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WOW Signal

1.356 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Grenzwissen, Seti, Kometen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

WOW Signal

05.03.2021 um 22:23
@Bruderchorge
Von mir aus auch der Weihnachtsmann...wenn er auf der Frequenz von Wasserstoff sendet.....oder Trollfrequenz....man sollte sich mal schlau machen....die Infos sind frei verfügbar im Netz... dann macht das auch Sinn hier 👽


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05.03.2021 um 22:31
Zitat von BruderchorgeBruderchorge schrieb:aber wenn die süffisante Frage kommt, "können wir denn Aliens ausschließen?"

Dann sollte man kurz die bremse ziehen
In der Tat.

Die adäquateste Antwort auf so eine Alles-ist-immer-irngtwie-möglich-Rhetorikfrage wäre freilich:

House-Aliens


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05.03.2021 um 22:41
@perttivalkonen
Schon wieder so ein Paradoxon... Niemand sagt das es Aliens waren....aber es kann auch niemand ausschließen weil es Niemand eindeutig deuten kann.....solange ist es offen.


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05.03.2021 um 23:00
Zitat von Dawn62Dawn62 schrieb:Schon wieder so ein Paradoxon... Niemand sagt das es Aliens waren....aber es kann auch niemand ausschließen weil es Niemand eindeutig deuten kann.....solange ist es offen.
Kein Paradoxon. Nur Unsinn. Ersetze Aliens durch die allseits bekannten rosa Einhörner oder grüde Drobbelgrumpfs. Alles genauso offen.


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05.03.2021 um 23:06
@Dawn62

Nope, kein Paradoxon. Denn es war ja nun mal ganz tatsächlich nie Lupus.

Das Paradoxon ist hier vielmehr die durch diese "Frage" ausgelöste Omnikausalität bar jeglicher Evidenz.Alles, aber auch wirklich alles ist die wirkliche Ursache des WOW-Signals. Omas Rheuma, Aliens, ein Nieser im SETI-HQ, der Dow-Jones, Pi, Schrödingers Katze... Alles, was Du nicht ausschließen kannst, war es.

Wer mit diesem Idiotenargument daherkommt, daß etwas nicht völlig, zu 100%, absolut ausgeschlossen werden kann, der verdient die Antwort, daß alles, was bis heute wirklich aufgeklärt werden konnte, nie alienverursacht ist (wie jede tatsächliche Aufklärung der Erkrankung bei Dr House etwas anderes als Lupus war). Das sind Fakten, kein Paradoxon. Ist zwar völlig irrelevant für jede neu hereinschneiende und zu bestimmende Krankheit - aber genauso relevant ist es schließlich auch, daß ich nicht ausschließen kann, daß der Kronkorken, den ich neulich im Stadtpark gefunden habe, ein Alienartefakt sein könnte.

Deswegen ist das House-Meme da oben eine adäquate Beantwortung jener Unsinns-Frage.

Kann man Aliens ausschließen? Nein. Sagt das was über das WOW-Signal? Nein.
War es je Lupus? Nein. Sagt das was über den nächsten Fall? Nein.

Aber letzteres hat immerhin mit echten Fakten zu tun.


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03.04.2021 um 03:59
@perttivalkonen
Es war nie Lupus...aber das konnten wir auch belegen....den Rest aber nicht!!! Was ist es dann noch... wenn es nicht Lupus ist ???? Und es muss ja Sinnvoll sein 😁👍


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04.04.2021 um 21:47
Zitat von BruderchorgeBruderchorge schrieb am 05.03.2021:Ich steck nicht tief in dem Thema drin, aber wenn die süffisante Frage kommt, "können wir denn Aliens ausschließen?"

Dann sollte man kurz die bremse ziehen, denn so rum funktioniert es nicht.
Oder man kann ganz nüchtern feststellen:"Nein, können wir nicht", und dann erst bremsen, denn über die Wahrscheinlichkeiten wird dadurch ja noch nichts gesagt. Auch wenn die Existenz von ausserirdischer Intelligenz durch dieses Signal nach wie von nicht viel wahrscheinlicher für uns erscheint, als wäre es ausgeblieben, ist es doch immerhin eher ein Indiz in diese Richtung. Dass das manche sehr spannend finden, kann ich schon verstehen. Aber wir müssen wohl auch mit ungelösten Fragen leben lernen und sollten uns hüten, die Wissenschaft nicht durch eigene Träume zu sehr zu verbiegen.


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07.04.2021 um 18:37
@all

Vielleicht hier offtopic, aber gibt es mittlerweile ein Paper zu BLC1?


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08.04.2021 um 11:57
Eine andere Frage!

Wenn ich ein Signal von der Erde in Richtung eines entfernten Sterns, sagen wir 1000 Lichtjahre, schicke, kommt das Signal dann dort an? Oder verfehlt es aufgrund der Eigenrotation der Galaxie den Stern? Driftet das Signal mit oder bleibt es "gerade", sofern man den Trichter klein genug halten kann?


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08.04.2021 um 12:05
Zitat von deim0sdeim0s schrieb:Oder verfehlt es aufgrund der Eigenrotation der Galaxie den Stern?
In hundert Jahren, dies das Signal braucht bewegt sich das Ziel ja nicht sehr viel und verbreitet sich ja Kegelförmig, sollte also nach meiner Meinung bei ausreichender Sendeleistung passen.
Zitat von deim0sdeim0s schrieb:Driftet das Signal mit oder bleibt es "gerade", sofern man den Trichter klein genug halten kann?
"Driften" würde es ja nur, wenn die Sendung sehr lang ist, was gesendet ist (Teilsendung) bewegt sich gradlinig fort.


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08.04.2021 um 13:39
Zitat von deim0sdeim0s schrieb:Wenn ich ein Signal von der Erde in Richtung eines entfernten Sterns, sagen wir 1000 Lichtjahre, schicke, kommt das Signal dann dort an? Oder verfehlt es aufgrund der Eigenrotation der Galaxie den Stern? Driftet das Signal mit oder bleibt es "gerade", sofern man den Trichter klein genug halten kann?
Das ist relativ und von der Perspektive abhängig. Wenn du das Signal von der Erde aus auf einen Fixstern richtest, wird es, gemessen auf der Erde auch in 1000 Jahren genau dort ankommen.

Hingegen vom Zentrum der Galaxie beobachtet wird es so aussehen als würde der Lichtstrahl driften, jedoch wird die relative Geschwindigkeit nie grösser als LG sein, bedeutet vom Zentrum der Galaxie aus gesehen braucht der Lichtstrahl mehr als 1000 Jahre um von der Erde zum Stern zu springen weil die Zeit im Zentrum schneller vergeht (Gravitationseffekte mal vernachlässigt).


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08.04.2021 um 14:45
Zitat von NashimaNashima schrieb:Gravitationseffekte mal vernachlässigt).
Genau....kommt er an einer Sonne vorbei oder kreuzt den Weg eines SL...geht es wohl daneben. Gravitation eben.....


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08.04.2021 um 15:04
Unsere Sonne bewegt sich mit ca. 220 km/s ums galaktische Zentrum. Binnen tausend Jahren ergibt das eine Positionsveränderungen von knapp einem 3/4 Lichtjahr. Ein 1000 Lichtjahre von uns entfernter Stern mit vergleichbarer Geschwindigkeit würde im Zeitraum von 1000 Jahren also seine Position maximal um dieses 3/4-Lichtjahr verändern, was ungefähr einem Zehntel des Vollmond-Durchmessers am Himmel entspricht. Entweder schicken wir also ne Botschaft mit genügend Energie los, daß sie sich entsprechend kegelförmig ausbreitet, oder wir berechnen, wo der Stern in 1000 Jahren am Himmel stehen müßte und schicken mit weniger Energie eine stärker gebündelte Botchaft an die berechnete Stelle hin. Natürlic weiterhin mit ner Streuung, weil wir ja nicht den Stern, sondern einen Planeten erreichen wollen. Gravitative Abweichungen sollten in diesen 1000 Jahren keine so große Abweichungen erzeugen, außer es handelt sich um ein sehr massereiches Objekt. Das können wir dann aber ebenfalls bemerken und bei der Bahnberechnung berücksichtigen.


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08.04.2021 um 15:32
Zitat von Dawn62Dawn62 schrieb:.kommt er an einer Sonne vorbei oder kreuzt den Weg eines SL...geht es wohl daneben. Gravitation eben
Ging mir mehr darum das im Zentrum unserer Galaxis ein supermassives schwarzes Loch sitzt, würde ich die Gravitationseffekte berücksichtigen verginge die Zeit nicht schneller sondern stünde still ;)


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08.04.2021 um 18:00
Zitat von NashimaNashima schrieb:Das ist relativ und von der Perspektive abhängig. Wenn du das Signal von der Erde aus auf einen Fixstern richtest, wird es, gemessen auf der Erde auch in 1000 Jahren genau dort ankommen.

Hingegen vom Zentrum der Galaxie beobachtet wird es so aussehen als würde der Lichtstrahl driften, jedoch wird die relative Geschwindigkeit nie grösser als LG sein, bedeutet vom Zentrum der Galaxie aus gesehen braucht der Lichtstrahl mehr als 1000 Jahre um von der Erde zum Stern zu springen weil die Zeit im Zentrum schneller vergeht (Gravitationseffekte mal vernachlässigt).
"Fixstern" Ernsthaft?

Das heißt, schicke ich das Signal in Richtung Galaxiekern, spielt die Bewegung des Sterns um die Galaxie, der das Signal empfangen soll, keine Rolle bzw. nur so weit, dass dort die Zeit langsamer vergeht? Inwiefern berührt das die Richtung des Signalstrahls, wenn er die Erde verlässt?


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08.04.2021 um 18:03
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Unsere Sonne bewegt sich mit ca. 220 km/s ums galaktische Zentrum. Binnen tausend Jahren ergibt das eine Positionsveränderungen von knapp einem 3/4 Lichtjahr. Ein 1000 Lichtjahre von uns entfernter Stern mit vergleichbarer Geschwindigkeit würde im Zeitraum von 1000 Jahren also seine Position maximal um dieses 3/4-Lichtjahr verändern, was ungefähr einem Zehntel des Vollmond-Durchmessers am Himmel entspricht. Entweder schicken wir also ne Botschaft mit genügend Energie los, daß sie sich entsprechend kegelförmig ausbreitet, oder wir berechnen, wo der Stern in 1000 Jahren am Himmel stehen müßte und schicken mit weniger Energie eine stärker gebündelte Botchaft an die berechnete Stelle hin. Natürlic weiterhin mit ner Streuung, weil wir ja nicht den Stern, sondern einen Planeten erreichen wollen. Gravitative Abweichungen sollten in diesen 1000 Jahren keine so große Abweichungen erzeugen, außer es handelt sich um ein sehr massereiches Objekt. Das können wir dann aber ebenfalls bemerken und bei der Bahnberechnung berücksichtigen.
Das hört sich doch sehr vernünftig an. D.h. ein Signal, was heute bei uns ankommt und den Eindruck erweckt, es käme von einem Stern, müsste doch entweder mit Absicht bereits vorberechnet worden sein oder aber das Signal kam doch nicht von einem Stern, sondern es entsteht erst durch den Empfang nach [hier Entfernung eintragen] Lichtjahren der Eindruck, das Signal käme von einem Stern.


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08.04.2021 um 18:47
Zitat von deim0sdeim0s schrieb:"Fixstern" Ernsthaft?
Wo liegt das Problem? "Fixstern" dient lediglich zur vereinfachten Anschauung deiner Fragestellung. Bewegt sich der Stern relativ zur Erde ist es eigentlich auch nicht viel schwieriger, man musst einfach nur die Position berechnen wo sich der Stern in 1000 Jahren von der Erde aus gesehen befindet und auf diesen Punkt Zielen. Die Eigenrotation der Galaxy spielt dabei keine Rolle.
Zitat von deim0sdeim0s schrieb:Das heißt, schicke ich das Signal in Richtung Galaxiekern, spielt die Bewegung des Sterns um die Galaxie, der das Signal empfangen soll, keine Rolle bzw. nur so weit, dass dort die Zeit langsamer vergeht?
Jep, aus Sicht der Erde spielt es keine Rolle, aus Sicht des Galaxiekerns bestimmt die Rotationsgeschwindigkeit der Galaxis wie schnell bzw. wie langsam das Signal ankommen wird. In der Hinsicht hat es einen Zeitlichen Einfluss aber um auf deine Ursprüngliche Frage zurückzukommen, der Strahl wird nicht am Ziel vorbei schiessen weil die Rotation der Galaxis eine Art "Drift" auf das Signal verursacht, das ist Falsch.
Zitat von deim0sdeim0s schrieb:Inwiefern berührt das die Richtung des Signalstrahls, wenn er die Erde verlässt?
Richtung und Weg sind abhängig von Beobachter bzw. Bezugssystem, soweit ich die SRT verstanden habe.


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08.04.2021 um 19:01
Zitat von NashimaNashima schrieb:Wo liegt das Problem? "Fixstern" dient lediglich zur vereinfachten Anschauung deiner Fragestellung. Bewegt sich der Stern relativ zur Erde ist es eigentlich auch nicht viel schwieriger, man musst einfach nur die Position berechnen wo sich der Stern in 1000 Jahren von der Erde aus gesehen befindet und auf diesen Punkt Zielen. Die Eigenrotation der Galaxy spielt dabei keine Rolle.
Fixstern hört sehr unwissenschaftlich an meiner Meinung nach. Ich weiß auch gar nicht, was an meiner Fragestellung zu vereinfachen wäre.
Was du danach schreibst, hatte Pertti bereits sehr gut erklärt und du hast es wiederholt.
Zitat von NashimaNashima schrieb:Jep, aus Sicht der Erde spielt es keine Rolle, aus Sicht des Galaxiekerns bestimmt die Rotationsgeschwindigkeit der Galaxis wie schnell bzw. wie langsam das Signal ankommen wird. In der Hinsicht hat es einen Zeitlichen Einfluss aber um auf deine Ursprüngliche Frage zurückzukommen, der Strahl wird nicht am Ziel vorbei schiessen weil die Rotation der Galaxis eine Art "Drift" auf das Signal verursacht, das ist Falsch.
Das Signal hat eine Richtung und wenn sich die Galaxie weiterdreht (also alle Sterne, oder um in Deiner Terminologie zu bleiben "Fixsterne"), bleibt der Richtungsstrahl gleich und "driftet" nicht mit. So ist auch meine Auffassung. Ich hatte das auch nicht behauptet, sondern nur gefragt.

Was allerdings der Zeitaspekt und der Blick vom Galaxiekern mit meiner Frage zu tun hat, habe ich überhaupt nicht verstanden. Aber das ist glaube ich auch gar nicht zielführend für die Frage, ob das Signal sich mitbewegt in der Rotation. Das tut es unser aller Auffassung nach ja nicht. -> Was ich auch dachte und daher die obige Frage gestellt habe danach.


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08.04.2021 um 19:33
Zitat von deim0sdeim0s schrieb:Fixstern hört sehr unwissenschaftlich an meiner Meinung nach.
Echt? Deine Fragestellung hat auf mich jetzt auch kein sonderlich wissenschaftlichen Eindruck erweckt oder das man nur mit "akademischen" Bezeichnungen im Stile eines Astronomen antworten dürfte, naja. Falls dir der Begriff nicht geläufig sein sollte:

Wikipedia: Fixstern
Zitat von deim0sdeim0s schrieb:Was du danach schreibst, hatte Pertti bereits sehr gut erklärt und du hast es wiederholt.
Nö, ich habs ziemlich vereinfacht. Was Pertti schreibt ist auch nicht falsch. Bin einfach nur mehr auf dein:
Zitat von deim0sdeim0s schrieb:kommt das Signal dann dort an? Oder verfehlt es aufgrund der Eigenrotation der Galaxie den Stern?
eingegangen...
Zitat von deim0sdeim0s schrieb:Das Signal hat eine Richtung und wenn sich die Galaxie weiterdreht (also alle Sterne, oder um in Deiner Terminologie zu bleiben "Fixsterne"
"alle Sterne" ist nicht gleichbedeutend mit "Fixsterne" siehe oben.
Zitat von deim0sdeim0s schrieb:So ist auch meine Auffassung. Ich hatte das auch nicht behauptet, sondern nur gefragt.
War auch kein Vorwurf sondern eine gutgemeinte Erklärung meinerseits, verstehe nicht so recht weshalb du dich hier angegriffen fühlst. Habe es auch nicht als "Behauptung" aufgefasst.


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09.04.2021 um 08:08
@Nashima

da hatte ich wohl irgendwo das Wort behauptet eingebunden, was nicht vorhanden war.

Ansonsten alles klar!
Zitat von NashimaNashima schrieb:der Strahl wird nicht am Ziel vorbei schiessen weil die Rotation der Galaxis eine Art "Drift" auf das Signal verursacht, das ist Falsch.
Das hier muss ich wohl anders lesen: "Der Strahl wird am Ziel vorbei schießen, aber nicht, weil die Rotation eine Drift verursacht. Es gibt keine Drift."


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