Gautama Buddha erschütterte Indien in seinen Grundfesten. Rumi, Plotin, Bodhidharma, Yeshe Tsogyal, Lao-tzu, Platon, der Baal Shem Tov - diese Männer und Frauen lösten Revolutionen im grobstofflichen Reich aus, die Jahrhunderte und Jahrtausende wirkten, etwas, was weder ein Marx noch ein Lenin, weder ein Locke noch ein Jefferson für sich in Anspruch nehmen können. Aber dies gelang ihnen nicht deshalb, weil sie vom Hals abwärts tot gewesen wären. Nein, es waren Persönlichkeiten mit einem monumentalen, glorreichen, göttlichen Ich, die Kontakt zu einem tieferen Psychischen und dadurch wiederum unmittelbar zu Gott hatten.

Natürlich hat der Begriff der Transzendierung des Ich seinen Sinn. Aber er bedeutet nicht Zerstörung des Ich, sondern vielmehr dessen Hinführung zu etwas Größerem. (Nagarjuna sagte, dass in der relativen Welt Atman wirklich sei; in der absoluten Welt sei weder Atman noch Anatman wirklich. In beiden Fällen sei also Anatta keine zutreffende Beschreibung der Wirklichkeit.) Das kleine Ich löst sich nicht in Luft auf: Es bleibt als funktionelles Zentrum der Aktivität im konventionellen Reich bestehen. Und wie schon gesagt, wird man durch den Verlust dieses Ich nicht zu einem Weisen, sondern zu einem Psychotiker.

"Das Ich zu transzendieren" bedeutet also in Wirklichkeit, das Ich in einer höheren und tieferen Umschließung zu transzendieren und einzuschließen, zunächst in der Seele oder dem tieferen Psychischen, dann im Zeugen oder ursprünglichen SELBST und dann, wenn man die vorangegangenen Stadien bewältigt und in sich aufgenommen hat, im Leuchten des Einen Geschmacks. Dies bedeutet also nicht, dass man sich von dem kleinen Ich befreit, sondern vielmehr, dass man ganz in es einzieht, es mit Begeisterung lebt, es als den notwendigen Träger sieht, durch den höhere Wahrheiten vermittelt werden. Seele und GEIST schließen Körper, Emotionen und Geist ein; sie löschen sie nicht aus.

Kurz: Das Ich ist nicht die Verhinderung des GEISTES, sondern vielmehr die strahlende Manifestation des GEISTES. Alle Formen sind nichts anderes als Leerheit, auch die Form des Ich. Man braucht keineswegs das Ich abzustreifen, sondern man muss es vielmehr mit einer gewissen Überschwänglichkeit leben. Wenn die Identifikation über das Ich hinausgeht und sich auf den Kosmos ausdehnt, entdeckt das Ich, dass der individuelle Atman in Wirklichkeit eins mit Brahman ist. Das große SELBST ist in der Tat kein kleines Ich, und soweit man auf dieses kleine Ich beschränkt ist, ist sehr wohl ein Tod und eine Transzendierung notwendig. Narzissten sind einfach Menschen, deren Ich noch nicht groß genug ist, um den ganzen Kosmos zu umfassen, weil sie versuchen, sich selbst zum Mittelpunkt des Kosmos zu machen.

Aber die Leute wollen nicht, dass die Weisen ein großes Ich haben; am liebsten wäre es ihnen, wenn sie überhaupt keine manifeste Dimension hätten. Wenn ein Weiser einmal sein Menschsein zeigt - im Zusammenhang mit Geld, Essen, Sex, Beziehungen -, dann sind sie geschockt, weil sie dem Leben überhaupt entrinnen möchten, statt es zu leben, und der Weise, der das Leben lebt, ist ein Ärgernis. Sie wollen hinaus, sie wollen aufsteigen, sie wollen entrinnen, und der Weise, der sich lustvoll ins Leben hineinbegibt, der es bis zur Neige auskostet, der jede Welle des Lebens ergreift und auf ihr bis zum Ende surft - ein solcher Weiser verstört sie zutiefst, erschreckt sie, denn dies bedeutet, dass auch sie sich dem Leben auf allen Ebenen mit Lust hingeben sollen, statt sich bloß in einer Wolke von leuchtendem Äther vor ihm zu verstecken. Sie wollen nicht, dass ihre Weisen einen Körper, ein Ich, Triebe, Vitalität, Sex, Geld, Beziehungen oder überhaupt Leben haben, weil eben dies sie dauernd quält, und sie wollen weg davon. Sie wollen nicht auf den Wellen des Lebens surfen, sie wollen die Wellen loshaben. Sie möchten eine Luftschloss-Spiritualität.

Aber der integrale Weise, der nichtduale Weise, zeigt uns einen anderen Weg. Er, der üblicherweise als "tantrischer Weiser" bezeichnet wird, sagt uns, dass man das Leben transzendieren muss, indem man es lebt. Er betont, dass man Freiheit durch Bindung erlangen muss, dass man das Nirvana mitten im Samsara finden, dass man die totale Befreiung durch vollständiges Sich-Hineinbegeben erlangen muss. Er betritt im vollen Bewusstsein die neun Kreise der Hölle, denn nirgendwo sonst kann man die neun Himmel finden. Nichts ist ihm fremd, denn es gibt nichts, das nicht der Eine Geschmack wäre.

Es kommt wirklich nur darauf an, dass man ganz im Körper und seinen Begierden, im Geist und seinen Ideen, im GEIST und seinem Licht zu Hause ist. Dass man dies alles vollständig, gleichmäßig und gleichzeitig annimmt, weil dies alles gleichermaßen eine Geste des Einen und Einzigen Geschmacks ist. Begib dich hinein in die Lust und beobachte ihr Spiel; nimm die Gedanken an und folge ihrem Glanz; lasse dich vom Geist verschlingen und erwache zu einer Herrlichkeit, für die die Zeit keinen Namen gefunden hat. Körper und Seele und Geist - alles ist gleichermaßen im allgegenwärtigen Gewahren enthalten, das der Grund der ganzen Darbietung ist.


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Ashert001 Diskussionsleiter
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Religionen - Wie lange noch?

11.07.2010 um 15:08
Wenn ich mal mein ichloses Überich bin, dann werd ich bestimmt auch mal so schlau schreiben!
Ich hoffe nur ich sehe dann nicht so aus wie einer dieser Brahmanen in den Slums von Bombai, da kommen die doch her und klappern mit der Schüssel, seid Buddhas Zeiten! :|

Haben die wirklich Revolutionen ausgelöst? Also irgendwie muss dieser Kelch an mir vorüber gegangen sein, bin wohl doch nur ein Fall für die Hölle! :(


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Ashert001 Diskussionsleiter
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Religionen - Wie lange noch?

11.07.2010 um 16:10
Hier hab ich mal was lustiges gefunden!
Wikipedia: Daoismus
Als der Buddhismus im 2. Jahrhundert nach China kam, wurde er erst als eine seltsam verzerrte Variante des Daoismus wahrgenommen, weil die ersten Übersetzer von buddhistischen Konzepten Begriffe aus der daoistischen Lehre verwendeten. Außerdem besagte eine daoistische Legende, dass die Gründerfigur Laozi nach Westen ausgewandert sei. In China erklärte man daher einfach, Laozi sei nach Indien gekommen und hätte als Buddha die Barbaren zum Daoismus bekehrt; diese hätten die Lehre aber nicht vollkommen begriffen, und so sei der Buddhismus entstanden.
ich sags ja am besten man wirft erstmal alle Religionen und Glaubensrichtungen wieder über Board, was immer dann übrig bleibt, wenn man das pur nimmt, dann ist man der Wahrheit bestimmt näher alles was einem die Propheten jemals verkauft haben! :D


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Religionen - Wie lange noch?

11.07.2010 um 16:36
@Malajka
"ICH" habe da keine Ahnung Malajka.

Das ich ist unser Identifikationsbewusstsein und die Identifikation mit dem Selbst
ist wohl der bewusste Erlebnishorizont der uns anzeigt ob wir noch leben oder schon tot sind.

Ich beziehe mich deswegen die ganze Zeit schon auf ein anderes ICH,
nämlich dem ÜBERICH der Egozentriker, das nur die 4 Himmelsrichtungen ICH, Mich, MIR, und MEIN kennt.


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Religionen - Wie lange noch?

11.07.2010 um 19:27
@SchmUser

*doppelgrins*

Mein Fehler das ich davon ausgeh, daß der Mensch und somit auch "ICH" zu was höheren Berufen ist. ;) Das ich aber auch immer nur mit abstrakten Theorien zur Transformation des Selbst, also zum leidigen Ich was anfangen kann...

Schade eigentlich das dein ICH keine Ahnung hat, du bist ein interessanter Gesprächspartner und mir gefällt, daß du dich nicht so leicht zufrieden gibst. Es ist wirklich schwer jemanden zum Reden zu finden mit dem leidigen ICH Thema. Da ist auch meine Wenigkeit anscheinend ein großer Egozentriker.

Jedenfalls hast du Recht mit deiner Meinung. Schlimm wird es dann halt wenn die Verletzungen dazu führen das sie ausarten. Halt ihnen nur den Spiel vor, doch mit unterscheidende Weisheit. Aber paß auf, daß nicht in die gleiche Schiene kommst. Das muß ich übrigens auch ;)


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11.07.2010 um 21:05
Religionen - Wie lange noch?

Nicht mehr lange, dann sind wir an der Macht, huwhwhhhahah :D


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11.07.2010 um 22:22
@Gostshell

Na dann lies dir nochmal genau die beschreibung der apokalypse im koran durch <:
Da steht was anderes.

Meine Prognose ist, Religionen sterben formal nie aus, verändern sich aber, wie das christentum, bis zur unkenntlichkeit, entsprechend der jeweiligen gesellschaft.

Sie werden, wie heute schon zu sehen, zu einer art subkultur werdne.


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11.07.2010 um 22:53
@Malajka
Zitat von MalajkaMalajka schrieb:Mein Fehler das ich davon ausgeh, daß der Mensch und somit auch "ICH" zu was höheren Berufen ist. Das ich aber auch immer nur mit abstrakten Theorien zur Transformation des Selbst, also zum leidigen Ich was anfangen kann...
Das ist kein Fehler, sondern möglicherweise nur ein Irrtum.
Das Problem des Menschen ist es, dass er der Natur entweder hilflos ausgeliefert,
oder ihr haushoch überlegen ist.

Deswegen ist das Überich auch eine ökologische Frage,
weil bei mehr als 7 Milliarden Überich`s, welche die wichtigen Zusammenhänge in ihrer Mitwelt nur über das zentrisches Ego erfassen und realisieren, kommt es da zu einem Ungleichgewicht zwischen der Natur als Lebensgrundlage des Menschen und seinem Bedürfnis nach uneingeschränkter Selbstbeweihräucherung.

Es gäbe natürlich eine Lösung des Problemes, die für beide Seiten zum Vorteil wäre,
aber für Menschen bei denen der Glaube die absolut einzig wahre Wahrheit ist,
zählt nur mehr das was sie wahrhaben wollen oder nicht wahrhaben wollen...
und weshalb das so ist brauch man ja nicht mehr zu erwähnen.

Du siehst also, Religionen tragen nicht zum lösen von Konflikten bei, sondern dazu, dass Konflikte unlösbar werden............


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11.07.2010 um 23:05
@SchmUser

"Deswegen ist das Überich auch eine ökologische Frage,
weil bei mehr als 7 Milliarden Überich`s, welche die wichtigen Zusammenhänge in ihrer Mitwelt nur über das zentrisches Ego erfassen und realisieren, kommt es da zu einem Ungleichgewicht zwischen der Natur als Lebensgrundlage des Menschen und seinem Bedürfnis nach uneingeschränkter Selbstbeweihräucherung."

Die Differenzierung zwischen Gläubigen und Atheisten ist hier grober Unfug. Es sieht danach aus, du willst dich aus der Verantwortung stehlen und schiebst alles auf eine Bevölkerungsgruppe der du nicht angehörst.

Fanatischer Unsinn!


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Religionen - Wie lange noch?

11.07.2010 um 23:44
@vaf
ich mag dich und deine bewölkte Gruppe genauso wie ihr mich könnt.


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11.07.2010 um 23:50
@SchmUser

Du solltest lieber von deinen Glauben ablassen und der Realität eine Chance geben.

Welche Gruppe?


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Religionen - Wie lange noch?

11.07.2010 um 23:59
Zitat von vafvaf schrieb:Du solltest lieber von deinen Glauben ablassen und der Realität eine Chance geben.
Wie sieht denn die Realität aus deiner Perspektive aus?
@vaf


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Religionen - Wie lange noch?

12.07.2010 um 00:00
@SchmUser
Bist du der User Naturell? Der hat doch auch ständig von Selbstbeweiräucherung, Egozentrik etc. und so n scheiss geredet. Der Arme wurde nie enst genommen. :D


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Religionen - Wie lange noch?

12.07.2010 um 00:04
Zitat von Hacker1209Hacker1209 schrieb:Der Arme wurde nie enst genommen.
Er wurde nie von den Selbstbeweihräuchernden ernst genommen. Dafür gab es eine ernstzunehmende Erklärung, die offensichtlich von dem Armen stammte. ;)
@Hacker1209


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12.07.2010 um 00:06
@herzbetont

Ich gehöre keiner Gruppe an, so sieht die Realität aus.

"Gläubige" .........


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Religionen - Wie lange noch?

12.07.2010 um 00:07
Zitat von vafvaf schrieb:Ich gehöre keiner Gruppe an, so sieht die Realität aus.
Glaub ich dir nicht.
@vaf


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