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Klartraum - Möglichkeiten, Potenzial, Erfahrungen und Tipps

121 Beiträge, Schlüsselwörter: Schlafparalyse, Klartraum, Luzid, Traumbericht, Klartraumpotenzial

Klartraum - Möglichkeiten, Potenzial, Erfahrungen und Tipps

18.11.2018 um 09:02
Hallo Leute,

mich beschäftigt das Thema eigentlich bereits seit Langem, daher habe ich mich, nachdem ich oft an Schlafstörungen und wirren Träumen leide, auch mehr oder weniger umfassend in die Materie eingelesen. Vorweg aber ein Wort zu "Seelen- oder Astralreisen" o. Ä., weil die hier angesprochen wurden und das Klarträumen oft in die eine Ecke gestellt wird: Von diesem Esoterikmist halte ich rein gar nichts und möchte also das Klarträumen und damit verbundene Erlebnisse (außerkörperliche Erfahrungen) streng davon abgrenzen.

Zwar hatte ich nach dem Erwachen schon öfter den Verdacht, mir im Traum zumindest ansatzweise desselben bewusst gewesen zu sein, vor allem, weil die Erinnerung daran noch so genau und lebendig war, dennoch war ich nie überzeugt, tatsächlich einen Schritt ins bewusste Träumen getan zu haben. Nun aber, ich glaube, heute ist es mir gelungen!


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Klartraum - Möglichkeiten, Potenzial, Erfahrungen und Tipps

08.03.2019 um 21:05
Ich hatte vor ca. 1-2 Jahren damit begonnen, mich intensiver mit dem Thema Klarträume zu beschäftigen. Und mit Hilfe von ständigen Realitätschecks hab ich es damals auch tatsächlich geschafft, hin und wieder einen Klartraum zu haben. Ein Erlebnis ist mir dabei aber besonders in Erinnerung geblieben:

Ich hatte zu der Zeit immer auf einer großen, bequemen Couch geschlafen. Eines Nachts hatte ich wieder einen Klartraum. Im Gegensatz zu den vorherigen Träumen war ich im Traum aber nicht wach, sondern sah mich selbst schlafend auf der Couch liegen, während ich darüber schwebte. Das wär an sich ja noch nicht so außergewöhnlich, liest man ja gelegentlich mal. Allerdings kam ich dann irgendwie auf die Idee, mein schlafendes Ich berühren zu wollen. Ich war einfach irre neugierig, was dann passiert. Und was soll ich sagen, in dem Augenblick der Berührung hatte ich ganz real das Gefühl von jemandem berührt zu werden, mich hats vor Schreck so gerissen, dass ich im gleichen Moment mit starkem Herzklopfen aufgewacht bin!

Das war dann auch mein letzter Klartraum, seit diesem Erlebnis hatte ich erstmal die Nase voll von solchen Experimenten, und nicht mehr geübt, welche zu erzeugen. Mittlerweile ist die Neugierde aber wieder zurückgekehrt, und ich möchte es wieder versuchen. Einfach, weil ich die anderen Klarträume jedesmal als super angenehm empfunden hatte, fast schon als euphorisierend, wenn ich es wieder mal "geschafft" hatte. Und solche Erlebnisse der anderen Art werden mir hoffentlich in Zukunft erspart bleiben :)


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Klartraum - Möglichkeiten, Potenzial, Erfahrungen und Tipps

09.03.2019 um 13:19
Barbararella
schrieb:
Und was soll ich sagen, in dem Augenblick der Berührung hatte ich ganz real das Gefühl von jemandem berührt zu werden, mich hats vor Schreck so gerissen, dass ich im gleichen Moment mit starkem Herzklopfen aufgewacht bin!
Das klingt ziemlich schauerlich hehe in der Tat.
Ist aber auch nicht so sehr verwunderlich, du solltest dich nicht allzu sehr davon verunsichern lassen.

Du hast ja bestimmt auch erfahrungen mit Schlafparalysen?
Berührungen als echt während denen wahrzunehmen kommt vor.
Barbararella
schrieb:
Das war dann auch mein letzter Klartraum, seit diesem Erlebnis hatte ich erstmal die Nase voll von solchen Experimenten, und nicht mehr geübt, welche zu erzeugen.
Das ist schade, mache dir klar dass es nicht mehr als eine Hal­lu­zi­na­ti­on war und hab vor allem keine Angst davor die ist unbegründet.


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09.03.2019 um 17:37
Materianer
schrieb:
Das klingt ziemlich schauerlich hehe in der Tat.
Ist aber auch nicht so sehr verwunderlich, du solltest dich nicht allzu sehr davon verunsichern lassen.

Du hast ja bestimmt auch erfahrungen mit Schlafparalysen?
Berührungen als echt während denen wahrzunehmen kommt vor.

Ja, Schlafparalysen hatte ich schon paarmal. War auch immer sehr unangenehm. Das mit der gefühlten Berührung hatte ich aber zum ersten mal.

Das ist schade, mache dir klar dass es nicht mehr als eine Hal­lu­zi­na­ti­on war und hab vor allem keine Angst davor die ist unbegründet.

Danke für den Tipp, werd ich versuchen!


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12.03.2019 um 22:26
@HPCthulhu



@HPCthulhu

ich möchte so unfassbar gerne klarträumen! könnt ihr mir irgendwie helfen? ich beschäftige mich bereits seit november damit, und versuche seit dem 2. dezember mithilfe von regelmäßigen reality checks, traumtagebuch und weckern mitten in der nacht einen klartraum zu erleben. die probleme: seit etwa einem monat erinner ich mich nie mehr an meine träume, ich schlafe nach dem wecker klingeln nicht mehr ein (nachts) und als ich einmal gemerkt habe das es nachts ist und ich schlafe, war ich sofort hellwach. ich mache jeden tag reality checks indem ich meine finger zähle und lange meine hand anschaue oder das licht an und wieder aus. ich habe mir auch schon einen vortrag in unserer stadt darüber angehört aber bei mir hilft nichts! seit anfang januar habe ich mich erst sieben mal an meinen traum erinnert, und nachts schlafe ich ein und wache erst von weckerklingeln auf. danach bin ich hellwach und brauche stunden um wieder einzuschlafen. da ich aber noch zur schule gehe, kann ich mir nicht leisten meine sieben stunden schlaf für 2,5 stunden zu unterbrechen. ich würde so gerne klartäumen können, habt ihr tipps?


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Liquida
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12.03.2019 um 22:38
@r0m7

Also das hört sich ungesund an, was du da von dir forderst..deshalb bekommst du vlt. auch keine Hilfe aus der geistigen Welt dazu. Das Durchschlafen ist sehr wichtig, damit du Kraft für deinen Alltag hast. Du bist ja hier als Mensch, um deine Aufgaben in der Realität zu erfüllen. Wenn du dich soweit in die geistige Welt begeben willst, dass du sogar dein Leben mit Körper vernachlässigst, kannst du froh sein, wenn es nicht klappt, weil wo soll das denn hinführen...?
ich denke, wenn du mal loslässt, einfach weiter gemütlich Traumbuch schreibst (ohne Druck, wenn es nicht klappt mit dem Träumen), und wieder entspannter bist, weil du wieder gut schlafen kannst, dann wird es bestimmt kommen von ganz alleine. :)

Ausserdem muss man sowas nicht mitten in der Nacht machen, das geht auch beim Einschlafen.


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12.03.2019 um 22:49
@Liquida
in dem text kommt es vielleicht wirklich ein bisschen krass rüber, aber ich versuche wirklich es eher entspannter anzugehen, viele haben mir auch gesagt ich solle geduld haben. das mit dem mitten in der nacht wecken habe ich auch vor einem monat abgebrochen, weil ich immer probleme mit dem einschlafen habe, aber ich habe es begonnen weil mir gesagt wurde ( von dem psychologen der den vortrag gehalten hat) dass wenn es abends nicht klappt man es nachts versuchen soll wenn man vorher schon geschlafen hat. das mit dem traumtagebuch schreiben ist halt kompliziert, da ich entweder nichts, unzusammenhängendes zeugs oder alpträume träume. nur selten habe ich träume an die ich mich konkret erinner, sonnt träume ich wenn überhaupt nur das ich in einem schwarzen raum stehe und mich nicht bewegen kann oder vor jemandem weglaufe und aufeinmal eingefroren bin. ich erinner mich seltenst an details, und wenn doch dann sind es so viele dass ich nciht mehr aus dem schrieben rauskomme! danke aber für deine hilfe:)


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Liquida
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12.03.2019 um 22:54
@r0m7

Ja gerne. :) Bist aber ja auch schon selbst drauf gekommen, also danke dir selbst :)
Also was für den einen gut ist, muss für den anderen nicht passen..am besten auf sich selbst hören. Wenn das von einem anderen auf deine innere Stimme auch passt, dann kann man schon auch etwas übernehmen..


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12.03.2019 um 23:05
r0m7
schrieb:
ich möchte so unfassbar gerne klarträumen! könnt ihr mir irgendwie helfen?
Keine Sorge, bei mir hatte es auch paar Wochen Übung gebraucht, bis es zum ersten mal klappte. Also dranbleiben! Was ich in dieser Zeit hauptsächlich gemacht habe: 1. Traumtagebuch führen, 2. viele Reality-Checks, und 3. allgemein viel mit dem Thema befassen, darüber lesen, Dokus schauen usw.

Einer meiner häufigsten Reality-Checks war es, mehrmals am Tag meine Hand anzuschauen, die Finger zu zählen, schauen ob alles normal aussieht. Und eines Nachts war es plötzlich soweit. Im Traum schaute ich meine Hand an, und sie sah total komisch aus, die Finger waren krumm und schief. Da wusste ich sofort: Da stimmt was nicht, ich träume gerade!

So fing es an :)


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escroe
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20.03.2019 um 10:14
@Barbararella
Echt? Nur Wochen? Ich trainiere schon seit 2009 Klartraume, aber bisher hatte ich höchstens so... 10? Dafür SEHR intensiv. Ich mache täglich an die 20 bis 50 Realitychecks, führe Traumtagebuch, sage Affirmationen auf, stelle die Wachwelt infrage usw. Aber irgendwie scheint in mir ne Schraube locker zu sein. :D Es ist bewundernswert, wenn jemand es schon nach Wochen schafft, bewusst Klarträume zu bekommen.

Ich vermute, wichtig ist auch, daran zu denken, warum man klarträumen möchte. Das fehlt bei mir zwar auch nicht, aber meine Ziele sind so kompliziert, dass es sicher schwieriger wird, als würde man sich sagen: "Ich will fliegen" oder "Ich will Sex mit XY." Es ist sicher besser, sich leichte Ziele zu stecken.


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20.03.2019 um 10:46
escroe
schrieb:
Echt? Nur Wochen? Ich trainiere schon seit 2009 Klartraume, aber bisher hatte ich höchstens so... 10? Dafür SEHR intensiv. Ich mache täglich an die 20 bis 50 Realitychecks, führe Traumtagebuch, sage Affirmationen auf, stelle die Wachwelt infrage usw. Aber irgendwie scheint in mir ne Schraube locker zu sein. :D Es ist bewundernswert, wenn jemand es schon nach Wochen schafft, bewusst Klarträume zu bekommen.

Ich vermute, wichtig ist auch, daran zu denken, warum man klarträumen möchte. Das fehlt bei mir zwar auch nicht, aber meine Ziele sind so kompliziert, dass es sicher schwieriger wird, als würde man sich sagen: "Ich will fliegen" oder "Ich will Sex mit XY." Es ist sicher besser, sich leichte Ziele zu stecken.
Du machst seit 2009 täglich Realitychecks? Respekt :-D Ich muss mich immer bisschen dazu zwingen, aber anders funktionierts bei mir halt nicht. Aber ist letztlich ja auch nur ne Übungssache. Erzähl mal bisschen, was machste da so?

Neben den Checks hat bei mir sicherlich auch das darüber lesen, Dokus gucken, und mit anderen darüber zu sprechen seinen Teil beigetragen.


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escroe
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20.03.2019 um 10:59
Erzähl mal bisschen, was machste da so?
Genau wie bei dir. Mein Hauptrealitycheck sind meine Hände. Ich zähle und schau sie an, ob die Finger sich verdoppeln oder so. :D Es ist tatsächlich ne Übungssache und nach einigen Wochen geht das in Fleisch und Blut über. Ich mache noch andere RCs, wie die Hand gegen die Wand drücken (ob ich sie durchdringen kann), den Text- und Uhrencheck (ob sich da was ändert), Schwerkraft und den Nasencheck. Wichtig ist aber, dass man einfach nur kritisch der Wahrnehmung gegenübersteht. "Steht auf einmal ein fremdes Gebäude auf meinem täglichen Arbeitweg?" "War dieser Baum schon immer da?"
Effektiv sind auch die drei Zeitfragen: "Wo komm ich her?" "Wo bin ich jetzt?" "Wo geh ich hin?"

Und wie du schon sagst, ist es gut, sich intensiv mit der Materie (sofern sie denn eine hat :D) zu beschäftigen. Genau da hab ich Probleme. Ich interessiere mich zu wenig dafür. Da bringen die besten RCs nichts.


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20.03.2019 um 11:13
escroe
schrieb:
Genau wie bei dir. Mein Hauptrealitycheck sind meine Hände. Ich zähle und schau sie an, ob die Finger sich verdoppeln oder so. :D Es ist tatsächlich ne Übungssache und nach einigen Wochen geht das in Fleisch und Blut über. Ich mache noch andere RCs, wie die Hand gegen die Wand drücken (ob ich sie durchdringen kann), den Text- und Uhrencheck (ob sich da was ändert), Schwerkraft und den Nasencheck. Wichtig ist aber, dass man einfach nur kritisch der Wahrnehmung gegenübersteht. "Steht auf einmal ein fremdes Gebäude auf meinem täglichen Arbeitweg?" "War dieser Baum schon immer da?"
Effektiv sind auch die drei Zeitfragen: "Wo komm ich her?" "Wo bin ich jetzt?" "Wo geh ich hin?"

Und wie du schon sagst, ist es gut, sich intensiv mit der Materie (sofern sie denn eine hat :D) zu beschäftigen. Genau da hab ich Probleme. Ich interessiere mich zu wenig dafür. Da bringen die besten RCs nichts.
Ja das mit der Schwerkraft hab ich auch gemacht, zwischendurch hochspringen und schauen, ob ich wieder runterkomme. Oder auf die Uhr schauen, gleich danach nochmal, ob die Zeit noch etwa dieselbe ist. Und ich stelle mir immer mal wieder die Frage: "Wache ich oder träume ich?" Und wiederhole Sätze wie: "Heute Nacht wenn ich träume, werde ich wissen, dass ich träume."

Dass du dich zu wenig für das Thema interessierst, um dich damit intensiver zu beschäftigen, wundert mich nun. Mich hat das total interessiert! Wies bei anderen geklappt hat. Was es noch für Methoden gibt. Und auch der wissenschaftliche Hintergrund dazu, ob das theoretisch alle Menschen können, was Traumforscher dazu sagen usw.

Man sollte seinem Unterbewusstsein soviel "Futter" wie nur möglich geben :)


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escroe
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20.03.2019 um 11:28
Man sollte seinem Unterbewusstsein soviel "Futter" wie nur möglich geben
Das tu ich rein theoretisch auch. Alles, was mit dem Thema zu tun hat, sauge ich in mir auf. Aber es ist ein Unterschied, ob man etwas weiß oder ob man ein Verständnis für das Wissen bekommt. Bei mir hat trotz meines theoretischen Wissens einfach noch nichts "Klick" gemacht. Ich habe so viel erlebt, aber irgendwie kapier ich gar nichts mehr. :D

Ich finde den Vergleich zur Kunst erschreckend: Zwar weiß ich in der Theorie, wie man wie die alten Meister malt, kenne mich in Anatomie und Schatten/Licht aus usw. Aber ein schönes Bild hab ich bisher immer noch nicht geschaffen. Irgendwie hängt das bei mir zusammen.

Aber egal, hier geht es nicht um meine Probleme, sondern um die Möglichkeiten.


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21.03.2019 um 09:10
@Barbararella
@escroe

Also ich scheine da Glück zu haben bei mir kommen die Klarträume immer mal wieder von Zeit zu Zeit.
Ohne dass ich reality Checks oder sonst was mache.
Als ich mich vor einiger Zeit mit den techniken die die Chancen auf einen Klartraum erhöhen sollen beschäftigt habe hatte ich auch gleich einen und ein paar Ansätze bei denen ich aber aufgewacht bin bevor es richtig losging.
Es ist bei mir auch relativ häufig dass ich Schlafparalysen bewusst erlebe, ich kann mich auch erinnern wie das alles losging als Kind.
Wie meine Albträume mich da gequält haben und wie ich langsam lernte damit umzugehen.
Ich dachte mir Sachen aus wie wenn ich auf dem Bauch Schlafe habe ich schlechte Träume, auf dem Rücken gute Träume. Was passiert wenn ich auf der Seite Schlafe war ich mir erst unsicher. Ich hab es dann versucht rauszufinden, hab also auf meine Träume geachtet.
Ich weiss auch noch dass ich jahrelang versuchte bloß nicht auf dem Bauch einzuschlafen.
Dann habe ich halt irgendwann herausgefunden dass ich einfach vor allem bösem im Traum wegfliegen kann wenn ich will.
Ich hab dann immer ganz doll mit den Armen gewackelt, was ziemlich anstrengend war.
Mir ist dann irgendwann aufgefallen dass wenn ich es nicht schaffe rechtzeitig wegzukommen es eigentlich nur meine Vorstellung ist die mich auhält. Es war meine Angst vor Etwas das das Etwas erst erschaffen hat, als ich das begriffen hatte wurde alles anders.
escroe
schrieb:
Ich finde den Vergleich zur Kunst erschreckend: Zwar weiß ich in der Theorie, wie man wie die alten Meister malt, kenne mich in Anatomie und Schatten/Licht aus usw. Aber ein schönes Bild hab ich bisher immer noch nicht geschaffen. Irgendwie hängt das bei mir zusammen.
Gemalt habe ich auch eine Zeit lang aber nur an Wände und skizzen oO

Ich liebe es trotzdem kreativ zu sein, etwas zu schaffen was es vorher noch nicht gab, sozusagen der erste zu sein.
Etwas was noch da ist wenn ich vielleicht irgendwann nichtmehr da bin.
Kreativ sein heißt für mich Spaß haben, wenn ich jetzt anfangen würde ein Bild zu malen würde mich das wahrscheinlich eher quälen.
Für mich ist Maps erstellen das beste momentan 2013 hab ich z.B. die Welt nachgebaut https://resource.openra.net/maps/12831/
2015 hab ich mir dann programmieren beigebracht um Minigames wie etwa Mastermind erstellen zu können. https://resource.openra.net/maps/31022/
Das ist für mich Kunst, neues erschaffen, gemalt wurde ja schon so ziemlich alles.
escroe
schrieb:
Aber egal, hier geht es nicht um meine Probleme, sondern um die Möglichkeiten.
Die scheinen fast unendlich zu sein so wie die Gedankenwelt selber. Träume sind ja eigentlich auch nur die Gedankenwelt.
Du kannst dir alles vorstellen deswegen sind auch die Möglichkeiten scheinbar endlos.
Auch deswegen kann kreativität wichtig sein ohne ideen wird es schnell langweilig.

Ein Traum aus meiner Kindheit fasziniert mich heute immer noch.
Da war ich auf einer Welt um die lauter kleine Welten rumflogen, also wie Monde sozusagen.
Ich bin dann mal auf so eine kleine Welt gesprungen und um die große Welt geflogen.
Man kann schon viel Spaß haben nur Ideen braucht es halt auch dazu.

LG


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21.03.2019 um 12:30
Materianer
schrieb:
Also ich scheine da Glück zu haben bei mir kommen die Klarträume immer mal wieder von Zeit zu Zeit.
Ohne dass ich reality Checks oder sonst was mache.
Als ich mich vor einiger Zeit mit den techniken die die Chancen auf einen Klartraum erhöhen sollen beschäftigt habe hatte ich auch gleich einen und ein paar Ansätze bei denen ich aber aufgewacht bin bevor es richtig losging.
Es ist bei mir auch relativ häufig dass ich Schlafparalysen bewusst erlebe, ich kann mich auch erinnern wie das alles losging als Kind.
Wie meine Albträume mich da gequält haben und wie ich langsam lernte damit umzugehen.
Ich dachte mir Sachen aus wie wenn ich auf dem Bauch Schlafe habe ich schlechte Träume, auf dem Rücken gute Träume. Was passiert wenn ich auf der Seite Schlafe war ich mir erst unsicher. Ich hab es dann versucht rauszufinden, hab also auf meine Träume geachtet.
Ich weiss auch noch dass ich jahrelang versuchte bloß nicht auf dem Bauch einzuschlafen.
Dann habe ich halt irgendwann herausgefunden dass ich einfach vor allem bösem im Traum wegfliegen kann wenn ich will.
Ich hab dann immer ganz doll mit den Armen gewackelt, was ziemlich anstrengend war.
Mir ist dann irgendwann aufgefallen dass wenn ich es nicht schaffe rechtzeitig wegzukommen es eigentlich nur meine Vorstellung ist die mich auhält. Es war meine Angst vor Etwas das das Etwas erst erschaffen hat, als ich das begriffen hatte wurde alles anders.
Als Kind/Teenager hatte ich diese Träume auch gelegentlich von selbst. Hatte ich glaub ich auch mal wo gelesen, dass diese Fähigkeit bei Kindern noch verbreiteter sein soll. Albträume hatte ich leider auch öfters. Aber meine Klarträume meistens schön, und frei von jeder Angst :)

In der Regel bin ich dabei geflogen, oder ich schwamm unter Wasser, und konnte dabei atmen. Wobei es auch oft nur Flugversuche waren. Sprich, ich bin gelaufen, hab auch irgendwie mit den Armen gewackelt wie ein Vogel, und versucht abzuheben. Aber es ging nicht, ich kam nicht hoch. Bin dabei gesprungen, hat trotzdem nicht geklappt. War dann ganz schön frustrierend. Wär interessant zu wissen, was mir mein Unterbewusstsein damit sagen wollte.


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24.06.2019 um 01:21
@r0m7
Sorry, ich war jetzt sehr lange weg.
Ich konnte Klarträume leider auch noch nie durch "klassische" Methoden bewusst einleiten.
Das, was bei mir hilft, sind Reality Checks und die Fähigkeit, Träume anhand von gewohnten Traummustern zu erkennen.
Wenn irgendetwas furchtbar schief läuft, ich in ungewohnten Situationen bin oder etwas übernatürliches erlebe, mache ich Reality Checks.
Oft ist es dann ein Traum.
Albrtäume finde ich besonders geeignet, um sie in Klarträume zu verwandeln.
Du wirst verfolgt? Mache einen Reality Check. Wenn sich rausstellt, dass es ein Traum ist, musst du dir selbst klar machen, dass du in dieser Welt allmächtig bist. Locker bleiben und eine legitime Arroganz einnehmen. Wer auch immer dich verfolgt: Du könntest ihn mit einem Zucken der Wimper in einen Frosch verwandeln.

Zu meinem liebsten Reality Check: Ich halte mir die Nase zu und versuche, durch die Nase zu atmen. Wenn man trotzdem durch die Nase atmen kann, muss es ein Traum sein. Das ist der einzige Reality Check den ich kenne, der (zumindest bei mir) 100%ig funktioniert.
Das geht auch, indem man den Kopf unterwasser hält und versucht zu atmen. Allerdings hat man nicht immer ein Wasserbecken parat und wenn sich dann rausstellt, dass man doch nicht träumt, steht man nicht nur wie ein Idiot da, nein, man hat auch Wassser in der Lunge.

Jeder andere Reality Check hat mich schon mal im Stich gelassen. Nicht aber das Zuhalten der Nase.


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escroe
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24.06.2019 um 09:46
@HPCthulhu
Wobei der beste Realitycheck immer noch die kritische Fragestellung ist, ob all das, was man erlebt, ein Traum ist. Sprich mit offenen Augen und Ohren durch die Welt gehen. Es ist vollkommen egal, ob das hier ein Traum ist oder nicht. Wichtig ist die kritische Einstellung an sich.
Im Grunde das, was man bei jedem Realitycheck macht.

Hab auch lange Zeit die Nase zu gehalten, auf meine Hände geschaut, versucht, durch Oberflächen zu greifen, usw. Aber all das brachte mir kaum was. Ich brauchte einen eigenen Realitycheck, etwas das nur ich zur Identifizierung des Traumzustandes nutzen kann. Ähnlich wie die Totems in Inception, nur soll es kein Gegenstand sein. Erst atmete ich durch die Nase, ohne sie zuzuhalten. Klappt ganz gut. Jetzt brauch ich aber nur zu sehen. In so einer Art zweiten Modus, den ich vom Meditieren und der Malerei her kenne.

Es brauch also nicht zwingend einen besonderen Realitycheck. Wichtig ist nur das kritische Denken. Denn mir fiel irgendwann auf: "Was wenn es in diesem Traum hier, wenn es denn einer ist, ganz normal ist, durch die Nase zu atmen? Wie kann ich mir dann sicher sein, dass es ein Traum ist, wenn ich die Nase zuhalte uns trotzdem atmen kann?" Seitdem funktionieren die üblichen Realitychecks bei mir nicht mehr. Wenn sie Teil des Traums sind, kann man sie auch nur noch kritisch hinterfragen.

Aber RC sind sehr individuell nutzbar. Jeder hat einen eigenen Favoriten. Und so sollte es auch sein, da sich der einzelne Träumer so sicher sein kann, dass er träumt. Wenn er irgendwo liest, dass das Abzählen der Finger oder darauf zu achten, ob sie sich verändern, ein Indiz für den Traumzustand sind, dann kann das genauso gut zum Traum selbst gehören und der Träumer/der Traum unterwandert sich selbst. Um so schwerer wird es dann mit eben diesen Realitychecks den Traum als solchen zu erkennen.


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29.06.2019 um 01:29
@escroe
Zum kritischen Denken:
An sich stimme ich dir da auf jeden Fall zu. Die kritische Einstellung ist das A und O.
Allerdings dauert es, bis man sich das drauf geschafft hat und zumindest von mir kann ich sagen, dass mich alleine die kritische Einstellung in Träumen oft nicht weiter bringt, da die Wahrnehmung im (nicht luziden) Traum oft einfach zu verwaschen ist.

Ein kleines Beispiel:
Mir ist schon oft aufgefallen, dass ich die meisten (do um die 90%) meiner Klarträume starten kann, wenn ich träume, dass ich zu Hause in meiner Wohnung bin. Denn die kenne ich so gut, dass mir selbst kleine Änderungen komisch vorkommen. Aber selbst dann bin ich mir im Traum noch nicht 100% sicher, ob es ein Traum ist.

Oft ist man im Traum so sehr in der Handlung drin, dass man die Logik dahinter und unrealistische Details einfach nicht mehr hinterfragt.
Kannst du denn von dir sagen, dass du wirklich fähig bist, einen Großteil der Zeit in der du träumst, den Traum an sich zu hinterfragen?


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17.07.2019 um 21:22
Fragedenken halte ich auch für einen starken Indikator. Für Fragen braucht es Mut, Wohl oder sonstigen Anlass. Wer keine Fragen mehr stellt, verschließt seinem Horizont die Möglichkeit von neuen Fragen, - meist aus Angst vor diesen oder vor sonstigen Konsequenzen des Fragens (manchen wurde es aus-geprügelt, manche haben Angst verrückt zu werden, wenn sie von niemandem anderen ähnliches hören). So erzählen mir auch verstellte Mitläufer aus meinem Umfeld, dass sie langweilig träumen oder sich nicht erinnern können und die, die ich authentischer finde, träumen immer spannend. Authentizität. Klarer in / mit sich selbst. Freude an Neuem / Mehr, Naivität / Unbefangenheit.

Ich bin quasi immer klar, sobald etwas eintritt, was mich irritiert UND gleichzeitig so sehr stört oder langweilt, dass ich es ändern oder den Traum verlassen will. So ähnlich, wie wenn man in der Realität durch etwas irritierendes oder missfallendes aus seinem Handlungsfluss raus-gerissen wird und dadurch verstärkt nachzudenken beginnt, was man mit diesem Zustand nun am besten macht. Hingegen Alles-Schlucker (sei es aus halber Resignation oder Dauer-Stress) kommen gar nicht (mehr) auf die Idee, etwas zu ändern.
Ansonsten sind meine Träume die ganze Zeit so sehr in Fahrt, dass ich vermutlich die ganze Zeit mit logischen Handlungen auf die verketteten Abläufe reagiere. Permanent hab ich da etwas zu tun. Als wäre man getrieben.
Wenn ein Albtraum voll im Gange ist, ist man auch so in Panik, dass man nicht mehr klar denken kann (handelt impulsiv) und zwischendrin gestresst und weniger denkend. Erst, wenn man eine Sekunde in einem Übergangsversteck zum Nachdenken findet oder keine Chance mehr sieht, denkt man neu oder verschließt nur noch die Augen und lässt über sich geschehen.

Ändert sich ein Traumziel ohne meine Absicht im Traum, kommt es auf die Richtung an. Gefällt mir die Ablenkung, stelle ich sie, trotz vielleicht aufkommender Skepsis bei z. B. falscher Ortsteil-Anbindung, nicht weiter in Frage und kehre das schnell unter den Teppich, um der Genussfährte zu folgen. Finde ich hingegen eine „im Traum unbewusst geänderte Traumziel-Änderung“^^ doof, überlege ich kurz wie sehr. - Wenn sehr sehr doof, versuche ich entweder das Traumgeschehen wieder umzulenken oder ich beende den Traum. Wenn mir die Anstrengung jedoch mehr lästig wäre, gebe ich, wenn auch etwas missmutig nach. Sobald ich wieder im Fluss bin, ist das dann währenddessen vergessen.
Manchmal passieren auch so viele oder neue Sachen, dass man gar nicht (weiter) zum Nachdenken kommt. Auch vielleicht eine Form von Stress. Z. B. du wolltest das Traumgeschehen eigentlich nicht akzeptieren, aber plötzlich steht ein mobiler Bäcker mit leckeren Torten in deinem Sichtfeld. Oder der Traum rast einfach von einer Sache zur anderen, weil gerade so viel tangiert oder warum auch immer man so schnell träumt. Vielleicht je nach Denk-Geschwindigkeit oder Tangenzen.

Was meine Traumlandschaft betrifft, befinde ich mich entweder in gewohnten Orten, wo mir direkt auffällt, wenn was anders ist oder in (noch) fremden Orten und nur sehr selten in abstrusen. Ich kann mich da eigentlich nur an einen abstrusen Voll-Stuss-Traum erinnern, bei dem ich jedoch in direkt in Lebensgefahr schwebte, weswegen ich deshalb da nix nachgedacht haben könnte. Ansonsten, wenn Stuss in meinen Träumen vorkommt, frage ich mich sofort, was denn jetzt hier los sei und wache dann entweder auf oder sage mir, dass das ein Traum ist und dann gehts anders weiter. Oder aber wenn es mir gefällt, nehme ich das wie gesagt in Kauf. Schon meine frühesten Kindheitsträume, an die ich mich erinnere waren klar.

Ansonsten zur bekannten Traumlandschaft, geht es meist da weiter, wo mich etwas neu am stärksten tangiert. Z. B. in der Nähe meines damaligen Familienhauses entwickelt sich dann bei mir meist der Wunsch das zu besuchen. Fahre ich in die Nähe des Einkaufsladens, will ich einkaufen. Es sei denn mich lenkt irgendwas wieder woanders hin ab. Usw.

Die Traumatmosphäre bei mir kann ich nicht beschreiben. Es ist anders, als im Wachzustand. Nicht so wie beim falschen Erwachen.
Auch wenn ich mir im Wachbewusstsein wünschte, mal wieder von etwas wieder zu träumen, kam das mal wieder vor. Z B. von verstorbenen Tieren, die ewig in Erinnerung behalten zu können. Dort noch mal ein bisschen Zeit mit ihnen verbringen zu können. Wenn ich sie dann träume, weiß ich, dass sie eigentlich nicht mehr sind. Aber nehme die Illusion dann gerne in Kauf.

Sind zwei Umgebungen z. B. seltsam zusammen verknüpft, z. B. der Hafen mit einer ganz anderen Straße nebendran, merke ich im Traum auch, dass etwas nicht stimmt. In dem Traum wollte ich aber schnell zu dem Hafen, deshalb beachtete ich diesen Umstand dann nicht weiter groß - nahm ihn, wenn auch mit leichten Unbehagen mit auf den Weg und war dann jedoch mehr mit meinem Vorhaben verkopft.

Ein einziges Mal war ich so angestrengt einen bestimmten Traum, aus dem ich aufwachte, weiter zu träumen, dass es klappte. Andere Male, wo mein Wille etwas schwächer war, abgewandelter.

Auch im Wachleben ist man ja nicht immer mit dem Gedanken beschäftigt, warum man gerade etwas bestimmtes macht. Sondern meist nur dann, wenn man wie auch immer dabei „stolpert“. Je weniger selbstverständlich etwas für einen ist.

Nun hatte ich noch was mit vergrößertem Stirnhirn gelesen, dass sich da mehr vernetzen kann, - mehr abstrakteres Denken möglich usw. Wäre ja das passende Gegenteil zum beschädigtem Stirnhirn, die jene haben, die oft weniger umsichtig agieren bis hin zur Psychopathie und gleichzeitig meist Gedächtnis- oder Aufmerksamkeitsdefizit und Wahrnehmungsverzerrung. Aber mit Hirnforschung kenne ich mich nicht aus. Ich hab nur auch gelesen, dass z. B. viele heute zur Selbstverständlichkeit werdende Geburts-Eingriffe für Stirnhirn-Schädigungen verantwortlich seien. Demnach müsste das luzide Träumen abnehmen? In der westlichen Welt ist es auch glaube ich weniger oder jünger vertreten. Aber wer weiß, was es alles für Einflüsse gibt / geben könnte.

Meine Albträume haben meine Wachsamkeit vermutlich einfach zusätzlich geschärft. Davor war ich aber schon luzid, - glaube ich. An den ersten Traum, an den ich mich erinnern kann war stand etwas in unserem Garten, was nicht da hin gehörte und auch in der Form unlogisch war. Ich wollte das aber erkunden und habe den Zustand von dem her so für`s Erste hingenommen, wenn auch wie immer mit Unbehagen und Vorsicht. Ich meine, darauf hin ist er zu Ende gegangen.

Das ist meist so in meinen Träumen, - wenn ich bei einer mir im Traum wichtigen Sache ankomme (grad am Anfang, z. B. will man grad in eine Pizza reinbeißen, um die man sich die ganze Zeit bemühte und immer wieder von abkam), wache ich auf. Wenn es etwas weniger wichtiges ist, aber immer noch wichtiger, als anderes, ändert sich mein Weg dann, wenn das Erreichen super sicher wahrscheinlich ist. Als wollte oder müsse man immer etwas erreichen und machen. Einfach so still da stehen für einen Moment tue ich maximal, um schnell eine Handlung zu überlegen.

Von vorneherein versucht zu initiieren habe ich das Klarträumen bislang nicht, bis auf die eins zwei Male, als ich noch nicht wusste, was das ist, weil ich lieber gern sehe, was von so aus kommt. Luizid sein wollen im Traum kenne ich auch nicht, vermutlich würde ich es dann direkt werden.

Ich denke man ist immer irgendwie bewusst im Traum und sobald man stärker denkt, wird man klarer. Von dem her träumt man vermutlich auch komplexer, denn alles andere würde einen ja direkt auffallen. - Es sei denn man befindet sich in Panik bei Albträumen. Da war ich meistens in den Momenten dann luzid, wo ich kurz nachdenken mochte, - z. B. während die Kugel auf mich zu flog, dass ich lieber die Traum-Realität so sehr wie es geht verdränge, dass ich sie nicht mehr spüre. Irgendwann dachte ich darüber nach, dass ich die so beenden kann und auch wollte ich mal einen Traum nicht beenden, weil er zuvor spannend war und ich die Gelegenheit haben wollte, dass er es wieder wird, - da hab ich dem Negativ-Denken im Traum meine Energie entzogen, die Personen nicht mehr direkt angeguckt und innerlich gesagt, dass sie nun gleich was anderes machen werden, als mich umzubringen. Dabei die Möglichkeit in Kauf genommen zu sterben. Um die Möglichkeit zu erfahren, ob sie es nicht tun. Und wenn ich standhaft im Glauben daran, das schaffen zu können (nicht zwingend es zu schaffen) blieb, kam es auch immer so. Hatte ich nur einen Zweifel, brachten sie mich doch noch um.

Oder ich verlor an Höhe beim Fliegen, - zu welchem ich auch immer viel Gedankenkraft brauchte und auch nur darauf kam, wenn mich im Traum etwas an diese Traumfähigkeit oder vielleicht ans Fantasy-Fliegen erinnerte. Mein erster Flugtraum war mit 5 oder 6, soweit ich mich erinnern kann. Da flog ich vor dem Regal hoch. Vielleicht wollte ich da was raus haben, wofür ich normal zu klein war. Weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass es irrsinnig viel Willenskraft erforderte und auch nicht lange klappte. Meistens bin ich danach zu erschöpft um es noch mal schaffen zu können, so fühle ich mich dann und sage dann immer 'ein anderes mal wieder'. Später zwischen meinem 7. - 13. Lebensjahr träumte ich, wie ich plötzlich im Garten Lust bekam, zu fliegen und strengte mich ganz doll an. Der Traumabschnitt kam mir da spontan in den Sinn. Vor der Wäscheleine und in Nähe des Klettergerüstes. Ich wollte es noch Mal probieren. Wie ich darauf kam, keine ahnung. Vielleicht irgendwas mit Höhen-Tangenz. und ein Mal kam ich in einem Traum mit unbekannter Gegend ohne zu Fliegen nicht weiter. Wusste wieder, ich kann das hier.

In letzter Zeit hab ich es auch öfters, dass wenn ich wieder merke, dass ein Traum extra so verläuft, dass ich mein Ziel nicht erreiche und sich am Ende der Traum nur wieder umlenkt oder ich vorher aufwache, dass ich mir dann sage "Nee darauf hab ich keinen Bock" und dann das Geschehen damit automatisch zum positiven wende, obwohl mir der Traum nicht so wichtig war, so dass ich ihn eigentlich auch beenden könnte. Z. B. musste ich ein Mal dringend aufs Klo und fand in einer unbekannten Umgebung die Toilette nicht gleich, sah dann ein Schild, wo sie ist und ständig erweiterte sich der Flur, dass ich noch mal um die Kurve musste und noch mal und dann sagte ich de Traum quasi "Nee, das kenn ich mittlerweile. Du kannst mich Mal" und dann machte der, statt sich aufzulösen möglich, dass ich doch noch pinkeln konnte.

Falls mir noch was einfällt xD, poste ich es ein anderes Mal.


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