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Die Idee.

977 Beiträge, Schlüsselwörter: Tod, Welt, Spiegel, Idee

Die Idee.

19.04.2012 um 14:30
@du_selbst
du_selbst schrieb:"Die Toten werden zu allem was ist, und alles was ist wird neu geboren."
Obwohl dieser Satz nicht an mich ging, hat es mich sofort angesprochen, daher möchte ich ihn aufgreife.

Ich möchte dir spiegeln wie ich ihn umsetze:

Die Toten (das vergehen einer Möglichkeit, die Möglichkeit des Lebens)
du_selbst schrieb:werden zu allem was ist
( = Potenzial, ist Aufmerksamkeit)

Mein Gedanke, alles was ist, ist Potenzial, also auch die Toten, sie werden nicht zu allem was ist sondern sind alles was ist, besser gesagt jeder Tote ist alles was ist (ist Potenzial)
du_selbst schrieb:und alles was ist wird neu geboren.
(alles was ist,
du_selbst schrieb am 16.04.2012:ist
, es braucht nicht neu geboren zu werden, weil es schon ist.

Ich für mich sehe das so, um mich erfahren zu können habe ich diesen(meinen) Körper gewählt ich bin aber auch du und ich bin jeder Wassertropfen und jedes Sandkorn so wie umgekehrt, Ich bin auch der Morgen, der Mittag, der Abend, der Tag, die Nacht, der Mond, die Sonne und jeder einzelne Stern. Und das alles bin ich im jetzt, zeitlos im =ist Potenzial.

Ich erkläre es mir so, weil sich dadurch viel anderes erleben, das mir zu Teil gewurde, erklärt

Vielleicht möchtest du es mir anders erklären:)


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du_selbst
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19.04.2012 um 17:49
@TheLolosophian
@Zonara
Zonara schrieb:
... ich bin aber auch du und ich bin jeder Wassertropfen und jedes Sandkorn so wie umgekehrt, Ich bin auch der Morgen, der Mittag, der Abend, der Tag, die Nacht, der Mond, die Sonne und jeder einzelne Stern.
... triffts genau =)) ein guter Anfang, eine schöne Erkenntnis, verweilen wir erstmal hier und ruhen uns aus.

Und dann gehen wir in die Tiefe, ins Detail, wir werden zu einer einzelnen Person, und zwar nicht eine die sich für das Ganze hält sondern eine die sich irrt, die sich verirrt hat, die umher irrt ... denn wir sind ja jetzt jede Person, demnach auch die verirrten.

Und jetzt identifizieren wir uns mit dieser Person voll und ganz, so wie wir es mit uns selbst tun, wir werden zu dieser Person und übernehmen ihren Irrtum.

Was ist daran falsch, wir sind jedes Sandkorn, auch die verirrten.

Und nun? Erkläre mir, wo liegt nun der Unterschied zwischen dir und mir? Du hast zu dir gefunden, ich habe mich verirrt, aber da du alles und jedes bist, bist du auch mich, verstehst du worauf ich hinaus will?


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19.04.2012 um 21:20
Was ist die idealste zu verwirklichende Idee eines jeden Einzelnen für sich individuellen Bewußtseins?

Wenn jeder einen absoluten Willen besitzen würde, wäre doch alles möglich.
Mein Bewußtsein steht im ständigen Dulalismus mit meinem Bewußtseinskörper und fragt und überprüft sich ständig daraufhin, ob alles Wissen und Erkenntnis und Wille lediglich aus diesem Bewußtseinskörper stammen.

Und ich kann euch sagen, das dies bei mir nicht nur der Fall ist, weil mir losgelöst vom Bewußtseinskörper aber durch den Bewußtseinskörper eine Idee entsprungen ist, die unabhängig von diesem Bewußtseinskörper existiert, und das ist mein absoluter Wille aus einem nicht begrenzten Glauben.

Ich bin der Überzeugung, das wir unseren Körper nicht frei gewählt haben, sondern das wir in Gott oder dem Leben leben, um herauszufinden, wie es mit uns nach dieser Existenz weitergeht und das mit unserem freien Willen und mit einer Persönlichkeit die nicht vom Leben alleine bestimmt wird, sondern von einem Willen, der über der Macht des Dualismus steht.

Um es zu verdeutlichen, ich weiß zwar nicht bewußt wer ich außerhalb des Hier und Jetzt bin, aber ich bin mir unbewußt bewußt, das ich jemand bin, der sich persönlich unendlich von jeden anderen Wesen unterscheide, außerhalb des jetzigen Seins.

Ich weiß auch das ich dieses Leben liebe, nur möchte ich wie jeder andere auch sicherlich nicht mit diesem Körper, den ich zurzeit bewohne ewig leben, aber Ich möchte mit all der Liebe und den den Menschen die ich liebe ewig leben, und das geht doch wohl nur, wenn ich und die geliebten Menschen einen Willen besitzten, der Ihnen eine bewußte Persönlichkeit eröffnet, die einem unabhängig von jeglich möglichen abhängigen Seins gestattet.

Einem Sein in einem lieben Leben, mit den geliebten Menschen, wo uns nie langweilig wird, wo wir einen lebendigen Körper besitzen, den wir auch auf ewig behalten möchten, in freier Selbstbestimmung mit einer Persönlichkeit, die unabhängig von vergänglichen Körpern bestehende Existens.

Alles was diesen Willen versucht aufzulösen, oder es so hinstellt als wäre das Leben und alles Sein eine Illusion, auf der wir keinen selbstbestimmenden Ausgang finden können, ist für mich das eigentliche begrenzende Ego und Böse, so auch jeder Glaube, der einen Absolutheitsanspruch (All-Eins-Sein) besitzt.

Sicherlich ist mir bewußt, das dieser Wille aus meinem jetzigen Bewußtsein im Hier und Jetzt entsprungen ist, er ist aber auch der freiheitlichste Wille, den ich mir von keinem Gott oder anderem Glauben und Wissen (Logik) nehmen lassen werde.

Das was uns alle wurmt und wo @oneisenough mich wahrscheinlich auch wieder drauf hinweisen wird, daß dieser Wille auch erstmal geformt und bewußt erlebt werden muß, um ihn überhaupt so ins Verlangen zu setzen. Wie stelle ich mir ein ewiges selbstbestimmendes Leben überhaupt vor, wenn nicht durch das Leben im Hier und Jetzt selber. Ein Baby das kurz nach seiner Geburt stirbt, mit fast keinen Erinnerungen und Vorstellungen durch das Leben, wie will diese Seele sich in einem ewigen Leben verwirklichen?

Jetzt könnte man zu der aus unserem Gerechtigkeitssinn strebend sagen, ja eigentlich müssen wir ja schon ewig leben, denn alles andere wäre absolute Grausamkeit.
Und wenn wir doch schon aus unserem persönlich absoluten freiheitlichen Willen heraus schon ewig leben, warum haben wir es nötig uns in diesem vergänglichen Körper willentlich zu begeben, und vorher nicht wissen in welchem Körper wir da landen mit seinem durch das im hier und jetzt durch äüßerliche Begebenheiten zu erwartende Schicksal (Babytot, Verhungern)?
Also kann es ja im Leben selber keinen persönlich absoluten freiheitlichen Willen geben, wenn wir ständig verantwortungslos handeln. Es könnte auch sein das ewige Leben immer wieder auch erneuert werden muß, um durch das Leben in diesem Universum zu lernen, daß die Persönlichkeitsbildung erst durch die Verantwortung und Wertschätzung des Lebens neue unendliche Ideen hervorbringen kann, und nicht das Streben jeder und alles zu sein, um sich vor der persönlichen Verantwortung zu drücken, ja das dieses Leben im Hier und Jetzt ein direkter Kontakt zu dem absoluten Willen Gottes ist, der uns zeigen möchte wie unendlich seine Vielfalt sein kann, für jeden Einzelnen und mit Jedem. Jetzt stellt sich nur die Frage, ob wir in diesem Leben ein Bewußtsein dafür entwickeln können, das es uns ermöglicht, ein ewiges Leben zu führen, wo wir einen Körper haben, der nicht vergänglich ist und sich trotzdem immer wieder auf ewig erneuern kann, mit allen anderen die uns lieb sind, ohne das wir uns verlieren oder es uns satt wird, in völliger Autonomie und gleichzeitiger Verantwortung, ohne unsere persönliche geistige Eigenständigkeit (Wer Bewußtsein) zu verlieren.
Ich glaube schon. Denn erst dann sind wir wirklich mit Gott EINS und erkennen, das wir alle unendliche EINSEN sind.


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oneisenough
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19.04.2012 um 23:21
@dakarnoir
dakarnoir schrieb:Denn erst dann sind wir wirklich mit Gott EINS und erkennen, das wir alle unendliche EINSEN sind.
Also, wenn allein wir zwei Beide jeder eine unendliche Eins wären, dann sind wir beide nicht 1, sondern 2. Wir könnten dann den "Club der doppelten Einser" gründen, doch wir wären nach wie vor Zwei.

Wenn du dagegen beabsichtigst, Eins mit Gott zu werden, dann musst du dich selbst auflösen und zu diesem Gott werden. Erst dann wäre die Zählbarkeit von 1 gewährleistet.

Hast du denn schon entschieden, wie viele du werden möchtest, oder bist du noch am rechnen?

ONE is enough :)


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20.04.2012 um 06:59
@du_selbst
Tut mir leid, ich kann mich mit Deinem Spiegelspiel nicht anfreunden.
Ich habe den Eindruck, Du bezweckst etwas damit und zwar, dass wir etwas erkennen sollen, was Du schon lange erkannt hast - kann das sein?

@mich
Alle Bücher, die ich je gelesen habe, sind gut für mich gewesen und ich habe an die 6000, wenn nicht mehr gelesen, so ungefähr bis 2006, dann hörte ich fast ganz auf zu lesen - bzw. hörte ich langsam damit auf, mir Input jeglicher Art zu geben. Nichts mehr sollte von aussen an mich, in mich hineindringen, mich weder bereichern noch be-fremden.
Jetzt ist es so, dass ich grosse Probleme habe, überhaupt fremde Gedanken aufzunehmen, alles Fremde, bzw. alles was von aussen an mich herantritt, wo ich aufgefordert werde, mir etwas vorzustellen oder über etwas nachzudenken - also, wo mir einer ein Ohr drücken will u.a. in der Absicht, mich zu belehren, empfinde ich bzw. der FreeMind - ich als nunmehr Freier Geist tatsächlich als einen Brainfuck, als eine Vergewaltigung. DAs ist kein Scherz und auch keine Übertreibung!

Dies aber nur, wo der Mitteilungscharakter wie gesagt, von einer bestimmten Absicht geprägt ist und hauptsächlich linkshirnmässig überlastet rübergebracht wird. Da geht nix mehr bei mir. Auch wenn ich wollte.
(Der "Heilige Geist" lässt quasi nicht mehr zu, dass er mit LeftbrainBullshit zugemüllt wird.)

C.G. Jung wurde auch für mich sehr wichtig auf der inneren Reise in der Begegnung mit den Archetypen.(bzw. "Erzengeln) Dass ich ihn früher gelesen hatte, hat sich als einen grossen Segen erwiesen.

Nichts, was man an derartigen Werken gelesen hat, geht jemals verloren.

Advaita war mir bislang unbekannt, wie ich aber las, soll eine Menge Unsinn damit gemacht werden.. Eine Zeitlang las ich mal die Bücher von Theo Fischer über Wu Wei. Sehr gut verständlich. Grossartig. Genau das beschreibt auch das, was ich jetzt zu leben imstande bin: Wu Wei.
Bücher über Spiritualität und Esoterik haben mir nie sehr gelegen, eher die Psychologie und Philosophie. Suzuki, Watts las ich bezgl. Zen vor 35 Jahren etwa. Später die christl. Mystiker, aber mehr als einmal habe ich ein Buch nie gelesen - ich habe mir nie irgendetwas wirklich eingeprägt und trotzdem war die Information da, wenn ich Erfahrungen retrospektiv beschrieb oder erinnerungsmässig zuordnen konnte. Vielleicht deshalb, weil ich die Bücher richtig durchgearbeitet habe, mit Anstreichungen, Bemerkungen usw.
Ah, doch, der Bhagwan bzw. Osho, das war mein Favorit, mit dem habe ich gekämpft, immer wieder...der alte Drecksack..
Was liest Du im Moment? Was ist Dein Thema?


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du_selbst
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20.04.2012 um 12:46
@dakarnoir
dakarnoir schrieb:und nicht das Streben jeder und alles zu sein, um sich vor der persönlichen Verantwortung zu drücken,
interessante Ein-/ Ansicht. Ich glaubte bisher, es wäre genau umgekehrt. Dass man Verantwortung übernimmt, wenn man sich als jedes und alles erkennt. Aber vielleicht hast du recht, könntest du nochmal einen Satz hervorheben der den Kern deines Gedanken beschreibt?


@TheLolosophian
TheLolosophian schrieb:Tut mir leid, ich kann mich mit Deinem Spiegelspiel nicht anfreunden.
Ich habe den Eindruck, Du bezweckst etwas damit und zwar, dass wir etwas erkennen sollen, was Du schon lange erkannt hast - kann das sein?
Hmm, ich würde es zwar anders formulieren, aber du hast schon recht, im Spiegel gibt es etwas zu erkennen, vordergründig, dein eigenes ich, hintergründig, das ich aller. Und zwar nicht ein Brei von ich indem es nur noch ein ich gibt, sondern unzählige eigenständige, gleichwertige Persönlichkeiten, jede mit dem selben Vorder und Hintergrund, manche wissen davon andere nicht.


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20.04.2012 um 12:50
Hmm, ich würde es zwar anders formulieren, aber du hast schon recht, im Spiegel gibt es etwas zu erkennen, vordergründig, dein eigenes ich, hintergründig, das ich aller. Und zwar nicht ein Brei von ich indem es nur noch ein ich gibt, sondern unzählige eigenständige, gleichwertige Persönlichkeiten, jede mit dem selben Vorder und Hintergrund, manche wissen davon andere nicht.]Text
@du_selbst


Was, wenn ich mich schon lange h i n t e r den Spiegeln befinde und Du hast mich dort noch nicht gefunden, weil Du noch v o r den Spiegeln herumirrst?


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20.04.2012 um 12:59
@du_selbst

Wenn Du in den Spiegel schaust, geht Deine Blickrichtung >Energie/Aufmerksamkeit von innen nach aussen.

Um hinter die Spiegel zu schauen, musst du Deine Blickrichtung vollkommen vom aussen lösen und eine totale Drehung nach Innen vollziehen. Hier erkennst du u.a. , dass es weder einen Brei gibt noch "einzelne, eigenständige, gleichwertige Persönlichkeiten".

Du wirst Dich von allen Bildern lösen müssen, besonders von den Spiegelbildern..


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20.04.2012 um 14:40
@oneisenough
@du_selbst

Wenn unser Universum nur in unserem Bewusst ist, mit allem was darin enthalten ist, dann wären wir ,wenn wir es „einen“ könnten, doch erst mal nur EIN-Bewusstsein. EIN-Bewusstsein von unendlich vielen möglichen EIN-Bewusstsein-en.

Ist es möglich, dass das was viele Menschen als ein“ Erleben des EINS-sein“ beschreiben, nur das Erleben des „ EIN-Bewusstsein“ ist.

So dass sich alle „EIN-Bewusstsein“, die sich auch ge„ein.t“ haben wiederum „ein-en“ müssten, um wieder nur eine Möglichkeit von unendlich vielen Möglichkeiten zu werden.

Kopfkino: Ich sehe gerade eine Katze, die einem bunten Band nach läuft, das an ihrem Schwanz gebunden ist. Immer im Kreis. Sie scheint bei ihrer Jagt nach dem Band nicht verstehen zu verstehen das sie nur aufhören muss zu laufen.

Sind wir wie diese Katze?

Jagen wir etwas hinterher, das nicht gejagt werden braucht, weil es bei uns ist?

Ich glaube wir brauchen nicht zu jagen, was für die Katze das Band ist, ist für mich das Potenzial (Aufmerksamkeit) und das verbindet mich mit allen unendlichen Möglichkeiten.

Wir sind unsterblich, weil wir nie geboren wurden. Wir sind nur eine Möglichkeit, wir haben das Potenzial nie verlassen.


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mich
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20.04.2012 um 15:22
@TheLolosophian

Die Unterhaltung mit dir freut mich.
TheLolosophian schrieb:dann hörte ich fast ganz auf zu lesen - bzw. hörte ich langsam damit auf, mir Input jeglicher Art zu geben. Nichts mehr sollte von aussen an mich, in mich hineindringen, mich weder bereichern noch be-fremden.
In den Jahren, wo mir die Meditationen und Zeichnungen kamen, habe ich auch nicht gelesen, aus demselben Grunde. Nachher interessierte es mich erst einmal, wie sich mein Werk im Kontext überlieferter Weisheit machte. Der Gesamteindruck war: Wiedersehen macht Freude. Manches habe ich auch korrigiert bei mir. Bei anderen Büchern, vor allem modernen, habe ich auch gedacht, ach nee... und sie bald wieder zugemacht. Heute lese ich mehr so, wie ich Blumen im Garten betrachte, mal hier etwas, mal dort. Die Texte sagen alle dasselbe wie ich, oft auf eine sehr schöne, inspirierende Weise, auf die ich selbst nicht gekommen wäre. Lesen ist für mich auch etwas Kommunikatives. Wenn Freunde mich aufmerksam machen, lese ich mit, dann haben wir ein Gesprächsthema.

Es ist auch eine Zeitfrage bei mir. Gestern habe ich nach langer Zeit wieder Shunryu Suzuki, "Zen-Geist - Anfänger-Geist" aufgenommen. Das passt gerade: ganz gleich, wo ich auf dem Wege oder der Treppe zu stehen meine, es ist immer Anfang.

Beim Advaita interessieren mich hauptsächlich die alten Schriften, von den neueren habe ich mich nur für Ramana Maharshi erwärmen können. Bei ihm finde ich beides: Wissen und Liebe. Er sagt selbst, dass Jnana und Bhakti ein und dasselbe sind.


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mich
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20.04.2012 um 15:26
@du_selbst
@TheLolosophian
Es heißt nicht: Glaube deinem Nächsten wie dir selbst,
es heißt: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.

Nicht als ob ich mir etwas aus Geboten machte - das geschieht mir einfach.


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20.04.2012 um 15:43
@mich Hey, hallo- - -freu freu..:)
Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst - als Gebot unmöglich zu m a c h e n . In meiner Erfahrung war es so, dass diese Nächstenliebe "gleichzeitig" mit der Selbstliebe auftreten und unlösbar miteinander verbunden ist. Als ich zunächst meine persönliche Wahrheit in meinem Prozess gefunden hatte, -was bedeutet, mit e i g e n e n Augen zu sehen, statt auf fremdbestimmte secondhand Weise, wie wir es alle tun, solange wir nicht aufwachen - da begann ich mich selbst zu lieben, aber auch weil ich mich geliebt fühlte von Gott/SELBST, der mir dieses Geschenk der Selbstfindung machte. Und im selben Zuge, wie ich mich selbst langsam zu akzeptieren lernte, konnte ich die andern Menschen akzeptieren.



@mich
Beim Advaita interessieren mich hauptsächlich die alten Schriften, von den neueren habe ich mich nur für Ramana Maharshi erwärmen können. Bei ihm finde ich beides: Wissen und Liebe. Er sagt selbst, dass Jnana und Bhakti ein und dasselbe sindText
Bhakti ist gleich Jnana: Ich brauchte etwas Zeit, bis ich das begriff. Ich war ja auch hinter der Liebe Gottes her wie der Teufel! - und so war ich anfangs ganz schön undankbar, wenn ich zwar Erkenntnisse jeder Art und Weise hatte, aber keine Liebe f ü h l t e .. und dann kam mir die Erleuchtung: Beides ist Eins! Boah.. Die Erkenntnis, die ich bekomme, geht aus der Liebe hervor.

Anfängergeist - genau, jetzt weiss ichs genau. Es ist so schön, morgens aufzuwachen und nicht wie früher zu denken: Oh Mann, Ich schon wieder... - Ich bzw. meine Elend stand mir sofort immer vor Augen.
Heute ist es so, dass ich überhaupt keine Empfindungen michbezüglich habe. Ich bin ohne mich...hahaaa.. hört sich gut an, was? Ich ohne mich, so wache ich also auf, als nächstes kommen schon Gedanken, aber die betreffen nicht mich, sondern vielleicht OIE, den ich mit liebevoll-lustigen Hassgedanken bedenke..krch...

Die Reise lohnt sich auf jeden Fall...Wir sind schon auf dem richtigen Weg...:)

PS: Ich muss jetzt leider schnell raus was erledigen und bin für eine kurze Weile weg....
Bis bald...


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du_selbst
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20.04.2012 um 17:43
@TheLolosophian
TheLolosophian schrieb:
Was, wenn ich mich schon lange h i n t e r den Spiegeln befinde und Du hast mich dort noch nicht gefunden, weil Du noch v o r den Spiegeln herumirrst?
Du hinter, ich vor dem Spiegel, du drinnen, ich draussen.


@Zonara
Zonara schrieb:Wir sind unsterblich, weil wir nie geboren wurden. Wir sind nur eine Möglichkeit, wir haben das Potenzial nie verlassen.
Ich nehme mir heute mal frei.


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oneisenough
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20.04.2012 um 17:53
@Zonara
Zonara schrieb:Kopfkino: Ich sehe gerade eine Katze, die einem bunten Band nach läuft, das an ihrem Schwanz gebunden ist. Immer im Kreis. Sie scheint bei ihrer Jagt nach dem Band nicht verstehen zu verstehen das sie nur aufhören muss zu laufen.

Sind wir wie diese Katze?

Jagen wir etwas hinterher, das nicht gejagt werden braucht, weil es bei uns ist?
Ja, das ist eine hübsche Analogie. Der Jäger ist bereits vorhanden. Wo immer er auch jagen wird, er kann sich deswegen niemals finden, weil er als Suchender bereits vorhanden ist.

Alles, worüber du etwas weißt, kannst nicht du sein. :)
Zonara schrieb:Wir sind unsterblich, weil wir nie geboren wurden. Wir sind nur eine Möglichkeit, wir haben das Potenzial nie verlassen.
Das ist deswegen eine schöne Formulierung, weil sie keine persönliche Meinung ist, sondern eine, von jeder persönlichen Meinung und Ansicht unabhängige Wahrheit.

Ich bin froh, dass du sie ausgesprochen hast. Hätte ich das so geschrieben, würde man mir wieder vorhalten, dass es nur meine persönliche Wahrheit ist und dass sie demzufolge auch falsch sein kann. :)

Was du allerdings eingangs deines Beitrags über das "Wir"-Bewusstsein sagst, kann ich mit einer persönlichen Erfahrung nicht bestätigen. Ich habe noch niemals ein Bewusstsein im Sinne von Universum bemerkt, dass einem Einzelnen oder einer Wir-Gruppe gehört hätte.


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20.04.2012 um 18:06
@oneisenough
@du_selbst
@mich
@Zonara
@dakarnoir
@divinitus279


Zum Thema Erfahrung (vorige Seiten)möchte ich ergänzen:

Es gibt eine intellektuelle Intuition/Vision/Erkenntnis, in der man "überweltliche" Dinge, z.B., was es mit dem Sein auf sich hat, erkennen kann. Hier gibt es keinerlei Empfindung. Hier ist man in der sog. "Schau". Auf diese Weise kann man erkennen, dass alle Erfahrung im Ich/Körper eine Illusion ist.

Es gibt aber auch eine Erfahrung, in der man ganz direkt das Sein als das erfährt, was man christlicherseits eine Göttliche Tröstung nennt: Hier fühlst Du Dich wie von den Armen Gottes umfangen und Dir wird "gezeigt", dass all Dein Leiden, alle deine Traumata niemals geschehen waren. Diese Erfahrung ist von Empfindung begleitet.
Eine Voraussetzung solcher wirklicher Erfahrung ist allerdings, dass Du dieses Leid "vorher" noch einmal durchlebst! (Dies geschieht in sehr komprimierter Form, nicht in zeitlicher Abfolge)

Allgemein ist zu "Erfahrungen" zu sagen:

Hat man die SELBSTverwirklichung erreicht, hat man kein Bedürfnis/Wünsche mehr nach Erfahrungen, weil man nicht mehr egozentriert, sondern SELBSTtzentriert ist. Das betrifft Erfahrungen jeglicher Art, auch und besonders sog.spirituelle Erfahrungen. Ich habe auch keinerlei Sinn mehr für Natur-Erfahrungen wie es früher der Fall war z.B. die Schönheit einer Landschaft. Die Kategorien Schönheit/Hässlichkeit sind einfach nicht mehr gegeben, stehen mir buchstäblich nicht mehr zur Verfügung.

Dennoch kann ich den ehemals persönlichen- relativen -ErfahrungsBereich überblicken (weil dieser Bereich ebenfalls nicht ausgeschlossen, sondern integriert ist), und kann aus dieser Perspektive anderen Menschen Mitteilungen machen, also "Erfahrungen austauschen".
Die Erfahrungen aus jeglicher relativen Ebene stehen mir jederzeit zur Verfügung.

Ich hatte Dir @oneisenough schon einmal an anderer Stelle gesagt, dass man die dazwischenliegenden relativen Ebenen nicht wie Du vernachlässigen darf bzw. als Illusion darstellen darf zugunsten einer absoluten WAhrheit, wie es leider Gottes bei sehr vielen Spirituellen Menschen der Fall ist, die zwar Erleuchtungserfahrungen haben, aber keine TRansformation durchleiden...

Eine absolute Wahrheit aber ist auch: Du hast Dein spirituelles Haus auf Sand gebaut, wo Du einseitig auf eine WAhrheit fixiert bist.

Damit wir beide in einen fruchtbaren Erfahrungs-Austausch treten können (falls Du willst), empfehle ich folgendes PDF, wo sehr gut der Zusammenhang von relativer und absoluter Wahrheit darstellt wird, m.E. die grösste Falle auf dem spirituellen Weg.


Ich schreibe jeden Tag soviel, dass ich dankbar bin, dass ich dieses Thema diesmal nicht selbst behandeln muss.

http://www.dharmaandpsyche.com/John%20Welwood%20Artikel.pdf
über die "Spirituelle Umgehung".

Dies geht wirklich jeden an, der sich auf den spirituellen Weg gemacht hat!

PS:Wie immer habe ich hier nicht theoretisiert, sondern beruhen meine Worte auf persönlichen Erkenntnissen infolge meiner persönlichen (und "unpersönlichen") Erfahrungen.

******


@oneisenough
Hier mein liebevoller Hassgedanke von heute morgen, 5.30 Uhr:
Es war für mich "faszinierend " zu sehen, wie Du auf meine unpersönliche konstruktive Kritik mit persönlichen destruktiven Unterstellungen geantwortet hast! (Ich griff Dein Verhalten an, nicht Deine Person. Kennst Du diesen Unterschied nicht?) :)...lach..und schenkelklopft die Göttin ...gg :)..!
Ich hab ALLES! was Du mir auf meine Kritik zurückgepostet in der AkashaChronik abgeheftet und das wird bei Gelegenheit gegen Dich verwendet - Du fieser teufischer Verdreher !.. der Tag der Abrechnung ist nicht mehr fern:) - da werde ich dich nicht mehr in die Abendsonne reiten, sondern in den Orkus :).... bzw. in Dr. Bobs Pfeife rauchen, mannmann....:) :)
Wie immer spreche ich Dich nicht persönlich an - wie denn auch, da Du nicht beweisbar bist - sondern als das FieseGemeineDämonischeVerdrehungsprinzip, mein trickreicher Prinz der Dunkelheit..
11. GEbot: Du sollst den Namen Goethes nicht mißbrauchen!:)


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20.04.2012 um 18:30
Also kann es ja im Leben selber keinen persönlich absoluten freiheitlichen Willen geben, wenn wir ständig verantwortungslos handeln. Es könnte auch sein das ewige Leben immer wieder auch erneuert werden muß, um durch das Leben in diesem Universum zu lernen, daß die Persönlichkeitsbildung erst durch die Verantwortung und Wertschätzung des Lebens neue unendliche Ideen hervorbringen kann, und nicht das Streben jeder und alles zu sein, um sich vor der persönlichen Verantwortung zu drücken, ja das dieses Leben im Hier und Jetzt ein direkter Kontakt zu dem absoluten Willen Gottes ist, der uns zeigen möchte wie unendlich seine Vielfalt sein kann, für jeden Einzelnen und mit JedemText
Ich stimme hier 100%ig überein mit Dir.
Den absolut freiheitlichen "persönlichen" Willen gibt es nach meiner Erfahrung tatsächlich nicht, solange unser Wille aus unserer Egozentriertheit entspringt. Dieser Wille richtet sich destruktiv immer gegen das Leben, was man u.a. auch an unserer Umwelt erkennen kann, die wir zugrunde richten.
Erst wo eine echte Individuation (Menschwerdung, Persönlichkeitswerdung) stattgefunden hat, entwickelt man einen gesunden Willen, der sich f ü r das Leben entscheidet und im Stande ist, Wertschätzung zu entwickeln und Verantwortung zu übernehmen. (Dieser Mensch hat seinen Schatten ausgeleuchtet und weiss, dass er selbst Mitverursacher des Elends in der Welt ist.)

Sich im AlleinEinsBewusstsein zu verlieren oder zu spekulieren, bzw. an solchen Erfahrungen zu haften, führt dazu, dass die Persönlichkeitsentwicklung vernachlässigt wird. Daher kommt es, dass auch sehr viele sog. Gurus und Lehrer/Heiler echte psychologische Störungen aufweisen, weil sie keine integrierte Persönlichkeit herangebildet haben.
Man kann die Spiritualität als ein Fluchtmittel benutzen, um der persönlichen Veranwortung zu entgehen.
Deshalb habe ich auch mal gegoogelt und unter dem Oberbegriff der "Spirituellen Fallen" o.g. PDF gefunden, die sehr anschaulich schildert, was psychologische Unterentwicklung für Blüten treibt, wo man einseitig die Absolute Wahrheit hochhebt.

@dakarnoir


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20.04.2012 um 21:37
@TheLolosophian
TheLolosophian schrieb:Ich hatte Dir @oneisenough schon einmal an anderer Stelle gesagt, dass man die dazwischenliegenden relativen Ebenen nicht wie Du vernachlässigen darf bzw. als Illusion darstellen darf zugunsten einer absoluten WAhrheit,
Woraus schliesst du denn, dass ich etwas vernachlässige? - Schriebe ich hier ausnahmslos über vegetarische Gerichte und Mahlzeiten, würdest du dann auch messerscharf daraus schließen: "Oneisenough muss ein Vegetarier sein. Er vernachlässigt leckere Steaks und Co."?

Bitte nimm zur Kenntnis:
Ich bin weder jemand, dem etwas fehlt, noch jemand, der etwas vernachlässigt hat, noch bin ich ein Vegetarier.

Zum Thema "Illusion":
Es macht keinen Unterschied, ob du es verstehst oder nicht, dass alles, was existiert, keine andere Qualität als die einer vorübergehenden Erscheinung hat. Und genau das charakterisiert jede Illusion. Du solltest das nicht glauben. Denn es ist keine Glaubensangelegenheit, sondern eine Wahrheit. Diese Erkenntnis verfolgt dich gnadenlos, aber noch bist du schneller.
TheLolosophian schrieb:wie es leider Gottes bei sehr vielen Spirituellen Menschen der Fall ist, die zwar Erleuchtungserfahrungen haben, aber keine TRansformation durchleiden...
Es gibt offensichtlich eine Erfahrung in deinem Leben, aus der du eine bestimmte Überzeugung gewonnen hast und diese seitdem in deinem Kopf spazieren trägst. Und diese Überzeugung lautet:

"Auch wenn Oneisenough in einem 74-seitigen Thread erklärt hat, warum er KEIN Erleuchteter ist, und warum es so etwas wie Erleuchtung nicht geben kann, werde ich ihn gnadenlos weiter für einen sprirituellen Menschen mit Erleuchtungserfahrungen und Vernachlässigungen halten."

Bist du damit erfolgreich?
TheLolosophian schrieb:Damit wir beide in einen fruchtbaren Erfahrungs-Austausch treten können (falls Du willst)
Für mich war der bisherige Austausch keineswegs unfruchtbar. Doch mich interessiert: Erfahrungen haben für dich scheinbar einen Nutzwert. Welche Erfahrungen hast du denn in dein jetziges Dasein mitgebracht, die dir nützlich sind? Und wirst du dein nächstes Dasein mit derselben inhaltslosen Erfahrungsqualität beginnen, mit der du dein jetziges begonnen hast? Welche deiner Erfahrungen sagt dir, dass du nicht wieder als Baby geboren wirst und du wieder ganz von vorne anfangen musst?

Bist du erfolgreich im Erfahrungen machen?


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20.04.2012 um 23:01
@oneisenough
oneisenough schrieb:Was du allerdings eingangs deines Beitrags über das "Wir"-Bewusstsein sagst, kann ich mit einer persönlichen Erfahrung nicht bestätigen. Ich habe noch niemals ein Bewusstsein im Sinne von Universum bemerkt, dass einem Einzelnen oder einer Wir-Gruppe gehört hätte.
Tja, da nehme ich mal an, hier war ich die Katze!

Wir brauchen uns nicht zu ALL-EINen, denn es gibt nur ein Bewusstsein.


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21.04.2012 um 00:44
@oneisenough

Du willst also den Menschen hier helfen, habe ich gelesen.
Erkläre mir bitte, zu was Du uns verhelfen willst und warum Du glaubst, dass wir diese Hilfe brauchen.
Ich meine diese Frage sehr ernst.


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oneisenough
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21.04.2012 um 01:20
@TheLolosophian

Das empfinde ich jetzt aber nicht als deine Antwort auf meine Fragen aus dem vorherigen Posting. Darin hattest doch beabsichtigt ...
TheLolosophian schrieb:in einen fruchtbaren Erfahrungs-Austausch treten
zu wollen. Worin besteht das Fruchtbare in einer nicht erfolgten Antwort?
TheLolosophian schrieb:Du willst also den Menschen hier helfen, habe ich gelesen.
Erkläre mir bitte, zu was Du uns verhelfen willst und warum Du glaubst, dass wir diese Hilfe brauchen.
Ich berichte hier von einigen meiner persönlichen Erfahrungen, und komme nicht hierher, wie du sagst, um zu glauben, dass irgendjemand Hilfe benötigt. Ich schreibe hier deswegen gelegentlich mehr oder weniger, weil es mir Freude macht. Ob du oder jemand etwas daraus lernst, was ich hier schreibe, darauf habe ich keinen Einfluss.

Man kann Menschen nicht wirklich helfen. Das Einzige, was man tun kann ist, ihnen zu empfehlen, sie mögen sich die richtigen Überzeugungen erschaffen, damit meine ich, solche Überzeugungen, aus denen keine Handlungen hervorgehen, mit denen sie sich selbst oder andere schädigen. Doch das müssen sie selbst tun. Und zwar jeder Einzelne.


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