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Beziehung zwischen Gott u. Jesus Christus -Betrachtung anhand der Bibel

5.191 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Bibel, Jesus
der-Ferengi
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Beziehung zwischen Gott u. Jesus Christus -Betrachtung anhand der Bibel

16.02.2013 um 14:36
@Kayla
Ich denke, das Thema hatten wir (also nicht unbedingt
wir beide) in einem anderen Thread, mehr als ausführlich
besprochen [...]


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Kayla
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Beziehung zwischen Gott u. Jesus Christus -Betrachtung anhand der Bibel

16.02.2013 um 14:39
@der-Ferengi
der-Ferengi schrieb:Ich denke, das Thema hatten wir
Hatte es nur mal so am Rande erwähnt. Ist auch nicht so wichtig.:)


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Beziehung zwischen Gott u. Jesus Christus -Betrachtung anhand der Bibel

16.02.2013 um 14:59
Ein Atheist ist glaubensfrei. Du aber glaubst an Reїnkar-
nation, Seele/Geist, Leben nach/im Tod, etc.
ich glaube auch an mich selbst, an meine familie und freunde, meine zukunft ectr. ich glaube an so vieles also wenn es nach dem "glauben" an sich gehen müsste, dann würde es keine atheisten geben dürfen!


atheist sein heisst NICHT an ein höhres wesen wie gott zu glauben aber ansonst kann man doch glauben an was man will ....


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der-Ferengi
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Beziehung zwischen Gott u. Jesus Christus -Betrachtung anhand der Bibel

16.02.2013 um 15:22
@-Therion-
-Therion- schrieb:... atheist sein heisst NICHT an ein höhres wesen wie gott zu glauben aber ansonst kann man doch glauben an was man will ....
Tja, dann ist Dir die klare Definition nicht bekannt.


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Beziehung zwischen Gott u. Jesus Christus -Betrachtung anhand der Bibel

16.02.2013 um 15:25
der-Ferengi schrieb:Tja, dann ist Dir die klare Definition nicht bekannt.
glaubst du an gar nichts ... auch nicht an dich selbst oder was auch immer ?


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der-Ferengi
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Beziehung zwischen Gott u. Jesus Christus -Betrachtung anhand der Bibel

16.02.2013 um 15:36
@-Therion-
NEIN - aber ich weiß von mir, weil ich hier schreiben kann.


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Beziehung zwischen Gott u. Jesus Christus -Betrachtung anhand der Bibel

16.02.2013 um 15:45
der-Ferengi schrieb:NEIN - aber ich weiß von mir, weil ich hier schreiben kann.
interessant .... denn ich halte dich für einen selbstbewussten menschen der du nicht wärst wenn du nicht an dich selbst glauben würdest.

ich glaube du definierst das wort "glaube/an sich selbst zu glauben" falsch
an sich selbst zu glauben heisst an sich und seiner persönlichkeit zu arbeiten, sich weiter zu entwickeln, sich selbst etwas zuzutrauen, sich selbst wertschätzen, selbstsicherheit, mit sich selbst im einklang zu sein, sich annehmen zu können, nicht an unseren fähigkeiten zu zweifeln ectr.


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der-Ferengi
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Beziehung zwischen Gott u. Jesus Christus -Betrachtung anhand der Bibel

16.02.2013 um 18:20
@-Therion-
-Therion- schrieb:... an sich selbst zu glauben heisst an sich und seiner persönlichkeit zu arbeiten, sich weiter zu entwickeln, sich selbst etwas zuzutrauen, sich selbst wertschätzen, selbstsicherheit, mit sich selbst im einklang zu sein, sich annehmen zu können, nicht an unseren fähigkeiten zu zweifeln ectr.
Ich würde diese ganzen Werte als Selbsterkenntnis bezeichnen.
Ein Glaube daran, ist dfür nicht von Nöten.


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Beziehung zwischen Gott u. Jesus Christus -Betrachtung anhand der Bibel

19.02.2013 um 11:47
Da es Dennis im Moment vermutlich nicht möglich ist, weiter zu machen (schade), mache ich mal inzwischen mit einem anderen Thema weiter.

@Dennis75, ich hoffe Du bist nicht aus gesundheitlichen oder sonstigen unschönen Gründen verhindert. Sollte es so sein, dann wünsche ich Dir, dass sich dieser Zustand (was es auch immer ist) baldmöglichst zum Guten wendet.

Hier mal ein Zitat aus einem anderen Faden:
Göttin:
Wie so oft, wurden die biblischen Erzählungen an ältere Mythen oder frühere historische Gestalten angeknüpft, angelehnt, ganz übernommen, bzw. ihre Namen durch passende Namen ersetzt und sie konnten diese in die Bibel "einziehen".

->Kayla:
Das ist ja sogar nachweisbar und auch belegbar. Die Bibel ist eine Konstruktion aus ägyptischen, sumerischen und babylonischen Einflüssen, welche durch die griechische Philosophie hinsichtlich von Transzendenz und Immanenz und die Anpassung an hebräische Vorstellungen jenen monumentalen Anstrich erhielt. Es gab wenig echte hebräische Heroen und noch weniger prächtige Bauwerke, welche sich auch nur ansatzweise nachweisen ließen. Der biblisch, zunächst nur israelitischen Jahwe erhielt die mystischen Grundlagen von Re, Echnaton und dem sumerischen Gottvater Anu, wobei man diesen drei Hauptgöttern in dem israelitischen Berg- u. Sturmgott Jahwe/El Schaddaj vereinigte. Wobei sich mit Leichtigkeit auch noch Zeus mit eingefügt haben könnte. Also ein insgesamt zusammengeklautes Szenario, welchen die Anhänger auch noch heute genauso blauäugig und ergeben hinterherrennen, ohne jemals zu hinterfragen.

Beispielsweise, die Auferstehungsgeschichte gab in anderer Form es schon bei den Sumerern.
@gramm, @pere_ubu und alle Anderen, welche an das glauben was in der Bibel steht, mich würde mal sehr Eure Meinung dazu interessieren (falls Ihr Zeit, Lust und Muse habt, Euch dazu zu äußern)


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Beziehung zwischen Gott u. Jesus Christus -Betrachtung anhand der Bibel

19.02.2013 um 12:05
Nachtrag:

GöttinLilif:
Wo auch immer die
alten Ägypter, die Babylonier, die Sumerer es her hatten, das Volk der Juden war auf
jeden Fall weiter von der Urquelle entfernt, denn ihre Schriften bauten auf noch
älteren auf.

Was wir zu Moses, zu König David, zu Salomon schrieben, bringt Jesus Stammbaum
auf sehr dünnes Eis. Dieser Stammbaum ist eben auch nur Fiktion und zeigt einmal mehr,
dass Jesus nichts mit Jahwe zu tuen haben muss, egal ob Maria von irgendeinem heiligen
Geist beseelt wurde oder nicht, ihr Stammbaum ist auf jeden Fall in der Form historisch
nicht haltbar ! Die Vorbilder für alle 3 Männer sind anderswo zu suchen, womit sie
im Grunde ihre Identität verlieren, Jesus vermeintlicher, biblischer Stammbaum mutiert somit zur Farce.
Kayla:
Ja, das ist wohl das größte Rätsel, denn unterschiedlicher wie der zusammengebastelte Gottvater JHWE und dessen angeblicher Sohn Jesus Chr. kann ja kaum etwas sein.


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Beziehung zwischen Gott u. Jesus Christus -Betrachtung anhand der Bibel

19.02.2013 um 12:12
Noch ein Nachtrag dazu, Worte, die ich sehr bemerkenswert und nachdenkenswert finde:

snafu:
Es ist in den alten Schriften der Mensch selbst beschrieben. Nichts im Aussen, nichts, was andere Menschen betrifft, sondern die EIGENE SEELE. In sich selbst ist das Licht, was woanders gesucht wird, und auch die Dunkelheit, die in den Anderen erkannt wird.

Ja ist komisch. Wie kann das sein, dass jeder Mensch seine eigene Seele darin finden kann. Wobei diese Worte nicht das sagen, was gemeint ist, da das was gemeint ist, wortlos ist.
Das ist das Verwirrende an den ganzen geschichten, sie UM-schreiben , was nicht be-schrieben werden kann.

Das lässt viel Platz für Spekulationen.

erst bis es der Mensch selbst Erfahren hat, was UM-schrieben wird, kann er es erkennen, was es IST, was umschrieben wird.
Tod und Leben, Auflösung Erlösung, Unsterblichkeit....blabla... sind nur Worte.


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Beziehung zwischen Gott u. Jesus Christus -Betrachtung anhand der Bibel

19.02.2013 um 14:04
Optimist schrieb:Noch ein Nachtrag dazu, Worte, die ich sehr bemerkenswert und nachdenkenswert finde:
Optimist schrieb:erst bis es der Mensch selbst Erfahren hat, was UM-schrieben wird, kann er es erkennen, was es IST, was umschrieben wird.
Tod und Leben, Auflösung Erlösung, Unsterblichkeit....blabla... sind nur Worte.
das ist genau das was ich gestern auch beschrieben habe/vermitteln wollte als ich die bibel als märchenbuch betitelte aus dem man lehren ziehen kann/soll aber das drumherum nur ein mittel zum zweck ist um diese lehren verständlicher zu machen......

denn sind wir uns ehrlich, das einzige wichtige in der bibel sind doch die lehren die dort vermittelt werden. wenn man nicht wortwörtlich an den buchstaben hängt sondern sie geistlich auf sich wirken lässt und hauptsächlich auch zwischen den zeilen die aussagen dahinter erkennt dann fängt man an die bibel mit anderen augen zu sehen.

und solange man diese lehren nicht verstehen und auf sein leben umsetzen kann ist es meines erachtens sowieso nicht gerechtfertigt sich als wahrer christ zu bezeichnen.


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kore
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Beziehung zwischen Gott u. Jesus Christus -Betrachtung anhand der Bibel

21.02.2013 um 10:30
-Therion- schrieb:und solange man diese lehren nicht verstehen und auf sein leben umsetzen kann ist es meines erachtens sowieso nicht gerechtfertigt sich als wahrer christ zu bezeichnen.
ich würde soweit gehn daß "wahr" wegzulassen.
Denn was diesbzgl. nicht wahr ist, ist der Einfachheit halber eben kein Christ.


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Beziehung zwischen Gott u. Jesus Christus -Betrachtung anhand der Bibel

22.02.2013 um 18:26
@Optimist
Optimist schrieb:Wie so oft, wurden die biblischen Erzählungen an ältere Mythen oder frühere historische Gestalten angeknüpft, angelehnt, ganz übernommen, bzw. ihre Namen durch passende Namen ersetzt und sie konnten diese in die Bibel "einziehen".
Optimist schrieb:Beispielsweise, die Auferstehungsgeschichte gab in anderer Form es schon bei den Sumerern.
Optimist schrieb:Was wir zu Moses, zu König David, zu Salomon schrieben, bringt Jesus Stammbaum
auf sehr dünnes Eis. Dieser Stammbaum ist eben auch nur Fiktion und zeigt einmal mehr,
dass Jesus nichts mit Jahwe zu tuen haben muss
Grüß Dich erstmal,

das sind ja nun drei ganz verschiedene Themen, und ich traue mir zu dass ich zu jedem Punkt das eine oder andere sagen könnte. Aber ich weiß ja nicht wie weit die Themen ausufern...

Vielleicht können wir die einzelnen Punkte ein wenig aufhellen, das würde es mir auch leichter machen mich wieder in den Thread einzufinden. Später heute abend können wir dann sicher auch wieder unser ursprüngliches Thema wieder aufnehmen.


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Beziehung zwischen Gott u. Jesus Christus -Betrachtung anhand der Bibel

22.02.2013 um 18:46
Wie so oft, wurden die biblischen Erzählungen an ältere Mythen oder frühere historische Gestalten angeknüpft, angelehnt, ganz übernommen, bzw. ihre Namen durch passende Namen ersetzt und sie konnten diese in die Bibel "einziehen".

Ich stimme zu, dass die Bibel Geschichten enthält die viel älter sind als die Bibelfassungen, die (im Fall des AT) ungefähr zwischen 400 v.Chr. und 200 v.Chr. ihre heutige Form erhielten. Und wenn das so ist weiß ich nicht warum nicht auch andere Völker diese Geschichten kennen sollten.

Was mir NICHT klar ist, warum sollen zB sumerische Geschichten einen höheren Anspruch haben authentisch zu sein? WENN die biblischen Erzählungen durch die Jahrhunderte verändert wurden, können ebenso die sumerischen Geschichten sich über die noch viel mehreren Jahrhunderte verändert haben.

Was ich AUCH nicht verstehe ist das Argument, dass die Geschichten deshalb unwahr sind, oder unglaubwürdig zumindestens, weil andere Leute sie schon früher erzählt haben. Als Beispiel wird gerne die Sintflutgeschichte gewählt, die ja in vielen Einzelheiten dem entsprechenden Abschnitt des Gilgamesch-Epos ähnelt - und anderen Geschichten, die WELTWEIT erzählt wurden, lange vor Jesus.

Ganz allgemein gesagt: Wenn ich behaupte, in der Zeitung steht dass ein seltsames Ereignis stattgefunden hat, und jemand antwortet dann: Ach das kann doch nicht stimmen, weil es in einer anderen Zeitung eine Woche vorher auch stand, halte ich das für, nun ja, reichlich unlogisch.

Im speziellen Fall der Sintflut, die ja damit endet dass ALLE Menschen der GANZEN Welt von einer einzigen Familie abstammen, wäre es ja nun sogar der komplett endgültige Blödsinn wenn NUR die Hebräer davon wüssten, und KEIN anderes Volk der ganzen Welt. Im Gegenteil, die Geschichte wird umso glaubhafter, wenn AUCH andere Menschen von der Sintflut erzählt hätten von China bis Amerika, schon lange bevor Jesus lebte. Und genau das ist auch der Fall.

Aber die Sintflut gehört hier nicht wirklich her, ist nur das immer wiederkehrende und beliebteste Beispiel für angebliche Unglaubwürdigkeit der Bibel.


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Beziehung zwischen Gott u. Jesus Christus -Betrachtung anhand der Bibel

22.02.2013 um 19:34
Im Gegenteil, die Geschichte wird umso glaubhafter, wenn AUCH andere Menschen von der Sintflut erzählt hätten von China bis Amerika, schon lange bevor Jesus lebte. Und genau das ist auch der Fall.

Aber die Sintflut gehört hier nicht wirklich her, ist nur das immer wiederkehrende und beliebteste Beispiel für angebliche Unglaubwürdigkeit der Bibel.
die tatsache das es die sinflut gab besagt aber nicht das gott dafür verantwortlich ist und gibt der bibel auch deswegen nicht mehr glaubwürdigkeit. das einzige was es aussagt ist, dass ein naturschauspiel stattgefunden hat das auch in der bibel erwähnt wird.

das dies gott zugeschrieben wurde als verursacher haben sich die menschen zusammen gereimt weil sie nicht auf wissenschaftler zurückgreifen konnten um eine andere erklärung dafür zu finden.


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Beziehung zwischen Gott u. Jesus Christus -Betrachtung anhand der Bibel

22.02.2013 um 19:48
@-Therion-

Zumindest beim ersten Absatz gebe ich Dir Recht. Mein Posting richtete sich gegen Leute die sagen: Die sumerischen Erzählungen sind viel glaubwürdiger weil sie in älterer Fassung (angeblich) überliefert sind. Ich gehe hiermit nicht auf die Frage ein ob es überhaupt einen Gott gibt.


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Beziehung zwischen Gott u. Jesus Christus -Betrachtung anhand der Bibel

22.02.2013 um 19:49
Grüß Dich @Dennis75, schön dass Du wieder hier bist :)
Wie so oft, wurden die biblischen Erzählungen an ältere Mythen oder frühere historische Gestalten angeknüpft, angelehnt, ganz übernommen, bzw. ihre Namen durch passende Namen ersetzt und so konnten diese in die Bibel "einziehen".

Ich stimme zu, dass die Bibel Geschichten enthält die viel älter sind als die Bibelfassungen
Müsste erst mal wissen, glaubst Du dass die gesamte Bibel inspiriert ist, oder nur Teile?
Weißt Du was ich immer denke?
Vorrausgesetzt, die Bibel ist insgesamt inspiriert, dass durch die Bibel die "alten Geschichten" einfach nur richtig gestellt werden sollten. Was meinst Du dazu?

Auf Deine weiteren Ausführungen gehe ich später ein, habe noch nicht alles gelesen.


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Beziehung zwischen Gott u. Jesus Christus -Betrachtung anhand der Bibel

22.02.2013 um 19:55
@Optimist

Ja, ich glaub tatsächlich dass in der Bibel NUR Sachen stehen von denen sowohl Jesus als auch sein Vater sagen würden, dass sie völlig richtig sind (wenn die beiden zB jetzt hier im Thread wären). Falls Du das mit "inspiriert" meinst. Und ob die alten Erzählungen der Völker damit richtig gestellt werden sollten - nun ja, ich glaube eher nicht.

Ich schätze eher es war den Hebräern völlig wurscht ob die umliegenden Nationen ähnliche, (fast) gleiche oder ganz andere Erzählungen kannten. Die Autoren des AT haben sich, zunächst mal, nur auf die Zielgruppe "Volk Israel" konzentriert - und die beriefen sich nun mal auf das einzigartige Verhältnis zwischen Jahwe und Mose. In sofern hatten und haben sie es ja überhaupt nicht nötig, den Erzählungen der anderen Völker irgendwelche Beachtung zu schenken. So wenig, wie z.B. die Buddhisten es nötig finden sich mit dem Judentum zu vergleichen...


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Beziehung zwischen Gott u. Jesus Christus -Betrachtung anhand der Bibel

22.02.2013 um 20:01
Dennis75 schrieb:Was mir NICHT klar ist, warum sollen zB sumerische Geschichten einen höheren Anspruch haben authentisch zu sein? WENN die biblischen Erzählungen durch die Jahrhunderte verändert wurden, können ebenso die sumerischen Geschichten sich über die noch viel mehreren Jahrhunderte verändert haben.
Gutes Argument.
Ganz allgemein gesagt: Wenn ich behaupte, in der Zeitung steht dass ein seltsames Ereignis stattgefunden hat, und jemand antwortet dann: Ach das kann doch nicht stimmen, weil es in einer anderen Zeitung eine Woche vorher auch stand, halte ich das für, nun ja, reichlich unlogisch.
Auch gut.
Das Problem wird wohl sein, dass die Bibel in einigen Teilen von den alten Geschichten abweicht. Wem glaubt man dann mehr? -> dem Älteren.
Im speziellen Fall der Sintflut, die ja damit endet dass ALLE Menschen der GANZEN Welt von einer einzigen Familie abstammen, wäre es ja nun sogar der komplett endgültige Blödsinn wenn NUR die Hebräer davon wüssten, und KEIN anderes Volk der ganzen Welt. Im Gegenteil, die Geschichte wird umso glaubhafter, wenn AUCH andere Menschen von der Sintflut erzählt hätten von China bis Amerika, schon lange bevor Jesus lebte. Und genau das ist auch der Fall.
Ja das ist auch einleuchtend.
Nur auch hier wieder: Warum wird es mit so krassen Unterschieden erzählt?

Das ist der Punkt, wo ich immer wieder zu der Auffassung komme, die Bibel könnte diese Unterschiede von Land zu Land richtig gestellt haben.

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Dennis75 schrieb:Ja, ich glaub tatsächlich dass in der Bibel NUR Sachen stehen von denen sowohl Jesus als auch sein Vater sagen würden, dass sie völlig richtig sind (wenn die beiden zB jetzt hier im Thread wären).
Schön aus gedrückt :)

Und ob die alten Erzählungen der Völker damit richtig gestellt werden sollten - nun ja, ich glaube eher nicht.
Ich schätze eher es war den Hebräern völlig wurscht ob die umliegenden Nationen ähnliche, (fast) gleiche oder völlig andere Erzählungen kannten. Die Autoren des AT haben sich, zunächst mal, nur auf die Zielgruppe "Volk Israel" konzentriert - und die beriefen sich nun mal auf das einzigartige Verhältnis zwischen Jahwe und Mose. In sofern hatten und haben sie es ja überhaupt nicht nötig, den Erzählungen der anderen Völker irgendwelche Beachtung zu schenken. So wenig, wie z.B. die Buddhisten es nötig finden sich mit dem Judentum zu vergleichen...
Auch eine Erklärung. Trotzdem verstehe ich noch nicht, wieso es dann zu solchen inhaltlichen Unterscheiden kommen konnte.
Gut, ein Zeugenbericht bei der Polizei ist sicher auch unterschiedlich. Aber im Großen und Ganzen wird doch der Tathergang sicher halbwegs gleich beschrieben.
Zum Beispiel: roter Wagen kam von links und fuhr dem grünen rein. Wer dann wie in den Wagen drin saß und was sie an hatten, das wird sich dann unterscheiden, ist aber auch nicht so wichtig.
Weißt Du wie ichs meine?


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