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Ausgestorbene, bedrohte, neu-entdeckte Tiere & Kurioses in & aus der Tierwelt

1.808 Beiträge, Schlüsselwörter: Kryptozoologie, Ausgestorben, RAR, Landtiere

Ausgestorbene, bedrohte, neu-entdeckte Tiere & Kurioses in & aus der Tierwelt

18.12.2014 um 22:56
Das Haselhuhn (Bonasa bonasia) gehört wie das Auerhuhn und das Birkenhuhn zu den Raufusshühnern. Es ist ein scheuer bodenbewohnender Vogel, der auf Unterholzvegetationsreiche Wälder angewiesen ist. Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Nordeuropa über Russland Vorderasien bis auf die japanische Insel Hokaido, es sind mehrere Unterarten bekannt, das Hauptverbreitungsgebiet liegt in Russland. Leider reagiert das Haselhuhn sehr empfindlich auf Umweltbelastungen, es wird vom Menschen und der Zivilisation mehr und mehr zurück gedrängt. In Mitteleuropa ist das Haselhuhn selten und aus grossen Teilen seines ursprünglichen Verbreitungsgebietes verschwunden, auch wurde es durch die zunehmende Verbreitung der Hauskatze mehr und mehr zurück gedrängt, auch ist eine bevorzugtes Beutetier des Rotfuchses. In Deutschland, der Schweiz und Österreich ist es mittlerweilen eine vom Aussterben bedrohte Art, Autobahnen die frühere ursprüngliche Waldverbreitungsgebiete im Mittelland durchschneiden, machen dem Haselhuhn das Überleben schwer, aufräumende Waldbewirtschaftung sorgen dafür, dass natürliche Kraut und Strauchvegetationen welche dem Haselhuhn als Rückzugsmöglichkeiten und Versteckplätze dienen, zunehmends aus unseren heimischen Wäldern verschwinden. Auch als eine der grössten Killer aller wilder lebender Lebewesen, würde ich die Bedüngung von Wiesen und Feldern beurteilen, dieser Faktor wird häufig unterschätzt, sorgt aber dafür, dass sehr viele heikle Pflanzenarten aussterben, von denen zahlreiche einzigartige Arten wie unzählige Schmetterlingsarten abhängig sind, die nach und nach verschwinden oder aussterben. Ausserdem fügen sie den inneren Organen unzähliger Arten Schaden zu und sorgen so dafür, dass diese weniger gut überleben können oder weniger Nachwuchs zeugen können.


Haselhuhn


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Ausgestorbene, bedrohte, neu-entdeckte Tiere & Kurioses in & aus der Tierwelt

18.12.2014 um 23:02
Ich würde es begrüssen, dass dafür geworben wird, dass in Zukunft viel weniger Wiesen und Felder bedüngt werden, so dass ursprünglich weit verbreitete und mittlerweilen ausgestorbene Pflanzenarten zurück kehren können.


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Swish
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Ausgestorbene, bedrohte, neu-entdeckte Tiere & Kurioses in & aus der Tierwelt

21.12.2014 um 01:25
@whiteIfrit

super schön ( und traurig) sind deine Artikel zu lesen! hab mich nur um das mal zu sagen hier angemeldet. Danke!


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Ausgestorbene, bedrohte, neu-entdeckte Tiere & Kurioses in & aus der Tierwelt

21.12.2014 um 12:37
@Swish

Ja "traurig auch ein bisschen" weil ich mich einfach für alles Seltene und Spezielle in der Tierwelt interessiere, ich könnte natürlich auch über Tiere berichten die häufig sind und eine Erfolgsgeschichte in ihrer Vermehrungsgeschichte zu verbuchen haben wie etwa die Agakröte oder die Kaninchen in Australien deren Nachrichten nicht traurig wären, aber das wäre für mich nicht interessant. Sehr bedenklich finde ich wie arg es heutzutage um die Umwelt bestellt ist, da die Umweltvernichtung in einem bedenklichen Masse zugenommen hat. Da ist das Beispiel mit Diclofenac zu nennen, was ich zbsp. völlig unnötig finde, weil Tiere aussterben die vor nicht allzulanger Zeit noch sehr häufig waren, das müsste jetzt nicht auch noch sein meiner Meinung nach.

In Schleswig-Hohlstein gehen zbsp. seltsamerweise plötzlich die Anzahl der Mäusebussarde und Kaninchen zurück, niemand weiss genau warum? Das Verschwinden der Mäusebussarde könnte ebenfalls mit dem tiermedizinischen Medikament: Diclofenac in Zusammen stehen, da ja Bauern manchmal auch ihre Kadaver oder Innereien auf`s Land hinaus werfen als Futter für die Raubvögel. Gerade auch deswegen weil Mäusebussarde und Kaninchen zu den widerstandsfähigsten, flexibelsten, anpassungsfähigsten und vermeehrungsfreudigsten Arten gehören und bisher immer häufig waren in den Gebieten wo sie aufgetreten sind. Vor Diclofenac ist also generell zu warnen! Diclofenac könnte noch dazu führen, dass sämtliche Raubvögel der Welt aussterben könnten, eine echte Gefahr für die Vogelwelt der Erde!


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21.12.2014 um 13:17
@Swish

Man muss dazu auch noch wissen, dass ich mich schon seit 24 Jahren mit Natur und Umwelt-Themen auseinander setze, seit ich 4 Jahre alt bin ziehe ich alle Tier, Natur und Umwelt-Bücher und Dokumetationen in mich hinein die ich finden kann, so als wäre das bei mir vorprogrammiert. Besonders bewandert bin ich im Bereich der Zoologie und gerne würde ich auch beim WWF, Greenpeace oder Amt für Umwelt arbeiten, aber die wollen mich einfach nicht nehmen...!


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23.12.2014 um 02:17
Ein anderes Thema, die Agakröte in Australien

Angefangen hatte alles 1935, damals hatte die Käferlarve einer Käferart, Verwandter des Mistkäfers, der Zuckerrohrernte bedroht. Weil australische Umweltforscher glaubten, dass die Agakröten die Käferlarven fressen würden, führten sie kurzerhand die Agakröten ein. Später stellte sich heraus, dass nicht die Kröte, sondern die Klimaerwärmung die Schädlinge aus den Zuckerrohrstängeln vertrieb. Sich aber die Agakröte rasend schnell ausbreitete, da ein Weibchen alleine in einem Wurf bis zu 36`000 Eier legen kann und die Agakröte keine natürliche Feinde kennt. Dies weil sie ein sehr starkes Gift aus Rückendrüsen in der Nähe des Kopfes absondert das sogar grosse Giftschlangen, Krokodile töten kann. Dieses kann sie bis zu 2 Meter weit versprühen wenn sie sich bedroht fühlt und sogar niedliche Agaqaulquappen sind bereits giftig und können Fische oder Wasservögel töten, wenn diese versehentlich in sie hinein beissen.


http://www.welt.de/wissenschaft/article12987372/Australien-schafft-sich-14-000-Aga-Kroeten-vom-Hals.html


Das Gift kann aber auch als Droge missbraucht werden, da es ähnlich wirkt wie LSD. Bei besonders Wagemutigen ist das sogenannte "Kröten lecken" in" geworden, das Gift kann aber auch gemolken und getrocknet werden und dann in Haschischpfeiffen, scheibchenweise inhaliert werden. Oder die Haut kann getrocknet und dann als Tee getrunken werden. Schon im Mittelalter waren Krötengifte Teil der Hexensalbe und für ihre halluzinogene Wirkung bekannt. Das Gift der Agakröte ist aber auch gefährlich und kann kaum eingeschätzt werden, es wird von: Farberscheinungen, Euphorie, Redefluss, Selbstüberschätzung aber auch von Horrortrips oder Blutdruckhochdruck, Übelkeit, Erbrechen, weit erweiterten Augenpupillen, Blaufärbung der Haut und Schleimhäuten, Herzrhytmusstörungen, Schwindelanfällen und Kopfschmerzen, epileptischen Verkrampfungen und psychotischen Zuständen berichtet.


http://www.freenet.de/lifestyle/gesundheit/ernaehrung/agakroete-als-rauschmittel_763022_533122.html


Mittlerweilen gibt es alleine im Northern Territorium über 92 Millionen Agakröten, dies entspricht einem Verhältnis von 420 Agakröten pro Einwohner. Dadurch sind zahlreiche Reptilien und Säugetiere, welche ursprünglich in Australien häufig vorgekommen sind, vom Aussterben bedroht. Weil die Agakröten ihre Jungen und ihre Eier fressen. Mittlerweilen gibt es zahlreiche Freiwilligen die in Trupps losziehen um zahlreiche Agakröten zu töten. Und es gibt mittlerweilen zahlreiche Kampagnen, Warnhinweise, Flyers und Aufrufe dazu, alle Agakröten zu töten denen man begegnet. Sogar hochrangige Politiker rufen mittlerweilen zum Kampf gegen die Agakröte auf. Man zerschneidet sie mit dem Rasenmäher, benutzt sie als Golfball oder überfährt sie mit dem Auto. Kaum ein anderes Tier wird so gehasst wie die Agakröte in Australien.


Experten schätzen dass 1/3 aller Schlangenarten Australiens in den nächsten Jahrzehnten aussterben könnten.


Zahlreiche Reptilien Australiens sind mittlerweilen vom Aussterben bedroht, wie etwa die Todesotter, welche mit ihrem hell gefärbten Schwanzende im Gras auf Beute lauert und kaum gesehen wird. Und zahlreichen Waranarten, der Kragenechse und zahlreiche Skunkarten.


Damit hat die Agakröte eine einzigartig Verbreitungs-Erfolgsstory zu verbuchen, dafür sind aber zahlreiche andere Arten durch sie vom Aussterben bedroht.


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25.12.2014 um 02:55
Hier ein sehr faszinierender Bericht über ein Tier, dass sich zu einem meiner Lieblingstiere gemausert hat, die Lederschildkröte. Leider sind diese faszinierenden Meeresbewohner vom Aussterben bedroht, um die ist es viel mehr Schade als es um Menschen, da diese Tiere jahrmillionen lange die Meere bewohnt haben und dabei eine unglaubliche Evolution durchgemacht haben in dem sie sich auf das Verzehren von Quallen spezialisiert haben, und jetzt sind sie wegen dem Menschen so einer, dummen, jungen unreiffen Rasse, vom Aussterben bedroht, sie vergiften die Meere mit Abfällen und Müll und fahren mit Motorbooten über sie drüber oder fängt sie und bricht ihnen mit einem Stemmeisen den Panzer auf für Frischfleisch, (selbst schon von meinem Vater in Südamerika beobachtet), bevölkert ihre Eiablagestrände und macht Radau da wo sie ihre Eier ablegen möchte oder klaut ihre Eier, dafür könnte ich die Menschen verfluchen.

http://www.srf.ch/player/tv/einstein/video/tiere-unter-dem-messer-im-innern-der-lederschildkroete?id=631cd90c-bc71-4262-...


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28.12.2014 um 13:54
Was auf den ersten Blick aussieht wie eine wandelnde Pflanze, ist in Wirklichkeit ein Angehöriger der Stachelhäuter und gehört zu der Familie der Schlangensterne Unterfamilie der Gorgonenhäupter: Wikipedia: Gorgonenhäupter

Es ernährt sich von Plankton, welches es mit seinen feinen korallenartigen Tentakeln aus dem Wasser filtert.

Für mich sind Gorgonenhäupter Bindeglieder zwischen Tieren und Pflanzen.
Solche seltsamen Kreaturen findet man nur im Meer, gäbe es sie auch an Land würde es wohl Tiere geben die sich ähnlich wie Pflanzen irgendwo festwachsen lassen würden und dann plötzlich wieder herum wandeln oder lebendige Büsche und Bäume die mit ihren Ästen und Zweigen ausschlagen könnten.



Ich habe diese Kreatur in diesen Blog genommen, weil dies unter "Seltsames" in der Tierwelt hinein geht und dies auch zu diesem Blog passt, eigentlich müsste dieser Blog: ausgestorbene und bedrohte Tierarten & Seltsames in der Tierwelt heissen.


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barbieworld
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Ausgestorbene, bedrohte, neu-entdeckte Tiere & Kurioses in & aus der Tierwelt

04.01.2015 um 17:12
hey leute^^,

hab hier mal ne interessante foto-show zu den seltensten tierarten unserer Erde ausgegraben^^

http://www.wwf.de/fotostrecke/die-seltensten-arten-der-welt/gallery/image/page/2/


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Ausgestorbene, bedrohte, neu-entdeckte Tiere & Kurioses in & aus der Tierwelt

04.01.2015 um 21:54
Im Januar 2014 wurde eine neue Flussdelfinart entdeckt worden, diese gehört ganz offensichtlich nicht zu den "Inia geoffrensis.

http://de.whales.org/news/2014/01/neue-flussdelfinart-in-brasilien-entdeckt


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Ausgestorbene, bedrohte, neu-entdeckte Tiere & Kurioses in & aus der Tierwelt

09.01.2015 um 19:22
Um einmal alle seltenen, blauen oder ausgestorbene Arararten vor, die es gab, immer noch gibt, vom aussterben bedroht sind, oder ausgestorben sind. Dies dürfte wohl nur den allerwenigsten bekannt sein und es kommt auch immer wieder zu Verwechslungen unter den verschiedenen Arten.

Also fangen wir einmal mit dem Lear-Ara (Anodorhynchus glaucus leari) an, der sehr nahe mit dem ausgerotteten meerblauen Ara (Anodorhynchus glaucus glaucus) verwandt ist und lediglich eine Unterart von ihm darstellt. Umgangsprachlich aber auch manchmal meerblauer Ara genannt wird, was so natürlich nicht ganz korrekt ist. Der Lear-Ara ist ein äusserst seltener Vogel, der akut vom Aussterben bedroht ist, es soll ihn nur noch auf einem winzigen Landfläckchen in der Nähe der Farm von Otavio de Farias im Nordosten von Brasilien geben. Ihre Anzahl dürfte sich höchstens noch auf ein paar wenige 100-200 Tiere beschränken wenn überhaupt. Entdeckt wurden sie von Edward Lear einem grossbritanischem Naturforscher. Erstmals beschrieben wurde er 1856 von einem italienischen Ornithologen namens Charles Lucien Bonaparte. Das Verbreitungsgebiet konnte erst 1976 Helmut Sick ausfindig machen. Lear Aras können bis zu 72cm lang werden und sind damit deutlich kleiner als ihre nächsten Verwandten, die Hyazinth-Aras sind nämlich eine andere Art. Sie ernähren sich hauptsächlich von Nüssen der Licuri-Palmen, bis zu 350 Nüsse können pro Tier täglich verzerrt werden, desweiteren fressen sie auch Mais und die Blüten von Agaven-Pflanzen.


Der Türkisara, der Türkisara wird manchmal auch als meerblauer Ara beschrieben, nun bin ich allerdings ein bisschen verwirrt, da beim Türkis-Ara eindeutige wunderschöne Türkisfärbungen vorkommen und eher hellblaue Köpfe und Türkis sich ja wesentlich von meerblau unterscheidet? Möglicherweise handelt es sich dabei um eine 3. Unterart die nahe mit dem meerblauen Ara und dem Lear-Aras verwandt ist. (Anodorhynchus glaucus turbae.) Zu dieser Auffassung bin ich gekommen, da nämlich in dem Wikpediaeintrag des Lear-Aras beschrieben wird, dass zwischen dem Lear-Ara und dem meerblauen Ara kaum Unterschiede festgestellt werden können, was heisst, dass der Lear-Aras und meerblaue Aras kaum voneinander zu unterscheiden sind und beinahe gleich aussehen also rein blau. Und der meerblaue Ara viel näher mit dem Lear-Ara verwandt sein muss als mit dem Türkis-Ara. Ansonsten müsste man den Lear-Ara auch als eine Art Türkis-Ara betrachten, womit Türkis-Aras definitiv noch nicht ausgestorben sind.
Türkis-Aras in freier Wildbahn sind vermutlich 1912-1920 ausgestorben, 1938 starb das letzte Individuum im Zoo von Buenos Aires. Meerblaue Aras schafften es noch viel länger in freier Wildbahn etwa bis 1960, es wurden aber immer wieder einzelne Tiere gesichtet, zbsp. in Schwarzmärkten, in Argentinien, Brasilien, Paraguay, etc. Und man hat auch noch nicht alle möglichen Habitate auskundschaftet, so hält man es für möglich, dass noch einige meerblaue Aras sich im tiefsten Urwald des Amazonas versteckt halten. Eine Expedition 1990 konnten allerdings keine Spuren mehr von ihnen auffinden. Meerblaue Aras hatten auch andere Futtervorlieben als Lear-Aras, sie ernährten sich hauptsächlich von den Samen der Yatay-Palmen als diese Futterpflanze durch das Roden der Menschen des Urwaldes selten wurde, starb er langsam aus. In Gefangenschaft überlebten Tiere noch bis in die 1980 Jahre.


typische Vertreter der Türkisaras, meiner Meinung nach ganz klar von den Lear-Aras oder meerblauen Aras zu unterscheiden

Tuerkisaras



Lear Aras

Learara




Ein weiterer Vertreter der blauen Aras sind die Spix-Ara, die in freier Wildbahn ausgestorben sind. Er kam von jeher nur in Brasilien vor im Bundesstaat Bahia, sein Verbreitungsgebeit war schon immer klein. Spix-Aras gelten als Nahrungsspezialisten, sie ernähren sich vorwiegend von den Früchten der Yatropha und Cnidoscolus Arten. Zwischen 1910-1970 gab es immer wieder Meldungen von Sichtungen, allerdings waren die Tiere nie häufig, zwischen den 1970-1980 Jahren kam florierender Handel mit ihnen auf um so seltener die Tiere wurden umso höher wurden die Preise. 1985 lag der Preis bei 20`000 US-Dollar. 1985 sollte eine Expedition die Spix-Aras in ihrem natürlichen Lebensraum ausfindig machen, sie konnten nur noch 5 Exemplare auffinden. 1988 war gab es nur noch 17 Individuen in Gefangenschaft. Im Jahr 2000 gelang es sie wieder auf 42 Tiere herauf zu züchten. Mittlerweilen sollen es wieder an die mehrere 100 Exemplare sein.


dieses aussergewöhnliche Bild fand ich zufälligerweise auf dem Internet, so besonders finde ich an dem Bild, dass dieser Spix-Ara einen blau gefärbten Augenpart hat, was alles andere als normal ist, weil eigentlich müsste er weiss sein, so wie bei allen anderen Spix-Aras auch.

Spix-Ara


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09.01.2015 um 21:50
Eine weitere sehr schöne aber leider ausgestorbene Ara-Art ist der Kuba-Ara. Diese Art wurde schon um 1860 herum ausgerottet, da der Vogel bei Sammlern unglaublich beliebt war, wurde ihm erbarmungslos nachgestellt. Das letzte Exemplar ist im Jahre 1864 gesichtet worden. Aus dem Jahre 1885 stammt der letzte Bericht über Kuba-Aras. Kuba-Aras waren vor allem auf der Isle de le Pines beheimatet und vermutlich auch auf Haiti und dominikanische Republik.

Kuba-Ara

Auch wunderschön anzuschauen aber nur aus Legenden überliefert war der Martinique-Ara. Daneben soll es noch einen Rotkopf-Ara so wie ein paar weitere Arten gegeben haben.

Martinique-Ara


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21.01.2015 um 18:24
Kaplöwen:

Einst soll ein Löwe von kräftiger, niedriger Statur mit dunkler Mähne, in der Nähe von Kapstadt heimische gewesen sein. Er soll Menschen gegenüber weniger scheu als andere Löwen gewesen sein und öfters Menschen angefallen haben als andere Löwen. Bis Ender des 18. Jahrhunderts soll der Kaplöwe in der Nähe von Kapstadt herum gestreift sein und des nachts häufiger in Siedlungen eingebrochen sein. Aber auch wurde er Beute von Trophäenjägern, die ihn wegen der schwarzen Mähne wegens jagten. 1844 war der Kaplöwe schon fast beinahe ausgerottet, und es gab in weiten Gebieten um die Kapstadt herum keinerlei Spuren mehr von ihm, nur weit im Landesinneren hatten noch einige wenige Tiere überlebt.

Es war wohl einer der letzten Kaplöwen die den Afrikareisenden: David Livingstone anfiel und fast tötete. 1865 wurde wohl der letzte Kaplöwe im Gebiet um Natal herum niedergestreckt. Der Kaplöwe war eine solche Legende, dass auch noch 100 Jahre nach seiner Ausrottung, zahlreiche Trophäenjäger besessen von der schwarzen Mähne waren und die gesamte Zeit ihres Lebens für die irrsinnigen Suche nach überlebenden Individuen dieser Art durch Südafrika verbrauchten.

Kaploewen
hier einmal ein altes Foto von Kaplöwen aus einem naturkundlichen Museum,
so wie ich sie mir am ehesten vorstelle, tatsächlich findet man heute noch einige
Löwen mit dunklem Mähnenanteil, allerdings sind die nie ganz schwarz sondern beinhalten
immer auch helle Mähnenanteile und es handelt sich auch meistens um sehr grosse Tiere, da
ja Kaplöwe als gedrungene Tiere beschrieben werden


Da einst hunderte Tiere dieser Art gefangen und an Zoos und Zirkusse verkauft wurden, war doch noch ein letzter Hoffnungsschimmer vorhanden, dass Urahnen dieser Tiere irgendwo auf der Welt doch noch weiter existierten. Und tatsächlich: Im Jahre 2000 entdeckte man mehrere Hybriden in einer russischen Menagerie, sogleich wurden diese Tiere in ihr ursprüngliches Heimatland zurück gebracht, wo in einem Zuchtprogramm die ursprüngliche Subspezies wieder hergestellt werden sollte. Man betrachtete den Kaplöwen als von den Toten wiederauferstanden. 2006 die enttäuschende Ernüchterung: die DNA-Analysen ergaben, dass der Status des Kaplöwen als eigene Unterart nicht gerechtfertigt war, es soll sich lediglich um eine südliche Art des Panthera Leo gehandelt haben der in dem Gebiet um das frühere Transvaal existiert haben.



Dabei wurde allerdings nicht beachtet, dass die von der russischen Menagerie stammenden Tiere, allergrösster Wahrscheinlichkeit nach, keine reinen Kaplöwen gewesen sind, sondern innerhalb der 150 Jahre, mit normalen Löwen gekreuzt worden sind, dabei müssten DNA-Proben von aus Museen stammenden, reinen Tieren als Vergleich miteinander verglichen werden.


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22.01.2015 um 22:27
@whiteIfrit
Du machst dir echt Mühe, soviel raus zu suchen! Finde ich sehr toll & interessant zu lesen!
Vielen Dank, jetzt habe ich was für die Nacht :)


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Ausgestorbene, bedrohte, neu-entdeckte Tiere & Kurioses in & aus der Tierwelt

01.02.2015 um 00:08
Jetzt fressen die reichsten Russen auch noch die vom Aussterben betroffenen Amurtiger auf. ...

http://aktuelle.club/nachrichten/tigerfleisch-in-moskauer-restaurants-beschlagnahmt


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03.02.2015 um 09:56
@stuelpner

Das ist einfach nur noch pure Höhnerei über Tierschützer, man sollte einmal einen Grosswildjäger niederstrecken und dem sein Fleisch in einem Restaurant servieren, mal schauen wie dann die Gäste reagieren würden? Würden sie den Unterschied überhaupt merken, oder denken, dass es Fleisch von einem Tier ist?


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04.02.2015 um 10:04
@stuelpner
Da gibt es nichts, was es nicht gibt^^
Finde sowas unter aller Sau.
Ich mein wie kann man guten Gewissens so etwas essen ?
whiteIfrit schrieb:Würden sie den Unterschied überhaupt merken, oder denken, dass es Fleisch von einem Tier ist?
Bestimmt wie Hühnchen. Hätte ehrlich gesagt nichts dagegen.


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04.02.2015 um 12:27
@whiteIfrit

Du willst denen auch noch Nahrung geben ? Ich würde die wie du schon sagtest, einsperren.
Es gab oder gibt ein Gefängnis im Dschungel auf 'ner verlassenen Insel. Da sollten diese Kerle hin. Abartig.
Habe gestern erst nochmal von dieser Dämlichen Frau die Weisse Löwen etc gejagt hat und dabei grinsend postet auf den Bildern. Würde die gerne mal jagen. Menschen können sich wenigstens wehren, das was so "Jäger" da abziehen ist einfach nur unmenschlich.
Könnte gerade wieder ausrasten...


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07.02.2015 um 21:04
Hab heute durch Zufall ("Ach, das wollt ich ja noch nachschauen!" "Ui, was ist das denn für ein Artikel?" usw.) noch zwei Vögel gefunden, die ebenfalls als ausgestorben gelten:
Der weißbunte Rabe
Image-Pied Raven Hvidbroget ravn

Wikipedia: Weißbunter_Rabe

und hier noch ein (wie ich finde) interessanter Link zu ihm:
http://forum.faroe-islands.de/phpBB2/viewtopic.php?p=9721&sid=5fa7f208a043b9dd7cbb92294e5de170

Im Braunschweiger Naturhistorischem Museum ist ein Exemplar in der "Schatzkammer" vorhanden. Steht zumindest auf deren Internetseite ;)

Und der Riesenalk:
Riesenalk

Wikipedia: Riesenalk


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08.02.2015 um 21:42
@Akkordeonistin
Der Riesenalk war mir bekannt.
Schönes Tier.
Der Rabe ist aber auch interessant :)


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