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Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

22.921 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Umfrage, Aliens, Außerirdische ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

16.05.2026 um 23:27
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Doch. Und zwar, "sobald man unendlich erreicht hat". Was in solch "einer Folge" natürlich nie gegeben ist - im Falle eines unendlich großen und gefüllten Universums hingegen schon. Denn das ist dann keine Folge von Rechnungen, sondern ein Zustand.
Nein. Der "Zustand" unendlich ist in beiden Fällen exakt der Gleiche.
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Tscha, und da sitzte nun mal einem Irrtum auf. Nicht weil dies Gesagte von Dir falsch wäre, sondern - eben - weil dieses Universum nicht "gegen unendlich" anwächst, sondern (in der Annahme bzw. gedanklichen Voraussetzung) unendlich ist. Da geht nichts mehr gegen, da ist etwas. Die mathematische Formulierung des Limes zeigt nur, mit welchem Ergebnis wir rechnen müssen, wenn "unendlich erreicht" ist, und bedient sich dafür einer aufsteigenden Folge endlicher Werte. Nur zur Bestimmung des Limes, der so mathematisch natürlich unmöglich erreicht werden kann.
Der Irrtum liegt nach meinem Eindruck ganz bei dir. Es geht nicht darum, das irgendetwas "gegen unendlich" anwächst.
Aber die als "Null" definierte Wahrscheinlichkeit ist nie ganz Null sondern konvergiert nur gegen den Limes.
Was sich meines Erachtens sehr einfach beweisen lässt: Bei einer unendlichen Anzahl möglicher Ergebnisse ist die Einzelwahscheinlichkeit für jedes davon deshalb mit 0 definiert, weil die Summe aller Wahrscheinlichkeiten immer 1 ergeben muss. Sobald man also einen beliebigen Wert >0 annimmt, geht das nicht auf, weil die Summe sonst nicht mehr 1 ergibt, sondern unendlich.
Würde man allerdings tatsächlich, wie von dir behauptet, exakt 0 annehmen, ergäbe die Summe aller Wahrscheinlichkeiten auch nicht 1 sondern 0.
Von daher kann da definitiv was nicht stimmen.


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Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

17.05.2026 um 00:16
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:Oder wir beschwören @Noumenon herauf- der ist zwar nicht ganz so sattelfest in Quantenphysik, hat aber den Blick für's große Ganze, ist philosophisch und wissenschaftlich leidlich beleckt - und seine Beiträge sind oft sehr lustig. :Y:
Lol, da hast du echt Glück, denn tatsächlich lese ich die System-Benachrichtigungen nie, weshalb es eigentlich auch keinen Sinn macht, mich zu adden. :D

Und Glück, dass ich hier nach längerer Zeit überhaupt mal reinschaue, nachdem der Zähler für neue Nachrichten seit dem letzten Blick in dieses Thema hier schon bei über 500 stand... :D

Ich kann eurer Diskussion nur bedingt folgen - und ja, ich bin "nicht ganz so sattelfest in Quantenphysik" (habe Quantenphysik nicht studiert) - aber das hier ist meines Wissens faktisch falsch:
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb:Quantenmechanik ist dadurch charakterisiert, dass wir es hier mit Diskontinuierlichkeit zu tun haben. Das heißt, dass es für jedes Quantensystem nur endliche (diskrete) Zustände geben kann.
Bereits für ein einzelnes Elektron im einfachen Wasserstoffatom gibt es unendlich viele mögliche Quantenzustände, da die sog. Hauptquantenzahl beliebige natürliche Zahlenwerte n = 1, 2, 3… annehmen kann. Aber auch Orts- und Impulsoperator haben kontinuierliche Spektren, der zugehörige Hilbertraum ist unendlichdimensional und ein Teilchen (etwa Elektron) kann im Prinzip jeden Ort und jeden Impuls annehmen. Siehe etwa auch: Ortsoperator - Zitat:
Daraus folgt, dass die drei Ortskoordinaten gemeinsam messbar sind und dass ihr Spektrum (Bereich der möglichen Messwerte) aus dem gesamten \mathbb{R}^3 besteht. Die möglichen Orte sind also nicht quantisiert, sondern kontinuierlich.



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17.05.2026 um 00:30
Na guck - hat sich doch gelohnt, den @Noumenon zu rufen.
Damit ist das hier dann wohl vom Tisch:
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb:Das heißt, dass es für jedes Quantensystem nur endliche (diskrete) Zustände geben kann. Folglich gibt es für die rund 1050 Atome, aus denen sich das System Erde zusammensetzt, ebenfalls nur eine endliche Anzahl von Zuständen
denn:
Die möglichen Orte sind also nicht quantisiert, sondern kontinuierlich.
Habe Dank, oh @Noumenon! ... Und mach Dich hier mal nicht so rar! :Y:


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17.05.2026 um 06:22
Zitat von raitoninguraitoningu schrieb:
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Doch. Und zwar, "sobald man unendlich erreicht hat". Was in solch "einer Folge" natürlich nie gegeben ist - im Falle eines unendlich großen und gefüllten Universums hingegen schon. Denn das ist dann keine Folge von Rechnungen, sondern ein Zustand.
Nein. Der "Zustand" unendlich ist in beiden Fällen exakt der Gleiche.
Dachte, ich geb Dir mal ne Chance und les Dich wieder, vielleicht ist ja jetzt ein Diskutieren möglich. Aber nein, noch immer läufts gegen den Baum...

Der "Zustand Unendlich" ist selbstverständlich der selbe. - Falsch! Er wäre es. Denn es ging ja darum, daß der "Zustand Unendlich" für ein unendlich großes und gefülltes Universum einfach mal gegeben ist, hingegen für die Bestimmung eines Limes durch eine fortlaufende Rechenfolge nie erreicht wird. für "n" steht da nie "unendlich", also wird mit dieser Art des Rechnens ein Limes nie erreicht. Zis was ze Knackpoint:
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:Die Wahrscheinlichkeit ist aber eben nicht exakt Null.

Die Werte kommen Null beliebig nahe, aber für kein n ist der Wert Null.
und
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Nur die Art der Berechnung durch eine fortlaufende Reihe je größer werdender, aber je endlicher konkreter Werte "läuft hinaus" auf den Limes. Der Limes selbst "ist". Für unendlich. Dafür muß Unendlich nun wirklich kein "Wert auf nem Zahlenstrahl" sein.
Aber der Zustand Unendlich, klar, der Zustand Unendlich, der is natürlich gleich. Hat nie wer bestritten, kriegt nur nicht jeder mit, wie man so liest.
Zitat von raitoninguraitoningu schrieb:
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Tscha, und da sitzte nun mal einem Irrtum auf. Nicht weil dies Gesagte von Dir falsch wäre, sondern - eben - weil dieses Universum nicht "gegen unendlich" anwächst, sondern (in der Annahme bzw. gedanklichen Voraussetzung) unendlich ist. Da geht nichts mehr gegen, da ist etwas. Die mathematische Formulierung des Limes zeigt nur, mit welchem Ergebnis wir rechnen müssen, wenn "unendlich erreicht" ist, und bedient sich dafür einer aufsteigenden Folge endlicher Werte. Nur zur Bestimmung des Limes, der so mathematisch natürlich unmöglich erreicht werden kann.
Der Irrtum liegt nach meinem Eindruck ganz bei dir. Es geht nicht darum, das irgendetwas "gegen unendlich" anwächst.
Aber die als "Null" definierte Wahrscheinlichkeit ist nie ganz Null sondern konvergiert nur gegen den Limes.
Das ist so dermaßen nicht verstanden. Ich schreib extra "sondern - eben - weil dieses Universum nicht "gegen unendlich" anwächst" und Du konterst mit "Es geht nicht darum, das irgendetwas "gegen unendlich" anwächst."

Nur um Dich im nächsten Satz dann doch auf genau dieses Anwachsen zu berufen. Null als Limes wird in der Folge von Rechnungen nie erreicht, weil für "n" die Unendlich als Wert nie erreicht wird. Du verstehst nicht nur mich nicht. Wie soll da ein Diskutieren klappen? Lassen wir's einfach weiterhin.


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17.05.2026 um 06:53
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:Damit ist das hier dann wohl vom Tisch:
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb:Das heißt, dass es für jedes Quantensystem nur endliche (diskrete) Zustände geben kann. Folglich gibt es für die rund 1050 Atome, aus denen sich das System Erde zusammensetzt, ebenfalls nur eine endliche Anzahl von Zuständen
denn:
Die möglichen Orte sind also nicht quantisiert, sondern kontinuierlich.
Nein, denn das belegt nur, dass die Elektronen durch den Raum nicht hüpfen in diskreten Schritten, sondern sich kontinuierlich durch den Raum bewegen. Ich habe hier eine andere Erklärung gefunden, warum es Doppelgänger geben muss:
How rigorous is this?

From Bert Rackett, bertrckt@pacbell.net, Sat Apr 19 22:22:13 2003

Q: I very much enjoyed reading your Scientific American and Science and Uitimate Reality papers, but I am entirely befuddled about your estimates for likely distance of an identical environment. You claim that the volume may be completely defined by a (very long) list of binary values denoting the presence or absence of a proton, but this of course oversimplifies things.

A: Although classical physics allows an infinite number of possible states that a Hubble volume can be in, it's a profound and important fact that quantum physics allows only a finite number. The numbers I mentioned in the article, like 10^10^118 meters, were computed using the exact quantum-mecanical calculation, and the classical stuff about counting protons in a discrete lattice arrangement was merely thrown in as a pedagogical example to give a feel where the numbers come from, since that turns out to give the same answer.

Why must all regions have duplicates, not just one?

From Jeffery Winkler, jeffery_winkler@mail.com, Oct 13, 2003, at 0:58

Q: Just because something is infinite, does not mean that all possibilities are realized. The number pi is infinitely long, pi = 3.14159... and in that case, all combinations of digits are realized. However, the number 1/3, converted into a fraction, is also infinitely long, 1/3 = .33333... and in that case, all combinations of digits are not realized.

A: That's correct: infinite space alone guarantees only that SOME Hubble volume will have a duplicate, not that our own will. However, if (as in the current cosmological standard model) the cosmic density fluctuations originate from quantum fluctuations during inflation, their statistical properties DO guarantee that our (and indeed every) Hubble volume has a duplicate.
Quelle: https://space.mit.edu/home/tegmark/crazy.html


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17.05.2026 um 09:01
Zitat von raitoninguraitoningu schrieb:Von daher kann da definitiv was nicht stimmen.
Ich denke, das illustriert sehr gut, warum es unsinnig ist, bei unendlichen Mannigfaltigkeiten mit Wahrscheinlichkeitskalkulationen zu operieren, die bei endlichen Mannigfaltigkeiten sinnig sind. Da kann nur Unfug und Verwirrung bei herauskommen, wie man hier ja auf umfangreiche Weise mitverfolgen kann ...


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17.05.2026 um 11:49
Noch so'n Scherz - wer redet denn von unendlichen Mannigfaltigkeiten? Auch da bleibt es wohl beim
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb:Da kann nur Unfug und Verwirrung bei herauskommen, wie man hier ja auf umfangreiche Weise mitverfolgen kann ...



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17.05.2026 um 13:46
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:wer redet denn von unendlichen Mannigfaltigkeiten?
Eine unendliche Menge von Himmelskörpern ist eine unendliche Mannigfaltigkeit hinsichtlich der Anzahl. Wenn Dir Mächtigkeit besser gefällt, dann eben dies. Auf jeden Fall ist es Unsinn, bezüglich unendlich mächtiger Mengen eine Wahrscheinlichkeitskslkulation anzustellen.


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17.05.2026 um 15:01
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Das ist so dermaßen nicht verstanden. Ich schreib extra "sondern - eben - weil dieses Universum nicht "gegen unendlich" anwächst" und Du konterst mit "Es geht nicht darum, das irgendetwas "gegen unendlich" anwächst."
Nein, ich denke, ich hab das durchaus verstanden, mich nur offenbar zu unpräzise ausgedrückt.
Ersetze "dass" durch "ob". Im Sinne von "ob da was anwächst, ist völlig irrelevant."

Die Konvergenz gegen Null ergibt sich doch nicht daraus, ob etwas "gegen unendlich anwächst" oder ob etwas "absolut unendlich ist".
Die bleibt trotzdem bestehen und wird nie faktisch glatt Null. Kann sie nicht, wegen der Gesamtwahrscheinlichkeit.

Der Sinn deines Vergleich ist mir allerdings tatsächlich unverständlich. Was bei der rechnerischen Zahlenfolge "gegen unendlich anwächst" ist der Wert der einzelnen Elemente, nicht die Mächtigkeit der Gesamtmenge. Die ist aber der entscheidende Faktor für die Wahrscheinlichkeit und um die ging es ja hier.
Wenn du die Himmeskörper in deinem Universum, das unendlich "erreicht" hat durchnummerieren würdest, "wächst" das doch genauso an.
Da kannst du dann auch für kein n unendlich einsetzen.
Das meinte ich mit "gleichem Zustand".


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17.05.2026 um 15:46
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb:Eine unendliche Menge von Himmelskörpern ist eine unendliche Mannigfaltigkeit hinsichtlich der Anzahl.
In dem Sinne ergibt freilich Dein
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb:warum es unsinnig ist, bei unendlichen Mannigfaltigkeiten mit Wahrscheinlichkeitskalkulationen zu operieren, die bei endlichen Mannigfaltigkeiten sinnig sind.
keinen Sinn. Denn auch bei unendlichen Würfelwürfen kannst Du die Eintreffenswahrscheinlichkeit der Sechs als 1/6 benennen.

Und das wars dann wieder.


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17.05.2026 um 16:02
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Denn auch bei unendlichen Würfelwürfen kannst Du die Eintreffenswahrscheinlichkeit der Sechs als 1/6 benennen.
Bei unendlichen Würfelwürfen kommt aber auch "irgendwann" un-endlichmal keine "6" mehr vor ... ;)

Merke: Wenn man Unendlichkeit wie eine normale Zahl behandelt, führt das zu Widersprüchen und mathematischen Fehlern.


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17.05.2026 um 16:15
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Denn auch bei unendlichen Würfelwürfen kannst Du die Eintreffenswahrscheinlichkeit der Sechs als 1/6 benennen.
Was aber völlig konträr zum Thema ist, wo Du eine endliche Trefferzahl mit einer unendlichen Mächtigkeit von Möglichkeiten ins Verhältnis setzen möchtest. Den Würfel kannst Du unendlich oft werfen und erhältst unendlich oft eine 6. Und unendlich durch unendlich ist nun mal unbestimmt, wenn man die Flächenzahl von Würfeln nicht kennt. Deine 1/6 ermittelst Du nur, weil Du die Anzahl der Möglichkeiten, eine verschiedene Zahl zu würfeln als Quotienten nimmst - mithin also eine endliche Zahl und keine unendliche Mächtigkeit von Zahlen.


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17.05.2026 um 17:20
Zitat von delta.mdelta.m schrieb:Bei unendlichen Würfelwürfen kommt aber auch "irgendwann" un-endlichmal keine "6" mehr vor ... ;)
Unendlich oft, aber nicht unendlich mal. Unendlich viele Würfelwürfe sind ne diskrete, ne abzählbare Unendlichkeit.
Zitat von delta.mdelta.m schrieb:Merke: Wenn man Unendlichkeit wie eine normale Zahl behandelt, führt das zu Widersprüchen und mathematischen Fehlern.
Wer hat "unendlich" denn wie einen Fall von "n" behandelt?

Und vor allem, ändert das irgendwas daran, daß Wahrscheinlichkeiten auch für unendlich große Mengen ausgesagt werden können?
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb:Deine 1/6 ermittelst Du nur, weil Du die Anzahl der Möglichkeiten, eine verschiedene Zahl zu würfeln als Quotienten nimmst - mithin also eine endliche Zahl und keine unendliche Mächtigkeit von Zahlen.
Geile Erkenntnis, die nur nix austrägt. Wenn ich mit einer Million Würfen die Wahrscheinlichkeit 1/6 ermittle, gilt dies auch für die nächsten Millionen Würfe. Oder für unendlich viele Würfe. Ohne daß ich jeweils nochmals auszählen muß.

Wirklich, Du klebst noch immer an der Folge von Operationen, an ner Formel mit "n", und "argumentierst" noch immer nur damit, daß man so nicht bis unendlich kommt bzw. mit Unendlich in so ner Formel (eben: Unendlich für n eingetragen) nicht auf sinnige Rechenergebnisse kommst. Es ist wirklich traurig zu sehen, wie Du an meinen Ausführungen einfach nur vorbei denkst...

Ich hätt den Beitrag wirklich nicht lesen sollen, ich mach es nicht noch mal.


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17.05.2026 um 17:46
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Wenn ich mit einer Million Würfen die Wahrscheinlichkeit 1/6 ermittle
Das musst Du gar nicht, denn die Wahrscheinlichkeit errechnet sich über die Division der Anzahl der Würfelflächen mit 6 durch die Gesamtzahl aller Würfelflächen.

Bei Deinen Versuchen bezüglich endlich großer Trefferzahlen durch unendlich viele Möglichkeiten, einen Treffer zu landen, aber nur endliche Trefferzahlen hinbekommend, landest Du nun mal bei dem in sich widersprüchlichen Ergebnis, dass ein errechneter Limes-Wert von Null nicht gleichzusetzen ist mit einer Wahrscheinlichkeit von Null, da - wie @raitoningu zutreffend bemerkt hat - eine Wahrscheinlichkeit von Null, beliebig oft aufaddiert, immer Null bleibt, so dass die vorausgesetzte endliche Trefferzahl gar nicht mehr auftauchen kann.

Folglich handelt es sich beim Limes-Wert und der realen Wahrscheinlichkeit um zwei völlig verschiedene Sachverhalte und nicht um etwas Identisches, wie Du hier fortlaufend suggerierst.

Es ist und bleibt nun mal unsinnig, eine Wahrscheinlichkeit darüber zu ermitteln, dass man einen endlichen Wert durch eine unendliche Mächtigkeit dividiert. Im Bereich endlicher Mächtigkeiten ist das sinnvoll und führt zu sinnvollen Ergebnissen, wie das Würfelbeispiel illustriert. Im Bereich unendlicher Mächtigkeiten macht es keinen Sinn und führt nicht zu sinnvollen Ergebnissen, wie Deine Vorgehensweise anschaulich illustriert.


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19.05.2026 um 16:08
Zitat von raitoninguraitoningu schrieb am 13.05.2026:man braucht aber zwingend etwas materielles um sie zu codieren und zu decodieren.
ok, diesen Punkt hatte ich noch nicht so betrachtet.....


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19.05.2026 um 21:51
@Neustarter
Aus meiner Sicht darfst du aber "Unendlichkeit" nicht als Zahl behandeln!
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Geile Erkenntnis, die nur nix austrägt. Wenn ich mit einer Million Würfen die Wahrscheinlichkeit 1/6 ermittle, gilt dies auch für die nächsten Millionen Würfe. Oder für unendlich viele Würfe. Ohne daß ich jeweils nochmals auszählen muß.
Aus meiner Sicht, stimmt das von ihm.
Ist doch egal ob ich 10 Würfe, 1 Million Würfe oder unendlich viele Würfe mache. Die Wahrscheinlichkeit für eine 6 bleibt immer 1/6. Oder mache ich einen Gedankenfehler? Die Wahrscheinlichkeit ist nicht , der Anzahl der Wiederholungen geschuldet.

Oder anders gesagt, Wahrscheinlichkeit 1 bedeutet nicht immer logisch sicher. Gutes Beispiel beim Würfeln von Perttivalkonen. Denn es kann undendlich oft 6 vorkommen. Aber das sagt nichts, das es trotzdem nur endlich viele 6 kommen. Oder auch keine.
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb:Das musst Du gar nicht, denn die Wahrscheinlichkeit errechnet sich über die Division der Anzahl der Würfelflächen mit 6 durch die Gesamtzahl aller Würfelflächen.
Das ist irreführend zu sagen, man muss gar ncihts anders tun. Beim Würfeln, kann man das so machen, aber das liegt eher daran, dass es ein sonderfall ist und nicht weil die Wahrscheinlichkeit grundsätzlich so funktioniert. Ich denke aus meiner Sicht es verallgemeinert ihn aber fälschlich auf Situationen, in denen er nicht mehr gilt.


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20.05.2026 um 06:22
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Aus meiner Sicht darfst du aber "Unendlichkeit" nicht als Zahl behandeln!
Aus meiner Sicht ebenfalls, deshalb bin ich hier der falsche Adressat.
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Die Wahrscheinlichkeit für eine 6 bleibt immer 1/6.
Ja, aber das errechnet sich über die Division der Zahl aller Würfelflächen, die eine 6 enthalten (in diesem Fall nur eine einzige Würfelfläche) durch die Anzahl aller verfügbaren Würfelflächen (in diesem Fall eben sechs Eürfelflächen). Wir dividieren also eine endliche Zahl durch eine weitere endliche Zahl und erhalten eine gebrochene Zahl, die dann der realen Wahrscheinlicheit entspricht. Das ist der mathematische Vorgang, der dem "unendlichen" Auswürfeln entspricht, welches empirisch zum selben Resultat führt, weil sich die realisierte Wahrscheinlichkeit (also die empirisch ermittelten Wahrscheinlichkeitswerte mittels Division der erzielten Sechsen durch die Anzahl der absolvierten Würfe) sukzessive der realen Wahrscheinlichkeit annähert.

Was @perttivalkonen hier versucht, ist eine analoge Ermittlung der realen Wahrscheinlichkeit auf den Fall anzuwenden, wenn zum einen eine endliche Zahl von Lebensentstehungen gegeben ist und zum anderen eine unendliche Zahl von Himmelskörpern. Und da wird es eben unsinnig, weil mathematisch nicht durchführbar, weil dann als Wahrscheinlichkeit über den Limes eine Null herauskommen würde, da ja n in diesem Falle nicht als "geht gegen unendlich" aufgefasst wird, sondern als "ist unendlich", so dass aus dem Limeswert "geht gegen Null" ein "ist Null" wird. Hier wird also tatsächlich "unendlich" wie eine Zahl behandelt und der Wert "Null" für die auf diesem Weg ermittelte Wahrscheinlichkeit wie das Ergebnis einer Rechnung. Belege, die für die Richtigkeit meiner Wiedergabe seiner Vorgehensweise sprechen, wirst Du in seinen Ausführungen reichlich finden.

Eine Wahrscheinlichkeit von Null entspricht in der Wahrscheinlichkeitstheorie jedoch der Aussage, dass ein Ereignis niemals realisiert wird und daher unmöglich und vollkommen ausgeschlossen ist. Mathematisch zeigt sich, dass eine beliebig oft vorgenommene Addition von Null immer wieder nur Null ergibt und niemals eine endliche Zahl größer Null, folglich kann die reale Anzahl von Lebensentstehung in einem Universum mit unendlichen Himmelskörpern nicht Null betragen, was dann das Vorgehen von @perttivalkonen obsolet macht. Über "unendliches" Probieren und Auszählen lässt sich ebenfalls keine realisierte Wahrscheinlichkeit ermitteln, da jeder ermittelte Zwischenwert wieder mal nur über die Division eines endlichen Wertes der ermittelten Lebensentstehungen durch die endliche Anzahl der erfassten Himmelskörper errechnet wird - mithin also analog zum Würfelbeispiel (endliche Zahl durch eine weitere endliche Zahl).

Die ermittelten Werte nähern sich sukzessive dem Wert Null an, erreichen ihn aber niemals vollständig, da stets eine ermittelte endliche Zahl von Lebensentstehungen im Nenner vorhanden bleibt - egal wie oft ich das empirische Verfahren fortsetze. Die Wahrscheinlichkeit wird also niemals Null sein, so dass das Würfelbeispiel von @perttivalkonen auf die Situation bezüglich endlicher Zahl von Lebensentstehungen bei unendlich vielen Himmelskörpern nicht übertragbar ist. Man wird niemals eine Wahrscheinlichkeit per endlichem Probieren ermitteln können, die sich dann nur noch wiederholt - egal wie lange und wie oft man dann noch weiter probiert. Der Wert Null, der sich über das Probieren als Grenzwert ergibt, an den sich die ermittelten Wahrscheinlichkeiten annähern, kann aber nicht die reale Wahrscheinlichkeit sein, da Null nun mal "niemals realisiert" bedeutet und nicht "endlich oft realisiert", also lässt sich die reale Wahrscheinlichkeit nicht sinnvollerweise mit Null angeben - es sei denn, man behandelt "unendlich" wie eine Zahl ... ;)


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20.05.2026 um 08:36
Zitat von continuumcontinuum schrieb am 16.05.2026:und bin wie viele andere auch, noch fleissig auf der Suche nach einer Erklärung und der Wahrheit, die meist nicht so einfach ist wie viele hier denken. ;)
so isses!

aber ich denke, das erlebt erstmal keiner der heutigen und nächsten/ übernächsten generation.

weil wir hier nicht so einfach wegkommen und das "ganze alles" so riesengroß ist, werden noch sehr viele
wahrheitssucher im dunkeln tappen und nur spekulieren können.

irgendwann in der zukunft wird's da mal schon neues geben können - aber das dauert eben leider alles
viel zu lange.

was ist denn überhaupt die "Wahrheit"?


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20.05.2026 um 10:05
@Neustarter

Dein Problem liegt, zumindest sehe ich es so, in deiner Annahme einer unendlichen Anzahl von Sternen und Planeten. Nur sieht es aktuell nicht so aus, unser Universum ist endlich, dehnt sich aber immer mehr aus. Und gerade für höheres Leben ist die Wahrscheinlichkeit das man mit einem 100seitigen Würfel sechs mal hintereinander die 100 würfelt höher als das es noch anderes höheres Leben gibt. Und darum geht es ja eigentlich. Wenn wir unseren aktuellen Wissensstand nehmen ist das Band wo Leben auf Dauer möglich wäre sogar sehr gering. Und mit etwas Pech gibt es so etwas wie unsere Erde kein zweites Mal im Universum, egal was lustige mathematische Wahrscheinlichkeiten sagen. Weil das Universum ist Chaos, wenn auch geordnetes Chaos.

So und jetzt lasse ich euch weiter streiten und gehe in mein Bett, Nachtschicht war lang genug. :D


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20.05.2026 um 11:35
Zitat von ThorsteenThorsteen schrieb:Dein Problem liegt, zumindest sehe ich es so, in deiner Annahme einer unendlichen Anzahl von Sternen und Planeten.
Das ist meines Erachtens nicht seine Annahme, sondern die Prämisse, für die @perttivalkonen eine Lebenswahrscheinlichkeit von exakt Null trotz Erde zu konstruieren versucht. Auf der letzten Seite sogar noch ausdrücklich für den Ist-Zustand eines fertigen, absolut unendlichen Universums.
@Neustarter nimmt hier nur Bezug darauf.


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