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Das Verhalten von UFO-Skeptikern

994 Beiträge, Schlüsselwörter: UFO, Skeptiker

Das Verhalten von UFO-Skeptikern

13.01.2009 um 14:01
Hm, ich habe in vielen Fällen deutlich mehr als fünf Minuten Arbeit investiert. Unter Umständen habe ich auch Beteiligte angeschrieben, zudem habe ich Zugriff auf mehrere tausend UFO-Sichtungsmeldungen im Originalwortlaut der Zeugen. Wenn also jemand Stein und Bein schwört, er hätte ein Kilometergroßes Raumschiff an einem bestimmten Datum, sagen wir mal, über Berlin gesehen, dann kann ich ruckzuck rausfinden, wieviele Leute das auch gesehen haben. Naja, und wenn es nur einer gesehen hat...

Was Behauptungen angeht, sollte man natürlich vorsichtig sein. Mir ist tatsächlich kein wasserdichter Fall bekannt. Das lässt aber noch keinen Rückschluss zu. Ich stelle also nicht die Behauptung auf "Wir werden nicht besucht" sondern lediglich, das mir keine Hinweise dazu bekannt sind. Allerdings gibt es immer wieder deutliche Indizien, wie Zeugenberichte motiviert sind. Es gibt da ein nettes Buch, das Erstsichtungszeugen Büchern, Comics, Hörspielen und Filmen gegenüberstellt, die das selbe Thema beschreiben - und siehe da, Hollywood & Co. haben immer die Vorlage geliefert. Erst danach wollen Leute das Objekt gesehen haben. Es ist ein bisschen so, wie mit Kenneth Arnold: Er ist der erste Zeuge, der eine fliegende Untertassen gesehen hat - bzw., von dem Zeitungen es behauptet haben. Gesehen hatte er nämlich etwas anderes, die Zeitungen haben Unsinn gedruckt. Dessen ungeachtet sahen nach Arnold sehr viele Leute die fliegenden Untertassen. Wahrnehmungspsychologie ist schon eine interessante Sache...

Persönlich motiviert mich hauptsächlich, das es immer wieder interessant ist, was man ausgräbt, wenn man solchen Berichten hinterherrecherchiert. Das ist nicht nur menschlich, sondern manchmal auch technisch interessant. Häufig wird bei Interpretationsversuchen mit den lustigsten technischen Begriffen jongliert. Ist das Technobabel? Tatsache? Frei erfundener Unsinn? Das ist manchmal schwer zu durchschauen auf den ersten Blick, und es braucht des öfteren einiges an Recherche, um mitsprechen zu können. Dabei habe ich schon die lustigsten Sachen gelernt und gesehen - das ist es, was mich hauptsächlich reizt.

Am nervigsten in der Szene sind die "Extremisten". Dabei ist es mir wurscht, ob sie der Pro- oder Kontrafraktion zugehören. Die einen wollen unbedingt, das es UFOs gibt, die anderen wollen unbedingt, das es sie nicht gibt. Dieser Wille spiegelt sich dann häufig in der "Logik" der Beiträge nieder. Bei Kritik wird man dann einfach ins gegnerische Lager gesteckt. Deshalb bin ich gleichzeitig ein böser Skeptiker als auch ein UFO-Gläubiger, jedenfalls, wenn man einigen Diskutanten Glauben schenkt. Ich bin wahlweise Werner Walter, Frank D., Michael Hesemann und viele andere - so, wie es den "Extremisten" gerade in den Kram passt. Das ich gar keine dahingehende Behauptung abgelassen habe, wird dadurch korrigiert, das andere behaupten, ich würde halt so denken :-).

Das Hauptproblem liegt in meinen Augen darin, das es gerade diese Leute sind, die die Thematik diskreditieren. Es sind auch genau die Leute, die man in Talkshows sieht - und die damit das Thema letztlich unmöglich machen. Skeptiker neigen dazu, zwischen den Zeilen so etwas wie "Nutzt doch mal den gesunden Menschenverstand" herauszulassen, während die Pro-Fraktion, oder besser der Teil davon, den man in Talkshows sieht, es dem Zuschauer sehr einfach macht, diese Botschaft dann auch zu übernehmen. Ich denke darin liegen die Gründe, das ernsthafte Forschung in diesem Bereich bis jetzt auf die Wahrnehmungspsychologie beschränkt ist.

Das betrachten der Gesamtthematik lässt in meinen Augen übrigens nur einen Schluss zu: Hoffentlich gibt es UFOs, und hoffentlich lassen sie sich beweisen. Ihre Nichtexistenz lässt sich nämlich keinesfalls belegen, und das würde bedeuten, das die Menschen noch in tausend Jahren ergebnislos darüber diskutieren ;)


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WernerWalter
ehemaliges Mitglied

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Das Verhalten von UFO-Skeptikern

13.01.2009 um 14:16
"Ist ein Skeptiker nicht einfach nur ein Spötter"

Also speziell für mich gilt, das ich AUCH (darauf liegt die Betonung und in
der Reihung 'UFO-Phänomen-Erforscher-', 'UFO-Skeptiker' kommt dies
dann am Schluß) ein UFOlogie-Sarkast (Spötter ist zu niedrig angesiedelt)
bin bzw noch richtiger: geworden bin. So wird ein für mich passender
Schuh draus.

WW


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Das Verhalten von UFO-Skeptikern

13.01.2009 um 14:23
@WernerWalter
und, was das nun? Bist du mit diesem Zustand zufrieden? Findest du das OK so? Machts Spaß? oder pickst der Stachel doch das man mit diesem Verhalten die ganze UFO-Forschung eher behindert aber mit Sicherheit nicht fördert?


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Dr_freezy
ehemaliges Mitglied

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13.01.2009 um 14:43
hmm ich bin weder ein befürworter noch ein skeptiker und betrachte das ganze aus einer anderer perspektive...

ich finde die befürworter übertreiben zum teil enorm und sehen in fast allem eine verschwörung manchmal habe ich das gefühl sie leiden an paranoia..

anderseits sind viele skeptiker zu arrogant in der schreibweise und im umgang mit den befürworter. die sind ich muss es sagen manchmal echt zum kotzen.
sie verlangen eine sachliche diskussion aber so kann man das einfach vergessen.
wen ich mich manchmal hier im forum durchlese habe ich das gefühl es geht um einen glaubens krieg fast so wie bei einer religion wen man so sagen will.


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Das Verhalten von UFO-Skeptikern

13.01.2009 um 14:51
> wen ich mich manchmal hier im forum durchlese habe ich das gefühl es geht um
> einen glaubens krieg fast so wie bei einer religion wen man so sagen will.

Das liegt in der Natur der Sache. Niemand kann beweisen, das wir von Außerirdischen besucht werden, niemand kann beweisen, das wir nicht von Außerirdischen besucht werden. Trotzdem gibt es Leute, die das eine oder andere behaupten. Es ist in der Tat eine Art Ersatzreligion mit allen Erscheinungen, die man auch aus der Religion kennt - bis hin zu Anschlägen. Vielleicht mag WW ja mal erzählen :-)


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Dr_freezy
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13.01.2009 um 14:54
@moredread
moredread schrieb:Das liegt in der Natur der Sache. Niemand kann beweisen, das wir von Außerirdischen besucht werden, niemand kann beweisen, das wir nicht von Außerirdischen besucht werden. Trotzdem gibt es Leute, die das eine oder andere behaupten. Es ist in der Tat eine Art Ersatzreligion mit allen Erscheinungen, die man auch aus der Religion kennt - bis hin zu Anschlägen. Vielleicht mag WW ja mal erzählen :-)
ja das ist schade wir sind immer noch genau gleich dumm wie vor 3000 jahren religion macht so vieles kaputt!
tut euch zusammen ich bin mir sicher da sind auf beiden seiten sehr kluge leute
oft ist es so dass ein skeptiker nicht das buch eines befürworter liest und umgekehrt..
schade


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WernerWalter
ehemaliges Mitglied

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Das Verhalten von UFO-Skeptikern

13.01.2009 um 15:12
"und, was das nun? Bist du mit diesem Zustand zufrieden? Findest du das
OK so? Machts Spaß? oder pickst der Stachel doch das man mit diesem
Verhalten die ganze UFO-Forschung eher behindert aber mit Sicherheit
nicht fördert?"

Also eigentlich wäre ich wahrscheinlich vom Thema als Aktiver inzwischen
weg, wenn da nicht die blöden Himmelslaternen und dazu noch in dieser
Mega-Welle gekommen wäre. Habe ich ja bereits im CENAP Newsflash
Nr.16 klargemacht, download über http://cenap.alien.de/onlinecr.htm .

Wäre der Zustand der UFOlogie okay, wäre ich nicht so wie ich heute bin.
Deswegen versuche ich den Leuten den Kopf zu waschen, aber nicht den
Pelz zu kraulen. Damit müssen dann die Betroffenen selbst klar kommen,
kommen sie aber nicht. Kann's nicht ändern, wenn's an Reife jenen fehlt.

WW


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macabros-
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Das Verhalten von UFO-Skeptikern

13.01.2009 um 15:14
@moredread

Das ist doch alle Quark mit Soße was Du da schreibst - mag vielleicht sein das ich mich Anhöre wie ein Extremist aber ich gehe nicht danach was irgendwelche normalen UFO Zeugen, Enführte oder Kontaktler schreiben und behaupten.
Sicher finde ich diese Berichte auch interessant aber bei denen bin ich immer skeptischer als bei anderen.

So, und mit den anderen, und danach gehe ich am meisten, meine ich die Infos aus den offiziellen Stellen bzw. aus Geheimdienstkreisen oder der NASA.
Ich meine - wenn ein NASA Astronaut LIVE über Funk berichtet das er ein fremdes Raumschiff sieht dann ist das ja wohl eindeutig, oder gibt es da was Mißzuverstehen.

Und überhaupt - woher soll das fremde Raumschiff dann bitte kommen? Jetzt sag bitte blos keiner aus der hohlen Erde usw. -.-*

Desweiteren sehe ich auch keinerlei Gründe warum Geheimdienstmitarbeiter, Millitärs usw. einfach so UFO Meldungen erfinden sollen.

Wenn jemand hier meint das Sie das doch tun dann bitte schreibt es aber kommt mir jetzt bloß nicht mit solchen Ausreden von wegen die Erfinden das nur um Ihre Projekte geheim zu halten denn das wäre wohl völlig Kontraproduktiv weil ja dadurch erst recht die Aufmerksamkeit darauf gelenkt wird.


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macabros-
ehemaliges Mitglied

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Das Verhalten von UFO-Skeptikern

13.01.2009 um 15:18
Zitat von Moredread:
bis hin zu Anschlägen. Vielleicht mag WW ja mal erzählen :-)
Wie meinen??? *kopfkratz*

Bis jetzt hab ich immer nur von Anschlägen auf Leute gehört die UFO Geheimnisse ausgeplaudert haben.


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Kurti
ehemaliges Mitglied

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Das Verhalten von UFO-Skeptikern

13.01.2009 um 15:20
Eigentlich habe ich das vorrausgesetz das hier im Ufoforum alles Skeptiker vertreten sind , und deswegen trotzdem nicht alles Analysieren können , ich habe einfach die Erfahrung gemacht das nicht alles Irdisch ist , aber um das zu erklären, oder darum zu Diskutieren dafür gibt es doch dieses Forum , um die Sachen von Ufo Interessierten aufzuklären , und nicht gleich alles für Spinnerei zu veralbern , aber momentan habe ich das gefühl das es sehr Populär ist alles und jenes, selbst das was sich Proffessionelle Ufo Wissenschaftler nicht erklären können zu verharmlosen .


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Das Verhalten von UFO-Skeptikern

13.01.2009 um 15:33
UffTaTa schrieb:#Die komplizierten Fällen, da wo man mal ein paar Stunden lang lesen, suchen, abwägen muss um sich nur mal grob eine Meinung zu bilden. Diese werden auch von uns übergangen. Keine Zeit, keinen Nerv, zu anstrengen.

Dementsprechend sind also diese UFO-Schrottmeldungen genau das was wir wollen, nicht wahr?
Genau das spiegelt irgendwo meine Meinung wieder. Ich hab nun schon 2 komplexere Fälle (Trumbell County und Stephenville) eröffnet, doch hier blieben die UFO (-Gegner) aus.
Liegt das wirklich an dem zeitlichen Faktor? Die Zeit und Nerven, die einige Leute hier in die Wiederlegung dieser "kleinen" Fälle stecken könnten genutzt werden, um sich mit einem wirklich interessanten, komplexeren Fall zu befassen.

Es fällt einem oft schwer bei der Flut an Falschmeldungen ernst zu bleiben. Problematisch wird es, wenn dies zur Voreingenommenheit führt und alle Fälle mit diesem Schemata angegangen werden. Mit dieser Denkweise ist man nicht in der Lage die wichtigen Fälle zu erfassen.

Mich würde es sehr freuen, wenn sich einige Skeptiker hier an der Diskussion zum Stephenville Vorfall beteiligen würden. Auf dass eine gemeinsame, plausible Lösung gefunden werden kann, ohne diese krampfhaft herbeiführen zu müssen.


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glasperle
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Das Verhalten von UFO-Skeptikern

13.01.2009 um 15:50
Manche skeptiker verneinen also grundsätzlich die möglichkeit das es Ufos gibt,ein echter skeptiker bezweifelt es nur...


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Das Verhalten von UFO-Skeptikern

13.01.2009 um 15:54
Ich gehöre zu den Skeptikern die bezweifeln dass die Aliens hier schon rumfliegen. Das heißt ich halte es durchaus für möglich, nur der Beweis der mir Gewissheit bringt fehlt noch.

An Außerirdischen Leben selbst werden hier die wenigsten zweifeln.


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Das Verhalten von UFO-Skeptikern

13.01.2009 um 15:59
- Perry Rhodan Isaac Asimov, Stanislav Lem, Arthur C. Clark, Robert Henlein etc gelesen
- kann alle Teile von Star Wars spontan auswendig aufführen
- großes Interesse an Astro- und Quantenphysik, soweit ich das als Laie begreifen kann
- einzige, jemals gemachte, Ebayersteigerung: Minimodelle der Enterprise


Trotzallem gelte ich hier wohl mit als Vertreter der Hardcoreskeptiker, was ich aber gar nicht bin! Das was mich ärgert ist einfach, das eben so oft, kritiklos jeder offensichtliche Scheiss geglaubt wird und sich die Ufologie deswegen selbstverschuldet in die Ecke der Unseriösität gestellt hat.

Nach diesen Themen herrscht offensichtlich Nachfrage in unserer sinnentleerten Zeit und diese Nachfrage wird gezielt von unzähligen Verlagen, TV Sendern, Channelmedien, Sektierern und unzähligen anderen Abzockern gedeckt, da geht es alleine in Deutschland um Milliarden. Das Problem ist nun, das das wirkliche echte Angebot in diesen Dingen nur äußerst begrenzt und seltenst ist. Trotzallem müssen aber diverse Menschen damit ihren Umsatz machen und erfinden oder überdeuten nun rund 99% aller Meldungen und Ereignisse und das wird dann begierig geglaubt und bis Biegen und Brechen jedweder Logik verteidigt.

Das eine Prozent das übrig bleibt, das ist das wirklich Geheimnisvolle. Das ist wo ich sage, da müssen Ressourcen für frei gemacht werden und ich will auch freidenkende Fachleute dazu hören. Und da bekenne ich jetzt mal, so ein Illobrand Ludwiger, da hör ich schon zu wenn der was sagt. Aber der sagt eben auch nichts zu Ufos die mit Windrädern oder Zügen kollidieren oder offensichtlichen Pappmachealiens in ausgestopten Strumpfhosen. Der redet über anderes, aber das ist oft schon einige Jahre her und dazu gibt es dann auch keine wirklich neuen Erkenntnisse. Da kann man nur sagen: Wir wissen nicht was das war. Aber das immer über nur ganz ganz wenige ältere Fälle zu sagen, also nichts "Heißes" zu haben, was viral übers Internet rasen könnte, das befriedigt wiederum die gewaltige Nachfrage nach diesen Themen nicht und deswegen wird nun wieder erfunden, übertrieben und gelogen um zu verkaufen.

Trotzallem bleibt das eine Prozent des Unerklärlichen und in diesem phantastische Möglichkeiten. Arthur C. Clark, der Physiker der 2001 geschrieben hat und der als erster das Konzept von geostationären Satteliten erdachte, hat einst Gesetze aufgestellt, sein Drittes lautet:

„Jede hinreichend fortschrittliche Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden.“

Ich glaube das sehr Vieles möglich ist, was bedeutet das wir Menschen noch viel zu erforschen haben, damit auch wir uns dieser phantastischen Möglichkeiten bedienen können. Ich würde mir doch auch wünschen das wir interstellare Raumfahrt haben, mit einem Fingerschnippen zu den Sternen reisen, boldly go where no man has gone before. Das eine Prozent zu untersuchen könnte vielleicht die Antwort geben ob das überhaupt möglich sein könnte. Aber um dort hinzugelangen sollte man versuchen, so intensiv wie möglich, das eine Prozent herauszufinden und nicht krampfhaft die 99% Blödsinn zu verteidigen und dabei hilft eben Wissenschaft und Logik. Das was soviele im Umgang mit UFOs so oft vergewaltigen wollen.

Aber auch die Seite der Skeptiker muß sich bewußt sein, das echte Skepsis ergebnissoffen in beide Richtungen sein muß. Es darf nicht darum gehen, zu Zweifeln um des Zweifelns Willen. Sondern der Zweifel muß Erkenntnisgewinns zum Zweck haben, nicht die stumpfe Verneinung. Das bedeutet das man eben auch mal zugeben das man für gewisse wenige Dinge eben auch keine wirklich plausible Erklärung hat. Belgien 1989 ist für mich so ein Ding. Aber das ist eben alt und es gibt nichts Neues mehr dazu, das befriedigt die erwähnte Nachfrage eben nicht und so kommen wir wieder zu den übrigen 99% Müll die auf dem Markt sind.

Aus den unzähligen Meldungen die ganz wenigen wirklich interessanten Meldungen herauszufinden, dazu sollte die Skepsis dienen und auch von jedem Ufologen intensiv angewandt werden, wenn er wirklich die Wahrheit wissen, und nicht nur Träumen, will.


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Das Verhalten von UFO-Skeptikern

13.01.2009 um 16:18
Schon geschrieben, spiegelt zum großen Teil meine Meinung wieder.
Die Menschen sollten sich aufmachen und sich von allen Vorurteilen befreien, was leider auch dank unserer Medien nicht immer einfach ist und sachlich an diese Thematik herangehen. Wie gesagt, wird viel Müll produziert und der Großteil der UFO-Dokumentationen (wenn man denn sie so bezeichnen kann, die Bezeichnung "Science Fiction" wäre teilweise besser angebracht, schließlich stehen die Quoten und nicht die Wissensvermittlung im Vordergrund) sind unnütz.
Auch hier ist jeder selber gefordert, die Spreu vom Weizen zu trennen. Das ist nur mit gesundem Skeptizismus möglich. Dabei sollte man aufpassen, das man nicht zum UFO-Gegner wird und alles zu Beginn schon verleugnet.


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Das Verhalten von UFO-Skeptikern

13.01.2009 um 16:57
@macabros-

> Bis jetzt hab ich immer nur von Anschlägen auf Leute gehört die UFO Geheimnisse
> ausgeplaudert haben.

Ja, und ich habe bei Nachforschungen festgestellt, das sich das nicht verifizieren ließ. Es gibt keine Bestätigungen für die Geschichten. Ich persönlich hingegen habe bis jetzt erst drei Morddrohungen, drei Prügelandrohungen und ungefähr ein Dutzend Anwaltsdrohungen erhalten (alle aus der Pro-Fraktion), damit liege ich auf einem sehr moderaten Niveau. Ich wollte damals eigentlich einen Artikel über Anschläge auf Skeptiker schreiben, habe es bis jetzt verschoben, vielleicht mache ich es ja mal.



> Das ist doch alle Quark mit Soße was Du da schreibst - mag vielleicht sein das ich
> mich Anhöre wie ein Extremist aber ich gehe nicht danach was irgendwelche
> normalen UFO Zeugen, Enführte oder Kontaktler schreiben und behaupten.

Das ist ja alles höchst interessant, aber ich hatte Dich überhaupt nicht angesprochen. o_O



> Ich meine - wenn ein NASA Astronaut LIVE über Funk berichtet das er ein fremdes
> Raumschiff sieht dann ist das ja wohl eindeutig, oder gibt es da was Mißzuverstehen.

Die erste Frage, die ich mir stelle, ist, ob es diesen Funkspruch überhaupt gegeben hat, die zweite wäre herauszufinden, in welcher Situation das war, wie der Kontext lautete. Die dritte, was einen Astronauten dazu qualifiziert, ein außerirdisches Raumschiff zu erkennen. Gibt es vielleicht Seminare oder sowas, in denen man lernt, wie die Dinger aussehen? Stell Dir mal ernsthaft die Frage. Und wenn Du sie mit "Ja" beantwortest, dann lass mir mal ein paar Hinweise zukommen, wie Du darauf gekommen bist.



> Und überhaupt - woher soll das fremde Raumschiff dann bitte kommen? Jetzt sag
> bitte blos keiner aus der hohlen Erde usw. -.-*

Ich glaube gerne, das es Leute gibt, die glauben, ein Raumschiff gesehen zu haben, ich zweifle lediglich an der Qualifikation dieser Leute, ein Raumschiff überhaupt als solches zu erkennen. Astronauten, Piloten und Polizisten sind da nämlich genauso qualifiziert wie Tante Emma aus der Frittenbude. Gar nicht. Und behaupte jetzt bitte nichts anderes, ohne Dich vorher dort mal informiert zu haben. Wenn Du behauptest, Piloten können so etwas gut erkennen, dann behaupte ich, das Berufspiloten über diese Behauptung lachen. Ich habe nämlich welche gefragt, die fanden die Vorstellung amüsant. Hast Du auch schon einmal gefragt?



> Desweiteren sehe ich auch keinerlei Gründe war um Geheimdienstmitarbeiter,
> Millitärs usw. einfach so UFO Meldungen erfinden sollen.

Es gibt keinen führenden Geheimdienstler oder Militär, der behauptet, das uns Außerirdische besuchen und der es auch entsprechend belegen kann (das der eine oder andere die private Meinung hegen mag steht auf einem anderen Blatt Papier). Der Begriff "UFO" wiederum ist militärischer Natur. Es gibt keinen Geheimdienst oder Militär, der die Existenz von UFOs abstreitet. Weißt Du das nicht, oder verwechselst du gerade die Begrifflichkeiten? UFO bedeutet NICHT außerirdisches Raumschiff.

Und an diesem Punkt ziehe ich einen Schlussstrich. Ich habe Dich eben nicht so genannt, tue es aber jetzt: Du bist ein Extremist aus der Pro-Fraktion.

Erstens reagierst Du unangemessen aggressiv und feindseelig - es geht Dir nicht um eine Diskussion, nein, ich bin Dir auf die Füsse getreten und habe quasi in Deinen heiligen Gral gespuckt. Du wütest, als hätte ich Deinen Gott beleidigt.

Zweitens bringst Du keine Argumente, sondern wirfst mit sinnfreien Pauschalbehauptungen um Dich. Was kommt als nächstes? Das alte "bei so vielen Sichtungen muss ja was dran sein"-Argument? Ich sage, ich kenne keinen Beleg für einen Besuch. Das Du mir als Antwort keinen konkreten Beweis lieferst spricht eine deutliche Sprache. Besser noch: Ich habe ja sogar angedeutet, das ich interessante Fälle kenne. Es ist absolut typisch, das Extremisten nicht weiterfragen - denn ausgerechnet aus meinem Mund wollen sie es dann doch nicht hören, das ist ein deutlicher Hinweis darauf, das es gar nicht um die Sache geht sondern um die Person.

Drittens hast Du inhaltlich keine Ahnung. Jemand, der schon grundlegende Begriffe derart durcheinanderbringt kann sich nicht wirklich mit der Thematik beschäftigt haben. Es ist aberwitzig, Geheimdienste anzuführen, wenn es darum geht, die Existenz außerirdischen Lebens nachzuweisen. Das zeigt ganz eindeutig, inwieweit Du Dich mit dem Thema befasst hast: Du hast lediglich gelesen, was andere darüber geschrieben haben und deren Meinung hast Du übernommen. Schon mal selber in den Akten gestöbert? Oder Texte von Leuten gelesen, die ein andere Meinung vertreten als Du? Hast Du mal mit den Autoren gesprochen, oder Zeugen? Ich schon.

Viertens habe ich nicht gesagt, das es keinen Außerirdischen gibt oder das sie uns nicht besuchen, nur, das ich nichts davon weiß. Trotzdem diese Reaktion. Sie lässt mir nur eine Möglichkeit, nämlich auf Platon zu hören, der einst sagte:

Nicht mit dem Ersten dem Besten zu disputieren; sondern allein mit solchen, die man kennt und von denen man weiß, dass sie Verstand genug besitzen, nicht gar zu Absurdes vorzubringen und dadurch beschämt werden zu müssen [...] , und endlich, dass sie die Wahrheit schätzen, gute Gründe gern hören, auch aus dem Munde des Gegners, und Billigkeit genug haben, um es ertragen zu können Unrecht zu behalten, wenn die Wahrheit auf der anderen Seite liegt.

Mit jemanden zu diskutieren, der nicht mal die hypothetische Möglichkeit einräumt, es könne anders sein, ist Zeitverschwendung, den so jemand wird natürlich auf Teufel komm raus alles tun, um seine Wahrheit zu beweisen. Such Dir also bitte einen anderen Diskutanten, bei mir bist Du erstmal geplonkt.



@alle anderen

Sorry ^_^


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Das Verhalten von UFO-Skeptikern

13.01.2009 um 17:59
>>>... An Außerirdischen Leben selbst werden hier die wenigsten zweifeln. ...<<<

Naja... Das kommt auch immer auf die Art an. Einfaches Leben könnte es durchaus geben, aber so zu tun als wär da draußen auf den interstellaren Autobahnen die Hölle los ist sicher übertrieben. Da wird auch immer gern mit der Größe des Universums argumentiert, wo man auch wieder einlenken muss nicht von der Größe auf den Inhalt zu schließen, was einfach naiv und falsch ist.

UFOs und Aliens werden immer Streitthemen bleiben. Ob für oder wider, man sollte immer beide Seiten der Medaille betrachten.


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Das Verhalten von UFO-Skeptikern

13.01.2009 um 21:00
die vorgeschlagene einteilung in "skeptiker" und "gläubige" ist allerdings grob unzureichend -

schliesslich gibts ja auch noch neutrale und seriöse ufo forscher von unbestechlicher objektivität wie z.b. zwergnase


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macabros-
ehemaliges Mitglied

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Das Verhalten von UFO-Skeptikern

13.01.2009 um 22:04
@moredread
moredread schrieb:Und an diesem Punkt ziehe ich einen Schlussstrich. Ich habe Dich eben nicht so genannt, tue es aber jetzt: Du bist ein Extremist aus der Pro-Fraktion.
Das war klar und war auch schon zu Paranewszeiten so - wenn Du einen nicht überzeugen kannst ziehst Du zurück. LOL
moredread schrieb:Erstens reagierst Du unangemessen aggressiv und feindseelig - es geht Dir nicht um eine Diskussion, nein, ich bin Dir auf die Füsse getreten und habe quasi in Deinen heiligen Gral gespuckt. Du wütest, als hätte ich Deinen Gott beleidigt.
Oh ja, darauf hab ich nur gewartet! Du hast natürlich meinen persönlichen UFO Gott Beleidigt!

Dumm nur, Achtung: Jetzt kommt ein Outing, das ich persönlich als Religion die Macht aus Star Wars hab - ja, hast richtig gehört - ich bin einer von denen die glauben das es die Macht wirklich gibt und Sie George Lucas dazu verleitet hat die Filme zu erfinden.
moredread schrieb:Ja, und ich habe bei Nachforschungen festgestellt, das sich das nicht verifizieren ließ. Es gibt keine Bestätigungen für die Geschichten. Ich persönlich hingegen habe bis jetzt erst drei Morddrohungen, drei Prügelandrohungen und ungefähr ein Dutzend Anwaltsdrohungen erhalten (alle aus der Pro-Fraktion), damit liege ich auf einem sehr moderaten Niveau. Ich wollte damals eigentlich einen Artikel über Anschläge auf Skeptiker schreiben, habe es bis jetzt verschoben, vielleicht mache ich es ja mal
Das tut mir ja leid das Du bedroht worden bist aber ICH würde sowas nicht machen.
moredread schrieb:Es gibt keinen führenden Geheimdienstler oder Militär, der behauptet, das uns Außerirdische besuchen und der es auch entsprechend belegen kann (das der eine oder andere die private Meinung hegen mag steht auf einem anderen Blatt Papier). Der Begriff "UFO" wiederum ist militärischer Natur. Es gibt keinen Geheimdienst oder Militär, der die Existenz von UFOs abstreitet. Weißt Du das nicht, oder verwechselst du gerade die Begrifflichkeiten? UFO bedeutet NICHT außerirdisches Raumschiff.
Und was ist mit den Aussagen der Geheimdienstler im Disclosure Projekt???

Und diesen Millitär Typen Hollanda, der in den 70er Jahren, irgendwo in Südamerika UFOs untersucht, beochbachtet hat usw.???

Und der Fall in England bei der Nato Kaserner in diesem Rendlesham Forest???

Ach ja - verstehe - alles nur Schauspieler oder!?

Mag ja sein das NICHT von Außerirdischen gesprochen wurde aber da wurde von unbekannten technischen Flugobjekten gesprochen. Also haben Sie zumindestens erkannt das es sich um was technisches handelt und das die Fluggeräte mit nichts vergleichbar sind was auf der Erde hergestellt wird.

Dann könnens ja nur Außerirdische sein!

Oder Corinna hat recht und es sind Dämonen und Dschinns die uns eine technische Variante der UFOs nur vorspielen.

Kannst es Dir also aussuchen!


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Das Verhalten von UFO-Skeptikern

13.01.2009 um 22:09
darthhotz schrieb:sollte man versuchen, so intensiv wie möglich, das eine Prozent herauszufinden und nicht krampfhaft die 99% Blödsinn zu verteidigen
Das trifft so ziemlich auf meine Einstellung zu.

Ich gebe zu: ab und an macht es Spaß die Posts eines Ufogläubigen zu zerreisen (Artentier, oder die Meerjungfrau) - das aber wirklich nur wenn sie zu hirnrissig sind.

Jetzt habe ich es mir aber mehr zum Ziel gesetzt mit der ganzen Mysteryindustrie aufzuräumen (ok, so hört es sich größenwahnsinnig an) die die Gutgläubigkeit der UFO-Fans ausnutzt.

Meine besonderen Freunde sind dabei: Disclosure Project, Exopolitik, Dr. Salla, Dr. Greer.

Aber es findet sich immer wieder ein User der die Abzocke einfach nicht wahrhaben will:

"Finde ich voll gut dass man sich da zum intergalaktischen Botschafter ausbilden lassen kann. Ich meine, wenn es den Beruf nicht gäbe, dann wäre es ja Betrug wenn die dafür Geld verlangen."

Das sind dann die hoffnungslosen Fälle. Und die verteidigen dann die 99% Blödsinn und die interessanten Fälle gehen unter.

Das traurige: bei den interessanten Fällen diskutieren die UFo-Fans garnicht mit, denn die sind ja nicht so spektakulär wie "Oktober 2008: die galaktische Föderation des Lichts kommt".

Dabei gebe es einige Themen wo ich nicht wüsste was ich dagegen sagen soll. Aber so bringt manch UFO-Freak dann wieder eines von den Themen an wo man einfach nicht anders kann als ein herzliches "LOL-so ein Blödsinn-ROFL" von sich zu lassen.

Selbst habe ich hier übrigens ein Autogramm von Erich von Däniken stehen dass ich mir persönlich bei einem seiner Vorträge abgeholt habe.


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