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Wie kann man Gott lieben?

207 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Liebe

Wie kann man Gott lieben?

14.10.2010 um 16:29
herzbetont schrieb:Ja, zum Beispiel eine ernsthafte psychische Erkrankung.
Intoleranz bis zum abwinken. Schnell mal die Dachschadenkeule geschwungen und schon steht man selber wieder wie der reinste Held da. Sowas aber auch...

Sogar für einen Laienpsychologen ergibt der eine obige Satz ein vortreffliches Studienobjekt über menschliche Abgründe und lässt an und für sich schon sehr tief blicken.

Somit ist ein wenig Ironie durchaus abgebracht. Gewisse Enttäuschungen sitzen wohl sehr tief.


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Wie kann man Gott lieben?

14.10.2010 um 17:28
Wenn ich mir klar darüber bin WER Gott ist, und WER ich bin, dann erkenne ich auch, was ich ihm zu verdanken habe...
Und bei all den Wohltaten, die ich trotz aller meiner Verfehlungen immer noch von Gott erhalte, erkenne ich, wie groß seine Liebe zu mir sein muß.
Dann ist es doch normal, daß mein Herz lichterloh in Liebe erglüht und ich erkenne, daß ich diesem großen Gott nicht einmal danken kann, weil ich ja gar nichts habe, was er nicht schon besitzt!


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herzbetont
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Wie kann man Gott lieben?

14.10.2010 um 18:26
Fuchs76 schrieb:Intoleranz bis zum abwinken. Schnell mal die Dachschadenkeule geschwungen und schon steht man selber wieder wie der reinste Held da. Sowas aber auch...

Sogar für einen Laienpsychologen ergibt der eine obige Satz ein vortreffliches Studienobjekt über menschliche Abgründe und lässt an und für sich schon sehr tief blicken.

Somit ist ein wenig Ironie durchaus abgebracht. Gewisse Enttäuschungen sitzen wohl sehr tief.
Zunächst kann ich dich beruhigen, denn du hast meinen Post nicht in seiner vollen Pracht verstanden.

Nicht umsonst hab ich "zum Beispiel" in meinen Satz verbaut. Das bedeutet, es muss sich nicht zwingend um eine psychische Erkrankung handeln.

Obwohl man eigentlich davon ausgehen kann, dass im Eifer des Wahrheitsgefechtes zwischen den vielen Gottesvorstellungen eine zufällig richtig sein könnte, und nur der Rest sich mit einem Dachschaden abfinden muss. :)

Wer hat den psychischen Schaden, wenn nicht der, der da leugnet, daß Jesus der Christus ist? He?

@Fuchs76


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Wie kann man Gott lieben?

14.10.2010 um 18:30
@herzbetont

Ich weiss nicht recht. Deine Relativierung gefällt mir eigentlich und ich habe auch etwas dick aufgetragen. Ich persönlich emfand Deinen Beitrag als ziemlich destruktiv, obwohl ich zugeben muss, dass sich mir Deine Absicht wahrscheinlich verschloss. Darum entschuldige ich mich für die Art und Weise meines Kommentars. Das hätte ich auch besser formulieren können.


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Wie kann man Gott lieben?

14.10.2010 um 18:42
Liebe dich selbst.


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Wie kann man Gott lieben?

14.10.2010 um 22:07
Hare Krishna

Lieber@Moire
Du schreibst:
Wenn ich mal kurz Off-Topic sein darf (und sieh es bitte nicht so böse, wie es rüberkommt):
Es wäre ganz toll, wenn du dich mal von deinem Duden angezogen fühlen würdest.
Es heißt Name, nicht Nahme. (Nahme kommt von Annahme und hat damit eine ganz andere Bedeutung!)
Und es heißt extra, nicht ekstra.
Charakter, nicht Karakter
und Charaktereigenschaften wird übrigens zusammengeschrieben.
Genauso, wie es Existenz heißt und akzeptieren und transzendal (Trance ist nämlich schon wieder etwas ganz anderes) und Expansion (--> ex - lat.: aus, heraus).
Und er heißt Christi, wie das Christkind. , nicht Kristi.
Egal, ist ja eigentlich unwichtig, es geht um den Inhalt. Aber es liest sich nicht unbedingt sehr angenehm.

Nein ich bin dir sehr dankbar und hoffe das ich mich verbessere, den ich habe seit 36 jahren kein Deutsch mehr geschrieben.Viele der Wörter sind in Dänisch weil sie der Deutschen sprache ähneln.

Aber du kriegst das schon hin kann ich lesen, danke.:-)
Genau ------ wir schreiben hier kein abschluss eksamen. der Inhalt - richtig gesehen.

Hari Bol
liebe Grüsse
Bhakta Ulrich


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Wie kann man Gott lieben?

14.10.2010 um 22:17
Hare Krishna

Lieber@herzbetont

Du schreibst:

Ja, zum Beispiel eine ernsthafte psychische Erkrankung.

Das Thema ist: Wie kann ich Gott lieben.

Wenn du Gott nicht lieben kannst warum schreibts du nicht " Ich herzbetont liebe Gott nicht" dann wissen wir anderen das und du hast deine Aussage gemacht. Dann brauchst du auch nicht mehr kommentieren.
Was war es doch was ein grosser Heiliger am Kreuze gesagt hat: "Vater vergib ihnen den sie wissen nicht was sie tun ( sie denken nicht vorher darüber nach bevor sie es - sagen - schreiben)"

Hari Bol
Liebe Grüsse
Bhakta Ulrich


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Wie kann man Gott lieben?

14.10.2010 um 22:51
bhaktaulrich schrieb:Was war es doch was ein grosser Heiliger am Kreuze gesagt hat: "Vater vergib ihnen den sie wissen nicht was sie tun
...da hab ich von gehört. Ist das der selbe, der keinen leiblichen Vater hatte und dessen jungfräuliche Mutter in menschlicher Gestalt zum Himmel aufgefahren ist?


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Wie kann man Gott lieben?

14.10.2010 um 22:53
@Trapper

Vielleicht wars aber auch der, der in Wien sein Architekturstudium nicht machen durfte und deshalb nach Deutschland kam... da war auch was mit dem Kreuz und Millionen folgten ihm....


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Wie kann man Gott lieben?

14.10.2010 um 22:54
@Moire
Der hatte so was zu seinem Vater gesagt? Donnerwetter, man lernt doch nie aus. :D


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14.10.2010 um 23:10
@Trapper
Klar, am Anfang, bevor er von der Uni abgelehnt wurde. ;) Der Addi halt. :D


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15.10.2010 um 10:57
Hare Krishna

@Trapper
@Moire

Euch fehlt es nicht an Sartirischem Humor muss ich feststellen.


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Wie kann man Gott lieben?

15.10.2010 um 11:16
@bhaktaulrich
Nicht doch. Ich leiste mir lediglich den Luxus die Basis eine religiösen Lehre als richtig oder falsch abzustempeln.
Der normale Gläubige predigt seine Lehren und sobald etwas seiner heiligen Schriften als "Kappes" erklärt wurde, weil die böse Wissenschaft wieder einen Schritt weiter ist, wird dieses "etwas" mal eben zur Auslegungssache erklärt, welches man ja nicht wörtlich nehemen dürfe.

Mit anderen Worten: Man pickt sich die Rosienen raus und versucht den Rest in den Hintergrund zu drängen da er in Diskussionen nicht bestehen könnte. Unter Theologen gilt es schon seit 200 Jahren als "unhöflich" wenn man sie z.B. auf die Jungfrauengeschichte anspricht. :D
Ich picke mir keine Rosinen raus. Entweder ich esse den ganzen Kuchen, oder ich lasse es bleiben.


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Wie kann man Gott lieben?

15.10.2010 um 13:40
@bhaktaulrich
Es gibt eben Dinge, die im Großen Buch stehen, die ich nicht bachvollziehen kann.
Für mich hat Jesus nichts mit Gott zu tun. Gott ist Gott und Jesus ist Jesus. Man muss nicht an Jesus glauben, um zu wissen, dass es etwas größeres gibt, dass man nicht gleich fassen kann.


Außerdem hätte ich gern eine Antwort auf meine Frage:
Moire schrieb:Als Pantheistin sehe ich in allem etwas Anziehendes und Liebenswertes. Für mich ist die Gesamtheit, das "Alles", etwas Göttliches. Willst du mir damit jetzt sagen, ich müsste Mutter Natur Krishna nennen?
@Trapper
Trapper schrieb:Ich picke mir keine Rosinen raus. Entweder ich esse den ganzen Kuchen, oder ich lasse es bleiben.
Sehr vorbildlich. ;)


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Wie kann man Gott lieben?

15.10.2010 um 14:20
Hare Krishna
Lieber@Moire
Du schreibst:

Als Pantheistin sehe ich in allem etwas Anziehendes und Liebenswertes. Für mich ist die Gesamtheit, das "Alles", etwas Göttliches. Willst du mir damit jetzt sagen, ich müsste Mutter Natur Krishna nennen?
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Niermand muss alles ist nur mit dem frein Willen möglich

Ja das ist mir bekannt das Panthesisten alles was ist als Gott sehen. Doch die Bhagavad Gita geht noch länger und dei Srimad Bhagvatam geht noch tiefer ins detail.
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Bhagavad Gita :Hier sagt Krishna:
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3.22 O Sohn Prthas, in allen drei Planetensystemen gibt es keine Arbeit, die Mir vorgeschrieben ist. Es mangelt Mir an nichts, noch benötige ich irgendetwas - und dennoch bin ich mit Arbeit beschäftigt.
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------
3.23 Denn würde ich keine Arbeit verrichten, o Partha, würden gewiß alle Menschen Meinem Beispiel folgen.
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------
3.24 Würde ich aufhören zu arbeiten, gingen alle Welten zugrunde. Auch währe Ich die Ursache für die Erschaffung unerwünschter Bevölkerung und würde dadurch den Frieden aller fühlenden Wesen zerstören.
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4.6 Obgleich Ich ungeboren bin und Mein transzendentaler Körper niemals vergeht, und obwohl Ich der Herr aller fühlenden Wesen bin, erscheine Ich dennoch in jedem Zeitalter in Meiner ursprünglichen transzendentalen Gestalt.

5.6 So lange man nicht im hingebungsvollen Dienst des Herrn beschäftigt ist, kann man durch bloße Entsagung der Aktivitäten nicht glücklich werden. Die Weisen, die durch Werke in Hingabe gereinigt worden sind, erreichen den Höchsten ohne Verzögerung.

5.25 Wer sich jenseits von Dualität und Zweifel befindet, wessen Geist im Innern vertief tist, wer sich ständig um das Wohlergehen aller fühlenden Wesen bemüht und frei von allen Sünden ist, erreicht befreiung im Höchsten.

7.2 Ich werde dir nun dieses phänomenale und noumenale Wissen offenbaren, und wenn du es kennst, wird es für dich nichts mehr zu erkennen geben.

7.3 Unter vielen Tausenden von Menschen befindet sich vielleicht einer, der nach Vollkommenheit strebt, und unter denen, die die Vollkommenheit erreicht haben, mag es einen geben, der mich in Wahrheit kennt.
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7.4 Erde, Wasser, Feuer, Luft, Äther, Geist, Intelligenz und falsches Ich - diese acht Elemente bilden meine abgesonderten, materiellen Energien.
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7.5 Außer dieser niederen Natur, o starkarmiger Arjuna, gibt es noch eine höhere Energie - es sind die Lebewesen, die mit der materiellen Natur kämpfen und das Universum erhalten.

7.6 Wisse, von allem, was materiell und was spirituell ist in dieser Welt, bin Ich sowohl der Ursprung als auch die Auflösung.
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7.7 O Gewinner von Reichtum (Arjuna), es gibt keine Wahrheit über Mir. Alles ruht auf Mir wie Perlen auf einer Schnur.
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7.8 O Sohn Kuntis, Ich bin der Geschmack des Wassers, das Licht der Sonne und des Mondes und die Silbe om in den vedischen mantras; Ich bin der Klang im Äther und die Fähigkeit im Menschen.

7.9 Ich bin der ursprüngliche Duft der Erde und die Hitze im Feuer. Ich bin das Leben in allem Lebendigen, und ich bin die Buße aller Asketen.

7.10 O Sohn Prthas, wisse, daß ich der ursprüngliche Same allen Seins, die Intelligenz der Intelligenten und die Kühnheit aller mächtigen Menschen bin.

7.11 O Oberhaupt der Bharatas, Ich bin die Stärke der Starken, frei von Leidenschaft und Verlangen, und ich bin die Sexualität, die nicht im Widerspruch zu den religiösen Prinzipien steht.
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7.12 Alle Zustände des Seins - seien sie in Reinheit, Leidenschaft oder Unwissenheit - werden von Meiner Energie manifestiert. In gewissem Sinn bin ich alles, doch ich bin unabhängig. Ich stehe nicht unter dem Einfluß der Erscheinungsweisen der materiellen Natur.
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7.13 Getäuscht von den drei Erscheinungsweisen (Reinheit, Leidenschaft und Unwissenheit), kennt die gesamte Welt Mich nicht, der Ich über den Erscheinungsweisen stehe und unerschöpflich bin.

7.14 Diese meine göttliche Energie, die aus den drei Erscheinungsweisen der materiellen Natur besteht, ist sehr schwer zu überwinden. Doch wer sich Mir hingegeben hat, kann sie sehr leicht hinter sich lassen.

7.15 Die Schurken, die abgestumpft und dumm, die niedrigsten der Menschheit sind, deren Wissen von Illusion gestohlen ist, und die das atheistische Wesen von Dämonen haben, geben sich Mir nicht hin.

7.16 O Bester unter den Bharatas, vier Arten frommer Menschen dienen Mir in Hingabe - der Notleidende, derjenige, der nach Reichtum begehrt, der Neugierige und derjenige, der nach der Absoluten Wahrheit sucht.

7.17 Von ihnen ist der Weise, der in vollständigem Wissen mit Mir durch reines hingebungsvolles Dienen verbunden ist, der beste, denn Ich bin ihm sehr lieb, und auch er ist Mir sehr lieb.

7.18 All diese Gottgeweihten sind zweifellos große Seelen, doch wer im Wissen über Mich verankert ist, weilt wahrhaftig in Mir. Weil er in Meinem transzendentalen Dienst beschäftigt ist, erreicht er Mich schließlich.

7.19 Wer nach vielen Geburten und Toden wirkliches Wissen erlangt hat, gibt sich Mir hin, da er weiß, daß Ich die Ursache aller Ursachen und daß Ich alles bin. Solch eine große Seele ist sehr selten.

7.20 Menschen, deren Geist von materiellen Verlangen verzerrt ist, geben sich den Halbgöttern hin und folgen, entsprechend ihrem Wesen, bestimmten Regeln und Regulierungen der Verehrung.

7.21 Ich weile als Überseele im Herzen jedes Lebewesens. Sobald jemand das Verlangen hat, die Halbgötter zu verehren, festige ich seinen Glauben, sodaß er sich einer bestimmten Gottheit hingeben kann.

7.22 Mit solchem Glauben versehen, sucht er das Wohlwollen eines bestimmten Halbgottes, und somit werden seine Wünsche erfüllt. Doch in Wirklichkeit werden diese Segnungen von Mir alleine erteilt.

7.23 Menschen mit geringer Intelligenz verehren die Halbgötter, und daher sind die Früchte, die sie erhalten, begrenzt und zeitweilig. Die Verehrer der Halbgötter gehen zu den Planeten der Halbgötter, doch Meine Geweihten erreichen Meinen höchstenPlaneten.
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7.24 Unintelligente Menschen, die Mich nicht kennen, glauben, ich hätte diese Gestalt und Persönlichkeit angenommen. Weil sie nur über geringes Wissen verfügen, kennen sie mein höheres Wesen nicht, das ohne Wandel und erhaben ist.
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7.25 Die Verblendeten und Unintelligenten können Mich niemals erkennen. Für sie bin Ich von Meiner ewigen, schaffenden Energie (yoga - maya) bedeckt, und daher kennt die verblendete Welt Mich nicht, der Ich ungeboren und unfehlbar bin.

7.26 O Arjuna, als der Höchste Persönliche Gott weiß Ich, was in der Vergangenheit war, was in der Gegenwart geschieht und was sich in der Zukunft noch ereignen wird. Auch kenne Ich jedes Lebewesen - doch niemand kennt Mich.

9.5 Und dennoch ruht alles Erschaffene nicht in Mir. Sieh nur Meinen Mystischen Reichtum! Obwohl Ich der Erhalter aller Lebewesen und obwohl Ich allgegenwärtig bin, ist Mein Selbst dennoch der Ursprung der Schöpfung.
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9.6 Wisse, wie der mächtige Wind, der überall weht, immer im ätherischen Raum bleibt, so ruhen alle Welten in Mir.
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9.7 O Sohn Kuntis, am Ende des Zeitalters geht die gesamte materielle Schöpfung in Mich ein, und am Anfang des nächsten Zeitalters erschaffe Ich sie durch Meine Kraft erneut.
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9.8 Die gesamte kosmische Manifestation untersteht Mir. Durch Meinen Willen wird sie immer wieder manifestiert, und durch Meinen Willen wird sie am Ende aufgelöst.
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9.9 O Dhananjaya, all diese Aktivitäten können Mich nicht binden. Ich bin immer unberührt - als währe Ich unbeteiligt.
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9.10 O Sohn Kuntis, die materielle Natur wirkt unter Meiner Führung und bringt alle sich bewegenden und sich nicht bewegenden Wesen hervor. Nach ihrem Gesetz wird die kosmische Manifestation immer wieder erschaffen und immer wieder aufgelöst.
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9.16 Ich bin das Ritual und das Opfer zu den Vorvätern, das Heilkraut und der transzendentale mantra. Ich bin die Butter, das Feuer und die Opferung.

9.17 Ich bin der Vater des Universums, die Mutter, der Erhalter und der Großvater. Ich bin das Ziel des Wissens, der Alles - Reinigende und die Silbe om. Und ich bin auch der Rg - , der Sama - und der Yajur - veda.

9.18 Ich bin das Ziel, der Erhalter, der Meister, der Zeuge, das Reich, die Zuflucht und der liebste Freund. Ich bin die Schöpfung und die Vernichtung, die Grundlage allen Seins, die Ruhestätte und der ewige Same.
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9.19 O Arjuna, Ich kontrolliere die Hitze, den Regen und die Dürre. Ich bin die Unsterblichkeit und auch der personifizierte Tod. So wohl Sein als auch Nichtsein sind in Mir.
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10.2 Weder die Scharen der Halbgötter noch die großen Weisen kennen Meinen Ursprung, denn Ich bin der Ursprung der Halbgötter und Weisen.

10.3 Wer Mich als den Ungeborenen, den Anfanglosen und den Höchsten Herrn aller Welten kennt, ist frei von Täuschung und frei von allen Sünden.

10.4-5 Intelligenz, Wissen, freiheit von Zweifel und Täuschung, Nachsicht, Wahrhaftigkeit, Selbstbeherrschung und Ruhe, Freude und Schmerz, Geburt und Tod, Furcht, Furchtlosigkeit, Gewaltlosigkeit, Ausgeglichenheit, Zufriedenheit, Buße, Wohltätigkeit, Ruhm und Schmach werden von Mir allein geschaffen.

10.6 Die sieben großen Weisen, vor ihnen die vier anderen großen Weisen und die Manus (die Vorväter der Menschheit) sind aus Meinem Geist geboren und alle Geschöpfe auf allen Planeten stammen von ihnen ab.

10.7 Wer diese Meine Herrlichkeit und Macht in Wahrheit kennt, beschäftigt sich im reinen hingebungsvollen Dienen; darüber besteht kein Zweifel.

10.8 Ich bin der Ursprung der spirituellen und der materiellen Welt. Alles geht von Mir aus. Die Weisen, die dies wissen, dienen Mir in Hingabe und verehren Mich von ganzem Herzen.
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12.3-4 Diejenigen aber, die das Unmanifestierte verehren, welches jenseits der Sinneswahrnehmung liegt, das Alldurchdringende, Unvorstellbare, Unwandelbare und Unbewegliche - die unpersönliche Auffassung der Absoluten Wahrheit - , in dem sie die verschiedenen Sinne beherrschen und jedem gleich gesinnt sind, solche Menschen, zum Wohl aller beschäftigt, erreichen am Ende ebenfalls Mich.


Hari Bol
liebe grüsse
Bhakta Ulrich
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Wie kann man Gott lieben?

15.10.2010 um 15:36
@bhaktaulrich

Interessant, dass man - wenn einem keine eigenen Worte mehr einfallen - zitiert, bis der andere erstickt daran. Aber seis drum...
bhaktaulrich schrieb:Niermand muss alles ist nur mit dem frein Willen möglich
Also ist es für dich nun so, dass Pantheisten Krishna sind, oder nicht?
bhaktaulrich schrieb:Ja das ist mir bekannt das Panthesisten alles was ist als Gott sehen
Nicht Gott, göttlich!.
Der Pantheist kennte diese Personifizierung nicht.
bhaktaulrich schrieb:3.23 Denn würde ich keine Arbeit verrichten, o Partha, würden gewiß alle Menschen Meinem Beispiel folgen.
Seltsam, denn das tun die Menschen trotzdem oft - faul sein.
bhaktaulrich schrieb:3.24 Würde ich aufhören zu arbeiten, gingen alle Welten zugrunde. Auch währe Ich die Ursache für die Erschaffung unerwünschter Bevölkerung und würde dadurch den Frieden aller fühlenden Wesen zerstören.
Was für eine Verantwortung... Der arme Kerl!!!
Und mal davon abgesehen, leidet die Erde trotz "seiner harten Arbeit" an Überbevölkerung und sogenannten Nichtsnutzen. Ging daneben, schätz ich.

Ich zitier da mal die Toten Hosen (muss ja irgendwie mithalten mit dem vielen Zitieren):
[...]Zur Rettung hat er uns seinen Sohn geschickt,
Doch der starb umsonst, denn nichts änderte sich.
bhaktaulrich schrieb:Die Weisen, die durch Werke in Hingabe gereinigt worden sind, erreichen den Höchsten ohne Verzögerung.
Dazu kann ich auch was bieten:
"Nur, wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen!"
[Goethe, Faust II]

Das hat aber nichts mit Gott zu tun. Arbeit macht rein biologisch, chemisch, psychologisch gesehen schon Sinn, weil der Mensch Erfolgserlebnisse braucht und das Wissen, etwas zu hinterlassen.
bhaktaulrich schrieb:7.2 Ich werde dir nun dieses phänomenale und noumenale Wissen offenbaren, und wenn du es kennst, wird es für dich nichts mehr zu erkennen geben.
Mein Gott, wie gütig... - Huch, das war ja ein Wortspiel... :D
Nein, ehrlich. Der Mensch ist niemals glücklich, wenn es nichts mehr gibt, was er noch erkennen kann. Dann erschafft er etwas, was es noch zu erkennen geben könnte.
bhaktaulrich schrieb:7.12 Alle Zustände des Seins - seien sie in Reinheit, Leidenschaft oder Unwissenheit - werden von Meiner Energie manifestiert. In gewissem Sinn bin ich alles, doch ich bin unabhängig. Ich stehe nicht unter dem Einfluß der Erscheinungsweisen der materiellen Natur.
Aha.
Nun, dann kann im Endeffekt ja auch jeder behaupten, Gott begegnet zu sein. Alles, was man sich einbildet, hat göttlichen Ursprung.
Hach, das Leben kann so einfach sein...
bhaktaulrich schrieb:7.13 Getäuscht von den drei Erscheinungsweisen (Reinheit, Leidenschaft und Unwissenheit), kennt die gesamte Welt Mich nicht, der Ich über den Erscheinungsweisen stehe und unerschöpflich bin.
Arroganz³.
Wie könnte ich etwas ehren und an etwas glauben, dass mir sagt, dass ich ihn nicht wahrnehmen kann?
bhaktaulrich schrieb:7.16 O Bester unter den Bharatas, vier Arten frommer Menschen dienen Mir in Hingabe - der Notleidende, derjenige, der nach Reichtum begehrt, der Neugierige und derjenige, der nach der Absoluten Wahrheit sucht.
Ich kenne nichts Ärmeres auf Erden, als euch Götter.
Ihr nähret kümmerlich von Opfersteuern und Gebetshauch
Und darbtet - wären nicht Kinder und Bettler hoffnungsvolle Thoren.
[Prometheus, Goethe]
bhaktaulrich schrieb:7.17 Von ihnen ist der Weise, der in vollständigem Wissen mit Mir durch reines hingebungsvolles Dienen verbunden ist, der beste, denn Ich bin ihm sehr lieb, und auch er ist Mir sehr lieb.
Ich denke, Gottes Kinder sind alle gleich???
bhaktaulrich schrieb:7.19 Wer nach vielen Geburten und Toden wirkliches Wissen erlangt hat, gibt sich Mir hin, da er weiß, daß Ich die Ursache aller Ursachen und daß Ich alles bin. Solch eine große Seele ist sehr selten.
Oh, super. Da kommt man sich ja gleichmal wie ein Held vor, wenn man seine Dogmen vertritt...
bhaktaulrich schrieb:7.21 Ich weile als Überseele im Herzen jedes Lebewesens. Sobald jemand das Verlangen hat, die Halbgötter zu verehren, festige ich seinen Glauben, sodaß er sich einer bestimmten Gottheit hingeben kann.
Wie unfair. Dann hilft er ja gar nicht, zum "echten" Glauben überzuwandeln. Und gleichzeitig bietet es eine Ausrede, die Halbgötter-Anbetenden zu bemitleiden.
Ich wiederhole mich: Das Leben kann ja soooo einfach sein...
bhaktaulrich schrieb:7.23 Menschen mit geringer Intelligenz verehren die Halbgötter, und daher sind die Früchte, die sie erhalten, begrenzt und zeitweilig. Die Verehrer der Halbgötter gehen zu den Planeten der Halbgötter, doch Meine Geweihten erreichen Meinen höchstenPlaneten.
Huch? Beleidigen kann er auch noch! Ganz schön vielseitig, dieser Gott...
bhaktaulrich schrieb:7.24 Unintelligente Menschen, die Mich nicht kennen, glauben, ich hätte diese Gestalt und Persönlichkeit angenommen. Weil sie nur über geringes Wissen verfügen, kennen sie mein höheres Wesen nicht, das ohne Wandel und erhaben ist.
Was bitte hat Intelligenz mit Wissen zu tun???
bhaktaulrich schrieb:7.26 O Arjuna, als der Höchste Persönliche Gott weiß Ich, was in der Vergangenheit war, was in der Gegenwart geschieht und was sich in der Zukunft noch ereignen wird. Auch kenne Ich jedes Lebewesen - doch niemand kennt Mich.
Einsam sind die Höchsten - mir kommen gleich die Tränen...
bhaktaulrich schrieb:9.7 O Sohn Kuntis, am Ende des Zeitalters geht die gesamte materielle Schöpfung in Mich ein, und am Anfang des nächsten Zeitalters erschaffe Ich sie durch Meine Kraft erneut.
Sie bauen auf und reißen nieder
Zu tuen gibt es immer wieder! :D
So ist denn alles, was entsteht,
wert, dass es zugrunde geht.
[Mephisto]
bhaktaulrich schrieb:10.3 Wer Mich als den Ungeborenen, den Anfanglosen und den Höchsten Herrn aller Welten kennt, ist frei von Täuschung und frei von allen Sünden.
Ja, er spendet einfach mal was und schwupsdiewupp hatter ne gute Tat getan. Alles im Namen Gottes. Schön, wenn man für alles eine Ausre- äh, Begründung hat.

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Nunja. Schöne Zitatesammlung, wa?
Dann nutze ich hier zum Abschied auch mal eine andere Grußformel - und zwar aus Avatar:
Ich sehe dich!
Moire


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Wie kann man Gott lieben?

15.10.2010 um 17:35
bhaktaulrich schrieb:Wer sich jenseits von Dualität und Zweifel befindet, wessen Geist im Innern vertief tist, wer sich ständig um das Wohlergehen aller fühlenden Wesen bemüht und frei von allen Sünden ist, erreicht befreiung im Höchsten
ähm.... bislang dachte ich das die Dualität ein zwingendes "muß" ist, wenn man ein ewiges Leben jenseits seines Körpers erlangen will.
Nur Dualisten aktzeptieren die Trennung von Körper und Geist.
Nur Dualisten sind somit überhaupt in der Lage die bekannten Religionen zu glauben.

Was soll denn mit den armen Leuten geschehen die das obige glauben.
Leben sie ewig körperlich weiter oder sterben sie und sind weg, obwohl sie doch einen Gott anbeteten? Das letzte wäre aber ein schlechter Deal. :D


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15.10.2010 um 17:41
Trapper schrieb:oder sterben sie und sind weg
Das wär ne gute Möglichkeit, Mutter Erde die Energie zurückzugeben, die braucht. :D


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15.10.2010 um 18:04
Hare Krishna

Lieber@Moire
Nun ich bin nicht Gott so ist es wohl besser wenn Gottes wort anstelle von meinen wörtern in erscheinung treten.

Ich sehe dich auch kann mir nicht vorstellen wenn wir alle aus der gleichen kvalitet, das du und alle andren nicht anders ausssehen wie ich reine Liebe und dei sieht ausm wie mGott. Tiefst im inneren dieser Körper.

Wenn du dir einaml klarsamchts, das dei Veda niemals umgeschriebnworden sind, sondern immer mit ihrem sanskrit teksten genauestens ohne abstriche überleiferr und langsam in schrift über setz worden sind. Dann mach dir mal gedanken darüber, das deine kommentare zu Gottes eigen komnmentaren stehen, dem nach weisst du also besser wie er bescheid ?

Niermanmd ist Krishna als nur er selbst persönhlich alle sind wie er aus gleicher Kavlitet, wenn sie dann wieder in der Trancendentalen Welt sind. Sei haben das aussehen wei ihre geliebte form und der geliebte Mame. Aber niemand ist er selbst im ganzen.
Ich verstehe dich nicht du schreibst das du Gott liebst, das Gott für dich alles ist.( habe ich hier etwas missverstanden?) und wenn er in einem originaltekst zu dir spricht dann fängst du an dich über ihn lustig zu machen.

Nun es ist dein freier wille . so ist es.


@Trapper Was du nicht alles weisst!



Hari Bol
Lieb Grüsse
Bhakta Ulrich


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15.10.2010 um 18:10
Alle religiösen Texte verursachen ein Missverständnis: Sie sind nicht wörtlich zu intepretieren.

Während in der Savanne Afrikas tausende von neuen Tierarten darauf warten von uns entdeckt und vielleicht sogar verstanden zu werden, versauern die Überreste religiöser Anschauungen an sich selber.


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