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Hunde

19.597 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Hund, Thread, Hunde ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Hunde

17.12.2025 um 19:00
Mein Weibsvolk ist in den Stehtagen sehr gewillt, sie würden auch davonlaufen und sich vom erstbesten Hund besteigen lassen. Sie liegen vor der Tür und warten auf ihren Ritter. Das hormonelle Auf und Ab bis hin zu schweren Scheinträchtigkeiten ist nicht schön anzusehen.
Rüden haben oft Stress, Prostatavergrößerung ist normal. Viele Rüden müssen deswegen kastriert werden oder bekommen Medikamente deswegen.


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Hunde

18.12.2025 um 04:25
Guten Morgen.
Gestern haben wir eher zufällig eine recht interessante Doku auf Netflix gesehen.

Titel „Was Hunde denken“, Dauer ca. 75 Minuten.

Diese war recht interessant und informativ und auch unterhaltsam (keine hochwissenschaftliche Doku in dem Sinn).

Es ging hauptsächlich um Hunde in den USA, die zu Assistenzhunden ausgebildet wurden. Soweit ich das gesehen habe, ging es hier sämtlich um Retriever. Bereits mit etwa 8 Wochen kamen diese von der Mutter weg erst mal zu "Adoptiveltern", um dann zu einem gewissen Zeitpunkt in ein Trainingscamp zu kommen, wo weiter mit ihnen gearbeitet wurde.
Zunächst mal wurde herausgefunden, wie die Hunde so drauf sind. Wie schnell sie z.B. begreifen und lernen. Z.B. war in einer mit zwei Clips verschlossenen Dose ein Leckerli, das der Hund natürlich haben wollte. Während z.B. ein Hund sich so lange mit der Dose beschäftigte, bis er sie tatsächlich auf hatte, wandte ein anderer sich schnell Hilfe suchend an den Menschen.
Dadurch wurde z.B. getestet, wie der Hund Probleme löst.

Hier war es am Ende so, dass von 11 Hunden tatsächlich 7 es geschafft haben und an behinderte Menschen abgegeben werden konnten. Das war auch recht emotional, denn die neuen Besitzer waren sehr glücklich über ihren neuen Begleiter.
1, der ganz besonders ruhig und entspannt war, wurde einem Kriegsveteranen mit PTBS als Begleiter gegeben. 1 kam zurück zu seinen ersten Adoptiveltern und was mit den restlichen 2 geschah wurde nicht explizit gesagt, aber sie kamen wohl in gute Familien.
Ich vermute, dass die Hunde auch kastriert werden (explizit gesagt wurde dies jedoch nicht!), um mögliche Probleme dadurch zu verhindern. Das ist allerdings nur meine Annahme.

Man erfuhr auch das eine oder andere über das Gehirn und die Sinnesorgane. Dass Hunde eine Reihe von Gesichtsausdrücken haben und eine ganze Reihe von Tönen hervorbringen können. Dass bei beiden Oxytocin ausgeschüttet wird, wenn ein Hund bei seiner Vertrauensperson ist und auch, dass Hunde sich oft schon sehr jung vom Menschen leiten lassen (anders als z.B. Menschenaffen).

Was auch sehr interessant war waren Experimente, in denen Hunde über bestimmte "Buttons" mit Menschen kommunizieren. Auf den Buttons waren bestimmte Symbole und tatsächlich lernten die Hunde, sich darüber auszudrücken. Das wurde aber eigentlich nur kurz angerissen.

Vielleicht hat der eine oder andere die Doku ja auch schon gesehen, sie ist glaube ich vom vergangenen Jahr.


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18.12.2025 um 21:43
Heute Nachmittag hat mein Mann, als er mit dem Hund unterwegs war, unseren Nachbarn getroffen. Der hat ihm erzählt, dass sie am Wochenende Welpen angucken fahren wollen. Ich glaube, Retriever oder so, also eine große Rasse.
Wenn man Welpen ansieht, ist es ja meistens so, dass man einen nimmt...🐶

Kürzlich hatte die Frau es noch kategorisch ausgeschlossen, einen Hund haben zu wollen.
Ich weiß auch nicht, ob das eine wirklich gute Idee ist. Sie ist selbstständig und da ziemlich eingespannt. Der Mann ist im Schichtdienst, hat manchmal allerdings Kurzarbeit. Außerdem sind da noch 4 Kinder zwischen 4 und 14 Jahren. Das Geld sitzt nicht so flüssig bei ihnen und das riesige Grundstück ist bisher in 5 Jahren weder richtig gemacht worden noch eingefriedet.
Ich würde es mir an ihrer Stelle nicht antun aus Zeit- und Kostengründen. Natürlich wollen Kinder immer einen Hund, logisch. Aber einen ausgewachsenen großen Hund könnte man eigentlich nur mit dem Ältesten eigenständig Gassi gehen lassen, falls der überhaupt Interesse daran hat als Pubertier.
Die Kinder wären da wohl erst mal keine große Unterstützung.

Bin mal gespannt. Gehe davon aus, dass bald ein Hund nebenan einzieht...


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18.12.2025 um 22:11
@nairobi
es ist Weihnachten, was erwartest Du? Da kommen viele auf diese blöde Idee.


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19.12.2025 um 02:36
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:es ist Weihnachten, was erwartest Du? Da kommen viele auf diese blöde Idee.
Update. Mein Mann war gestern Abend nochmal Gassi und hat den Nachbarn da nochmal getroffen. Dieser geht immer vor die Tür rauchen (sehr oft).
Die Hundeplanung ist gecancelt. Die Oma (wohnt relativ weit entfernt, kommt aber gelegentlich zu Besuch) ist allergisch gegen Hunde. Der Nachbar braut immer irgendwelche Mittelchen mit vielen Gewürzen (Honig, Säfte). Das konnte seiner Mutter aber nicht gegen die Allergie helfen. 🤷‍♀️
Das ist, denke ich, für die Kinder ein verständliches Argument.
Gott sei Dank. Die Nachbarin ist eine ganz kleine, zierliche Person und sie ist schon jetzt mit allem sehr gefordert.
Die kleineren Kinder (9,6 und 4) spielen ab und zu mit unserem Hund. Aber das ist natürlich etwas anderes als sich ständig kümmern. Das kann man von ihnen in dem Alter noch nicht erwarten.


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19.12.2025 um 10:11
Gut, daß es so kommt.
Ein Hundekauf, eigentlich jeder Tierkauf, muß wirklich gut überlegt sein und darf nicht von kurzzeitigen Gefühlen abhängig sein.


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Hunde

19.12.2025 um 11:07
Ich kenne einige Tierschutzvereine,die in der Weihnachtszeit keine Tiere vermitteln um zu vermeiden, dass Tiere (unüberlegt) als Weihnachtsgeschenk enden.
Die Tochter meiner Freundin wollte unbedingt einen Hund. Eigentlich war das bei jedem Weihnachten, jedem Geburtstag der (einzige) Wunsch. Irgendwann haben die Eltern zugestimmt (auch sie sehr tierlieb und Hundemenschen).Aber es war ganz klar - Lebewesen sind keine Geschenke. Es wurden dann die Sommerferien ausgewählt, da hatten alle ausgiebig Zeit sich kennenzulernen. Die Kleine hatte im März Geburtstag. Als ich sie fragte, was sie sich wünscht bekam ich eine lange Liste mit Hundesachen. Näpfe, Decke,Leine usw.
Wir haben uns geeinigt zu warten, bis wir wissen welcher Hund es wird (Größe ist ja nicht ganz unwichtig beim Zubehör). Als es dann soweit war fuhren wir shoppen. Sie selbst investierte ihr Taschengeld zusätzlich in Leckerchen.
Ich finde dass die Eltern das sehr gut gelöst haben. Ihr zu vermitteln, dass ein Tier kein "Geschenk" ist und ihr auch zu vermitteln, dass da einiges an Überlegung und Vorbereitung zugehört.


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Hunde

19.12.2025 um 13:32
Zitat von NONsmokerNONsmoker schrieb:Gut, daß es so kommt.
Ein Hundekauf, eigentlich jeder Tierkauf, muß wirklich gut überlegt sein und darf nicht von kurzzeitigen Gefühlen abhängig sein.
100% Zustimmung.

Diese "ach ich würde, und dann mach ich aber ob das so richtig ist", ist einfach schlecht für jedes Tier.
Zitat von MotzfusselMotzfussel schrieb:Ich kenne einige Tierschutzvereine,die in der Weihnachtszeit keine Tiere vermitteln um zu vermeiden, dass Tiere (unüberlegt) als Weihnachtsgeschenk enden.
Das ist mir auch so bekannt. Gut so sage ich da nur.

Ich habe übrigens auch ein Update meinerseits.

meine Frau und ich werden ab Januar Pflegestelle für Vermittlungshunde.

Einen erste Kandidaten gibt es bereits, derzeit noch am Aufpeppeln in Rumänien, wenn er das Land verlassen darf kommt er zur Vermittlung zu uns.

Es ist immer schön irgendwie helfen zu können, was die Hunde im Balkan und Ostblock so oft erleben müssen ist teilweise unfassbar.


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Hunde

19.12.2025 um 13:57
Zitat von MotzfusselMotzfussel schrieb:Ich kenne einige Tierschutzvereine,die in der Weihnachtszeit keine Tiere vermitteln um zu vermeiden, dass Tiere (unüberlegt) als Weihnachtsgeschenk enden.
Das finde ich absolut richtig.
Zitat von MotzfusselMotzfussel schrieb:Die Tochter meiner Freundin wollte unbedingt einen Hund.
Ich wollte als Kind auch immer einen Hund. Ich vermute, dass das ein häufiger Wunsch ist. Meine Eltern hatten dem aber nie nachgegeben. Wir hatten eine Katze und Wellensittiche und als ich kleiner war hatte ich einen Goldhamster (eigentlich auch nicht wirklich geeignet für ein Kind aber der Hamster wurde alt). So mit etwa 10 Jahren freundete ich mich mit einem Jungen aus meiner Klasse an. Er hatte einen Irischen Setter und wir waren viel mit diesem unterweg. Dadurch erfuhr ich auch, dass in seiner Nachbarschaft ein Schäferhund war, der zu wenig Auslauf hatte. Der Mann war arbeiten, die Frau mit zwei kleinen Kindern ans Haus gebunden. Ich habe dann regelmäßig diesen Hund abgeholt und ausgeführt. Das war schön. Der Hund war ganz lieb.
Zitat von MotzfusselMotzfussel schrieb:Ich finde dass die Eltern das sehr gut gelöst haben. Ihr zu vermitteln, dass ein Tier kein "Geschenk" ist und ihr auch zu vermitteln, dass da einiges an Überlegung und Vorbereitung zugehört
Ja, das war alles sehr gut bedacht und vorbereitet. Das Wichtigste ist aber, dass die Eltern "Hundemenschen" sind. Denn es wird sicher gar nicht selten vorkommen, dass das einstige Kind irgendwann für Ausbildung oder Studium das Haus verlässt und dann nicht mehr ständig vor Ort ist.
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:meine Frau und ich werden ab Januar Pflegestelle für Vermittlungshunde.
Gratulation, das ist toll. Bei uns im Dorf gibt es auch ein älteres Ehepaar, die das machen.


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19.12.2025 um 15:02
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:was die Hunde im Balkan und Ostblock so oft erleben müssen ist teilweise unfassbar.
Ja, das bekomme ich über "Vier Pfoten" auch mit.
Schön, daß du dich da einbringst.

Der "beste Freund des Menschen" wird sehr oft mies behandelt.


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19.12.2025 um 15:36
Zitat von nairobinairobi schrieb: Das Wichtigste ist aber, dass die Eltern "Hundemenschen" sind. Denn es wird sicher gar nicht selten vorkommen, dass das einstige Kind irgendwann für Ausbildung oder Studium das Haus verlässt und dann nicht mehr ständig vor Ort ist.
Absolut. Oder einfach als Teenager völlig andere Interessen hat.
Ganz generell sollten die Eltern mindestens genauso wollen. Tiere bedeuten mitunter hohe Tierarztkosten und Zeitaufwand, Urlaub ist vielleicht nur noch eingeschränkt möglichen, mit zusätzlichen Kosten verbunden oder gar nicht möglich usw. Das sollten alle Familienmitglieder,und insbesondere die Erwachsenen gut überlegt haben, und "gerne auf sich nehmen".


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19.12.2025 um 18:24
Nachbarn von mir haben vor 1.5 Jahren einen schwarzen Labrador Welpen gekauft und nun fragen sie wohl rum, ob ihn einer kaufen möchte 🤮
Ich selbst habe es von anderen Nachbarn gehört. Besagten Nachbarn und den Hund habe ich nun länger nicht gesehen.


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19.12.2025 um 21:47
@gagitsch
Alles Gute bei dieser anspruchsvollen Aufgabe


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20.12.2025 um 06:14
Zitat von yariyari schrieb:Nachbarn von mir haben vor 1.5 Jahren einen schwarzen Labrador Welpen gekauft und nun fragen sie wohl rum, ob ihn einer kaufen möchte
Naja, der süße Welpe wird groß, erwachsen und kräftig und ist vielleicht nicht mehr so leicht lenkbar?

Auf den Hundeplatz kam vor Jahren ein Mann mit einem schönen großen Golden Retriever-Rüden, ca. 15 Monate, und wollte am Erziehungskurs teilnehmen. In unserer OG gab es u.a. Welpenkurs, "Rüpelkurs", anschließend an den Welpenkurs, und danach konnte man einen Erziehungskurs mitmachen und später auch die BH, wenn man wollte.
Der Goldie hatte bisher keinerlei Erziehung "genossen", er durfte immer alles machen, was er wollte. Nun war die Frau schwanger und da kam wohl die Idee auf, es könnte gut sein, wenn der Hund gewissen Regeln folgt.
Der Hund war ja nun in einem Alter, in dem er einen eigenen Willen schon z.T. entwickelt hatte. In dem Erziehungskurs ging es ja auch um Unterordnung, die ja kein Hexenwerk ist und eine normale Sache.
Irgendwann sollte der Hund das Kommando "Platz" ausführen. Der wollte sich aber nicht hinlegen, war stur. Der Kursleiter hat zu dem Mann gesagt, er solle den Hund in Platz runterdrücken.
Der Mann tat das, woraufhin der Hund sein Herrchen kräftig in den Unterarm biss. Ich glaube, das musste sogar ärztlich behandelt werden.
Der Mann kam danach leider nicht mehr.
Ich weiß nicht, was aus der Sache geworden ist. Ich könnte mir vorstellen, dass dieser Hund vielleicht auch weggegeben wurde.


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20.12.2025 um 09:38
Zitat von nairobinairobi schrieb:Irgendwann sollte der Hund das Kommando "Platz" ausführen. Der wollte sich aber nicht hinlegen, war stur. Der Kursleiter hat zu dem Mann gesagt, er solle den Hund in Platz runterdrücken
Da würde ich auch zubeißen, aber den Trainer 😉


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20.12.2025 um 09:51
Zitat von RumoRumo schrieb:Da würde ich auch zubeißen, aber den Trainer
Nun ja, ein Hund sollte sein Herrchen als Anführer akzeptieren und nicht beißen.
Sicher wäre es besser gewesen, mit der Erziehung früher peu à peu zu beginnen und dann nicht von 0 auf 100 zu starten.
Das kann ja kaum funktionieren, wenn der Hund seinen Leuten auf dem Kopf herumtanzt.


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20.12.2025 um 11:47
Zitat von nairobinairobi schrieb:Nun ja, ein Hund sollte sein Herrchen als Anführer akzeptieren
richtig, aber genau DAS (also wie man das erreicht), hätte der Trainer dem Herrchen besser erklären müssen, denke ich. Dann hätte er nämlich vielleicht nicht mit diesem Runterdrücken ankommen brauchen,
Ich finde seine Methode (einfach nur den Hund runter drücken) sehr fragwürdig.

Es gibt halt solche und solche Hundeschulen.
Die Einen erziehen nur den Hund, Andere sagen zum Glück Herrchen und Frauchen, was sie falsch machten und nun besser machen können.

Ich kenne eine Hundeschule, da bringen die dem Besitzer als erstes bei, dass der Hund zwischen "Arbeitsbereich" und "Freizeitbereich" unterscheiden können muss und auch wie der Besitzer dies - mit Liebe und positiver Bestärkung - erreichen kann.

Und erst wenn das Grundsätzliche klappt (z.B. sitz und bleib) und der Hund den Besitzer als Chef akzeptiert, fangen die mit Schwierigeren wie "platz" an.


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20.12.2025 um 13:31
Zitat von OptimistOptimist schrieb:aber genau DAS (also wie man das erreicht), hätte der Trainer dem Herrchen besser erklären müssen, denke ich. Dann hätte er nämlich vielleicht nicht mit diesem Runterdrücken ankommen brauchen,
Ich finde seine Methode (einfach nur den Hund runter drücken) sehr fragwürdig.
Ich weiß die Einzelheiten jetzt nicht mehr, zumal ich selbst auch nur Teilnehmende war.
Die Trainer waren aber alle sehr erfahren und hatten selbst meist mehrere Hunde.


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20.12.2025 um 13:37
Zitat von nairobinairobi schrieb:Die Trainer waren aber alle sehr erfahren
naja, wie gesagt, ich halte es für fragwürdig, wenn man einen Hund unter Zwang runter drückt.
Bin dafür, dass er es aus freiem Willen tut, weil er seinen Besitzer als Chef anerkennt.

Und so erfahren kann dieser Trainer in meinen Augen dann offensichtlich doch nicht gewesen sein, sonst hätte das nicht passieren können - er hat mMn den Hund auch nicht richtig gelesen... sonst hätte er evtl. sehen können, dass man bei ihm mit Zwang nichts ausrichten kann?


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20.12.2025 um 14:46
@Optimist
@Rumo
Wir waren nicht dabei. Runter drücken um "Chef" zu markieren finde ich auch erstmal grundsätzlich falsch. Hört sich auch so an als wenn da ein Trainer in der Familie zuhause hätte arbeiten müssen. "Chef", finde ich schon die Bezeichnung dämlich, klärt sich im Alltag nicht auf dem " Dressurplatz" . schon gar nicht wenn der Hund mit 15 Monaten im Rüpelalter ist. Der Trainer hat wahrscheinlich versucht das bestmögliche was er konnte umzusetzen. Wenn ich jetzt mal nicht von dem Befehl lernen ausgehe sondern da von das der Hund einfach nur nach geben sollte ist es ein ganz anderes Bild. Wobei ich runter drücken trotzdem nicht für gut halte. Und @Optimist man kann grad im Rüpelalter wenn nicht vorher schon richtig gut gearbeitet wurde nicht alles immer positiv mit Leckerlies und Lob ausbaden. Dann bräuchten wir auch keinen Jugendstrafvollzug sondern müssten nur nette Alternativen zeigen und die entsprechend belohnen/ bezahlen.
Das Problem ist das die Leute meistens erst dann kommen wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist und sie sich meistens auch keine Einzelstunden leisten können/ wollen. Der Trainer soll es dann mal eben in einem Kurs richten. Die meisten Trainer stehen dann in der Misere das sie wissen das da eigentlich mehr im Hintergrund gemacht werden muss und das der Hund grad auf dem Weg ist einer der vielen Wanderpokal zu werden. Die versuchen dann halt oft schon aus liebe zu dem Tier Sachen die auf dem ersten Blick einfach falsch sind. Tiere werden heute in unserer modernen Wegwerfgesellschaft sehr schnell einfach weiter gegeben. Und da ständig nach Ausreden in Form von Charakter Fehlern (der ist halt zu nervös/ stur/ triebig) mit denen man als Besitzer über fordert ist, zu suchen um zu begründen warum der Hund weiter wandern muss, bringt uns und die Hunde kein Stück weiter.
Wir müssen den Leuten mal klar machen das sie die Verantwortung haben, nicht der Trainer, und das wenn es doof läuft auch weh tut. Ist dann der Punkt zu reflektieren und neu / anders anzusetzen.


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