weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenSpieleGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryWillkommenEnglishGelöscht
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Die Idee.

977 Beiträge, Schlüsselwörter: Tod, Welt, Spiegel, Idee
oneisenough
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Die Idee.

17.04.2012 um 01:35
@TheLolosophian
TheLolosophian schrieb:Gefühle sind also Ballast?
Ja, sicher. Und nicht nur die. Das gesamte Bewusstsein ist ein Last. Wenn du dich von ihm befreit hast und du die grenzenlosen Möglichkeiten nutzen kannst, wirst du verstehen, wovon ich rede.
TheLolosophian schrieb:Freude? Liebe?
Das Gefühl der Freude ist nur eine Lücke in der anhaltenden Flut von Leid. Du benötigst das Gefühl der Freude, weil du ohne es leiden würdest. In deiner dualen Welt benötigst du beides. Es kann das eine nicht ohne das andere geben. Was für eine doppelte Last!

Liebe? - Was genau meinst du, wenn du das Wort Liebe benutzt? Meinst du Liebe als das Gegenteil von Hass? Oder meinst du etwas ganz anderes damit? Welche Signifikanz hat das Wort für dich? Hast du das schon entschieden?

Ist es nicht so, dass das Wort Liebe grundsätzlich eine Art von Bedürfnis meint, weswegen du eine Person liebst oder einen Gegenstand welcher dir ein Bedürfnis erfüllt?

Ist es nicht so, dass die Liebe zwischen Mann und Frau in Wahrheit ein Ausdruck für die Befriedigung eines Bedürfnisses ist, egal, ob für das körperliche sexuelle Bedürfnis, oder das Bedürfnis nach Freundschaft und Vertrauen oder in irgendeiner anderen Art von Bedürfnis?

Denn sobald jemand bemerkt, dass der Andere ihm dieses Bedürfnis nicht mehr erfüllt, dann wendet sich die Liebe unverzüglich in Differenzen und später sogar oft genug bis hin zum Hass.

Ist es nicht so? Alles nur aufgrund der Abhängigkeit von Bedürfnissen.

Warum wechseln Paare so häufig ihre Partner, egal, ob sie verheiratet sind oder nicht, speziell in der sogenannten zivilisierten westlichen Welt? Aus dem einfachen Grund, weil sie einander ihre gegenseitigen Bedürfnisse nicht mehr in jener Weise befriedigen, wie es anfangs noch der Fall war.

Oder meinst du gar nicht diese Art von Liebe, sondern eine ganz andere?

Was genau ist es denn, was du am meisten liebst? Was ist es, was du am liebsten für immer aufrecht erhalten möchtest, und wofür du bereit bist, alles zu geben, nur um es weiterhin verfügbar zu haben, weil du es am meisten von allen liebst?

Ist es nicht das Gefühl deiner Anwesenheit? Das Gefühl, dass es dich gibt? Ohne dieses Gefühl deiner Anwesenheit, ohne das ICH BIN, bist du absolut nicht in der Lage eine Liebe zu empfinden, wie auch immer du Liebe definiert haben magst.

Ist es das, was du mit dem Wort Liebe meinst, wenn du es aussprichst?

Oder meinst du vielleicht noch etwas ganz anderes?

Vielleicht die Liebe zu einem Gott? Was soll das sein? Wenn es dich nicht gibt, wenn du kein Gefühl deiner Anwesenheit spürst, wo ist dann ein Gott für dich? Wo ist dann eine Welt für dich? Wo ist dann ein kommunikativer Ausdruck von Liebe für dich?

Was genau meinst du also, wenn du das Wort Liebe benutzt?

Vielleicht irgendwelche flüchtigen schönen Momente, romantische Stimmungen, herzergreifende Gerührtheit, Mutterliebe, Elternliebe, oder was anderes Vergängliches, das zwar alles gut und schön und auch wichtig ist, doch das alles sind in Wirklichkeit Vergänglichkeiten in Abhängigkeiten. Hast du etwa noch nicht bemerkt?

Oder suchst du vielleicht gar nicht nach der wahren, unvergänglichen Liebe, und begnügst dich stattdessen lieber streckenweise mit dem, was du Liebe nennst, nach dem illusorischen Motto "Ich nehme, was ich kriegen kann". Ist es das, was du mit dem Wort Liebe meinst? Auch wieder nur Bedürfnisse. Nichts als Ballast!

Oder meinst du vielleicht mit Liebe das, was sich als Folge aus dem nachstehenden Zitat ergibt:
TheLolosophian schrieb:Es dauert nicht mehr lange und ich werde meine positiven Projektionen/Spiegelungen auf Dich in voller Länge zurücknehmen, Mann!
Nein, auch nicht?

Was genau ist es denn nun? Entscheide dich!

Hab ich was vergessen?

Was denkst du, warum ich dir all diese Fragen in unverblümter Klarheit und schonungsloser Offenheit stelle? Aus Hass oder Liebe?


melden
Anzeige

Die Idee.

17.04.2012 um 04:05
@oneisenough
da ist es raus,des Pudels Kern...endlich
guter Beitrag

Aber ob du hier jemanden findest,der dir da
folgen möchte,ist zweifelhaft.


melden

Die Idee.

17.04.2012 um 04:42
@oneisenough

Du sagst:
oneisenough schrieb:Ich verstehe allerdings, dass das ohne weitere Erläuterungen vollkommen unverständlich wirkt. Es ist also nicht dein Fehler, wenn ich mir hier erlaube, etwas zu korrigieren, sondern ich betrachte es als Hilfestellung, immer vorausgesetzt natürlich, dass es dein Anliegen ist, meine Darstellungen verstehen zu wollen.
Ich fühle mich nicht von dir korrigiert sondern gelehrt. Es ist wie es ist. Du weißt es, ich nicht. Wer nicht fragt/Hinterfragt/, bleibt dumm.

Du hast viel Geduld mit mir, dafür danke ich dir. Und ja, es ist mein Anliegen deine Darstellungen zu verstehen.

Es ist nicht immer so schwierig mit mir.

Du sagst:
oneisenough schrieb:Denn ich will hier niemanden zu irgendwas überreden.
Ich habe noch nicht einmal gelesen, dass du versuchst irgendjemanden einschließlich mich zu überreden. Nein, ganz im Gegenteil.

Ich kann nur für mich sagen, eine Wahrheit ( es ist wie es ist) zuerkennen ist die eine Seite, sie zu verstehen die andere.

LG Zonara


melden
mich
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Die Idee.

17.04.2012 um 08:54
@TheLolosophian
TheLolosophian schrieb:Es ist völlig egal, wie Du Deine Worte wählst, es sinst in jedem Falle nur Benenungen, ob Du sie jetzt auf Deine Weise ausdrückst, oder ob Du sie auf die Weise eines anderen Menschen ausdrückst. Die Benennung ist in jedem Fall die Illusion.
OK.


@oneisenough
Es ist deswegen nicht möglich, sich "mit nichts zu identifizieren", weil jede Identifikation etwas bedarf, womit man sich identifiziert. Erst dann kann man von einer Identifikation reden.

Und es ist ebenfalls nicht möglich, sich "mit allem zu identifizieren", sondern stets nur mit etwas Konkretem.

Du kannst dich nicht niemals mit 2 oder mehr unterschiedlichen konkreten "Dingen" gleichzeitig identifizieren. Betonung auf "gleichzeitig".

...
Daher gibt es weder ein Identifizieren mit allem, noch ein Identifizieren mit nichts, sondern immer nur ein Identifizieren mit einem ganz konkreten Etwas.
OK.

Dann drücke ich es jetzt mal so aus, wie ich mit mir selbst rede.
("Warum nicht gleich so?" - OK. Es steht auch schon irgendwo auf diesen 28 Seiten.)

Ich bin mit "etwas" identifiziert. Mit dem Mandala "IST". Eine darstellbare, vereinfachte Fassung davon ist auf meinem Avatarbild. Insgesamt hat es 40 Kreise außen, und die stehen auch nur beispielhaft für das Kontinuum der Wirklichkeit.
Das Mandala ist ein darstellbares Symbol für die Wirklichkeit, die sowohl dargestellt als auch nicht dargestellt, sowohl alles als auch nichts und etwas ist.
Zu einem bestimmten Zeitpunkt kann ich nur jeweils mit einem Bild identifziert sein - es anschauen, den Text sprechen, die Melodie singen, die Tätigkeit tun. Zur Zeit, indem ich schreibe, ist es DAS WORT.
http://home.arcor.de/mariapalmes/seitenneu/wort.html
Ich kann mir einbilden, mich mit etwas anderem zu identifzieren als mit Wirklichkeit. Das fühlt sich allerdings genauso absurd an, wie es ist. Darum lasse ich es meistens bald wieder.
oneisenough schrieb:Was genau ist es denn, was du am meisten liebst? Was ist es, was du am liebsten für immer aufrecht erhalten möchtest, und wofür du bereit bist, alles zu geben, nur um es weiterhin verfügbar zu haben, weil du es am meisten von allen liebst?
IST. Die Wirklichkeit. Und wenn mich nicht alles täuscht, liebt sie mich auch.


melden
oneisenough
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Die Idee.

17.04.2012 um 10:35
@mich
mich schrieb:Ich bin mit "etwas" identifiziert. Mit dem Mandala "IST".
mich schrieb:Zu einem bestimmten Zeitpunkt kann ich nur jeweils mit einem Bild identifziert sein - es anschauen, den Text sprechen, die Melodie singen, die Tätigkeit tun. Zur Zeit, indem ich schreibe, ist es DAS WORT.
Du benötigst diese Identifikationen nur deswegen, um dich lebendig zu fühlen.

Wer bist du, wenn du aufhörst, dich für dieses Mandala zu halten?
mich schrieb:Ich kann mir einbilden, mich mit etwas anderem zu identifzieren als mit Wirklichkeit.
Wirklichkeit ist das was wirkt. Daher hat sie ihren Namen.

Und nun kommst du und erzählst von etwas, das etwas anderes ist als Wirklichkeit? Wie kannst du etwas darüber wissen, wenn du doch immer nur etwas wissen kannst, was eine Wirkung zeigt?

Wie sollte es dir möglich sein, dir etwas einzubilden, von dem du sagst, dass es keine Wirkung zeigt, wenn doch erst eine Wirkung benötigt wird, damit du überhaupt weißt, dass du dir etwas eingebildet hast?

Wozu benötigst du solche jeglichen Sinnes entleerten Einbildungen?


melden

Die Idee.

17.04.2012 um 10:43
Über solche Gefühle/Bedürfnisse/Abhängigkeiten, wie Du sie ansprichst verfüge ich nicht mehr. Das sind die Gefühle des falschen Ichs und von denen bin ich völlig f r e i .
Ich bin aber nicht völlig frei von Gefühlen, sondern was sich geändert hat, ist die
Q u a l i t ä t !

Wenn ich von Freude spreche, von Heiterkeit, von Liebe, so bilden diese Qualitäten nunmehr den Hintergrund, aus dem ich spreche, handle - bin.
Im Laufe meines Individuationsprozesses haben sich auch die Gefühle transformiert. Sie sind rein, d.h. unverzerrt von neurotischer Bedürftigkeit/Abhängigkeit.
Meine Liebe hat die Qualität der reinen unverzerrten Mütterlichkeit. Und ich empfinde immer mehr eine grosse Zärtlichkeit gegenüber Menschen, Tieren, allem, was ist. Es ist eine sich kontinuierlich erweiternde Liebe, die sogar Dinge wie meine Schuhe einschliesst, (gerade im Moment, weil meine Aufmerksamkeit hingeht.
Meine Liebe kommt aus meinem Herzen, is free floating oder punktuell...
Um das Herz zu öffnen und mit solcher Liebe zu lieben, musste ICH sterben. d.h., alle diese Bedürftigkeiten, Abhängigkeiten, Bindungen u.v.a. mehr musste losgelassen werden.
Meine Liebe schliesst immer mehr ein. Ich erfahre sogar meinen Körper als Liebe, - Loves Body...
und alle meine Zellen strahlen, vibririeren und sind richtig glücklich, Mann!
Nach der letzten SELBSTMetaprogrammierung bin ich bestimmt 30 Jahre jünger geworden, ey! Ich kraxele jeden Tag auf Bergen herum mit meinen fast 70 Jahren, da konnte ich früher nur von träumen!
Sogar ab und an auftretende Schmerzen kann ich als reine Lust erleben, weil ich aufmerksam in sie hineingehe, statt mich wie früher gegen sie zu wehren.
Denn Einheitserfahrungen beschränken sich ja nicht nur auf psychisch-spirituelle Geschehnisse, sie umfassen auch die Integration des Körpers. Jetzt, wo er nur noch sich SELBST gehorcht, gehorcht er den ihm einwohnenden Naturgesetzen. Er wird nicht mehr mit unbewussten negativen Visualisierungen gefüttert, sondern mit liebevoller neutraler Aufmerksamkeit/Gewahrsein.
Das Konzept "Krankheit" existiert nicht mehr.
Auch mein Körper ist von den Toten auferstanden. Hurrah - Er l e b t ! Endlich! Ich lebe.

Neben dem Fühlen ist auch mein Denken metaprogrammiert: Permanent Brainstorming, d.h. reines Chaos inclusive inhärentem Ordnungsfaktor. Denken - Reine Lust. Unverzerrt: Mein Denken ist von keinerlei Prinzipien oder Überzeugung/Glauben mehr getrübt.


Reine Lust. Reine unverzerrte Lust am Leben, am Dasein.
Ärger kenne ich nicht mehr. Ich sage JA zu allem, was mir begegnet ohne Widerstand, bzw. wo ich manchmal noch Widerstand spüre, sage ich JA zu meinem Widerstand und damit löst er sich auf.
Wo früher Ärger war, spüre ich heute eher Belustigung und Heiterkeit. Comedy.
Man könnte sagen, ich bin auf eine natürlich-organisch gewachsene Weise nunmehr dauerbekifft!
Am Dasein dauerberauscht.
Neuer Wein in neuen Schläuchen...Katzenbeisser 2012!

Und ja doch - Trauer gibt es auch, aber auch hier von einer völlig anderen Tiefendimension bzw. Qualität.


Wo immer jemand sein Herz öffnet, erfährt er die volle Erotik des Lebens. Liebe ist nicht nur eine geistige Qualität, sondern umfasst alles, auch den Körper. Aber diese Erotik ist r e i n und unverzerrt von ichhafter Begierde.
Wo Du deinen Körper bzw. Gefühle (die du nur auf solche Art wie oben definieren kannst) als Ballast empfindest, bist du genauso lust- und lebensfeindlich wie Paulus. In solcher sog. Wirklichkeit möchte ich nicht leben bzw. kam ich gerade von dort her - vom Christentum. Und dies habe ich überwunden.
In diesem Sinn bin ich Gnostikerin.




Und nun fahre fort, mich zu belehren - Schändlicher! :)


PS: Sigmund Freud hat den Ausdruck "polymorph pervers" geprägt und meinte damit die erotische Ganzkörperempfindung des kleinen Kindes.
Im Laufe unseres Lebens bzw. Sozialisierung verlieren wir aber den Kontakt zu unserem Körper (und zu unseren Gefühlen) und konditionieren uns sexuell einschränkend fast gänzlich auf den Genitalbereich und so entgeht uns die volle ERlebnisbreite des Körpers.
Erst wo du der Aufforderung Jesu nachfolgst und das "Himmelreich" suchst wird Dir diese Bandbreite der vollen Empfindung wieder zurückgegeben und hier am "Ende" bist Du wieder wie am "Anfang" - wie ein Kind und u.a. auch dies: polymorph pervers.

Das ist die sog. "Perversion" des Diskordiers.


(Im übrigen nehme ich Sigmund Freud diesen Ausdruck sehr übel, weil es was völlig anderes impliziert und vielfach auch in verkehrtem Sinne verwendet wird)


melden

Die Idee.

17.04.2012 um 10:49
@oneisenough
Mein vorheriger Beitrag ging an Dich! @oneisenough


melden
oneisenough
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Die Idee.

17.04.2012 um 11:13
@TheLolosophian
TheLolosophian schrieb:Denken - Reine Lust. Unverzerrt: Mein Denken ist von keinerlei Prinzipien oder Überzeugung/Glauben mehr getrübt.
Was für eine schöne Illusion. Die Wahrheit ist: Jegliches Denken ist ein Konzept, egal, ob getrübt oder nicht getrübt. Alles, was du in deinem vorherigen Beitrag darüber schreibst, wie du dich empfindest, ist das Ergebnis eines Denkprozesses.
TheLolosophian schrieb:Das sind die Gefühle des falschen Ichs und von denen bin ich völlig f r e i .
Sich völlig frei zu fühlen ist deswegen nicht möglich, weil es jemanden bedarf, der das Nicht-Vorhandensein von Gefühlen bezeugt. Und du bist die Gefangene dieses Gedankens "ich bin völlig frei". Was für eine herrliche illusorische Freiheit!
TheLolosophian schrieb:Im Laufe meines Individuationsprozesses haben sich auch die Gefühle transformiert. Sie sind rein, d.h. unverzerrt von neurotischer Bedürftigkeit/Abhängigkeit.
Ein Individuationsprozess ist etwas Konzipiertes. Wer bist du, wenn du keine Gedanken, Gefühle, Erinnerungen, Vorstellungen benutzt?

Transformation bedeutet Auflösung, Verschmelzung. Nichts mehr da, was du als "rein" bezeichnen könntest. Und so lange etwas da ist, was du als rein bezeichnest, wirst du wissen, dass du noch Ballast mit dir rumschleppst.

Deswegen hast du gar nichts transformiert. Du hast dir lediglich einen neuen Gedanken erschaffen, den du für Transformation hälst.
TheLolosophian schrieb:Ich bin aber nicht völlig frei von Gefühlen, sondern was sich geändert hat, ist die
Q u a l i t ä t !
Nur weil du die Qualität des Denkens und Empfindens änderst, bedeutet nicht, dass du konzeptlos bist. Eine Veränderung ist nur ein neues Konzept.


melden
oneisenough
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Die Idee.

17.04.2012 um 11:30
@TheLolosophian

Ergänzung:

Hier ist etwas, was zu Missverständnissen führen könnte, daher eine Ergänzung:

Ich schrieb:
oneisenough schrieb:Transformation bedeutet Auflösung, Verschmelzung. Nichts mehr da, was du als "rein" bezeichnen könntest.
Transformation bedeutet NICHT Auflösung, NICHT Verschmelzung. Ich ging davon aus, du meintest Transzendenz.

Richtig ist:

Transformation bedeutet: Die Form umwandeln in eine andere Form.

Daher ist Transformation KEINE Auflösung.

Ich bitte um Entschuldigung.


melden

Die Idee.

17.04.2012 um 11:58
@mich
Das Mandala ist ein darstellbares Symbol für die Wirklichkeit, die sowohl dargestellt als auch nicht dargestellt, sowohl alles als auch nichts und etwas ist. Text
Ich selbst habe mich persönlich nie mit Mandalas als einer Abbildung beschäftigt. Ich hatte aber vor langer langer Zeit eine Vision vor meinem inneren Auge, die mein ganzes Leben als eine kreisförmige Musterung darstellte, Details habe ich dabei nicht erkannt, sondern nur die innere Botschaft/Aufforderung "gehört", diesem Muster zu folgen - es stelle meine Heiligkeit, meine Ganzheit dar. Damals habe ich geweint, weil ich glaubte, das sei zu "gross" und mich unfähig fühlte, dem Folge zu leisten.
Ich denke mal, deshalb musste ich mich nicht mit äusseren Mandalas beschäftigen und identifizieren...

Ich habe aber mal mit den Symbolen des Tarot ein wenig herumgespielt und dabei festgestellt, dass die Karten , die ich zu verschiedenen Zeiten zog, "gleichzeitig" mit meinem inneren Zustand waren, also sich deckten.
In diesem Sinne sah ich mich "identifiziert". Als ich das erkannte, habe ich die Karten verschenkt, denn ich war mir ja bewusst, dass das Innen genauso wie das Aussen (KartenSymbolik) war.

Das Bedürfnis, Karten bzw . Symbole zu "fragen" (mit I Ging gings mir auch so), entsteht nur, wo ich unbewusst bin und nicht weiss, wer ich (gerade) bin.
Daran ist nichts verkehrt. Symbole haben eine rückwirkende heilende Kraft. Nur wenn ich Symbole zur Heilung benutze, muss ich wissen, ob das was ich heilen will, auch wirklich "krank" ist.
Zum Bespiel in deinem Link, das Wort, die Besserwissserei. Da würde ich mich fragen: Wer ist das, der das sagt bzw. so urteilt und wertet. Sagen das die andern. Leide ich darunter oder die andern. Bin ich das wirklich? Es gibt bei allem eine konstruktive und eine destruktive, anders gesagt: eine unerlöste und eine erlöste Form. Wenn Du tatsächlich eine nervige Besserwisserin bist, transformierst du in die erlöste Form der "Wisserin"..das dauert aber seine Zeit...

Ich habe niemals versucht, mich in irgendeiner Art und Weise von aussen zu beeinflussen, mich zu verändern durch Symbole usw..(bzw. wo ich das versuchte, ging das immer in die Hose). Vermutlich deswegen, weil ich mich gegen jegliche Autorität, gegen jeglichen Eingriff von aussen wehren musste, um mein sadistisches Überich auszurotten...
Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden. Wenn das Gefühl, der Bauch will, dann soll man tun...

Wie immer gehe ich vermutlich nicht genau auf das ein, was Du (bzw. andere) schreibst und von mir erwartest. Das hat mit Dir nichts zu tun, sondern mit meiner veränderten Denkweise. Ich kann mich nicht mehr mit Sätzen befassen, die mir nicht gleich einsichtig sind. Nachdenken funzt nicht mehr wie "früher". Wo ich nicht sicher bin, was jemand meint, fängts bei mir automatisch an, wie wild zu assoziieren und dann kriegt man dann halt die Früchte dieser Assoziationen vorgesetzt. Wenn Du sie nicht willst, sage mir Bescheid. Oft ist es aber auch so, dass ich genau hinter die mir unverständlichen Worte schaue und darauf eine Antwort gebe.

WAs Identifikationen betrifft, möchte ich auch noch sagen, dass die Identifikationen, die aus der SELBSTzentrierung kommen, auch wieder eine völlig andere "Qualität" haben, als die, die aus dem Ich/EgoZentrierung kommen.



.


melden

Die Idee.

17.04.2012 um 12:32
@oneisenough
Ein Individuationsprozess ist etwas Konzipiertes.Text
Ein Prozess ist etwas Konzipiertes?

Aus deinen ganzen Reden kann ich nur schliessen, dass du noch nie in dein Unbewusstes durchgebrochen bist, dass Du noch nie diese starken psychischen Mächte kennengelernt hast, denen Du dort ausgeliefert bist, die Du zu meistern lernen musst, damit sie dich nicht verschlingen...

ES gibt Menschen, die versuchen, in die höheren Welten abzudriften, bevor sie ihren Job auf der Erde gemacht haben...
Deswegen hast du gar nichts transformiert. Du hast dir lediglich einen neuen Gedanken erschaffen, den du für Transformation hälst.Text
Was Du alles von mir weisst...

Ich kann Dir nur sagen: Transformation/Integration ist ein Kreuzigungsprozess, der dauert lange und tut äusserst weh. Willst Du wirklich all den Menschen, die diesen Weg gegangen sind, diese tiefsten Prozesse und Erfahrungen absprechen. Es als Konzept und Gedanken abqualifizieren.

Mit diesen Deinen Worten hast du Dir selbst jegliche Qualifikation abgesprochen.

Ich hoffe, Du kannst Deinen Drachen reiten, wenn er in Erscheinung tritt!


melden
oneisenough
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Die Idee.

17.04.2012 um 13:09
@TheLolosophian
TheLolosophian schrieb:Ein Prozess ist etwas Konzipiertes?
Ja, sicher. Ein Prozess beschreibt immer etwas ganz Konkretes, damit er sich von einem anderen Prozess unterscheiden kann. Wenn nichts Konzipiertes da ist, dann hast du auch nichts, was du mit der Überschrift "Prozess" bezeichnen könntest.
TheLolosophian schrieb:Aus deinen ganzen Reden kann ich nur schliessen, dass du noch nie in dein Unbewusstes durchgebrochen bist, dass Du noch nie diese starken psychischen Mächte kennengelernt hast, denen Du dort ausgeliefert bist, die Du zu meistern lernen musst, damit sie dich nicht verschlingen...
Wie sollte es dir möglich sein, von solchen "physischen Mächten" zu wissen, wenn sie sich deiner Verfügbarkeit entziehen, was du Unterbewusstsein nennst?

Du kannst immer nur etwas wissen, wenn es sich in deinem Aufmerksamkeitsfokus befindet, und dann ist es eben nicht mehr in dem, was du Unterbewusstsein nennst.

Abtauchen ins Unterbewusstsein? Du machst es ständig und immer, oder was dachtest du, wo sich all deine Erinnerungen befinden? Du kannst sie jedoch immer nur dann bemerken, wenn du deine Aufmerksamkeit darauf richtest. Alles, worauf du deine Aufmerksamkeit nicht richtest, kannst du gerne Unterbewusstsein sein. Doch das ist lediglich eine sprachliche Unterscheidung, welche die Verfügbarkeit beschreibt.

Das Bewusstsein selbst kennt keine Abteilungen, Ebenen, Stufen oder Treppen, bei denen Schilder aufgestellt sind mit der Aufschrift "Achtung, neue Ebene".
TheLolosophian schrieb:Willst Du wirklich all den Menschen, die diesen Weg gegangen sind, diese tiefsten Prozesse und Erfahrungen absprechen.
Ich spreche niemandem irgendwelche Erfahrungen ab. Aber wir sprechen hier über Freiheit. Und jegliche Erfahrung in Form von Sinneswahrnehmungen oder Denkprozessen ist nun mal eine Unfreiheit. Es ist die Gebundenheit an die Erfahrung.


melden

Die Idee.

17.04.2012 um 13:44
@oneisenough


Jede echte Erfahrung ist wortlos. Die Sprache setzt beschreibend immer retrospektiv ein und kann niemals die Erfahrung wiedergeben.

Wir sprachen über Gefühle und Prozesse und nicht nur über Freiheit.

Auch das Unbewusste habe ich nicht in Worten erfahren, sondern in Bildern, meistens sind es religiöse oder märchenhafte Bilder aus der archaischen Schicht, aber auch die Kollektive Schicht wird porös und kann Dich überschwemmen, wenn Du nicht aufpasst.. Ich weiss, wovon ich spreche, es sind meine eigenen Erfahrungen und ich habe sie überlebt, denn es ist nicht einfach, sich von ihnen nicht gefangennehmen zu lassen . Man muss eine sehr starke Ratio haben, damit man diese Erfahrungen in das Ich integrieren kann. Ich kenne auch meinen "Schatten", auch das war "Prozessarbeit", in dessen Verlauf ich keine Worte dafür hatte, was mit mir geschah...
Ich bin auch hierin frei, frei von allen Verdrängungen. Deshalb bin ich jenseits aller (religiösen) Symbole. Denn Symbole wirken nur auf Unbewusstes.
Hättest Du solcherlei Erfahrungen selbst erlebt, würdest Du dich in meinen Schilderungen wiedererkennen.

Freiheit ist für mich kein Gedanke, es ist ein Zustand: da ist kein Konflikt mehr, kein Widerstand, kein Problem. Und natürlich ist das Wort, der Gedanke "Freiheit" nicht dasselbe wie der Zustand, die Erfahrung.


melden
oneisenough
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Die Idee.

17.04.2012 um 13:53
@TheLolosophian
TheLolosophian schrieb:Hättest Du solcherlei Erfahrungen selbst erlebt, würdest Du dich in meinen Schilderungen wiedererkennen.
Genau das ist der Punkt.

Ich benötige keine Erfahrungen, um zu sein. In einer Erfahrung, welcher auch immer, ist nichts, was mich ausmacht. Ich bin der Erschaffer und Beobachter all meiner Erfahrungen und habe nur insofern mit ihnen zu tun, als dass auch ich sie als einen kommunikativen Ausdruck verwende. Doch ich bin keine einzige meiner Erfahrungen, weder bin ich eine Sinneswahrnehmung noch irgendein Denkprozess. Meine Sinne und meine Denkprozesse haben keine Ahnung, dass es mich gibt. Ich bin derjenige, der um das Vorhandensein von Sinnen und Denkprozessen weiß, die aber nicht ich sind.

Ich befinde mich ständig in der Freiheit, für die du Erfahrungen benötigst, damit du etwas hast, was du für Freiheit hälst.


melden

Die Idee.

17.04.2012 um 14:05
@oneisenough
Ja, EuerEhren, - ich auch, ein paar Stockwerke höher oder tiefer, je nachdem aus welcher Perspektive man es betrachtet - erkenne ich auch dies als meine Wahrheit. Nur ist es dort nicht so schön bunt wie hier bei mir...
Du bist das Sein und ich das Werden.
Und manchmal wechsle ich die Etage...deswegen erkenne ich Dich wieder..


melden
oneisenough
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Die Idee.

17.04.2012 um 14:09
@TheLolosophian

Wer bist du, wenn du keine Erfahrungen machst?

Wer bist du, wenn du keine Sinneswahrnehmungen, Gedanken, Gefühle, Erinnerungen oder Vorstellungen benutzt?

Gibt es dich dann nicht mehr?

Sage mir, wer du bist, wenn du all das nicht benutzt …


melden

Die Idee.

17.04.2012 um 14:11
Was ich bin? Ich bin das, was auch Du bist - - - - nämlich das, was sich h i n t e r diesem unseren Wortballast befindet.


melden

Die Idee.

17.04.2012 um 14:13
...die Ewige Erste Ursache, die unsere Erfahrungen erst ermöglicht.


melden
oneisenough
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Die Idee.

17.04.2012 um 14:16
@TheLolosophian
TheLolosophian schrieb:Was ich bin? Ich bin das, was auch Du bist - - - - nämlich das, was sich h i n t e r diesem unseren Wortballast befindet.
Das ist richtig. Aber der Punkt ist, dass sich dieses "Dahinter/Davor" jeglicher Erfahrbarkeit entzieht. Denn jede Erfahrung benötigt einen Jemand, für den sie erscheint und mit der er sich ausdrückt.

Dieser Hintergrund ist ständig vorhanden. Er war niemals weg. Doch immer dann, wenn ich sage "ich bin dieses" oder "ich bin jenes" oder "ich mache diese Erfahrung oder jene", dann verlasse ich diesen Hintergrund, um mich in die Existenz eines kommunikativen Ausdrucks zu werfen. Doch ich bin kein solcher Ausdruck. Es ist nur ein Hilfsmittel, das einen bestimmten Zweck erfüllt.


melden
Anzeige

Die Idee.

17.04.2012 um 14:17
@oneisenough

Du schreibst:
oneisenough schrieb:Ich benötige keine Erfahrungen, um zu sein. In einer Erfahrung, welcher auch immer, ist nichts, was mich ausmacht. Ich bin der Erschaffer und Beobachter all meiner Erfahrungen und habe nur insofern mit ihnen zu tun, als dass auch ich sie als einen kommunikativen Ausdruck verwende.
Ist es der Erschaffer, der Beobachter, ist es das was wir zu erfassen versuchen? Erschaffer und Beobachter, sind das Pseudonyme für Die Aufmerksamkeit?


melden
257 Mitglieder anwesend
Konto erstellen
Allmystery Newsletter
Alle zwei Wochen
die beliebtesten
Diskussionen per E-Mail.

Themenverwandt
Anzeigen ausblenden