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Insekten und Spinnen

5.500 Beiträge, Schlüsselwörter: Insekten, Spinnen, Käfer, Naturwissenschaft, Krabbeltierchen
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Insekten und Spinnen

Insekten und Spinnen

23.02.2019 um 13:55
Blepharotes schrieb:Wie groß war er?
der war eher klein denk ich, so kleinfingerlang (meiner, also frau ;)) ich hatte da mehrere in ca. dieser größe.


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23.02.2019 um 15:03
@cassiopeia1977

Ok danke :) Das Tierchen sieht jedoch sehr schön aus :)


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23.02.2019 um 15:10
Rao schrieb:Bei dem Artikel über die Riesenbiene hat das tumbe Übersetzungsprogramm voll zugeschlagen ("eine einzige Bärin", "alleinstehende Frau" statt Solitär-Bienenweibchen :) )
Au ja, so ein Mist :D Hier der Artikel aus Spektrum.de :
Bienengigant nach 38 Jahren wiederentdeckt


Neben Wallaces Riesenbiene wirkt unsere Honigbiene wie ein Zwerg. Doch seit 1981 hatte niemand mehr diesen Giganten gesehen - bis jetzt.


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© CLAY BOLT, CLAYBOLT.COM / GLOBAL WILDLIFE CONSERVATION (AUSSCHNITT)


Vor 38 Jahren haben Wissenschaftler das letzte lebende Exemplar von Megachile pluto gesehen – obwohl die Insekten sehr auffällig sind: Ausgewachsene Exemplare dieser Mörtelbienenart sind bis zu vier Zentimeter lang und weisen Flügelspannweiten von mehr als sechs Zentimetern auf. Sie sind damit viermal größer als unsere gängigen Honigbienen. Wallaces Riesenbiene gehörte deshalb zu den 25 vermissten Tier- und Pflanzenarten, nach denen Biologen besonders intensiv suchten. Hinweise darauf, dass dieses Insekt überlebt haben könnte, gab es 2018, als in einem niederländischen Museum ein Exemplar auftauchte, das laut Datenblatt 1991 gesammelt worden war. Ebenfalls 2018 wurden zwei weitere relativ frisch gefundene Tiere versteigert und gingen in private Sammlungen. Doch erst eine Expedition von Biologen um Simon Robson von der University of Sydney und den Naturfotografen Clay Bolt konnte das Rätsel lösen und endgültig bestätigen, dass die Giganten noch existieren.
Nach fünftägiger Suche in den Regenwäldern einer kleinen Insel der indonesischen Molukkengruppe – den genauen Standort auf der Insel verschweigen die Wissenschaftler – entdeckten sie eine erste Riesenbiene lebend an einem Termitennest, in dem sie ihr eigene Bruthöhle anlegte. »Es war absolut atemberaubend, diese fliegende Bulldogge unter den Insekten zu sehen und einen richtigen Beleg zu haben, dass sie mitten in der Wildnis noch unter uns ist«, so Bolt, der die Tiere fotografierte und filmte. Alfred Russel Wallace hatte die Art 1859 erstmals gesammelt und beschrieben, als er die Molukkeninsel Becan erforschte. Ihm fielen vor allem die extrem großen Mandibeln des Tieres auf, deren Funktion erst 100 Jahre später geklärt werden konnte: Sie kratzen damit Harzklümpchen von Baumrinden, um damit ihr Nest gegen die Termiten abzudichten – die kleinen Insekten können dieses Material nicht zersetzen oder abtragen. Den deutlich kleineren Männchen fehlen dagegen diese Kieferwerkzeuge.

In den Bienennestern leben bis zu sechs Weibchen, die ihren Nachwuchs versorgen. Die Männchen verteidigen diese Reviere außerhalb des Nests gegen Artgenossen. Die bislang einzige größere Studie zu Megachile pluto erfolgte 1981, danach verschwand sie vom Radar der Biologen – was unter anderem an ihrem abgelegenen Verbreitungsgebiet liegt, das nur selten von Forschern aufgesucht wird. Wilderer hingegen scheinen die Region öfter zu besuchen. Denn hellhörig wurden Entomologen 2018, als ein frisch gefangenes Exemplar für rund 9000 US-Dollar über eBay an einen privaten Sammler versteigert wurde; ein zweites Tier ging kurze Zeit später für über 4000 US-Dollar über den Tisch. Nach indonesischem Recht ist dieser Handel illegal. Dennoch sorgen sich die Wissenschaftler wegen der hohen Preise, welche die Bienen erzielen: Sie sind ein Anreiz für weitere Wilderer.

Die Art lebt außerdem in unberührten Regenwäldern und hat spezielle Ansprüche an ihren Lebensraum, weshalb sie durch Abholzungen gefährdet ist – und Indonesien gehört weltweit zu den Staaten mit den größten jährlichen Waldverlusten. Robson und Co hoffen, dass ihr Fund das Interesse am Erhalt der Riesenbienen weckt. Sie planen daher eine weitere Expedition, um mehr über das Verhalten der Insekten, ihre Verbreitung und die Bestandsgröße herauszufinden – und wie es sich anfühlt, wenn man von den Tieren gestochen wird. Denn auch das weiß noch niemand.
https://www.spektrum.de/news/bienengigant-nach-38-jahren-wiederentdeckt/1625702


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23.02.2019 um 21:49
@cassiopeia1977 hat aus Thailand einen wunderschönen Bandfüßer fotografiert und gefilmt. Die zu den Diplopoden oder Doppelfüßer gehörenden Bodenarthropoden leben in der Laubstreu und der oberen Bodenschicht. Unter die Doppelfüßer werden vier Typen von Lebensformen dargestellt.

1. Lebensform: der Bulldozer- Typ (Julidae) (kein Scherz ;) )

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https://alchetron.com/Julidae


2. Lebensform: Kugel- Typ (Glomeridae)

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https://www.alamy.de/fotos-bilder/glomeridae.html


3. Lebensform: Keil- Typ (Polydesmidae)

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Foto:picssr.com

4. Lebensform: Rindenbewohner (Polyxenidae)

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http://www.bowerbird.org.au/observations/57381

Alle diese Tiere brauchen wie die Chilopoda, die Hundertfüßer ein bestimmtes Feutigkeitsbedürfnis und leben daher in der Laubschicht,wo die Luftfeuchtigkeit entsprechend groß ist. Alle hier gezeigten Diplopoden sind reine Pflanzenfresser und zerkauen mit ihren Mundwerkzeugen pflanzliche Substanzen und in Zersetzung befindliche Pflanzenteile.
Sie selbst besitzen keine aktive Verteidigung vor räuberische Feinden, sie sind jedoch nicht schutzlos davor ausgerichtet, sondern verfügen über zahlreiche Wehrdrüsen. Diese befinden sich meist ab den 5. oder 6. Doppelsegmet und besitzen über eine Reihe kleiner Poren. Wenn diese Tiere sich verteidigen müssen,drücken sie das Sekret durch Muskelkraft und Hämolymphdruck aus diese Drüsen heraus. Diese Stoffe riechen unangenehm und enthalten oft auch giftige Stoffe, die auch die Schleimhäute von Wirbeltieren reizen können. Daher sollte man sich immer die Hände gründlich mit Seife abwaschen, wenn man solche Tiere angefasst hat, bevor man damit unabsichtig sich die Augen reibt etc...
Diploboden vom Bulldozer Typ leben in der oberen Bodenschicht und graben auch gerne tiefe unterirdische Gänge. Daher sind sie auch wurmförmig, kreisrund,langestreckt und gegliedert und besitzen je Doppelsegment zwei Paar Beine.
Die vor ihnen liegende Erde wird beim Graben wie ein Bulldozer wegeräumt, daher die Bezeichnung.
Die Diploboden vom Keil- Typ der Gattung Polydesmidae besitzen wie bei den Bulldozer Typ einen starren Körperring, jedoch sind ihre Rücken - und Brustplatten zu einem starren,segmentalen Körperring verwachen,jedoch sind diese außen abgeflacht und seitlich durch flügelähnliche Erweiterungen vergrößert. Innerlich sind diese Doppelfüßer querschnitt ebenfalls kreisrund aufgebaut. Durch ihren abgeflachten Rücken können sie sich keilförmig zwischen Laubblättern schieben und unter Steinen zwängen.


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24.02.2019 um 07:37
Etwas für Arachnophobiker.

Heute morgen gelesen:
"Wer Angst vor Spinnen hat, dem dürfte beim Gedanken daran, eine giftige Spinne im Blumentopf nach Hause zu tragen, das Herz rasen. Es gibt eine Spinnenart, die sich tatsächlich auf diese Art in der Welt verbreitet hat. Die gute Nachricht: Das Tier ist nicht giftig. Aber sie sieht der sogenannten Schwarzen Witwe zum Verwechseln ähnlich."

https://www.bild.de/ratgeber/2019/ratgeber/angst-vor-spinnen-falsche-witwe-verbreitet-sich-ueber-pflanzenkuebel-60194730...


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24.02.2019 um 07:57
@cassiopeia1977

Deine Ameisen die du übrigens fotografiert hast, sind wunderschön. Sehr tolle Makroaufnahmen.
Das sind Weberameisen aus der Gattung der
Oecophylla. Vielleicht ist es sogar die asiatische Weberameise Oecophylla smaragdina, die auch in Thailand vorkommen.


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24.02.2019 um 13:51
IMG 20190224 134711

Meine erste Honigbiene, die ich dieses Jahr fotografiert und gesichtet habe. Die ist aber ganz schön gierig :)


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26.02.2019 um 09:54
Hallo,

hier zeige ich mal eine andere Art aus meiner Zucht:


IMG 20190220 195150 081

Das ist Taeniodera egregia, ein kleiner Rosenkäfer aus Indonesien.
Die Tiere werden ca 15mm groß und sind exzellente Flieger.
In der Natur besuchen die Tiere gammelnde Früchte,Blüten und Saftstellen an Bäumen. Die Eier werden vermutlich in Höhlen in Bäumen gelegt, in denen loses Holz und Blattmaterial von Pilzen und Bakterien zersetzt wird.

In der Zucht fressen die Larven Humus aus den einheimischen Laubwäldern.

Aufgrund der Größe kann man sie auch in kleinen Behältern nachziehen.

LG
Lars


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26.02.2019 um 13:53
Blepharotes schrieb:Weberameisen aus der Gattung der
Oecophylla
ah, danke. muss ich gleich mal googeln. :)


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26.02.2019 um 14:16
@cassiopeia1977
Bitte sehr :)


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26.02.2019 um 14:38
@Blepharotes
wirklich total interessant wie die die nester bauen. das hätt ich gern gesehn!! ich hab immer einige solche nester nebeneinander gesehn, richtig versponnen. geniale tiere!!


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27.02.2019 um 12:39
@Mirella4

Feldwespen bauen jetzt wieder Nester. Sind bei dir vielleicht wieder welche? Letztes Jahr hattest du ja gleich zwei gehabt :)


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27.02.2019 um 19:04
cassiopeia1977 schrieb:ich hab immer einige solche nester nebeneinander gesehn, richtig versponnen.
Freut mich,dass du so etwas schönes im Urlaub sehen durftest :)
cassiopeia1977 schrieb:geniale tiere!!
Ja,das sind sie Allemal :)


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27.02.2019 um 20:39
@Blepharotes
Hallo,im Moment sehe ich keine,wir hatten aber noch keine Zeit die Alten zu entfernen.
Ich weiss nicht ob sie dann wieder bauen,wenn die Alten noch hängen?

Im Moment ist es bei uns noch Ruhig mit den Brummern.
ABER ....i freu mi scho wenns wieder brummt und summt.


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27.02.2019 um 21:30
Mirella4 schrieb:ABER ....i freu mi scho wenns wieder brummt und summt.
Ja,ich mich auch :) Endlich kommen die warmen Tage wieder, die Sonne scheint und es brummt und summt wieder.


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27.02.2019 um 21:37
Blepharotes schrieb:Freut mich,dass du so etwas schönes im Urlaub sehen durftest :)
mich auch. hab hier eh irgendwo ein bild von den nestern eingestellt, glaub ich.

hier noch eine libelle auf einem wattwurmhaufen (?)

DSCN2345.


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27.02.2019 um 21:39
cassiopeia1977 schrieb:hier noch eine libelle auf einem wattwurmhaufen (?)
Was für ein schönes Bild !!!


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03.03.2019 um 11:36
sind das blattläuse die meinen armen oleander im keller angezapft haben und sich da vermehren??? 😤
IMG 20190303 113141

IMG 20190303 112854


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03.03.2019 um 12:20
@cassiopeia1977

Ja,das sind Aphis nerii Blattläuse und die sind giftig.


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03.03.2019 um 12:22
Die heissen auch Oleanderblattläuse.


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